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Ein Wort zu unseren Not lindernden Hilfestellungen auf Bali

Hilfestellung ist ein lebenskundlich gewichtiges Thema.

Helikoptereltern, sie schaden ihren Kindern. Sie verweigern ihren Kindern die Erfahrung, durch eigenständiges Handeln angestrebte Ziele erreichen zu können, sie machen ihre Kinder zu Waschlappen, anstatt ihnen zu ermöglichen, sich zu eigenständigen und eigenverantwortlichen Erwachsenen entwickeln zu können, indem sie 76 Male die Treppenstufe zu erkraxeln vergeblich versuchen, beim 77. Male die Stufe erklimmen und damit gelernt haben, daß sich Anstrengung wohl lohnen kann. Eltern, welche das Kind hinaufheben nach erstem vergeblichen Versuch, sie wirken destruktiv.

Ich füge hier ein, was ich soeben als Kommentar unter „Und noch ein Hilferuf“ eingestellt habe, angeregt durch die allmonatliche Spende von 17 guten Kröten eines Freundes im Geiste.

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„Des W.V. getreulich monatliche 17.- sind eingegangen, vielen Dank!

Alle die ich hier kenne, sie tun ihr Möglichstes, um selber für ihre Bedürftnisse aufzukommen. Es ist schwierig.
Ich habe grad heute wieder ein Beispiel gesehen. Ich bin die Landzunge Benoit gefahren und schwenkte ein in eine recht große Anlage.

Wassersport.

Da ist auch ein gedeckter Platz mit Stühlen und Tischen für einfache Verköstigung. Etwa 20 lange Tische, wenn voll belegt, wären da 240 Gäste. Anzahl der Gäste dort, um 15 Uhr: Null.

Schwimmwesten aufgestapelt, massenhaft. Kundschaft Wassersport? Ich habe gefragt, grad mal vier Nasen.

Und ich fragte nach.

Wie war das vor der Plandemie? Antwort: „Täglich rappelvoll.“ – was ich angesichts der zahllosen Schwimmwesten und dem stattlichen Park von Jetboats gerne glaubte.

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Ich blicke nicht voll durch, was abgeht. Meine Beobachtung: 5* Hotels: Kommen und Gehen rege. Aber Mittel- und Kleingewerbe? Alle, oder doch fast alle haben wieder geöffnet, doch ist die Kundschaft so gering, daß die Betreiber zu wenig zum Leben und zuviel zum Sterben haben.

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Sagte, daß ich nicht voll durchblicke.

Meine Irritation: Der Straßenverkehr ist fast so dicht als wie vor der Pannendemie, geschätzt 2/3 von Vormals. Was fahren sie alle herum? All die Autos? Touristentransporte, Guides? Wo hausen die? Alle in 5* Hotels?

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Und sollte es noch so dicke kommen, ich werde auf bb voraussichtlich keinen Beitrag mehr raushängen, darinne ich um Spende bitte. Ich tat es ungerne, ich tat es, weil Hilfe dringlich war, und, dies muß ich anfügen, immer noch ist.

In all den Jahren mahnten mich Gutmeinende, darunter auch enge Freunde, ich solle meine Spenderei einstellen, die Leut müßten sich selber neu organisieren.

Daß sie sich neu organisieren müßen, das unterschreibe ich. Doch rufe mal dem Ersaufenden von der Brücke aus zu: „Hallo, organisiere dich neu.“

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Ich staune über so Einige meiner weißen Bekannten. Sie handeln also wie der Papst – das Bild hatte sich mir eingebrannt, vor vielen vielen Jahren – er schritt auf rotem Teppich hinauf zu einem Empfang, da in Sichtweite Slum war. Ich habe Slumsituation persönlich nicht erlebt, doch habe ich Berichte und Autobiographien gelesen, kann mir wohl ein Bild machen. Du weißt wohl, was Slum ist. Das ist Stein fressen.
Daneben auf rotem Teppich schreiten? Ohne mich.

Ich teile. Meine damit keineswegs, besser zu sein als der, der Ferienreisen macht, dies Geld Alter na tief auch Leut geben könnte, welche Dach, Nahrung und Schulgeld der Kinder nicht aufbringen können. Jedem das Seine.

Allerdings gebe ich bekannt:

Wer lieber zum fast Verreckenden „organisiere dich neu“ sagt, den und dessen Entscheidung respektiere ich zwar ohne Vorwurf, doch Freund kann er mir nicht sein.

