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Kopflos umherlaufendes Huhn

Wer schon mal beim Schlachten eines Huhns oder Hahns zugegen war, der weiß, daß auch nach dem Köpfen das Tier, wenn man es nicht fest genug hält, ohne weiteres noch minutenlang herumlaufen kann, bis es durch den Blutverlust endgültig geschwächt ist und tot umfällt.
Auch vom Piratenanführer Klaus Störtebecker wird die Legende erzählt, daß er nach seiner Enthauptung wieder vom Richtblock aufgestanden sei und – gemäß der Abmachung mit dem Richter – an seinen aufgereihten Piratenkumpels vorbeigelaufen sein soll, um diesen das Leben zu retten. Natürlich wurden diese dann trotzdem alle enthauptet – Abmachungen mit Besiegten hatten für „die Sieger“ noch nie einen hohen Stellenwert…

Ein ähnlicher Zustand wird nachfolgend dem Kapitalismus unterstellt – er würde nur noch kopflos herumwuseln und ist eigentlich schon „hin“…

© für die leicht gekürzten Übersetzungen aus dem Russischen by Luckyhans, 8. Juli 2017 – Kommentare von uns und Hervorhebungen wie im Original.
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Das Zappeln des Kapitalismus oder: Das kopflos umherlaufende Huhn

Autor – Alexander Sapolskis

Dieser Tage hat ein Vertreter der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIS eine interessante Mitteilung gemacht. (wir schieben hier die Übersetzung des verlinkten Artikels ein)

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Die Todesspirale der globalen Wirtschaft: die VSA haben irreversible Prozesse angeschoben

26.06.2017 – 19:14 – Аutor: Grigorij Pawlodubow

Die Weltwirtschft ist in eine Todesspirale der Auf- und Abschwung-Zyklen geraten. Die Schuldenkoeffizienten wachsen dabei ununterbrochen und erreichen stets neue Höhen. Allerdings wird die deformierte Struktur des Weltwirtschaftssystems in nächster Zeit zusammenbrechen. Und alles nur, weil seit dem Zeitpunkt der Krise im Jahre 2008 und des Lehman-Zusammenbruchs der „Eiter“ aus dem monetaristischen System nicht herausgedrückt wurde.
Solch eine scharfe Mitteilung machte der Vertreter der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ, der Finanzfachmann und Ökonom Claudio Borio. Einzelheiten teilte die Zeitung „Telegraph“ mit…

Der Ökonom ist überzeugt, daß der instabile Wirtschaftszyklus bald mit einer Explosion enden wird, wie sie im Jahre 2008 durch die Valuta-Spekulanten herbeigeführt (?????) worden war, nur würden die Folgen um vieles schwieriger.
Die neue globale Krise wird von der FED der VSA verschuldet, welche das Tempo der monetären Straffung zu stark beschleunigt. Dabei in Borio überzeugt, daß neben den großen Ländern auch finanziell anfällige Staaten leiden werden.

Der Experte erklärte, daß infolge der Erhöhung des Leitzinses der VSA-FED das globale Wirtschaftssystem einen Abfluß der Dollar-Liquidität verzeichnet, und der nachfolgende Dollar-Squeeze wird die Kosten für Darlehen in der ganzen Welt anheben.
Der Ökonom unterstrich, daß in den letzten 10 Jahren das Verhältnis der Schulden zum globalen (???) Bruttosozialprodukt (BSP) bei vielen Ländern sich um ein Vielfaches erhöht hat: bei China um 191%, bei Japan um 52% (und das trotz 27 Jahren Nullzins!), andere Länder hätten ebenso Probleme damit… (und das sind Zahlen, die offiziell zugegeben werden – die „Dunkelziffer“ der Wahrheit dürfte deutlich höher liegen)

Es verwundert der Fakt, daß die FEDeral Reserve nicht nur durch die Verschärfung der Geldpolitik schädigt, sondern daß sie das auch nicht sein lassen kann.
Die Zentralbanken insgesamt können dem härteren Kurs nicht ausweichen, weil dies sie selbst in eine schwierige finanzielle Lage bringen würde. (solche Behauptungen ohne jegliche Beweise sind die beliebteste Methode, unliebsamen „Erklärungen“ aus dem Wege zu gehen, warum das denn so sein solle)
Gegenwärtig ist die Vernichtung der Währung der VSA-FED schon zum Trigger für die Finanzkrise in China, in Kanada und in anderen Staaten Asiens geworden.
Und die Investoren riskieren stark, wenn sie hoffen, auf eine Spitze in den Aktiva auf den globalen Märkten warten zu können. Der „Finanzorkan“ kann sie unerwartet treffen.
(wieder eines der üblichen Märchen des modernden Finanzkapitalismus – die riskierenden „Investoren“… Unsinn: denn genau SIE sind es, welche „die Märkte“ steuern, nicht „die Banken“ – die wenigen globalen Großinvestoren sind „die Finanz-Märkte“!)

