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Die Rückseite des Paradieses

Leben wie Gott in Frankreich“ – eine unserer unterbewußt aufgenommenen Prägungen, mit diesem Sprichwort, das vor gar nicht so langer Zeit von der französischen Wein- und Tourismusbranche „erfunden“ wurde: Manipulation pur – wir sollen nach etwas streben, was wir uns maximal ein paar Wochen im Urlaub leisten können, wofür wir aber das ganze restliche Jahr wie die Irren rackern müssen… Klar auch nicht jeder Franzose lebt „wie Gott in Frankreich“ – aber sie sind deutlich entspannter als wir Deutschen. Und das liegt nicht am höheren Weinverbrauch…

Ähnlich wurde den Russen das Leben in den VSA, „God’s own country“, (meist oberflächlich „Amerika“ genannt) immer als erstrebenswert vorgehalten – sie wurden damit hingehalten – und angehalten, immer mehr zu arbeiten, nach etwas zu streben, was sie nie oder extrem selten erreichen konnten – wie sich doch die Bilder gleichen…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 7.1.2017
—————————-

Möchte ich, daß es in Rußland sei wie in Amerika:
die Rückseite des Paradieses auf Erden

05. Januar 2017
Хочу чтобы в России было как в Америке: Оборотная сторона Рая на Земле

Ich schalte den Fernseher ein und höre unserem Präsidenten zu.
Demokratie, freier Markt, geringe Zinsen, Investitionen, ein entwickelter Fondsmarkt, Liberalismus, Modernisierung…
Je mehr ich höre, desto aufdringlicher wird das Bild des amerikanischen Wohlstandsbürgers, der Popcorn kaut und seinem Präsidenten zuhört.
Instinktiv schaue ich aus dem Fenster – Gott sei dank, immernoch derselbe vermüllte Innenhof und der herrenlose Hund Sawelij. Erneut höre ich dem Präsidenten zu.
Freier Handel, amerikanische Erfahrungen, Silicon valley, WTO, Kredite.
Wieder schaue ich aus dem Fenster, als ob ich dort Rettung suche – hinter dem Herbstnebel scheinen Wolkenkratzer und amerikanischer Jazz zu flimmern. Aber Gott sei dank, der nasse und hungrige Sawelij ist nach wie vor an seinem Platz. Ich schalte den Ton ab, Erleichterung macht sich breit.

Was wissen wir heute über das amerikanische Leben außer dem Hollywood-Glamour und MacDonalds? Wieso ist unser Präsident so überzeugt, daß eine demokratische Gesellschaft die einzig mögliche Zukunftsvariante ist?
Vielleicht schauen wir mal die Gesellschaft näher an, von der wir eine Kopie werden wollen.

Einstmals war Amerika ein Traum. Ein Traum von unbegrenzten Möglichkeiten und estaunlichen Geschichten schwindelerregenden Reichtums innerhalb einer Nacht. Diese märchenhaften Landschaften aus Wolkenkratzern und Festtagsbeleuchtung, schicke Autos und Läden, die mit Klamotten für jeden Geschmack vollgestopft sind.
Das war nicht mal ein Märchen, das war das Paradies auf Erden. Die Grenzen beliebiger Träume lebten in Manhatten nicht weiter als die 5th Avenue. Leben in Amerika hieß das paradiesische Ufer erreichen. Aber so war es. (zumindest in den Hollyschutt-Schinken der 1950er bis 70er Jahre – d.Ü.)

Das heutige Amerika ist immer noch ein Paradies, aber für einen sehr kleinen Kreis von Leuten. Nach der grandiosen Reaganschen Liberalisierung im 1980er Jahr ist in Amerika ein nie gesehenes Wachstum des Finanzmarktes vor sich gegangen. In der Zeit von 1980 bis 2008 wuchs er um das Hundertfache!
Die Welt der Spekulationen und ihrer Ableitungen – Derivate, Swaps, Optionen, Futures – erreichte ungeahnte Ausmaße und verwandelte Amerika in das „Casino Wall Street“.

