bumi bahagia / Glückliche Erde

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Auf Stillstand vorbereitet? Freeman / Schall und Rauch

Freeman von Schall und Rauch übertreibt meiner Ansicht nach nicht, sein dargestelltes Szenario kann sehr schnell eintreffen und wird alles in unserem Leben verändern. Wohl dem, der da gelassen bleiben kann.
veröffentlicht von Angela, 26.02.2020
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Geht es jetzt los?

von Angela, 08. 04. 2019

„Konjunktur: Industrie verzeichnet drastischen Rückgan der Neuaufträge…“

„Schwache Weltwirtschaft: Stimmung deutscher Exporteure verschlechtert sich massiv….“

„Industrie fällt aus Konjunkturmotor aus….“

„Angst vor Jobverlusten….. “
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Jede Krise ist eine Chance

von Angela, 06.04.2019

Fast jeder Mensch gerät eines Tages in eine Krise. Seine Welt bricht zusammen, vielleicht verliert er  einen geliebten Menschen, bekommt eine schwere, lebensbedrohende Krankheit oder gerät in eine Angststörung.
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KenFM im Gespräch mit Peter König / Die Angst ist unser grösster Feind / Warnung

Meine Warnung?

Geh‘ rein, und du wirst folgen, freiwillig, gewarnt habe ich dich.

Thom Ram, 03.09.06

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Nachtrag, nebenbei, nur für Tröllchen

Auf bb gute Menschen warnen vor Ken Jebsen, weisen sehr mutig darauf hin, der sei ein U-Boot! Und das Interview hier bestätigt es! Jeder einzelne Satz des Interviewten zeigt klar und deutlich, dass Ken Botschaften eines niu wöörld order – Besessenen verbreitet, eingepackt in scheinbar gut menschlich Wort! Leser, hüte dich vor Kraken, Skorpionen, Kobras und Krokos! Alles vereint in Scheinguten wie Ken und Peter!

Habt ihr, zwei drei  bemitleidenswerten Troll- Unken auf bb, dies klar verstanden? Tröllchen, troll dich. Kein Brot hier. Nix zu machen. Kannst einschleimen und schlangenzischeln dazwischen. Erkannt.

Bah, ich lasse dich noch ein Weilchen weiter unken. Auf dass gewiefte Leserschaft sehe: Tröllchenröllchen gibts.

 

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Konflikt Konflikt Konflikt

Lybienkonflikt, Irakkonflikt, Syrienkonflikt, Koreakonflikt, Ukrainekonflikt, Palästinenserkonflikt.

„Konflikt“, heute inflationär verwendet und durch das Band weg das reale Geschehen leugnend, Verschwiegenes einnebelnd.

Sogar nicht mal so dumme Zeitgenossen entblöden sich heute nicht, von „Konflikten“ was zu plaudern, da angesagt wären die Begriffe: Böswillig unterwandern, Ausspionieren, Fallen stellen, Meucheln, böswillig Verführen, Erpressen, Foltern, Vergewaltigen, Vergiften, Brandschatzen, mittels Bomben zerstören und morden.

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Ja, um Gottes Willen, was sollte denn an dieser Wortwahl so wichtig sein? Oberlehrer Ram zählt Erbsen und frönt seiner Korrigiersucht und Rechthaberei? (mehr …)

Forza Italia!

Nicht alle in EUropa scheinen derart hirnverkleistert zu sein, daß sie nicht erkennen, in was für einem Gebilde sie da leben. Unsere weiter südlichen Freunde scheinen – ungeachtet mancher seltsamer Tradition – immerhin noch einigermaßen denkfähig zu sein – was unsere lieben Mitmenschen hierzulande gestern mal wieder stark in Zweifel gebracht haben.
Nachfolgend also der „Appetitanreger“ – der ganzen Artikel bitte bei http://www.german-foreign-policy.com lesen – und bei Interesse herunterladen, denn er ist dort nur 2 Wochen frei verfügbar.
Luckyhans, 25.9.2017
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Mit der Parallelwährung zum Euro-Austritt  – 26.09.2017

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Kopflos umherlaufendes Huhn

Wer schon mal beim Schlachten eines Huhns oder Hahns zugegen war, der weiß, daß auch nach dem Köpfen das Tier, wenn man es nicht fest genug hält, ohne weiteres noch minutenlang herumlaufen kann, bis es durch den Blutverlust endgültig geschwächt ist und tot umfällt.
Auch vom Piratenanführer Klaus Störtebecker wird die Legende erzählt, daß er nach seiner Enthauptung wieder vom Richtblock aufgestanden sei und – gemäß der Abmachung mit dem Richter – an seinen aufgereihten Piratenkumpels vorbeigelaufen sein soll, um diesen das Leben zu retten. Natürlich wurden diese dann trotzdem alle enthauptet – Abmachungen mit Besiegten hatten für „die Sieger“ noch nie einen hohen Stellenwert…

Ein ähnlicher Zustand wird nachfolgend dem Kapitalismus unterstellt – er würde nur noch kopflos herumwuseln und ist eigentlich schon „hin“…

© für die leicht gekürzten Übersetzungen aus dem Russischen by Luckyhans, 8. Juli 2017 – Kommentare von uns und Hervorhebungen wie im Original.
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Das Zappeln des Kapitalismus oder: Das kopflos umherlaufende Huhn

Autor – Alexander Sapolskis

Dieser Tage hat ein Vertreter der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIS eine interessante Mitteilung gemacht. (wir schieben hier die Übersetzung des verlinkten Artikels ein)

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Die Todesspirale der globalen Wirtschaft: die VSA haben irreversible Prozesse angeschoben

26.06.2017 – 19:14 – Аutor: Grigorij Pawlodubow

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WiWiWi-II – Markt, Märkte

In Teil I hatten wir uns mit der Werbung, dem sog. Verbraucher und der Privatisierung beschäftigt und nachgewiesen, daß alle diese Begriffsinhalte in der Praxis nichts mit den Voraussetzungen zu tun haben, nach denen sie in die bürgerliche Ökonomie eingeführt wurden. Wir setzen unsere Betrachtung hiermit fort.
Luckyhans, 6. Juni 2017
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4. Der Markt / die Märkte

Einer der fast schon mystischen Begriffe der bürgerlichen Ökonomie ist „der Markt“ – oder heutzutage auch oft „die Märkte„.

