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Die künftige „Ökonomie“

Lieber Leser,

nun hast Du Dich (vielleicht) durch fast 60 Seiten ökonomische Darlegungen hindurchgearbeitet, entweder in kleinen oder größeren Häppchen oder am Stück, hast den Links folgend und nachdenkend Dich davon überzeugen können, daß vieles tatsächlich so sein könnte wie hier dargelegt.
Du hast gesehen, daß unser jetziges Wirtschaftssystem auf Betrug (z.B. „Werbung“ sowie Werbung als „Kosten“) und auf völlig falschen „wissenschaftlichen“ Grundlagen (z.B. der „informierte, souverän und rational entscheidende Verbraucher“ – in Wahrheit ist er desinformiert und manipuliert, in Zwängen eingebunden und emotional aufgeladen) beruht.
Daß darin Mechanismen (z.B. „Juristische Person“) eingebaut sind, welche die Wirtschaft unmenschlich machen.
Daß offensichtliche Lügen („private Unternehmen sind besser als staatliche“) gezielt immer wieder propagiert werden.
Daß andere wichtige Zusammenhänge („privare“ lat. = berauben) gar nicht verbreitet werden.

Wir haben gemeinsam die wirtschaftlichen Ursachen erkannt:
– für den Wachstumswahn – es ist der Zins,
– für die Konkurrenz – es ist die Geldschöpfung per Kredit,
– für den Egoismus – es ist der fehlende Warencharakter des Geldes,
– für den Machbarkeitswahn – es ist die Verringerung der Tauschfunktion des Geldes.

All diese Dinge sind menschengemacht und nicht „naturgegeben“ – sie können also auch ziemlich „folgenlos“ verändert werden.

Was wir nicht ausführlich behandelt haben, das ist die Entstehung des Mehrwertes, weil dazu ein gewisser Herr Marx seinerzeit dicke Bücher mit sehr richtigen Erkenntnissen geschrieben hat.
Aus denen geht eindeutig hervor, daß ein Mehrwert nur entsteht, wenn ein Mensch eine Arbeit verrichtet, auch mit Hilfe von Maschinen.
Aber ohne den Menschen gibt es keinen Mehrwert, denn der Mensch ist das einzige Wirtschaftssubjekt, das mehr schaffen kann, als es dazu verbraucht.
Alle anderen „Produktivkräfte“, auch Maschinen, verbrauchen stets mehr als sie erzeugen – das berühmte Märchen vom Perpetuum mobile hat nur eine Lösung: den Menschen.
Und auch dies „nur“, weil der Mensch in der Lage ist, Energien aus höheren Dimensionen in die materielle Welt herunter zu transformieren.

Ja, so seltsam das klingt: auch für die „Förderung“ des Erdöls und dessen Umwandlung, in Form von Produktion der chemischen Düngemittel, welche der Landwirtschaft angeblich zu den „erforderlichen“ hohen Hektarerträgen verhelfen, wird insgesamt mehr Energie aufgewendet als dann an pflanzlichem Mehrertrag energetisch herauskommt – ein klares Zuschußgeschäft, von den langfristig zerstörerischen Folgen der Kunstdüngung für Bodenklima und Bodenleben (Mikroorganismen, Bodenerosion usw.) ganz abgesehen.

Wer das nicht glauben mag, der möge sich die dicken Bände des „Kapital“ zu Gemüte führen – er wird bereits im ersten Band erkennen, daß die dort aufgezeigten Erkenntnisse in der heutigen Wirtschaftswissenschaft keine Rolle spielen (dürfen) – allein der Wertbegriff (Gebrauchswert) ist schon so wichtig und interessant, daß da heutzutage nur wenig drüber nachgedacht werden darf…

Somit kann ein tatsächlicher Mehrwert nur in der materiellen Produktion, der sog. Realwirtschaft, entstehen – alle anderen Bereiche, wie Dienstleistungen usw. sind (mit ganz wenigen produktiven Ausnahmen) nicht geeignet, einen tatsächlichen Mehrwert zu schaffen: sie dienen nur der Umverteilung des in der materiellen Produktion geschaffenen Mehrwertes.

Ja, auch die sog. „Finanzwirtschaft“ kann mit ihren „Produkten“ keinen Mehrwert erschaffen – auch sie kann nur (und das tut sie auch ständig) den Mehrwert, der zuvor in den materiellen Bereichen geschaffen wird, umverteilen, und zwar von FLEISSIG nach GELDREICH, wie wir es jeden Tag an vielen Stellen beobachten können: per Zinsen, Steuern, Abgaben, Gebühren, Staatsverschuldung usw.

Tut mit leid, meine Herren Bankster, ihr seid – bei Lichte betrachtet – auch nur Schmarotzer am Leib der Realwirtschaft. Denn der Spruch „Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten“ ist genauso eine bewußte Irreführung wie viele andere „übliche“ Sentenzen.
Das ist auch der tiefere Grund dafür, daß die schon seit über 25 Jahren von der Realwirtschaft getrennte „Finanzwirtschaft“ ganz gesetzmäßig nichts anderes tun kann, als sich immer tiefer in die Krise hineinmanövrieren…

Leider sieht die Praxis unserer Wirtschaft dementsprechend aus: es wird ständig Vermögen umverteilt, und zwar von den Fleißigen zu den Geldreichen.
Läßt sich das reformieren?
Können wertgedecktes Geld, Zinsverbote, oder andere Teilveränderungen etwas grundlegend anderes erschaffen?
Von Silvio Gesell bis Rico Albrecht gibt es dazu vielfältige Anregungen und Ideen…
.

Oder müssen wir ein ganz anderes, völlig neues Wirtschaftssystem entwerfen?

Eines das einfach, verständlich, transparent ist?
Wo liegen die „Knackpunkte“ eines solchen neuen Denkansatzes?

a) er muß sich vollständig loslösen von Sinn, Inhalten, postulierten Mechanismen und Begrifflichkeiten der bisherigen „bürgerlichen Ökonomie“.

b) er muß in sich schlüssig sein, d.h. er muß sich im Eigenstudium leicht erschließen, ohne lange Erklärungen und Drumrum.

c) er muß die fälligen gesamtgesellschaftlichen Veränderungen mit erfassen, d.h. dazu kompatibel sein.

d) er muß nicht nur die grobstofflich-materielle Ebene ordnen, sondern auch mit den feinstofflichen und geistigen Bereichen zusammenpassen, d.h. diese angemessen berücksichtigen.

