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Großstädte – wozu?

Daß Großstädte mit all ihren Vor- und Nachteilen nicht unbedingt eine natürliche Lebensweise der Gattung Mensch darstellen, ist jedem denkenden Wesen dieser Gattung nach kurzer Überlegung klar. Wir sind ja keine Ameisen, schließlich.
Wozu also werden Großstädte benötigt?
Und warum wachsen in allen Teilen der Welt nicht nur Großstädte heran, sondern sogenannte Megapolis‘ mit Dutzenden Millionen Einwohnern jede?

Wie immer, wenn etwas so ganz und gar sich einer natürlichen Erklärung verweigert, ist es zweckmäßig, sich die Frage zu stellen: wer zieht denn nun den Nutzen daraus?
Und genau dies will der Autor des nachfolgenden Artikels anschieben – „denke selbst nach und mach dich kundig, was hier vor sich geht…“

Interessant aber auch, wie bei einem solch internationalistisch-neoliberal gestimmten Autor trotz aller Widersprüche in den eigenen Darlegungen dennoch diese Überlegungen auftauchen – mit welchem Ziel?
© für die Übersetzungen aus dem Russischen by Luckyhans, 27.8.004
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Wer braucht diese Megapolis‘ ?

17. August 2016, 8:45

Aus dem Bereich „zurückkommend auf bereits gedrucktes“

Sagen Sie mal, hatten Sie mal irgendwann den Wunsch, eine Pyramide zu bauen? Einfach so – früh aufzustehen und anzufangen… Solch eine, daß man sie aus China sehen kann? Oder wenigstens aus Zhmerinka? (ein Ort in der Ukraine – d.Ü.)
Oder ein Meer auszugraben? Ausschließlich dafür, daß die Nachkommen stolz sein können?
Stellen Sie sich vor, in 10.000 Jahren wird ein Stadtführer stolz den Touristen zeigen: „Hier diese Senke mit einer Tiefe von x-zig Kilometern und diesen Hügel von soundsoviel hat mein großer Vorfahre im 21. Jahrhundert erschaffen. Sehen Sie dort in der Ferne auf dem Granitstein die Inschrift: Meinem dankbaren Nachfahren von seinem hartnäckigen Vorfahren…“
Und all diese Jahre versuchen die Gelehrten der Welt die Antwort auf die sakrale Frage herauszufinden: WOZU?????!

Und das ist nicht lächerlich. Sie lachen ja auch nicht in den Geschichtsstunden und bei den historischen Exkursionen, wo uns ernsthaft eingeredet wird, daß unsere eigenen Vorfahren, bei einer (angeblichen – d.Ü.) mittleren Lebenserwartung von 36 Jahren, angeblich die Hälfte davon ausschließlich dafür verschwendet haben, irgendwelche verschiedenen Projektchen durchzuführen, die in keiner Weise geholfen haben, zu überleben, sondern ganz im Gegenteil.

Im realen Leben kann man niemals niemanden zwingen etwas zu tun, was nicht einen konkreten Nutzen bringt. Alle… gut, fast alle Projekte müssen rentabel und begründet sein, sonst droht Bankrott, Tod, Vergessen. Es stirbt alles ab, was keine wirtschaftliche Begründung hat.
(dies ist genau der irre neoliberale Ansatz, daß alles im Leben ausschließlich materiell-grobstofflich-nutzensorientiert sein muß – Natur, Freude, Schönheit usw. sind keine Werte für diese Deppen, weil/wenn sie keinen Preis haben – d.Ü.)
Es wird alles entsorgt (!), was keine überzeugende Antwort auf die Frage „Wozu?“ bietet.

In Rußland gibt es natürlich viel Sinnloses, zum Beispiel Wodka-Werbung (interessant welche Denkweise hinter solchen Worten steht: „die einfachen Russen sind blöd und von Natur aus ein Säufervolk“, oder? – d.Ü.), aber die Rationalität des russischen Menschen ist nicht die Notwendigkeit, und deshalb versucht mal abzuschätzen und wenigstens ein paar Argumente vorzubringen, welche die Notwendigkeit der Konzentration von 15 – 30 Millionen Menschen auf einem Fleck begründen.

