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Persönliche Daten nutzen

(LH) Wer ist sich wirklich darüber im Klaren, was seine persönlichen Daten über ihn „verraten“ und was man damit „anfangen“ kann? Ich gebe ehrlich zu, daß ich davon nur eine vage Vorstellung habe. Nun muß ja nicht jeder alles wissen – es gibt ja „Hirnies“, also Fachleute, die sich professionell mit einem Thema befassen und uns dazu aufschlauen können…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 8./12. Januar 2019
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Wie man eure persönlichen Daten gegen euch verwenden kann

07. Januar 2019

Geheimhaltung ist schwer, besonders wenn du nicht weißt, was genau du verbergen solltest und warum. Die „sozialen“ Netze und überhaupt die Kommunika­tionstechnolo­gien machen unser Leben immer trans­parenter für die Umgebung.
Wir teilen ständig irgendwelche Informationen an Bekannte und sogar an völlig Fremde mit. Der Selbst­erhaltungstrieb sagt uns: man sollte nicht allen alles mitteilen. Irgendetwas aus unseren persönlichen Daten kann sich sehr wahrscheinlich als Achillesferse erweisen. Die Frage ist, was genau.

Die Mehrzahl der Menschen begreift, daß in der modernen Welt das Mitteilen von einigen Ziffern, die auf der Kreditkarte stehen, gleichbedeutend ist mit „jemandem Zugriff geben auf den Geldbeutel“.
Aber es gibt weniger offensichtliche Risiken, die mit Daten verbunden sind, die wir noch nicht als geheimzuhalten erkannt haben.
Wir bieten eurer Aufmerksamkeit einige Beispiele von persönlichen Daten an, die gegen euch verwendet werden können.

Paßkopien und Identifikations-Codes

Im vergangenen Sommer war eines der meist erörterten Themen im ukrainischen Facebook-Segment des Problem der Ausstellung der biometrischen Auslandspässe – rein aus dem Andrang heraus, der rund um die Möglichkeit der visafreien Einreise in die EU entstand. Die Glückspilze, die dieses Dokument erhalten haben, publizierten erfreute Mitteilungen und viele fügten ein Foto des Reisepasses in geöffnetem Zustand bei.
Wenn ihr sowas getan habt, dann geht sofort zurück zu diesem Eintrag und löscht ihn.

Wenn ihr vor euren Bekannten angeben wollt mit einem besonders seltenen Visum, dann muß nicht als Bestätigung der Konsulatsstempel gezeigt werden.
Solche Handlungen sind einfach ein Geschenk für alle möglichen „Identifikationsdiebe“.
In vielen Ländern gibt es heute die Möglichkeit, einen Kredit-Einkauf zu tätigen auf euren Namen oder mit eurer Bürgschaft, wenn man über die Daten verfügt, die eure Person identifizieren.
In der Regel sind das die Nummern eures Reisepasses, wo und von wem ausgegeben. bei Auslandspässen der Gültigkeitszeitraum, plus die Heimatanschrift und der Arbeitsplatz.

Die letzten beiden Punkte sind sehr leicht festzustellen. Angaben über die Arbeitsstelle sind fast immer in den sozialen Netzen zu finden, und die Wohnanschrift ist im Wesen eine Handbuch-Information.
Die Paßnummer und der Identifikationscode sind da andere Kaliber. Die kennt außer euch nur euer Arbeitgeber, die Rechtsschutzorgane und die Steuerbehörden. Theoretisch muß sich der Identifikationsdieb also ganz schön anstrengen, wenn ihr ihm die Aufgabe nicht so erleichtert.

Wenn ihr also einen Online-Fragebogen ausfüllt, wo die Paßdaten und die Personen-Ident-Nummer abgefragt werden, oder bevor ihr jemandem eine Fotokopie der Identifikationsdokumente per Email sendet, solltet ihr euch zumindest davon überzeugt haben, daß die Anfrage keine Falle ist.
Es ist nicht sonderlich schwierig, eine Email oder einen Fragebogen zu generieren, die angeblich von einer seriösen Organisation kommen, welche ein Recht darauf hat, diese Informationen zu bekommen.
Und auf keinen Fall solltet ihr jemandem diese Informationen und Zahlen am Telefon diktieren. Anderenfalls könnte es sein, daß ihr in Kürze eine Rechnung über eine beeindruckende Summe erhaltet, für Waren, die ihr nicht gekauft habt.