Bei letzterem sind meistens die sog. Finanzmärkte gemeint, die bei näherer Betrachtung sich als einige wenige große „internationale“ Anleger bzw. deren Handlungsgehilfen entpuppen – also durchaus konkrete Personen und Organisationen, die man auch so benenen könnte – wenn man wollte.
Warum wohl tut „man“ es nicht?
Was wollen diejenigen, die diesen Begriff gebrauchen, damit wohl verschleiern?

Jeder suche sich selbst Antworten… 😉

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Stimmen des gefallenen Königs / Eine weitere scharfe Analyse von „Analitik“

Was bin ich talentierten Menschen dankbar, welche ihre Fähigkeiten in den Dienst der Allgemeinheit stellen!

Als Blogger lässt sich in mir immer mal eine Stimme vernehmen, welche von mir fordert, ich sollte so forschen und analysieren wie zum Beispiel der geniale (bereits hinübergegangene) Lupo, oder, neu für mich, wie der Analitik.

Kann ich nicht, und gottseidank muss ich nicht. Meine Aufgabe ist es zurzeit, es bitzeli zu verbreiten, eine Plattform für Austausch zu bieten und, vielleicht, gelegentlich sogar ein bisschen für andere zu leuchten.

Mit grossem Vergnügen hänge ich „Stimmen des gefallenen Königs“ hier raus, und mein Dank geht an den offenbar sehr sehr fleissigen, in meinen Augen genial klar denkenden Analitik. 

thom ram, 27.10.0004 NZ (Neues Zeitalter. 2016 für Leute, welche es nicht wagen, eine gute Zukunft zu denken) (mehr …)

Krisen, Krisen, überall Krisen

Null Krisen haben wir. Wer von Krisen spricht, hat null nichts kapiert. Was mich dieses Geschwafel von Krisen aufregt. (mehr …)

Finanz-Zunami rollt an

Es betrifft jeden von uns – das was da zusammengebraut wird. Der Finanzexperte Ernst Wolff beschreibt die aktuelle Lage und was sich abzeichnet, und das kann das Leben eines jeden von uns grundlegend verändern.
Also bitte lesen und überlegen – Ignorierversuche waren noch nie erfolgreich.

Luckyhans, 20. Mai 2016
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Der Finanz-Tsunami nimmt seinen Lauf

Ernst Wolff

Die relative Ruhe an den Finanzmärkten in den vergangenen Wochen und Monaten hat viele Menschen glauben lassen, die Lage habe sich nach den Turbulenzen zu Jahresbeginn entspannt und sei doch nicht so ernst ist wie zunächst angenommen. Sie irren. Die gegenwärtige Lage ist erheblich instabiler als zu irgendeinem Zeitpunkt seit der Jahrtausendwende und birgt erhebliche Gefahren in sich.

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Tagesenergie 88

Ja, ich weiß, es wurde schon mehrmals kritisiert, daß diese Sendung immernoch auf viele Themen eingeht, die einem „Aufgeweckten“ längst klar sind: schon mal geirrt?
Denn auch ein „Aufgeweckter“ hat noch längst nicht alles richtig begriffen, und so manche Erkenntnis kommt nach und nach – der Groschen fällt bekanntlich pfennigweise – ist ja kein Sturzbomber, schließlich…
Daher auch hier wieder der Hinweis auf die Sendung von vergangener Woche, mit ein paar Notizen.
Luckyhans, 5. Mai 2016
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Tagesenergie 88 – 25. April 2016 – Alexander Wagandt bei Jo Conrad – 2:49 h

https://www.youtube.com/watch?v=mGIsZwu2J1w

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Seele und Empfängnis

Nun haben wir hier schon viele Themen rund um die Geburt, die Familie, die Sexualität und andere diskutiert – hier nun soll es um die unmittelbare Empfängnis aus Sicht der inkarnierenden Seele gehen.
Luckyhans, 2. April 2016
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Vor allem möchte ich dazu einige Auszüge aus dem Buch „Lebenskrisen als Entwicklungs-Chancen“ von Dr. med. Ruediger Dahlke zitieren, wobei gleich einzuschränken ist, daß er – bei aller Hilfestellung, die seine Bücher und Vorträge auch mir in der spirituellen Entwicklung gegeben haben – leider aus seiner Haut als „gelernter Schulmediziner“ an der einen oder anderen Stelle nicht herauskommt. Das wird aber der Eindringlichkeit seiner Darlegung zu unserem Thema keinen Abbruch tun.
An einigen Stellen konnte ich es mir allerdings nicht verkneifen, auch im Zitattext etwas einzufügen, da mir das kalte Selbstverständnis eines ausgebildeten Mediziners fehlt – das ist durch farbliche und kursive Darstellung verdeutlicht – alle anderen Hervorhebungen stammen vom Autor.

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Bibi Wilhailm / Hilferuf / Richtigstellungen

Innert einer Woche höre ich nun schon eine zweite Sechzehnjährige, welche mit normal gesundem Menschenverstand einige Dinge richtigstellt.