Bei der Nato, zum Beispiel (!), konnte mir niemand diese vorlegen – man schüttelt den Kopf, glotzt, hebt die Schultern und murmelt etwas von jahrhundertelangen Traditionen.

Aber wenn niemand Berechnungen vorlegt, dann heißt das nicht, daß es keine Begründung gibt. Die Begründung liegt einfach in einer ganz anderen Sphäre, wo wir sie nicht suchen. (auf die Idee, daß der obige grobmaterialistische Denkansatz zu eng sein könnte, kommt der Autor leider nicht – d.Ü.)

Im Zeitabschnitt von 1800 bis 1950 wuchs die Stadtbevölkerung um das 15fache, bei einem Wachstum der Gesamtbevölkerung um das 2,5fache.
Um 1800 betrug der Anteil der Stadtbevölkerung in der Welt 5%, um 1900 schon 13%, im Jahre 2000 dann 47,5% oder 3 Milliarden Menschen.
Zum Jahr 2030 wird erwartet
(von wem? und warum? – d.Ü.), daß die Stadtbevölkerung sich auf fast 5 Mrd. Menschen erhöht.
Und die dumme Frage „Wozu?“ findet immer weniger rationale Erklärungen.

Früher waren die Städte notwendig für die Entwicklung der Wirtschaft. Nur die Stadt erlaubte es, eine Mobilisierungsreserve effektiv zu konzentrieren, sowohl für militärische Ziele als auch für zivile Projekte, verkürzte die Zeit des Transportes von Waren vom Hersteller zum Verbraucher, schuf ideale Bedingungen für die Bildung und die Anwendungs-Wissenschaften. (klar neoliberal: die Wirtschaft als lebensbestimmend, Armee und Fabrik als „natürlicher“ Lebenszweck, dem sich alles unterzuordnen hat, der Mensch als „Produzent“ oder als „Verbraucher“, aber nicht als natürlicher kulturvoller Mensch – d.Ü.)

Allerdings ist nichts ewig unter dem Mond, und am Ende des XX. – Beginn des XXI. Jahrhunderts mit der Entwicklung und der Globalisierung der Informationsbeschaffungsmittel, der Warenladungen und Menschen, mit der Verlagerung der Industriebetriebe, der wissenschaftlichen und Lehreinrichtungen zuerst raus aus der Stadt (wozu braucht man dann noch die Stadt? – d.Ü.) und dann in Drittländer, mit der Entwicklung der militärischen Technologien bis zum Niveau der garantierten Fernzerstörung beliebiger Städte, die in das Visier des Feindes (wer mag das wohl sein? – d.Ü.) geraten, verlor die Megapolis ihre erschaffenden und Verteidigungsfunktionen und verwandelte sich in einen Parasiten am realen Sektor der Wirtschaft.

Ich wiederhole nochmals – die Stadt entstand (oder wurde als Großstadt erzwungen? – d.Ü.) als ideale und sehr effektive Methode zur Lösung vieler konkreter Probleme, von denen für die modernen Megapolis‘ nur noch eine einzige aktuell ist – aber was für eine:

Die heutigen Megapolis sind ein in ihrer Effektivität einmaliges Werkzeug zur Steuerung der Bevölkerung.

Die Städter, welche auf einem winzigen Fleckchen (0,4% der gesamten Festlandsfläche) zusammengedrängt sind, nutzen die zentralisierte Infrastruktur, werden mit allem Notwendigen (?) über standardisierte Kanäle versorgt, benutzen standardisierte Masseninformationsmittel (die nur noch der Propaganda und Manipulation dienen – d.Ü.), sind einem einheitlichen Rhythmus unterworfen – das sind ideal formatierte Ziegelsteinchen für jede beliebige Macht, welcher Farbe auch immer und welche Religion auch immer sie verbreitet.