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Danke für die 17 guten Kröten, guter W.V.
Im Namen der Empfänger.

Und es sei nochmals erwähnt:
Wir geben kein Geld. Wir geben Nahrung, und, im Unterschied zu unseren Anfängen, ausschließlich Gesundes, also Singkong Wurzel, von der der Mensch leben kann, sowie nicht polierten, damit nicht schädigenden, sondern ernährenden Reis.

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Fällt mir eine Begebenheit ein, teilweise funzt mein Gedächtnis immer noch proper 🙂

Wir hatten in Schöftland, wo ich aufwuchs, ab 1960 einen neuen Dorfpfarrer, Eugen Brunner. Die Kirche war allsonntäglich rappelvoll. Sogar mein Papa ging mal hin, mein Papa, der keiner Religion bedurfte, um erfülltes Leben zu führen.

Am Mittagstisch zeigte er sich beeindruckt, sagte: „Und wenn ich tausend Zungen hätte, ich könnte nicht zum Ausdruck bringen die Wichtigkeit Christi Botschaft – so habe ich Pfarrer Brunners Rede erlebt.“ Papa, der „Ungläubige“ er, ich wiederhole es, er war gerührt und beeindruckt.

Was ich erzählen will, sorry für meinen unnötigen Schwenker:

In einer der Predigten, da thematisierte Eugen Brunner am Rande die sonntägliche Kollekte. In der Kollekte, da waren immer auch Kleinstmünzen, Ein-, Zwei- und Fünfräppler.

Eugen Brunner sagte dies:

„Wir könnten denken, diese Kleinstmünzen würden von Geizigen eingeworfen.“

Kein Laut in der Kirche, die Stecknadel hätte man landen gehört. Kommt nun Donnergrollen über Geiz?

Nö.

Sondern:

„Ich stelle mir das anders vor. Ich meine, da sei ein Gemeindemitglied, oder da seien Gemeindemitglieder so aufgewühlt gerührt gewesen, daß er/sie den gesamten Portemonnaye-Inhalt hineingeworfen hat.“

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🙂

19.12.10

Thom Ram

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11 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. „Und sollte es noch so dicke kommen, ich werde auf bb voraussichtlich keinen Beitrag mehr raushängen, darinne ich um Spende bitte. Ich tat es ungerne, ich tat es, weil Hilfe dringlich war, und, dies muß ich anfügen, immer noch ist. In all den Jahren mahnten mich Gutmeinende, darunter auch enge Freunde, ich solle meine Spenderei einstellen, die Leut müßten sich selber neu organisieren.“

    Die Menschheit lebt in komplexen Massengesellschaften, die ich in Anlehnung an *Animals Farm* von George Orwell als *Menschenfarmen* bezeichne. Auf diesen Menschenfarmen „regiert“ das Falschgeld = *Gesetzliche Zahlungsmittel*, ohne das die Mehrheit der Menschen nichts kaufen und verkaufen kann. Die meisten Menschen besitzen nichts, was sie verkaufen können, außer ihrer Arbeitskraft.

    Um auf diesen Menschenfarmen überleben zu können, benötigt der Mensch das Falschgeld = *Gesetzliche Zahlungsmittel*, das viele Namen hat: DM, Dollar, Drachme, Euro, Franken, Peso, Pfund, Rubel, Rupie, Schilling, Yen usw. usf. Ohne dieses Falschgeld kann er sich nichts kaufen oder mieten, was er zum Überleben benötigt; weder Lebens- oder Nahrungsmittel, weder Kleidung noch Schuh, weder Wasser noch Energie,

    Da nun die meisten Menschen nichts als ihre Arbeitskraft haben, sind sie gezwungen, ihre Arbeitskraft anzubieten und zu verkaufen, um an das Falschgeld zu gelangen.

    Nun lebt er größte Teil der Menschheit unter der Diktatur des Kapitalismus, in dieser Diktatur werden die Preise der käuflichen und verkäuflichen Dinge – wozu auch die menschliche Arbeitskraft zählt – angeblich von Angebot und Nachfrage bestimmt = „hohes Angebot und geringe Nachfrage => niedriger Preis“ und umgekehrt „geringes Angebot und hohe Nachfrage => hoher Preis“. Diese Menschheits-Lüge wird den Menschen schon seit vielen tausend Jahren erzählt. Das ist sozusagen die ‚Blase‘ oder die ‚Matrix‘, in der der größte Teil der Menschheit ihr ganzes Leben lang zubringt.