Es gibt nichts daran rumzudrücken. Wer sich verhält wie die von Bibi beschriebenen Immigranten, gehört separiert. Ueber den Prozentsatz an Eingewanderten, welche solcherlei Gesinnung haben, wage ich nicht zu spekulieren. Ich höre auch von integrierungswilligen Flüchtlingen. Ich war zehn Tage in vielen Bahnhöfen und deren Umgebung Deutschlands, und ich habe von der Million neuen Migranten dort nur tröpfchenweise etwas gesehen. Sie standen rum, rauchten und unterhielten sich, vitaler als deutsche Hänger, die ich in der Anzahl in etwas geringerem Masse auch sah, doch ist gegen Vitalität, gut genutzt, nichts einzuwenden.

Bibi ist unerfahren genug um verständnislos den Kopf zu schütteln über ihre liebe „Regierung“. Ich wünsche ihr, dass sie ihr intaktes Unterscheidungsvermögen und ihren guten Glauben an die Menschheit bewahrt.

Ich halte Bibis Hilferuf für authentisch.

Bibis FB Account sei gesperrt worden.

Es ist schön, dass sehr junge Menschen das Heft in die Hand nehmen. Auch schön wäre es, würden wir alten Säcke ihnen nicht hintenan schleichen, sondern ihnen vorausgehen.

thom ram, 03.02.2016

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https://www.youtube.com/watch?v=-BCrL8kDRdI

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Krisen Krisen Krisen

Uffa, wir haben Syrienkrise, Geldkrise, Ukrainekrise, Rechtskrise, Wasserkrise, Sudankrise, Afghanistankrise, Glaubenskrise, Alterskrise, Terrorkrise, Medienkrise, Bankenkrise, Klimakrise, Verschmutzungskrise, Goldkrise, was noch, schätze, noch 234 Krisen mehr.

Es macht mich gelegentlich stiefelsinnig kirre. Warum? (mehr …)

Ukraine – Die Folgen der ‚Befreiung‘

Schon oft haben wir hier über die wirklichen Verhältnisse in der Ukraine informiert und auf die Weglassungen in den Lizenzmedien hingewiesen. Letzte Neuigkeiten über die fortdauernden Kämpfe dort gibt es u.a. von Quer-denken.tv.
Wir wollen heute eine gfp-Analyse (aus bekanntem Grund als Volltext) übernehmen, die trotz einiger „Biegungen“ und „Aussparungen“ doch Wesentliches zeigt, was sonst in den alliierten Medien „vernachlässigt“ wird.
Wie wichtig das evtl. ist, kann jeder selbst bewerten.
Luckyhans, 16.12.2015
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Tagesenergie 79 – Alexander Wagandt bei Jo Conrad

Nun schon seit fast 4 Jahren treffen sich etwa alle drei Wochen Jo Conrad und Alexander Wagandt zu einem freien Gespräch, wo sie über die Zeitqualität der jeweils verstrichenen Periode (nicht nur des „Tages“) und deren energetischen Ausdruck diskutieren – dazu werden aktuelle Meldungen, meist nur anhand der Überschriften . interpretiert und die dahinterliegenden Energien betrachtet – jeweils zum Tage passend – denn jeder Tag ist anders und bringt sehr „eigene“ Verhältnisse ein.
Am Ende werden Hinweise gegeben, wie mensch versuchen kann, mit diesen Gegebenheiten zurechtzukommen…

Eine Vorbemerkung sei noch gestattet: wenn wir von Alex oft den Hinweis auf die „Kinderwelt“ bekommen, dann ist damit nicht die wunderbare kindliche Phantasie-Welt gemeint, sondern eher eine kindische Weltinterpretation, die auf naiven, vereinfachten Anschauungen beruht – die kindliche Frische und Freiheit der Wahrnehmung soll damit in ihrer Schönheit keinesfalls geschmälert werden. 😉
Luckyhans, 10. Oktober 2015
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Crash / Vorsorge 2

Zu Crash / Vorsorge 1 hat Angela einen Kommentar geschrieben, welcher weiterführt und vertieft. Er gefällt mir so gut, dass ich ihn dir, lieber Leser, hier als Fortsetzung  rüberreiche.

In und mit Liebe.

thom ram, 02.09.2015

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Angela schreibt:

Genügt das Gottvertrauen ? 

Binde deinem Kamel zuerst die Beine und dann vertraue auf ALLAH.
(arabisches Sprichwort) (mehr …)

Es wird wieder heiß

… und damit ist nicht das Wetter gemeint, auch nicht der Hafen von Tianjin. Es geht um mehr: Die Weltwirtschaft ist in bedenklicher Schieflage, und das nicht nur hier „bei uns im Westen“.
Obwohl: der Westen hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten auch immer mehr geteilt – in die VSA und Großbrittannien, die weiterhin aktiv mit Rußland Milliarden-Geschäfte machen, und Rest-EUr-opa, das voll unter der Last der Sanktionen leidet (und hier im Lande vor allem die mittelständische Wirtschaft – das frühere „Rückgrat der deutschen Industrie“) – sowie unter der Last der „plötzlich“ so überwältigenden „Flüchtlings“-Wellen, die von netten VSA-Helfern in unsere Landstriche gespült werden.
http://krisenfrei.de/chaos-management/

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Was ist mit der chinesischen Börse?

Ich habe den einfachen, mir einleuchtenden Gedankengang heute bei Michael Winkler gelesen und gebe ihn weiter.

Die chinesische Börse ist auf Talfahrt. Wir wissen: (mehr …)

erste Dominosteine beginnen zu fallen

Nun scheint doch Bewegung in die EU zu kommen – mit Griechenland als Auslöser, was dort erstmal zu Chaos führt, wie absehbar war. (mehr …)

Die Rede von Alexis Zipras

Da „unsere“ Lügenmedien diesen Text garantiert totschweigen oder nur verunglimpfen werden, übernehmen wir vom Blog Denkraum eine Übersetzung der Rede von Alexis Zipras, Ministerpräsident von Griechenland, und zwar wörtlich.
Dank an PvH für den Hinweis. 😉 (mehr …)

Konflikte und Krisen / Raub und Verbrechen

Was ich immer so lese. Ukrainekonflikt. Konflikt in Jemen. Konflikt wegen Inseln im Pazifik. Konflikt Konflikt Konflikt.

