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Das Sanatorium Woronzowo in Koreis, Krim / Berichterstattung Made in Germany

Muinegi, Freund der Krim, oft auf der Krim, selbstaendig beobachend, selbstaendig denkend, liefert hier ein schoenes Muesterchen, wie unsere sehr guten Medien sehr genau Bericht erstatten so, damit dadurchder  „Informierte“ sich das richtige Weltbild zimmert; Bezueglich Krim zum Beispiel pausenlos, sie sei von Russland „annektiert“ worden. Das Gegenteil ist wahr, 95% der Stimmberechtigten Krimbewohner stimmten fur „weg von Kiew“, „hin in die russische Foederation“, und sie taten das in eindeutig redlich durchgefuehrter Abstimmung, nicht so wie in gewissen westlichen Laendern, da man Abstimmungsresultate in die Tonne schmeissen kann, da regelmaessig gefaelscht.

Ja, und was eben auch fleissig gestrickt wird, ist ein Negativbild der Zustaende auf der Krim. Warum wohl. Wozu wohl. Nachedenken kann lohnen.

Hier nun das von Muinegi erarbeitete Beispiel.

Gut, dass du hier jetzt inkarniert bist und fuer die Krim wirkst, Muegi. Danke!

Thom Ram, 28.12.06

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Das Sanatorium Woronzowo in Koreis (Berichterstattung Made in Germany)

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Wie schon zuvor beschrieben, machte ich mich bei meinem diesjährigen Besuch der Krim im Oktober auf den Weg zu vielen Orten, welche unsere öffentlich- rechtlichen Medien, in Person des Qualitätsjournalisten Thomas Franke, als Beleg für die Verschlechterung des Leben und der Lebensumstände der dort Lebenden herangezogen haben.

(Hier empfehle ich jedem Leser mal in den Thomas Frankes Audiobericht hineinzuhören, der ist ausführlicher und grausiger als die Textversion

So suchte ich auch das Sanatorium Woronzowo in Koreis auf.
Dies war der letzte Abschnitt meiner Wanderung von Jalta nach Koreis, vorbei am Liwadjia Park und dessen Palast. Ich machte diese Wanderung vor drei Jahren schon einmal und war gespannt auf Veränderungen.

BilderOkt 03 2018 19 -

Gregorianische Musik ertönt aus der orthodoxen Kirche am Berg

Ungefähr 2,5 km vom Liwadjia Park entfernt ging es vorbei an einer Kelterei und gut geschützten privaten Grundstücken. Aus der Ferne hörte man klar und deutlich Chorgesänge aus der Kirche. Dieser Sound begleitete unseren Fußmarsch einige Zeit

BilderOkt 03 2018 19b

Die Kirche herangezoomt

Ca. eine Stunde später erreichten wir den Ort Koreis. So wichtig, wie das Woronzowo Sanatorium unsern Medien ist, waren wir uns sicher, das wir den Weg direkt dorthin leicht erfragen können.

So sprachen wir gleich an der ersten Bushaltestelle Wartende an. Sie konnten uns nicht helfen, wir gingen weiter und fragten eine ältere Dame, die vom Einkaufen kam. Auch sie wusste nicht, wonach wir suchten. Wir hakten nach und erklärten, dass es sich um ein bekanntes Sanatorium handeln muss. Sie überlegte und erklärte uns einen Weg, den wir danach auch folgten. Es ging durch enge Gassen und schmuddelige Wege und am Ende gab es eine große Mauer, die ein Gelände mit einem größeren Gebäude und Poolanlage einschloss.
Wir freuten uns und sprachen den Pförtner an. Der jedoch machte uns klar, dass wir an einer neuen Hotelanlage mit Spa-Bereich gestrandet waren. Vom Woronzowo Sanatorium hatte er noch nichts gehört.

Also beschlossen wir uns ein Taxi zu rufen. Das ging schnell und der Taxifahrer freute sich sehr über seinen deutschen Gast. Es war ihm allerdings höchstpeinlich, dass er, als Eingeweihter und Ortsansässiger das Sanatorium nicht kannte. Als wir erklärten, dass in deutschen Medien von diesem Sanatorium berichtet wurde, das dieses Sanatorium zum Symbol des ausbleibenden Tourismus und des Elends der Bewohner gemcht wurde, erweckten wir seinen Ehrgeiz.

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Weiterlesen.

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4 Kommentare

  1. palina sagt:

    Thomas Franke ist freier Journalist und schreibt für viele Mainstream-Medien.
    Verkauft wird nur was gegen Russland ist. Das weiss er bestimmt auch. Und da er, wie alle anderen, auch Geld braucht, schreibt er eben solche Artikel.

    Wenn ich nicht wüsste, dass folgende Aussagen aus Russland stammen, dann könnte man auch vermuten, dass es irgend ein Land in Europa ist.
    Steuern, Propaganda und Meinungsfreiheit.