Angaben zu Krankheiten, Arzneien und anderen Heilverfahren

Vor drei Jahren wurde die Datenbank eines der größten amerikanischen Versicherungs­unternehmen geknackt. Nach amerikanischem Gesetz müssen die Versicherer und die medizinischen Einrichtungen dem Kunden sofort einen Verlust an persönlichen Daten mitteilen. Diese Mitteilungen blieben nicht unbemerkt, die Firma wurde mit Gerichts­klagen überzogen. Vor allem von jenen, die eine medizinischen Versicherung gekauft hatten und dementsprechend detaillierte Informationen über den Zustand der eigenen Gesundheit und Gesundung gemacht hatten. Sehr viele von diesen Klagen wurden gewonnen, die amerikanischen Gerichte erkannten die Offenlegung medizinischer Informationen als nicht nur moralischen, sondern materiellen Verlust an.
Und nicht ohne Grund.

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber viele Arbeitgeber prüfen in unserer Zeit sorgfältig die Informationen über potentielle oder schon eingestellte Mitarbeiter. Den medizinischen Daten wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Ein Mensch, der ernste Probleme mit der Gesundheit hat, wird kaum eine verantwor­tungsvolle Position angeboten bekommen. Der Arbeitgeber wird nicht in seine Ein­arbeitung investieren und überhaupt nicht auf eine langfristige Tätigkeit ausgehen.
Bei sonst gleichen Daten von zwei etwa gleichwertigen Bewerbern für eine Stelle wird stets der gesündere bevorzugt werden.

Datenbanken, welche Informationen über den Gesundheitszustand einzelner Menschen enthalten, werden schon längst verkauft und gekauft, auch wenn das illegal ist.
In einigen Ländern kosten sie mehr als die Datenbanken mit den Vorlieben und Interessen, die für gezielte Reklamezwecke verkauft werden.
Einen Einbruch in die Datenbank des Unternehmens, wo ihr eure medizinische Versicherung abgeschlossen habt, oder jener Klinik, in der ihr eine Heilung durchlaufen habt, wird man nie ganz verhindern können. Aber ihr solltet euch bemühen, nicht noch selbst zum Verbreiter unerwünschter Informationen zu werden.

Bei der Erörterung in medizinischen Foren ist es besser, anonym aufzutreten, und in den sozialen Netzen solche Mitteilungen nicht zu machen, und wenn ihr die Gewohnheit habt, euch darüber zu beschweren, wie schlecht ihr euch fühlt, dann solltet ihr das schnellstens ablegen.
Es ist wichtig zu kapieren, daß dies auch den Gesundheitszustand eurer Kinder und Eltern betrifft. Besonders wenn sie eurer Sorge obliegen.

Dokumente, die ein Eigentums- oder Erbrecht bestätigen

Rechtsetzende Dokumente sind leider nicht sehr schwer nachzumachen, besonders wenn deren Registriernummern bekannt sind. Könner, die Daten aus dem Eigentums­nachweis für eure Wohnung oder euer Grundstück herauskopiert haben, können dieses kaum verkaufen – zu groß ist die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung während der Vorverkaufsüberprüfung.
Aber darauf eine Schuldverpflichtung (Hypothek) eintragen zu lassen, die sie selbst nicht beabsichtigen zu erfüllen, ist durchaus möglich und nicht so sehr selten. Sogar wenn es gelingt, vor Gericht zu beweisen, daß der Anspruch der Kreditoren auf euer Eigentum nicht berechtigt ist, weil ihr der einzige rechtmäßige Eigentümer seid und an den verbrecherischen Handlungen der Täter keinen Anteil hattet, gehen sehr viel Nerven und Geld dafür drauf.
Den gleichen Trick kann jemand mit eurem Auto oder einem anderen mobilen Eigentum anwenden.

