bumi bahagia / Glückliche Erde

Mancher mag sich fragen, was denn unsere ständigen Mitteilungen vom Konflikt in der Ostukraine mit einer anzustrebenden glücklichen Welt zu tun haben.

Nun, zum einen erkennen wir, wieviele wichtige Neuigkeiten uns von „unseren“ Lügenmedien systematisch vorenthalten werden, und sehen, was uns anstelle dessen Tag für Tag an „Nachrichten“ eingehämmert wird, und bekommen einen Eindruck davon, womit uns das Hirn verkleistert werden soll.
Zum anderen können wir uns auf diese Weise darin üben, die Dinge zu betrachten und in ihrem Charakter zu erkennen, ohne uns in die damit beabsichtigten massiven Downstream-Gefühlsregungen hineinziehen zu lassen.
Wir lernen so, die Gemeinheiten und dreckigen Hinterhältigkeiten der „finsteren Seite“ zu erkennen und zu sehen, ohne uns davon in unproduktive Gefühle wie Haß oder Verzweiflung hineinführen zu lassen – negative Gefühle, die sich zwangsläufig auf unsere Gesundheit nachteilig aufwirken würden.
Das hat nichts mit Gleichgültigkeit oder Vergeßlichkeit zu tun – im Gegenteil: wir trainieren unsere Wahrnehmung auf das, was da vor sich geht, und können lernen, unsere Gefühle auf die Manifestation von Frieden und Güte zu konzentrieren – im Wissen dessen, was dort an Schlimmem passiert.
So können wir konkret auf die Ereignisse einwirken, ohne dorthin fahren und mitkämpfen zu müssen – bekanntlich wurde durch TM-Experimente mehrfach nachdrücklich nachgewiesen, daß mit geistigen Mitteln materielle Ereignisse beeinflußt werden.

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1. Ostukrainische Kampfhandlungen vom 20. – 31. März 2015

Abgesehen von täglichen „Aufklärungs“-Gefechten mit Schützenwaffen und leichten Granatwerfern entlang der gesamten Frontlinie gab es den Bereich um das Dorf Schirokino bei Mariupol, wo die gegenseitigen Beschüsse schwerlich als Waffenstillstand zu bezeichnen sind: hier waren alle Arten von Rohrartillerie und Panzer täglich im Einsatz – ähnlich wie am Donezker Flughafen zwischen September 2014 und Januar 2015.
Unregelmäßige heftige Beschüsse gab es noch im Bereich der Ortschaften Awdejewka, Peski, Gorlowka, Majorsk, Dzerzhinsk.
Hinter den Fronten waren vor allem auf ukrainischer Seite teilweise massive Umgruppierungen der Kräfte zu verzeichnen.

2. Politische Tendenzen

Der Westen versucht, seine versteckte Beteiligung an diesem Konflikt immer intensiver in eine offene unzuwandeln. Begleitet von Friedensversicherungen werden immer mehr Waffen in die Konfliktregion gebracht, auf daß sich die Parteien gegenseitig weiter bis auf den letzten Ukrainer für die Ziele der internationalen Finanzoligarchie ermorden können.

Gepanzerte Fahrzeuge, sog. Instrukteure und Berater wurden offiziell von den VSA entsandt, die osteuropäischen Nato-Partner hatten erneut ex-sowjetische Waffen geliefert, darunter eine nicht genau bekannte Anzahl von polnischen T-72-Panzern.

Damit sollen die Schwächen der ukrainischen Armee überdeckt werden: die inkompetente Führung, die schlecht ausgebildeten Neueingezogenen, die großen Verluste an schwerer Waffentechnik während des Winters, – und es soll eine Eskalation im Frühjahr ermöglicht werden.

Von russischer Seite wird versucht, durch Klarstellungen wie den Film „Krim – der Weg in die Heimat“ jene Positionen Rußlands aufzuzeigen, die „unantastbar“ sind, und deutlich zu machen, daß ein tatsächlicher Einsatz russischer Armeeverbände in der Ukraine sehr schnell zu eindeutigen Ergebnissen führen würde. Damit soll dem Westen verdeutlicht werden, daß eine Eskalation für Europa extrem friedensgefährdend wäre – wenn man denn von „Frieden“ in der Ukraine und in der Welt reden mag.

