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Stimmen des gefallenen Königs / Eine weitere scharfe Analyse von „Analitik“

Was bin ich talentierten Menschen dankbar, welche ihre Fähigkeiten in den Dienst der Allgemeinheit stellen!

Als Blogger lässt sich in mir immer mal eine Stimme vernehmen, welche von mir fordert, ich sollte so forschen und analysieren wie zum Beispiel der geniale (bereits hinübergegangene) Lupo, oder, neu für mich, wie der Analitik.

Kann ich nicht, und gottseidank muss ich nicht. Meine Aufgabe ist es zurzeit, es bitzeli zu verbreiten, eine Plattform für Austausch zu bieten und, vielleicht, gelegentlich sogar ein bisschen für andere zu leuchten.

Mit grossem Vergnügen hänge ich „Stimmen des gefallenen Königs“ hier raus, und mein Dank geht an den offenbar sehr sehr fleissigen, in meinen Augen genial klar denkenden Analitik. 

thom ram, 27.10.0004 NZ (Neues Zeitalter. 2016 für Leute, welche es nicht wagen, eine gute Zukunft zu denken)

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Stimmen des gefallenen Königs

Nach der schweren Geburt dauern die Nachwehen an. Selbst wer die Geburt mitverfolgt hat, fragt sich, ob das wirklich wahr sein kann. Ist der König wirklich vom Thron gestürzt? Was ist, wenn das nur eine Schwächephase ist, die den anstehenden Wahlen geschuldet ist? Obama kann nicht mehr reagieren in seinem letzten Monat, aber sein Nachfolger! Manche Menschen meinen, ein Weltkrieg ist unausweichlich, wenn Trump die Wahl gewinnt. Denn Trump ist ein Psychopath und so, das schreibt jedenfalls SPON jeden Tag, also ist es so. Andere Menschen meinen, ein Weltkrieg ist unausweichlich, wenn Clinton gewinnt. Denn Clinton ist eine Psychopathin und vertritt noch schlimmere Neocon-Pychopathen, die nur darauf warten, einen Atomkrieg anzuzetteln. Eine klare lose-lose-Situation!

Man könnte an dieser Stelle ein Buch über die Psychologie der Macht schreiben (oder ein bereits geschriebenes verwenden) und aufzeigen, dass das nicht so einfach ist. Obama handelt nicht als Mensch Obama, er handelt als Präsident der USA. Der Präsident der USA ist vom Thron gestiegen und es ist völlig egal, welchen Namen der Präsident dabei getragen hat. Man kann nicht als König eine Ohrfeige kassieren, vom Thron absteigen, diesen Akt von aller Welt beglauben lassen, es sich dann mal eben anders überlegen und wieder auf den Thron aufsteigen. So läuft das nicht. Die Psychologie der Macht hat klare Regeln, die so eine Wende verbieten.

Man könnte auch die tieferen Ursachen für den Sturz des Königs herausarbeiten, die wirtschaftliche und moralische Schwäche, die Tatsache, dass der König viel nehmen will, aber nicht mehr viel zu geben hat. Man könnte aufzeigen, dass die Prozesse des Siechtums und der Erneuerung auf Staatsebene eine Frage von Jahrzehnten sind, dass wede Clinton noch Trump einen Zauberstab haben, mit dem sich ein großer Staat in Windeseile verändern ließe. Das läuft nicht.

Man könnte das so angehen und von der Theorie her begründen, warum die Panikattaken der Menschen unbegründet sind und dass sich die Welt immer nur nach vorne bewegt und nie rückwärts. Der vom Thron gestiegene König kann nicht unmittelbar wieder auf den Thron springen.

Wir machen es uns heute viel einfacher und hören uns einfach an, was die Präsidentschaftskandidaten und die hinter ihnen stehenden Eliten sagen. Vielleicht entdecken wir da die Weltkriegsaggression, die Obama so sehr vermissen lässt?

