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Und noch ein Hilferuf

Ich meine, dass die Mehrzahl von bb Lesern schauen muss, wie sie über dir Runden kommt, wie sie heute und morgen das tägliche Brot beschafft. An dich, selber dich durchschlängeln Müssender, wende ich mich nicht. Ich wende mich an die kleine Minderheit, welcher es auch heute möglich ist, einen Tausender abzudrücken, ohne dass es das Portemonnaye wirklich merkt.

Zuerst die Situation.

Meine befreundeten vier Familien, zwei von Bali, eine von Sumatra, eine von Java, das sind zehn Erwachsene und sieben Kinder. Alle arbeitslos, mit einer einzigen Ausnahme: Die Mama von Eka, sie arbeitet drei Tage/Woche als Näherin. Zudem kann sie zuhause für den Staat Masken nähen. Heisst, für die 17 Menschen kommen im Monat etwa 100 Euro rein. Davon können gerade mal zwei Wohnungen (12m2) bezahlt werden, der Rest ist Schweigen.

Ich komme in der Tat auf für Dach, Wasser, Strom und Reis. Solange meine Rente eintrudelt, kann ich das.

Mein Hilferuf.

Er betrifft nochmal die Ira, welcher von bb Lesern beim Wäschetrocknerunfall umfassend geholfen worden ist.

Ira hat eine Altlast. Bankkredit. 180 Millionen, das sind etwa 11’000 ui rohs. Wäre hätte würde….wäre Corona nicht, würde Iras Laundry florieren; Ausländische Gäste brachten vor Corona gut Geld, und Ira konnte die täglichen Bankeinzüge in Höhe von 300’000 (18 ui roh) abliefern. Heute, ohne Tourismus und bei der Not aller kleinen Einheimischen, ist ihre Laundry tot. Nix kommt rinn.

Gestern ist ein hohes Banktier zu Ira gekommen und hat angeboten, die 180 Millionen zu tilgen, wenn sie 30’000 (1800 ui roh) hinlegen  könnte. Sie hat null, kann nicht. Und ich kann 1800 nicht abdrücken.

Ist hier ein Leser, der noch so verdient, oder/und der noch so auf der Kante hat, als wie das bei einem tüchtigen Mittelständler (oder Oberständler) vormals üblich war?

Ich bitte. (Bitten musste ich in diesem Leben lernen. Als Kind wurde uns Bitten gründlich ausgetrieben: „Ziemt sich nicht.“)

Also, ich bitte….ohne etwas zu erwarten.

Ermöglicht jemand den Befreiungsschlag für Ira?

Wenn nein, dann soll es nicht sein.

Wenn ja, dann ist riesengrosses Aufatmen.

Herzensgruss an alle Mitfühlenden.

Thom Ram, 06.04.NZ8

kristall@gmx.ch

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Neu. 09.04.NZ8 (analog AD2020)

Es klingt ein Halleluja von Bali her.

Es ist schier unglaublich. Es sind Spenden eingegangen, und dies gestern und heute, mich überrumpelnd rasend schnell in unerwarteter Höhe.

Eingegangen sind: drei Mal 100, einmal 50, einmal 500 und einmal 2000 (zweitausend) Euro. Zusammen 2850 Euro.

Mehr. Es  ist eine weitere Spende noch unterwegs, welche vermutlich auch sehr gross sein wird.

Um die Bank abzuschütteln, sind 1800 Euro notwendig. Zur Stunde bleiben somit stolze 1050 Euro übrig, und die werden voraussichtlich noch kräftig vermehrt werden.

Gute Leute, wisst ihr, was ihr tut? Ihr alle gleichsam, von den fuffzig bis zu den zweitausend – Spendenden? Ich schafft Luft, ermöglicht Durchatmen, schafft Raum für Frohsinn.

Lieber 50er Spender, denke nun nicht, deine Spende sei sozusagen nichts, so wie für die Katz! Das Gegenteil ist der Fall. Auch 50 Euro bedeuten Reis und sogar Öl und etwas Gmüs auf dem Tisch.

Seid gewiss. Was über die 1800 für die Bank hinausgeht, es landet alles auf dem Tische von Einheimischen, welche ohne eure Hilfe buchstäblich knurrende Mägen hätten.

Ich werde zum Dorfvorsteher gehen und ihm sagen, dass Menschen aus Europa Notleidenden zur Seite stehen wollen, denn der Überschuss ist so gross, dass ich ihn nicht nur für meine vier Familien einsetzen will.  Ich sorge dafür, dass die Geldenergie dort landet, wo sie von mir und von Euch hingedacht ist.

Wie das genau abgelaufen sein wird, werde ich hier rapportieren.

Tausend Dank, im Namen derer, denen geholfen wird.

.

Noch neuer.

Jetzt haut es mich komplettestens um.
Gerade habe ich noch auf meinem CH konnt oh nachgeschaut. Sind eben noch eingegangen Schwiizer Franke
104
sowie
1251,
zusammen also 1355.
Das bedeutet, dass insgesamt eingegangen sind öi roh 2850 plus Schweizer Franken 1355, das heisst zusammen approximativ 4100 öi rohs.
Ich bin überwältigt.

Danke, edle Seelen.

Ich fühle mich in strenger Pflicht, dafür zu sorgen, dass eure Gaben zu 100% dort ankommen, wo sie dringendst benötigt werden.

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70 Kommentare

  1. Hans Zülch sagt:

    Hallo Tom. Kann euch helfen. Wie viel wäre es denn? Bitte Kto Nr. Mit freundlichen Grüßen Hans Zülch

    Von meinem iPhone gesendet

    >

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  2. Thom Ram sagt:

    Hans Zülch 18:25
    Es sind 1800 Euro notwendig.
    Ich schreibe dir per Mail privat, Hans.

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  3. Wacholder7 sagt:

    Gruß Thom Ram

    mein Hilfsangebot. Wenn Du magst schreibe mich an.

    herzlichste Grüße

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  4. Hans Zülch sagt:

    Hallo THOM. Wieviel wird gebraucht? Ev kann ich helfen. Herzliche Grüße Hans.

    Von meinem iPhone gesendet

    >

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  5. palina sagt:

    gab es doch einige die sich meldeten.
    Das freut mich sehr.
    Ich kann dich leider nur mit meinem bescheidenen Dauerauftrag unterstützen.
    Aber auch da hilft.
    Danke Thom, dass du dich um die Mitbürger kümmerst.
    Mein Motto: Wahrnehmung verpflichtet.

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  6. Thom Ram sagt:

    Wachholder 02:14

    Gerne schreibe ich dir. Bitte Spam checken, mein „kristall“ bleibt oft im spam hängen.

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  7. Thom Ram sagt:

    Hans Zülch 02:31

    Hat dich meine Mail erreicht? Meine Adresse „kristall“ landet oft im Spam.

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  8. Dude sagt:

    Erstmal danke für den Bericht. Wobei mir solche authentischen Erste-Hand-Berichte – bei Durchsicht der Artikelüberschriften des neusten, wo mir leider haufenweise Bullshit entgegenweht – etwas fehlen.

    Eine Frage: Ist es wirklich sinnvoll hier für Unterstüztungsleistungen zu bitten, nur damit ein Bankenverbrechersyndikat bedient werden kann? Gibt es da angesichts der aussergewöhnlichen Lage keine Möglichkeit dies zu stunden?
    Ich meine, dass Unterstützungsleistungen primär mal an jene Leute gehen sollte, die nichts zu essen auf dem Tisch haben, und definitiv nicht um irgendwelche Luftgeld-Kredite ( https://dudeweblog.wordpress.com/2015/08/14/kredit-ein-dialog/ ) zu bedienen!

    Beste Grüsse und viel Glück!

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  9. Thom Ram sagt:

    Dude 21:01

    Ich schalte ihn frei, und was? Grätscht rein und weiss es besser.
    Stunden??? Stunden?????? Erstens wird hier nichts gestundet und zweitens, wenn gestundet, wäre nichts gelöst.
    Mann, ich würge dich. Blaustrümpfiger Besserwisser.
    Die Familie Ira hat nichts zu fressen. Als da sind Ira, Partner und vier Kinder. Kannst du dir sowas vorstellen, nein oder nein? Sie haben nichts zu fressen, weil täglich der von der Bank kommt, und wenn Ira nichts hat, hockt der eine Stunde vor der zurzeit toten Laundry.
    Vorstellungskraft einschalten, ja?
    Wenn nun die Bank die Schuld von 180 Millionen auf 30 Millionen senkt, ist das natürlich nicht Altruismus geschuldet. Vielmehr sucht die Bank zu retten, was zu retten ist.
    Bringt Ira diese 30 Millionen nicht auf, dann kann sie bis in alle Ewigkeit auf leere Teller gucken.
    Mann, was regst du mich auf. Weltfremd, dass es kracht. Mach so weiter, gleich bist du wieder raus.