    In der Diktatur des Kapitalismus gibt es nun ein besonderes „Phänomen“: das Lebewesen Mensch – ein ganz natürliches Säugetier, das zu den Affenwesen gehört und diese Menschenlebewesen kommen – wie alles in der Natur – in großer Anzahl vor. Wo das nicht der Fall ist, stirbt das Lebewesen Mensch – wie überall in der Natur aus.

    Diese einfache Tatsache macht sich der Kapitalist zu nutzen: Die normale, also ganz natürlich hohe Anzahl von Menschenlebewesen, beschert ihm gewöhnlicherweise ein „hohes Angebot an *Verkäufern“ menschlicher Arbeitskraft; da es aber nur wenige Kapitalisten – also *Käufer* und damit nur eine geringe Nachfrage nach der Ware = Arbeitskraft – gibt, ist der Preis, zu dem der Kapitalist diese Ware = Arbeitskraft *einkauft* niedrig.

    Die Folge dieser Diktatur des Kapitalismus ist immer und überall dieselbe, nämlich *Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen* – die Sklaverei. Diejenigen Sklaven, die ihre Ware = Arbeitskraft verkaufen können, erhalten dafür einen *Preis*, von dem sie („gut und gerne“) leben können. Die Sklaven, die ihre Ware = Arbeitskraft nicht verkaufen können, „haben das Nachsehen“, denn sie erhalten das Falschgeld nicht, um sich davon die zum Überleben notwendigen Dinge kaufen oder mieten zu können.
    ——————————————————————
    „In all den Jahren mahnten mich Gutmeinende, darunter auch enge Freunde, ich solle meine Spenderei einstellen, die Leut müßten sich selber neu organisieren“, schreibst du.

    Tja, diese Gutmeinenden haben eben das System = die Diktatur des Kapitalismus noch überhaupt nicht – nicht mal ansatzweise – begriffen!

    Denn „um sich selber (überhaupt) neu organisieren zu können“, wird nun einmal das Falschgeld, das die Diktatur des Kapitalismus selbst herausgibt, benötigt: „Ohne Moos nichts los!“

    „Und sollte es noch so dicke kommen, ich werde auf bb voraussichtlich keinen Beitrag mehr raushängen, darinne ich um Spende bitte. Ich tat es ungerne, ich tat es, weil Hilfe dringlich war, und, dies muß ich anfügen, immer noch ist.“

    Ich weiß zwar nicht, warum du das ungerne getan hast, aber ich finde das einfach richtig.
    Da ist doch überhaupt nichts verwerfliches daran, für Menschen, die in Not (geraten) sind, zu „betteln“.

    Ich selber „bettele“ auch – und zwar gerne – wenn auch unregelmäßig. Das gespendete Geld ist schließlich nicht für mich, sondern für Schüler, deren Eltern sich (teilweise) nicht mal die Schulgebühren für „meine“ Schule in Uganda von 0,08 Euro/Tag leisten können.

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  3. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    „Und sollte es noch so dicke kommen, ich werde auf bb voraussichtlich keinen Beitrag mehr raushängen, darinne ich um Spende bitte. Ich tat es ungerne, ich tat es, weil Hilfe dringlich war, und, dies muß ich anfügen, immer noch ist. In all den Jahren mahnten mich Gutmeinende, darunter auch enge Freunde, ich solle meine Spenderei einstellen, die Leut müßten sich selber neu organisieren.“

    Die Menschheit lebt in komplexen Massengesellschaften, die ich in Anlehnung an *Animals Farm* von George Orwell als *Menschenfarmen* bezeichne. Auf diesen Menschenfarmen „regiert“ das Falschgeld = *Gesetzliche Zahlungsmittel*, ohne das die Mehrheit der Menschen nichts kaufen und verkaufen kann. Die meisten Menschen besitzen nichts, was sie verkaufen können, außer ihrer Arbeitskraft.