Ähnlich wie im Vietnam-Krieg, wo jedem denkenden außenstehenden Betrachter klar war, daß hier ein „Krieg der Systeme“ auf dem Rücken des vietnamesischen Volkes ausgetragen wurde, in dem beide Seiten jeweils eine Konfliktpartei massiv unterstützt hatten, wird nun auch hier der Vorhang an dieser oder jener Stelle mal gelüftet und Einblick in die wahren Verhältnisse gewährt.

3. Vorschau

Die Truppen der Volkswehr sind nach wie vor im Aufbau begriffen, vor allem was die sog. rückwärtigen Dienste (Versorgung) betrifft; man hat nur ca. 15 – 20 Tausend Mann unter Waffen und kann gegen die doppelt so starke ukrainische Armee keine Angriffshandlungen durchführen. Da in der DVR und der LVR täglich nur etwa 200 Mann mobilgemacht werden können, wird sich auch bis zum Sommer an dieser Lage wenig ändern.

Inzwischen ist auch die Frontlinie weitgehend ausgeglichen, somit erscheint folgender Ablauf wahrscheinlich: die ukrainische Armee wird mit massiven Angriffen gegen die Stellungen der Volkswehr spätestens Anfang Mai beginnen – nicht zuletzt, um die russischen Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland zu stören.
Der Hauptstoß könnte im Bereich der Ortschaft Wolnowacha sowie bei Artjomowsk erfolgen, mit dem Ziel einer Einkesselung der Volkswehr-Streikräfte bei Donezk-Gorlowka.

4. Aktuelle Provokationen

Allein am 31. März wurden im Donbass über 30 Verletzungen des Waffenstillstandes durch die ukrainische Armee registriert, davon 19x mit Minenwerfern, 7x mit Panzern und schwerer Artillerie.

Zielbereiche waren die Ortschaften Schirokino, Spartak, Zhabitschewo, Gorlowka sowie der Donezker Flughafen, der erneut von OSZE-Beobachtern inspiziert worden ist – was die ukrainischen Freiwilligen-Bataillone sogleich von einer „Zusammenarbeit der OSZE mit der DVR“ krähen ließ.

Die ukrainische Nationalgarde und das Donbass-Bataillon haben am 31.3. gegen 18 Uhr bei Mariupol Stellungen des „Rechten Sektors“ mit Artillerie beschossen – allerdings nicht, um diesen zum befohlenen Rückzug aus dem Kampfgebiet bis zum 1.4. zu zwingen, sondern um deren Angriff auf die dortigen Volkswehr-Einheiten zu initiieren.

Allein der RS verfügt nach eigenen Angaben über ca. 10.000 Kämpfer. Es fällt auf, daß diese genau dort lokalisiert sind, wo ständig provoziert und die Volkswehr beschossen wird, also in den Bereichen Artojomowsk, Wolnowacha, Schirokino und Donezker Flughafen.
Nach Angaben von D. Jarosch, dem RS-Führer, hat sich inzwischen der Generalstab damit abgefunden, daß der RS sich nicht aus dem Kampfzone zurückziehen wird. Böse Zungen behaupten, daß dies ohne Einwilligung des Präsidenten Poroschenko nicht möglich gewesen wäre.
Jarosch strebt an, dem RS den Status einer eigenständigen Sturmbrigade innerhalb der ukrainischen Armee zuzugestehen. Auch die bereits erfolgten Übertritte von RS-Leuten in die Reihen der regulären ukrainischen Truppen hält der RS-Sprecher Skoropadskij für „um so besser“…

5. Politische Hintergründe

Finanzministerin Jaresko bemüht sich um „Restrukturierung“ (d.h. teilweisen Erlaß) der ukrainischen Auslandsschulden – darunter auch des im Dezember 2013 erworbenen russischen Anteils von 3 Mrd USD in ukrainischen Eurobonds (die es „offiziell“ zumindest „für uns“ ja noch gar nicht gibt) – ohne allerdings dem russischen Finanzminister konkrete Vorschläge zu machen.