Der Markt realer Waren verringerte sich auf lächerliche 12% des BIP.
Die absolute Deregulierung des Finanzmarktes ermöglichte den Banken und allen möglichen Hedge-Fonds ungeheure Gewinne.
Die Finanzlobby in Amerika gilt heute als die mächtigste. Sie ist in der Lage, solche Gesetze durchzusetzen, gegen die die römische Sklaverei ein Picknick auf der Wiese ist.

Хочу чтобы в России было как в Америке: Оборотная сторона Рая на Земле

Und was ist mit den einfachen Menschen – die einstmalige Mittelklasse Amerikas galt als vielzähligste in der Welt?
Sie nennen heute ihr Leben in Amerika „Schuldenzwang“.

Das Leben im heutigen „paradiesischen Land“ kann man sich unmöglich ohne Kredite vorstellen. Das wichtigste Dokument in Amerika ist nicht der Paß oder das Diplom über die Hochschulbildung, sondern die persönliche „credit history“.
Bei der Einstellung auf Arbeit wird in erster Linie ein Dokument über die persönliche Kreditgeschichte gefordert. Wenn diese „o.k.“ ist, dann gibt es keine Probleme – wenn nicht, dann retten euch weder Qualifikation, noch Erfahrung, noch Meisterschaft.

Amerika ist zuzusagen verrückt geworden.
In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Struktur der Kreditbeziehungen derart verkompliziert, daß es einfach unmöglich geworden ist, sich in dem Gemisch von Obligationen, Swap-Operations, Kreditdefaults, securitysierten Subprime-Kredite und anderen exotischen Finanzderivaten zurechtzufinden.

Wenn man erfahrenen Brokern und Bankern vertrauen kann, dann sind die Leute einfach in eine totale Abhängigkeit von Finanzinstrumenten geraten, von denen sie die Mehrzahl überhaupt nicht verstehen.

Zum Beispiel eröffnet man euch eine Kreditlinie für ein bestimmtes Finanzierungsvolumen, und als Bestätigung schickt man euch eine Bankkarte. Ihr entscheidet euch, eine bestimmte Summe von dem angebotenen Volumen zu nutzen. Für die von euch genannte Geldsumme wird ein Zins festgelegt, wobei dessen Höhe geringer ist, je weniger ihr die Gesamtsumme der mit euch vereinbarten Kreditlinie ausschöpft.

Ihr nutzt das Geld und freut euch des Lebens.
Aber zu einem bestimmten Zeitpunkt entscheidet die Bank, das Volumen der Kreditlinie zu kürzen – mit euch wird diese Frage gar nicht erörtert, denn es gibt einen solchen Begriff „Universal-Default“.
Im Ergebnis wird die von euch genutzte Summe im prozentualen Verhältnis zur Summe der Kreditlinie höher. In Übereinstimmung mit der Vereinbarung wächst damit aber auch die Höhe des Zinssatzes, und zwar nicht etwa proprotional, sondern wie es die Bank gerade entscheidet.
Im Ergebnis dieser Operation sind eure Kosten für die Zinsen auf den Kredit stark gestiegen.

Ihr könnt natürlich zu jedem Zeitpunkt die Auszahlungen ablehnen, hingehen und den Kredit zurückzahlen und die Karte zurückgeben. Aber in Amerika bedeutet das, die Kreditgeschichte zu verderben, und das ist eine sehr ernsthafte Scharte auf eurer persönlichen Karteikarte.
So wirkt der Mechanismus des „Schuldenzwangs“.

Das angeführte Beispiel ist aber nur einer von hunderten Zwangsmechanismen. Das einträglichste ist der credit overdraft (die Überziehung des Kredits – d.Ü.).
Die Operationen zum overdraft sind zu einem komplizierten Mechanismus in Form von Gebühren und Strafen verwoben. Heute hat sich in Amerika eine Multimilliarden-Overdraft-Industrie herausgebildet, und sie bringt den Banken Hunderte Milliarden Dollar Einnahmen.

