bumi bahagia / Glückliche Erde

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Corona / Laser / Regen in Balis Süden

Seit die neuen, überissen grossen *****Hotels den Strand versperren hier, hatten wir überdehnte Trockenzeit und regenarme Regenzeit.
Seit wir Corona haben, die Hotels also ratzeputz geschlossen sind, haben wir gelegentlich der Natur bekömmlichen Regen, jetzt, bis Ende Mai, deutlich in der Trockenzeit.
Soso. Aha. Und warum ist das so?
Das ist so, weil die Hotels aufziehende Regenwolken mit Laser bestrahlten und damit am Abregnen hinderten. Zum Leidwesen auch unseres Gartens.
Will sagen:
Hier hilft Corona der Natur. Indem Corona die Hotels stillgelegt hat.

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Corona? Corona helfe?

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Ich verweise auf das, was mir persönlich heute Kronleuchter aufgesetzt hat.
Thom Ram, 28.05.NZ8
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Corona Rapport von Bali

Maskenpflicht ausserhalb der eigenen Wohnung.

In unseren zwei Ortschaften hier sind 99,99% maskiert. Warum? Die Busse beträgt 300000Rupiah (20 Euro), das sind, Grössenordnung, drei Tageslöhne, je nachdem kann das heute auch ein Wochen- oder Monatsverdienst sein.

Temperaturkontrolle bei Bank und Warenhaus.

Händedesinfektion bei Bank und Warenhaus.

Zahnarztpraxen sind geschlossen.

Zutritt zu den Stränden ist untersagt.

Mobilität innerhalb der eigenen Ortschaft erlaubt, Fahrt nach anderen Ortschaften ist verboten. Angekündigte Zeitdauer: Bis zum 30. Mai, also zwei Wochen.

Wer das rare! Glück hat, überhaupt noch einen Job ausüben zu können, benötigt für die Fahrt zum Arbeitsort Personalausweis und ein schriftliches Dokument, entweder von der arbeitgebenden Company oder vom Dorfvorsteher ausgestellt. Stimmen Wohnort und Ausstellungsort des Personalausweises nicht überein, und ist man nicht bei einer Company angestellt, kriegt man keine Fahrerlaubnis.

Übersetzen auf andere indonesische Insel erfordert Nachweis, dass man geimpft ist.

Übersetzen auf andere indonesische Insel erfordert Nachweis, dass man geimpft ist.

Übersetzen auf andere indonesische Insel erfordert Nachweis, dass man geimpft ist.

Welche Impfung das sein soll, habe ich noch nicht herausgefunden. Ein hier wohnhafter Arbeiter will nach Hause, nach Java. Die verlangte Impfung muss er selber zahlen. 300000Rupiah, wie oben beschrieben ein Heidengeld.

Bali, hauptsächlich vom Tourismus lebend, ist touristenleer, seit Wochen.

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Auch uns betrifft es. Unser gutes Hausgeistli Suri wohnt im 20km entfernten Sanur. Ihre Bemühung, dort eine Fahrerlaubnis zur Arbeit zu ergattern, ist gescheitert. Ich versuche es beim hiesigen Dorfvorsteher…

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Nach wie vor: Wenn ich, mit offenem Visier, ein (mir nicht Bekanntes) Gegenüber frage, ob ihn das störe, ob er Corona fürchte, kommt entschiedenes „Nein, überhaupt nicht.“ Ich denke nicht, das sei der östlichen Höflichkeit geschuldet. Es ist stets mit etwas Staunen und meist von Lachen begleitet. Man macht den Seich einfach mit. Weil Vorschrift.

Wie lange? Die Menschen meines zweitnächsten Kreises, allesamt ohne Verdienst. Die Wenigen unter ihnen, welche etwas Land haben, können daraus herzlich wenig ziehen. So sind hier mittlerweile mindestens 60 Menschen äusserst dankbar für die Hilfestellungen von mir und von den vielen treuen bb – Seelen.

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Was wird aus der heutigen Situation erwachsen?

Die Frage muss lauten: Was ist in meinem Leben wichtig?

Segen uns allen.