Heute hat sich das Epizentrum der Risiken vom Westen nach Ostasien und zu den sich entwickelnden Märkten (wer soll das bitte sein?) verlagert. Der Mitarbeiter der BIZ meint, daß darin die größte Gefahr besteht, denn auf die sich entwickelnden Märkte entfällt 50% des globalen BSP und ein großer Teil dessen Zuwachses.
(das mit dem Zuwachs mag ja stimmen, aber woher sollen die sich entwickelnden Märkte ein derart großes Gewicht an der Weltwirtschaft haben? die Hälfte von allem?
da müßte man schon China dazurechnen, was natürlich Unsinn ist, China ist schon längst kein Entwicklungsland mehr…)

Der BIZ-Mitarbeiter erklärte ebenfalls, daß es gegenwärtig sehr schwierig sei vorherzusagen, wo und wann dieser nächste „Streß“ passieren und wie intensiv er sein werde. Deshalb sollten die Bankenorganisationen auf die Vorwarnindikatoren achten, welche das Herannahen der Bankenkrise anzeigten. …
(man wird das Gefühl nicht los, daß da wieder ein sich selbst beschleunigender Prozeß in Gang gesetzt werden wird – einer „verliert die Nerven“ – sprich: triggert auftragsgemäß den Prozeß an -, und alle „springen darauf an“… – ein schon oft erprobtes Manipulierungsinstrument in der Finanzwelt)

Claudio Borio ist überzeugt, daß wegen der Krise und der Schuldenkoeffizienten die großen Probleme bei China, Kanada, Frankreich und Australien auftreten werden, wenn die Leitzinsen um bis zu 250 Basispunkte wachsen. (250 Basispunkte sind 2,5% – aber gegenwärtig völlig „unüblich“, da geht es um 50 Basispunkte = 0,5%, wo schon alle zu zittern beginnen – und treffen wird ein Finanzzunami wohl ALLE Länder dieser Welt)
Der Finanzier sagte ebenfalls, daß die ganze Welt auf einem Pulverfaß sitzt, weil die VSA-FED viel zu viele billige Dollars in der Welt verteilt hätte und die Leitzinsen auf Null gesenkt hätte sowie ein Programm der Mengenerweichung durchgeführt hätte.
(so? das war doch aber schon seit Jahrzehnten die erklärte FED-Politik, seit Grünspan! und nun wird das „plötzlich“ kritisiert? hat man jahrzehntelang geschlafen bei der BIZ?)
Daher könne man erwarten, daß die Hauptkrisenorte die Märkte der globalen Dollar-Fondierung sein werden. (mit anderen Worten: alle, die sich eng an „den Westen“ gebunden haben)

Die BIZ behauptet, daß die Welt nur dann aus der Senke herauskommen kann, die sie sich gegraben hat (das ist ja wohl die Höhe: wer hat denn hier diese Senke gegraben, wenn nicht die oben genannte VSA-FED?), wenn die Arbeitsproduktivität von den laufenden stagnierenden Niveaus aus steigen würde. Die Länder müßten Reformen durchführen und ihre Fiskalpolitik ändern, so daß der Hauptakzent nicht auf dem Verbrauch, sondern auf den Investitionen liege.
(ja, die üblichen „Rezepte“ der Bankster-Finanz-“Experten“: die Massen sollen den Gürtel enger schnallen, mehr und schneller Arbeiten; die Umsätze und Gewinne müssen steigen… überhaupt keine Ahnung von Real-Wirtschaft, wie diese funktioniert)

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(und nun weiter im Text zum „kopflosen Huhn“)

Unter Berücksichtigung der Größe (präziser: der Rolle) und Spezifik der Tätigkeit dieser Bank ist das nicht nur eine private Meinung irgendeiner Privatperson, sondern die Position der BIZ im Ganzen, welche die Spezifik deren Verständnisses des Wesens der Vorgänge widerspiegelt.
Und da solche Strukturen nicht im Vakuum existieren …, kann man mit voller Überzeugung sagen, daß
dies die Ansichten der gesamten Banken- und Korporatokraten-Gesellschaft sind, welche (gegenwärtig) die Politik der Entwicklung des Kapitalismus als Gesellschaftsformation bestimmen.

Das Problem dabei ist, daß sie alle sich prinzipiell irren, und zwar im Basis-Imperativ.
Die Erhöhung der Arbeitsproduktivität verringert noch stärker die zahlungsfähige Nachfrage, und beschränkt damit noch mehr die Größe des möglichen Absatzes der hergestellten Produkte.
Die Arbeitsproduktivität kann man maximieren, durch das vollständige Ersetzen der Menschen durch Roboter – aber wem will man dann die Waren verkaufen, wenn
90% der Bevölkerung arbeitslos sein werden?
(da bricht sich wieder mal die Erkenntnis Bahn, daß Autos keine Autos kaufen, und Roboter keine Lebensmittel oder Kosmetika… – Roboter kaufen gar nichts!)