    Um auf diesen Menschenfarmen überleben zu können, benötigt der Mensch das Falschgeld = *Gesetzliche Zahlungsmittel*, das viele Namen hat: DM, Dollar, Drachme, Euro, Franken, Peso, Pfund, Rubel, Rupie, Schilling, Yen usw. usf. Ohne dieses Falschgeld kann er sich nichts kaufen oder mieten, was er zum Überleben benötigt; weder Lebens- oder Nahrungsmittel, weder Kleidung noch Schuh, weder Wasser noch Energie,

    Da nun die meisten Menschen nichts als ihre Arbeitskraft haben, sind sie gezwungen, ihre Arbeitskraft anzubieten und zu verkaufen, um an das Falschgeld zu gelangen.

    Nun lebt er größte Teil der Menschheit unter der Diktatur des Kapitalismus, in dieser Diktatur werden die Preise der käuflichen und verkäuflichen Dinge – wozu auch die menschliche Arbeitskraft zählt – angeblich von Angebot und Nachfrage bestimmt = „hohes Angebot und geringe Nachfrage => niedriger Preis“ und umgekehrt „geringes Angebot und hohe Nachfrage => hoher Preis“. Diese Menschheits-Lüge wird den Menschen schon seit vielen tausend Jahren erzählt. Das ist sozusagen die ‚Blase‘ oder die ‚Matrix‘, in der der größte Teil der Menschheit ihr ganzes Leben lang zubringt.

    In der Diktatur des Kapitalismus gibt es nun ein besonderes „Phänomen“: das Lebewesen Mensch – ein ganz natürliches Säugetier, das zu den Affenwesen gehört und diese Menschenlebewesen kommen – wie alles in der Natur – in großer Anzahl vor. Wo das nicht der Fall ist, stirbt das Lebewesen Mensch – wie überall in der Natur aus.

    Diese einfache Tatsache macht sich der Kapitalist zu nutzen: Die normale, also ganz natürlich hohe Anzahl von Menschenlebewesen, beschert ihm gewöhnlicherweise ein „hohes Angebot an *Verkäufern“ menschlicher Arbeitskraft; da es aber nur wenige Kapitalisten – also *Käufer* und damit nur eine geringe Nachfrage nach der Ware = Arbeitskraft – gibt, ist der Preis, zu dem der Kapitalist diese Ware = Arbeitskraft *einkauft* niedrig.

    Die Folge dieser Diktatur des Kapitalismus ist immer und überall dieselbe, nämlich *Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen* – die Sklaverei. Diejenigen Sklaven, die ihre Ware = Arbeitskraft verkaufen können, erhalten dafür einen *Preis*, von dem sie („gut und gerne“) leben können. Die Sklaven, die ihre Ware = Arbeitskraft nicht verkaufen können, „haben das Nachsehen“, denn sie erhalten das Falschgeld nicht, um sich davon die zum Überleben notwendigen Dinge kaufen oder mieten zu können.
    ——————————————————————
    „In all den Jahren mahnten mich Gutmeinende, darunter auch enge Freunde, ich solle meine Spenderei einstellen, die Leut müßten sich selber neu organisieren“, schreibst du.

    Tja, diese Gutmeinenden haben eben das System = die Diktatur des Kapitalismus noch überhaupt nicht – nicht mal ansatzweise – begriffen!

    Denn „um sich selber (überhaupt) neu organisieren zu können“, wird nun einmal das Falschgeld, das die Diktatur des Kapitalismus selbst herausgibt, benötigt: „Ohne Moos nichts los!“

    „Und sollte es noch so dicke kommen, ich werde auf bb voraussichtlich keinen Beitrag mehr raushängen, darinne ich um Spende bitte. Ich tat es ungerne, ich tat es, weil Hilfe dringlich war, und, dies muß ich anfügen, immer noch ist.“

    Ich weiß zwar nicht, warum du das ungerne getan hast, aber ich finde das einfach richtig.
    Da ist doch überhaupt nichts verwerfliches daran, für Menschen, die in Not (geraten) sind, zu „betteln“.

    Ich selber „bettele“ auch – und zwar gerne – wenn auch unregelmäßig. Das gespendete Geld ist schließlich nicht für mich, sondern für Schüler, deren Eltern sich (teilweise) nicht mal die Schulgebühren für „meine“ Schule in Uganda von 0,08 Euro/Tag leisten können.

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  4. dnob007 sagt:

    Wie soll man spenden, wenn man davon suspendiert wird?
    Und für einen. der die 5. Dimension erreicht hat, sind 1-Euri-Jobs wohl zu billig, obwohl sie in Masse auch Geld bringen.