Ich könnte, um ehrlich zu sein, den Schreibern jedesmal eine watschen, denn sie wirken entweder böswillig subversiv, oder sie sind dumme Nachplapperer.

Was ist ein Konflikt.

Beispiel. (mehr …)

Sterbendes Imperium (7) – Ein letzter Blick auf die reale Wirtschaft, bevor sie implodiert

Eigentlich bin ich kein Freund von irgendwelchen Angst- oder Horror-Szenarien. Aber wenn eine ausführliche Analyse zu klaren Schlußfolgerungen kommt, dann ist es zumindest „angesagt“, sich damit zu befassen.
Natürlich geht es bei dieser Ausarbeitung auch um eine selbstgefällige Nabelschau unserer transatlantischen „Freunde“ („wer solche Freunde hat, …“), aber sie nur darauf zu reduzieren, geht an den Intentionen der Verfasser vorbei, die eine klare Ansicht dessen, was momentan in den VSA (die sich natürlich immer „Amerika“ nennen) vor sich geht, aufzeigen. Und da wir uns davon kaum „abkoppeln“ können, betrifft es in dieser oder jener Form uns genauso.
Zumal in Teil 6 auch der Versuch unternommen wird, nach Alternativen (wie Regionalität, Realwirtschaft und ! sic ! Kollektivismus) Ausschau zu halten…
Für alle Freunde der Wirklichkeit also etwas durchaus Interessantes… 😉
Luckyhans, 27.4.2015
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Systemfrage: Ein letzter Blick auf die reale Wirtschaft, bevor sie implodiert

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Sterbendes Imperium (4) – Crash oder Krieg?

Hier nun weitere Symptome des sterbenden “modernen” Imperiums, das sowohl den Prügelknecht VSA und seine Vasallen umfaßt, als auch alle Kräfte, die dahinter stecken: die internationale Finanzoligarchie, die 13 Blutlinien, die 300 Familien etc.
Man muß nicht mit allen Einschätzungen aller Experten immer einverstanden sein, aber bei Ernst Wolff sind bestimmte Schlußfolgerungen sehr bedenkenswert. Ob es wirklich so kommen soll?

Spannen wir unsere inneren Kräfte an – hissen wir überall in uns die Weiße Flagge – die Materie ist durch den Geist zu beeinflussen, die feinstoffliche Welt ist es, welche die Materie erst generiert!
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Crash oder Krieg?

Die unheimliche Bedrohung

Ernst Wolff

Zwei Entwicklungen beunruhigen die arbeitenden Menschen in aller Welt derzeit besonders – die zunehmende Wahrscheinlichkeit eines globalen Finanzcrashs und die steigende Kriegsgefahr. Die Mainstream-Medien ziehen in ihrer Berichterstattung eine klare Trennungslinie zwischen beiden Themen und schwanken ständig zwischen Beschwichtigung und Panikmache. Damit stiften sie nicht nur Verwirrung, sondern lenken vor allem von der wichtigsten Tatsache ab: Dass es nämlich eine direkte Beziehung zwischen der tiefen Krise des Finanzsystems und den unübersehbaren Kriegsvorbereitungen gibt.

Die globalen Spannungen haben in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen, die Anzahl von Krisengebieten und Kriegsherden ist gestiegen, die Rüstungsausgaben wurden weltweit erhöht. (Die offiziellen Statistiken vermitteln häufig ein falsches Bild, da Bilanzfälschung und Privatisierung auch auf dem Militärsektor Einzug gehalten haben. Wo früher Soldaten nationaler Armeen gekämpft haben, sind heute oft verdeckt arbeitende Söldnerfirmen im Einsatz, die in keinem Verteidigungshaushalt der Welt auftauchen.)

Größter Waffenproduzent und aktivster Kriegsherr der Welt sind nach wie vor die USA, deren Militärpolitik sich neben dem Dauereinsatz im Nahen Osten strategisch vor allem gegen die Nummer zwei und die Nummer drei bei den weltweiten Rüstungsausgaben richtet – China und Russland. Was aber bewegt die USA, gerade diese beiden Staaten ins Fadenkreuz ihrer militärischen Planungen zu rücken? Dazu ein Blick auf die jüngere wirtschaftliche Entwicklung und die Bedeutung, die die drei Länder füreinander haben:

Nach dem Crash von 2007 / 2008 zwang die US-Finanzindustrie die Regierung in Washington, ihre größten Institutionen mit Steuergeldern zu retten und das System so zu stabilisieren. Anschließend schlug sie sogar noch Gewinn aus der entstandenen Situation, indem sie die mehrfache Senkung der Zinsen und das angeblich zur Förderung der Realwirtschaft eingeleitete Gelddrucken („quantitative easing“) der US-Zentralbank Federal Reserve nutzte, um in noch größerem Umfang als zuvor an den Finanzmärkten zu spekulieren.

Das Ergebnis: Die Staatsverschuldung der USA beläuft sich mittlerweile auf über 18 Billionen US-Dollar (mehr als 57.000 Dollar pro Einwohner), es sind riesige Blasen am Immobiliensektor, an den Börsen und vor allem bei den Staatsanleihen entstanden. Gerade im letzteren Bereich zeigt sich, wieweit sich das System mittlerweile außer Kontrolle geraten ist: Es werden in riesigem Stil Staatsanleihen zu Negativzinsen eingekauft, die sich nur über einen Weiterverkauf rentieren können. Dieser wiederum setzt voraus, dass die Zinsen nicht erhöht und weiter frisches Geld in den Markt gepumpt wird – ein sich selbst verstärkender Mechanismus, der unweigerlich zum Crash führen muss.