Повышение продуктивности труда при капитализме ведёт к полной деградации обществаExkursion durch die ideale Automobilfertigung in Leipzig

Überlegt bitte selbst. Die zahlungsfähige Nachfrage wird von drei Quellen gespeist: die Nachfrage von Seiten des Staates (oder der ihn ersetzenden Verwaltungs-Organisation), der Nachfrage von der Klasse der Reichen sowie der Nachfrage von Seiten der Bevölkerung. (wobei der Staat nur teil-produktiv „nachfragen“ kann, darunter Waffen, Bildung oder Infrastruktur, soweit diese noch nicht „privatisiert“, also geraubt wurde; auch hier wird immer nur ein kleiner Teil dieser Staatsausgaben wieder als „echte Nachfrage“ – über die Löhne und Gehälter der Beteiligten – wirksam)
Die Reichen (hierzu zählt man die Inhaber von Geschäften und geerbten Vermögen) sind heute in der Welt nicht viele. Etwa 10 – 11%.
(kommt ganz drauf an, wie da die Kriterien gesetzt werden; wenn man zum Beispiel für „Reiche“ das Kriterium „Zinsgewinner“ ansetzten würde, dann sind das nur diejenigen, deren versteuerte Zinseinnahmen pro Jahr deutlich höher liegen als die Hälfte ihres Eigenverbrauches pro Jahr – und das sind in der BRvD keine 10% der Bevölkerung)
Und davon sind etwa 2% sogenannte „Oligarchen“
(von Oligo = wenige, und Archie = Herrschaft), die anderen sind „Mittelklasse“. (wieder ungenau: zur Mittelklasse zählen normalerweise alle, deren Einkommen es erlaubt, Rücklagen zu bilden, die nicht von der Inflation wieder aufgefressen werden, d.h. die also im Verlaufe ihres Lebens ein Vermögen aufbauen können)

Es ist völlig offensichtlich, daß sogar deren Luxus-Nachfrage nicht in der Lage ist, die Wirtschaft insgesamt zu „ziehen“. Die staatliche Nachfrage macht höchstens 15 – 20% eines beliebigen Marktes aus. Wobei überall, wo man versucht, mit Hilfe der bisherigen Modelle die Wirtschaft zu stimulieren, das Ergebnis höchst schwach ausfällt.
(weil alle staatlichen „Stimulierungs“-Maßnahmen ja eh nur eine weitere Umverteilung von FLEIßIG nach GELDREICH darstellen)

Je höher der Anteil des Staatsaufträge am Gesamt-BIP ist, desto trauriger ist die allgemeine Lage in der Wirtschaft. Zum Beispiel ist in Frankreich der Anteil des Staates über 57%, aber die Wirtschaftslage ist genauso trostlos wie in Italien (55%), Japan (40%), den VSA (38%) oder Ruanda (29%).
Hongkong mit seinen 18% hat Wirtschaftskennzahlen, die deutlich besser sind als die französischen.

Das bedeutet aber nicht, daß die Staatsaufträge keinen Einfluß auf die Wirtschaft hätten. Das bedeutet nur, daß der Grad von deren Fähigkeit, den prinzipiellen Mangel des kapitalistischen Wirtschaftssystems zu kompensieren, stetig abnimmt und heutzutage sich der Nullmarke nähert.
Ausnahmen gibt es (zum Beispiel die Kosmonautik), aber sie sind lokal, sie bestimmen nicht das Gesamtbild.
(wobei auch hier für die Kosmonautik der Nachweis nicht geführt wird bzw. mir kein solcher belastbarer Nachweis auch nur im Ansatz bekannt wäre)
Also
stellen die einfachen Menschen etwa ¾ der Zahlungsfähigkeit des gesamten Marktes. Und hier beginnt das Problem.

Der Verkaufspreis ist gleich Selbstkosten von Rohstoffen und Material + Produktionskosten (zum Beispiel Wasser-, Luft-, Elektroenergie-Verbrauch) + sonstige Kosten (zum Beispiel Logistik und Werbung) + Löhne und Gehälter + Steuern + Reingewinn.
(ganz wichtig, was stets „vergessen“ wird: die HANDELSSPANNE! – sie beträgt bis zu 50% vom Laden-Verkaufspreis! – Und es fehlt der Hinweis auf die versteckten Zinsen – sie betragen 40 – 60% vom Verkaufspreis – sie sind in den genannten Kosten großteils enthalten)
Die Formel ist ein wenig vereinfacht, zwecks Anschaulichkeit. … Aus der Formel ist zu erkennen, daß die Summe der Marktpreise aller Waren und Dienstleistungen auf dem Markt IMMER größer sein wird als die Summe aller Löhne und Gehälter, welche von den Mitarbeitern für die Produktion ausgezahlt bekommen.
(bei allen sog. „unproduktiven“ Angestellten, z.B. des Staates, ist der Anteil der Gehälter am entsprechenden Volumen, z.B. Gesamtsteueraufkommen, noch geringer)
Deshalb könnten nicht mal alle Angestellten von, sagen wir, Apple zusammen – ganz prinzipiell – nie alle Produkte und Leistungen von Apple von ihren Löhnen und Gehältern kaufen.