Also ganz was Einfaches.“

😉

Versuchen wir mal ein paar wichtige Grundsätze zu formulieren, sofern wir dies nicht schon in unseren kritischen Darlegungen getan haben.

1. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit als sich gegenseitig bedingende Triade verstehen sich von selbst als Grundvoraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben.

2. Der Mensch braucht zum naturnahen Leben zuerstmal eine intakte Natur – jeglicher Raubbau, chemische Vergiftung, Mono“kulturen“ usw. – egal in welcher Form und wo auf dem Planeten – sind zu unterlassen.
Die ursprüngliche Natur, mit weitgehend bewaldeten Flächen auf der ganzen Erde bis in höchste Höhen, ist Stück für Stück schnellstmöglich wiederherzustellen.

Dabei ist der Wald so vielfältig zu gestalten, daß er, neben seinen hochnützlichen Wirkungen auf die Natur, die Wasserwirtschaft und die elektro-magnetischen Prozesse auf dem ganzen Planeten, tatsächlich einen „Hektarertrag“ analog dem Ackerboden hervorbringt: in der gemäßigten Klimazone Nüsse, Eicheln, Kastanien, Bucheckern, Zapfen, verschiedenste Beeren usw. – anderswo entsprechend andere nahrhafte und heilsame Früchte und Blätter von den jeweiligen Baum- und Pflanzenarten.

Eingesetzte Mittel sind sowohl traditionelle Methoden („Aufforstung“, aber vernünftig, naturnah) als auch „Himmelsakupunktur“ nach Wilhelm Reich.
Die Gemeinde kann Einzelnen, Familien oder Gruppen die Pflege bestimmter Waldstücke übertragen, so diese das wünschen und verantwortungsbewußt ausführen – was die Gemeinde regelmäßig nachprüft.

Das bedeutet auch, daß sämtliche geologischen Abbauaktivitäten sofort und vollständig einzustellen sind. Es sind bereits genug Stoffe der Natur entrissen worden – siehe weiter unten.
Und eine intakte Natur ist wichtiger als die Erfüllung der letzten exzessiven Wünsche Einzelner – Egoismen sind da völlig fehl am Platze.

3. Der Mensch ist ein geselliges Wesen, er fühlt sich erst wohl, wenn er Familie, Sippe und Dorfgemeinschaft um sich hat. Auch Kultur jeglicher Art ist zwingend mit diesen Gemeinschaften verbunden.
Daher ist stets ein gesunder Ausgleich von individuellen und kollektiven Interessen zu suchen – im Grenzfalle geht Gemeinnutz vor Eigennutz.

Dabei ist das Prinzip der Subsidiarität strengstens zu beachten: alle Entscheidungen sind auf der niedrigst-möglichen Stufe der Gemeinschaftsordnung zu treffen.
D.h. bei Einhaltung der wenigen Basis-Grundsätze können fast alle Entscheidungen vom Individuum, ggf. mit seinem Lebenspartner gemeinsam, getroffen werden.

Die nächste Stufe ist der Familienrat, dem langfristig wirksame Fragen vorgelegt werden – hier wird erörtert und angeraten – entscheiden muß jeder selbst.
Die Sippe (Verwandtschaft) braucht nur selten, zu generationsübergreifenden Fragen einbezogen werden.

In der Gemeinde wird zu wichtigen Fragen der Rat der Ältesten gehört – er spricht eine Empfehlung aus, entscheiden kann dann weiterhin jeder selbst.

Die Bedürfnisse der Gemeinde und der Menschen sind das Maß aller Dinge, nicht der eigene Vorteil.
Gut ist, was allen nützt – der Natur, der Dorf-Gemeinschaft, der Sippe/Familie und mir – bitte genau in dieser Reihenfolge.

Es ist schon zu merken, daß der Schwerpunkt des künftigen Lebens nicht in Großstädten – einem Produkt der Großindustrie zu deren ausschließlichem Nutzen – zu suchen sein wird, sondern im ländlichen Leben, verbunden mit Mutter Natur.
Denn der Pro-Kopf-Aufwand für die Lebensgestaltung/Versorgung/Logistik wächst mit der Anzahl der auf kleinem Raum zusammenlebenden Menschen – dazu bitte die Bücher von Leopold Kohr lesen…

Sinnvolle Einwohnerzahlen von Dörfern und Kleinstädten werden sich herausbilden, je nach den örtlichen und regionalen natürlichen Gegebenheiten: in den Alpen wird man anders leben als im Flachland, am Meer anders als im Binnenland, aber jede größere Siedlung/Stadt braucht rundum ein gewisses Einzugsgebiet, um eine regionale naturnahe Ernährung der Bewohner sichern zu können.
Die Lösung liegt wie immer im gesunden Mittelweg zwischen Aggregation in Städten und Vereinzelung auf Familiengrundstücken in Dorfgemeinschaften, einer Symbiose von Stadt und Land.

Wobei der künftige Sinn von Großstädten sich mir momentan nicht erschließt, denn die Großindustrie wird, wenn überhaupt erforderlich (was gut zu überlegen ist), weitestgehend automatisiert arbeiten müssen – und sie kann gegenüber dem heutigen Stand ganz wesentlich in ihrem Umfang reduziert werden, wenn endlich die sinnlosen Überkapazitäten („Beispiel“ Automobilindustrie: weltweit 40%!) abgebaut und alle nicht lebensnotwendigen, nur per Werbungsbetrug dem „Verbraucher“ aufgenötigten Produkte nicht mehr gefertigt werden.