Thom Ram, 15.05.NZ8

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Nun auch Bali / Lock down

Nun ist es offiziell. Vom 29.März bis 29.April 2020 erliegt das normale Leben drakonischen Verfügungen. Alles hat dicht zu machen. Lebensmittelgeschäfte werden zu bestimmten Tageszeiten geöffnet sein. Wenn man unterwegs ist, muss man einen triftigen Grund angeben können. Versammlungen sind verboten. (mehr …)

Corona auf Bali / Schlaglichter

Zuerst kein Schlaglicht, sondern 90% der auf Bali hausenden Realität. Fremdenverkehr auf null. Einzige Anlaufstelle, Flughafen Denpasar geschlossen. Bali lebt zu 90% vom Fremdenverkehr. Phantasie anschalten. Normalo denkt verd intensiv darüber nach, wie die tägliche Schale Reis übermorgen zu besorgen.

Schlaglichter nun. (mehr …)

Schule geschlossen / Fernunterricht auf Balinesisch

Auch hier werden die Schulen geschlossen, ab heute oder ab morgen.

Agus, unser Drittklässler, der hat vom Lehrer Aufgaben bekommen, täglich zu lösen, etwa zwanzig Seiten, pro Tag eine Seite, gesamt, oben schön angekündigt, gesamthaft 9 Stunden zwecks Bearbeitung beanspruchend. (mehr …)

Sandmännchen / Das Mini-Vögeli-Rätschen für 3000

 

Das Vögeli ist ein Teil vom (mehr …)

Tschüss Bali

Das hier wird mein letzter Beitrag von Bali,  und ich gehe in Wehmut. Natürlich habe ich dieses Völkchen hier schätzen gelernt. Besonders gestern von seinen zwei extremen Seiten. (mehr …)

Sandmännchen / Bali anders rum

Heute morgen war ich sehr müde, weil ich besonders viel sändelen musste in der Nacht. So viele Leute haben so viele Sorgen. Es tut mir so leid, und ich sändele immer mehr.

Da bin ich auf Bossis Schoss gekrochen und dann freute ich mich, weil Bossi gut aufgelegt war und mir eine gute Geschichte erzählen wollte.

Ich versuche jetzt so zu reden wie Bossi redet, aber ganz so reden kann ich nicht, aber ich denke, das macht nichts.

Er sagte: (mehr …)

Bali / Hinduistische Kindes-Einweihung

Krazzi und ich waren eingeladen, und herzlich gerne folgten wir dem frohen Rufe, fuhren die 100km nach Karangasem (Distrikt in NO), zur Heimat unserer befreundeten Familie, nahe des gewaltigen Vulkanberges Gunung Agung. (mehr …)

Plauderplauder / Drei Komma fünf Schlaglichtlein

Sass auf einem meiner zwei Barhochsitzen. Wurde freundlich aufgefordert, meine treueste aller treuen Bräute es bitzeli umzuparkieren (sorry, Schwiizertüütsch, in  Untersprache Deutsch: umzuparken). Tat ich. Parkieren äh parken wollte einer mit BMW. Ich tätschelte seine Braut, er trat aufs Gas, Motor pur, obergeilo, so, wie ich es liebe. Ich fragte den Weisshäutigen: How mutch horse power? Antwort: (mehr …)

Plauderplauder / Sorgen / Wut / Klärung

Eben habe ich mein gutes liebes Sandmännchen vom Puter weggebeten. Es war im Begriffe, die folgende Geschichte zu erzählen. Das lasse ich nicht zu. Sandmännchen hat viel Gescheiteres zu tun als schriftlich festzuhalten eine Folge von unglücklichen Umständen und teils gut gemeinten und zum Teil dummen Handlungen.

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Ich schreibe die Geschichte hier auf zugegebenermassen au es bitzeli, um meinen Kropf zu leeren, in der Hauptsache jedoch deswegen, weil sie stellvertretend für hier Uebliches steht.

Es geht um finanzielle Not und darob entstehende nicht nur schlaflose Nächte, viel mehr, um Unfall und Krankheit.

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Lieber Leser, die Lektüre ist nun wirklich kein Muss, wenn du also Wichtiges zu erledigen hast, dann klicke dich locker heiter weiter! (mehr …)

Plauderplauder / Pulsa kaufen und Rückfahrt / Die Zeit ist reif für Transzendenz

Zweites zuerst. „Die Zeit ist reif für Transzendenz.“

Immer noch häufiger erreichen mich Betrachtungen, welchen ich gebannt lausche.

Anklicken oder nicht, dir überlassen, guter Leser. Ich las, fasziniert.

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Nun, was mir auffällt, das ist das lustige Detail, wie sich mir eine Schere öffnet immer weiter. (mehr …)

Bambus / Architektur / Bali

Von Mia wieder mal dran erinnert, zur Freude unserer Augen und zur Anregung unseres Geistes.