    Nachtrag.
    Ira ist kein Einzelfall. Auch Menschen in Indonesien, welche keinen (dumm blöd aufgenommenen) Kredit zu bedienen haben, hocken vor leeren Tellern.
    Leute in den Elfenbeintürmen sagen natürlich: jaja, nun lernen sie endlich, an Rücklagen für schwere Zeiten zu denken. Ich hoffe, dass sie das tun, ja. Indes kenne ich die Verhältnisse. Rücklagen schaffen bei den herrschenden Verhältnissen ist eine verd schier unmögliche Kunst, auch bei grossem Willen.

    Unter dem Strich rechne ich mit wesentlicher Genesung. Doch wird sie erkauft mit Leid. Meine Güte. Das Zuschauen ist nicht lustig.

    Was ich tue: Gemäss meinen Möglichkeiten schaffe ich Arbeit für meine Getreuen. Damit sie weniger das Gefühl haben, von meinen Almosen zu leben, hoffentlich überhaupt nicht dies Scheissgefühl haben. Ich muss überhaupt nichts. Ich tue es einfach. Zwei Familienväter arbeiten nun als Nachtsecurity bei mir. Notwendig? Darüber könnte man einen kleineren Band schreiben. Mir egal. Ich schaue nicht zu, wie Leute hungern. Punkt.

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  10. Dude sagt:

    „Die Familie Ira hat nichts zu fressen. Als da sind Ira, Partner und vier Kinder. Kannst du dir sowas vorstellen, nein oder nein? Sie haben nichts zu fressen“

    JA, verstehe ich. Drum auch mein energisches Klarstellen, dass da kein Rappen an dieses Verbrechersyndikat Bank gehen soll. Und kommt der Typ, soll er von einer anarchistischen Rebellion dahin geschickt werden woher er kommt: Zum Teufel!

    Mit 1800 Teuronen kann jedenfalls bei einigen Familien einiges – ganz ohne Nestle-Gift wie überall in den Supermercados zu bekommen – zu essen für sie und die Kinder auf dem Tisch stehen.

    Soll die Bank zur Hölle fahren. Ein Aufstand der Gesellschaft ist gefragt und tut je länger je mehr Not.
    Anarchie basierend auf anarchosyndikalistischen Grundsätzen ( https://dudeweblog.wordpress.com/2020/01/16/anarchie-als-loesung-und-ziel-fuer-eine-wirkliche-ordnung/ ) ist die einzige zielführende Lösung!

    „Bringt Ira diese 30 Millionen nicht auf, dann kann sie bis in alle Ewigkeit auf leere Teller gucken.“

    Die Bank muss ja nichts von ihren Bargeldreserven wissen!

    „Auch Menschen in Indonesien, welche keinen (dumm blöd aufgenommenen) Kredit zu bedienen haben, hocken vor leeren Tellern.“

    Ja, eben auch drum mein Kommentar, der eben genau darauf abzielte!

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  11. Dude sagt:

    hmm.. schon wieder verschwunden.. woran liegts?

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  12. palina sagt:

    @Dude
    „Beste Grüsse und viel Glück!“

    Geschwafel……………………….
    Es gibt Menschenm die kapieren das, Und es gibt Menschen, die kapieren nix

    Ich bin Pfälzerin und bei uns sagt man zu solchen Leuten – Dummbabbler.

    Die Bayern haben da noch einen ganz anderen Ausdruck, die sagen:“Schleich die.“

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  13. Dude sagt:

    Danke Palina! Dummbabbler passt perfekt für das Q-Anon-Geschwafel. 🙂

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  14. Dude sagt:

    aber da das mit der nicht-zensur offensichtlich nur leere phrasen waren, wars das mit mir sowieso hier…

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  15. Thom Ram sagt:

    Dude 03:11
    WP hat deine Kommentare in den Papierkorb verschoben. Du hast richtig gelesen. Papierkorb, nicht etwa Warteschlaufe.
    Und was? Schon beklagt er sich über schlechte Behandlung.
    Es ist wohl wirklich besser, du hältst dich fern.

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  16. Thom Ram sagt:

    Es klingt ein Halleluja von Bali her.

    Es ist schier unglaublich. Es sind Spenden eingegangen, und dies gestern und heute, mich überrumpelnd rasend schnell in unerwarteter Höhe.

    Eingegangen sind: drei Mal 100, einmal 50, einmal 500 und einmal 2000 (zweitausend) Euro. Zusammen 2850 Euro.

    Mehr. Es  ist eine weitere Spende noch unterwegs, welche vermutlich auch sehr gross sein wird.

    Um die Bank abzuschütteln, sind 1800 Euro notwendig. Zur Stunde bleiben somit stolze 1050 Euro übrig, und die werden voraussichtlich noch kräftig vermehrt werden.

    Gute Leute, wisst ihr, was ihr tut? Ihr alle gleichsam, von den fuffzig bis zu den zweitausend – Spendenden? Ich schafft Luft, ermöglicht Durchatmen, schafft Raum für Frohsinn.

    Lieber 50er Spender, denke nun nicht, deine Spende sei sozusagen nichts, so wie für die Katz! Das Gegenteil ist der Fall. Auch 50 Euro bedeuten Reis und sogar Öl und etwas Gmüs auf dem Tisch.

    Seid gewiss. Was über die 1800 für die Bank hinausgeht, es landet alles auf dem Tische von Einheimischen, welche ohne eure Hilfe buchstäblich knurrende Mägen hätten.

    Ich werde zum Dorfvorsteher gehen und ihm sagen, dass Menschen aus Europa Notleidenden zur Seite stehen wollen, denn der Überschuss ist so gross, dass ich ihn nicht nur für meine vier Familien einsetzen will.  Ich sorge dafür, dass die Geldenergie dort landet, wo sie von mir und von Euch hingedacht ist.

    Wie das genau abgelaufen sein wird, werde ich hier rapportieren.

    Tausend Dank, im Namen derer, denen geholfen wird.

    Gefällt 1 Person

  17. Dude sagt:

    „WP hat deine Kommentare in den Papierkorb verschoben.“

    Danke für Info! Wieso? Geh mal in Edit-comment rein.
    Ich muss in letzter Zeit andauernd zu Unrecht in PApierkorb oder Spam gefrachtete Kommis rausfischen.
    Grund: wp_blacklist – selten auch Akismet.
    Guck mal nach – Du siehst das im Comment-Edit unterhalb des Comments.

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  18. Dude sagt:

    und schon wieder wech… bin fast 100% sicher dass das ein wp_blacklist-eintrag ist…
    danke für info.

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  19. palina sagt:

    das freut mich sehr.
    Ganz liebe Grüße in die Runde.

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  20. Thom Ram sagt:

    Die Kohle hockt noch in den Bankpipelines. Hoffe wohl, dass die Banken dicht halten, als bis dass ich das Geld nächste Woche werde abheben können.
    Im Vertrauen darauf, dass alles klappen werde, ist Ira schier zombi-artig nicht bei sich. Seit acht Jahren hockt ihr (saudumm, klar!!!) von Bank aufgenommener Kohl im Nacken.

    Zu Handen von Dude.
    Grundsätzlich pflichte ich dir bei. Zur Hölle mit dem aktuell noch herrschenden Geld- und Bankensystem. Doch weisst du doch, zu welchen Taten Banken fähig sind. Die fahren eines Tages vor und requirieren die Maschinen eine Laundry. Meldung bei Polizei? Einschalten von Rechtswesen? Bah. Erst mal zahlen, und zwar nicht knapp, dass die tätig werden. Zudem: Selber schuld. Selber kredit aufgenommen. Selber dumm. Was wahr ist!!!

    Doch wer nie Fehler macht, werfe den ersten Stein.

    Ja. Ira und ich haben das besprochen. So eine Schuld ist gleichsam ein Dämon, der im Nacken hockt. Ist er entfernt, so ist es dem Menschen zuerst als wie ein Vakuum. Da fehlt was.