Natürlich ist diese Entwicklung auch den Finanzexperten in Peking und Moskau nicht entgangen und hat sie veranlasst, sich auf den Tag X vorzubereiten. So hat China, das bis vor kurzem der größte Halter von US-Staatsanleihen war, diesen Rang inzwischen an Japan abgegeben und seinen Bestand von einst 2 Billionen US-Dollar auf mittlerweile etwa 1,2 Billionen reduziert. Dazu hat es riesige Mengen an Gold gekauft, mit denen es die eigene Währung im Falle eines Dollar-Crashs decken könnte.

Auch Russland hat in den vergangenen Jahren erhebliche Mengen an Gold gekauft und im Mai 2014 mit China den bisher größten internationalen Energiedeal außerhalb des US-Dollars abgeschlossen. Darüber hinaus hat es mit den anderen vier BRICS-Staaten zusammen im Juli 2014 einen eigenen Währungsfond als Gegenorganisation zum IWF gegründet. Den bisher wichtigsten Schritt zur Vorbereitung auf das Ende des Dollars dürfte die aber in diesen Tagen anstehende offizielle Gründung der Asiatischen Infrastruktur- und Investment-Bank (AIIB) markieren.

Dabei übertrifft die politische Brisanz des Ereignisses seine wirtschaftliche Bedeutung bei weitem. Dass sich neben Deutschland, Frankreich und Italien auch engste Verbündete wie Großbritannien und Australien der AIIB gegen den ausdrücklichen Willen der USA zugewandt haben, zeigt, wie rasant das westliche Bündnis – seit dem Zweiten Weltkrieg einer der wichtigsten Grundpfeiler der Weltpolitik – derzeit zerfällt. Das hastig ausgesprochene Angebot des IWF, den Yuan neben US-Dollar, Euro, Yen und Schweizer Franken in den Währungskorb der Sonderziehungsrechte (eine Art „Notwährung“ des IWF) aufzunehmen (was jahrelang abgelehnt wurde), ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass auch die USA die Zeichen der Zeit erkannt haben und auf die Veränderung der Machtverhältnisse reagieren.

Doch diese Maßnahmen kommen zu spät. Zu der von einigen US-Experten vorgeschlagenen Ersetzung des US-Dollars durch die Sonderziehungsrechte des IWF wird es nicht kommen, denn auch die Macht des IWF stützt sich auf die uneingeschränkte weltweite Akzeptanz des US-Dollars und die treibt unaufhaltsam ihrem Ende entgegen. Was aber bleibt einem Land, dessen Realwirtschaft sich im Niedergang befindet, dessen Finanzwirtschaft auf einen Crash und das Ende seiner Währung zusteuert und von dem sich die politischen Verbündeten einer nach dem anderen abwenden…?

Die Antwort gibt die Geschichte: Das Land wird sich auf seine größte Stärke besinnen und versuchen, diese zur Selbstrettung einzusetzen. Im Fall der USA heißt das: Washington wird auf seine militärische Überlegenheit zurückgreifen. Es wird versuchen, seine wichtigsten Konkurrenten auf dem Weltmarkt unter seine Kontrolle zu bringen, um dem US-Finanzsektor bisher verschlossene Investitionsmöglichkeiten zu erschließen. Zu diesen Konkurrenten zählen an erster Stelle die mit schier endlosen natürlichen Ressourcen, Milliarden von billigen Arbeitskräften und riesigen Binnenmärkten ausgestatteten Energieriesen Russland und China.

Konkretes Ziel ist in beiden Fällen ein Regimewechsel, d.h. die Einsetzung einer den USA hörigen Regierung, die das gesamte Land für das US-Finanzkapital öffnet – so wie gerade in der Ukraine geschehen. Genau diesem Zweck dienen die gegen China gerichtete US-Strategie des „Pivot to Asia“ („Schwenk nach Asien“), das ständige Beschwören Nordkoreas als nukleare Bedrohung für die westliche Welt, sowie die Dämonisierung Wladimir Putins und die gegen sein Regime gerichtete aggressive Politik der USA und der NATO in der Ukraine und den baltischen Staaten.

Zwar würde auch das Erreichen dieses Ziels den finalen Crash des Dollar-Systems nicht auf Dauer abwenden. Es könnte ihn aber um einige Jahre hinauszögern und den Hunger der Wall Street zumindest vorübergehend stillen. Historischer Präzedenzfall ist der Zusammenbruch der Sowjetunion, der dazu geführt hat, dass zum das Ende der Achtziger Jahre bereits stark angeschlagene globale Finanzsystem sich durch die Plünderung der GUS-Staaten und des Ostblocks zumindest zeitweise erholen konnte.

Sollte der Crash des Finanzsystems allerdings schlagartig eintreten und Politik und Militärs weltweit überraschen, würden die Gefahren durch das entstehende Chaos ins Unendliche wachsen. Dann würde ein Krieg vermutlich nicht mehr einem Regimewechsel dienen, sondern zum Selbstzweck werden und die Worte des Ökonomen Ernst Winkler aus dem Jahr 1952 bestätigen:

„Der Krieg ist die großzügigste und wirkungsvollste ‘Reinigungskrise zur Beseitigung der Überinvestition’, die es gibt. Er eröffnet gewaltige Möglichkeiten neuer zusätzlicher Kapitalinvestitionen und sorgt für gründlichen Verbrauch und Verschleiß der angesammelten Vorräte an Waren und Kapitalien, wesentlich rascher und durchgreifender, als es in den gewöhnlichen Depressionsperioden auch bei stärkster künstlicher Nachhilfe möglich ist. So ist … der Krieg das beste Mittel, um die endgültige Katastrophe des ganzen kapitalistischen Wirtschaftssystems immer wieder hinauszuschieben.“

Dass die Mainstream–Medien ihren Teil dazu beitragen, diese Zusammenhänge zu verschleiern und darüberhinaus alles daran setzen, die Stimmung der Öffentlichkeit durch gezielte Desinformation gegen zukünftige Kriegsgegner zu lenken, ist ein historisches Verbrechen.
Es verwundert allerdings nicht, denn schließlich haben Mainstream-Medien, Politik und Militär eines gemeinsam: Sie alle dienen derzeit dem gleichen Herrn – einer ultrareichen Minderheit, die das bestehende System global beherrscht, die von einem Krieg profitieren würde und die daher nicht das geringste Interesse daran hat, die Menschheit vor der mit Abstand gefährlichsten Entwicklung auf unserem Planeten zu warnen.

