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Die Abzocker

(LH) Wer hier jetzt eine Kriminalgeschichte erwartet, der wird nicht enttäuscht werden. Allerdings geht es eher um die große Kriminelle Energie, also um viel „Geld“. Es ist zwar nur Scheingeld dritter Ordnung, also reines Computergeld, jedoch stehen hinter den im Folgenden genannten Zahlungs-Summen konkrete Arbeitsleistungen der Mitarbeiter der jeweiligen Unternehmen, also reale Werte. Nun denn…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 25./27. Dezember 2018
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Wie EUropa den VSA Tribute zahlt

Аlexander Sapolskis, 24.12.2018, 15:00

Also was man neidlos anerkennen muß, daß ist das Talent der Amis, eine einmalig erfolgreiche Lösung schnell in eine stabile effektive Technologie zu verwandeln.
Nachdem das Justizministerium der VSA es ge­schafft hatte, dem Volkswagen-Konzern im Jahre 2015 gut 18 Milliarden Dollar und etwas später der Deutschen Bank 425 Millionen Dollar abzugaunern, verwandelte sich der „Schutz der Gesetzlichkeit“ in ein gut geschmiertes Fließband.
Total, Alcatel, Alsthom und Société générale wurden um unterschiedliche, aber stets wesentliche Summen erpreßt, „Strafen“ von jeweils 338 Millionen bis zu 8,9 Milliarden. Auch aus dem britischen Rolls-Royce haben die Amis mehr als 800 Millionen Dollar herausgeschüttelt.
(die Liste der abgezockten Unternehmen und Banken ist in Wirklichkeit noch viel länger; und wenn man sich dann noch anschaut, wie auffallend leise der riesige EU-“Beamten“-Apparat, von EU-Kommission und EU-“Parlament“ ganz zu schweigen, auf all diese schon seit Jahren laufenden Erpressungen reagiert hat, dann wird erneut glasklar, daß die EU keine Organisation der europäischen Völker ist, sondern ein bürokratischer Moloch, eigens von der CIA dazu geschaffen, um die Völker EUropas auszusaugen – und dann wegzuwerfen)

Und niemanden in Amerika erregt der Fakt, daß die „Verfehlungen“ in Ländern ermittelt wurden, die in keiner Weise unter die Jurisdiktion der VSA fallen, obwohl doch die Strafen auf das Konto gerade des VSA-Justizministeriums überweisen wurden.
(hier scheint der Autor zu irren: hat er seinen „Marx“ nicht gelesen? „Das Kriterium der Wahrheit ist die Praxis“ – wenn also die VSA in anderen Ländern ungehindert „Strafen“ eintreiben können, dann unterliegen diese Länder sehr wohl der VSA-Gesetzgebung, denn sie sind Kolonien der VSA; und die VSA selbst wirken hier als Werkzeug der GlobalistenDAS ist die Wahrheit, welche die Praxis uns hier eröffnet)

Wie zum Beispiel die Deutsche Bank bestraft wurde für sog. „Spiegelgeschäfte“, als einige russische Geschäftsleute für Rubel Wertpapiere der DB in deren Moskauer Büro gekauft haben und praktisch am selben Tage dieselben Wertpapiere für Valuta im Londoner Office der DB erwarben. Der Versuch der ungesetzlichen Ausfuhr von Kapital ins Ausland, an der Finanzkontrolle Rußlands vorbei, ist offensichtlich, aber was hat das Justizministerium der VSA damit zu tun?
(ja, könnte es sein, daß die russische Finanzaufsicht nur eine Unterabteilung des VSA-Justizministeriums ist? Und daß die Strafen einfach nur „nach oben“, d.h. zu den wahren „Herren des Geldes“, abgeführt werden? für Russen eine unangenehme Wahrheit…)

Aber wenn das System funktioniert, warum es nicht weiter benutzen? Um so mehr, als daß Geschäfte nicht immer so eindeutig sind. Besonders wenn man Gewinne „machen“ will und es tatsächlich um große Summen geht. Zumal der Kampf gegen alles scheinbar „Ungesetzliche“ ja anziehend wirkt, vor allem wenn der Nutzen den „eigenen“ zukommt.

Die gegenwärtige Geschichte mit der Klage gegen das europäische Airbus-Konsortium ist dafür eine anschauliche Bestätigung.