Und ausschließlich für den Erhalt dieser Funktion existieren heutzutage diese Megapolis‘, die bei allen Behördeten aller Kaliber und Färbungen so beliebt sind.
Na gut, in 10.000 Jahren werden die Historiker und Stadtführer natrlich anders darüber reden:

Am Übergang von 20. zum 21. Jahrhundert begannen die sogenannten Megapolis‘ eine große Bedeutung im Leben der Zivilisation zu spielen – riesige heilige Territorien, welche wirklich Gläubige an den Gott des Glamours und die Göttin der Boheme versammelten.
Viele Pilger strebten danach, dorthin zu gelangen, meinend daß dies heilige Stätten wären, um vor diesen sich zu verbeugen und diesen Göttern ähnlich zu werden, und, mit viel Glück, dort zu bleiben und ihnen zu dienen bis an das Ende ihrer Tage.

Dieser Glaube verschwand mit dem Auftauchen des vernüftigen Menschen und blieb uns in Form altertümlicher Begriffe der Art von ‚Kiso‘, ‚Brand/Marke‘ und ‚Schönheitskönigin‘ – der Titel, welcher gewöhnlich der dümmsten Vertreterin des schönen Geschlechts zuerkannt wurde, offensichtlich damit sie sich von ihrem Minderwertigkeitskomplex befreien kann…“

Die Megapolis‘ werden sogar in ihrer nationalen Zugehörigkeit abgelehnt:

Die Amerikaner sagen, daß New York nicht Amerika ist. Die Russen, daß Moskau nicht Rußland ist. Und so weiter… Koketterie, natürlich, die Disbalance der verbrauchten und produzierten Ressourcen wird von den Megapolis‘ nicht beseitigt.

Das Problem der Großstädte – egal ob in Rußland oder in der sonstigen Welt – ist damit verbunden, daß der Mensch in der Provinz die Quelle des Mehrwertes ist, durch die Einziehung eines Teils dessen die hauptstädtische (nanu? ganz elegant ist man von der Megapolis als solcher zur Hauptstadt gelangt – d.Ü.) Elite und deren Clarks wächst und fett wird.

Der allgemeine und durchaus internationale Grund ist der Parasitismus der Riesenstädte. In der heutigen Zeit sind diese zu einem Drittel von verschiedenen Verwaltungsleuten bewohnt. Ein weiteres Drittel sind deren Angehörige. Und das letzte Drittel sind Arbeiter und verschiedene Dienstleister, welche die ersten beiden Gruppen bedienen.
Auf dem alltäglichen Niveau ist der Grund der gegenseitigen Abneigung von Stadt und Provinz natürlich ein anderer. Um sich nicht da hinein zu vertiefen, empfehle ich
dieses gute künstlerische Material

Natürlich ist nicht jede Megapolis ein Parasit. (könnte das vielleicht dem eben Gesagten widersprechen? – d.Ü.) Es gibt so ein Wirtschaftsmodell, welches in vereinfachter Form so aussieht:
Wenn die Megapolis ein Zentrum des Reichtums ist, dann verringert sich der Wohlstand in den anliegenden Gebieten gleitend – zum Beispiel Moskau – 100%, Moskauer Umgebung – 95%, benachbarte Gebiete – 90%.
(das ist das sattsam bekannte neoliberale Modell vom „Herabtröpfeln“ des Reichtums von oben nach unten, das sich bereits als völlig verlogen erwiesen hat, denn die gleichzeitige Umverteilung in umgekehrter Richtung ist IMMER stärker – ist doch klar: wer die Macht hat, der hat das Sagen, und der wird sich ja nun nicht selbst „benachteiligen“… – d.Ü.)
Wenn die Megapolis ein Parasit ist, dann verringert sich der Wohlstand stufenförmig: Moskauer Umgebung 75%, Smolensk und Tula – 50%.
Momentan sehen wir ein Bild, das dem zweiten Modell näher ist. Das spricht dafür, daß einen Teil seines Reichtums Moskau mit seiner Arbeit erreicht, aber noch mehr ist er das Ergebnis der einfachen Umverteilung mit Hilfe eines ungerechten Systems der Besteuerung, wenn ein Unternehmen zum Beispiel in Barabinsk tätig ist, aber die Hauptsteuern am Standort der Zentrale zahlt, d.h. in Moskau.