Ernst Wolff, 16. April 2015

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Quelle: http://www.antikrieg.com/aktuell/2015_04_17_crash.htm
Luckyhans, 17.4.2015Hervorhebungen von uns.

wahrlich zufferähn

Schon des öfteren haben wir die klugen Analysen des ehemaligen Präsidentenberaters P.C.Roberts hier übernommen, der uns mit seiner klaren „anderen“ transatlantischen Sicht stets viel Interessantes zu sagen hat.
Was er uns heute zur Souveränität der europäischen EU-Mitglieder (von „Staaten“ zu schreiben, wage ich kaum noch) ins Stammbuch schreibt, macht doch sehr nachdenklich.
Euch auch?

Auch wenn „Washington“ (gemeint ist der District of Columbia daselbst) sicherlich nicht die treibende Kraft, sondern nur Erfüllungsghilfe ist.
Wir werden sehen, wie der mutige Schritt des tschechischen Präsidenten sich demnächst auswirken wird.

Und man mag zur deutschen Geschichte stehen wie man will – man mag Guido Knopp für einen engagierten Geschichtsforscher oder eher für einen notorischen Geschichtsfälscher halten – man mag zu Rußland und zur Sowjetunion stehen wie man will – eines ist und bleibt klar:
Die Sowjetunion hat die Hauptlast des Kampfes gegen Hitlerdeutschland getragen – dazu genügt es, die Zahlen der Gefallenen anzuschauen – auch wenn man Stalins Opfer abzieht, bleibt das Bild eindeutig.
Wer daran zweifelt, hat ganz wichtige Dinge noch nicht verstanden.
Und deshalb sollten wir ihnen den Stolz auf „ihren Sieg“ gönnen und nicht kleinlich daran herummäkeln.
Aber das ist ein Thema für eine getrennte Betrachtung…
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Präsident Zeman lässt Washington wissen, dass die Tschechische Republik kein amerikanisches Protektorat ist

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Ukraine-Krise (5)

Mancher mag sich fragen, was denn unsere ständigen Mitteilungen vom Konflikt in der Ostukraine mit einer anzustrebenden glücklichen Welt zu tun haben.

Nun, zum einen erkennen wir, wieviele wichtige Neuigkeiten uns von „unseren“ Lügenmedien systematisch vorenthalten werden, und sehen, was uns anstelle dessen Tag für Tag an „Nachrichten“ eingehämmert wird, und bekommen einen Eindruck davon, womit uns das Hirn verkleistert werden soll.
Zum anderen können wir uns auf diese Weise darin üben, die Dinge zu betrachten und in ihrem Charakter zu erkennen, ohne uns in die damit beabsichtigten massiven Downstream-Gefühlsregungen hineinziehen zu lassen.
Wir lernen so, die Gemeinheiten und dreckigen Hinterhältigkeiten der „finsteren Seite“ zu erkennen und zu sehen, ohne uns davon in unproduktive Gefühle wie Haß oder Verzweiflung hineinführen zu lassen – negative Gefühle, die sich zwangsläufig auf unsere Gesundheit nachteilig aufwirken würden.
Das hat nichts mit Gleichgültigkeit oder Vergeßlichkeit zu tun – im Gegenteil: wir trainieren unsere Wahrnehmung auf das, was da vor sich geht, und können lernen, unsere Gefühle auf die Manifestation von Frieden und Güte zu konzentrieren – im Wissen dessen, was dort an Schlimmem passiert.
So können wir konkret auf die Ereignisse einwirken, ohne dorthin fahren und mitkämpfen zu müssen – bekanntlich wurde durch TM-Experimente mehrfach nachdrücklich nachgewiesen, daß mit geistigen Mitteln materielle Ereignisse beeinflußt werden.

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Russland nahe gebracht / Die Sicht eines Russland – Deutschen

So viel Wissen, so tiefe Einsichten, so viel Herzensblut! Ich danke dem Autor Roman Kut sehr! Und ich danke dem Chef von 0815-info.com, Tilo Schönberg, für die Erlaubnis, den Text in Vollfassung hier zu verbreiten!

Meine heisse Leseempfehlung! (mehr …)

Horst Mahler / Vom System

Das Video sei unmittelbar vor der (widerrechtlichen) Verhaftung Horst Mahlers entstanden. Sichern scheint mir angesagt, aber mein Runterlader kriegt es nicht eingefangen. Bei dir klappts?

Horst Mahler erklärt die Dinge so einfach, dass sie verständlich werden. Klar, dass eben dies Ausdruck überlegener Intelligenz ist, und dass ein solcher Aufklärer hinter Schloss und Riegel muss, liegt auf der Hand.