Dem Kreditkunden ist es praktisch unmöglich, sich in die verwickelten Algorithmen der Gebühren und Strafen hineinzufinden, und daher fallen täglich Hunderttausende Amerikaner auf diesen Mechanismus herein.
Das Wachstum des Zinses für Overdraft kann bis zu 10.000% erreichen!
Wie die Amerikaner scherzen: die Mafia nimmt weniger.

Ich lese den Fachvortrag von T. Gurowa auf dem Jarowslawler Politischen Weltforum.
Das hellste und erfolgreichste Beispiel der organischen Modernisierung ist zweifellos das Projekt VSA, im Rahmen dessen es gelungen ist, die Konzeption der von einer Vererbungs-Elite freien Gesellschaft zu verwirklichen, wo jeder Erfolg haben kann.
Madame Gurowa träumt offensichtlich in den Hollywood-Filmen herum, oder wie soll man solche Sentenzen auffassen?
Noch dazu in einem wissenschaftlichen Vortrag? Lesen wir weiter.
… im Verlaufe einer sehr langen Zeit und sogar bei Erreichen eines extrem hohen Wohlstandsniveaus der Bürger bleiben die VSA ein Land mit innovativem Geist.

Und jetzt lese ich den Artikel des amerikanischen Ökonomen Michael Dorfman, der etwas früher als der Vortrag von Gurowa erschienen ist:
„Die Welt der Finanzspekulationen, die mit Wertpapieren – Derivaten, Swaps, Optionen und Futures (Termingeschäfte) – durchgeführt werden, wird immer komplizierter, und die Finanzindustrie wollte sich gegen jegliche Versuche des Staates, hier klare Regeln einzuführen, absichern.
Diese Möglichkeit hat ihr das zweite Gesetz – die „Modernisierung“ der Termingeschäfte, ermöglicht. Das Gesetz hat die Begrenzungen für außerbörsliche Geschäfte aufgehoben – und für die Schaffung von spekulativen Brokerbüros, die mit Werten spielen, die sie faktisch nie hatten.

Wall Street begann sich in ein Casino zu verwandeln.
Heute, da die Mehrzahl der Amerikaner in diesen Spielen 20 – 40% ihrer Pensionsrücklagen verloren hat, wurde „Wall Street Casino“ zu einem Schimpfwort.
Damals jedoch sprach man von Modernisierung und Liberalisierung, von der Einbeziehung der Sparer in den nationalen Reichtum, von freiem Markt und einer Gesellschaft der Eigentümer.“

Heute beträgt die summare Kredit-Verschuldung der amerikanischen Haushalte über 300%! (Prozent wovon? vom Durchschnitts-Vermögen? vom Monats- oder Jahreseinkommen? – d.Ü.)
Die Wirtschaft ist so aufgebaut, daß die Amerikaner einfach nirgends das Geld erarbeiten können – man kann keinen Kredit zurückzahlen, wenn man als Pizza-Ausfahrer arbeitet.

Worin liegt, sagt mir bitte, die Innovation eines solchen Wirtschaftsmodells, wo ist da der innovative Geist?
In den nie gekannten Arten des Ausraubens des Geldes der Bevölkerung?

Bei Einkünften von 70 Tausend Dollar im Jahr ist es unmöglich, Pensionsrücklagen zu tätigen. Und diese Summe übersteigt schon das mittlere Einkommen in den VSA.

Хочу чтобы в России было как в Америке: Оборотная сторона Рая на Земле

Die gesamte Macht des amerikanischen Wirtschaftsmodells gründet sich auf die Macht der Gelddruckpresse.
Amerika konnte sich beliebige Ausgaben für beliebige Zwecke leisten, bei Selbstkosten für eine 100-Dollar-Note von 3 Cent.
(heute, im Computer-Zeitalter, muß das Schein-„Geld“ nicht mal mehr gedruckt werden – es kann auf Knopfdruck in unbegrenzter Menge zu jedem Zeitpunkt „generiert“ werden – aus der Luft; und wir erinnern uns: „Giralgeld“ ist weder Geld, noch gesetzliches Zahlungsmittel – d.Ü.)

