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Das chinesische Sozial-Kredit-System

Klingt doch ganz vernünftig, oder? Ein Sozial-Kredit-System… wer vermutet da schon wieder so etwas Schlimmes wie eine Abart des elektronischen Kazetts?
Aber lassen wir doch den ausgebildeten Ökonomen Walentin Katasonow zu Wort kommen, er hat sich ausführlich damit auseinandergesetzt.
Und überlegen wir anschließend, warum wohl dieses System gerade in China eingeführt wird… Denn diese Nachtigall trapst so laut, daß nun wirklich jeder wach werden und erkennen müßte, was die sog. digitalen Technologien und die damit tatsächlich verbun­denen Zielstellungen angeht… und wie es in dieser Welt „planmäßig“ weitergehen soll…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 4. Januar 2019
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Was ist das chinesische Sozial-Kredit-System

Über einige Besonderheiten der digitalen Gesellschaft in China

Valentin Katasonow | 29.12.2018 |

Im Jahre 2014 hat der Staatsrat der Chinesischen Volks-Republik (CVR) ein Dokument herausgegeben „Über die Planung des Aufbaus des Systems des Sozialkredits (2014 – 2020)“, das zur Direktive für den Aufbau der digitalen Gesellschaft geworden ist.
Das Hauptziel des Systems des Sozialkredits (SSK) ist es, im Lande die Ordnung herzustellen. Diese Ordnung soll durch Herstellung der allgemeinen Kontrolle über alle Bürger, durch deren Bewertung und die Stimulierung zu gutem Benehmen mithilfe dieser Bewertungen sein.
Die Kontrolle wird mit Hilfe digitaler Technologien erfolgen, die in der Lage sind, jeden Schritt zu verfolgen, jedes Wort eines Menschen aufzunehmen – und im weiteren auch seine Gedanken. Etwas ähnliches ist auch in anderen Ländern erdacht worden, aber China ist hier weit voraus.

Mancher verweist nun auf die Traditionen des „östlichen Despotismus“ als Besonder­heit der chinesischen Zivilisation, aber die Sache ist auch noch die, daß China technisch hinreichend gut vorbereitet ist auf die Einführung des SSK.
Die Chinesen sind
(natürlich rein zufällig) nicht schlecht integriert in die digitale Welt. Mitte des Jahres 2018 stieg die Zahl der Weltnetz-Nutzer über 800 Millionen, das sind knapp 60% der Bevölkerung der CVR.
Und im Vergleich mit der erwachsenen Bevölkerung sind es sogar über 90%.
(da würde ich nicht unbedingt drauf wetten – zum einen sind das wahrscheinlich Angaben der Chinesen selbst, zum anderen ist es heutzutage auch kein Problem, ein paar Dutzend Millionen Bots loszuschicken, welche jeder einen „Nutzer“ perfekt vortäuscht – wohl nicht umsonst hat China diese digitale Vorreiterrolle übernommen…)
Mehr als 569 Millionen Menschen kaufen in China online ein. Die Umsätze der Einzel­handels-Verkäufe
(wenn man noch von so etwas reden kann) haben im ersten Halbjahr 2018 4 Trillionen (wohl eher amerikanische „trillions“, also Billionen) Juan erreicht (594 Milliarden oder Millionen?) Dollar.

Was dem Umgang mit elektronischen Dienstleistungen, Zahlungen und Abrechnungen angeht, sind die Chinesen den Amerikanern und Europäern voraus. Die mobilen Zahlungen in China werden durch die Dienste Alipay und WeCHatPay abgesichert – das sind Unternehmen von Weltformat.
Genauso eine Firma von Weltformat ist Alibaba – die größte elektronische Handels­plattform, die von 448 Millionen Chinesen genutzt wird.

Vom technischen Standpunkt aus wird das SSK eine einheitliche Datenbank sein, welche die verschiedenen Seiten des Lebens der Bürger widerspiegelt. Die Informatio­nen werden aus staatlichen und privaten Organisationen zusammenlaufen, in denen die Bürger ihre elektronischen (wie bitte? Videoüberwachung ist eine „elektronische“ Spur?) Spuren hinterlassen, und sie werden mit den Technologien des Big Data verarbeitet werden, damit ein integraler Wert für jeden einzelnen Bürger herauskommt.

Jeder beliebige Chinese kann seinen Rating-Wert erfahren. Ebenso werden ihn alle Organisationen wissen, mit denen der jeweilige Bürger in Kontakt kommen wird.
Bei niedriger Bewertung wird der Mensch in vielen seiner Rechte eingeschränkt werden, er wird im Erhalt dieser oder jener Dienstleistungen eingeschränkt werden u.ä.
Bei hohen Bewertungen wird er
(angeblich) Vorzüge und Präferenzen genießen.

Manche Beobachter meinen, daß die Führung der CVR dieses SSK einführt, weil sie befürchtet, daß es im Lande soziale Spannungen und gesellschaftliche Proteste geben könnte.
In China gibt es bisher noch keine Majdans (wie in der Ukraine) und „Gelbwesten“ (wie in Frankreich), aber die Machthaber versuchen, dem zuvorzukommen.
(und das ziemlich radikal – wir erinnern uns an die Unruhen auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ vor einigen Jahren, als die gesamte Opposition sehr hart und vollständig ausgeschaltet worden war)

Ungeachtet der offiziellen Rhetorik, daß das Land einen „Sozialismus mit chinesischer Spezifik“ aufbaut, wissen alle, daß die Rede von einem „Kapitalismus mit chinesischer Spezifik“ ist.