Das russische Ministerium für Ausnahmesituationen hat inzwischen den 23. LKW-Konvoi mit humanitären Hilfsgütern in die Ostukraine entsandt, der in Lugansk entladen wurde.

Das ukrainische Berufungs-Verwaltungsgericht hat am 2.4. den Beschluß des Ministerrates der Ukraine vom 7. 11.2014, alle Zahlungen an die Menschen in den aufständischen Gebieten einzustellen, als ungesetzlich und ungültig erklärt. Natürlich hat der ukrainische Justizminister Petrenko sofort Revision gegen das Urteil angekündigt.
Und selbstverständlich beruft man sich im ukrainischen Ministerrat auf die „physischen Schwierigkeiten“ der Durchsetzung dieses Gerichtsurteils – es gibt ja noch keine elektronischen Überweisungen in der Ukraine…

Der ukrainische Außenminister hat inzwischen mitgeteilt, daß die EU einen visafreien Reiseverkehr mit der Ukraine gegenwärtig nicht vorsehe, es solle nur liberaler mit der Visaerteilung umgegangen werden. Dies nur ein Jahr nachdem die Ukraine die europäische Entwicklungsrichtung verkündet hat und dort „mit offenen Armen empfangen“ werden sollte.

Viel Staub wirbelt in Kiew gegenwärtig eine pathetische Mitteilung des Pressedienstes des Ministerrates auf, derzufolge die chinesische Baufirma CITIC Construction Co. Ltd. bereit sei, 15 Mrd USD in den ukrainischen Wohnungsbau zu investieren.
In Anbetracht dessen, daß über 800 Tausend ukrainische Familien Wohnungen benötigen und die bisherigen Staatlichen Programme nur etwa 8 Tausend Wohnungen pro Jahr vorsehen, ist ein intensives soziales Problem betroffen.
Der Ökonom A. Ochrimenko empfiehlt, das entsprechende Memorandum aufmerksam zu lesen; dort sei lediglich vereinbart, daß die chinesische Firma bereit sei, Leistungen in Höhe von 15 Mrd USD zu erbringen – von Finanzierung oder Kredit kein Wort…

Oligarch Poroschenko nutzt seinen Präsidenten-Posten, um weitere Weichen für die Zukunft zu stellen. So will er weitere Sanktionen gegen Rußland verkünden, ein Referendum über die Föderalisierung der Ukraine verkünden und zum weiteren Anheizen des Krieges nutzen, außerdem hat er russische Kriegsfilme gesetzlich verbieten lassen, und er erhöht den Druck auf die örtlichen Organe die Mobilmachung zu gewährleisten.

Eine völlig undurchsichtige Rolle spielt zur Zeit der weißrussische Präsident Lukaschenko, der offensichtlich sich bei der internationalen Finanzoligarchie anzubiedern versucht.
Er sagte nicht nur, daß er eine Stabilität in der Ukraine ohne die Amerikaner nicht für möglich hält. Unlängst meinte er sogar, eine Ukraine in den Vorkriegsgrenzen sei möglich.
Und das obwohl zwei Drittel der weißrussischen Bevölkerung sich als mit den Russen einheitliches Volk sehen.

Verlinkte Quellen:
http://www.regnum.ru/dossier/2024.html
http://www.regnum.ru/news/polit/1910789.html
http://www.regnum.ru/news/polit/1910977.html
http://www.regnum.ru/news/polit/1910885.html
http://www.regnum.ru/news/polit/1910997.html
http://www.regnum.ru/news/polit/1910465.html
http://www.regnum.ru/news/1911535.html
http://www.regnum.ru/news/1911560.html
http://www.regnum.ru/news/1911134.html
http://www.regnum.ru/news/1911216.html
http://www.regnum.ru/news/1911327.html
http://www.regnum.ru/news/1911405.html
http://www.regnum.ru/news/1911649.html

Luckyhans, 3.4.2015


1 Kommentar

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

    Gefällt mir

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