Bei Trump ist die Sache einfach und schnell abgehandelt. Er hat sich während des gesamten Wahlkampfes so russlandfreundlich gegeben, dass er als Putinagent verunglimpft wird. Putinagent zu sein ist heutzutage aber wahrlich nicht das schlechteste Schicksal. Das sieht Trump auch so und hat deshalb am 17. Oktober kräftig nachgelegt und angekündigt: Wenn er gewinnt, besucht er sofort Putin. Noch bevor er ins Weiße Haus eingezogen ist.

Als quasi erste Amtshandlung eine Audienz beim angeblich unterlegenen Feind – klingt das nach Kriegsstimmung? Nein, das ist pure Deeskalation. Und wir beachten auch das Timing. Der König wurde bereits öffentlich vorgeführt und Anwärter Trump schreit in die Welt hinaus, dass er im Falle seiner Wahl nicht gedenkt, zurück auf den Thron zu klettern.

Weiter zu Clinton. Sie hat sich Putin-Hetze als zentrale Säule ihres Wahlkampfes ausgesucht. In den USA zieht das immer. Jetzt ganz besonders, weil die Medien seit 2014 eine geschichtsträchtige Hetzcampagne gegen Putin begannen, die bis heute läuft. Es bot sich für Clinton an, auf diese mächtige Welle aufzuspringen und darauf zu surfen. Ob ihr das nützen wird, werden wir sehen. Ist Clinton, jenseits von Wahlkampfrethorik, vielleicht auch so sehr anti-putinistisch, dass sie einen Atomkrieg gegen Russland beginnen oder provozieren wird? Ein dezentes diplomatisches Signal gab sie im Wahlkampf ab, als sie Trump beschuldigte, einen Atomkrieg zu riskieren. Das Signal: sie selbst ist verantwortungsvoll genug, keinen Atomkrieg zu riskieren.

Deutlicher kann Clinton in ihrem anti-russischen Wahlkampf nicht werden. Die US-Eliten haben andere Sprachrohre, um die Parteilinie zu verkünden. Zu den wichtigsten Sprachrohren der US-Außenpolitik gehört Foreign Policy. Hier wird von ganz oben die Richtung verkündet. Hier wird angesagt, was die Eliten in der zweiten Reihe zu denken haben, wenn sie weiter Karriere machen wollen. Hier teilen sich die bedeutendsten Think Tanks und deren Denker mit. Am 13. Oktober, als der Sturz des Königs schon offensichtlich war, hat Forign Policy eine große Ansage gemacht. Schon der Titel ist deutlich: Die Russland-Politik der USA ist gescheitert; für den nächsten US-Präsidenten gibt es sieben Ratschläge.

Im Vorwort werden sowohl Clinton als auch Trump für ihre Haltung zu Russland kritisiert. Clinton übertreibe mit dem Russland-Bashing und Trump gebe sich zu Russland-freundlich. Beide Kandidaten haben somit ihre 6 aufs Zeugnis bekommen, so dass kein Zweifel aufkommt, dass beide sich gefälligst an die kommenden klugen Ratschläge zu halten haben, um ihre Note zu verbessern. Dann:

The next president needs to accept that Moscow cannot simply be defeated or contained in the emerging multipolar, globalized world order.

Übersetzung:

Der nächste Präsident muss akzeptieren, dass Moskau in der entstehenden multipolaren, globalisierten Welt nicht einfach besiegt oder eingedämmt werden kann.

Moskau ist von den USA nicht zu besiegen. Die Welt wird multipolar. Geht es noch deutlicher?

Die Autoren schreiben, dass die USA mit Russland kooperieren müssen, wo es für die USA nützlich ist, und zu Russland in Opposition gehen müssen, wo eine Kooperation nicht von Vorteil für die USA ist. Die Konkurrenz wird also weitergehen. Das Fernziel, Russland zu besiegen oder in die Bedeutungslosigkeit zu zwingen, lebt noch – als Fernziel. Der Versuch der letzten Jahre, Russland mit Gewalt in die Knie zu zwingen, ist gescheitert. Jetzt also Rückzug, multipolare Welt und Ausbau der Verteidigungslinie, um irgendwann wieder zu kontern.