Die Zentralisierung der Ressourcen in den Hauptstädten, welche in der industriellen Epoche ein Segen (?) war, indem sie die erweiterte Reproduktion der Industrie gewährleistete, hat sich in der postindustriellen Epoche (wann soll das bitteschön sein? ist die Industrie jetzt bedeutungslos geworden? – d.Ü.) in ein Krebsgeschwür am Körper der Gesellschaft verwandelt, wenn ebenjene Ressourcen für die Produktion von unterschiedlich kalibrierten staatlichen und staatsnahen Nichtstuern und Faulenzern mit langen Titeln und scharfen Office-Karren-Dämchen verwendet werden, sowie für die diese Nichtstuer bedienenden Hohlkörper im Range von „Megastars“ und „Superspezialisten“ für den Handel mit Lachware.

Anmerkung: Durch die Teilnahme an einer interessanten hauptstädtischen Forschungsarbeit und Befragung von über 1000 verschiedenstufigen Clarks haben wir das erschütternde Ergebnis erhalten, daß der größere Teil des Office-Planktons keine Vorstellung hat, was das Endprodukt der Organisation ist, in welcher sie arbeiten, welche nützliche Funktion sie selbst ausfüllen und für die Lösung welcher Probleme diese Organisation überhaupt geschaffen wurde.

Nicht nur, daß diese hauptstädtische Schickeria ein reiner Parasit ist, der das Land haßt, auf dessen Kosten er süß schläft und schmackhaft frißt, er hält es auch – wie jeder Parasit – für seine Pflicht, jede Initiative zu erschlagen, die auf die Erneuerung der Gesellschaft gerichtet ist, oder jede Bewegung in Richtung Gesundung – genau das wäre ja die Ausrottung der Parasiten mit allen verfügbaren Mitteln, von den Sauna bis zum Insektizid.

Die Anwesenheit dieser Parasiten ist noch nicht die Katastrophe, wenn sie gleichmäßig über das ganze Territorium verteilt sind. (??) Aber die Konzentration an einem Platz führt zu einer derart stürmischen Vervielfältigung durch Knospung und verdreckt die Umwelt derart mit den Ergebnissen ihrer Lebenstätigkeit, daß sogar streßresistente Personen in Richtung Zynismus, Leckmich-keit und Aasität mutieren, als Lebensnorm.
Und dann werden die Unterschiede zwischen der Hauptstadt und der Provinz nicht nur deutlich, sondern unausstehlich hervorragend, und zwar mit den ungehörigsten Körperteilen.

Der Ausweg aus dieser Situation ist allein: das wieder in die Regionen zurückzuschmieren, was ihnen von der Hauptstadt abgenommen wurde. Dann werden die Parasiten selbst verdorren und abhauen, und die Megapolis‘ werden sich langsam in Polis‘ verwandeln und die Überbevölkerung und Überlastung der Infrastruktur durch die ungeheure Anzahl der Abenteuersuchenden, die gern dabeisein wollen, loswerden…
Und weil es keinerlei Hoffnung darauf gibt, daß diese Armee selbst ihre Futterkrippen verlassen wird – gar keine –, so ist abzuwarten, bis aus den Provinzen es nichts mehr wegzunehmen geben wird, und das ist nicht mehr weit entfernt – dahin bewegt sich alles…