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Folgend nun die Green Scool, basierend auf „Besinnung auf Naturgesetze, Besinnung auf Aesthetik, Besinnung auf Ethik“. Ich hatte sie vor 4 Jahren besucht. Sehr schön, in der Tat, und für mich Hobbyarchitekten begeisternd durch die geniale Nutzung des Bambus so, dass er seine ganze Stärke ausspielen kann und so, dass dabei herrlich phantasievolle Gebilde entstehen ….. doch kommt sie für Kinder indonesischer Normalos nicht in Frage. Viel zu teuer. Das sei grob und wahr danebengestellt.

Thom Ram, 11.01.07 (mehr …)

Weihnachten 2018 / 0006

Vor etwa 2000 Jahren wurde Joshua geboren. Als Erwachsener schenkte er den Menschen Wissen und Einsicht. Er war eine der weltweit massgebenden Inkarnationen, ein Leuchtfeuer fuer die letzten 2000 Jahre Kali Yuga, des finsteren Zeitalters, und sein Licht leuchtet auch weit in das beginnende Neue Zeitalter hinein.

Er brachte die dringend benoetigte Kunde der Liebe. Weil das Wort „Liebe“ permanent falsch verwendet wird, muss es heute immer noch, damit jedoch verwaessernd, praezisiert werden: Er sprach von der reinen Liebe, auch bedingungslose Liebe genannt.

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Das Jahr 2012 darf als Punkt in einer 13000 / 26000 jaehrigen Welle betrachtet werden, da die Welle ihren Tiefstpunkt erreichte.

Deswegen wird man meiner Vorgabe folgen und die Jahre ab 2012 zaehlen. Wir sind heute im Jahre 6.

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Wir feiern schlicht. (mehr …)

Plauderpauder / English lessons in Pondok Ram

Pondok – Huette

Ram kennst du ja.

Die meisten Kinder wachsen in Indonesien zweisprachig auf: Muttersprache plus die Einheitssprache „Indonesisch“. Viele Kinder sind darueber hinaus  Sprach – lern – begierig, und so dachte ich mir, ich biete Englischkurse fuer Anfaenger an.

Profit fuer mich! Ich bin gezwungen, viel selber zu lernen, in beiden Sprachen, und dies in gemaechlichem Tempo, sozusagen von Lektion zu Lektion. (mehr …)

Impfen / Briefmarkengross erlebt

…erlebt nur als Beobachter ich.

Habe meine Anfänger – Englischstunde für Kinder eben hier gegeben, und da war eine Mama mit zwei Töchtern, die Teil nehmen wollten. Die ältere Tochter, per Auge und Körpersprache und verbal wahrgenommen von mir ein sehr aufgewecktes Kind, sie nahm am Kurse Teil, die jüngere Tochter, noch Milchzähne, in der Klasse 1 der Schule

ein wunderschönes  Mädelchen, blass, blässer geht kaum (braunhäutiges Indonesierkind, nota bene), durchsichtig, mich an Glas erinnernd, hing in den Armen ihrer Mama.

Waddennwaddenn.

Sehr einfach.

Das Mädchen wurde heute geimpft. In der Schule. Einfach so. Dokter kommt. Klasse steht in Reihe. Zack, Injektion. (mehr …)

Indonesien / Kindesraub // Indonesia / Child Robbery

Immer wieder komme ich darauf zu sprechen. Geschätzt 3 Millionen Kinder jährlich werden weltweit zum Missbrauch gekauft, gezüchtet, geraubt.

Detail: Es wird pro Kind bis zu 10 Milliarden geboten. Das ist eine Million Euro. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Behauptung zutrifft: Obere und Oberste sind die Auftraggeber.

Hier:  (mehr …)

Kindesraub in Bali / Der kleine Unterschied

Es ereignete sich vorgestern, am 27.10.06 (2018), mittags um zwölf im Norden Balis, in einem Dorf. Kleine Strasse mit wenig Verkehr, Häuser, man kennt einander, ein Dorf eben, wo man sich sicher und behütet fühlt.

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Sass der Siebenjährige, ich nenne ihn mal S, vor dem Haus am Strassenrand und spielte mit dem Handphone. Ein Mann, nennen wir ihn M, kam zu Fuss des Weges und setzte sich neben S., zückte seine Wasserflasche, guckte in der Gegend rum, nahm von Zeit zu Zeit einen Schluck.

Zack.