But above all, rather than setting out to defeat or transform Russia, a new U.S. approach should deal with Russia as it really is.

Übersetzung:

Aber in erster Linie muss der neue US-Ansatz, statt Russland gleich vernichten zu wollen, darin bestehen, mit Russland den Umständen entsprechend umzugehen.

Das ist auch deutlich, oder?

Aus Ratschlag 1:

  • Verstehen, dass Putin nicht das Problem ist. Ein Regime Change in Russland würde auch nichts ändern.
  • Die nächste Administration muss verstehen, dass man nicht auf einem Gebiet mit Moskau kooperieren kann und auf einem anderen gegen Moskau handeln. Der aufgekündigte Plutonium-Vertrag zeigt das anschaulich. In Zukunft muss die USA Kooperation und Konfrontation verbinden.
  • Die USA müssen in Zukunft Abstriche in Kauf nehmen. Wenn zum Beispiel vor die Entscheidung gestellt, zwischen einem strategischen Nuklearabkommen und einer Farbrevolution in Russlands Nachbarschaft zu wählen („supporting pro-Western political change in Russia’s neighborhood“), müssen die USA einen taktischen Rückzug mit der Farbrevolution hinnehmen, dem strategischen Ziel zuliebe.

Kommentar: Putin vertritt ganz Russland, von den einfachen Bürgern bis zu den Eliten. Die US-Eliten nehmen das jetzt hin. Statt Haudrauf nach dem Motto „Wir entscheiden, wo wir kooperieren und wo nicht“ sind die USA jetzt zu komplexer Diplomatie gezwungen. Die US-Eliten sehen ein, dass sie mit Russland verhandeln und tauschen müssen. Da habt ihr die Ukraine, dafür wollen wir einen Vertrag, der sicherstellt, dass ihr uns in strategischen Atomwaffen nicht überflügelt. So in etwa.

Die US-Elite sucht ihren Platz am Runden Tisch der multipolaren Welt. Der Stuhl soll bitte schön gepolstert sein. Hegemonieansprüche sehen aber ganz anders aus.

Aus Ratschlag 2:

  • Der Angriff der USA im Ukraine-Konflikt hat zu Russlands Gegenmaßnahmen geführt. Mit der Folge, dass eine diplomatische Sackgasse betreten wurde, in der nicht mal grundlegende Themen diskutiert werden können. Das muss geändert werden.
  • Welche Motivation hat Putin in der Ukraine-Krise? Ist er besorgt über die Einkreisung Russlands? Oder will er Russlands Territorium erweitern? Die USA sollten der ersten Interpretation den Vorzug geben, um der Diplomatie wieder Raum zu geben. Gleichzeitig müssen die USA den erreichten Einfluss in der Ukraine sichern.

Kommentar: So sieht ein Rückzug aus. Angriff einstellen und Positionen sichern, um vielleicht den drohenden Konter abzuwehren.

Aus Ratschlag 3:

Weiterlesen —–> hier

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18 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Das ist ein Szenario, allerdings unter der Voraussetzig, daß die angels. Politik sich an ihre Verbalisierungen hält.
    Das ist i.d.R. eher rar.
    Ich vermute eher, daß da noch einiges laufen wird und das mit harten Bandagen.
    Mal sehen inwieweit sich die lieben LogenFabianistZionisten mit ihren verhassten Kollegen aus Rom einigen können/wollen oder doch noch widerborschtich sind.
    Egal was diesen einfällt, vom Wassermannzeitalter halten die garnix.

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  2. thom ram sagt:

    Volli

    „vom Wassermannzeitalter halten die garnix.“

    Kein Wunder. Erstens sind das keine Männer. Zweitens hassen sie die herrlichen Eigenschaften guten Wassers.