Heilfasten infolge allgemeiner Verarmung erhöht stark die Vereinbarungsfähigkeit der Elite oder die Möglichkeit von deren blutarmem Austausch gegen eine andere (??!!??), welche erkennt, daß wenn man etwas nimmt, man auch unbedingt etwas dafür geben muß, weil sonst die gesellschaftliche Balance gestört wird, was weder die Wissenschaft-Physik noch Mütterchen Natur jemals dulden wird.
Das wichtigste ist, dies so zu tun, daß alles auf evolutionärem Wege und nicht revolutionär erfolgt, denn die Bürgerkriege der letzten 100 Jahre haben einigermaßen ermüdet…

Benutzte Unterlagen:

Глобальный Человейник“ Зиновьева – A. Sinowjew „Der globale Menschenhaufen“
2й том „Закат Европы“ Шпенглера – O. Spengler „Der Untergang Europas“ Bd. 2

Quelle: http://seva-riga.livejournal.com/810465.html

– – – – –

Ja, was bleibt nun als Essenz von diesem Artikel?
Der dargelegte „Lösungsvorschlag“ ist wohl kaum ein nachhaltiger, denn der „evolutionäre Austausch“ der einen „Elite“ durch eine andere „klügere“ löst ja das Problem nicht.
Die Riesenstädte sind ja auch nicht nur Hauptstädte, und die Verstädterung der gesamten Landschaft, die Boden-Versiegelung durch Bauten, Straßen, Plätze usw. ist doch das Problem.

Nicht betrachtet wurde ebenfalls, warum denn so viele Menschen in die Großstädte getrieben werden – Ursachenforschung ist nicht Sache von Neoliberalen.
Denn hier greift ihr „rein ökonomischer“ Ansatz zu kurz – der Mensch ist kein „homo oeconomicus“ wie ihn uns die Wirtschaftswissenschaften vorgaukeln (
ausführlich dazu hier).

Es sind die mit Gewalt und naturwidrig durchgesetzten „industriellen Methoden der Agrarproduktion“, welche durch Verunmöglichung einer wirtschaftlich vorteilhaften Arbeit des Einzelbauern am Ende entweder zur Aufgabe der Höfe oder zur Gründung von Genossenschaften zwingen – letzteres ist „natürlich“ nach dem pösen Negativbeispiel der verflossenen DDR hierzulande (wie überall im ehemaligen „Ostblock“) völlig „indiskutabel“ – in Frankreich dagegen sehr verbreitet – und erfolgreich…

Und es sind die massenmedial wirksam eingesetzten „Werte“ dieser Gesellenschaft, welche den fleißigen Bauern als den Dummen hinstellen, und den parasitären Manager, Banker oder Versicherungsvertreter als „Vorbilder“, weil geldreich.
Letztendlich sind wir aber alle dafür mitverantwortlich, indem wir Menschen nach ihrem Vermögen, Einkommen und dem „schönen Schein“ bewerten…

Somit liegt die Veränderung schon wieder mal bei uns, bei jedem Einzelnen und seinem inneren Wertesystem, das er lebt…


14 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    DAS problem kann sich nicht selber LÖSEN.

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  3. ALTRUIST sagt:

    Ich moechte nicht kommentieren warum , weshalb , nur Eindrucke vermitteln :

    Heute frueh habe ich auf einem Dorf weit ab von deutschen Landen ein Schmetterling gesehen , bunt und farbenprachtig , wenn er sich oeffnet und unauffaellig , wenn sich der Falter schliesst .

    Ich kenne den Namen nicht , aber zu letzz gesehen habe ich so einen Falter in der Kindheit auch in einem Dorf , wo ich aufgewachsen bin .

    Ein Video ueber Deutsche in Westsibirien habe ich mir angeschaut .

    Frueh mit Sonnenaufgang werden die Gatter geoeffnet , damit die Kuh , welche jede Familie besitzt den Hof verlassen kann , um sich den anderen Kuehen der anderen Hoefe selbstaendig ansschliessen kann . .

    Abends kommen sie wieder zurueck . Des tags werden werden sie von einem Mann auf der Weide beaufsichtigt .
    Abends vor Sonnenuntergang dann immer das gleiche Procedere, die Kuehe werden gemolken , die Milch entrahmt , Butter gefertigt , mit der Molke werden die Schweine gefuetter .