Warum wird das elektronische Geld so aktiv promotet?
Weil dessen Selbstkosten unterhalb der wirtschaftlichen Berechnung liegen, mit anderen Worten:
Computergeld kostet gar nichts.
Und deshalb kann Amerika sein Erdöl kostenlos beziehen. Und nicht nur Erdöl. Beliebige andere Waren und Ressourcen.
Allerdings ist ein solcher Einfluß auf die Weltwirtschaft der eines Fremdkörpers
(Parasiten – d.Ü.) im lebenden Organismus.
Der Organismus verfault. Was wir heute auch sehen.
Die getroffenen Maßnahmen monetären Charakters sind ähnlich „wirksam“ wie Tabletten gegen Durchfall bei einer Gelbsucht (oder Geldsucht? – d.Ü.).

Und unsere Eliten sind einfach verrückt nach den amerikanischen Erfahrungen des betrügerischen Aussaugens des Volkes.
Sogar wissenschaftliche Vorträge werden geschrieben, nur ist weder Wahrheit in diesen Vorträgen, noch wissenschaftliche Logik.

Die größte Gefahr für die amerikanische Gesellschaft, und in der Perspektive auch für die russische, wird die Formierung der Ideologie eines (total) freien Marktes, wo die ganze Freiheit sich in einen unbeschränkten Kreditdruck verwandelt.
Der Gesellschaft wird der Gedanke aufgedrängt, daß die Verzerrung in Richtung des Finanzmarktes eben jener freieste Markt sei.

Der aufblasbare Finanzmarkt wurde über die ganze Welt verbreitet. Dieses Know-how hat eine Reihe von EUropäischen Staaten in einen Schuldenabsturz geführt: Griechenland, Spanien, Italien und andere.
Die absolute Absurdität wird uns als höchst innovativer Mechanismus verkauft.
Die Volumina der Kredit-Swaps hat 1,2 Quadrillionen Dollars erreicht!
(das sind aber Quadrillionen nach amerikanischer Zählweise – in europäischer Rechnung sind das 1,2 Billiarden, als Zahl 1 200 000 000 000 Dollar – eine eh unvorstellbare Größe – d.Ü.)
Das ist das Zwanzigfache des Welt-BIP (eines ganzen Jahres – d.Ü.)!

Sind sich diese Wunder-Ökonomen überhaupt darüber im klaren, daß eine solche Pyramide die freie westliche Welt zum vollständigen Zusammenbruch führen kann?
(nun, wir wissen inzwischen, daß dieser Prozeß gezielt und gesteuert abläuft und keineswegs „zufällig“ – und der Crash wird genau dann kommen, wenn alle materiellen Werte dieser Welt sich in den wenigen gierigen Krallen jener Wesen befinden werden, die das Ganze angezettelt haben – das wird der Moment der Chance sein: wenn alle versklavten Menschen nichts mehr zu verlieren haben, außer ihrem Leben – d.Ü.)

Und unsere Super-Ökonomen – wovon träumen die – von den Overdrafts?
Und uns schlagen sie vor, uns amerikanisch zu modernisieren, aber wir haben keine Gelddruckpresse.
Für uns bedeutet das ewige Sklaverei.

Man muß mit dem eigenen Kopf denken und es ist an der Zeit, zu Vernünftigem zurückzukehren und diesem Kapitalismus ein Ende zu bereiten.

Quelle: http://webnovosti.info/n/41961/

Für Russisch-Kenner als Bonus-Video:
Die Alchemie des Geldes – alchimija deneg –
https://www.youtube.com/watch?v=6ZEcnv5DA6E

– – – – – – – – – –

Ja, da haben wir mal – aus anderer Sicht – einen Blick auf den galoppierenden Wahnsinn dieser Welt.
Und da uns alles, was in Amerika „innovativ“ eingeführt wurde, kurze Zeit später nach bester kolonialer Tradition auch erreicht, können wir uns ausmalen, wie die weitere Entwicklung bei uns gehen soll.

Indien hat bekanntlich vor einiger Zeit ein faktisches Bargeldverbot eingeführt, was für Millionen Menschen der sichere Tod sein soll – oder endlich hinreichend vielen die Erkenntnis bringt, daß das Geld im Leben gar nicht wichtig ist.