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  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. haluise sagt:

    Ich muss das mal vertellen:
    DAS BILD DA OBEN (HEADER) IST EINFACH HINREISSEND (für mich): PUTIN LAUSCHT DER WEISHEIT SEINES PFERDES.
    BIN LUISE

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  5. haluise sagt:

    hoi thom
    D A N K E
    schön das video und ich staune immer, wieviel buchmenge menschen füllen mit erklärungen.
    (by the way: ich mag deine texte, vor allem, wenn sie kurz sind.)

    ich hatte ohne vorwarnung, ohne vorerlebnisse, ein unreitbares „seelenzerstörtes“ pferd.
    ich war nicht gut genug für unseren weg.
    doch klar wurde sehr bald, dass ALBRECHT gesund werden wollte
    und
    so schafften wir das.
    nach einer kurzen zeit mit reiten, in der ich von ihm die hohe schule gezeigt bekam, ohne dass er sie zuvor gelernt hatte, sind wir nur noch spazieren gegangen, denn ich ertrug nicht, den stress in ihm zu fühlen, den ein reiter ihm bereitete.

    auch mein pflegeferd hat sich beruhigt, wenn ich lachen musste, weil lachen entspannt: ich lernte, was in menschen vorgeht vom pferd, vom hund später, von tieren.

    GEFÜHL IST ALLER WESEN SPRACHE.
    SOGAR DIE KÖRPERHALTUNG DES MENSCHEN WIRD VON TIEREN KLAR ERKANNT.

    das schwierige ist nicht, mit einem unverdorbenes pferd kommunizieren, sondern mit einem menschen-vermüllten einen neustart finden.

    GRÜSSLINGE

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  6. thom ram sagt:

    Louise

    Lachen.

    Ich erklomm die Wendeltreppe des 30m hohen Turmes im Aargau, bei mir unser junger Landseer Hund. Auf halber Höhe streikte sie, die Angie. Es war einfach nur zu stumpfsinnig. Stufe um Stufe, in einer Betonröhre, alles gleichförmig. Sie hockte auf ihren 40 Kilohintern und wollte nicht weiter.
    Ich stutzte, wusste nicht weiter, dann lachte ich lauthals über die Situation.
    Angie verstand, dass es nur komisch und nicht blöd sei, hob ihren Hintern, und begleitete mich geduldig bis ganz oben.

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  7. Luckyhans sagt:

    Eine durchaus intelligente Analyse, allerdings erfaßt sie erneut nur die allen gleich sichtbare Vorder-Bühne der Politik, ohne mal einen Blick tiefer in die Kulissen zu werfen, den vielen Souffleuren zuzuhören oder gar den Vorhang dahinter ein wenig zu lüften… wie kann ein intelligenter Menschen nur so kurzsichtig sein… aber das war ja auch schon beim vorigen Artikel so: Hintergründe, Hintermänner, strategische Szenarien usw. sind nicht seine Stärke.

    So bleibt er im Zuschauerraum und erklärt den Massen, was da auf der Bühne vor sich geht – vergessend, daß das Theater längst in hellen Flammen steht. Nicht mal die hastig vor den Notausgängen aufgebauten Schein-Kulissen will er als solche benennen…

    Gefällt 1 Person

  8. thom ram sagt:

    Lücki 02:03

    Richtig. Ich beobachte Dasselbe wie du. Was hinter der Bühne gezogen, wer das Stück geschrieben, wer souffliert….alles nicht erwähnt.

    Ich sehe es so:
    Stammleser wissen davon.
    Neuleser die Meisten auch. Wenn nicht, dann ist eine Analitik – Analyse doch ein guter Einstieg, geeignet, um Fragezeichen wachsen zu lassen.

    Und etwas von mir persönlich:
    Ob die Drahtzieher mehr in der City of London, mehr im Vatikan, mehr in Jerusalem, mehr in irgendeinem Prunkbunkerschloss hocken, das ist mir ziemlich egal.
    Ob ich sie mal in Robe oder Nadelfilu oder Offenhemd auf einer Foto gesehen habe, ob ich sie nie zu sehen bekomme, es ist mir ziemlich egal.
    Ob ihre Namen berühmt, bekannt oder geheim sind, es ist mir ziemlich egal.
    Ob sie mehr die Seelen beherrschen wollen
    oder mehr Wert drauf legen, Kinder zu foltern
    oder mehr Wert drauf legen, die ganze Menschheit auf Star Wars Soldaten zu machen (die weissen Unbeseelten), auch das ist mir ziemlich einerlei, denn allen ihnen ist eines gemeinsam, und das ist le point sautant, der springende Point:
    Sie sind übergriffig, sie schlagen andere Wesen in die Unfreiheit, sie stören Lebenspläne, sie zerstören wundervolle Schöpfung. Sie kreieren nichts Produktives, sie schaffen keine Freude. Sie reduzieren die Schöpfung, statt sie zur weiteren Entfaltung zu locken.