    Ich hatte genau! das mit meiner Zyste der letzten Tage. 10 Tage leicht bis tierisch Schmerz, des Nachts Aspirin und so, zum Schlafen. Als ich das erste Mal denne schmerzfrei mich zum Schlafen legen wollte, war ich ganz irritiert. Fehlt mir doch was. Scheisse doch, mir fehlt was. Musste echt erst überlegen, was mir fehlt. Verrückt und wahr: Ich vermisste den Schmerz!

    Leicht kann ich nachvollziehen, wie es der Ira geht. Sowas wie Taumeln in ungewohnter Leichtigkeit.

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  21. Thom Ram sagt:

    Jetzt haut es mich komplettestens um.
    Gerade habe ich noch auf meinem CH konnt oh nachgeschaut. Sind eben noch eingegangen Schwiizer Franke
    104
    sowie
    1251,
    zusammen also 1355.
    Das bedeutet, dass insgesamt eingegangen sind öi roh 2850 plus Schweizer Franken 1355, das heisst zusammen approximativ 4100 öi rohs.
    Ich bin überwältigt.

    Danke, edle Seelen.

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  22. Thom Ram sagt:

    Angelika Heidi

    Ich habe ein Loch in meinen Daten. Ich kann dich keiner Mail zuordnen, weiss nicht, unter welchem Namen du hier segeln tust, mit wem ich es zu tun habe. So sage ich es eben hier: Deine Gabe ist eingetrudelt. Herzensdank dir!

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  23. Dude sagt:

    „Zur Hölle mit dem aktuell noch herrschenden Geld- und Bankensystem. Doch weisst du doch, zu welchen Taten Banken fähig sind. Die fahren eines Tages vor und requirieren die Maschinen eine Laundry. Meldung bei Polizei? Einschalten von Rechtswesen? Bah. Erst mal zahlen, und zwar nicht knapp, dass die tätig werden. Zudem: Selber schuld. Selber kredit aufgenommen. Selber dumm. Was wahr ist!!!“

    Wo Du recht hast…

    LG

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  24. Dude sagt:

    Häää, wieso erscheint der Kommentar jetzt sofort??? Doch nicht wp_blacklist??? Scheinbar… mysteriös…

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  25. Dude sagt:

    Freut mich jedenfalls dass Ira die Schakale dank den Spenden los ist und noch genügend für wirklich Sinnvolles übrig bleibt. Gibt bestimmt noch genügend Familys denen es schwer fällt was zu essen auf den Tisch zu kriegen. Und wenn Du keine kennst, kennt sicher G von Balifamily ein paar – und sonst kann mans immer noch als Rücklage für anarchistisches Dorf auf Nusa Penida auf die Seite legen… 😉

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  26. Thom Ram sagt:

    Dude 08:12
    Ich hatte übersehen, dass du auch auf der Moderationsliste warst. Trotzdem staune ich, dass die Komments im Papierkorb, nicht in der Moderationsschlange gelandet waren.

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  27. Thom Ram sagt:

    Wie versprochen werde ich hier zeitnah rapportieren.

    Die Spenden stecken noch in den Bankenpipelines.
    Trotzdem haben wir bereits ausgegeben:

    75kg Reis und etwas Salz und etwas Öl und etwas Geld für Trinkwasser, gesamt 110 Euro. Ich strecke das vor.

    Man sehe mir bitte nach, dass meine Abrechnung nicht auf Pfennig genau ist. Erstens hau ich aus meiner Tasche eh immer da und dort was drauf, zweitens schwankt der Wechselkurs und drittens bin ich Schütze-Löwe, denke in grossen Zügen, Pfennigrechnen ist mir fremd.

    Ich will, dass die Banken mindestens so lange funzen, als bis der Ira Kredit (1800) angekommen und abgeliefert ist. Wird schon werden.

    Ich will noch einmal klarstellen, dass ich das Meine auch leiste. Drei Familien wohnen in unseren Gehäusen gratis, die vierte Familie in Sanur kann die Miete nicht bezahlen, ich komme dafür auf. Zwei der kräftigen Papas habe ich als Nachtsecurity angestellt, jeder wacht 15 Nächte/Monat, und ich entlöhne sie mit je 100/Monat, statt dass ich ihnen entwürdigenden Almosen rüberreiche. Meine persönliche Hilfestellung beläuft sich aktuell auf etwa 450/Monat.

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  28. palina sagt:

    danke für den Bericht.
    Ich denke – glaube – es wird alles gut.

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  29. Thom Ram sagt:

    Heute ist Jack gekommen. Indonesier, Christ, Papa von drei Söhnchen, lebt mit Frau, und der Tage zusätzlich mit drei Verwandten in einem selbstgebauten Minihäuschen. Er war einer der tüchtigen Arbeiter, als wir unsere Gehütts hier raufzogen.
    Klare Situation: Nichts im Haus. Nichts zu essen. Job derzeit: Unmöglich. Einfach nichts im Haus. Kennt der Europäer ausser Deutschen, welche unter der Brücke schlottern, nicht. NICHTS Essbares im Haus. Geld: Null.

    Wir gaben mit: 25 Kilo Reis, zwei Flaschen Öl, Moringablätter, 3 Euro zum Kauf von Trinkwasser, was 350’000IDR entspricht, was denne 22 Euro sind.
    Seinen Nachbarn geht es nicht besser. Er darf wieder kommen und für seine Nachbarn Dasselbe holen.

    In meinen befreundeten Familien hat sich gestern und heute gezeigt, dass da noch zwei weitere Löcher zu stopfen sind. Ich bin explodiert vor Wut, denn was ich schon Vorträge über die verheerende Nachwirkung von Krediten gehalten habe. Mein Gott.
    Sie hatten sich gescheut, mich um Hilfe zu bitten, da ich ja schon so viel geholfen hatte, und eine Familie hat letztes Jahr sechs, eine sieben Millionen aufgenommen, gesamt also 13 Millionen, was etwa 750 Euros sind. Ich wurde verflucht dramatisch, drohte: Noch einmal Kredit aufnehmen, und wir sind geschiedene Leute. Tut graausam weh, sowas zu sagen, es wäre Heulen bei ihnen, es wäre heulen bei mir, doch anders scheint die Kreditseuche nicht auszumerzen zu sein denn durch plumpe Angstmache. Idiotisches Mittel. Fällt mir kein anderes ein, welches Wirkung zeitigen könnte.

    Was bin ich dankbar, was können sie dankbar sein, dass unsere bb Spender mehr geschickt haben als die 1800 für den Ira-Kredit…..
    Das geht hier so: Gläubiger kommen täglich und ziehen ein. Und zwar brutal, heisst, schimpfen, drohen, bleiben eine Stunde auf der Matte, machen sauren Stein oder keifen. Für Fressen bleibt – wenn Job vorhanden – so gut wie nichts, Wohnung bezahlen geht gar nicht. Jetzt, da sie joblos sind, herrscht schlicht Schiss, Kopfweh und schlaflose Nächte. Ich werde, wenn der Kohl eingetrudelt sein wird, die Forderungen löschen. Die Freunde werden im Geiste eure Füsse küssen, Leuts.

    Es ist nicht etwa so, dass die Kredite für Luxus aufgenommen worden wären, sondern für Lebensnotwendiges. Ändert nix dran, dass Kredit nicht hilft, sondern die Lage verschärft, zumal die Zinsen zwischen 2 und 20% betragen. Pro MONAT. Ich habe gesagt, pro Monat.

    Ich habe gestern und auch heute wahrlich Arbeit in mir gehabt, um meine Gelassenheit wieder zu finden, denn….mir ist bewusst, durch welche tägliche innere Höllen sie gegangen sind, zudem vor mir sie das düstere Geheimnis schmerzhaft wahrten, wo wir sonstens uns doch alles anvertrauen.

    Schön. Ich bin zuversichtlich. Ich meine, es wird das letzte Mal gewesen sein, das verdammte Zeugs mit Krediten. Leuts, ihr dürft euch wirklich bewusst machen, dass ihr Nöte tilgt.

    Man darf einwenden, dass wir wieder nur Druck wegnehmen und dass sie wieder Scheisse bauen werden, statt zu lernen, sinnvoll zu hausen. Das ist blödes Geschwätz. Hause sinnvoll mit drei Kindern, wenn der Job 130 Euro/Monat bringt und wo Bücher, Uniform und Zeugnis der Schule für drei Kinder zweimal im Jahr 300 Euro ausmachen. Und aktuell ist null Job. Fast null.

    Die Geliebte von Eka macht kleine Dinger aus Blättern, für Rituale. Pro Monat bringt das etwa 35 Euro. Mama von Eka näht Gesichtsmasken. Bringt im Monat etwa 60 Euro. Also etwa 100 Euro für gesamt sechs Erwachsene. Haha.