Повышение продуктивности труда при капитализме ведёт к полной деградации обществаDie Manufaktur zeigt uns in reinster Form, wie der Kapitalist die ehemaligen Handwerker unter einem Dach in seiner eigenen Werkstatt „vereinigt“

Solange der Markt groß und vielfältig war, und die Arbeitsproduktivität relativ gering blieb, wiesen die Waren und Leistungen einen geringen Norm-Profit auf, und daher war die Differenz zwischen dem Summe der Preise aller Waren und der Summe aller Löhne aller Arbeiter im Rahmen dessen, was relativ erfolgreich durch das Staatliche System der Umverteilung der Vermögen mit Hilfe der Steuern kompensiert werden konnte.
(diese Aussage, einschließlich der nachfolgenden „Argumentation“, ist völlig „daneben“, denn der Staat umverteilt ja ebenfalls stets zugunsten der Reichen, die prozentual vom Einkommen WENIGER verbrauchen als die Masse der Bevölkerung – vielmehr wurde ein gewisser „Ausgleich“ erreicht durch die jahrzehntelange noch höhere Ausbeutung von Kolonien und sog. Entwicklungs-Ländern, wobei der Hungertod vieler Menschen und andere „wirtschaftliche Ergebnisse“ bis heute nicht in der nationalen BIP-Rechnung der westlichen Länder auftauchen)

Zur Mitte des 20. Jahrhunderts reichte dafür durchaus etwa 10% Anteil des Staatsauftrages im BIP aus. Und der restliche Gewinn verblieb vor allem in den Taschen der Mittelklasse, die über 78% der Bevölkerung der entwickelten Länder stellte.
(Unsinn, das ist ein weiteres Märchen der bürgerlichen Ökonomie – die Mittelklasse wurde in den VSA zu allen Zeiten künstlich aufgeblasen durch die freie Verfügbarkeit von allen Arten von Konsum-Krediten und Raten-Darlehen, und in Europa hatte sie stets unter 40% Anteil an der Bevölkerung)
Letzteres bedeutet, daß die Summe, die auf jedes einzelne Mitglied entfiel, relativ klein war und in wesentlichen Teilen
„für das Leben“ ausgegeben wurde, wenn auch ein wohlhabendes, aber das Geld kehrte weitgehend in die Wirtschaft zurück – in Form von zahlungsfähiger Nachfrage.

Heute hat sich die Welt prinzipiell verändert, wie etwa in der Endphase des Spiels „Monopoly“. Jedes Geschäft strebt stets nach einer Maximierung des Gewinns.
(genau DAS sind die Grundfehler des kapitalistischen Systems: Egoismus und Gewinnsucht)
Diese dafür zu schelten ist entweder dumm oder heuchlerisch, jeder Mensch strebt in seinem Leben nach diesem selben. (ja, aber NUR wenn er von der kapitalistischen Gesellschaft dazu erzogen und gezwungen wird – noch nie was von ubuntu gehört?)
Das Prinzip „ich darf, aber ihr nicht“ funktioniert hier nicht. (es ist ja auch nicht die Alternative zu Egoismus und Gewinnsucht, oder? im Gegenteil…)

Eine Erhöhung der Arbeitsproduktivität ist einer der Wege, die Kosten zu senken und die Gewinnträchtigkeit des Geschäfts zu erhöhen. (klar, und zwar stets auf Kosten der Arbeiter: entweder mehr und schneller arbeiten, oder durch Maschinen und Roboter ersetzt werden – nur daß ersteres natürliche Grenzen hat, und zweiteres das o.g. Ungleichgewicht verstärkt)

Nochmal ganz einfach. … Ihr habt 10 Arbeiter, jeder bekommt 10 Geld und stellt täglich 10 Stück Produkte her. Alle sonstigen Kosten … lassen wir gleich, daher … können wir im weiteren auch nur die Löhne betrachten.
Die 10 Arbeiter stellen also 100 Stück her und kosten den Unternehmer 100 Geld.
Dementsprechend sind die Lohnkosten 1 Geld pro Stück.
Jetzt gelingt es, die Arbeitsproduktivität um 50% zu steigern und dieselben 10 Arbeiter stellen schon 150 Stück her, und die Lohnkosten fallen auf 0,66 Geld pro Stück. …