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  5. Thom Ram sagt:

    Noch ein Blick auf das Kleingewerbe hier.

    Ibu Kadek führt hier, auf unserem Grundstück, eine kleine Laundry. Die läuft nun zunehmend gut, aktuell sehr gut, Ibu arbeitet 10h/Tag, an 7 Tagen die Woche. Das müßte doch eigentlich im Geldsack rappeln!?

    Tut es nicht.
    Ibu zahlt keine Raummiete (wir leben hier Anflug des Neuen Zeitalters. Wir dienen gegenseitig, dies herzlich gerne, ohne Geld in die Hand zu nehmen) und das Wasser ist (von unserer Grundwasserfassung) gratis. Sie zahlt mir monatlich 8euro Strom für den Betrieb ihrer Maschinen, da er vom Werk auf meine Rechnung geht.

    Also ohne Raummiete und ohne Wasserkosten hat die Ibu Monatsumsatz so um die 150€ und Gewinn bei 50€.
    Müsste sie Raum und Wasser zahlen, 60 und 10 (oder mehr) €, dann würde ihre ganze Arbeit außer Defizit nichts bringen.

    Ira führt in Nusa Dua eine Laundry mit größerem Umsatz als was wir hier haben, analog wie oben gerechnet „hat“ sie Monatsgewinn von etwas um die 150€. Das reicht für die 6-köpfige Familie nicht für (gesunde!!!) Nahrung, Gas und Strom. Ehemann Oksal verdient ein Kleines dazu, mit Händi Flicken. So geht es knappestens, doch Rücklage für Wohnungsmiete? Rücklage für Miete des Laundry-Räumchens? Ding der Unmöglichkeit.

    Schon vor zwei Jahren hatte Ira das Flüßige nicht, um die Raummiete (1000€) zu zahlen. Ich schoß es vor, sie konnte danach einige Monate getreulich Rückzahlungen leisten, dann ging der Umsatz dank Krone mitte des Jahres auf 1/10 und bis null runter.

    Letztes Jahr, da zahlte ich die Jahresmiete again. Rückzahlungen waren unmöglich zu erwirtschaften.

    In zwei Wochen ist die nächste Jahresmiete fällig. Die Familie hangelt sich von Tag zu Tag. Ich kann nicht mehr einspringen für die Miete.
    Wir drehen und wenden, tüfteln, sehen noch keinen Weg. Wer nicht Besitzer der Gebäulichkeit ist, der zahlt Miete und kann mit redlicher Arbeit kaum Brot erwirtschaften.

    Ich beschreibe die Situation, damit Du, lieber Leser, Dir ein bisschen in concreto vorstellen kannst, was hier wirtschaftlich vor sich geht.

    Bitte an Insider:
    Bitte keiner komme nun mit dem freundschaftlichen Hinweis, daß diese Familien mich über den Tisch ziehen würden, indem sie falsche Tatsachen vorspiegeln oder und geheime Einkünfte mir verschweigen, gar im Hintergrunde ein Leben in Saus und Braus führen.
    Ich müßte den Vorschlag machen, doch bitte einen IT Spezi und einen Privatdetektiv anzustellen, um sie ihres mir gegenüber unredlichen Tuns zu überführen.

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  6. Thom Ram sagt:

    Dnob 15:44

    Ich habe die von Dir erarbeiteten und als Spende gedachten mittlerweile wohl gegen 20€ nicht abgehoben, weil ich partiell blöd bin. Ich habe nicht herausgefunden, was wo wie ich anklicken muß.

    Ich weiß nicht, wer „die fünfte Dimension“ erreicht hat. Ich für meinen Teil merke nichts davon. Ich habe für diese „Dimensionen“ eh wenig Verwendung, ich nehme sie als klägliches Verstandesmodell, analog zu den „Ebenen“ von denen ich gelegentlich spreche.