In China entstehen immer mehr Millionäre und Milliardäre, aber im ländlichen Raum herrscht bitterste Armut. Auf dem letzten Parteikongreß wurde eine Zahl genannt: unter der Armutsgrenze lebt im Land 8% der Bevölkerung.
(wie „ehrlich“ diese Zahl ist, läßt sich unschwer an der gewieften Propaganda der Chinesen ablesen…)
Die soziale und Vermögens-Polarisierung der Gesellschaft hat die Tendenz, sich zu verstärken.
(deutlicher darf der Autor wohl nicht werden, ist doch die enge Partner­schaft Rußlands mit China russische Staatspolitik)
Die chinesischen Beamten nennen das SSK ein Projekt der inneren Sicherheit Chinas.
Und so erklärt die Notwendigkeit der Einführung des SSK der Vorsitzende der KPC Xi Jinping:
„Für den Kampf mit der scharfen Problematik des Mangels an Vertrauen (oha! wer hat da zu wem kein Vertrauen!?!) müssen wir uns intensiv an die Schaffung eines Systems der Bewertung der Verläßlichkeit machen, das die gesamte Gesellschaft abdeckt.
Es müssen die Mechanismen der Belohnung der gesetzestreuen und gewissenhaften Bürger vervollkommnet werden, wie auch die Mechanismen der Bestrafung jener, welche das Gesetz verletzen und das Vertrauen verloren haben, damit der Mensch sich einfach nicht traut, einfach nicht das Vertrauen verlieren kann.“

(habe nur ich da ein sonderbares Gefühl in der Magengegend, wenn der Chef eines großen „kommunistischen“ Landes solche Sätze von sich gibt?
Ist das nicht das
Eingeständnis, daß man nicht in der Lage ist, in seinem Lande die Bevölkerung zu ordentlichen Menschen zu erziehen, nicht mal mit Todesstrafe und öffentlichen Hinrichtungen für Korruption?
So daß künftig jeder Mensch ununterbrochen unter dem Damoklesschwert des SSK lebt und zwangsläufig sein Verhalten auf einen
vorauseilenden Gehorsam ausrichten muß? sowas hat es ja nichtmal im pösen „Stasi-Deutschland“ gegeben…)

Die Kosten für die Schaffung des SSK sind riesig; allein an Außen-Überwachungskameras müssen im Lande bis 2020 nicht weniger als 400 Millionen Stück installiert werden.
(und wie steht es mit den sonstigen Milliarden-Investitionen in die benötigte Rechen- und Speichertechnik? wird das von Cisco&Co. gesponsert im Austausch für den (ggf. heimlichen) Zugriff auf die Daten? und was ist mit den laufenden Milliarden-Kosten, wer wird die tragen? vielleicht Soros‘ NKOs nach demselben Schema?)

Zur Zeit durchläuft das SSK seine Erprobung in mehreren Dutzend Städten. Die bekannteste davon ist Zhuntshen (Provinz Schandung) mit einer Bevölkerung von 670 Tausend Einwohnern. In dieser Stadt sammelt ein einheitliches Informationszentrum alle Daten aus 142 Einrichtungen, und es analysiert 160.000 Parameter. Seit dem 1. Mai 2018 ist hier das System von Zuckerbrot und Peitsche schon in Betrieb.
Nach Informationen der Agentur Reuters konnten im Mai 15 Millionen Chinesen – 11 Mio. Flugpassagiere und 4 Mio. ICE-Bahnkunden – keine Tickets bekommen oder diese Transportmittel nicht benutzen. Sie hatten niedrige Bewertungen bekommen und in den Datenbanken der Transportunternehmen erschienen
schwarze Listen für 15 Mio. Menschen. Die Firmen lehnten entweder deren Mitnahme ab, oder deren Anspruch auf Tickets der ersten Klasse.
(Moment mal: 15 Mio. „schwarze Schafe“ /nicht „Fälle“!/ – unter wieviel Menschen denn insgesamt? Rechnen wir mal: „mehrere Dutzend“ Städte, also 30 – 50, von denen die mit 670.000 „die bekannteste“, also wahrscheinlich größte ist, d.h. insgesamt erfaßt das SSK zur Zeit hoch gerechnet etwa 50 x 500.000 Menschen macht ca. 25 Millionen – und davon sind 15 Millionen „niedrig bewertet“? unglaublich, oder?)

Jeden Monat berichten die chinesischen Massenmedien über irgendwelche Neuerungen, welche die technische Seite des Projektes betreffen. Hier sind einige davon: In allen Konzertsälen und anderen Orten von Massenveranstaltungen laufen seit April Anlagen, die unter den Zuschauern jene Leute herausfinden, die von der Polizei gesucht werden. Im Verlaufe mehrere Monate konnten schon Dutzende Verdächtige festgenommen werden.
(soso, „Dutzende“ – wie viele genau? oder weiß das keiner? oder alles nur PiaR? und: dafür lohnt sich der Riesenaufwand der Überwachung aller Menschen?)