    Es ist die Rede, dass die Regierung Notleidenden zu helfen gedenke. Es ist indes auch die Rede, dass hier in Bali bloss Balinesen geholfen werde. Hiesse, dass zwei von meinen vier Familien geholfen würde, eine stammt von Sumatra, eine von Java. Wir werden sehen.

    Das Ganze klingt verd dramatisch. Wir nehmen es aber – ausser wenn ich wegen Kredit ausraste – gelassen, haben ausgesprochen fröhlichen Umgang, helfen einander in allen Belangen, wie es nur geht, die Stimmung ist gut! Wirklich! Die Stimmung ist gut.

    Und morgen verstecke ich Ostereier, und Agus und Ninci dürfen Eili suchen, hihihi.

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  30. palina sagt:

    Dieses verdammte Geldsystem.
    Deswegen gibt es ja die ganzen Probleme. auf der ganzen Welt.

    Ob wir noch eine Änderung dessen erleben? Keiner weiss es.

    In Südamerika ist es nicht anders, wo ich sehr viel war.

    Ein Gutes gibt es noch in diesen Ländern, es ist nicht kalt.

    Wasche denen mal ordentlich den Kopf wegen der Kredite. Wahnsinn diese Zinsen.

    Schöne Ostern für dich und deine Lieben.

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  31. Dude sagt:

    @Ram

    Herzlichen DAnk für den Bericht und das Engagement.

    Ich bin der Meinung dieser Bericht gehört auf Artikelebene.

    Ps. Und nebenbei auch danke für die Info zur Lösung meines persönlichen – im Gegensatz zum Bericht völlig irrelevanten – kleinen Rästels; wundert mich fast, dass ich bei wp doch nicht auf der Blacklist stehe. *gg*

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  32. Thom Ram sagt:

    Uffa.
    Ich habe Ira das Geld zur Löschung des grossen Kredites überreicht. Ira weiss nicht, ob sie wacht oder träumt. Aktuell ist sie auf dem Wege zur (nahegelegenen) Bank.
    Ich möchte das nochmal erläutern. Vor 17 Jahren nahm ihr Ehemann kirrerweise bei einem Dorfmafioso 200 Millionen auf, zum damaligen Kurse also etwa 20 tausend Euro. Er verteilte das Geld an Wähler, auf dass sie Dorfvorstand x von der Partei X wählen sollen. Die Spekulation: Solchen „Wahlhelfern“ wird nach erfolgter Wahl warmer Geldregen zuteil. Sein Kandidat unterlag. Geld im Sand. Die Folge. Sie mussten ihr Häuschen verkaufen, doch reichte das nicht, sie nahmen weiteren Kredit auf. Und so hatte das einen idiotischen Kreditaffenschwanz zur Folge, über diese gesamten 17 Jahre. Vor 8 Jahren löschte ich aus meiner Tasche einige davon, es war nicht genug, die Geschichte ging weiter. Bis heute. Und heute endlich hat es definitiv ein Ende. Plumps. Man hört den Stein, der von Iras Herzen fällt?

    Und Ira weiss. Nie, never again Kredit aufnehmen. Nicht nur sind schlaflose Nächte die Folge, auch Freund Thomas würde die Freundschaft kündigen.

    Eine weniger gute Nachricht. Weil Ira die 30 Millionen nicht umgehend berappen konnte, hat die Bank eine neue Rechnung aufgemacht, 47 waren nun fällig. Dank Eurer Grosszügigkeit liegt das drin, ohne dass unsere Hilfestellung per Reis und so weiter darunter leiden wird.

    Also.
    Ira hat mich beschworen, hier ihrer unendlichen Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen. Tausend Dank, edle Spender!

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  33. Thom Ram sagt:

    Weiter.
    In den Familien sind weitere Kredite offen. Ich tilge sie. Es sind insgesamt 5 Kredite im Gesamtbetrag von 13Millionen, also etwa 700 Euro. Auch bei diesen Freunden: Nochmal Kredit, und Thom kündigt glatt die Freundschaft. Ganz offensichtlich hilft da bloss plumpe Angstmache.
    Auch von diesen Seiten: Tausend Dank!

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  34. Thom Ram sagt:

    Seit dem 11.04. haben wir Reis und Öl verteilt, zudem etwas Geld für Gas und Trinkwasser für gesamt ungefähr 200 Euro.

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  35. Thom Ram sagt:

    Habe den „Kreditfall“ Ira mir soeben nochmal erzählen lassen, ja, von Ira selber natürlich.

    Im Prinzip stimmt meine obige Beschreibung des Geschehens von vor 17 Jahren, doch war es eben noch einen Zacken schärfer.
    Also, sie hatten beinem Mafioso 20 Tausend Euro aufgenommen, und sie hatten es verzockt. Danach konnten sie diesen Kredit nicht bedienen und er wuchs an auf 60 Tausend. Was ich schon angetönt habe, das ist an Dramatik kaum zu beschreiben. Die Angestellten des Bosses, die kamen auch des Nachts, machten Tumult, drohten und drohten mit weiss Gott was. So blieb ihnen nur, bei „anständigen“ Banken Kredite aufzunehmen, um die Mafia vom Halse zu haben.
    Das Häuschen, welches sie dann verkauften, brachte ein…..8 Tausend. 52 Tausend mussten sie schleunigst abliefern, wenn sie nicht Gefahr laufen wollten, dass weiss Gott was, Kind entführt oder so.
    Also die Zinssätze nochmal. Mafioso: 20% pro Monat. Bank: Im Schnitt vielleicht 8%/ Monat.

    Und nochmal. Ira weiss nicht, ob sie wache oder träume, kann es nicht glauben, dass die jahrelange Last weg ist. Ich habe die Quittung der Bank hier, auf dem Tisch. Es ist wirklich ausgestanden.

    Danke, gute Mönschs, die Ihr seid.

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  36. Thom Ram sagt:

    Hier, da mit Sicherheit nur wenige im Abo lesen, und höchstwahrscheinlich nur treue Seelen, erzähle ich nochwas, was Nöte anbelangt.

    Eine alte Freundin von mir. Auf einem grossen Markt, in Denpasar. Viel Polizei dort. Pah, kommt vor, sie suchten wohl etwas. Das Schlimme, sie wurden fündig, und zwar bei meiner Freundin.

    Sie hatte ihr Handtäschchen am Moped hängen lassen, da da drinne nur Gesichtsmaske und Ohrenlautsprecherknöpfe waren. Geht sie zum Moped. Poli, der grad dort steht, will ihre Taschen sehen. Sie macht ihr Täschchen auf und hat 300 Gramm!!!!!!! Narcoticum drin.

    Entweder wurde sie von einem geheimen Feind damit gelinkt, oder ein Händler, in Not, da viel Poli dort war, hatte es ihr eingesteckt, um selber sauber zu sein. Das war diesen Montag.

    Narcotica in Indonesien, das bedeutet drastischen Knast, Jaaaahre.

    Zack, auf den Posten abgeführt. Zack, untersucht, ob sie selber clean sei. War sie natürlich. Und zack, echt Indonesien, Polizeiliche Anweisung: Du hast 24 Stunden Zeit, um (umgerechnet) 2tausend Euro hinzulegen. Tust du das, bist du frei, musst lediglich einige Monate lang wöchentlich vorsprechen. Kriegst du den Kohl nicht zusammen, hast du Jahre am Hals.

    Sie verkaufte ihr hab und Gut. Fragte Freunde um Hilfe. Da das alles nicht genügte, kam sie zu mir. 24 Stunden haben wir die Sache durchgekaut. Hätte ich einen Beamten hoch oben an der Hand, zacko, ein Telefon würde genügen. Habe ich aber nicht. Tja. Und so bin ich ein weiteres Mal eingesprungen und habe die fehlenden 700 ui rohs rübergereicht.

    Bali ist wunderschön, es gibt viele herzensgute Menschen. Und es gibt Egomanen. Und es gibt Schurken.

    Mein Gott, hoffentlich kommt sie nun ungeschoren raus.

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  37. palina sagt:

    das liest sich ja wie ein schlechter Krimi, Thom.

    Nun gut – Ende gut – alles Gut.

    Wenn Drohungen helfen, umso besser.

    Meiner einen Tochter, die behindert ist, habe ich zum besseren Verständnis immer einen Vertrag aufgesetzt mit Text: Ich werde in Zukunft nicht mehr……..und werde immer daran denken……….
    Mit Stempel und Unterschrift von uns beiden.
    Hat oft geholfen.