Ich schäme mich für alle Handlanger, angefangen von Juristensklaven über einfache Polizisten und Gefängnisdirektor und Gefängniskoch und Telefonisten bis zum letzten Medienknecht. Das deutsche Volk schafft sich selber ab, schafft die Besten selber hinter Gitter.

thomram, 24.11.2014

Fehlende Kalorien im Ernstfall

Was Stefan Mudry hier hinlegt, ist für geschätzte 80% von Bürgern Hoffnung tötend, denn etwa dieser Prozentsatz wohnt eben dort, wo ein Ueberleben schwierig ist. An diese 80% gerichtet ergänze ich:

100 Liter Wasser. 20kg Grundnahrung. Salz. Konserven. Kerzen. Gas. Ein oder zwei Streichölzer können entscheidend sein.

Das kann man jetzt kaufen. Wenn eine der grossen Formen von Krise losgeht, kann man es nicht mehr kaufen. Es ist aus diesem Grunde besser, es jetzt zu kaufen. Ob ich das klar ausgedrückt habe?

thom ram, 23.11.2014

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Fehlende Kalorien im Ernstfall

Autor: Stefan Mudry von der Finca Bayano

Nach einem Totalzusammenbruch würde sich unser Leben dramatisch verändern. Dass uns ein solches Ereignis bevorsteht, ist mittlerweile auch in den ‚Qualitätsmedien‘ ein Thema. Es scheint aber, dass die Mehrheit der Bevölkerung damit nichts anfangen kann. Wie wäre ansonsten die Ruhe in Europa zu erklären?

 

Wie dem auch sei… Ohne billige Energie für landwirtschaftliche Maschinen, die Bewässerung, den Transport und andere moderne Errungenschaften – vor allem aber ohne Pestizide und ohne chemische Düngemittel – könnte nicht genügend Nahrung produziert werden. Wären wir darauf angewiesen, unsere Lebensmittel organisch zu erzeugen und manuell zu bewässern, müssten wir entweder mit einem Bruchteil der heute zur Verfügung stehenden Kalorien auskommen oder nur ein Bruchteil von uns könnte überleben. Ferner gäbe es nach einem Zusammenbruch nicht genügend Wasser und es käme zu Engpässen bei der medizinischen Versorgung sowie zu einer Verknappung von Heizmaterialien und vielen anderen Dingen.
Wer davon ausgeht, dass ein Zusammenbruch des Systems in naher Zukunft wahrscheinlich ist, sollte sich auf dieses Szenario vorbereiten. Vielen fehlt dazu das Geld, vielen fehlt die Zeit, anderen fehlt die Motivation. Sich mit geringen Mitteln vorzubereiten, ist aber immer noch besser, als nichts zu tun. Vorbereitet zu sein bedeutet, gesundheitlich fit zu sein und sich mental auf eine ungewisse Zukunft einzustellen. Es bedeutet auch, sich verteidigen zu können, einen Notgroschen zu verstecken und, und, und… Niemand freut sich auf das, was auf uns zukommt, aber wir können es wahrscheinlich nicht mehr abzuwenden. Sich nicht vorzubereiten – weil es heute wichtiger ist, zu konsumieren – bedeutet im Falle eines Falles mit großer Wahrscheinlichkeit den schnellen Tod.

 

Es gibt haufenweise Werbung bezüglich Wasserfiltern, Konserven, Waffen und vieler anderer Dinge, deren Besitz während einer Krise von Vorteil ist. Es gibt aber nur sehr wenige Aussagen darüber, wo und unter welchen Voraussetzungen ein Zusammenbruch des Systems überlebt werden kann. Dabei ist der Zufluchtsort der wichtigste Bestandteil der Vorbereitung. Mitteleuropa ist meines Erachtens aus vielerlei Gründen nicht geeignet. Einerseits ist der ganzjährige Anbau von Lebensmitteln wegen den klimatischen Bedingungen ausgeschlossen und andererseits ist ein Bürgerkrieg – wegen einer unkontrollierten Zuwanderung und Überfremdung – auch ohne Zusammenbruch zu erwarten. Ganz besonders negativ würde sich im Falle eines Zusammenbruchs die dichte Besiedlung auswirken.
Wer sich vorbereitet, muss viele Einzelheiten bedenken. Zuerst einmal ist zu klären, ob es am Zufluchtsort – unter erschwerten Bedingungen nach einem Zusammenbruch – genügend Lebensmittel und Trinkwasser gibt. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, ist der Ort nicht geeignet. Was die Nahrung betrifft, so teile man die Anzahl der Kalorien, die das Land unter natürlichen Bedingungen produzieren kann, durch die Anzahl der Menschen, die dort leben. Das Resultat sollte weit über 2.000 liegen. Unter ’natürlichen Bedingungen‘ verstehe ich, auf Pestizide und chemische Düngemittel zu verzichten. Hinzu kommt, dass wir im Falle eines Zusammenbruchs unsere Nahrung selbst erzeugen müssen. Das bedeutet, auf landwirtschaftliche Maschinen, die Bewässerung aus der Leitung und motorisierte Transportmittel zu verzichten. Gleichzeitig resultiert aus der körperlichen Arbeit ein wesentlich höherer Energieverbrauch. Dass ein moderner Durchschnittsmensch keine Ahnung von der Feldarbeit hat, ist eine Sache; dass nur ein Bruchteil der Bevölkerung physisch im Stande ist, Feldarbeiten zu verrichten, eine andere. Was das wiederum bedeutet, überlasse ich der Phantasie des Lesers. Ist es am Zufluchtsort möglich, ausreichend Nahrung zu produzieren, so stellt sich ferner die Frage der Lagerung. Und im Falle eines Zusammenbruchs, stellt sich die Frage der sicheren Lagerung. Denn in Zeiten leerer Regale werden sich viele derer, die es während guter Tage nicht für nötig hielten, Reserven anzulegen, fehlende Kalorien gewaltsam besorgen. So oder ähnlich könnte ich mir die Situation in einer dünn besiedelten, ländlichen Gegend vorstellen.
Die Situation ändert sich jedoch drastisch in einem Gebiet dichter Besiedlung. Dort wird es zu wesentlich größeren Problemen kommen. Einerseits stehen geringere Flächen für die Erzeugung von Lebensmitteln zur Verfügung, andererseits sind in solchen Gebieten umso mehr unvorbereitete Zeitgenossen auf der Suche nach Kalorien. Mathematisch gesehen müsste die Anzahl der zur Verfügung stehenden Kalorien durch die Anzahl der Ortsansässigen plus der ‚Kaloriensucher‘ geteilt werden. Das macht natürlich keinen Sinn. Alles, was dann geteilt wird, ist die Leidenschaft des eigenen Überlebens. Auf die Situation in den Städten möchte ich erst gar nicht eingehen. Das ist verschwendete Zeit, denn dort kann so gut wie nichts Essbares hergestellt werden. In einem worst-case-Szenerio würde mit hoher Wahrscheinlichkeit alles, was größer als ein kleines Dorf ist, zum Schlachthaus.