Seit dem vergangenen Jahr ist in China die Massenproduktion von Elektroautos ange­laufen. Im Jahre 2017 wurden bereits 300.000 Stück (mehr als solche in den VSA) herge­stellt. Und alle chinesischen Elektroautos sind mit Einrichtungen ausgestattet, die den zuständigen Organen Daten über den Standort des Fahrzeuges, seine Fahrtroute und Geschwindigkeit übermitteln. Wobei nur einer von 10 Käufern solcher Transportmittel weiß, daß sein Auto ein „schlaues“ ist, d.h. seinen Eigentümer überwacht.
(mich würde interessieren, wie groß der Kreis dieser „zuständigen Organe“ ist – wer da alles Daten bekommt und in welchem Umfang, und was mit diesen Daten ange­stellt wird…;
hochinteressant auch der
Bedeutungswandel des Wortes schlau = smart zu „überwachend“…)

Und hier eine frische Neujahrsnachricht: in einem Dutzend großer Unternehmen wird ein von der Regierung finanziertes Experiment zur Verfolgung der Hirntätigkeit „Neuro Cap“ durchgeführt. Die Mitarbeiter der Firmen bekommen einen Plastikhelm aufgesetzt – eine Einrichtung zur Kontrolle der Gehirn-Impulse mit Hilfe von Sensoren.
Die Impulse werden an einen Zentralrechner gesandt, dort werden die Informationen verarbeitet und die Ergebnisse ausgegeben, welche solche Parameter des psychischen Zustandes der Menschen bewerten wie Ermüdung, Depression, Unruhe, Wut.
Außerdem nimmt eine spezielle Kamera den Gesichtsausdruck auf und Drucksensoren fixieren das Niveau der physischen Aktivität.

Noch geht es um das Monitoring des emotional-psychischen Zustandes, aber die chinesischen Gelehrten verhehlen nicht, daß die nächste Generation der Einrichtungen sich an die menschlichen Gedanken heranmachen wird.
(und von da bis zur aktiven Einwirkung auf den derart Überwachten ist es dann ja nur ein klitzekleiner Schritt…)

Ein nicht weniger wichtiger Aspekt des SSK ist die Methodik der Bewertung des Verhaltens des Menschen. Zuerst hatte sie sich an das westliche System der Bewertung der physischen Person angelehnt, welche in Krediteinrichtungen eingesetzt werden: es wird eine Kredit-Geschichte des Bürgers erstellt, und es wird seine Fähigkeit bewertet, seinen Verpflichtungen gegenüber der Bank bei Erhalt eines Kredits nachzukommen.
(ich spare mir hier mal die ausgiebige Polemik gegen den Bankenstandpunkt, der Kredit­nehmer habe „Verpflichtungen gegenüber der Bank“ – sind doch bekanntlich alle Kredite reine Buchungsvorgänge und „aus der Luft“ geschaffenes „neues“ Schein-Geld…)

Aber die chinesischen Entwickler sind weiter gegangen. Es wurde beschlossen, eine Datenbank aufzubauen, die nicht nur die finanzielle Lage des Menschen widerspiegelt, sondern auch sein Verhalten auf Arbeit, beim Lernen, in der Öffentlichkeit, am Wohnort und in der Familie. (!!!! spätestens hier sollte jeder hellhörig werden…)

In den Kreis der Nutzer dieser Informationen können sowohl Handelseinrichtungen, Transportorganisationen, Dienstleistungsfirmen u.ä. eingehen.
(mit anderen Worten: private Firmen, die mit den Informationen machen können, was sie wollen und die zwecks Profitmaximierung ganz sicher an der Datensicherheit maximal sparen werden – mit der Folge, daß es eine solche nicht mehr geben wird… der gläserne Chinese wird Wirklichkeit werden, also Vorsicht, wenn der dann mal stolpert und hinfällt…)

Der Staat (!) wird danach streben, daß die kommerziellen (privaten) Organisationen ihre Kunden sehr differenziert (sprich: willkürlich?) behandeln, indem sie den „richtigen“ Bürgern Nachlässe und andere Vorteile zukommen lassen, und den Zugang zu ihren Dienstleistungen für die „schuldig gewordenen“ beschränken.
(oder besser gegen Aufpreis gewähren: „Profit über alles“ gilt doch weiter, oder?)

Die Leute sollen mit Hilfe von Nachlässen, Boni und Strafen sowie harten Beschrän­kungen des Zugangs zu den „Segnungen des Marktes“ erzogen werden.
(na, also wenn das keine Bankrotterklärung der chinesischen „Kommunisten“ und ein Eingeständnis der völligen Wirkungslosigkeit ihrer „ideologischen Arbeit“ zur „Erziehung eines neuen Menschen“ ist – das ist doch einfach unfaßbar, oder? das sind nicht nur keine „Kommunisten“ dort in der Partei – das sind offenbar einfach stinkend­faule Drecksäcke, denen sogar ein bißchen Erziehungsarbeit schon zuviel ist…
Und der Spruch von der „unsichtbaren Hand“, die alles lenkt, bekommt durch die dicke Tal-isierung einen ganz neuen Klang…)

In erster Linie werden die Nutzer solcher Datenbanken die Rechts- und Schutz-Organe sein, aber auch staatliche Einrichtungen, wenn es um die Entscheidung von Fragen der Arbeitsaufnahme/Einstellung oder Beförderung geht.
(klar so wird es immer begründet: und dann wird langsam mit der Zeit sich das Ganze immer weiter ausweiten, bis es nicht mehr beherrschbar sein wird – Beispiele solcher Ausweitungen haben wir genügend hier im Lande erlebt, gerade was die „zulässige“ Überwachungspraxis betrifft)
Ein niedriges Rating kann auch zum Grund für eine Entlassung werden.
(und damit wird im Kapitalismus sehr tief in den Lebenslauf eines Menschen einge­griffen – wie „sicher“ gegen willkürliche Veränderung sind denn diese Ratings? und wie transparent, gesetzlich und sicher ist deren Erstellung?)

Das System soll solche Rating sowohl für physische wie auch für juristische Personen erstellen.
(das finde ich nun wieder den Oberhammer: es kann also sein, daß deine natürliche Person /Name/ eigentlich ein gutes „Rating“ hat, während deine formale juristische PERSON /NAME/ ein schlechtes hat – Konsequenzen darf sich jeder selbst ausmalen…)

Schon heute machen sich Befürchtungen breit, daß bei der Erstellung der Ratings der Bürger nicht nur Handlungen, sondern auch die Überzeugungen mit berücksichtigt werden. Beliebige kritische Bemerkungen in Richtung der Machthabenden werden die Bewertung des Menschen verschlechtern.