Wenn der Unternehmer nun dafür den Lohn um ein Viertel erhöht, dann sieht das für den einzelnen Arbeiter toll aus. Er bekommt statt 10 nun 12,5 Geld pro Tag. Klasse. Da kann man gut einkaufen gehen.
Für den Unternehmer sieht die Rechnung etwas anders aus. Für 125 Geld bekommt er jetzt 150 Stück. … Wenn er früher 1 Geld pro Stück bezahlt hat, so sind es jetzt nur 0,83 Geld pro Stück.
Also gibt er pro Stück nur 0,83 Geld, und der Arbeiter ist ihm noch sehr dankbar!

Повышение продуктивности труда при капитализме ведёт к полной деградации обществаZusammenstöße der Landwirte mit der Polizei in den Niederlanden

Klar …, wer damit nicht einverstanden ist, der wird halt entlassen. Statt 150 Stück täglich werden dann nur 135 oder gar 120 hergestellt – aber immernoch zu 0,83 Geld pro Stück. Nun ernüchtert das die restlichen Arbeiter und diese sind viel „artiger“…
Kurz, wir haben eine um 20% erhöhte Produktionsmenge bei 17% weniger Lohnstückkosten, macht einen Gewinnzuwachs von 21,25%.

Da braucht man sich nicht wundern, daß die Idee von der unbedingten Notwendigkeit und allgemeinen Nützlichkeit der Erhöhung der Arbeitsproduktivität in der gesamten Geschichte des Kapitalismus enthusiastisch gefördert, unterstützt, erweitert und vergöttert wurde, oder?

Natürlich ist die Steigerung der Arbeitsproduktivität nicht ausschließlich negativ zu sehen – sie stimuliert die Verbilligung der Waren und Dienstleistungen und macht sie einem breiteren Kreis an Nutzern zugänglich.
Irgendwann war Aluminium mal genauso teuer wie Platin (????), und heute werden daraus die billigsten Waren hergestellt.
Aber die Erhöhung der Arbeitsproduktivität darf nicht losgelöst von allem betrachtet werden – sie ist wie das Salz, ein Mangel daran ist genauso schlecht wir ein Überschuß.

So ist dieser Überfluß an Arbeitsproduktivität schon eingetreten. … Der Zuwachs an Produkten ist niemandem mehr zu verkaufen. Und je größer die Corporation ist, desto größer ist auch die Profitnorm, d.h. die Differenz zwischen den Selbstkosten und dem Verkaufspreis, die nicht durch die Einkommen des angestellten Personals abgedeckt werden kann.
Und genau dies hat die jetzige Krise des kapitalistischen Modells als System der Wirtschaftsbeziehungen hervorgerufen.
(nun, der geübte bb-Leser weiß das besser, denn er hat unsere WWW-Serie gelesen und erkannt, daß es eine ganze Reihe von Faktoren gibt, welche die Ausweglosigkeit des jetzigen Wirtschaftssystems hervorrufen – der hier dargestellte ist nur einer von ihnen)

Je mehr Waren produziert werden, desto schwieriger wird es, diese zu verkaufen, somit ist eine beliebige Erweiterung nur durch Beseitigung der Konkurrenten und Übernahme von deren Marktanteilen möglich. Dadurch verschärft sich der Konkurrenzkampf und führt zu weiteren Kostensenkungen (– auf selbigem Wege). …

Das Problem ist, daß der Preis für die Fortsetzung dieses Wettlaufes das Wachstum der Arbeitslosigkeit ist. So schön eine Verbilligung des Stückpreises durch das Wachstum der Arbeitsproduktivität ist, darf man die Augen nicht verschließen vor der gleichzeitigen Ausdünnung der Nachfragekapazität.
Aus der Formel „mehr Waren zum geringeren Preis“ entfällt so der erste Teil, denn mehr Waren braucht niemand mehr.
(präziser: es ist niemand mehr da, der diese noch bezahlen könnte – selbst wenn er sie „brauchen“ würde)

Zum Beispiel geht im Lebensmittelsektor mehr als 60% der landwirtschaftlichen Produktion direkt vom Feld sofort auf die Müllhalde. Ein Drittel des Bieres in den Kneipen wird weggegossen. Etwa 40% der Waren in den Supermärkten überschreitet regelmäßig seine MHD.
Wenn man also ab morgen die landwirtschaftliche Produktion verdoppeln würde, müßte man den kompletten Zuwachs auf dem Feld oder auf dem Bauernhof vernichten. …
Auf die Idee, alles kostenlos an die Armen zu verteilen, kommt keiner, denn kein Produzent will für Null produzieren, und der Handel will nicht auf seinen Kosten sitzenbleiben… Von nichts kommt nichts.
(ja, wenn man sich nicht von der schreienden Unlogik der sog. Marktwirtschaft geistig löst, dann ist in deren Denkgrenzen tatsächlich dieser Widerspruch nicht zu beseitigen; in einer naturnahen Gemeinschaftsökonomie könnte er gar nicht erst entstehen…)