M. packte das Kind, warf es über die Schulter und rannte los.

S. schrie aus Leibeskräften.  (mehr …)

Essay / 10000 Geldadelige aus 135 Nationen in Bali / Wut

Ich kombiniere scheinbar Aeonen Auseinanderliegendes, was mich grad beschäftigt.

A

Yoku schrieb gestern: 

Ich hatte Jahrzehntelang kaum Kontakt zu der Wut. Seit sie sich mit voller Wucht ihren Platz in meinem Leben erobert hat und ohne Vorurteile hier sein darf, hat ein kraftvoller Heilungsprozess angefangen. Ich sage:

Wut ist gut!

B

Hier, in Nusa Dua, findet dieser Tage eine Konferenz statt.

Teilnehmer:  10000 Leute aus höchsten Geldkreisen, lustigallesgut, logierend in den *****Hotels,  eingeflogen aus 135 Ländern. Ihre Körper sind gut geschützt. Unter Anderem sind von Java eingeflogen worden 500 weisse Yamaha XJ900 mit sehr blauen Lichtern und sehr deutlich schmerzenden Lärmaggregaten, zuzüglich 500 goldbeladene Polizisten, welche die Gefährts steuern. Kein Mensch darf sich den Hotels per Gefährt nähern. Die Angestellten parken ausserhalb der grossen Hotelareale, werden kontrolliert beim füsslichen sich Annähern.

Ich sah vorgestern auf einem Platz des Zentralmarktes Nusa Dua eine Armada von den weissen Yamahas, hatte leider keine Kamera bei. Heute fotografierte ich. Was man sieht, ist im Vergleich zu vorgestern auch nicht 1/100 dessen, was vorgestern da war. (mehr …)

Erdbeben in Indonesien

Damit muss man leben. Wer in Indonesien weilt, hockt unmittelbar auf dem erdenweiten Feuerring.

Gestern um Ortszeit etwas vor 20 Uhr war ein Erdbeben mit Epizentrum, so lese ich, nördlich unserer Nachbarinsel Lombock, also im Meer, angeblich in 10km Tiefe.

Lombock meldet sechs Dutzend Tote. Von Bali sehe ich Fotos beschädigter Gebäude.

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Ich war zum Zeitpunkt des Bebens unter dem nackten Ziegeldach vor unserer Mini-Laundry, zusammen mit unserer Bali – Familie und drei javanesischen Freunden. Zweimal schwankte es seitlich, im Abstand von vielleicht 20 Sekunden, jeweils etwa 5 Sekunden lang. Die Leute juckten auf, ins Freie, ich horchte dem Geschehen, mehr innerlich denn äusserlich, blieb beeindruckt und doch ungerührt sitzen. Das Ziegeldach habe bedenkliche Geräusche von sich gegeben, sagten sie mir. Ich hatte es nicht gehört. Schwerhörigkeit schafft Ruhe, hehe.

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Es erinnert schlicht daran, dass wir, in unserem Menschengehäuse, nicht wissen, was der nächste Moment bringen kann.

Gesegnet wandelt der Demütige.*

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Der gestrige Tag, also die 12 Stunden vor dem Beben, war kühl. Thermometer auf 26,5 Grad und steifer Wind. Keine Ironie, man hatte das Gefühl von „kühl“, von kühler als normal.

Die dem Beben folgende Nacht war hell, heller als je, die den halben Himmel verhängenden Wolken waren weiss, wie von unten her beleuchtet. Ich staunte.

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Glückauf!

Thom Ram, 06.08.06

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*Demut? Demut ist ein wundervolles Gemisch von Achtsamkeit, Dankbarkeit und Zuversicht, hat mit Unterwerfung nichts zu tun.

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Nachtrag

Ein Lob der schweizerischen Botschaft. Eben habe ich (als Auslandschweizer in Indonesien angemeldet) eine Mail bekommen, darinne ich gebeten werde, mich zu melden, auf dass man auf der Botschaft weiss, ob ich wohlauf sei.

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Nachnachtrag

Eine auch befreundete Familie in Nusa Dua, 4km von hier und etwa 3Meter über Meer, die packte Moped, fuhren mit 8-und 2 jährigem Kinde hierher, da man 40m ü M ist, da Tsunami Warnung durchgegeben worden war. Durchaus vernünftig. Ein Kleinstrestaurantbesitzer, auch in Nusa Dua, immer noch haha drei Meter „hoch“, der erzählte mir, dass er seine Taschen mit den wichtigsten Sachen gepackt und keine Stunde geschlafen habe.