Für die Sammlung der Überzeugungen (??) des Menschen werden nicht nur Publikatio­nen in den Massenmedien und Kommentare in den (sehr leicht zu manipulierenden) un-sozialen Netzen, sondern auch auf Video aufgezeichnete Auftritte u.ä. herangezogen werden. (was sich ebenfalls sehr leicht „faken“ läßt)

Eine zusätzliche Quelle können auch Informationen über die Ansichten des Menschen sein, die von Dritten eingebracht werden. (auch offensichtliche Verleumdungen? wie beweist man diese bzw. wie kann man sich dagegen wehren? ohne Rauch…)
Das heißt,
das System sieht die Denunziation vor.
Zur Zeit streitet man darüber, ob der Denunziant seine
Anonymität behalten kann oder ob er (vorerst?) verpflichtet sein wird, sich zu eröffnen.

In den VSA ist man natürlich auf das chinesische System des Sozialen Kredits aufmerk­sam geworden. So hat der ehemalige Chef des Fachkomitees der Bundeskommission für Kommunikation Anurag Lal die Überzeugung zum Ausdruck gebracht, daß die CVR sich in einen „Polizeistaat“ verwandeln wird. (so sprach der Vertreter eines anderen bereits etablierten – siehe „Patriot Act“ – Polizeistaates…)

Im Oktober 2018 hat der VSA-Vize-Präsident Michael Pence bei seinem Auftritt im Hudson-Institute in einer programmatischen Rede, die China gewidmet war, erklärt, daß die Beziehungen zwischen den VSA und China die eines Kalten Krieges sind.
Ebenso hat Pence scharfe Kritik am chinesischen System des sozialen Kredits als Abwandlung der digitalen Diktatur geübt.
Übrigens ist das SSK-Projekt auch schon früher als „digitale Diktatur“ und als „elektro­nisches Kazett“ bezeichnet worden: im Jahre 2016 hat der britische ‚The Economist‘ dieses Projekt so benamst.

Viele Journalisten vergleichen das chinesische SSK-Projekt mit dem Gesellschafts-Modell, das im anti-utopischen Roman von George Orwell „1984“ dargestellt ist.
Der Roman ist vor 70 Jahren erschienen, dort ist ein Staat der totalen Überwachung beschrieben, der auf dem System der allgemeinen Denunziation und der gegenseitigen Überwachung der Menschen untereinander aufgebaut ist.
Orwell hat die Schaffung des elektronische Kazetts vorhergesagt.
(oder als programma­tisches Projekt in den Hirnen der Menschen etabliert?)
Als Prototyp hatte ihm allem Anschein nach England gedient, aber er konnte sich nicht vorstellen, daß das erste elektronische Kazett in China aufgebaut werden wird – in einem Land, das vor 70 Jahren scheinbar auf ewig vom Westen abgehängt worden war.
(es ist auch weitgehend egal, wo das erste sein wird – ziemlich sicher ist, daß dieses „Erfolgsmodell“ weltweit zur Einführung vorgesehen ist – egal was beim „Probelauf“ in China herauskommen wird…)

( Quelle )
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Nachbemerkung des Übersetzers

Na, immernoch Appetit auf digitale Technologien und die Digitalisierung der ganzen Gesellschaft? Und auf digitale Wirtschaft? Und „smarte“ (Überwachungs-)Technologien?
Mit Siri, Alexa, Cortana, Google, bixby & Co. noch nicht „satt“?
Oder ein wenig nachdenklich geworden?

Klar, ein Messer läßt sich zum Brotschneiden hernehmen, wie auch dazu, jemanden abzustechen.
Ist wohl bei der Digitalisierung ähnlich…

Wobei es doch ein wenig Überlegung hervorrufen sollte, daß – wie bei fast allen „modernen“ Technologien – zuerst die Anwendung als Mordwerkzeug – sprich als Waffensystem oder Unterdrückungsmechanismus – ausprobiert werden soll…

Könnte es sein, daß da etwas systematisch falsch läuft in dieser „technologischen Zivilisation“???


14 Kommentare

  1. ulrich17 sagt:

    Übrigens ist das SSK-Projekt auch schon früher als „digitale Diktatur“ und als „elektro­nisches Kazett“ bezeichnet worden: im Jahre 2016 hat der britische ‚The Economist‘ dieses Projekt so benamst. DIE BRITEN – Tavistock Institut – Propaganda – Facebook Sir Nick Clegg und Baron Richard Allan. Cambridge Analytica. London hat die höchste Ueberwachungskameradichte.

    Googles Dragonfly fuer China … noch nicht fertig? Eric Schmidt war lange abgetaucht und wurde in China gesichtet.

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  2. Johann sagt:

    „Jeder beliebige Chinese kann seinen Rating-Wert erfahren.“

    Ist doch eher zu begrüssen. Verglichen mit der Schufa wo man garnichts erfährt wie das zustande kommt ist doch das Chinesische sogar das bessere System.