Formal hat es dort wohl wirklich Verfehlungen gegeben. Von 2009 bis 2013 hat Airbus „vergessen“, in der offiziellen Berichterstattung die Dienstleistungen der Vermittler anzugeben, welche den Abschluß einiger großer Verträge unterstützt hatten. Diese Tätigkeit ist zwar nicht ungesetzlich, aber es müssen die Namen und die Zahlungen, die als Belohnungen dafür getätigt wurden, angegeben werden.
(damit künftig diese Leute von Boeing geschmiert oder aus ihren Funktionen beseitigt werden können? Wir erinnern uns noch gut daran, wie CIA und FBI bei Verhandlungen um Großaufträge in Asien das Quartier der Airbus-Delegation widerrechtlich abgehört hatten und so Boeing den Vertrag erhielt, und an andere Fälle von staatlicher Einmi­schung ins „Geschäftsleben“; oder an die vielfältigen Aktivitäten von Boeing in Rußland, die durchgängig dazu geführt haben, daß der zivile Flugzeugbau dort im Lande – nach dem gezielt herbeigeführten Niedergang in den 1990er Jahren unter Jelzin – bis heute nicht wieder in Gang kommt; und das soll alles ohne Bestechungen abgelaufen sein und immernoch ablaufen? jaja, gewiß, wir ziehen uns auch die Hose mit der Kneifzange an)

In einer Reihe von Fällen, als jene Vermittler sich als verschiedene beamtete Personen erwiesen, darunter auch hohe staatliche Angestellte (zum Beispiel in der Geschichte mit dem „Kasach-Gate“), war es einfach nicht möglich, den Fakt und die Summen in den steuerlichen Dokumenten aufzuführen.
Aber man wird sich doch wegen solch lächerlicher Gründe nicht vom Markt vertreiben lassen!

korrupt-antikorr
Korruption und Antikorruption

Also wurde für die Lösung solcher Fragen in der Struktur des Konsortiums ein Bereich für Strategie(r) und Marketing mit einem Jahresbudget von 300 Mio. Euro geschaffen.

Zwar hat das Unternehmen, nach den Worten des Airbus-Chefs Tom Anderson, diese Praxis schon im Jahre 2017 nach einem internen Audit eingestellt, die Struktureinheit aufgelöst und sogar die wichtigsten Mitarbeiter entlassen, aber irgendetwas ist da wohl nicht so gelaufen wie geplant.
Irgendwie hat sich die britische Abteilung für den Kampf mit organisiertem Betrug (SFO) und die französische Nationale Finanz-Anwaltschaft (PNF) da an etwas „steuerlichem“ gestoßen. Das kann man verstehen, denn das Konsortium vereint eine Vielzahl von juristischen Personen in allen großen Ländern der EU, wodurch die Frage der „nicht dargelegten Summen“ eine (innere) Angelegenheit der EU-Ermittlungsorgane wird.

Aber gerade das Justizministerium der VSA hat sich da einfach frech eingemischt. Auf der Grundlage, daß ein Airbus-Werk „ja auch in Amerika gelegen“ ist. (was den Amis, also Boeing, offenbar schon lange ein Dorn im Auge ist – hier aber „nützlich“)
So hat sich die amerikanische Staatsanwaltschaft dort wahrhaft hineinverbissen. Die Ermittlungen begannen schon im Jahre 2017, auch wenn das Unternehmen erst im Herbst 2018 darüber informiert wurde.
Wahrscheinlich wird die Sache mit einer riesigen Strafe enden. Deren Höhe wird nicht veröffentlicht, aber in den Räumen des Luftfahrtkonzerns spricht man von „mehreren Milliarden Euro“.
(ja, wenn man schon wegen der miesen Qualität der eigenen Produkte nicht bei den Kunden zum Zuge kommt, dann muß man doch wenigstens unter beliebigen Vorwänden die Wettbewerber gehörig schröpfen: „Ist nichts Persönliches, nur Geschäft“ – so auch die „Logik“ aller Auftragsmörder…)

Wie wir sehen, haben die VSA ein vorzügliches Fließband zum Einsammeln von Tributeabzn aus den EUropäischen Kolonien in Gang gebracht.
Und EUropa zahlt.

Jedes Jahr.
Und regt sich nicht auf.
(EUropa sagt zu nichts „nein“ – denn es hat selbst nichts zu sagen…)

Scheinbar eine ganz normale Sache, aus der Rubrik rein geschäftlicher Streitereien und Kampf gegen die Korruption, aber tatsächlich hat diese Geschichte einen tieferen Boden von wesent­lichem Ausmaß. Wenn man aufmerksam die Länder anschaut, welche vom „Kampf des VSA-Justizministeriums für ehrliches Geschäftsgebaren“ erfaßt werden, dann zeigt sich, daß dort in der Mehrzahl die europäischen Firmen gute Geschäfts-Aussichten hatten.