Hier noch kurz zu den Technologien der Zukunft. Viele Menschen glauben ja noch, daß bestimmte Technologien, z.B. der Materialherstellung und -bearbeitung (Stahl), nicht ohne Großbetriebe möglich seien.
Diese Menschen möchte ich bitten, sich mit der Frage der sog. Artefakte zu befassen bzw. auseinanderzusetzen, das sind zum Beispiel Messer und Schwerter aus geschmiedeten Stählen mit bis heute nicht erreichten (!) Eigenschaften, oder andere Materialien, die es vor vielen Jahrtausenden (oder Jahrmillionen?) ganz offensichtlich bereits auf den Planeten gegeben hat – zu einer Zeit also, da die Menschen, nach der gängigen Lehrmeinung, entweder noch gar nicht vorhanden waren, oder noch als Affen herumliefen oder bestenfalls im Fellumhang in Höhlen hausten – dazu finden sich unter dem Stichwort „Artefakte“ diverse Videos auf der Duröhre.

Ebenso zu empfehlen ist die selbständige Beschäftigung mit den Megalithen, d.h. riesigen Steinen, die dreidimensional präzise geformt in einer verblüffenden Perfektion zu Bauten ineinandergefügt an mehreren Stellen in der Welt aufzufinden sind.
Und zuletzt sind die Beiträge hier auf der Seite bumi bahagia zu empfehlen.

Zurück zu den Bedürfnissen.
4. Hier geht es um echte Bedürfnisse, keine von Werbung und Profitinteressen induzierten oder gesteuerten Pseudo-Bedürfnisse.

Das bedeutet nicht, daß dem Einzelnen vorgeschrieben wird, wieviel Kleidungsstücke er oder sie haben darf, und wieviel paar Schuhe. Der Einzelne wird im neuen Tagesablauf selbst sehen, was er oder sie übers Jahr wirklich benötigt und was darüber hinaus eh nur „für alle Fälle“ im Schrank hängt/liegt.
Da sich der Mensch auch körperlich (in seinen Abmessungen) fortwährend verändert, ist es wenig sinnvoll, irgendwelche Vorräte an Kleidung zu halten – wenn man etwas außerhalb des täglichen Bedarfes benötigt (zum Beispiel für einen Theaterbesuch), kann man es (natürlich rechtzeitig) beschaffen oder sich ausleihen – es wird sehr viel mehr die Nutzung im Vordergrund stehen, gegenüber dem heutigen Besitz.
Individuelle Umarbeitungen von langlebigen Kleidungsstücken (aus Hanf, Leinen und anderen hiesigen Naturstoffen) geben genug Raum für schöpferisches Herangehen, modische Besonderheiten und eigene Kreationen – die holde Weiblichkeit braucht sich also nicht zu beunruhigen. 😉

Zuvorderst wird es natürlich immer und überall lokal und regional um die Befriedigung der Basisbedürfnisse gehen:
+ gute Luft zum Atmen,
+ gutes Wasser zum Trinken,
+ gute Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln (für die im Wachstum befindlichen Menschen und solange der für den Übergang zur Lichtnahrung erforderliche Reifezustand noch nicht erreicht ist); weiter
+ direkte Kommunikation zwischen Menschen (Sprache, Telepathie),
+ gemeinsame Erlebnisse (Feste, Ausflüge, Tanz und Gesang, Kultur in jeder Form).

Was darüber hinaus noch zum Leben wirklich notwendig ist, kann dann jeder problemlos selbst erschaffen.

5. Geschlossene Stoffkreisläufe, regenerative und freie Energien:
sämtlichen Stoffbedarf in vernünftige, in sich geschlossene Stoffkreisläufe zu überführen, ist ein Gebot der Stunde – sonst wird man nie zu geschlossenen Kreisläufen kommen.

Ja, speziell für alle Bedenkenträger sei gesagt:
das, was nach der Reduzierung der menschlichen Bedürfnisse auf ein natürliches Maß an Energie- und Stoffbedarf übrig bleibt, ist auch durch sinnvolle Umstrukturierung des Tagesabläufe (z.B. Abschaffung der Dauer-Straßenbeleuchtung, Kochen zur Mittagszeit, Schlafen wenn es dunkel ist usw.), aus regenerativen Quellen (Solar, Wind, Wasser, Gezeiten usw.) zu decken.
Wobei auch die bereits erschlossenen Erdöl- und Erdgas-Quellen zu den „regenerativen“ gehören, denn beides entsteht ständig abiotisch, aber in geringerem Maße als heute „gefördert“ wird – eine maßvolle Entnahme kann also durchaus dauerhaft sein.

Was ganz stark zu hinterfragen ist, das ist die Chemische Industrie (Pharma und Kosmetik eingeschlossen!). Sie darf keinen einzigen Stoff mehr produzieren, für den sie nicht einen geschlossenen Kreislauf, d.h. die Rücknahme und Rück- oder Weiterverarbeitung, nachgewiesen hat.
Das klingt jetzt ziemlich harsch, ist aber anders nicht zu bewältigen.

Schon heute kommen täglich Millionen von Lebewesen auf dem Planeten durch diese künstlichen Stoffe ums Leben: Vögel, die Plastikteile verschlucken, Fische die statt Plankton Plastikteilchen fressen, Schildkröten die sich in Plastiktüten und Fischernetzresten auf dem Meer verfangen und elendiglich zugrunde gehen usw. – wer „Plastik-Planet“ oder ähnliche Dokus gesehen hat, der weiß was gemeint ist.
Hinzu kommt, daß die gegenseitigen Wechselwirkungen fast aller künstlichen Stoffe miteinander überhaupt nicht erforscht sind – das ist angesichts der Vielzahl der produzierten synthetischen Stoffe auch gar nicht mehr möglich.

Die heute bereits chemisch hergestellten Millionen künstlicher Verbindungen sind in keinen natürlichen Stoffkreislauf eingebunden, da die Natur keine Zeit hatte, dafür entsprechenden Verarbeitungswesen (Mikroorganismen) zu erschaffen.
Die künstliche („gentechnische“) Entwicklung solcher Mikroorganismen verbietet sich von selbst, weil die Folgen von deren Mutationen und unkontrollierter Verbreitung (die IMMER erfolgt, da es kein einziges technisches System gibt, das mit 100%iger Zuverlässigkeit arbeitet! – von Schlampereien und menschlichem Versagen ganz angesehen) unbeherrschbar sind.
Soviel Ehrlichkeit sich selbst gegenüber sollte der moderne Mensch schon an den Tag legen, auch wenn es manchem nicht passen wird: Selbstbetrug ist nicht hilfreich.