Offensichtlich braucht der Mensch – auch der deutsche – einen hinreichend großen Leidensdruck, um zu brauchbaren Aktionen angeregt zu werden.
Bringen wir also weiter
unsere Gedanken von einer künftigen friedlichen, menschlichen Welt unter die Leute, auf daß sie sich am Tage X daran erinnern mögen…
LH, 4. Mai 2017


9 Kommentare

  1. SecurityScout sagt:

    Zitat: Offensichtlich braucht der Mensch – auch der deutsche – einen hinreichend großen Leidensdruck, um zu brauchbaren Aktionen angeregt zu werden.

    Das ist der große Unterschied zwischen „Otto Normalverbraucher“ und einem Unternehmer.
    Als Unternehmer kann es sein, daß mein Unternehmen hohe Profite generiert, ABER ich sehe aufgrund der Veränderung meiner Umgebung, daß das derzeitige Verhalten NICHT nachhaltig ist.
    Dann muß ich SOFORT umsteuern, mich neu einrichten, was aber bedeuten kann, das ich erst einmal Verluste
    habe durch die Umschwenkung auf ein neues Ziel.
    Ich verzichte also momentan auf Profite.

    Zu diesem Verhalten sind MAXIMAL 3% der Menschen in der Lage!
    Persönlich glaube ich, daß es nicht mehr als 0,3% sind in Deutschland.

    Darum ist es so leicht, die Menschen zu manipulieren.

    Dazu meine Empfehlung sich die Tagesenergie 103 von Alexander Wagandt anzusehen, die gerade online gesetzt wurde.

    Die Zukunft sehe ich positiv, weil die Zeiten/Geschehnisse immer volatiler werden. Volatile Märkte bedeuten
    immer die Aussicht auf große Profite.

    Die welche sich nicht der Neuen Zeit anpassen, sind die großen Verlierer.

    Ich halte es für sehr glaubhaft, das gewisse Kräfte die Menschheit auf 500 Millionen reduzieren wollen.

    Bleibt die überwiegende Mehrheit in Ignoranz und Lethargie, wird es soweit kommen.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Das bedeutet, wer ZU SPÄT aufwacht, wird vom Leben bestraft in der Form sehr arm zu werden.

    Der Schluß ist es dann: Arm, alt und krank zu sein.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. haluise sagt:

    ALEXANDER WAGANDT beendet die Tagesenergie NICHT mit arm, alt, krank
    SONDERN
    WO UNSERE KRAFT, UNSERE SRÄRKE ZU FINDEN IST:: bei UNSEREN AHNEN, UNSERER RÜCKBESINNUNG UND ENERGETISCHE VERBINDUNG AN DIE AHNEN.

    BIN LUISE

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  4. @securityScout

    das ist es doch jetzt schon…..

    „Der Schluß ist es dann: Arm, alt und krank zu sein.“

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  5. Vollidiot sagt:

    SeS

    Welchen Schluß meinst Du da?
    Warum soll die ´Menschheit nicht sich selbst in ihrer Zahl begrenzen?
    Wie man den Konsum auf ein vernünftiges Maß verringern kann, so ist auch ohne größeres Zutun möglich die Nachzucht anzupassen.
    Es ist alles eine Frage des einsetzbaren und eingesetzten Anteil menschlicher Geistekraft.

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  6. Bettina sagt:

    Also, ich finde es auch gar nicht so schlecht, wenn sich die Menschheit nicht so stark vermehrt.
    Zumindest wär´s für den Planeten nicht so strapaziös.
    Aber leider hat sich da auch der krankhafte Neokapitalismus eingebürgert im Denken der Lenker.

    Das Ausmaß müssen wir ja gerade schmerzhaft lernen, von wegen Fachkräftemangel und Generationenvertrag.
    Seit ein paar Jahren versuchen sie, die Jungen aufzuhetzen gegen die Alten und haben es zum Glück nicht geschafft.
    Nun müssen Neubürger her, um die Renten zu sichern, um neue Bürger zu schaffen, bla, bla blub.
    Aber doch eher um das Fußvolk ruhig zu stellen!