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  7. dnob007 sagt:

    Thom Ram
    20/12/2022 UM 20:11
    „Ich habe nicht herausgefunden, was wo wie ich anklicken muß.“
    Du hast aber Dein Passwort dort geändert, so dass ich auch nicht mehr helfen kann.
    Logge Dich dort ein und scrolle dann runter, bis Du siehst, wieviel Dir gutgeschrieben wurde. Dort ist auch ein Link, den man zur Auszahlung anklicken muss.
    Was die Dimension betrifft: „Mein Aufstieg in die fünfte Dimension / Essay“

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  8. Thom Ram sagt:

    Danke, dnob, danke 🙂

    Gefällt mir

  9. Thom Ram 20/12/2022 UM 20:06
    „Bitte an Insider: Bitte keiner komme nun mit dem freundschaftlichen Hinweis, daß diese Familien mich über den Tisch ziehen würden, indem sie falsche Tatsachen vorspiegeln oder und geheime Einkünfte mir verschweigen“

    Von Menschen, die nicht rechnen können – bzw. eine Dyskalkulie = „Rechenschwäche“ – haben,
    müssen fast zwangsläufig solche „freundschaftlichen Hinweise kommen, weil

    du selber einfach das *kaufmännische Rechnen* irgendwie nicht erlernt hast und uns dann zwar
    wahre Angaben über die laufenden Kosten machst, die jedoch im Widerspruch zu den
    „Lebenshaltungskosten“ stehen, die ein durchschnittlicher Mensch auf Bali zu wuppen hat.

    Deine Angaben mögen so wahr sein, wie sie richtig sind: Dennoch sind und bleiben sie *verwirrend*!

    So schreibst du: „In zwei Wochen ist die nächste Jahresmiete fällig [1.000,- €].“
    Das sind auf einen Monat umgerechnet rund 83,- Euro, die du – so verstehe ich dich –
    erneut vorstrecken wirst und die dir – auch im nächsten Jahr – nicht in Raten zurückgezahlt werden können.

    … und damit beginnt bereits das „Jammern“ – sage ich: nur meinerseits!

    Denn du selber schreibst, daß
    „die Laundry von Ira in Nusa Dua einen Monatsgewinn von etwas um die 150€ hat“!

    150,- € „Gewinn“ minus 83,- € „Ratenzahlung“ für die von dir vorgestreckte Miete = 67,- € „Gewinn“ pro Monat!

    „Ibu zahlt dir monatlich 8euro Strom für den Betrieb der Maschinen, macht damit einen Umsatz
    von 150,- € und einen „Gewinn“ von 50,- €“ – *ohne Miete bezahlen zu müssen*!

    => Ira zahlt pro Monat rund 24,- Euro an Strom und etwa 180,- an Miete pro Monat!
    (wegen = dreifachem Umsatz bei dreifachen „Gewinn“)
    und macht damit also einen „Gewinn“ von 150,- €/Monat! = 1.800,- Euro pro Jahr!

    450,- € Umsatz minus 24,- Strom minus 180,- Miete = 246,- €uro „Gewinn“!
    Zwischen 246,- und 150,- klafft eine Lücke von 96,- €uro!

    96.- € x 12 = 1.152,- Euro pro Jahr EXTRA-„Gewinn“! Wohin geht das Geld?

    96,- minus 83,- (monatliche Ratenzahlung) = 13,- € blieben ja extra jeden Monat immer noch übrig!
    Das sind 13 x 12 = 156,- € pro Jahr – viel Geld, schätze ich auf Bali das ist:
    Das sind nämlich 150 kg Reis oder 1.250 Eier!

    … und Deine 83,- Euro an Vorschuß auf die Miete = 1.000,- Euro pro Jahr
    entsprechen nun einmal 1.500 Eier oder 180 kg Reis! auf Bali pro Jahr!

    1.000 Euro auf Bali = 18.000 Eier *oder* 4.320 kg Reis

    1.000 plus 1.192 = 2.192 Euro
    = 38.880 Eier oder 8.720 kg Reis! auf Bali

    Lieber, guter Freund Thom Ram!

    Damit sage ich nicht, daß Dich ein(e) XXX auf Bali BEWUSST BESCHEIßT!!!

    Ich sage damit nur, daß du allein bei dieser Angelegenheit,
    mindestens um 38.880 Eier oder 8.720 kg Reis! auf Bali pro Jahr betrogen wirst!

    „Bitte an Insider: Bitte keiner komme nun mit dem freundschaftlichen Hinweis, daß diese Familien mich über den Tisch ziehen würden, indem sie falsche Tatsachen vorspiegeln oder und geheime Einkünfte mir verschweigen“

    Ich bin ein „Insider“!
    Weshalb ich ich es mir auch niemals erlauben würde, zu behaupten, daß
    „diese Familien“ dich bewußt *über den Tisch ziehen*!!!