Wenn also ein chemischer künstlicher Stoff hergestellt werden soll, weil er (angeblich) ein ungestilltes Bedürfnis erfüllt, so ist zuerst des Nachweis zu führen, daß es jetzt und in absehbarer Zeit tatsächlich keine Möglichkeit gibt, auf natürliche Arten und Weisen dieses Bedürfnis zu befriedigen – dabei ist auch die Berechtigung des Bedürfnisses zu hinterfragen, d.h. die Abwägung von Aufwand und Nutzen durchzuführen.

Dann sind die Wechselwirkungen mit sämtlichen anderen bis dahin produzierten und gemeinsam damit zur Anwendung kommenden chemischen Stoffen nachzuweisen, daß diese nicht zu schädigenden Einflüssen, auch über lange Zeit hin, führen können.

Sodann ist für diesen Stoff der vollständige Nachweis zu führen, daß er keine natürlichen Lebewesen schädigt – nicht er selbst, nicht seine Ausgangsstoffe (die sowohl im Endprodukt wie auch in den sonstigen Arbeitsvorgängen IMMER vorhanden sind) und auch nicht seine temporären Zerfallsprodukte.

Und zum Dritten ist der komplette Nachweis zu führen, daß sämtliche Bestandteile von Produkten aus diesem Stoff, einschließlich Abrieb usw., einer chemischen Rück- oder Weiterverarbeitung zugeführt werden.

Das alles ist unter geschlossenen Stoffkreisläufe zu verstehen.
Und da die Natur dies kann, sollten auch wir Menschen dazu in der Lage sein.

6. Ein weiterer enorm wichtiger Punkt ist das Hinterfragen von „allgemein bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen“ jeglicher Art.
Leider ist es bereits seit Jahrhunderten üblich, „unpassende“ (also bestimmten Partikular-Interessen zuwiderlaufende) Ergebnisse von Forschungen und Entwicklungen brutal und vollständig zu unterdrücken und im Gegenteil bestimmte Aussagen, die sich großteils ausschließlich auf Postulate und theoretische Annahmen stützen, zu fördern und zu „allgemeingültigen“ oder „offensichtlichen Tatsachen“ hochzustilisieren.
Die Zersplitterung in „Teilwissenschaften“ ist zu überwinden (es gibt nur eine einheitliche Wissenschaft!), der untereinander und von den „normalen Menschen“ trennende Fachjargon ist in allgemein verständliche Umgangssprache zu überführen.
Die Wissenschaft als willige Hure bestimmter Interessen – das ist leider seit langem schon der wahre Zustand – von der bekannten vollständig mangelhaften Umsetzung neuer aber auch teilweise schon jahrzehntelang bekannter wissenschaftlicher Erkenntnisse in die allgemeine Bildung ganz abgesehen.

7. Apropos Bildung – da sind wir bei einem ganz heißen Eisen. Denn das was wir unseren Kindern als Bildung so schön systematisch „angedeihen lassen“, ist nichts weiter als die Abrichtung roboterhaft funktionierender Arbeitssklaven.
Es darf also nur eine freie Wahl der Bildung die Regel sein, d.h. die Eltern und Kinder sind in der Entscheidung frei, ob sie den Kindern daheim (wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind) oder in einer allgemeinen Einrichtung die Grundlagen des Allgemeinwissens zukommen lassen wollen.

Wobei es da sowohl um einen sinnvollen Grundbestand an Faktenwissen gehen muß, als auch um die Entwicklung entsprechender Denk-Fähigkeiten, wie Problemanalyse und -lösung, kreative Fähigkeiten, systematische Welt-Anschauung usw.
Es läßt sich nicht vermeiden, auch individuell ein bestimmtes Grundwissen an Fakten „abzuspeichern“, weil nur so geistige Strukturen im Gehirn entstehen können, in die sich dann neue Fakten und Erkenntnisse richtig einordnen lassen.
Wer nichts weiß – weil ja „alles Wissen im Netz der Netze frei verfügbar“ ist – der wird nie die richtigen Fragen stellen können, um zu den gewünschten Antworten und damit zu richtigen Ergebnissen zu gelangen…

Genauso wichtig ist es aber auch, die individuellen Denkfähigkeiten zu erkennen und zu entwickeln: da jeder Mensch dort unterschiedliche Voraussetzungen mitbringt, sind die Stärken eines jeden gezielt zu entwickeln – das ist bedeutend wichtiger, als alle auf eine gleichmäßige (niedrige, damit von jedem erreichbar) Stufe zu nivellieren.
Natürlich sind gewisse grundlegende Fähigkeiten bei allen zu entwickeln, aber das kann auch über die Zeit erfolgen und muß nicht zwangsläufig „nach Plan“ nachgewiesen werden.

Wir merken schon, daß die Eingriffe und Veränderungen gegenüber unserem jetzigen Leben sehr tiefgreifend sein werden, wenn wir tatsächlich in ein vernünftiges neues Zusammenleben einsteigen wollen.
Das meiste konnte hier nur kurz angerissen werden, und es wäre noch sehr viel zu sagen, aber es soll niemandem die eigene Denkarbeit abgenommen werden – die obigen Stupser sollen genügen, sich selbst auf den Weg zu machen und eine neue, wahrhaft menschliche Gemeinschaft zu erdenken und zu visualisieren, damit die irgendwann auch Wirklichkeit werden kann.

8. Geistiges

Da wir schon lange vermuten, daß Geist und Materie gleichberechtigt sind und die Frage danach, was denn primär wäre, wenig sinnvoll ist, nehmen wir einfach als Grundlage an, daß Geist und Materie sich gegenseitig beeinflussen können, d.h. Geist steuert Materie, und die Materie beeinflußt den Geist – eine Wechselwirkung, ein typisches „Sowohl-als-auch“, wie es uns schon mehrfach als zutreffend begegnet ist.