Und unter diesen Umständen ruft die BIZ nun dazu auf, noch schneller zu laufen. (im Hamsterrad?)
Offensichtlich meint sie, daß es allen sofort besser gehen wird, wenn noch weniger Mitarbeiter für die Herstellung des bisherigen Umfanges an Waren und Dienstleistungen benötigt werden.
Es ist anzunehmen, daß die internationalen Banker das Schicksal derjenigen, die „sich nicht in den Markt einbringen“, kaum interessiert.
(zumindest solange nicht, bis diese mal vor ihrer Tür stehen)
Aber es geht hier ganz einfach um Wirtschaftsmathematik.

Je höher die Arbeitsproduktivität, desto weniger Geld kehrt aus dem Zyklus von Produktion und Verkauf in die Wirtschaft zurück, um eine zahlungsfähige Nachfrage zu bilden, wodurch sich die Absatzmarktgröße mit jeder Iteration des Finanzumlaufes ständig verringert.

Wohin das führt, ist unschwer abzusehen. Es werden nicht nur einige einzelne „Looser“ als Opfer der Konkurrenz sterben, sondern das gesamte System der Marktbeziehungen insgesamt. Und unter den Trümmern werden sich genauso die „Sieger“ des Wettbewerbes wiederfinden. …

Повышение продуктивности труда при капитализме ведёт к полной деградации общества
Der Kapitalismus ist in Gefahr – Proletarier aller Länder, rettet uns!

Das können die heutigen Banker nicht verstehen, weil das zu weit über den Rahmen ihrer Weltanschauung hinausgeht. (welch kolossaler Irrtum, denn nur die Lehre, nach der sie vorgehen, ist in ihren Grundlagen falsch, wie wir nachgewiesen haben – es liegt also nicht am einzelnen Banker, daß er zu kurzsichtig oder zu blöd wäre – er hängt nur einer Irrlehre an)

Daher werden sie auch weiterhin ihre gewohnten Rezepte vorschreiben. Und mit jeder wiederholten Iteration verschärft das kapitalistische Wirtschaftsmodell die schwierige Lage weiter. …
Und immer und überall wird
diese Degradation begleitet von der Entsorgung einer riesigen Menschenmenge, die plötzlich überflüssig ist.
Auch das scheinen die internationalen Banker nicht zu verstehen. Oder sie meinen, daß sie selbst in jedem Falle überleben werden, aber das ist sehr naiv.
Im Alten Rom
(so es ein solches überhaupt in der tatsächlichen Historiografie gegeben haben sollte) gab es auch solche Schlauberger, aber den Zusammenbruch hat niemand überstanden.

Quelle
– – – – – – – – – –

Nun ja, da sind von Seiten des Autors noch so einige Erkenntnisse nachzuvollziehen, bevor daraus wirklich ein klares Bild entsteht.
Egal – Fakt ist jedenfalls, daß neben Zins und Zinseszins, neben dem fast ausschließlich durch Schulden geschöpften Schein-Geld, das durch keine realen Werte abgesichert ist, neben dem Konkurrenzzwang durch nicht geschöpfte Zinsen, neben der entbehrlichen Werbung und einigen anderen Faktoren, welche die bürgerliche Schein-Ökonomie als Pseudo-Wissenschaft entlarven, auch
die Mär von der angeblich rettenden Arbeitsproduktivitäts-Erhöhung nun als hinreichend falsch bewiesen gelten sollte.
LH


7 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Besucherin sagt:

    Kann es sein, dass sich die Chinesen krumm lachen über uns?

    http://derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft
    Zitat
    “ Die chinesische Staatsbank erfindet auch Geld aus Luft, nur lustigerweise, ohne dass eine Staatsschuld entsteht. Das sollten wir auch machen. Der chinesische Wirtschaftswissenschafter Wu hat bei einem Vortrag an einer amerikanischen Universität gesagt: Er werde oft gefragt, warum es in China so viele Unternehmensgründungen gegeben hat. Die chinesische Staatsbank habe Gründungskredite hergegeben, die waren unverzinst und mussten nicht zurückgezahlt werden. Das kann man natürlich nur als Zentralbank machen, wenn man einseitig bucht und nicht gleichzeitig Schulden erzeugt. Und wenn man dann sagt: Um Gottes Willen, dann gibt’s ja Inflation! Das haben die Chinesen über eine Preisregulierung gesteuert und waren damit wieder die Schlaueren. Das will aber bei uns keiner hören, weil das geht gegen das Dogma der freien Märkte, die Blasenmaschinen zum Missbrauch für die Elite – derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft

    Die chinesischen Unternehmen haben da offenbar Vorteile, wo unseren Betonpatschen angezogen werden.