    Die Sahne und die Butter wird dann ausgetauscht untereinander gegen das was man braucht und selber nicht hat .

    Jetzt wird eingelagert fuer den Winter und eingeweckt , was das Zeug haelt fier den nahenden Winter .

    Die Kinder gehen zur Schule wie anderswo auch und lernen Deutsch . Eine Kirrche gibt es auch .

    Einen Polizist gibt es nicht , die Kriminalitaet ist O Prozent .

    Die Hauser sind immer gebaut nach dem Prinzip Wohnbereich und Stallungenbzw. Wirtschaftsbereich .

    Das Dorf ist sauber .

    Eine deutsche Familie ist ausgewandert und kehrte dann nach 2 bis 3 Jahren wieder zurueck .

    Auf die Frage , was der hauptsaechlichste Grund war zurueck zukehren antworte die Familie :

    DIE VERLORENE FREIHEIT .

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  4. @Altruist

    Ja den Bericht kenne ich auch, und mich hat ebenso die Antwort der Menschen gefallen, die zurückgekehrt sind……

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  5. ALTRUIST sagt:

    mariettalucia

    Wenig kann so viel sein oder

    WIEVIEL ERDE BRAUCHT DER MENSCH ?

    LEW NIKOLEJEWITSCH TOLSTOJ

    Liebe Gruesse , mariettalucia

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  6. Besucherin sagt:

    Darüber hat schon Plinius vor 2000 Jahren geraunzt: die Städter fressen das Land auf, und geben nichtmal den Dünger zurück.

    „Die Riesenstädte sind ja auch nicht nur Hauptstädte, und die Verstädterung der gesamten Landschaft, die Boden-Versiegelung durch Bauten, Straßen, Plätze usw. ist doch das Problem.“

    Wir hätten aber noch ein viel größeres Problem, wenn die, die jetzt alle übereinander wohnen, ihr Häusle im Grünen wollten.. Straße würde man da auch wollen..

    und die ach so fleißigen Bauern.. so zwischen 3 – 6% sind noch Bauern, sie bekommen die Hälfte der EU – Förderungen.. die eigentliche Arbeit – die meisten haben keine Tiere mehr – besteht aus Traktorfahren, zur Ernte wird vom Maschinenring das passende Gerät samt Fahrer angefordert, da schaut er nur mehr zu..

    wenn man guckt, was denn ein Körndlbauer das ganze Jahr so wirklich zu tun hat, denn das Zeuchs wächst dankenswerter Weise ganz von selber, ist das recht stressfrei.. die Wintermonate sowieso.. da könnte der 8 Std. Sklave…. ach, lassen wirs.

    Ich meine die Städtebildung ist ebenso eine Weiterentwicklung wie von der Solitärbiene zum Bienenvolk, beides hat Vor- und Nachteile..

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  7. Besucherin sagt:

    Passend zum Thema der neueste Streich

    https://beta.welt.de/politik/deutschland/article157877470/Im-Notfall-sollen-Bauernhoefe-beschlagnahmt-werden.html

    Wer dann dort arbeiten soll, sagen sie nicht dazu..

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  8. luckyhans sagt:

    @ Besucherin:

    Klar sind nur noch wenige Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig – weil diese Landwirtschaft so naturfremd geworden ist, daß keiner mehr auf die Qualität achtet, sondern immer nur nach Masse geschaut wird – und egal wie diese zustande kommt – industriell halt… dabei kann man von viel weniger, aber guten Lebensmitteln sehr gut leben. Abgesehen von den ersten (maximal) 25 Lebensjahren (Wachstumszeit) „braucht“ der Mensch viel weniger Nahrung als heute „verbraucht“ wird.
    Aber die meisten wollen (?) sich den Bauch vollschlagen, fast immer mit minderwertigen Magenfüllmitteln (es sind großteils nicht mal mehr Nahrungsmittel) – wenn ich so in die Einkaufskörbe schaue…