Wer weiss schon Genaueres.

Es ergab sich an den Küsten Lomboks, ja, Tsunami war, er hatte Höhe 10 bis 20 Centimeter.

Sollte das nun nach Hohn klingen, so hätte ich es falsch geschrieben. Ich wünschte auch mir nicht, dass auch nur ein zehn Meter hoher Tsunami über mir zusammenbräche. Da bisde nämlich unversehens 10 Meter unter der Wasseroberfläche, und dies in irrer Strömung. Und höhere Tsunami gebe es, so hat mein Ohr schon vernommen. Ich wohne 1km von der Küste, erhaben mit 40 Metern. Kommt so ein Wirklicher mit 30 oder 50 Metern, dann ist auch hiero lustig Aquarium, keine Frage.

Bah. Hinschauen ist das Eine. Daraus Demut* entwickeln ist angesagt.

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*Noch einmal. Demut hat nichts mit „sich unterwerfen“ gemein. Demütiger Mensch ist achtsam, dankbar, zuversichtlich, mutig.

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Regen verhindern / Regen erwirken / Kraft der Gedanken

Ich erzähle von mir. (mehr …)

Plauderplauder / Tomatenkinder / Trails

Tomaten sind im Kreise meiner Freunde. Hatte ich Garten, zog ich Tomaten.

Ernährungsspezis sagen, Nachtgewächse seien dem Menschen schädlich. Kann sein, vielleicht wäre ich heute erleuchteter denn Buddha oder Dschiises Kräist , hätte ich nicht immer Tomaten gegessen und meine Weisheit dadurch bescheiden gehalten.

Im zweiten Jahr hier, 2011, da gab ich Samen aus. Die Staude gedieh, und sie schenkte mir schmackhafteste Tomaten, Geschmack und Anzahl alles übertreffend, was je einer meiner („meiner“, nichts gehört mir hier, alles ist Geschenk) Gärten hervorgebracht hatte.

Danach war Stille. Ich säte, ich gab Liebe, ich düngte, wässerte sowieso, alles für die Katz. Tomate kümmerlich oder krank.

 

Soeben habe ich neu darüber nachgedacht.

Da fiel mir zu.

War da was mit Chemtrails? Da war doch (scheisse auch, dass ich nicht Buch führe) ungefähr 00 bis 03 (2012 bis 2015) eine eklatante Zunahme der Chemtrailerei? Ja, so war es! Was die an sogenannten Aerosolen, einfacher „Gifte“ benannt, ausbrachten, das sank so sicher wie das Amen in der Kirche auf die gesenkten Häupter gesprochen wird, auf Mutter Erdens Scholle.

Es waren nicht nur die Tomaten. Im ersten Jahr (2011), da hatten wir Kürbisse, so viel konnten wir nicht mal verschenken, und wir hatten Gurken für einen Markt. Auch Kürbisse, Gurken und andere Gewächse wollten ab 2012 nicht, konnten nicht. Waren die Trails die Ursache? Und meine Chembuster im Garten, die machten die Trails zwar oft optisch unsichtbar, chemisch materiell jedoch keineswegs?

04 (2016) nahmen die Trails signifikant ab, heute gibt es bloss ab und zu mal wieder einen schönen Streifen zu bewundern.

Wir zogen unsere Bemühungen im Garten durch. Seit etwa einem Jahr mit zunehmendem Erfolg. Zwar sind die Bohnenstauden klein, und sie geben lediglich 10 Früchte, zwar sind die Erträge der Tomatenstauden klein, zwar sind die Singkong (essbare Wurzeln, entfernt kartoffelgeschmackig) so dünn wie ich, aber es scheint, dass sich der Boden erholt, dass – wie ich vermute – Gifte ausgeschwemmt werden.

 

Singkong von Ende 05 (2017)

2011 waren die Triebe dreimal so dick.

Ueber die Zeit der Intensivstreifen war der grösste Trieb allenfalls so, wie der Kleinste hier Abgebildete.

Wir hoffen.

Herzensgruss an alle Schollenbearbeiter.

Thom Ram, 13.04.06

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Plauderplauder / 8 Männer / Zwei Flaschen / Ein Python

Es ist Sonnabend.