Wir sind geistige Wesen, die menschliche Erfahrungen machen, in vielen Inkarnationen oder Materialisationen. Dabei ist der physisch-grobstoffliche Körper das „Vehikel“ und die Energiequelle, welche das Geistwesen, die Wesenheit, für ihre Weiterentwicklung in der Grobstofflichkeit benötigt – anders können keine so vielfältigen Erfahrungen und daraus resultierende Fortschritte in der Entwicklung so relativ einfach gemacht werden: die Entwicklung im Jenseits geht bedeutend „schwieriger“ vor sich.

Andererseits: ohne den Kontakt zum (einheitlichen) Welt-Geist, d.h. ohne die Seele ist der physische Körper nicht lebensfähig – das zeigt sich ganz klar Sekunden nach dem „Ab-leben“ (d.h. nach dem „Ab-schluß des Lebens“, der jeweiligen Inkarnation) eines Menschen.
Der physische Körper ist noch vollständig da, genauso wie Sekunden vorher, als der Mensch noch „lebte“ – es sind also noch alle Voraussetzungen (einschließlich funktionsfähigem Gehirn) da, daß der Körper leben könnte – aber er tut es nicht, weil die Komponenten fehlen, welche „das Leben“ sind, Seele und Geist, oder mit anderen Worten: die feinstofflichen Körper (Äther-/Willens-, Astral-/Emotional- und Mental-/Geist-Körper – oft auch „Auren“ genannt), welche den physischen Körper nach und nach (innerhalb von 4 – 12 Minuten) verlassen.
(Daher ist auch zu vermuten, daß ein Selbstmord-Attentäter mit der vollständigen Desintegration des Körpers innerhalb von Millisekunden auch seine seelische Existenz endgültig vernichtet.)

Diese feinstofflichen Körper bilden eine unzertrennliche Einheit – die Seele. Im Moment des Ablebens (wie auch schon vorher jede Nacht im Schlaf) verläßt die Seele den grobstofflich-materiellen Körper und steigt in die entsprechende feinstoffliche Region des Planeten Erde auf.
Denn auch das Lebewesen „Mutter Erde“ hat solche feinstofflichen „Körper“, die wie Auren den grobstofflichen Planeten durchdringen und umhüllen und in denen die Seelen ihre Jenseits-“Zeit“ verbringen: ätherische, astrale und mentale „Ebenen“, oft auch als morphische Felder (Rupert Sheldrake) bezeichnet.

Die Seele erhält im „Jenseits“ der planetaren feinstofflichen Ebenen Zugang zu sämtlichen Erfahrungen aller von ihr durchlebten „Leben“ (Inkarnationen, Materialisationen).

Neben dem Tod als logischem und zwangsweisem Abschluß einer jeden Inkarnation, der also keinesfalls das Gegenstück zum Leben ist und daher auch nicht zu fürchten ist, zeichen sich Konsequenzen ab, die zu betrachten sind.
Denn die seelische Entwicklung ist doch das Entscheidende an jeder Inkarnation, wegen dieser begibt sich doch das jeweilige Leben erst in die Materie.

Es ist also völlig egal, wie viele materielle „Reichtümer“ wir anhäufen oder welche Machtpositionen wir erreichen – das gilt in beide Richtungen, d.h. es ist weder gut noch schlecht, reich und mächtig zu sein -, sondern entscheidend dabei ist, wie sich unsere seelische Entwicklung dabei gestaltet, d.h. welche Schicksals-Prüfungen wir wie bestehen, welche guten Handlungen wir mit unseren jeweiligen Möglichkeiten durchführen und was wir an unguten Taten (einschließlich der Gedanken, des Wollens und der Worte) auf uns laden.

Und dabei wird auch deutlich, daß „gut“ und „schlecht“ keine rein menschlichen Bewertungen sind, sondern daß es „kosmisch Gutes“ gibt, das zu erstreben ist.
Und zwar unabhängig davon, daß alles immer seine „gute“ und seine „schlechte“ Seite hat – erst wenn verstanden wurde, daß beides eine Einheit bildet und im „sowohl als auch“ (Trinität) die Lösung des polaren (scheinbaren) „Konfliktes“ liegt, wird diese kosmische Sicht uns führen können.
Im Unterschied zu den dualen Gegensätzen, die eben nicht vereinbar sind.

Und da wir – bewußt oder unbewußt – ständig unsere materielle Welt gestalten, d.h. in jedem Augenblick und im Großen wie im Kleinen schöpferisch tätig sind, liegt es auch in unserer Hand, uns dementsprechend weiterzuentwickeln – grobstofflich wie feinstofflich.
Dies kann ganz bewußt geschehen, wenn wir uns für oder gegen bestimmte Handlungen im Detail entscheiden, das kann aber auch ganz locker „aus dem Bauch heraus“ – gefühlsgesteuert – oder aus dem Herzen erfolgen.
Alles ist möglich, und wir sollten alle Möglichkeiten auch nutzen.

9. Die Vision einer glücklichen Zukunft

Es gibt schon einige solcher Beschreibungen eines menschlichen Zusammenlebens in einer mehr oder weniger fernen Zukunft. Leider ignorieren die meisten dieser Visionen, daß auch die Gewalt eine der Grundkräfte der Natur ist, d.h. ohne zielgerichtete Gewaltanwendung an manchen Stellen kann Leben nicht gestaltet werden – ohne Zerstörung des Alten kann nichts Neues entstehen.
Alles befindet sich in permanenter Veränderung, nichts ist ewig – außer dem Leben selbst.

Aber zuerst wäre wohl zu hinterfragen, was wir denn konsensmäßig unter Glück verstehen wollen.
Natürlich hat jeder Mensch zu jedem Zeitpunkt ein eigene Vorstellung von Glück, und wirklich glücklich fühlen wir uns dann meist unter ganz anderen Umständen als wir uns vorgestellt hatten.

In unserer momentanen ich-bezogenen Gesellenschaft wird Glück meist mit einer Auswahl von Dingen („Haben“) assoziiert – weniger mit Zuständen und deren Veränderung („Sein“). Jeder kennt den berüchtigten Werbespot: „Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Pferd…“ – Habsucht in Reinform.
Sogar die Menschen um uns herum – Ehepartner, Kinder – werden vor allem unter „besitzanzeigenden“ Aspekten betrachtet („meine Frau, mein Mann, mein Sohn, meine Tochter“) – die Folge sind Eifersucht und Herrschsucht, d.h. unnötige Konflikte.