    Der chinesische Staat sitzt dicke auf einem Geldberg, und zieht ein Großprojekt nach dem anderen durch. Ich glaube ja, dass man auf einmal Afrika so dringend „helfen“ will, kommt daher, weil China sich dort einnistet. Blöderweis sitzt man im Westen auf einem Schuldenberg, und kein Staat wird da groß was in die Hand nehmen können für Afrika.

    Frage am Rande: weiß jemand,wie die Geldschöpfung in islamischen Ländern gehandhabt wird? Schuldgeld ist da eigentlich schwer vorstellbar, Zinsen sind ja eigentlich auch verboten.

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  3. thom ram sagt:

    Besucherin 20:32

    Interessant, was du da von China zu erzählen weisst.

    Deine Frage nach Geldausgabe in islamischen Ländern lässt mich nur mal wieder draufkommen, dass es deren Verschiedene zu geben scheint. Islam in Indonesien ist nicht deckungsgleich mit Islam in arabischen Ländern…so meine Wahrnehmung. Also Muslime nehmen keinen Zins, sagt man. Im vorwiegend muslimischen Indonesien, da nehmen Banken für Kredite zwischen 2 und 14 Prozent. Pro Monat. Ich habe gesagt pro Monat. Also pro Jahr zwischen 24 und 168%.
    An deiner Frage noch daneben: Dasselbe auch auf dem islamischen Bali.

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  4. luckyhans sagt:

    zu Besucherin 08/07/2017 um 20:32
    Das mit dem Zinsverbot im Islam ist wie mit den christlichen Lehren im der Katholischen Kriche: „Geh hin und gib alles, was du hast, den Armen“ – schon mal erlebt? So ähnlich dann halt der Islam – die drei wüsten-Religionen nehmen sich da nichts, kommen aus demselben Topf, haben dieselben Ziele, bauen nur jede eine andere „Klasse“ Mensch: die einen die „Auserwählten“, die zweiten deren Mordbuben und die dritte die Schäflein zur Bedienung der ersten beiden… theoria cum praxi – der ewige Widerspruch – ohne schöne Worte keine folgsamen Schafe… 😉

    Und daß eine Staatsbank Geld aus Luft generiert, ist nicht weiter schlimm, solange das in Maßen bleibt, die eine Abdeckung mit laufenden Wertschöpfungen gewährleistet.
    Schlimm sind nur von der ZB das QE (sog. quantitative easing – also unbegrenztes „Hubschraubergeld“ für Großbanken) und die im Umfang viel größere Geldschöpfung durch die privaten Geschäftsbanken – per Kreditschöpfung und Bilanzverlängerung… begünstigt durch das Mindestreservesystem.

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  5. Besucherin sagt:

    luckyhans
    09/07/2017 um 03:10

    „Und daß eine Staatsbank Geld aus Luft generiert, ist nicht weiter schlimm, solange das in Maßen bleibt, die eine Abdeckung mit laufenden Wertschöpfungen gewährleistet.“

    Für mein Verständnis wird da einfach Geld in Umlauf gebracht, das eben kein Schuldgeld ist, es muss ja nicht zurück gezahlt werden. Zinsfrei isses ausserdem. Und wieviel – wer soll das wissen, ausser den Chinesen? Mich wundert schon ein wenig, dass unsere Aufklärer – Vorturner das so gar nicht interessiert. Chinesische Unternehmen (wahrscheinlich eh Staatsbetriebe) haben ja einen riesigen Wettbewerbsvorteil, wenn sie das Geld quasi geschenkt bekommen. Gewinne fließen dann wohl auch zurück an den Eigentümer? Muss man die Hamster im Rad weniger besteuern?

    China hat über 3 Billionen an Reserven angehäuft, kauft groß ein rund um den Globus und die Infrastruktur die sie in Afrika und sonstwo hinstellen wird ja nicht für lau sein? Ist nicht so, dass ich scharf drauf wäre, mit den Chinesen zu tauschen – aber auf lange Sicht?
    Dem Petrodollar scheint Russland – China – Iran und nun auch Katar den Marsch zu blasen, die Saudis sollen ein bisserl in der Zwickmühle sein weil die USA auf Selbstversorgung umstellen wollen und China in Yuan zahlen will – wenns nicht genehm ist, kauft man halt woanders.

    Eure Einschätzung dazu?