    Aber um mal die Essenz des ganzen SSK-Projekt zu kommen sieht man nicht das ganze. China hat aus der Geschichte immer wieder schlechte Erfahrungen gemacht mit den Westen. Weil alle sich nur bereichern wollten und auch haben. Auch heute wird von der VSA aus und anderen interessen Gruppen nachwievor versucht China so zu Formen wie sie’s gern hätten. Das es die Rotschild und Co. noch nicht gelungen ist, sehe ich eher Positiv, weil es kaum noch etwas gibt wo sie nicht ihre Finger drin haben. Das ist der eine Aspekt, der andere liegt an China selber. Ein so riesiges Land mit so vielen Menschen unter einen Dach auszukommen ist eine Mamut Aufgabe für einen Staat. Die Angst wie Russland Zerfallen ist, Jugoslawien, oder diesen Arabischen Frühling. So etwas ähnliches in China zu erleben, kann man wohl als einen Alptraum nicht nur für die Chinesen sehen. Und da Druck und Gewalt von aussen auf dauer keine Lösung ist, finde ich diesen Weg besser wenn die Menschen von sich aus die möglichkeit haben mehr Privilegien zu bekommen indem sie ihren Verhaltenkodex ändern. Nur ein kleines beispiel da ich sehr oft in China bin. In den Augenblick als ich die Türe des Pekinger Bahnhof passieren wollte haben sich mit aller Gewalt und ohne Rücksicht auf schwächere die Stärksten einfach hindurchgedrängt. Eine Mutter mit Kleinkind stürzte vor mir, und hätte ich nicht mit aller Kraft die beiden zur Seite genommen, wäre wohl viel mehr passiert. Nebenbei, niemand hat sich sonst weiter für den Vorfall interessiert obwohl es viele gesehen haben. Damit möchte ich sagen, das Rücksichtslosigkeit, Elenbogenverhalten nicht nur Normal ist, es stört sich auch keiner daran (mit Ausnahme von gut Ausgebildeten oder Auslandschinesen). Ausser es ist die eigene Familie, deren Schutz und Wohlverhalten steht ganz oben. Oder das man in Bus für eine älter Person nicht Aufsteht und ihr den Sitzplatz anbietet ist da noch das kleinere übel. Das bei Unfällen keiner hilft, zumindest bis der Sanitäter da ist, weil es etliche Fälle gab wo Menschen hilfe geleistet haben und dann der Polizei sagten dieser helfer sei Schuld, um Schmerzensgeld und Krankenhauskosten Erstattet zu bekommen weil der eigentliche Verursacher schon längst über alle Berge war. Oder von fingierten Unfällen von Banden die damit eine gute Einahme Quelle sehen. Bei guter Kameraüberwachung würde sich schnell ein anderes Bild zeigen, und vielleicht auch ein Umdenken im generellen Verhalten.
    Thailand, ein Land das ich auch sehr gut kenne, hat die letzten Jahre unglaublich viel in Kameraüberwachungen Investiert. Mit großen Erfolg was die Aufklärung der Verbrechensrate betrifft. Von Kleindiebstahl bis Mord. Die Konflikte auf der Strasse sind ebenso weniger geworden seitdem sagen mir langjährige Expat Bewohner.

    Auch wenn viele hier im Forum auf einen ganz anderen bewusstsein Level stehen, hat China noch gewaltige Hausaufgaben zu lösen. Und wenn es einmal Etabliert ist und vielleicht noch als Schulungsraum für andere Länder dient. Na und !……was soll den schon passieren. Wenn ich mein eigenes Schwingungspotential erhöhe komme ich doch vielen Gesellschaftsformen des Umgangs ohnehin entgegen. Und wer vor Missbrauch der Datenflut Angst hat, sollte sich zuerst mit seinen eigenen ängsten auseinander setzen. Ich verstehe auch nicht warum wir sowas wie ein Datenschutzgesetz benötigen, weil niemand Wissen soll ob ich mal Masern hatte !!……gehört zu meinen Lebensplan, kann doch jeder Wissen.

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  3. Thom Ram sagt:

    Ich greife das Unterthema „Ueberwachung“ heraus.

    Unser Einer strebt eine Welt an, da Ueberwachung so überflüssig ist wie ein im Meer schwimmendes gebrauchtes Kondom. Und wir werden dahin kommen.

    Wir sind in einer Zeit des Ueberganges. Und da ist es angezeigt, Destruktiven auf die Finger zu schauen. Mit der Ueberwachungskamera ist es genau dasselbe wie mit dem Messer: Für Apfel oder für Hals.

    Ich halte es mehr und mehr so, wie Johann es grad von sich beschrieben hat. Sehe ich eine, ist es mir egal, manchmal lächle ich freundlich hinein. Sitzt am anderen Ende ein guter Mensch, so freut er sich. Sitzt ein Spitzelchen der Kabale dort, so ist es ihm egal, wenn ich lächle, oder er denkt ich spinne wohl, und beides ist ok.

    Weniger lustig finde ich Be-kamera-ung und Be.Mikrofon-ung von Privaträumen. Das ist Uebergriff. Darf nicht stattfinden.

    Bei Suris Häuschen in Java, da geht das Strässchen durch einen langen Wald, und es befindt sich auf einem schmalen Bergrücken. Früher wurden dort schön regelmässig Mofafahrer mit Bali Nummern überfallen. Oh, es ist so leicht, ein Moped zu stoppen. Bambusstange vors Rad schieben, oder Strässchen nach Kurve sperren, oder oder. Kurz, es gab viele Raubüberfälle. Die Gemeinde beklagte sich beim Staat, und ein Polizeiposten wurde eingerichtet, nota bene kilometerweit von der besagten Stelle entfernt. Ueberfälle finden seither kaum mehr statt.

    Eben. In der Uebergangszeit braucht es Ordnungshüter, und es braucht drohende Strafe für Räuber und Schlimmere. In der Uebergangszeit.