Agus (der 7 jährige) kam rauf und sagte, Papa Komang sei unten, Männer seien da, man trinke Arak (Einheimischenschnabbs). Das heisst übersetzt: (mehr …)

Bali / Gunung Agung hustet / Von den Folgen

Neulich vermeldete ich, dass Balis Tourismus um 70 – 90% eingebrochen sei. Das ist korrekturbedürftig. Die Wahrheit ist: Balis Tourismus ist um 90% eingebrochen.

Die Zustände sind vergleichbar mit denjenigen nach den zwei Bombenanschlägen auf Restaurants in Jimbaran, vor 15 Jahren: (mehr …)

Bali / Vulkan / Weltinfo / Tourismus

Die Zahlen, die ich bekomme, bewegen sich im Bereich von 70 bis 90 Prozent. Damit ist der Einbruch des Tourismus gemeint.

Massgebliche Leute Indonesiens haben Bali die Rolle der Touristeninsel gegeben. Für Bali wird als Ort für Touristen geworben. Es klappt zwischen gut und gar nicht so gut, und zurzeit klappt gar nichts.

Gut:

Es gibt Hotels mit Auslastungen im Schnitt von 80%, das ist meine Schätzung auf Grund von Gesprächen mit Menschen, welche partiellen Einblick haben.

Nicht so gut:

Es gibt Hotels, Gaststätten, Appartementvermieter, die stehen konstant am Rande des Schliessenmüssens.

Gar nicht so gut:

Ich kenne Angestellte, also Menschen aus der Gruppe der 80 oder 90 Prozent derer, welche hier ihr Brot im Gastgewerbe verdienen, welche die Gäste lächelnd bewirten um einen Lohn, der für Reis und Wellblechdach reicht, nicht aber für Schulgeld der Kinder, nicht für einen besonderen Anlass, der Kohle erfordert.

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Aktuell meldet sich der Gunung Agung. Einheimische im Umkreis mit Radius 10 – 30km sind unmittelbar betroffen, je nach Himmelsrichtung, sie müssen ihre Wohnstätten wiederholt verlassen.  Und sich in Auffangsstellen vergnügen – womit?

Die Not ist nicht so extrem, wie sie in Nordeuropa heute wäre, kalt ist es nie. Aber nur rumhocken, wirklich nur rumhocken, das ist auch für einen lange gerne nur rumhockenden Indonesier nicht so lustig, an fremdem Ort, der Zukunft ungewiss.

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Weil der Gunung Agung sich seit Wochen als unberechenbar zeigt, wird international gemeldet, dass es zurzeit gefährlich sei, sich in Bali aufzuhalten.

Was würdest du tun? Du hast Bali gebucht. Würdest du hinreisen, zusammen mit deinen Liebsten?

Du hattest Bali im Auge, hörst, dass es dort nicht sonderlich geheuer sei, was würdest du tun? Na, dann doch lieber Thailand oder die Philippinen. Oder etwa nicht?

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In den 70 ern waren in Zürich die Studentenkrawalle. Ich machte, mit meiner Familie, Urlaub im Graubünden, in Tarasp, wer es genauer wissen möchte. War da ein junger Oesterreicher, ein flotter Student. Im Laufe eines Gespräches beim Warten am Skilift kriegte er mit, dass ich zwei Tage die Woche in Zürich verbringe, als Musik Studierender. Ich sehe ihn noch heute, Kartoffelauge und Kiefer irgendwo in Region Brustbein. Sinngemäss fragte er: „Und du lebst noch?“

Ich hatte in den Zeiten ein eingeschlagenes Schaufenster gesehen. Unruhen sind mir nicht aufgefallen. Doch auf Grund der Grossklopapier –  Meldungen „Zürcher Krawalle“ meinte ein aufgeklärter Oesterreicher, jeglicher Aufenthalt z Züri sei lebensgefährlich. 

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Und so ist es mit Bali. Wie könnte ein Chinese oder ein Pariser beurteilen, was hier heute wie aussieht, wenn er Meldung bekommt: „Bali, Alarmstufe rot.“ ?

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Ich rede nun nicht von auch und jederzeit möglichem Grossausbruch des Vulkans. Sollte der grosse Geist Agung sich dazu entschliessen, seine todbringende Macht voll auszuspielen, dann hätte nicht nur Bali ein Problem.

Bei einem Menschen, der nicht weiss, dass ihm der Himmel jederzeit auf den Kopf fallen kann, ist eh Hopfen und Malz verloren. Er wiegt sich in falscher Sicherheit. Solch Mensch will nicht sehen, dass er morgen, ausschlipfend, eine Querschnittslähmung einfangen wird, so er sie für seine geistig – seelische Entwickelung braucht. 