    Sie liebte es Verträge zu unterschreiben.

    Gefällt 1 Person

  38. palina sagt:

    und noch ein Krimi.
    Mein Gott.
    Reicht wahrscheinlich für einen ganzen Bücherband was du da alles erzählen kannst.

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  39. Thom Ram sagt:

    …und weitere zweihundert ui rohs sind eingetrudelt.

    Herzensdank!

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  40. Thom Ram sagt:

    Palina

    Du, diese Idee mit Vertrag ist saugut. Werde ich machen, wahrhaftig! Wir Menschen brauchen Handfestes, Materielles, damit unser schwacher Geist sich der Vorsätze nachhaltig erinnert. Hehehe, danke für den Tipp.

    Jau. Viele persönliche Dramata gehen hier über die Bühne. Gut, dass mein Gedächtnis vorbildlich viel hinten runter fallen lässt. Hätte ich alle familiär-freundschaftlich-dramatischen Ereignisse hier, im Laufe der 10 Jahre, gespeichert, dann vielleicht würde mir mein Hirni zu schwer. Das wär auch plöt.

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  41. Thom Ram sagt:

    Und eben habe ich gesimset und nachgefraget. Die Geschichte 18:23 mit dem unterjubelten Stoff, die ist, so der augenblickliche Befund, geregelt.

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  42. palina sagt:

    freut mich, dass dir das mit dem Vertrag gefallen hat, Thom.

    Kannst den ja immer befristen für ein Vierteljahr. Und wenn 4 x unterschrieben und gehalten, dann zum Essen oder Shopping für ein neues Kleid einladen. Oder so ähnliches.

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  43. Thom Ram sagt:

    Palina 21:40

    Noch lebensnaher! Analog mein Rat an Paare, welchen das Zusammenleben schwer fällt. „Vorschlag. Nehmt euch eine Zeitspanne vor. Einen Monat oder so. Während dieses Monats haltet ihr euch an…..selbstverfasste Regeln. Ihr bezeugt, dass ihr nach Ablauf des Monats völlig frei seid, euch für Trennung oder Verlängerung des Vertrages zu entscheiden.“

    Puh, wir wären zusammen unerträglich jute Pädajojen.

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  44. Gernotina sagt:

    Thom, mal konkret bitte: Wo kann man denn die ui rohs hinschicken (Paypal oder was Sicheres), wenn es brennt ?

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  45. Thom Ram sagt:

    Gern, oh Tina, schicke ich dir eine diesbezüglich erhellende Mail. Moment, bitte.

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  46. palina sagt:

    @Thom
    „Puh, wir wären zusammen unerträglich jute Pädajojen.“

    Glaube ich auch.

    Phantasie und Humor ist das Geheimnis.

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  47. makieken sagt:

    Pacta sunt servanda, auch wenn man selbst sie nie abgeschlossen hat! Meine Mutter nahm vor ca. 20 Jahren einen Kredit auf zwecks Sanierung des Häuschens. Nichts davon wurde „verzockt“, es sei denn, man rechnet überteuerte Handwerker-Rechnungen hinzu. Vor 5 Jahren wurde sie verkrebst – Corona war damals noch nicht „in“, denn sonst hätte sie sich mit Ü70 gut in der Statistik gemacht… Weil Verträge nun mal bindend sind, auch wenn man selbst sie nicht abgeschlossen hat, zahlte ich in den vergangenen Jahren für ihre Verträge 5000 „ui rohs“, weitere 4000 „ui rohs“ (plus Zinsen, ist klar) sind noch offen. Schön aber, dass es Menschen gibt, die anderen Menschen aus ihrer selbstverschuldeten Misere helfen. \o/

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  48. Thom Ram sagt:

    Sehe eben, dass auf meinem Bali konnt oh 3,3 Millionen eingegangen sind, als das wären etwa 200 CHF. Ohne Stichwort. Ich vermute, weiss aber nicht, wer der Spender ist.
    Guter Spender, Dank sage ich!

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  49. Thom Ram sagt:

    makieken 03:38

    Unlustig. Unlustig für dich.

    Schwacher Trost für dich, doch vielleicht ein Tröpfchen Trost. Ich wurde von zwei Deutschen, die ich für Freunde gehalten hatte, um einmal 2500, einmal 12000 Euro betrogen. Heisst: Ich schoss sie ihnen vor, danach sagte der eine, einem Arschloch wie mir müsse man nichts zurückzahlen, und der andere, der hat sich verpisst, hat sich für mich unsichtbar gemacht. Ersterer nennt sich Artus, wohnte in Berlin Neukölln, Zweiterer hat Vornamen Robert, hatte auf Bali Geschäft, ging pleite, ich Idiot zahlte ihm noch das Ticket nach Täuschland, danach noch ein Skipe Kontakt, und das wars dann.

    Vielleicht magst du deiner verstorbenen Mama gönnen, dass sie in renoviertem Häuschen noch etwas leben durfte, und ich wünsche dir, dass der finanzielle Aufwand für die Renovation dir bei Bewohnen oder Verkauf des Häuschens zu gute kommen wird.

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  50. Thom Ram sagt:

    Ira erzählt.

    Sie hat Nacht für Nacht schwer, Schlaf zu finden, und wenn sie schläft, sucht sie regelmässig ein Traum heim. Sie hat das Gefühl, dass aus ihrem Kopfe Blumen wachsen!
    🙂
    Sie hat indes noch was Anderes, und bah, keinen hier wird das erstaunen. Sie kann es immer noch nicht glauben. Geschlagene 17 Jahre lang stand sie unter dem Druck, Kredite nicht bedienen zu können. Und nun soll das ausgestanden sein? Unglaublich! Es ist ihr die ganze Zeit auch, als ob „etwas fehlen würde“. Jeder psychologisch etwas Erfahrene kennt das.
    Ich hatte das ja schon nur nach zwei Wochen permanenten Zahnschmerzen. Legte mich schlafen, nichts denkend dabei, juckte wieder auf im Bewusstsein: „Etwas Wichtiges fehlt mir.“ Schon nur nach zwei Wochen „vermisste“ ich den Schmerz, der in dieser Nacht erstmals absent war.

    Und sie: Siebzehn Jahre!
    Leute Leute, wie schön, dass Ihr geholfen habt.

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  51. palina sagt:

    schön zu lesen, dass so viele mitgeholfen haben.
    Ich habe heute Nacht von einem Flugzeug voller Klopapier geträumt. Hörte, dass es aus China kommt.
    Und alle angeschrien, dass wir das Zeugs aus China nicht mehr brauchen.

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  52. Thom Ram sagt:

    Im direkten Umgang mit den Menschen hier merke ich so gut wie nichts. Das ist hier Tradition. Man trägt seine Probleme NICHT zur Schau. Indes weiss ich eben mehr.

    Drei Beispiele. Drei Nachbarn von Ira.

    Ein tüchtiger Bengkel (Mofaflicker), Einmannbetrieb. Keine Kunden. Kein Geld. Laden zu. Frau und Jungs eingepackt und ab nach Singaraja, wo die Familie der Mama etwas Land besitzt. Rückbesinnung auf die gute Scholle, könnte man es nennen. Ja. Rückbesinnung mit knurrendem Magen.

    Schräg über die Strasse, eine Ibu (erwachsene Frau), welche einen Warung (kleiner Einheimischen-Essladen, eine volle Mahlzeit 1 Euro).
    Seit zwei Wochen kauft sie täglich für 20 Euro ein und verkauft für 10 Euro. Täglich muss sie wegschmeissen. Laden zu.

    Direkt gegenüber, eine andere Frau, sie hat ein Wägelchen, verkauft abgepackte Kleinmahlzeiten. Vor Covid verkaufte sie täglich 13 Kilo. Heute verkauft sie täglich 2 Kilo.

    Der Massagesalon, auch gegenüber von Ira, hat schon vor drei Wochen dichtgemacht. Die Wechselstube vor zwei Wochen.