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  4. Besucherin sagt:

    Vielleicht ist das ja die Antwort der Chinesen, sie stellen die Vermehrung ein

    https://www.n-tv.de/panorama/Chinesische-Bevoelkerung-schrumpft-article20795482.html

    Eigentlich war dieser Rückgang erst für 2030 berechnet worden, aber innerhalb eines Jahres 20% weniger ist schon ziemlich krass.

    Johann erwähnt weiter oben Thailand, dort wird die Bevölkerung auch demnächst dahinschrumpfen, oder tut es bereits

    https://www.populationpyramid.net/de/thailand/2019/

    Die Japaner sind knapp eine halbe Mio. weniger geworden voriges Jahr.

    Jedenfalls sollten die Chinesen eher über Seniorenheime nachdenken, als an Überwachung.

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  5. Vollidiot sagt:

    Wenn die Grünen dort an die Re gier ung kommen, wird das Umweltverhalten noch etwas stärker gewichtet.
    Jeder muß seine CO2-Abgabe zahlen sonst bekommt er von Gesetzes wegen, ganz stielecht, eine Plastetüte über den Kopfgezogen, damit keine unrechtmäßige CO2-Emission stattfindet. Bilder davon werden dann auf großen Leinwänden in de Schoppingmools gezeigt – als Anregung zum sozialverträglichen Handeln.
    Dazu verlesen Leute wie Habockschnulze geeignete Texte.
    Wie es dort abläuft, so wird es kommen, in der Diktatur der Humanität.
    Faschismus halt.
    Faschismus ist nicht zwingend „rechts“ zu verorten.
    Faschismus ist eine höchst eigene Qualität.
    Auich wenn „Linke“ den Faschismus „rechts“ verorten.
    Es ist der alte Trick, der Gauner schreit: haltet den Dieb.

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  6. luckyhans sagt:

    zu Johann 07/01/2019 um 08:07
    „das Rücksichtslosigkeit, Elenbogenverhalten nicht nur Normal ist“ –
    man kann einer solchen Aussage sicherlich zugute halten, daß der Schreiber nie in einer „kommunistischen“ oder real-sozialistischen Umgebung sozialisiert wurde; für einen „gelernten DDR-Bürger“ ist solches Verhalten jedenfalls ein Ausdruck davon, daß die „kommunistische“ Partei Chinas komplett versagt hat, denn genau sie war dafür zuständig, einen „neuen Menschen“ heranzubilden, der die Ideale der Gemeinschaft, der Menschlichkeit und der ordentlichen Arbeit zum Wohle aller zu verinnerlichen hatte, anständiges Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber selbstverständlich eingeschlossen: die ideologische Arbeit, die Agitation und Propaganda war das „Herzstück“ der Parteiarbeit der Kommunisten (und nicht die persönliche Machtposition oder die private Bereicherung, wie heute gern dargestellt)…
    Daß deren Ergebnis nirgends so richtig „befriedigend“ für die Menschen war, ist das eine – daß es aber derart ausgeartet ist, wie Du es beschreibst, kann nur daran liegen, daß schon seit Jahrzehnten die sog. Kommunisten Chinas ihre Bezeichnung zu unrecht tragen.
    Und bitte jetzt nicht mit irgendwelchen Einzel“beispielen“ der bürgerlichen Propaganda kommen – ich rede von dem Gros der Bevölkerung und den allgemeinen „gelebten“ Normen in der DDR: da war sozialer Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe und Unterstützung, Kameradschaft und Kollektivdenken viel weiter verbreitet als mancher meint – „Abweichungen“ selbstverständlich eingeschlossen. 😉

    „weil niemand Wissen soll ob ich mal Masern hatte“ –
    offenbar ist Dir die Dimension der SSK-Überwachung nicht aufgegangen, denn dieser Halbsatz erinnert fatal an das „übliche“ Schein-Argument „ich hab doch nichts zu verbergen“… noch nie was von Psychologie und der unbedingten Notwendigkeit einer unangetasteten Privatsphäre gehört? Unabhängig von JEDER Ideologie? Daß der Mensch psychisch kaputt geht, wenn er solches über längere Zeit nicht hat? Bitte lies mal ein wenig in der einschlägigen Literatur… 😉
    Nein, bitte nicht wieder anfangen mit der „Überheblichkeit“smasche, das ist alles ganz ehrlich gemeint; ich bin nicht derjenige, der hier für die Weiterbildung zu sorgen hat: das muß schon jeder SELBST tun…

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  7. Johann sagt:

    @luckyhans

    Das der Kommunismus, ansich eine gute idee ist aber nirgendswo wirklich funktionierte muß ich nicht extra hier erwähnen (dazu wäre eher ein neuer Blockbeitrag Nötig). Höchsten das eine das der Asiatische vom Europäischen ein Himmelweiter Unterschied ist. Da sind ganz andere maßstäbe am Werken und läßt sich rein garnichts bis auf das der Namen gleich ist Vergleichen.
    Und ich gebe dir Recht, der Kommunismus in China hat seit Deng Xiaoping eine 180 Grad wende gemacht, und seitdem werden die Werte des schnöden Mamon angebettet, mit Fatalen Folgen. Die Immobilienpreise in Shanghai gehören mitlerweile zu den höchsten der Welt.
    Es gibt ca. 300 Mill. gut Ausgebildeten Chinesen die zur Mittel bis Oberschicht gehören. Die sind im Umgang und Verhalten ähnlich dem Europäer. Über 800 Mill. bleiben eher auf die Strecke und Greifen jeden Strohhalm den sie bekommen können wenn sie auch zu den 300 Mill. einen Platz bekommen. Letztendlich fast Chancenlos da gute Ausbildung sehr Stark von eigener Leistung und vor allem Geld Abhängig ist. Und das ist auch die Masse die schnell Unzufrieden sein kann und für das System ansich zum Risikofaktor ist. Dieses Überwachungssystem dient in erster Linie für die Sicherheit im Öffentlichen Raum. Was hinter der Schlafzimmertür passiert interessiert keinen, und ist wahrscheinlich auch nicht durchführbar. Wie gesagt es geht darum so ein Desaster wie Arabischer Frühling zu vermeiden, und mit Sicherheit wird es auch Positiv auf das Verhalten einzelner auswirken.
    Ich Glaube mittlerweile das die wenigsten dich eingeschlossen Überheblich sind. Unser Problem in Westen ist, wir Wissen oft zu wenig über die Menschen. Um das zu verstehen muß man aus den Chinesischen Blickwinkel sehe können und auch mal länger im Land sich Aufhalten. Deren Wahrnehmung und Ängste haben einen ganz anderen Ursprung wie wir vermuten.