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Die Berichterstattungen sind nicht seriös. Korrekte Berichterstattung müsste lauten so:

„Im Umkreis mit Radius von 10 bis 40 km (mit Angaben von Touristenorten) ist der Aufenthalt in Bali zurzeit gefährlich und darum gesperrt.

Alle übrigen Gebiete von Bali (mit Angabe von bekannten Touristenorten) sind von den Tätigkeiten des Vulkanes Gunung Agung in keiner Weise betroffen, und der Aufenthalt dort ist mit keiner Gefahr verbunden.“

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Doch auflagesteigernder sicherer ist es, ins Horn zu blasen: „Bali, Alarmstufe rot.“

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Abertausende von Angestellten im Gastgewerbe haben was? Keine Arbeit und keinen Lohn. Sie müssen schon gar nicht mehr kommen, sind entlassen.

Haha, der Europäer denkt vielleicht, da sei sowas wie eine Versicherung. Das ist einer der Punkte, da wiehere ich, denn ich kenne beide Felder: Das Feld des rundumsimsalabimbum Versicherten Euro pä ers, insbesondere des sehr sehr versichert sein wollenden Schwiiizers, anderseits die Welt hier. Versicherung?? Arbeitslosengeld oder so waddd? Gibt es nicht für die 99,999%. Die 99,999% sind innert 50 oder etwas mehr Jahren katapultiert worden aus „traditionellem Dasein“ in das Leben, was da heisst: „Kohle brauche ich.“, doch diese Kohle in nützlichem Umfange zu ergattern ist, äh, nicht versichert.

Detail Versicherung.

Ich bin hier in 7 Jahren 100’000km Motorrad gefahren. Versicherung? Null. Damit bin ich im Felde der 99,999% der Normalos. 

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Ich denke, dass ich mich heute in Syrien in den allermeisten Städten in all ihren Winkeln sicherer bewegen kann als heute auf dem Alex Berlin. Dabei sei es in Syrien so gefährlich. Noch gefährlicher wäre es gewiss in Russlands Ortschaften, denn dort leben Russen, zweifelsfrei, und dass die gefährlich sind, das ist grossklopapierlich und TV chorsängerisch gegeben, erwiesen, nicht widerlegbar. Darum muss Russland in die Schranken gewiesen werden.

Bah, nun bin ich vom Thema abgekommen. Ich verzeihe es mir.

Thom Ram, 08.10. im Jahre 5 des beginnenden Neuen Zeitalters, da die alten Machthaber Schlangen, Ratten, Trompeten und Posaunen vorschoben, um zu retten, was sie doch nicht mehr retten konnten.

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Vulkan Gunung Agung, Bali / Wird er, wird er nicht?

Ich lebe 100km südlich des Gunung Agung. Gunung heisst Berg. Der Gunung Agung liess seine Kraft spüren letztes Mal 1963. Damals starben 1500 Menschen.

Ich gockle und treffe fast durchs Band etwas Wahrheiten, daran gekoppelt unhaltbare Behauptungen im Dienste von Auflagesteigerung mittels Angstmache. Typisch Grossklopapier. Beispiel t-online.

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Wahrheiten: (mehr …)

Bali-Geister / Bali-Erziehung

Verschiedentlich habe ich schon von Bali-Geistern erzählt. Die dramatischste Geschichte hier.

Heute berichte ich etwas weniger Spektakuläres, doch für den Betroffenen spektakulär genug und für mich eine weitere Begegnung mit Unsichtbaren.  (mehr …)

Sandmännchen / Visum auf Balinesisch / Uebungsfeld Geduld

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Eben hat Bossi seine lieben Klapperknochen aufs Bett geschmissen, kurz geröchelt und dann gerufen, ich solle schreiben, was da gelaufen sei, er sei erledigt.

Das mache ich gerne für Bossi und für dich, lieber Leser. (mehr …)

Bali / Ogo Ogo / Nyepi / Zuversicht

Ich lerne in Bali.

Indonesier ist vorwiegend Muslim. Balinesen sind Hindu.

Das Erdenjahr eines Hindus ist geprägt von einem Kalender, den zu verstehen ich weit entfernt bin, denn die hinduistischen Rituale sind nicht von Idioten geprägt, sondern sie richten sich nach dem Lauf der Gestirne. Einer der wichtigen Anlässe ist Ogo Ogo mit Folgetag Nyepi.