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  6. luckyhans sagt:

    zu Besucherin um 04:19
    Ja, das ist wohl der gegenwärtig laufende Prozeß – der Petrodollar verlebt seine letzten Monate. Wie die VSA dann noch der Welt ihre stinkenden grünen Baumwolläppchen aufdrängen wollen, ist mir ein Rätsel, denn mit der bald darauf folgenden ersten Nationalisierung einer Zentralbank (Rußland?) haben auch die Herren Ro-Ro ausregiert.
    Vielleicht kommt dann doch ein wenig Frieden in die internationalen Beziehungen?
    Wenn sich abzeichnet, daß es KEINEN Rohstoffmangel oder Erdöl-/Erdgas-Mangel geben wird in den nächsten Jahren?
    Dem stehen allerdings die stetig steigenden Rüstungsausgaben und -exporte entgegen…

    Und dazu müßten auch die scheinbaren „neuen Herren der Welt“ China & Co. ihren Kurs auf unendliches Wachstum aufgeben und dieses schwachsinnige Showprojekt „Neue Seidenstraße“ stark reduzieren… oder sollen wirklich endlose LKW-Kolonnen von China nach Europa rollen? Momentan werden da vor allem Straßen gebaut…

    Wie lange sie zu dieser Einsicht benötigen, wird wohl darüber entscheiden, ob zu unseren Lebzeiten (also in den nächstem 20 Jahren) sich noch etwas Grundlegendes zum Guten ändern wird in der Welt-Politik oder nicht…

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  7. Vollidiot sagt:

    Was fehlt ist ein gesundes Wachstum, dazu muß man noch Märkte entwickeln, die es noch gibt.
    Afrika z.B. dort wartet noch ein riesiger Markt und Asien.
    Man muß nur noch die Rezepte finden.
    Also wieviel Überproduktion oder verdorbene Ware darf ich nach Afrika exportieren als EUler, damit die Eigenproduktion so läuft, daß ich mit einer gewissen Gewinnerwartung dort als Investor tätig sein kann. Beim Erdöl loht es sich, hier entsteht ein kleiner Zuwachs an Geld bei vielen Indigenen und einem riesigen Zuwachs bei wenig Dortigen. Durch Vergiftung der Natur und Menschen wird auch mehr verfügbares Einkommen generiert………..
    Man braucht Produktionsstätten und Märkte und Investorenanreize immer nur temporär – ähnlich der heuschreckenartigen Züge der Heere durchs Land im 30jähr. Krieg. Nach dem Niedergang folgt langsam die Erholung und dann kommt der Investor zurück, dabei ist der Investor, wenn er smart ist, auch am Niedergang in geldwertem Vorteil beteiligt.
    Die makroökonomischen Gesetze des westlichen Wertesystems – gut, die Afrikaner kennen Heuschreckenzüge über die Jahrhunderte, sie sind genetisch determiniert, haben bei den Männern zur Lethargie geführt und deshalb, so die ethnologisch gebildete Merkel, sind Frauen Leistungsträger, und das wissen Investoren aus den Demokratien.
    Wachstum für die Heimat über smartes Investieren in geeigneten Märkten generieren.
    Da ist nichts verwerflich daran, weil es auch den Wohlstand und die Gesundheit hebt, und die Säuglingssterblichkeit vor Ort senkt.
    Das können Studien der WHO, FAO und UNICEF bestätigen.
    Ein universell wirkendes Mittel um Märkte und Produktivität zu steigern ist die Steuerung der Umwelt in Bezug auf Schäden als auch deren Fürsorge.
    Was in Nigeria Öl im Nigerdelta ist, wirkt, etwas sublimer, auch, und das ist bemerkenswert, mittels Wettersteuerung und Chemtrails in Demokratien.
    Investoren kurbeln nach Schäden an der Infrastruktur die Bautätigkeit an, auch hier als Jobmotoren und somit das Wachstum – incl. BSP.
    Der CO2-Schutz schaft z.B. Arbeitsplätze in diversen Klimafolgeforschungsinstituten.
    Smartes Generieren von Wachstum ist letztlich die Lösung, das weiß auch die BIZ.
    Und daß das antizyklisch gehändelt wird ist auch Wissensstand.
    Unter diesem Gesichtspunkt die Lage beurteilen hilft vieles unverständlich Erscheinende zu verstehen, um sich dann mit diesem angeeigneten Verständnis in geeigneter Form in den Dienst an und für dieses Regelwerk aus Produktivität und Konsum zu stellen.
    Die Matrix-Defätisten haben noch nicht die erforderliche Bewußtseinsstufe erlangt, sie hängen an einem Systemkonstrukt, das sie in einem Status der Unreife fesselt. Sie externalisieren ihre unstrukturierten Befürchtungen an eine Konstrukt, welches ihnen von MI6-Kreise vor die Nase hingen, Versehen mit einem Lockduft, wie bei paaungswilligen Farfales.
    Solcherart fokusiert übersehen sie das Wesentliche – das eigene Bewußtsein und die eigene Verantwortung dafür, denn NUR darüber ändert sich etwas in der Welt.

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