    „… noch nie was von Psychologie und der unbedingten Notwendigkeit einer unangetasteten Privatsphäre gehört? Unabhängig von JEDER Ideologie? Daß der Mensch psychisch kaputt geht, wenn er solches über längere Zeit nicht hat? Bitte lies mal ein wenig in der einschlägigen Literatur…“

    Die Psyche eines Asiaten in Asien ist nicht zu vergleichen mit der Westlichen. Deren Leidensfähigkeit ist um das 10facher höher wie das eines Europäer. Wenn das wohl der Familie auf den Spiel steht, dann geht das bis zur völligen Selbstaufopferung mit Todesfolge. Asiaten denken weitgehend im Kolletiv, Europäer sind eher Individuen.

    „offenbar ist Dir die Dimension der SSK-Überwachung nicht aufgegangen, denn dieser Halbsatz erinnert fatal an das „übliche“ Schein-Argument „ich hab doch nichts zu verbergen“

    Ich gebe zu in allen Bereichen bin ich noch nicht bereit, aber das ist mein Ziel. So zu Leben das alle Wissen können wer ich bin. Das hat nichts damit zu tun was ich in meinen eigenen Vier Wänden mache, aber darauf zielt ja wie gesagt das SSK nicht ab.

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  8. Johann sagt:

    @luckyhans

    Geheimisse zu haben hat viel mit Ängsten, Falsch verstandener Moral, und Gesellschaftlichen Normen zu tun. All das zieht Unglaublich viel
    Lebens-energie und Qualität ab. Psychisch kaputt, geht immer nur ein Ego. Das eigene bewusstsein, interessiert solchelei Dinge nicht. Und daran gilt es uns wieder zu erinnern wer wir wirklich sind. Dann Langweilen ein letztendlich nur noch solche Erziehungsspiele wie in China, oder die Unglaublich lange Liste die jeder vor der VSA Reise Ausfüllen muß inklusive Barfuss Einlauf durch den Zoll, im Land der Cowboy Stiefel 😉

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  9. Luckyhans sagt:

    zu Johann 08/01/2019 um 10:41
    „So zu Leben das alle Wissen können wer ich bin.“ –
    das ist etwas völlig anderes als wenn bei JEDEM Wort jemand „mitschreibt“… ist das so schwer zu verstehen?
    Oder hast Du Dich schon soweit im Griff, daß Du immer „druckreif“ redest, denkst und fühlst? Ist DAS Dein Ziel?
    Dann kann ich Dich nur mitfühlend bedauern… 😉

    „Das hat nichts damit zu tun was ich in meinen eigenen Vier Wänden mache, aber darauf zielt ja wie gesagt das SSK nicht ab.“ –
    da irrst Du erneut, denn genau DARAUF zielt das SSK ab: den Menschen zum vorauseilenden Gehorsam zu erziehen – nichts anderes.

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  10. Johann sagt:

    @Luckyhans

    „das ist etwas völlig anderes als wenn bei JEDEM Wort jemand „mitschreibt“… ist das so schwer zu verstehen?“

    Ja und, …..dann Schreibt jeder mit.
    Woher willst du Wissen ob nicht Thom’s Seite schon längst Überwacht wird von diversen Geheimdiensten, alles Gespeichert und Profile von jeden der user bereits angelegt ist um in Bedarfsfall gegen oder für dich Eingesetzt wird !!

    Wir sind schon längst alle Glässernd wenn die wollen, oder besonders wenn du auf deren Radar bist.

    Und nochmals, es zielt darauf nicht ab was in deinen eigenen Wänden passiert (es sei den du bist Ermitlungstechnisch für die interessant). Sondern auf das Verhalten der Menschen als solches. Und wenn das erreicht wird, wäre sogar Umerziehungslager, Todesstrafe und ähnliches einmal Obsolet. Aber, die größte Angst, und das habe ich von sehr vielen Gesprächen mit den Chinesen Erfahren ist in so einen Chaos zu Enden wie der Arabische Frühling oder der zusammenbruch Russlands, durch Kräfte die nichteinmal von China aus kommen.

    Du nennst es vorauseilender Gehorsam !…..gut. Dann sag mir irgendein Land wo es das nicht gibt !
    Denn um in einer von überwiegenden Verstandes geprägten Gesellschaft zu Leben bedarf es einer Ordnung so wie Verkehregeln damit es nicht im Chaos Versinkt. Das eine Land baucht wenig Regeln, das andere braucht sehr viele.

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  11. Luckyhans sagt:

    zu Johann 11/01/2019 um 05:13
    „Wir sind schon längst alle Glässernd wenn die wollen“ –
    richtig, aber ich wäre gern DANN gläsern, wenn ICH es will – hat was mit Selbstachtung und Selbstbestimmung zu tun.