    Daher ist für mich entscheidend:
    Ich muss wissen, dass sie existieren, und dass sie es sind, welche, von der Oeffentlichkeit verborgen, regieren.
    So ich das weiss, kann ich das sichtbare Theater genüsslich verfolgen und die Analyse eines Analisis zufrieden grunzend verdauen.
    So ich das weiss, kann ich mich in meinem täglichen Denken und Tun entschieden von ihnen abwenden und meinen Focus auf das richten, was mir wertvoll zu sein scheint: Innen durchlichten. Aussen durchlichten.

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  9. Luckyhans sagt:

    @ Thomram:
    „kann ich das sichtbare Theater genüsslich verfolgen“ –
    wenn es Dir Spaß macht, Deine wertvolle Lebenszeit an diese ewiggleichen Schauspielereien zu verschwenden – nun denn.

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  10. thom ram sagt:

    Lücki

    Ich werde mich bessern. Danke, Papi, dass du mich nicht vergessen hast und es durchziehst, so wie damals, als ich es einmal in meinem Jünglingsleben wagte, Sonntags um 10 Uhr noch zu schlafen und du mir an die Türe poltertest, und gehässig donnertest, ich solle gefälligst den Tag nicht verschlafen.

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  11. Renate Schönig sagt:

    Lh:“…diese ewiggleichen Schauspielereien…“

    Vielleicht „brauchts“ ja genau DIE, um den (noch) nicht so „bewussten“ Menschen die Augen zu ÖFFNEN ?

    Und täglich grüßt das Murmeltier 😉

    „Der Meteorologe Phil ist ein höchst unsympathischer Zeitgenosse, bis ihn das Schicksal zu einem Gefangenen der Zeit macht: Immer und immer wieder muß er in Punxsutawney, Pennsylvania, den ihm so verhaßten 2. Februar (an dem ein Murmeltier im Rahmen eines traditionellen Volksfestes das Wetter voraussagt) durchleben – in den skurrilsten Variationen, bis auch aus ihm ein Mensch mit Herz wird.

    ————————————-
    Eine der Kritiken des Films:

    „Ein außergewöhnliches Werk der moralisch ausgerichteten Literatur ist zum Beispiel die scheinbar unbedeutende Komödie Und täglich grüßt das Murmeltier. Es präsentiert uns einen Charakter, der aus dem normalen Leben herausgenommen werden muss, damit er entdecken kann, dass er sein Leben abseits von sich selber lebt.“
    -Transparency Now –

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  12. luckyhans sagt:

    @ Thomram um 17:43 :
    … man ist (geistig) so alt wie man sich fühlt…

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  13. thom ram sagt:

    Lücki

    Wie fühlst du dich? Sehr jung? Jung? Mittelalterlich? Alt? Sehr alt?

    Äh, ich möcht nur fragen: Was ist das, „sich alt oder jung fühlen“?

    Die Frage geht durchaus in die Runde.

    Ich fühle mich geistig wie ein Fohlen oder ein Welpe. Also jung. Aber was soll das heissen, zum Teufel (sorry, Gottchen), zum Gott nochmal?

    Die Frage geht immer noch in die Runde. Klar ist mir klar, was ich damit meine. Und wenn ich sagen sollte, was ich damit meine, dann kann ich nichts sagen. Bin ich wieder mal zu dumm? Was ist das: Sich „jung“ fühlen? Sich „alt“ fühlen?