    Zu Jo und Alexander………..
    Da hab ich inzwischen meine eigene These, vielleicht auch, damit ich es selbst verstehe und mich auch nicht mehr so aufrege, wenn Alexander dem Jo ständig ins Wort fällt und ihn dadurch verunsichert.

    Es sind ja zwei völlig verschiedene Menschen, schon bei ihren Ahnen ließe sich da bestimmt wenig Gemeinsames erforschen.

    Alexander stammt selbst aus dem Etablissement, sein Vater war drin in dem Spiel, er ist von klein auf ständig mit Fernsehleuten und Möchtegernerns umgeben.
    Er ist aufgewachsen darin und kennt die Spielregeln der Macht.

    Schade finde ich persönlich, dass Alexander es irgendwie ausnutzt, diesen seinen Vorteil den er gegenüber dem Jo Conrad und ganz vielen gutherzigen Menschen hat.
    Er macht da immer wieder ein Geheim, geheim draus, verlegt es auf die Seminare und, und, und.

    Er redet nicht Tacheles, er klärt die Leute nur ‚peu à peu‘ auf, dass sie noch mehr Seminare bezahlen und noch mehr gespannt sind.

    Eine supergute Buchempfehlung hätte ich hier für jeden, der sich verloren fühlt in dieser neokapitalisch erkalteten Welt.
    Es desillusioniert sehr schmerzhaft, aber es zeigt auch Strategien auf, wie man in dieser heutigen Zeit als herzensguter, emphatischer Mensch überleben kann.
    Das Buch zeigt auf, wie man nach ihren eigenen Spielregeln mitspielt, aber trotzdem man selbst bleiben kann. Am Anfang ist es ganz schwierig, weil man es als empatischer Mensch instinktiv ablehnt, irgendwas in deren Weise zu tun.
    Aber die Erfolge geben einem dann Recht, es wird leichter und man kann sich endlich mal behaupten, kämpft nicht mehr ständig gegen Windmühlen, oder rennt gegen Wände und vor allem, alles ohne in sich selbst verlogen sein zu müssen!
    Ganz witzig fand ich, dass diese Jene ganz verwirrt waren, als ich das Spiel mitspielte, aber zu meinen Gunsten. Es kreiert Feinde, aber es befreit auch sehr.

    Dazu finde ich das Thema „Ahnen“ auch total wichtig und bin dankbar, dass es immer wieder angesprochen wird in der Tagesenergie.
    Aber leider kommerzt es der Alexander auch so sehr, wegen der Einsendung von Namen seiner eigenen Ahnen, dieses erinnert mich sehr an die katholische Kirche mit ihrem Kommerz.
    Es ist ja ok, wenn in einer Versammlung Energie freigesetzt wird um etwas zu beschleunigen, aber es wirkt immer wirkungsvoller, wenn es jeder für sich in seiner Entwicklung tut.

    Seit einigen Tagen bin ich wieder absolut in das Thema eingetaucht, ich spüre, dass es wichtig ist für mein Weiterkommen und ich spüre auch, dass sich dort Knoten befinden, die ich heute lösen kann.
    Und mir geht es so gut in der Seele dadurch, als hätte ich ganz viel Energie getankt! ❤

    Mein Bruder macht ja schon seit 25 Jahren Ahnenforschung und ist auch sehr weit zurück.
    Als ich ihn nun um den Stammbaum gebeten habe, meinte er, dass der schon zu umfangreich ist.
    Also hab ich mich selbst auf die Suche gemacht und hab auch was gefunden.
    Ich habe den kompletten Stammbaum gefunden ab 1822, aber leider lief der erste ins Leere, er ging gar nicht zu den mir bekannten Ahnen.
    Dann habe ich in selbiger Datenbank einen zweiten Stammbaum gefunden und hatte des Rätsels Lösung. Da gab es einen, der heirate 1839 Frau und diese starb mit 23 Jahren. Nun ging der erste Stammbaum aber nur mit den Kindern der zweiten Ehe weiter und unterschlug, dass dort in erster Ehe zwei Kinder geboren wurden.