    „Wir haben uns gefreut, dass wir zu Russland gehören. Aber das ist vorbei, weil ich von allen Seiten mit Steuern belegt werde. Kraftfahrzeugsteuer, Steuer auf die Garage und auf die Wohnungen, die ich vermiete. Das einzig Gute ist, dass wir jetzt eine Krankenversicherung haben. Die hatten wir vorher nicht.“

    „Ich wohne in einer Dreizimmerwohnung, davon vermiete ich zwei Zimmer. Anders geht es nicht.“

    „So ist das heute. Niemand kann sicher sein, dass nicht morgen jemand kommt und ihn mitnimmt. Deshalb schreibst du bei Facebook vorsichtig, sehr vorsichtig. Ich gehe jetzt mit Ihnen auch ein Risiko ein, natürlich, aber ich bin so. Ich habe mein Leben gelebt. Ich bin schon 54. Sollen sie mich doch… Teufel auch… Wenn ich sterbe, sterbe ich eben. So ist das Leben. Ich habe schon erwachsene Kinder, da ist mir vor dem Tod nicht bange. Ich will nur eins: Dass es hier normal ist, dass es hier Meinungsfreiheit gibt, und alles andere, was jetzt verboten ist.“

    „Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, aber es heißt ja, Kindermund tut Wahrheit kund. Als damals die Flugzeuge aufstiegen und wir wussten, dass das russische sind, da haben die Kinder gerufen, sie konnten nicht mal das Alphabet, aber alle haben gerufen: „Ros-si-ja“. Das hätten Sie sehen müssen.“

    Später sehe ich die Szene mit den Kindern in einem nachträglich produzierten Propagandafilm des (russischen) Fernsehens. Klammer von mir gesetzt.

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  2. Thom Ram sagt:

    Palina

    Meine Schwiegertochter ist Moskauerin. Sie sagt viel Nachteiliges ueber die Verhaeltnisse in Russland, an Putzi laesst sie keinen guten Faden. So Krasses habe ich nicht mal von ihr gehoert.

    Es ist nicht auszuschliessen, dass diese russischen Stimmen, auf welche Art auch immer, gekauft sind?

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  3. palina sagt:

    @Thom
    wenn deine Schwiegertochter Russin ist, dann bist du ja wahrscheinlich immer auf dem Laufenden.

    Klar sind diese Leute gekauft. Hätte man mit Krone-Schmalz nicht machen können. Die konnte noch wirklichen Journalismus in Russland machen. Das wurde auch im deutschen TV gesendet.
    Heute undenkbar.
    Ich bin ein „Fan“ von ihr.
    Ihr Mann schneidet ihr immer die Haare. Hatte sie mal in einem Interview erzählt. Hat schon eine eigenartige Frisur.
    Aber was sind schon Äußerlichkeiten.

    Als sie damals nach Russland zog, ist sie mit dem Auto gefahren. Sie wollte sich einen Eindruck von der Landschaft und den Leuten verschaffen.
    Die hat ihre Aufgabe sehr ernst genommen.

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  4. Thom Ram sagt:

    Palina 06:09

    Die Schwiegertochter hat keinen Kontakt zu mir. Ihr Gatte hat den Kontakt zu mir abgebrochen. Was ich von ihr ueber Russland hoerte, das war vor 3 und mehr Jahren. Ich bedaure, damals nicht detaillierter nachgefragt zu haben. Ihre Eltern, die zogen auch in die CH um und fuehlten sich sehr gluecklich in „meinen“ Gefielden. Haette ich auch hinterfragen sollen, es beruhte auf Negativerfahrungen in ihrer Heimat.

    Krone Schmalz. Urgestein. Ich achte sie sehr hoch, sie ist schieres Synonym fuer Journalismus. Dann hat sie dazu noch eine enorme Ausstrahlung, eine kraeftig-Reine, ich liebe ihre Art des Sprechens, von A bis Z, als i Tuepfelchen sieht sie dann noch verd gut aus.
    An ihrer Seite in diesen obersten Raengen sehe ich Frau Eva Herman.

    Ja. Mit dem Auto in Russland rein. Das Gegenstueck zu frueheren reichen Nachbarn von mir. Die waren in der ganzen Welt, trafen dortens aber ausser Taxidriver und Tuersteher keine Nase vom Volke, bewegten sich in den Touristenelfenbeituermen. Musste mir immer auf die Zunge beissen, wenn sie leuchtenden Auges von Indien und Chile, von California und Timbuktu erzaehlten. Wie man gut gegessen habe, wie mutig man Einheimischengericht ausprobiert habe . Welch gute Bedienung doch all ueberall auf der Welt sei. Touristen wie 90% der Chinesen hier, welche bloss 5* Hotels, Klimatisierten Bus und beruehmte Tempel von Bali kennen.

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