    Aber ich kann einfach Nicht – wie eine Katze um den Heißen Brei herum schleichen! –
    … und so tun – als ob ich den Betrug nicht erkennen tu!

    Ich habe eine Farm in Afrika (Uganda) 80 Hektar groß.

    Ich müsste dort nur 40.000,- Euro ausgeben, um einen „Gewinn“ von 120.000,- zu erwirtschaften!

    Mach ich aber nicht!

    Denn von jeder DM und jedem EURO, den ich dort seit 1994 in die Landwirtschaft gesteckt habe
    — das waren bisher rund 500.000,- Euro —
    habe ich bis heute NICHT einen Pfennig – nicht ein einziges Ei – „zurück-bekommen“!

    Trotzdem werden seit zehn Jahren von mir jeden Monat 400,- Euro nach Uganda überwiesen.
    [dafür werde ich ! ‚freilich‘ ! für verrückt gehalten!] … und weiterhin UM
    400,- Euro „beschissen“!

    Wieso „mach ich das – trotzdem – weiterhin [ist der Georg doof wie dumm?]“?

    Ja! ich bin kein kluger oder schlauer Mensch!

    Aber ich kann RECHNEN!

    50 Gold-Münzen habe ich 1994 für diese 80 ha Farm bezahlt = 15.000 U$ = 21.500,- DM = 11.250,-€
    800.000 m²
    => pro Quadratmeter waren das 0,0019375 Gramm Gold oder 0,01875 US$ oder 0,028 DM oder 0,014 €
    Heute kostet – selbst dort – ein Quadratmeter Grundstück 22,- US$

    22 x 800.000 = 17.600.000,- US$ oder 1.800 Unzen Gold = das 36-Fache!!!

    Das entspricht einem jährlichen Zinssatz von 28,713 auf die ursprünglichen 15.000,- US$ !!!

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  10. Thom Ram sagt:

    23:43 Uhu
    Die beiden Laundries rechnen sich für die beiden Betreiberinnen verschieden.

    Große Laundry: Kosten: Miete, Wasser, Strom und Gas. Weil ich die Laundrymiete übernommen hatte, schaute ein Scheingewinn heraus, der knapp für das tägliche Brot reichte, für mehr aber nicht, nicht für Wohnungsmiete, Strom und Gas und Wasser der Wohnung, nicht für Schulgelder, nicht für medizinische Versorgung, nicht für….

    Kleine Laundry: Kosten: Lediglich Strom und Gas. Miete und Wasser gratis. Daher schaut ein Gewinn, wenn auch bescheiden, heraus.

    Nein, Uhu, ich werde Ira die Laundry-Jahresmiete nicht überweisen. Sie wird am 06.01.11 rausfliegen.
    Zukunft? Keine Ahnung. Sechsköpfig, die Familie. Partner Oksal hat neu ein klein bisschen Arbeit, Händis flicken, es wirft sauwenig ab, des Ältesten neuer Warung läuft überhaupt nicht, die drei weiteren Kinder sind in der Schule.

    Ich habe hier zwar noch stolze 1200€ unter dem Kopfkissen, doch sind dies strikte zweckgebundene Spendengelder:
    A) Hunger stillen (es sind da immer noch um die 50 Notleidende: Verwandte und Nachbarn meiner vier Familien, nach wie vor händeringend Arbeit Suchende),
    B Schulrechnungen begleichen.
    Die 1200 rühre ich nicht für anderen Zweck an.
    Ich selber muß gucken, wie ich bis zur nächsten r Ente durchkomme.

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  11. Thom Ram sagt:

    Wenn kein Wunder geschieht, fliegt Ira in 10 Tagen aus der Laundry raus. Der Besitzer lässt nicht mit sich verhandeln, monatliche Bezahlung will er nicht, er will die ganze Jahremiete. 1000€.
    Die Familie sucht seit Wochen nach Alternativen. Ohne Erfolg. Ira macht nebenbei Katering, das bringt ein bisschen was (Beispiel: 36 Spring Rolls, selber gemacht, verkauft sie für 6€. Gewinn 1,5€) , ihr Partner neuerdings hat das Werkzeug (von mir), um Händis zu flicken, hat damit Erfolg, doch um die Familie zu unterhalten reicht das nirgends hin.

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