Um solche Unannehmlichkeiten zu umgehen, sollte jeder sich zur Regel machen, niemanden und nie gescannte rechtsetzende Dokumente zu schicken. Eine Anfrage, die per Email, SMS oder per Telefon gestellt wurde, kann sich als gefälscht erweisen.
Solche Anfragen sind eine der populärsten Arten von Betrug heutzutage.
Im Englischen gibt es sogar als neue Begriffe die „Phishing mail“ und den „Phishing Call“, d.h. E-Post und Anrufe, die Daten „abfischen“ sollen.
Gewöhnlich wenden sich die Betrüger im Namen von soliden Firmen an die Leute, oft sehr formal und sogar auf Firmenbriefbögen, und bitten darum, ihnen eine Kopie der Dokumente zu übermitteln.
Wenn tatsächlich Kopien von Dokumenten erforderlich sind, so sollten diese ausschließlich persönlich überreicht werden, nachdem man sich vorher davon überzeugt hat, daß der diese Dokumente entgegennehmende Mensch für deren weitere Nutzung die Verantwortung trägt.
(hier kommt mir wieder der Spruch mit dem Pferd vor der Apotheke in den Sinn, denn ein Bekannter ist beinahe auf einen solchen enorm frechen Betrugsversuch herein­gefallen; er hatte eine solche Phishing-Mail erhalten und klugerweise die Übergabe der Dokumente an einen Notar gefordert; er wurde dann auch telefonisch zu einem Termin in das örtlich zuständige Notariat einbestellt; dort erschien dann auf dem Flur ein korrekt gekleideter „Notariatsgehilfe“, stellte sich ordentlich mit Visitenkarte vor, und bat darum, die Dokumente zwecks Prüfung vorher einsehen zu dürfen; der Gehilfe versuchte dann nach ein paar Minuten „Studium“, mit der Mappe über die Treppe zu verschwinden: „ich muß grad nochmal wohin“, jedoch war mein Bekannter auf Zack und nahm ihm die Mappe wieder ab, mußte allerdings später feststellen, daß eines der Dokumente schon von dem „Gehilfen“ entwendet worden war – zum Glück nicht das wichtigste, aber das Duplikat gab es auch nicht umsonst -, später stellte sich dann heraus, daß weder der Notar von dem anberaumten „Termin“ etwas wußte, noch daß er einen Gehilfen hatte…)

Die Kreditgeschichte

Unabhängig davon, ob ihr ein guter Kreditnehmer seid oder nicht, die Informationen über eure Beziehungen zu den Banken und anderen Kreditorganisationen solltet ihr lieber geheimhalten.
Eine gute Kreditgeschichte ruft nur das ungesunde Interesse von Identifikationsdieben hervor, denn für sie bedeutet das, daß sie auf euren Namen ein größeren Reibach machen könnten.
Eine schlechte wird eurer Firmenkarriere schaden.
Vermeidet Gespräche über nicht bezahlte Schulden und unterlaßt es auf jeden Fall, im unsozialen Netz jammernde Posts darüber loszulassen, wie schwer es euch fällt, den Kredit abzuzahlen. Ein Mensch, der sich in einer solchen Lage befindet, wird stets als erster verdächtigt, wenn ein organisierter Diebstahl oder eine Teilnahme an Korruptions­geschäften o.ä. untersucht wird.
Er wird keine Vollmacht von der Firma bekommen, in ihrem Namen Verpflichtungen einzugehen und eher gar keine verantwortungsvolle Tätigkeit übertragen bekommen.

Wenn bei euch alles umgekehrt ist – keine Schulden, und auf den Bankkarten sind solide Kreditlimits eröffnet -, solltet ihr damit auch nicht angeben – sonst weckt ihr bei irgend­jemandem den Wunsch, dies auszunutzen.

Reisepläne

Es gab eine Zeit, da mußten die Wohnungseinbrecher nicht wenig Aufwand betreiben, um ein passendes Objekt zu finden und herauszubekommen, wann die Hausherren nicht daheim sind. Man mußte einige Zeit das Haus beobachten, das man aufs Korn genommen hatte, herausfinden, wann die Bewohner auf Arbeit und zum Studium fahren, und wann sie gewöhnlich zurückkommen.
Manchmal mußte man auch einen „Sucher“ beteiligen, der reiche Häuser herausfand und die Pläne der Hausherren aufklären half.

Dank den sozialen Netzen ist das heute nicht mehr nötig. Die Nutzer demonstrieren so gern ihren Wohlstand, daß die Suche nach Orten, wo man etwas abgreifen kann, keinerlei Arbeit macht.
Wieviele Menschen in der Wohnung oder im Haus leben, ist gewöhnlich aus den Fotos herauszulesen, wann und wohin sie weggehen, aus den Daten der Geolokation.
Wenn es einen Hund gibt, so ist das gewöhnlich in dem Profilen der Hausherren sichtbar.