Wochen schon vor Ogo Ogo schaffen Balinesen all überall ideenreich und handwerklich saumässig kunstvoll überlebensgrosse Skulpturen von Schauergeistern. An Ogo Ogo werden diese Geister abends um 19 Uhr, da es schon dunkel ist, in Umzügen vorgeführt. Da geht jeder hin. Massen von friedlich gestimmten Menschen sind da. Durchschnittsalter? Ich schätze mal 30.

Diese Geister werden anschliessend verbrannt, denn es ist der Tag, da im Lande das Böse wieder mal richtig ausgekehrt wird. (mehr …)

Sandmännchen / Grüsse von Bali

Bossi hat mir Fotos gegeben und er hat mir gesagt, ich solle sie hier zeigen und etwas dazu sagen. Ich hoffe, dass dir die Fotos gefallen, lieber Leser.

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Vor einer Woche ist Bossi wieder nach Java geblöchelt. Auf dem Rückweg hat er früh am Morgen von der Fähre aus die Wolken bewundert.

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Indonesien / Bali / Suharto / Verd freiwilliger Landverkauf

Sukarno, 1949 bis 1966 Präsident Indonesiens, zeichnete sich dadurch aus, dass er Indonesien aus den Fängen westlicher Haie befreien wollte.

Das war nicht so gut. Es gab einen Regimechange, und Suharto wurde Präsident. Die Ausbeutung von Land und Leuten konnte wieder aufleben.

Ein Schlaglicht daraus will ich heute erzählen.

Heute ist Jokovi Präsident. Er und die Seinen tun, so lasse ich mir sagen, alles, um Indonesien zu dienen. Er habe, wen wundert es, starke Kräfte gegen sich, Chefbeamte, wichtige Leute in Politik und Wirtschaft, welche lieber des altgewohnten, der Korruption entfliessenden Hohnigs sich erlaben wollen.

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Das Schlaglicht.

Ich richte es auf das Dorf, da ich wohne: Sawangan in Südbali. Als ich 2003 das erste Mal hier war, da gab es bei Sawangan ein Hotel, ein Strandhotel,  harmonisch in und an die steilen Felsen, welche den herrlichen Sandstrand gegen das Landesinnere begrenzen, gebaut. Viele Familien von Sawangan verdienten ihr Brot mit Meeresgemüse. Sie züchteten es, ernteten es und konnten es verkaufen. Es diente als Grundlage für Kosmetika.

Heute ist strandauf – strandab kirre Bautätigkeit. Strandzugänge werden geschlossen, Hotels und Bungalows schiessen aus dem Boden.

Heute ist kein Mensch mehr zu sehen, der da Meeresgemüse züchten würde.

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Und das ging so: (mehr …)

Bali / Frauenarbeit / Glück / Alter / Das Ritual für den Siebenjährigen

Gestern war ich bei urbalinesischen Freunden, im Osten Balis, auf 400 Metern über Meer, einen Tag zu Besuch. Es war ein Fest für den Siebenjährigen. In locker – ernsthaftem Ritual wurde er gesegnet.

Abends sassen wir zusammen, die restlich Verbliebenen, sechs Männer, vier Frauen und sechs Kinder.

Zu unseren Neckereien und auch ernsthaftem Austausch machten die Frauen Blumen aus Blattstreifen, als Befestigung verwendeten sie feste Blattrispen: (mehr …)

Ferienwohnung in Bali

Dieser Artikel über unsere Ferienwohnung steht ausserhalb der gewohnten Reihen in bb. Er dient der Information potenzieller Gäste, welche per Inserat darauf geleitet werden.

🙂

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Sandmännchen / Tropischer Flugi-Samen

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Bossi hat heute fotografiert. Er arbeitet jetzt aber an einem neuen Sofa, denkt lange vor sich hin, schreibt Zahlen auf, sägt, schleift, hantiert mit Stechbeutel und Schrauben. Er ist also grad nicht da. Da habe ich in seinen Fotis kiebiezt und ich glaube, ich mache Bossi nicht böse, wenn ich euch von denen zeige ohne ihn zu fragen, liebe Menschen.

Euer treues Sandmännchen.

28.08.0004 (Früher habe ich 2016 geschrieben)

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Version 2 (mehr …)

Möchtest du Moringa?

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In unserem Garten stehen 15 Moringa – Bäume.

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Moringa

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Blätter vom Moringa Baum sind gesund, gesünder als jedes heute bekannte Gemüse.

Wir ziehen die Blätter von Hand von den Stielen ab, (mehr …)

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