    Ich schätze, so wie es in Deutschland mit den grossen Firmen ist, so ist es auf Bali mit dem Tourismus. Stehen die Räder still, sind die Betten nicht belegt, dann holla. Erklärtermassen, von Indonesien erklärtermassen soll Bali die Touristeninsel sein. Ausser Tourismus gibt es hier an Gewerbe Möbelhersteller, Schnitzer und andere Kleinkunstbetriebe.
    Tourismus ist indes das Schwergewicht. In Sachen rollende Dollars schätze ich, dass das Gastgewerbe hier 95% der Gesamtumsätze ausmacht. Ausmachte.
    Also Corona. Keine Touristen. Sämtliche Hotels zu, Restaurants ebenfalls. 99% der Angestellten arbeitslos, und da ist keine Versicherung oder sowas. Zwei drei Wochen hatten sie noch etwas Geld, die Kleinstbetriebe Mofaflicker, Laundry, Warung, Näherinnen, was noch, einfach die Kleinstbetriebe hatten noch eine Weile Aufträge, der Aufträge wurden weniger bis fast null, und nun sitzt man da und weiss nicht weiter.

    Unser kleines Paradies hier ist nach wie vor schön. Die Kinder Agus und Nince spielen, wenn Suris Rosali hier ist, spielen sie zu dritt, sie haben tausend Einfälle, ich höre singen, lachen und emsiges Tun. Die Erwachsenen sind heiter, Eka’s Familie, welche nun unten auch gratis wohnt, ebenfalls.

    Materiell ist es einfach. Solange meine Rente funzt, können wir das leicht halten.

    Und die nächstweiteren Kreise, sie werden von Euren Spenden im wahrsten Sinne des Wortes am Leben gehalten.

    Spekulationen über die Zukunft machen wir anderen Ortes.
    🙂

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  53. ...ter sagt:

    Thom Ram
    20/04/2020 um 18:42

    Ira erzählt.
    Thom, ich kann es soo gut nachvollziehen. Auch ich habe die zwanzig Jahre bevor ich in Rente gin damit gekämpft der Bank Ihre Forderungen zu bezahlen. Eines Tages war ende, Nichts ging mehr. Ich musste meine Eigentumswohnung verkaufen um die Bank zu bedienen. Das war vor 20 Jahren, ich bin Schulden frei
    . Aber frage nicht, wenn ich träume dann immer auch von diesem verdammten Geschäft das ich nie haben wollte

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  54. Thom Ram sagt:

    Es sind neu eingegangen zwei mal zwei hundert ui rohs.

    Danke!

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  55. Thom Ram sagt:

    Die Lage spitzt sich zu. Erst gingen die Hotels zu, dann die Kleinstbetriebe, dann die Kleinbetriebe, mittlerweile auch Mittelgrosses, zum Beispiel das Restaurant, da ich gelegentlich mal noch als einziger Gast einen Capucco mir gegönnt hatte.

    Mein Rauchzeug hat um fünfzig Prozent aufgeschlagen, im grossen Laden wird das Sortiment ausgedünnt, Milch zum Beispiel, welche ja nur von verrückten Ausländern gekauft wird, gibt es nicht mehr.

    In der Öffentlichkeit ist Maskenpflicht. 99,9% folgen ihr, denn die Busse ist für Leute ohne Geld schweineteuer: 50’000 Rupiah, als das sind 3Euro.

    Viele Heimkehrer sind verzweifelt. Beispiel. Javanesen gelang noch die (nun10%ig eingestellte) Überfahrt nach Java. Dort wurden sie beim Hafenausgang zurückgewiesen. Die hocken nun im Hafen Banyuwangi und können nicht vor- und nicht rückwärts.

    Nebenbei.
    Wie man auch hier spinnt, zeigt das folgende lächerliche Beispiel. Die Zugänge zu den Stränden sind rigoros gesperrt. Braucht Massen von Wachposten. Die Strände? Die waren schon vor der Sperrung leergefegt. Einige einheimische Angler, das wars. Die dürfen weiterhin zum Strand, gut so. Aber so ein Relikt wie ich darf nicht.

    Also. Hilfestellung.

    Mein enger Kreis, das sind vier Familien, mit gesamt 17 Menschen. Für sie komme ich in der Hauptsache selber auf. Vier Mieten, Strom, Gas, Lebensmittel. Gelegentlich dringend notwendiger Kleinkram. Bei Grösserem greife ich auf eure Spenden zurück, zum Beispiel wenn Zahnarzt unumgänglich ist. Und von den Spenden habe ich die gesamt sechs Kredite gelöscht.

    Das Löschen der Kredite machte im Gesamten die verrückte Summe von 3500 Euro. Die Erleichterung indes, sie ist gewaltig!!!

    An Spenden sind eingegangen sind 5500 Euro. Der Rest für Nahrung für Menschen des erweiterten Kreises macht hiemit 2000 Euro.

    Der erweiterte Kreis. Es sind Nachbarn meiner Familien, welche nichts in der Schüssel haben. Es ist immer die Rede davon, dass die Regierung helfe, doch in den zwei Wohnecken von Suri und Ira, da wird keine Hilfe geboten. Sowohl bei Suri wie auch bei Ira füttern wir mit euren Spenden je sechs Familien durch. Kommt noch eine Familie auf Java dazu, denen wir etwas Geld schicken, insgesamt also 13 Familien, geschätzt 50 Menschen sind es, welche euren Reis essen.

    Ich gebe Suri und Ira das Geld. Sie kaufen Reis, Salz und Öl, gelegentlich mal Eier ein. Moringa gibt es aus unserem Garten. Die Bedürftigen nehmen die Lebensmittel dann bei Ira / Suri in Empfang. Etwas Geld geben wir auch, für Trinkwasser!, für Gas und etwas Elektrizität.

    Von den 2000 Euro für Nahrung sind deren tausend ausgegeben, es bleibt heute ein Rest von 1000 Euro. Ungewiss, wie lange der reicht. Es kommen laufend mehr Bezüger dazu.

    Wir können nicht die Welt retten. Wir tun, was wir können.

    Herzensdank, liebe Brüder und Schwestern im Geiste.

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  56. Thom Ram sagt:

    Es hängen mittlerweile rund 40 Leute an unserem Tropf. Eher mehr.

    Hier in Sawangan hat jede Familie 25kg Reis bekommen, vom Staat. Einmalige Gabe.
    Jede Famillie?
    Ja, die Sawangan-Bürger. Schon nur meine Familien, welche von einer anderen Provinz Balis stammen, bekommen nichts, geschweige denn Menschen von anderen indonesischen Inseln.

    Zwei meiner Familien stammen von Karangasem. Dort sind nun die Märkte geschlossen worden. Verrückter ist nicht auszudenken. Die Leute, welche noch was Essbares verkaufen könnten, werden daran gehindert, und die Leute, welche was kaufen wollten, ebenfalls. Morgen fährt Ibu Kadek (Mutter von Agus und Nince) die 150km hin, mit 60 Euro von Euch in der Tasche. Vor den beiden Zielorten wird sie unterwegs Nahrungsmittel kaufen und sie den Angehörigen bringen. Warum hinfahren? Ganz einfach. Diese Leute haben kein Bankkonto.

    In unserem Pool sind noch 550 Euro.

    Hier im Süden leben wir vergleichsweise frei. Maske aufm Mofa Pflicht, ich hab sie halt am Kinn, ausser an neuralgischen Punkten. In den Läden tragen 80% Maske. Im Unterschied zu D ist hier aber NULL Anmache, wenn man ohne rumlatscht. Heute habe ich einen grossen Laden entdeckt, der mir bislang verborgen gewesen war, da hab ich sogar Pastmilch und geriebenen Parmesan gekriegt. Für unsere Spaghetti, mmiahmmm.

    Strände sind immer noch geschlossen. Habe aber einen entdeckt, nur 5km entfernt, dort ist der Zugang frei. Ich war mit Agus dort schwimmen. Ich, der einzige Bule (Weisser Ausländer), und etwa ein Dutzend einheimische Angler. Das Wasser war so schmutzig als wäre alles voll in Betrieb. Vermutlich das Abwasser von der Halbinsel Benoa. War mir egal. Endlich wieder mal crawlen. Und Agus vergnügte sich an den Stabilisierungsbambusstangen der stillgelegten, rumdümpelnden Fischerboote.

    Die Kleinverbrechen nehmen zu. Überfälle im Kleinformat. Eine Freundin von Eka (mein bester Freund hier) hat es persönlich erwischt. Vom Mofa runterschubsen. Belästigen. Geld weg.
    Dass ich die beiden Familienväter als Security angestellt habe, ist also nicht nur Dekoration im sinne von „Lohn statt milde Gabe“. Jeder Mann wacht jeweils zwei Nächte, also 15 Nächte/Monat und bekommt 100 Euro/Monat. Reicht für was im Teller für die Familie. Der Klarheit halber nochmal: Das geht auf meine Rechnung.