Es ist vollkommen unmöglich vorherzusehen, wann Versorgungsunterbrechungen auftreten, wie lange diese anhalten und vor allem, welchen Grades ein möglicher Zusammenbruch sein könnte. Ein solches Ereignis kann jederzeit und plötzlich eintreten und innerhalb kürzester Zeit apokalyptische Ausmaße annenmhen. Die Entwicklung eines Zusammenbruchs kann sich aber auch über Jahrzehnte hinziehen, ein Salami-Crash sozusagen. Um sich vorzubereiten, kann das eigene Haus zur Festung ausgebaut werden, um unter ‚weniger friedlichen Bedingungen‘ überleben zu können. Aber wie viel ‚weniger friedlich‘ darf es draußen werden, um sich drinnen noch sicher zu fühlen? Manche glauben, dass sich die Situation nach drei Monaten wieder normalisiert. Aber warum gerade nach drei Monaten? Es kann drei Jahre dauern – oder noch länger. Kann jemand so lange in einer Festung bleiben? Die Turbulenzen sind möglicherweise noch nicht zu Ende, wenn Nahrung und Wasser knapp werden oder kein Feuerholz mehr vorhanden ist. Folglich ist ein Zuhause kein sicherer Zufluchtsort, nur weil es ein Zuhause ist. Es sei denn, es ist an der richtigen Stelle unter den richtigen Bedingungen.
Ich habe mich dieser Herausforderung bereits 2008 gestellt und die Finca Bayano gegründet. Möglicherweise bin ich etwas zu früh ausgestiegen. Mein Geschäft in Berlin zu verkaufen, war eine schwere Entscheidung, aber ich hatte damals schon lange Zweifel am System. Heute sage ich mir: “Besser ein paar Jahre zu früh als einen Tag zu spät“. Nur den wenigsten Optimisten wird der Wunsch erfüllt, in das letzte Flugzeug einsteigen zu können. Reisebeschränkungen und Kapitalverkehrskontrollen werden zukünftigen Aussteigern möglicherweise in aller Bälde einen Riegel vorschieben.

 

Die Finca Bayano liegt in einem sehr dünn besiedelten, malariafreien Gebiet in West-Panama, 500 Meter über dem Meeresspiegel. Wir horten keine Konserven voller Chemikalien mit weit entfernten Verfallsdaten. Hier wachsen das ganze Jahr über Früchte mit den notwendigen Vitaminen und es gibt sauberes Wasser aus eigener Quelle. Daher brauchen wir auch keine Wasserfilter. Wir graben keine Bunker ohne Sonnenlicht, um uns zu verstecken und wir bauen keine Festungen, die belagert werden können. Stattdessen pflegen wir gute Beziehungen zu unseren panamaischen Nachbarn. Einige von ihnen arbeiten auf der Finca Bayano und viele haben an unserem Wasserspeicher-System Interesse gezeigt. Auf diese Weise bereiten wir uns auf eine ungewisse Zukunft vor. Wir bevorzugen einen Ort, an dem es Wasser und Nahrung in Hülle und Fülle für alle gibt, wo an 365 Tagen geerntet werden kann und wo noch viel Platz ist. Ein harmonisches Zusammenleben mit den Panameños und die Möglichkeit, Nahrung natürlich erzeugen zu können, gibt uns Hoffnung, hier einen Zusammenbruch überleben zu können.

 

Logischerweise muss davon ausgegangen werden, dass ein globaler Zusammenbruch auch an Panama nicht spurlos vorüber ginge. Ohne die Einnahmen des Kanal-Geschäfts würde das Land im wirtschaftlichen Chaos versinken, und die Kriminalität würde steigen. Insbesondere in den Ballungsgebieten käme es in der Folge zu Ausschreitungen, denn dort kann sich heute noch niemand vorstellen, dass Tankstellen eines Tages ‚trocken‘ sind. Und fiele der Strom aus, gäbe es kein Wasser, was in einer tropischen Großstadt bereits nach einem Tag zu unlösbaren Problemen führt. In Garnadera, wo sich die Finca befindet, gibt es keine Tankstelle, deren Schließung die Bevölkerung in Panik versetzen könnte. Pferde sind als Transportmittel wichtiger als Autos. Gelegentlich fällt auch mal der Strom aus, wenn Leitungen durch starke Regenfälle beschädigt werden, aber niemand würde aus diesem Grund das Dorf verlassen.

Krachen im Gebälk

„Ich finde es faszinierend, ich kann es kaum glauben, wie ihr mit Unschuldsmiene über Steuerflucht quatscht, wo die gesamte Kommission und die daran angebundene Bürokratie keine Steuern zahlt. Ihr bezahlt keine Steuern wie gewöhnliche Bürger. Ihr genießt alle möglichen Sonderregelungen, hohe Steuerschwellen und steuerfreie Pensionen. Ihr seid die größten Steuerhinterzieher Europas und trotzdem redet ihr hier über die Verhinderung von Steuerflucht. Und ihr glaubt, dass komme beim Bürger gut an.“ Zitat Mary Rotbart.

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