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Der Preis der Exportprofite

Unter diesem Titel ist bei „German Foreign Policy“ wieder mal ein „kritischer“ Artikel erschienen. Dabei werden die negativen sozialen Folgen für den ungebremsten Exportkurs der deutschen Industrie und dessen volle Unterstützung durch die Politiker-Darsteller-Kaste, wie üblich verlogen „Eliten“ genannt, thematisiert.
LH, 4.März 0006
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Hier die Zusammenfassung von gfp:

Der Preis der Exportprofite

02.03.2018 – BERLIN (gfp-Eigener Bericht) – Eine neue Untersuchung über den Mindestlohn in Deutschland und die jüngsten Tarifabschlüsse in der Metallindustrie legen den Schluss nahe: Die deutschen Eliten setzen weiterhin auf Sozialdumping und lohnpolitische Zurückhaltung, um die Profite der deutschen Industrie mittels anhaltend exzessiver Exporte zu maximieren. Diese Strategie geht einerseits zu Lasten anderer Staaten der Eurozone, die immer stärker durch sozioökonomische Ungleichgewichte geprägt ist. Andererseits führt sie zu einer massiven sozialen Spaltung in der Bundesrepublik. So ist in Deutschland nicht nur der Mindestlohn in Relation zum Durchschnittseinkommen viel niedriger als in anderen EU-Staaten und sinkt seit seiner Einführung im Jahr 2015 real. Wegen des Abbaus des Sozialstaates ist in der Bundesrepublik auch das Risiko, bei Arbeitsplatzverlust in dauerhafter Armut zu versinken, höher als in jedem anderen Land der Union. Die Bundesregierung setzt ihre Politik der Exportförderung per Sozialdumping schon seit Jahren gegen teils heftige Kritik aus dem Ausland durch.
(hier der gesamte Text – einige Tage lang)
Einige Überschriften im Text lauten: Schlusslicht beim Mindestlohn – Gewerkschaftliche Lohnzurückhaltung – Großgehungert – „Bewusste politische Entscheidungen“ – Massive soziale Spaltung.

Zweifellos interessante Daten, die dort zusammengetragen sind, und insofern ist der Artikel durchaus lesenswert.

Was man allerdings vergeblich sucht, ist zum einen die Benennung der wahren Rolle sowohl der „deutschen“ Industrie, die sich inzwischen auch beim Mittelstand zum großen Teil in ausländischer Hand befindet (bei den Großkonzernen sowieso fast komplett), und die zugunsten ihrer stetig gewachsenen Profite seit 1990 keine Reallohnsteigerungen mehr zugelassen hat.
Womit eine Binnennachfrage nicht entstehen kann.

Abgesehen davon, ist nur noch ein geringer Bruchteil der deutschen Arbeiter- und Angestelltenschaft überhaupt in Unternehmen und dort an Arbeitsplätzen beschäftigt, wo noch nach Tarif bezahlt wird.
Und die großartig verkündeten tariflichen Lohnerhöhungen aufs Jahr umgerechnet sind schon seit vielen Jahren geringer als die offizielle Inflation – von der realen ganz zu schweigen…

Und vergebens sucht man auch die Offenlegung der Rolle der „politischen Kaste“ in diesem Land, die wir hier schon mehrfach als Anti-Elite entlarvt haben.

Denn die überall auf der Welt so beliebten deutschen Exportüberschüsse sind nichts anderes als Geschenke an die jeweiligen Länder mit Handelsdefizit.

Wie hier unlängst von Thomram aufgezeigt, wird inzwischen international nicht mehr real gezahlt, sondern nur noch verrechnet.
Und diese Überschüsse werden einfach zum Jahresende auf das Konto „Nimmermehr“ umgebucht (also quasi gestrichen), denn ALLE Länder/ Unternehmen mit Handelsdefizit sind derart verschuldet, daß eine Rückzahlung auch in der fernsten Perspektive unmöglich ist.
Zumal ja auch erst die Banken „bedient“ würden, wenn tatsächlich ein Land plötzlich mal Überschüsse „erwirtschaften“ würde.

So sind die Exporte nichts weiter als versteckte Tributzahlungen der Arbeiter und Angestellten sowie der Steuerzahler dieses Landes an die Transnationalen Konzerne und Banken.

Aber solche Einsichten wird man bei allen offiziellen Medien dieses Landes vergeblich suchen…
Wer mehr zum Thema Ökonomie wissen will, der lese bitte hier weiter.

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2 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Gefällt mir

  2. Vollidiot sagt:

    Ist doch klar.
    Sozial akzeptiert ist dieses Vorgehen.
    Die Sozen machens mit und die Gewerkschaften (gehören auch zur Fabianistenbrut) auch.
    Wenn ich jemanden umbringen will gibt es verschiedene Wege.
    Direkt totschlagen WK1/WK2 oder psychologisch aufbereiten und auspressen, sone Art Zwangsarbeit.
    Dabei immer mehr pressen, aber sanft, mit Urlaub auf Mallorka oder Bali.
    Alles Überflüssige wird reduziert und durch Billiges und psychologisch Förderliches ersetzt.
    Und er darf wählen und Parteimitglied werden.
    Und unsere Gewählten flöten – mit vollen Lungen – im Block – und der Wertebürger hörts mit Wohlgefallen
    und geht zum Tanze, edel gewandet.
    Diejenigen die es mitkriegen, die sollten abhauen, bevor sich die Erkenntnis bahnbricht, daß es sich um einen Totentanz handelt.
    Die Evangelen spenden dann Segen und die Katholen spritzen Weihwasser.
    Amen.

    Gefällt 2 Personen

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