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  57. palina sagt:

    danke Thom, dass du uns hier auf dem Laufenden hälst.
    Du tust was du kannst.
    Strände geschlossen. Der Irrsinn kennt keine Grenzen.

    Schön, dass du trotzdem mit dem Jungen baden konntest.

    Es sind die kleinen Freuden, die uns im Moment am Leben erhalten.

    Hier laufen fast nur noch Irre rum. Fast alle sind am Duchdrehen.
    Obrigkeits-Gehorsam ist angesagt.

    Auf unserem Feld sollen wir die Ernte mir Maulkorb abholen. Habe mich da ausgeklinkt. Und denen was gehörig geschrieben.

    In Österreich gab es 30.000 Anzeigen aus der Bevölkerung.

    Ich werfe damnächst wieder was in die Kasse.

    Danke, dass es dich gibt.

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  58. Thom Ram sagt:

    Herzensdank, Palina, für Schwingung hinter gut Wort und überhaupt für Schulterschluss.

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  59. Thom Ram sagt:

    Es sind weitere 100 ui rohs eingegangen.
    Danke!
    Nach Abzug der zwischenzeitlich getätigten Reiskäufen und so weiter ist der Pegelstand aktuell auf 600 Euro. Ich hoffe, das wird für weitere drei Wochen reichen.

    Der Kreis der Unterstützten weitet sich. Zum Beispiel die angestammte Familie von Zusek (Zusek ist der Ehemann von Suri und Papa von Rosali, die dreie bilden eine von meinen vier Familien) in Java, 300km von hier. Drei Erwachsene, denen der Verdienst weggebrochen ist: Flicken von Gaskochern / Näharbeiten / der dritte Beruf ist mir entfallen. Alle ohne Aufträge. Und natürlich geht es nicht nur um diese drei Leute, sondern von diesen dreien haben deren Familien gelebt. Leere Teller. Wir haben 500000 geschickt, das sind etwa 32 Euro, der Kurs wechselt ständig.

    Gefällt 1 Person

  60. Thom Ram sagt:

    Ira’s Papa kenne ich. Auf Sumatra, Provinz Lampung. Ich war drei Mal dort. Ein stiller, sehr tüchtiger und fleissiger Mann, der auch mit seinen 57 Jahren ohne Hilfsmittel 10m hohe Kokospalmen erklettert und landwirtschaftlich auf hohem Level Bescheid weiss.

    Er verfügt über recht grosses Land mit guter Erde. Sind da zum Beispiel Wassermelonen. Und was? Indonesien. Die Wassermelonen, im Reifezustand grösser als ein Fussball, werden zack, ratzfatz geklaut, unreif, bei noch lächerlicher halber Grösse. Geklaut. Weg. Arbeit für die Katz. Nix auf dem Teller. Nicht nur die Wassermelonen werden geklaut. Bananen, Mango, was du willst. Wird in unreifem Zustande geklaut. Sie hauen dann einfach Saumengen Zucker dran und verschlingen es so.

    Es kommt etwas dazu. Durch meine Freunde und Bekannten höre ich sowohl von Bali wie auch von Java von schrecklichen Missernten. Das Wetter ist einfach nicht so, wie es früher war. Letztes Jahr hatten wir auf Java während der Trockenzeit schier täglich Regen. Aktuell ist im Norden Balis furztrocken, da die Regenzeit zu schwach und zu kurz war.

    Angestellte ohne Job. Angehörige, welche noch mit Landbesitz gesegnet sind, mit Missernten.

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  61. Thom Ram sagt:

    Oh oh, grad guck ich ins Konto und sehe froh: Nochmal 100 sind eingegangen.

    Grossen Dank im Namen aller Empfänger!

    Stand somit heute: 700,-

    Gefällt 1 Person

  62. Thom Ram sagt:

    Ausserhalb Eurer Spenden für Indonesier, welche nixe auf dem Tische haben, danke ich hier öffentlich einem Manne aus dem Bayernland, der mir heute für meine bb-Arbeit einen verd spürbaren Betrag überwiesen hat.

    Froh darüber, fuhr ich zusammen mit Pak Komang (Papa von Agus und Nince) zur Ira, und wir genehmigten zwei Flaschs kühlen Bieres. Tjoo. Dabei zog ich Ira die Würmer aus der Nase, und heraus kam: Ihr Zweitgeborener, der Nabil, der auf Sumatra die SMP (vergleichbar Progym) besucht, hat das Semestergeld zu zahlen. 90 Ui Rohnen. Hat Ira mit ihrer siechenden Laundry natürlich nicht. Sodann sind ihre Nachbarn bereits wieder ohne Reis. Und sie selber hat auch nix zu futtern. Ihre Angehörigen in Sumatra desgleichen. Früchte eigener Arbeit sind gestohlen, zwei Komments oben beschrieben. Kann man dann Steine fressen.

    Bitte richtig verstehen, guter Leser. Ich schreibe das hier nicht, um Mitleid oder unechte Hilfsbereitschaft erregen zu wollen. Ich schreibe es hier für Leser, welche schlicht interessiert sind daran, was hier so läuft. Und Spender haben Anrecht darauf zu erfahren, wohin ihr Geld fliesst.

    Ira half ich aus der Patsche aus meinem Sack, genug für einige Tage. Sie ist Teil meiner vier Familien.
    Das Schulgeld für Iras Sohn zahle ich zur Hälfte, die andere Hälfte nehme ich aus Euren Spenden, hoffe, dass Ihr alle damit einverstanden sein könnt.
    Die Nachbarn Iras, die kommen in den Genuss Eurer Spenden.

    Pegelstand neu: Rund 680.-

    Gefällt 1 Person

  63. Thom Ram sagt:

    Wieder sind von treuem Spender fünfzig eingegangen. Daankeee!

    Die Hilfestellungen finden laufend statt. Die Kombination von Missernten (Java) und Joblosigkeit (überall) ist schrecklich. Missernten…alle sagen es. Auch hier spinnt das Wetter. Früher war Trocken- und Regenzeit. Heute weiss Petrus einfach nicht mehr, was er will. In der Trockenzeit hatten wir in Westjava Regen Regen Regen, dann anderseits will der Regen in der Regenzeit nicht, und aktuell dort das Schlimmste: Auf sämtlichen Reisfeldern herrsschen die Mäuse. Die beissen die Stiele unten um und das wars. Weiss der Geier, was die dazu veranlasst. Einfach unten knabberknabber und die Menschen können den Reis vergessen.

    Pegelstand 12.05.
    rund 500.-

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  64. Thom Ram sagt:

    15.05.2020

    Eben sehe ich, dass am 11.05. € 500, bzw. CHF 520 eingegangen sind.

    Lieber Spender, Herzensdank von allen Empfängern ist dir gewiss!

    Ich bin über deine Identität im Ungewissen. Damit du weisst, dass deine Gabe angekommen ist…du hast Stichwort „Wacholder“ beigefügt.
    Eine kurze Mail von dir würde mich freuen. kristall@gmx.ch

    Pegelstand 15.05.
    gerundet 1000 ui roh.

    Erfreulich! Da können wir dem Reis auch mal ein Ei beilegen,
    zudem können wir eine driingende Zahn OP von Iras Ältestem berappen, der ist 20, haust auf Sumatra, der angestammten Heimat Iras, und die ganze Grossfamilie dort hat natürlich auch keinen Pfennig in den Taschen. Kostenvoranschlag 2,2 Millionen, also rund 140 Euro. Der Zahnarzt sprach von äusserster Dringlichkeit. Der Junge kann kaum sprechen. Es ist der hinterste, bereits früher mal verarztete Backenzahn obenrechts.
    Es ist ein Wunder, dass dem Jungen geholfen werden kann: Hier auf Bali ist den Zahnärzten das in den Mund gucken verboten worden. Können Patienten schier verrecken vor Schmerz, nix da, kein Zahnarzt darf Hand anlegen.

    Generell wird hier nochmal angezogen:
    Maskenpflicht ausserhalb des Hauses überall.
    Fahrverbot ausserhalb der eigenen Ortschaft. Bewilligung benötigt Schreiben vom Arbeitgeber und Stempel vom Ortsvorsteher.

    Zehn Tage soll der Spass dauern, danach werde das Runtergefahrene runtergefahren.

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  65. Thom Ram sagt:

    Ich komme aus dankbarem Staunen kaum mehr raus. Tut gut, denn auch mir macht das Weltgeschehen einen jeden Tag mal Bauchgrimmen. Dann KONKRET zu ER FAHREN, dass Menschen einfach helfen wollen, einfach weil sie Menschen sind, einfach so…..es hilft auch mir bei meinem täglichen Ausbalancieren und immer neu Mut fassen.

