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BRÜCKENBAU I. – Ha.Jo. Müller und Kai Orak über Putin und Trump

 

 

Eckehardnyk, 19.09.2020

Hier beginnt ein neuer Strang, der die Aufgabe hat, zu einigen, ohne zu nivellieren. Meine Hochachtung vor den Leistungen gilt den heute hier vorgestellten Protagonisten in gleicher Weise.

Ich folge einem Verfahren, das Karl der Große angewendet haben soll. Er bestätigte jeden in seiner Umgebung in dem, was derjenige konnte. Dadurch besetzte er wichtige Posten im einzigen „Europa“ nennbaren Kaiserreich der Geschichte mit tüchtigen Leuten. Natürlich entfernte er auch rücksichtslos solche, die sich als untauglich erwiesen hatten, aber das sei hier nicht unser Thema.

Es geht um die Zusammenschau der für uns Fortschrittliche wichtigen Themen, die notwendigerweise durch die verschiedenen Sichten auseinanderdriften oder widersprüchlich ausfallen können. Mit dieser Serie möchte ich in Absprache mit Thom Ram den Schulterschluss ermöglichen, der einander äußerlich fernstehende, aber im Ziel vereinbare Strömungen verbindet. Das System der sogenannten Mainstream-Medien braucht solche Zusammensichtungen nicht und ist darüber hinaus an der Zerklüftung und gegenseitigen Bekämpfung alternaternativer Kanäle verständlicherweise interessiert; doch diesen Gefallen brauchen wir ihm nicht zu tun.

Was passiert, wenn wir nicht intergrierend vorgehen beim Verarbeiten anscheinend gegenläufiger Darstellungen und Meinungen? – Wir bilden hinter jedem Herausgeber eine Fan-Gemeinde, die sich dann irgendwann gegen den einer anderen Serie wendet. Statt dessen wollen wir hiermit eine Provinz der gegenseitigen Anerkennung und geistigen Freibürgerschaft pflegen, wo der Zusammenschluss aller geistigen Richtungen zu einem differenziert handlungsfähigen großen Strom zum Schulterschluss werden kann.

Wir brauchen demnach den hochkarätig geladenen Strom und den Brückenbau zwischen den Meinungen und Sichten.

Kai Orak ist bekannt durch seine u.a. auf youtube und telegram ausgestrahlte Nachrichtensendung „Kaitag am Freitag“ und seine Analysen zur Farbsymbolik. Interessant sind seine Seminare, deren eines in Karlsruhe ich am 5. September 2020 in Karlsruhe besucht habe. Kurz danach, am 13. September, erschien die hier vorgestellte Analyse, die er selbst kommentiert als von seinen Seminarteilnehmern eingeforderte Sendung:

Wünschbar ist, die Diskussion zu einer integrativen Sicht der Standpunkte werden zu lassen. Im Abstand von einer Woche werde ich weitere Brückenbauten vorstellen. Nicht immer ist es mit einer Sendung getan, da die wenigsten Herausgeber sich mit der Meinung ihrer Kollegen abgeben. Das kann also hier nachgeholt werden, wobei die Betreffenden angeschrieben sein werden, sich hier auch zu beteiligen.

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HaJo Müllers Denkwerk 151 (https://youtu.be./WjjwHoMascE) in der Orak-Kritik, ab Minute

5 Wie kann man behaupten, dass Russland keine Verfassung habe (vergleiche http://www.bpp/politik/hintergrund-aktuell/312075/verfassung-russland oder Kaliningrad-domizil youtu.be/ZkNo7URFDk4)

9 Warum soll es ein Jahr dauern, bis Russland souverän wird?

10 Vorrang der Verfassung vor europäischem Recht

12 Russisch als Sprache mit Verfassungsrang – Zur „Verstaatlichung“ der FED siehe auch den ausführlichen Bericht: https://www.facebook.com/marc61x/posts/675486393196886 in Marcs Polit-Blog.

14 Erklärung der Zweckgesellschaft als eine Art Koalition mit Trump als Vorsitzendem

16 Zweifel an Trumps von Müller vermeinten „Göttlichkeit“ und

19 Zweifel an der Friedfertigkeit mit Blick auf Iran und Suleiman-Mord.

Abschließend meine Meinung: Sicher sind Kritikpunkte berechtigt vorgetragen zu werden, aber die Auffassung des Anderen als Märchen oder Quatsch hinzustellen schadet der Kommunikation. Ich kann mir vorstellen, dass sich im direkten Austausch eine andere Wortwahl einstellen würde und empfehle jedem, sich eher auf die Gegenüberstellung mit dem Kritisierten innerlich einzustellen, als auf die Zustimmung der eigenen Fans. Eine konfliktfreie Auseinandersetzung heißt nicht Gegensätze verniedlichend verschwinden zu lassen, sondern gefährliche Erkenntnisklippen wahrzunehmen und sie mit gebührendem Abstand zu umschiffen.


10 Kommentare

  1. Webmax sagt:

    Würde mich mal interessieren:
    Wie diskutiert man einen behaupteten Giftmord der Gegenseite „integrierend“?