    Die (sog. konventionellen) Bauern sind still und langsam abhängig gemacht worden: von industriell hergestellten Düngemitteln und Pestiziden, und auch von „hybridem“ Saat“gut“, das nur einmal keimt und dessen Früchte nicht mehr keimen. Wenn es nicht gar schon genmanipuliert ist…
    Somit ist der Bauer zu einem vollständig abhängigen Land-Sklaven geworden – die meisten sind eh nur noch „Nebenerwerbs-Landwirte“, d.h. sie gehen tagsüber arbeiten und versuchen, die Feldarbeit irgendwie abends und an den Wochenende zu erledigen.
    Weil sie nur von den Erträgen der Felder und Ställe nicht mehr leben können: die Aufkaufpreise der Produkte sind utopisch niedrig, und wie gesagt, Qualität zählt nicht, nur Masse.

    Und wenn ein Bauer auf „öko“ umstellt, dann hat er nicht nur einen Haufen zusätzlicher Bürokratie und Kontrollen am Hals, sondern er bekommt nur etwa 30 – 50% höhere Preise vom Handel – im Supermarkt kostet „Bio“ aber im Schnitt das Doppelte vom „normalen“… da machen nur die Händler Extra-Gewinne…

    Also: auf zum Wochenmarkt, zum Bauernladen, zu Gemeinschaften neuen Typs, wie hier auf bb schon oft dargestellt… 😉

    Und zur „Welt“: zu einer „Versorgungskrise“ kann es nur durch die idiotische Landwirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte kommen – Stichwort Energiepflanzen (Genmais).
    Und vielleicht sind DAFÜR die „einfachen“ Arbeitskräfte, die das Merkel hierher eingeladen hat, vorgesehen?
    Wenn keine Chemieindustrie mehr funktioniert, weil alles zusammengebrochen wurde?
    Und wieder 40 und mehr % der Menschen für die Volks-Ernährung tätig sein müssen?

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  9. […] braucht die Kabale noch Fema-Camps, wenn sie doch ihre Großstädte hat, wo die Menschen schon so weit von der Natur und Mutter Erde entfernt sind, daß ein Rückweg […]

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  10. […] braucht die Kabale noch Fema-Camps, wenn sie doch ihre Großstädte hat, wo die Menschen schon so weit von der Natur und Mutter Erde entfernt sind, daß ein Rückweg […]

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  11. Renate Schönig sagt:

    http://www.offgrid-living.com/2016/09/canadian-town-will-give-you-lots-of.html

    Small Canadian town will give Land and Job to anyone willing to move …

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  12. […] hat jemand, der in der Großstadt lebt, viel weniger Möglichkeiten, sich in Richtung Autarkie (= die reale Möglichkeit, alle […]

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  13. luckyhans sagt:

    Und hier gibt es noch ein richtig schön verlogenes Propaganda-Video vom Pentagon dazu, das uns suggerieren will, daß die Zukunft „urban“ sei:
    https://deutsch.rt.com/gesellschaft/42734-pentagon-video-zukunft-stadte-dysfunktionale-megacitys/
    Es zeigt aber zumindest zum Teil einige der Probleme, die (wohl nicht zufällig) mit dem irren Städte-Wachstum zusammenhängen.

    Es erinnert an die Erkenntnis, die Daniele Ganser neulich aussprach, als er sinngemäß sagte:
    Eine Armee von 100 Tausend Mann kann nicht Länder besetzen, in denen Millionen Menschen leben.
    Also ist der „Weltpolizist“ schon vor Jahren dazu übergegangen, überall ein maximales Chaos zu schaffen, um die Menschen mit dem Kampf gegeneinander zu beschäftigen, damit sie nicht gegen die Weltbeherrscher aufmucken können.

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  14. […] Zusammenhang zwischen Großindustrie und Großstadt sollte klar sein… Und: schon heute schleppt die Automobilindustrie weltweit eine […]

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