    Also, weitere 250 sind eingegangen, von Ossideutschland.

    Mittlerweile haben wir überlegt, nur noch Reis und weder Öl noch Ei noch Geld für Wasser und Gas zu geben. So nun können wir diese Bremse wieder lockern.

    Herzlichen Dank!

    Pegelstand, bitte bedenken, auch heute waren Auslagen, darum nicht, wie vielleicht erwartet, nun 1250.

    Einseinsnullnull.

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  66. palina sagt:

    das klingt alles sehr gut.
    Danke das du uns auf dem Laufenden hälst.
    Bin morgen auf der Demo in Stuttgart. Hoffe ich komme rein.

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  67. Thom Ram sagt:

    Dort wo Ira mit Partner und zwei von ihren vier Kindern wohnt und an der Strasse die Laundry führt, in Nusa Dua, da sind viele Kost Kosan (Einheimischen Wohnung, 9m2). Fast alle Bewohner sind von andern Inseln, werden von Bali nicht unterstützt. Dank Eurer Spenden können wir diese Menschen ernähren.
    So weit so nichts Neues und so weit so gut!

    Aber.

    Der Besitzer, so richtig einheimischer Balinese der besonderen Sorte, eingebildet und null kommunikativ, der versteht null nicht die aktuelle Situation. Er erwartet, dass die Mieter ihre monatlichen 50 Euro für die Wohnungen abliefern. Stop. Er hat doch tatsächlich Preisreduktion gemacht. Nur noch etwa 45 Euro will er.

    Ira kann die Miete bezahlen, dank mir, dank uns.

    Sämtliche anderen Bewohner haben, wie ihr wisst, keinen Job und null Kohle, können die Miete eben nicht bezahlen.

    Was passiert?
    Immer dringender will der sehr ungnädige Besitzer die Mieten eintreiben. Den Bewohnern bleibt nichts anders übrig als auszuziehen. Wohin? Auf ihre Inseln. Wie kommen sie hin? Es braucht Ausweise, es braucht Kohle für die Fahrt. Haben sie nicht. Die, welche es schaffen, was haben sie an ihren angestammten Orten? Nicht alle besitzen Land dort. Ich weiss es nicht. Ich muss vermuten, dass in Indonesien vielerorts, ich denke, vor allem in den Ballungsgebieten, bereits heftig Hunger herrscht, und ich weiss nicht, ich schliesse in meiner Vorstellung nicht aus, dass es Hungertote geben wird.
    In einem Erdteil, der fruchtbaren Boden hat.
    Man hat sich falsch eingerichtet. Zudem, ich erwähnte es schon, gibt es jährlich Missernten, entweder zuviel Regen oder zu wenig. Oder die Mäuse knicken die Reisstängel.

    Lieber Leser, ich erzähle das nun nicht in der Meinung, dass du oder ich Indonesien retten sollten oder gar könnten. Ich liefere ein Puzzleteil des Weltgeschehens, das ist alles.

    Und nach wie vor: In meinem engsten Kreise, da geht es gut, und immer und immer herrschen Fröhlichkeit und Zuversicht.

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  68. Thom Ram sagt:

    Seit dem 15.05. sind von uns, das heisst von euch, gut Leuts, sind Spenden in Form von Reis, Speiseöl, Salz, Trinkwasser, manche Male auch für ein Ei, Gas zum Kochen und Strom für die Lampe runde 300 ui Rohs rausgegangen.

    Da indes in derselben Zeit Spenden hier eingegangen sind, darunter eine von Elefantenformat, liegt der Saldo heute hoch erfreulichen 2,5 tausend.
    Nachtrag. Falsch! Diese ewige Umrechnerei macht mich auch nach 10 Jahren hier immer wieder kirre. Es sind auf dem Spendenkonto noch runde 26 Millionen Rupiahs drauf. Das sind etwa 1600 Euro.
    Pegelstand ist also nicht 2500. Pegelstand ist 1600.
    Bitte um Nachsicht.

    Grob geschätzt gehen pro Monat 1 tausend raus, das heisst, dass für weitere zwei Monate+ Berichtigung: für etwa 1,5 Monate das Überleben der mittlerweile etwa 80 Empfänger gesichert ist.

    Es sind darunter auch die Angehörigen von Pak Komang und Ibu Kadek (Eltern von Ninci und Agus). Um die Verhältnisse unter dieser Schicht von Menschen zu verdeutlichen….::
    Ich habe heute beiden Elternteilen je 35 Euro überreicht, um den Reis ihrer angestammten Familien zu sichern. Die wohnen in 90 bzw 130km von hier, im Norden Balis, im Distrikt Karangasem. Wie überweisen? Da ist kein Bankkonto. Ibu Kadek wird hinfahren, wird also 260km machen per Moped, um das Geld zu bringen. Wenn ich das Benzin rechne: 7 Liter, die kosten rund 5 Euro. Natürlich Milchmädchen, nur das Benzin zu rechnen, aber was sollten wir machen?
    Sie wird nachts fahren, da nachts kaum Kronenkontrollen stattfinden. Und sie ist strikte angehalten, immer in Nähe anderer Mopeds zu fahren, denn…in der Not kommen Jungs schon auch mal auf die Idee, eine Bambusstange vor ein Moped zu schmeissen in der Hoffnung, der Fahrer habe Kohl im Sack….für Essen, für die Familie.
    Es ist von Balinesen sehr selten, solch gesundheitsgefährdender Raub, aber auch heute sind da noch Männer anderer Inseln in Bali, welche weniger Skrupel für einen Überfall haben. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

    Auch heute kann ich bestätigen: In unserem kleinen Kreise blüht das Leben. Suri (mein gutes Hausgeistchen) sagt, dass Rosali (4) auf der Fahrt von Sanunr hierher (mit Gatte Zusek, ja, der mit der Bein OP damals, zu dritt aufm Moped, 20km) manche Male die ganze Strecke singe. Singe! Einfach so. Lebensfreude!

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  69. Besucherin - 213 sagt:

    „Wie überweisen? Da ist kein Bankkonto.“

    Mit der Post schicken? Porto ist ja schon von hier nicht viel, und ankommen tuts ja.

    Gefällt 1 Person

  70. Thom Ram sagt:

    Liebe Besucherin,
    19:02

    danke für deine doch so naheliegende Anregung. Bin nun extra noch mal runter und hab x fach nachgefragt, was geht und was nicht geht.

    Geld per Post schicken, das geht – vorausgesetzt dass Sender und Empfänger über je ein Bankkonto verfügen. Da wäre man blöd, zur Post zu gehen, da geht man eben zur Bank.

    Und da komm ich auf den Punkt. Oben tönte ich an, dass Menschen der unteren Klasse kein Bankkonto haben. Tatsache ist: Weder die Eltern von Ibu Kadek noch die Eltern von Pak Komang haben ein Bankkonto. Pak Komang hier hat eines, das stammt aus der Zeit, als er mit lebensermöglichendem Lohn im Hotel Kempinski Wache schob (Monatslohn bei 200 Euro). Sodann haben beide Familien dort im hohen Norden irgendwo im Umkreis von 10km schon einen Bekannten, der auch ein Konto hat. Heisst:
    Ibu Kadek könnte das Geld überweisen, also im Prinzip das tun, was du moniert hast. Nur…..sie sehnt sich, ihre Familie zu sehen, und darum will sie lieber fahren als schicken.

    Unter dem Strich:

    Ich habe dramatisiert. Verzeihe ich es mir? Ich verzeihe es mir, brauch Überwindung dazu. Ich hätte ja insistieren können: Hallo, ICH schicke das Geldlein. Eure Familien werden doch im Umkreis von 10km einen kennen, der ein Konto hat.

    Wir bewegen und damit im Feld der Unschärfen. Ich habe hier immer und immer Unschärfen. Wir haben auch unter Unseresgleichen Missverständnisse. Hier ist es verschärft. Andere Sitten. Andere Art des Denkens und der sprachlichen Ausdrucksweise. Andere Sitten? Jau, Ibu Kadek hätte mir ja sagen können, dass sie nicht nur wegen des Geldes fahren möchte. Sowas ist einfach unüblich. Gründe für eine Handlungsweise werden kaum besprochen.

    Du hast mir geholfen, wieder mal das genaue Hinschauen hier zu üben. Danke 🙂

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