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  14. Renate Schönig sagt:

    MEINE Sicht:

    Wenn ich davon ausgehe, dass ALLES Geist IST und Geist über Materie herrscht …. und alles Geistige/Geistig Geschaffene ständigem Wandel unterliegt (und zwar durch „Geistiges Wachstum“) und es auch in dieser Quantensuppe (> dem AllesWasIst) keinen „Stillstand“ GIBT … sondern immer „alles im Fluss/in Bewegung IST“ … die BewusstWerdung also ständig „weiter wächst“ …

    dann würde ICH die Frage, „wie alt ich mich geistig fühle“ …

    > um mal Thomram´s „Welpenvergleich“ zu Hilfe zu nehmen 😉

    … SO beantworten:

    Ich fühle mich mittlerweile als -so ungefähr- 7 Jahre altes Hundle (das in etwa ne durchschnittliche Lebenserwartung von ca. 12 Jahren hat.) 😉 😉

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  15. luckyhans sagt:

    @ Thomram:
    Da das theoretisch mögliche Alter (nach natürlichen „Gesetzmäßigkeiten“, wobei noch lange nicht klar ist, ob diese für Schöpferwesen überhaupt Geltung haben) des menschlichen Körpers je nach Sichtweise irgendwo zwischen 120 und 200+ Jahren liegt, habe ich das geistige Alter vom körperlichen getrennt.
    Geistig sind wir jeder schon weit über 200 Tausend Jahre „alt“, da ein jeder von uns Heutigen sehr wahrscheinlich schon mehrere Tausend Inkarnationen hier auf der Erde durchleben durfte.
    Manchmal fühle ich mich auch so… 😉

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  16. thom ram sagt:

    Lücki

    Hust, hust.
    Da sind wir zusammen, hüstel hust hust.
    1000 Inkarnationen als Raucher, es kommt was zusammen.

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  17. vd sagt:

    @ thomram

    „Äh, ich möcht nur fragen: Was ist das, „sich alt oder jung fühlen“?“

    Es gibt Geistmenschen und es gibt Körpermenschen. Die Geistmenschen sind alterlos, denn man ist als solch ein Mensch im irdischen Greisenalter immer noch derselbe Geist, den man auch schon im Babyalter war. Die Körpermenschen verwelken mit den Jahren und fühlen sich dann auch so. Außerdem sind die Geistmenschen unsterblich, sie sind Wanderer in der Zeit. Von den Körpermenschen bleibt am Ende ihres Lebens nur noch Staub übrig, diese haben nur ein Leben zur Verfügung. Ebenso klar ist, daß die Körpermenschen ihre Daseinszeit voll auszuschöpfen gewillt sind, und während dieser Zeit zum großen Teil einen mächtigen Haß auf die Geistmenschen entwickeln. Sie spüren einfach deren Andersartigkeit. Das wiederum führt zu den verschiedenartigsten Unterjochungsversuchen der anderen, eigentlich überlegenen Art. Die Geistmenschen nehmens in der Regel gelassen hin unterjocht zu werden von den Körpermenschen. Deshalb sind z.B. die Deutschen so brav und rücksichtsvoll, was ihnen als Obrigkeitshörigkeit ausgelegt wird. Dabei fühlen sich die Deutschen eher nur als Geistmenschen, könnens nur nicht fassen, daß sie wirklich so etwas sind, wie es von Göttern im Fleisch gesagt wird.
    Wenn die Geistmenschen eines Tages doch genug haben von den Körpermenschen unterjocht zu werden und dann einfach sagen „Stopp, nun ist aber genug!“, dann werden die Körpermenschen aus Frust wahrscheinlich alle in einem Nu zu Staub zerfallen, und davor haben diese die größte Angst.

    Wer von anderen gemieden oder sogar gehaßt wird, der kann also deshalb schon davon ausgehen, daß er zu den Geistmenschen gehört. Deshalb gebt acht, wenn jemand von euch will, daß ihr andere hassen sollt. So wie es hier jemand verlangt:

    Lukas 14:26 Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und die Mutter, Weib und Kinder, Brüder und Schwestern haßt, dazu aber auch seine eigene Seele, der kann nicht mein Jünger sein.

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