    „Du nennst es vorauseilender Gehorsam !…..gut. Dann sag mir irgendein Land wo es das nicht gibt !“ –
    diesen schwarzmalerischem Defätismus teile ich nicht, und ich beabsichtige auch nicht, mich jederzeit „wie gewünscht“ zu verhalten.
    Und zwar nicht nur in „meinen eigenen vier Wänden“, die in diesem Lande schon längst nicht mehr „meine“ sind.

    Denn genau dorthin zielen solche Systeme – zuerst wird alles andere überwacht, und wenn sich alle daran gewöhnt haben, dann ist die Schwelle, die Überwachung auch daheim zu akzeptieren tief genug gesunken…
    Was meinst Du denn, warum es immernoch den unseligen Big-Brother-Container gibt? Der angeblich utopische Einschaltzahlen haben soll (was reine Zweck-Propaganda sein dürfte)?
    Es geht um die Erziehung der Massen – siehe heute beginnende neue Serie.

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  12. Thom Ram sagt:

    Mein Fazit zum Artikel: Gruselgrusel.

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  13. Johann sagt:

    @Luckyhans

    Ich war eine Zeitlang anderweitig beschäftigt. Komme aber jetzt gerne zurück um hier Antwort zu geben.

    „richtig, aber ich wäre gern DANN gläsern, wenn ICH es will – hat was mit Selbstachtung und Selbstbestimmung zu tun.“

    Erstens hast du ohnehin darüber wenig Einfluss wenn du in irgendein Raster passt, und zweitens wenn das deine Selbstachtung beschädigt, müsstest du 24 Stunden lang und den Rest deines daseins damit Leben weil du es nie wirklich Wissen wirst. Willst du dir wirklich allen ernstes deine Selbstachtung nehmen lassen aufgrund von vermutungen ?

    „diesen schwarzmalerischem Defätismus teile ich nicht,….. “

    Dazu zwei Dinge, den Titel schwarzmalerischem Defätismus mußt du dir schon selber zuschreiben.
    Man kann sich auch verrückt machen wenn man ständig auf der Lauer ist was die da an Daten über dich Sammeln können (vielleicht dann doch besser in einer Hölle Leben und Mammut Jagen, Garantiert Datensicher !!!).
    In übrigen Sprechen wir immer noch von China. In Europa ist so ein Übrwachungssystem zum einen Überflüssig, zum anderen zu Teuer, und vor allem wird es keiner hier zulassen. Insbesondere das Reiche und politische Klientiel das selber unentdeckt sein möchte wird was dagegen haben.

    „……..und ich beabsichtige auch nicht, mich jederzeit „wie gewünscht“ zu verhalten.

    Immer noch bezogen auf China-wenn du meinst das Raub, Körperverletzung und rowdytum zu dein „gewünschten verhalten“ zählt. Dann solltest du dich besser in China nicht aufhalten. Denn darauf zielt dieses System ab.

    „Denn genau dorthin zielen solche Systeme – zuerst wird alles andere überwacht, und wenn sich alle daran gewöhnt haben, dann ist die Schwelle, die Überwachung auch daheim zu akzeptieren tief genug gesunken…“

    Jetzt wird es wirklich Paranoid. Eine Ständige Kamera Überwachung in der Wohnung wird selbst der Linien Treuerste Chinese nicht einwilligen. Vom Rest der Welt brauchen wir gleich garnicht reden. Das führt sonst zu ad absurdum und entbehrt jeder Vorstellungskraft.

    „Was meinst Du denn, warum es immernoch den unseligen Big-Brother-Container gibt?“

    Big-B-Container ist erstens eine US Erfindung die in Deutschland auch Produziert wird. In China gibt es so einen schund nicht. Abgesehen von der Zensur (in dem Fall finde ich es sogar gut) würde sich für sowas kaum interesse zeigen. Deren neigungen sind ganz anders als die unseren.
    Nur Programm für die Absolut Unterbelichteten auf die allgemeinheit zu schliessen ist wirklich ein Griff ins Klo.

    Ich will dir nicht absprechen das die möglichkeiten der Überwachungssysteme fast unbegrenzt sind, nur soll ich mir deshalb Graue Haare Wachsen lassen und mir meine Lebensqualität nehmen lassen weil ich ständig in Angst darum lebe ?
    Wenn das der Fall ist, haben die Kräfte die es erreichen möchten mehr erreicht als jede Kamera die im Schornstein oder wo auch immer hängt.

    Viel Wichtiger ist (falls du dich damit beschäftigst) unser bewusstseins Niveau auf ein Level zu bringen das uns solche zustände erst garnicht erreichen. Dazu gibt es hier beim Thom jede Menge gut Beiträge, und nicht wenige user hier sind auf einen guten Weg mit einen großen Erfahrungsschatz.

    .

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  14. Vollidiot sagt:

    Der Vorteil in China ist, daß das System offen ist und auch veränderbar.
    Die Mentalität erträgt das.
    Hier würde das von der Mentalität eher nicht ertragen.
    Darum geht man hier mentalitätsverträglich vor und erreicht so, daß die Leute nicht denken was sie nicht denken sollen.
    Das hiesige System bringt mehr.
    Aber – der Hiesige kann sich sakrich über das chinesische System erregen.
    Wenn das keine geglückte Manipulation ist.
    Ja.
    Wie oft erregt sich der Hiesige über solch unglaublichen Dinge – anderswo.
    Drum merkt er nicht wie er in der Falle steckt.
    Na ja bald springt der Pol und so weiter, dann fällt dieser ganze Schmutz wie an einer Nanooberfläche herunter………………..
    Dann haben wir endlich das Paradies hier mit all seiner Humanität.
    Auf Erden…………

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