    In dem zweiten Stammbaum wurde nun diese zwei Kinder erwähnt und ich konnte dadurch meine Großeltern finden.

    Irgendwie finde ich das gigantisch, dass sich nun fast zur selbe Zeit mindestens drei Abkommen irgendwelcher Ahnen auf den Weg machten ihre Wurzeln zu finden.
    Alle kamen sie auf unterschiedliche Ergebnisse, aber alle drei hatten sie die selben Wurzeln.

    Mit z.B. Vögeli in der Schweiz gibt es ganz viele Seiten und Stammbäume. 🙂
    http://de.geneanet.org/search/?page_size=20&ressource=arbre&vplist%5Bname%5D=&name=v%F6geli&nbindi=&place=&zonegeo=Schweiz&country=CHE&region=&subregion=&annee_debut=&annee_fin=&source=&sub_frm590b5ac564300=Suchen&ajax_ok=1

    Ich glaube mit meinem naiven Gemüt, dass diese Jene ausgedient haben, wenn die Menschheit in ihre eigene Kraft und Verantwortung kommt.
    Dann werden wir keine Statistiken mehr lesen, die seither eher die Gutmenschen getroffen hat, in 2015 mit 10.000,Selbsmorden, weltweit 80.000.
    Dann werden sich jene Welche umbringen, weil sie der Emphatie nicht fähig sind, dann werden sich jene Welche umbringen, weil sie der Liebe nicht fähig sind.

    Alles Liebe
    Bettina

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  7. luckyhans sagt:

    zu SecurityScout 04/05/2017 um 09:22
    „Volatile Märkte bedeuten immer die Aussicht auf große Profite.“ und „Die welche sich nicht der Neuen Zeit anpassen, sind die großen Verlierer.“ –
    soll man das so verstehen, daß im (großen) Profit das „Können“ liegt? Oder die „Neue Zeit“?

    „wer ZU SPÄT aufwacht, wird vom Leben bestraft in der Form sehr arm zu werden.“ –
    soll der Wahn des „schnellen vielen Geldes“ denn nie enden?

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  8. luckyhans sagt:

    zu Volli und Betti:
    Das ist wohl nicht das Problem, daß es zuviele Menschen gäbe – diese Lügen sind nicht erst seit Malthus und den Guidestones das gängige Handwerkzeug der NWUler…
    Es soll Zeiten gegeben haben, da auf der Erde mehrere zig Milliarden Menschen friedlich und naturnah gelebt haben – freilich nicht mit dem heutigen gefälschten „Bedürfnis“-Anspruch…

    Aber wenn direkte Energieaufnahme des Äthers/Orgons/Ods/Pranas usw. tatsächlich für die entwickelten Erwachsenen die übliche Ernährungsart gewesen sein soll: warum nicht?
    Zehn Milliarden Kinder naturnah zu ernähren sollte kein Problem sein für eine spirituell (!) viel weiter entwickelte Menschheit, dann gern auch mit 40 – 60 Milliarden Wesen…

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  9. luckyhans sagt:

    zu Betti um 01:14
    Vielen Dank für die Buchempfehlung – man kann nicht genug Anstupser geben, aber es sollte sich jeder seine eigenen „Strategien“ und „Taktiken“ erarbeiten, wie er ohne Verlust der eigenen Seelenruhe und Identität in dieser Welt bestehen will und kann.
    Da ist es sinnlos, Tips oder „Anleitungen“ befolgen zu wollen – das muß jeder für sich selbst herausfinden, wo seine persönlichen „roten Linien“ sind, die er in diesem Leben nicht überschreiten will…

    „10.000 Selbstmorde“ – schon oft gesagt: es gibt keine Selbstmorde – das ist schlimmste Propaganda.
    Und das ist keine Wortklauberei: es gibt Selbsttötungen, aber „Mord“ ist nun mal juristisch eindeutig definiert – das beinhaltet nicht nur zielgerichtete Planung und die bedenkenlose Verwendung von lebens-‚gefährlichen Werkzeugen‘, sondern vor allem Heimtücke – wie soll jemand gegen sich selbst heimtückisch sein?
    😉

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