Aber die für die Diebe wertvollsten Angaben sind die fröhlichen Nachrichten darüber, daß die Hausherren auf Reisen gehen wollen. Ein Familienfoto am Ferienort samt Geolokationsangabe bedeutet sehr wahrscheinlich, daß die Wohnung, wo die Familie lebt, leer ist.
Und die begeisterten Mitteilungen von Flugplatz im Sinne, daß „wir endlich am Meer angekommen sind“, bedeutet, daß die Wohnung noch einige Tage leerstehen wird.
Wenn ihr also keine Diebe einladen wollt, dann teilt eure Eindrücke erst nach der Rückkehr aus dem Urlaub mit und gebt keinerlei Nachricht von eurer Abreise.

Autounfälle und Gerichtsklagen

Wenn ein potentieller Arbeitgeber sich von eurer Zuverlässigkeit überzeugen will, dann wird er alles aufklären, was eure gewöhnlichen Verhaltensschablonen angeht. Wenn Angaben über einen potentiellen Mitarbeiter gesammelt werden, dann achten die Sicherheitsdienste großer Unternehmen besonders auf seine Zusammenstöße mit dem Rechts- und Justiz-System.
Da sie keine Vollmachten haben, offizielle Anfragen an die kompetenten Organe zu stellen, geht die primäre Suche hauptsächlich durch die offenen Quellen.
Deshalb ist es für jemanden, der darauf aus ist, Karriere zu machen, nicht ratsam, in den unsozialen Netzen seine Autounfälle, an denen er beteiligt war, und seine Gerichts­prozesse, in denen er mitgewirkt hat, offenzulegen.

Denn es ist in diesem Falle unwichtig, ob jemand primär schuldig oder unschuldig ist. Es wird sich eher niemand damit befassen, in die Details einzusteigen, sondern einfach vermuten, daß der Kandidat für den Posten ein Mensch ist, der zu Konflikten neigt und / oder er Schwierigkeiten hat, sein tägliches Verhalten konkreten Regeln zu unterwerfen.

( Quelle )
– – – – – – – – – – – – – –

Nachbemerkung des Übersetzers:

Freilich hat sich der Autor hier vorwiegend auf einige signifikante Fälle des gezielten Mißbrauchs persönlicher Daten zum Vorteil von einzelnen und organisierten Verbrechern beschränkt, die zu unmittelbarem materiellem Schaden führen können.
Das große Thema BIG DATA ist nur angerissen, wir werden es demnächst weiterführen.

(Fortsetzung folgt)


5 Kommentare

  1. makieken sagt:

    Hmm, ich tausche „meine persönlichen Daten“ gegen „die Daten meiner Person“, d.h. des Konstruktes, welches mir als Mensch zur Geschäftsführung übereignet wurde.

    Aus den unsozialen Netzwerken bin ich schon lange ausgestiegen, beim Arzt war ich auch schon Jahre nicht. Ist aber auch nicht so schlimm, weil da ich mich selbst frühzeitig verrentet habe, brauche ich keinen Arzt mehr, weil die taugen nur zum Ausstellen eines Krankenscheins. Hast Du keinen Arbeitgeber, brauchst Du auch keinen Krankenschein…

    Mit der Unterschrift habe ich allerdings inzwischen echt Probleme. Seitdem ich weiß, dass mir nicht mal mein Name gehört und wozu so eine Unterschrift alles verwendet werden kann. Unterschreibe daher, wenn möglich, nur noch mit meinem Vornamen. „Behörden“ kriegen unleserliches Wischiwaschi (so wie andersrum auch) und nur noch in Kopie. Blöde Welt, die mir so nicht mehr gefällt. Wo gehts zurück zur Unwissenheit? :-/

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  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. webmax sagt:

    Wirklich sehr informative Zusammenstellung.
    Warum wird das an der Schule nicht unterrichtet?
    Ebenso wenig wie Wissen zum Finanzkreditgebaren, zur Gesundheit/Mefdiztin. zu richtiger Kindererziehung und zur Ehe/Schwabgerschaft?

    Mit all diesen Dingen und dem Nichtwissen davon wird gewaltig Geld verdient.

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  4. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  5. Thom Ram sagt:

    webmax

    Warum wird Solches an der Schule nicht unterrichtet, so fragst du.

    Sag mal, müssen wir bei Adam und Eva anfangen? Wir wissen doch prinzipiell genau, warum Solches eben gerade nicht unterrichtet wird.

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