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  2. Bettina März sagt:

    Hoffe auf Aufnahme bzw. Anteilnahme und eine gute Diskussion zwischen beiden Parteien.
    Hat Forist schon an Hajo geschrieben? Im Moment hat er ein Seminar in Raabs an der Thaya.
    Freue mich auf erbaulichen Austausch der beiden Protagonisten.

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  3. eckehardnyk sagt:

    Webmax, was verstehst DU unter intergrierender Diskussion? Ich sammle nur und stelle dar, nach dem Gebot an jeden Historiker, der ich ja auch bin: Sine ira et studio. (Ohne Zorn, heute „Hass“ und Tendenz); zu Nawalny hat Kai Orak ein Extra-Video parat: https://youtu.be/70EuLujH64s. Wer profitiert von seinem „Vergiftet“sein?

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  4. Webmax sagt:

    „Was passiert, wenn wir nicht intergrierend vorgehen beim Verarbeiten anscheinend gegenläufiger Darstellungen und Meinungen“ heißt es oben und deine ausführliche als deine Meinung genanntes Statement besagt nichts anderes.
    Warum also die verharmlosende Gegenfrage, wo ich doch klar sage, dass diese Art der Diskussion oft nicht möglich ist – man muss manche Positionen der Gegenseite klar benennen und bekämpfen! Q.e.d.

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  5. Thom Ram sagt:

    Ich habe hier an Webmax geschrieben.
    Ich lösche meinen Kommentar.
    Warum?

    Unser Anliegen hier ist wichtig. Minigrabenkämpfe haben hier nichts zu suchen.

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  6. Stephanus sagt:

    Ich schätze an Kai Orak seine oft punktgenaue, analytische Journalisten-Arbeit.
    An Hans-Joachim Müller schätze ich, wie er immer wieder ansetzt, uns die großen Zusammenhänge zu vermitteln.
    Der analytische Journalist Kai Orak muß sich an „Fakten“ halten und an das, was sich ihm bisweilen als „scheinbare Fakten“ präsentiert. Dort entscheidet er, ob er daraus „Wahrheit“ macht oder etwas wegläßt
    Hans-Joachim Müller nimmt sich die Freiheit, die aktuelle „Faktenlage“ sehr gedämpft in seine Gesamtbetrachtung einzuarbeiten, um zu einer integralen Sicht zu gelangen. (der technisch versierte Mensch weiß, daß ein gedämpftes Signal immer „falsch“ ist – dafür ist es „schöner 🙂 )

    Wer hat Recht? – Ich will das nicht beurteilen!

    In solchen Fällen gehe ich meist zu Thomas Röper und stöbere in seinen Artikeln.
    Nachfolgend ein Link zu einem Artikel, aus dem hervorgeht, daß Trump wohl noch keinen sehr großen Einfluß auf das Pentagon hat und auf die Aktionen, die von dort aus gestartet werden.
    Ich persönlich nehme Trump den Willen zu globaler Entspannung ab.

    https://www.anti-spiegel.ru/2020/trump-beschuldigt-das-pentagon-kriege-nur-im-interesse-der-ruestungsindustrie-zu-fuehren-was-steckt-dahinter/

    Manchmal frage ich mich, warum Schulmediziner und Heilpraktiker nicht besser zusammenarbeiten. Vielleicht sind die Gründe ähnlicher Natur, wie oben zu erahnen ist…?!

    Gefällt 1 Person

  7. Thom Ram sagt:

    Stephanus 20:47

    Aus meiner Sicht klar erkannt.

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  8. eckehardnyk sagt:

    Stephanus beschreibt die Erkennrnisarten der beiden Darsteller. So hilft es uns, unterschiedliche oder widersprüchliche Beiträge zu verstehen ohne sie wegen ihrer „Schwächen“ verurteilen zu müssen. Dank sei der Gelegenheit.

    Gefällt 1 Person

  9. Webmax sagt:

    @Thom
    Es geht hier mitnichten um Grabenkâmpfe.
    Es geht um die eminent wichtige, grundlegende Erfordernis zur sauberen Diskussionsweise politischer Auffassungen. Auch hier müssen Fakten und Meinungen bzw. jeweilige Schluśfolgerungen getrennt benannt und bewertet werden. Und da ist Sauberkeit oberstes Gebot.
    Beispiel:
    Noch jede Partei behauptet, sozial zu sein.
    Die nötigen Programme oder Vorhaben dazu sind naturgemäß unterschiedlich und geschönt dargestellt.
    Um das zu belegen, zieht die Gegenseite jeweils Beispiele aus der Praxis heran, die dann naturgemäß gegenteilig bewertet werden.

    Und auf all diesen Stufen

    kann es zu diesen verschiedenen Standpunkten, die auf Fakten beruhen müssen, integrierendes Diskutieren geben!

    Erst bei den möglichen Ânderungsvorschlägen und der denkbaren Kompromisse kann das stattfinden.

    Verstanden, Thom?

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  10. Webmax sagt:

    Leider fehlt das „kein“ im vorletzten Absatz.Also kein integrierendes Denken bei den zugrunde liegenden Fakten und ihren Bewertungen.

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