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Der kleine „Zufall“

Zufall gibt es. Es fällt mir etwas zu. Dass es mir zufällt, das ist allerdings nie sogenannt „zufällig“, also niemals von mir nicht gewollt; einfacher ausgedrückt: Jeder Zufall ist von mir gewollt.

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Heute, frisch wieder angekommen in meiner derzeitigen Wahlheimat Bali, hatten wir des Abends wieder mal Stromausfall. So um die elfe ging ich runter, denn ich sah, dass da ein Gastarbeiter bei Kerzenlicht ein Buch bearbeitete. Ich brachte Arak mit (gebranntes Wasser), und schnell entwickelte sich ein Gespräch, zudem fanden sich noch weitere zwei sogenannt „einfache Leute“ ein.

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Dieser Artikel ist kurz aber aus meiner Sicht saftig.

Irgendwann landeten wir bei Religionen, beim Thema, dass jede Religion im Kern gut sei, dass Menschen per Religion fanatisiert werden können, und ich erzählte das, was ich hier beschrieben hatte, nämlich wie wir am 24. Dez. zusammensassen, also ich, von Geburt Christ, zusammen mit Muslim und Hindu. Und wie wir allesamt eingedenk der wahren, herrlichen fraulichen Botschaft Joshuas zu Tränen gerührt dasassen.

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Und?

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Tja.

Im Moment, da die drei jungen Männer meine Worte verstanden hatten, gingen alle Lampen an, der Stromausfall floss in eben dieser, aber in exakt dieser Sekunde wieder. Also eben noch bei einer Kerze im Dunkeln, fühlte man sich per Plötzlich in hellem Licht.

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Ist das schön? Ist das Zufall?

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Herzensgruss an dich, guter Leser.

Thom Ram, 08.01.06 (Was liebe Schnarchnasen mit 2018 beziffern)

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7 Kommentare

  1. jpr65 sagt:

    Sogar beim Würfeln und Kartenspielen funktioniert der „mathematische Zufall“ nicht, wie ich beobachten konnte.

    Und mittlerweile habe ich die Bedeutung vieler „Zufälle“ meines Lebens erkannt. Übrigens auch wieder ein schönes Beispiel dafür, das deutsche Worte meistens eine Bedeutung haben, die sich aus der Zerlegung des Wortes ergibt: Zu-Fall.

    Und die Absichtliche Verdrehung/Umdeutung des Wortes.

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  2. Irene sagt:

    Da kannste mal sehen was wir (von mir so geliebte, aber nicht immer so leicht findende…. außer auf bumi?) MENSCHEN, egal wer, wo, was… so alles Be-Werk-Stelligen können!

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  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. no one sagt:

    Schließe mich den Worten von Irene um 00:32 an, denn auch ich kam „zufällig“ auf „bb“ vorbei gesurft, und vergaß sie wieder, weil mich Politik beim kurzen Überflug im Lesen so gar nicht anzog. Doch der „Zufall“ wollte mich eines Tages erneut, anhand der köstlichen KommentatorenInnen hier, festhalten. Und so fand ich beim länger verweilenden lesen, nicht nur interessante Themen außerhalb von Politik, sondern manche „meiner Gedanken“ von anderen Menschen hier niedergeschrieben. Unglaublicher „Zufall“ dachte ich und tauchte tiefer ein, überwand fasziniert meine Scheu und begann ebenfalls zu kommentieren. War mein „Einstieg“ hier auf „bb“ zwar nicht sonderlich rühmlich, da ich mich selbst als einen „Schlipstreter“ vorstellte, so ist mir „bb“ nun vom „Zufall“, ein „Lern-Geschenk“ geworden. Und nicht nur das… es gibt hier viele Menschen, die die selbe Absicht haben wie ich…

    als da sind… DEUS VULT „konstruktiv kreative Menschen, die in Absicht und Austausch, eine Glückliche Erde erschaffen“!

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    • thom ram sagt:

      no one 02:36

      Dein nicht ganz eleganter Einstieg in bb…
      lach, dette kenne ich von mir. Komme ich in neue Gesellschaft, zeige erst mal meine unmöglichen Seiten. Ich tue dies heute nicht mehr so plump, kann es bewusst steuern, doch spontan funze ich so, habe dies Programm zuvorderst auf der Festplatte. Es ist eine Art Test auf die Schnelle: Können meine Gegenüber mit meinen schrullig – blöd – schrägen Eigenschaften umgehen oder nicht. Wenn nicht, dann lohnt sich nämlich Smooltook oder gar der Versuch, Freundschaft zu gründen, nicht.

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  5. no one sagt:

    Thom um 11:27

    Joh… (im norddeutschen Slang gesprochen), da scheinen wir, aus unserem Wesen heraus, ähnlich zu „strahlen“!
    Nur „blöd“ ist solch ehrliche und unverstellt, unverbogene Eigenschaft ganz sicher nicht. „Blöd“ für denjenigen, der aus mangelender Nachdenkkraft, geistesschwach damit nicht umgehen kann.
    Ich war und bin schon immer gern der „schräge Typ“, der „gerade“ und „aufrecht“ heraus sagt und tut was er denkt. So weiß ein jeder gleich mit Wem und Was er es zu tun hat. Das trennt die Spreu vom Weizen und erspart unnötige Umwege. Kein leichtes Unterfangen, welches große Widerstände und Spannungen erzeugt. Doch mit den Jahren entwickelt sich ein gewisses Feingefühl, allem in Liebe zu begegnen, dass einem dann das Leben weniger schwer macht.

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  6. mkarazzipuzz sagt:

    Hi Ram,
    es war dir zugefallen und schön. Ab und an braucht der Mensch was Gutes.
    Krazzi

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