Zum Beispiel hat sich für Airbus diese Sache schon im Abbruch einer Reihe von recht gut angelaufenen Geschäften ausgewirkt und, nach unterschiedlichen Quellen, im Rück­ruf von einem Viertel bis einem Drittel der Vorbestellungen für künftige Lieferungen.
(ja, so richtig „zufällig“ sind die Aktivitäten der Amis gegen Airbus sicher nicht – hatte doch Airbus den Konkurrenten Boeing beim Auftragseingang schon überflügelt; und Boeing ist bekannt für seine rabiate Ellenbogen-Politik, siehe Rußland, wo man schon seit 20 Jahren eine Wiedergeburt des zivilen Flugzeugbaus zu hintertreiben versteht)
Daraus folgend ist das Auftragsvolument des Konsortiums schon um ein Viertel geringer geworden als das des einzigen und Hauptkonkurrenten: Boeing aus Amerika.
Und die Milliarden-Strafe wird die finanziellen Möglichkeiten zur Vervollkommnung der Modellreihe weiter einschränken und somit den Amis merkliche „Wettbewerbs“vorteile verschaffen.
(soviel zum Märchen vom ehrlichen Wettbewerb, oder der „freien Konkurrenz“, in der sog. Marktwirtschaft – „Wettbewerb“ gibt es nur solange, wie diejenigen, die sowieso schon am reichsten sind, davon einen Vorteil haben, ansonsten wird einfach „mit ande­ren Mitteln“ eingewirkt…)

Aber so erscheint es als Kampf gegen ungesetzliche Finanzgeschäfte und nicht mehr.
Absolut die „unsichtbare Hand des Marktes“.
Mit den Plänen der amerikanischen wirtschaftlichen Kolonisierung EUropas hat der Vorgang nun wirklich rein gar nichts zu tun.
Ehrenwort. Ich schwöre es bei meiner Mutter…

Quelle: http://iarex.ru/articles/62917.html
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6 Kommentare

  1. Texmex sagt:

    Jetzt sollte man nur noch wissen, in welcher Tasche das einetriebene Geld wirklich ankommt.
    Ich Rippe mal auf 770 Parkway Avenue
    Brooklyn Heights
    New York

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  2. Thom Ram sagt:

    Am Eindruecklichsten an der Gschicht ist, dass sie simpel augenfaellig einen Ausschnitt aus der Gesamt-Machthierarchie zeigt.

    Normalo muesste sich doch an den Kopf greifen, wenn er hoert, dass die US per Gericht ein Unternehmen in einem anderen Staat verklagen und buessen kann. Und dass das Unternehmen doch wirklich und wahrhaftig sich der Strafe unterzieht. Nun, man liest das so oft, dass Normalo sich wohl daran gewoehnt hat und sich nichts mehr dabei denkt.

    Dabei ist die Schlussfolgerung klar, sagte schon, wenn es Staat x moeglich ist, gegen Unternehmen in Staat y gerichtlich vorzugehen, dann ist Staat y eben kein eigenstaendiger Staat, sondern Vasall von x. Alles andere ist Augenwischerei.

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  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. Besucherin sagt:

    Alle Geschäfte die in USD abgewickelt werden, passieren eine US – Clearingstelle und unterliegen damit US – Recht.
    Die EU soll ja für die Irangeschäfte irgendwas ausserhalb von SWIFT und $ aus dem Hut gezaubert haben, man hört allerdings nix mehr davon. Wahrscheinlich nur warme Luft, wie eh fast alles.

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  5. luckyhans sagt:

    zu Besucherin 28/12/2018 um 23:05
    „Die EU soll ja für die Irangeschäfte irgendwas ausserhalb von SWIFT und $ aus dem Hut gezaubert haben“ –
    und das hat natürlich gar keinen Bezug zum Rücktritt des Murkels und dem Gelbwesten-Getue im Paris… 😉

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  6. luckyhans sagt:

    zu Texmex 28/12/2018 um 20:36
    Ziemlich sicher landet die Kohle bei „jenen“ – den sog. „Herren des Geldes“ -, von denen wir immer hören und wissen, daß sie die Sachwalter der wahren Herrscher dieses Planeten sind… 😉

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