Natürlich kann auch ein nach langem Sehnen endlich erlangter Gegenstand ein momentanes Glücksgefühl auslösen (typischerweise Schuhe bei Frauen, Auto bei Männern, Spielzeug bei Kindern usw.), aber von Dauer sind solche Gefühle selten: Besitz macht eben nicht wirklich glücklich.

Etwas anderes scheint es zu sein, wenn der Besitz einem „guten“ Zweck dient, d.h. wenn er „nur“ dazu dient, benutzt zu werden – um bestimmte Gefühle des Seins zu erzeugen.
Zum Beispiel ein Segelboot, das uns auf dem Wasser zu einem Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit verhilft – auch wenn das (gerade bei einem windabhängigen Segelboot auf dem verkehrstechnisch streng geregelten See oder Meer) eine völlige Illusion ist.

Auch sind unsere heutigen Vorstellungen von Glück noch vielfältigen Konditionierungen, Prägungen, Vorbehalten und Vorurteilen unterworfen, mit denen uns die heutige Ellenbogen-Gesellschaft nach wie vor täglich „versorgt“.
Wann sich jeder daraus lösen kann, also bereit und in der Lage ist, sein Leben und sein Glück völlig neu zu denken, wird auch individuell verschieden sein, und sicherlich wird dies auch nur Schritt für Schritt möglich sein.
Was kein Grund ist, sich nicht gleich und sofort auf den Weg zu machen… 😉

Wir merken schon: da jeder eine andere Vorstellung von Glück hat, wird auch jeder eine eigene Vorstellung von einer glücklichen Zukunft haben – dies betrifft vor allem die Prioritäten.
Was aber möglich sein sollte, daß ist eine Aufzählung, was alles „dazugehört“, wenn der Mensch sich glücklich fühlen soll – ohne eine Reihenfolge an „Wichtigkeit“.

Probieren wir das mal: was gehört einfach dazu, wenn wir glücklich sind – in diesem oder jenem Maße, ohne Bewertung.

+ Gesundheit – Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts
+ relative materielle Sicherheit – auf einem gewissen Niveau, für eine bestimmte Zeit
+ Freude – an Dingen, über Vorgänge, auf Gelingen usw.
+ Liebe – geliebt sein und lieben, möglichst erfüllt, d.h. auf Gegenseitigkeit
+ Harmonie – mit sich, seiner Umwelt, der Natur, seinem Wollen, seinen Werten
+ Verbundenheit – mit Familie, Verwandten, Freunden, Kameraden das Glück teilen
+ Emotion – ein Hochgefühl der momentanen Zufriedenheit (Adrenalin)
+ Freiheit – von Zwängen, Bedrängnis, Druck, Bedrohung
+ Frieden – sicher sein, daß die nähere und fernere Umgebung nicht zerstört wird
+ Gerechtigkeit – daß dieses Glück nicht auf dem Leid anderer beruht.

Jeder mag da seine eigene Liste machen und diese dann nach Wichtigkeit ordnen – das ist manchmal ganz reizvoll, wenn abgewogen wird, was denn eher oder mehr wesen-tlich ist.
Auf jeden Fall hilft es dabei, sich über die eigenen Werte und deren Prioritäten klar zu werden – und dabei alle diese zu hinterfragen.

Kommen wir nun zur Zukunft.
Daß sich diese enorm von den jetzigen „Verhältnissen“ wird unterscheiden müssen, fühlen viele unterbewußt, auch wenn eine allgemeine Abneigung gegen jegliche starke Veränderung in uns heranerzogen wurde.
Aber in der Natur (und natürlich auch in der Gesellschaft) ist alles in ständiger Bewegung und Veränderung, daher sind doch die Bestrebungen nach „Ruhe“ und „Stabilität“ eher kontraproduktiv: halten sie uns doch davon ab, die permanente Veränderung zu akzeptieren und aktiv zu gestalten.

Ein Grundverständnis kann dabei sehr hilfreich sein: daß wir es nicht mit „Dingen“ zu tun haben, sondern mit Vorgängen.
„Nichts ist so stabil wie die Veränderung, nichts so dauerhaft wie ein Provisorium.“ 😉
Letztlich gibt es auch nichts anderes als eine sich in ununterbrochener Weiterentwicklung befindliche Welt, in der wir „zurechtkommen“ müssen.
Zu Recht kommen? Müssen? 😉

Nein, einfacher ist es, leben zu wollen: selbstbestimmt, aktiv, schöpferisch gestaltend.
Und letztlich geschieht das ständig, weil wir mit unseren heutigen Handlungen die Ereignisse unseres morgigen Lebens „hervor-rufen“,
– ob wir wollen oder nicht,
– ob wir es erkannt haben oder nicht,
– ob wir das bewußt gestalten oder unbewußt uns mit ständigen „Schicksalsschlägen“ konfrontiert sehen.

So wie wir heute handeln, wird unser Morgen aussehen.
Und handeln können wir immer nur heute, im HIER und JETZT.
Sind wir uns dessen stets bewußt?
Daß wir mit jedem Gedanken, mit jedem Wort, mit jedem Wollen, mit jeder Tat HEUTE die „Zukunft“ gestalten?

Wer nicht weiß, wo er hin will, wird nirgendwo ankommen.“

Damit die Zukunft so wird, wie wir sie haben wollen, ist es zwingend erforderlich, daß wir uns möglichst konkret darüber Gedanken machen.

Ja, träumen, wie wir leben wollen – das ist kein Eso-Quatsch, sondern dringende Notwendigkeit.
Uns vorstellen, visualisieren, wie wir künftig mit unseren Mitmenschen umgehen wollen, und dies schon HEUTE anfangen umzusetzen – das ist der Weg die Zukunft zu gestalten.

Ich will nicht, daß die Natur noch weiter zerstört wird?
Dann muß ich heute, jetzt alles unterlassen, was diese Naturzerstörung hervorruft und unterstützt – so schwer mir das im Einzelnen auch fallen mag.

Ja, das greift ganz tief in unser tägliches Leben ein. Und ich werde nicht darum herumkommen, etwas zu tun.
Denn wenn ich nicht bereit bin, heute damit zu beginnen:
wie will ich dann von anderen fordern, sie sollten es irgendwann tun?

Komm, Kamerad, nimm du die Knarre und laß mich hintern Baum“?
Hat noch nie funktioniert… 😉

10. Der Übergang vom Heute zum Morgen

Trotz aller zweifelhaften „Segnungen“ der Digitalisierung: das Leben verläuft ausschließlich analog und kontinuierlich – sprunghafte Ereignisse, schicksalhafte Einschnitte, die von heute auf morgen unser Leben „umkrempeln“, sind äußerst selten.
Und sie deuten sich immer vorher durch andere, kleinere „Stupser“ des Schicksals an.
Die wir stets ignorieren.

Daher ist auch nicht zu erwarten, daß wir mit einem Sprung aus dem Heute ins Morgen gelangen werden – es wird ein mehr oder weniger langwieriger Prozeß sein, dessen Heftigkeit, Dauer und Schmerzhaftigkeit vor allem von unserer eigenen Bereitschaft abhängt, diesen Prozeß zu gestalten – oder zumindest uns diesem nicht zu widersetzen.

Wenn ich also möchte, daß andere Menschen mir ehrlich und aufrichtig begegnen, dann muß ich heute bei mir selbst anfangen, d.h. ich muß ein Beispiel geben und von mir aus den anderen genau so entgegenkommen – und ganz offen dies auch mitteilen.

Dann kann der andere entscheiden, ob er mitmachen will oder versuchen will, mich trotzdem zu betrügen – das wird dann aber seine eigene Entscheidung sein, mit der ich (karmisch) nichts zu tun haben werde.
Freilich werde ich darauf achten, wie der andere reagiert, und meine Handlungen dementsprechend einrichten.
Aber ich werde nicht von meinem Grundsatz abgehen, selbst ehrlich und aufrichtig zu sein.

Nein, natürlich darf ich keine Angst haben, mich „unmöglich zu machen“, als „weißer Rabe“ zu erscheinen, von anderen als „Depp“ angesehen oder nicht anerkannt zu werden – das ist der Preis der Veränderung.
Aber ich werde nur solange als „Depp“ angesehen werden, wie die anderen nicht bereit sind, ihr eigenes Verhalten zu verändern, und auch ehrlich und aufrichtig zu mir zu sein.

Und: nein, ich werde, wenn mich einer betrügt, nicht zurückfallen in die alten Gewohnheiten und diesen Menschen auch betrügen. „Tit for tat“ ist nur in der Spieltheorie (angeblich) die erfolgreichste „Strategie“ – im Leben taugt sie nicht. Denn:
„Auge um Auge – und die halbe Welt ist blind.“

Wie gesagt: das bedeutet nicht, daß ich mich von allen ausnutzen lasse.
Sondern ich werde einfach mit den Menschen zusammenarbeiten, die bereit sind, mir so entgegenzukommen, wie ich ihnen begegne.
Sollen die Betrüger sich doch mit ihresgleichen „vergnügen“ – vielleicht brauchen sie ja diesen „Kick“: er mich oder ich ihn…

Nach diesen Beispiel kann ich in jeder Hinsicht verfahren, d.h. ich kann mein Leben so umgestalten, daß ich genau mit den Menschen in Verbindung trete, die bereit sind, sich und ihr Verhalten auch zu verändern.
Und:
Schon nach kurzer Zeit werde ich nur noch mit solchen Menschen zu tun haben.
So kann ich mein „Geschäftsleben“ schon mal vollständig umgestalten (vereinfachen) und viel zufriedener werden.

Und bei denen, die mir nahe stehen (Familie, Sippe, Freunde usw.), werde ich durch mein Beispiel auch Veränderung hervorrufen – selbst wenn das einige Zeit dauern kann.
Aber es sind nur wenige Menschen derart „abgebrüht“, daß sie meinem freundlichen, ehrlichen Verhalten weiterhin mit Niedertracht und Hinterhältigkeit begegnen.

Sollten sich in diesen nahen Kreisen solche Menschen finden, kann ich immernoch offen auf diese zugehen und unter vier Augen in netter Athmosphäre mal mit ihnen sprechen, ob sie sich dabei so richtig wohlfühlen oder nicht doch etwas verändern wollen.
Oft genügt solch ein kleiner Stupser schon, und der Mensch kommt ins Nachdenken…

So einfach soll das sein?“

Ja, so einfach kann es sein.
Einzige Voraussetzung:
ich bleibe mir selbst gegenüber offen und ehrlich, und bin bereit, mich jederzeit selbst zu überprüfen und zu verändern – natürlich zum Besseren.
Mehr ist nicht erforderlich.
Und: anfangen damit kann jeder sofort

Auch die längste Wanderung beginnt mit dem ersten Schritt.“


10 Kommentare

  1. Ilka sagt:

    Ja, genau! „Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt!“ =D

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  2. b4aeion sagt:

    Ich füge mal das folgende sowohl als Mit+ /Vor BEdingung als auch als UnPolylemma erster Schritte dazu :0))

    Die WHO befürchtet – selbst schon ganz aufgelöst und verwirrt – , dass Milliarden Individuen in den nächsten 10 Jahren infiziert werden könnten– mit unabsehbaren Folgen für unsere so kostbare Konsumgesellschaft!

    Hier folgen die Hauptsymptome dieser schrecklichen Krankheit:

    1. Die Neigung sich durch seine eigene Intuition leiten zulassen, anstatt unter dem Druck von Ängsten, aufgezwungenen Ideen und Verhalten, das in der Vergangenheit konditioniert wurde.
    2. Totaler Mangel an Interesse, andere oder sich selbst zu beurteilen, oder sich mit etwas zu beschäftigen, das Konflikte verursachen könnte.
    3. Totaler Verlust der Fähigkeit, sich Sorgen zu machen – das ist eines der allerschlimmsten Symptome.
    4. Eine konstantes Wohlgefühl beim Wertschätzen von Menschen und Dingen so wie sie sind, was zur Folge hat, dass man Andere nicht mehr verändern will.
    5. Das Bestreben, sich selbst zu ändern, um für die eigenen Gedanken, Gefühle, Emotionen, Körper, das materielle Leben und die Umgebung auf eine positive Art zu sorgen, so dass unser Potential an Gesundheit, Kreativität und Liebe voll entwickelt wird.
    6. Rezidivierende (wiederholte) Anfälle von Lächeln: einem Lächeln, das “Danke” sagt und das ein Gefühl von Einheit aufbaut mit allem was lebt.
    7. Ein stets weiter wachsende Empfänglichkeit für Einfachheit, Lachen und Freude.
    8. Stets häufigere Momente in welchen man kommuniziert mit seiner Seele in Gewahrsein, was ein angenehmes Gefühl von Zufriedenheit und Glück verursacht.
    9. Befriedigung darin finden, dass man sich wie ein Mensch verhält, der Fröhlichkeit und Freude bringt anstatt Kritik oder Gleichgültigkeit.
    10. Die Fähigkeit, alleine, im Paar, in einer Familie und Gemeinschaft auf eine flotte und gleichberechtigte Art zu leben, ohne Opfer, TäterIn oder RetterIn spielen zu wollen.
    11. Ein Gefühl von Verantwortlichkeit und Glückseligkeit, dass man der Welt seine Träume von einer harmonischen und friedlichen Zukunft und einer Welt im Überfluss schenken will.
    12. Totale Akzeptanz der eigenen Anwesenheit auf der Erde, und der Wille, sich jeden Moment zu entscheiden für das, was schön, gut, wahr und lebendig ist.

    Wenn Sie weiterhin in Angst, Abhängigkeit, Konflikten, Krankheit und Konformismus leben wollen, vermeiden Sie dann um jeden Preis den Kontakt mit Menschen, welche diese Symptome zeigen. Denn dieser Zustand ist äußerst ansteckend.

    Falls sich bei Ihnen schon erste Symptome zeigen, müssen Sie wissen, dass Ihr Zustand wahrscheinlich hoffnungslos ist. Medizinische Behandlungen und legale/illegale Suchtmittel können für kurze Zeit einzelne Symptome unterdrücken, aber das unausweichliche Fortschreiten der Krankheit kann nicht aufgehalten werden.

    Es gibt nämlich keinerlei Impfung gegen Glück.

    Weil diese Glückskrankheit den Verlust der Angst vor dem Tod mit sich bringt, einer der zentralen Pfeiler, auf den sich der Glaube der materialistischen modernen Gesellschaft stützt, kann eine große soziale Veränderung entstehen, die sich äußert im Verlust der Neigung Krieg führen zu wollen, in der Neigung Recht haben zu wollen, im Entstehen von Ansammlungen von glücklichen Menschen, die singen, tanzen und das Leben feiern; im Auftreten von Gruppierungen, die ihre körperliche und seelische Heilung feiern, die Lachanfälle und kollektive Glücksgefühlsausbrüche haben.

    Bitte weiterverbreiten und dadurch – soweit wie noch möglich – verhindern, dass diese Seuche die mühsam errungenen heiligen Werte unserer so heiß geliebten kapitalistischen Konsumgesellschaft weiter in Schutt und Asche legt … Wir sind hier! Du auch?

    MUNAY SONQO + NAMASTE ~ ~ ~ B4AEION ___NOIEA FOUR BE !!!!!
    by4NOW

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  3. […] als “Wissenschaft” ist, haben wir hier schon hinreichend dargelegt; auch wie man sich eine bessere, wirklichkeitsnahe Ökonomie vorstellen könnte. Hier nun der Hinweis auf die Analyse eines Kenners der Finanzwelt, Ernst Wolff, […]

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  4. Kairos sagt:

    Zum „Hinweis des Tages“ kann ich einen Link beisteuern.
    Sehr schön Dargelegt, per Schüleraufsatz . . .
    Nur leider leben wir noch bei einem großteil unserer Mitmenschen in der Welt des schnellen vergessens, welche durch die Nachrichtenüberflutung (Beinflussung) in die Richtung gedreht wird, wo die Schafherde grasen soll.

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  5. […] Werbung und weitere Gebrechen des modernden Kapitalismus – siehe unsere WWW-Serie und unseren Vorschlag für eine neue Wirtschaftsordnung, der hier sehr empfohlen wird, zuerst zu lesen, da die wichtigen Punkte im […]

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  6. […] es hier auf bb, mit einer ausführlichen 14-teiligen Analyse des heutigen Wirtschaftssystems und einem Vorschlag, nach welchen Kriterien eine zukunftsfähige Wirtschaft zu organisieren sein könnte. […]

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  7. […] Es wird auch keine Konkurrenz mehr geben, da die ökonomischen Zwänge im Zinssystem, welche diese hervorgerufen haben, entfallen sind. Die vorherrschende Form der wirtschaftlichen Beziehungen wird die Kooperation sein. Ebenso wird durch den Wegfall jeglicher Zinsen auch der Wachstumszwang entfallen – beste Voraussetzung für eine natürliche Lebensweise. Mehr zu den Prinzipien einer künftigen natürlichen Wirtschaftsweise hier. […]

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  8. […] Eine „gute Wirtschaft“ gibt es in jenem Teil der kapitalistischen Welt, der die Schwachen (Kolonien, Halbkolonien) ausraubt und Dollarnoten druckt. Ja, man kann nur immer wieder staunen, was für Menschen mit welchem Intelligenzniveau die Perestrojka und die Postperestrojka nach oben gespült haben. Möglicherweise hat man gerade solche ausgewählt für die Realisierung des halbkolonialen Schemas. […]

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  9. […] schon mal einiges zu sagen, aber besser weisen wir auf unsere hiesige Artikelserie hin – und auf unseren Lösungvorschlag – […]

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  10. […] soll er nicht zu Strömen von Blut führen, von unten her beginnen – von jedem Einzelnen, der sein Leben dahingehend verändert, wie es hier schon ausführlich dargelegt wurde – auch wenn dies der langwierigere Weg […]

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