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Russland / Machttransfers

Hochinteressanter Artikel über die vertrackten Machtverhältnisse im Lande unserer starken Brüder im Osten von Grigorij Wanin, übersetzt und hilfreich kommentiert von unserem alten Freund Luckyhans.

Thom Ram, 13.01.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)

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© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 11. Januar 2020

Die kursiv gedruckten Kommentare stammen von Luckyhans

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Machttransfer – wohin? 2
Wir hatten uns kürzlich schon mit der Frage des Machttransfers in Rußland beschäftigt –
heute dazu ein weiterer Standpunkt. Denn das Thema ist wichtig, nicht nur für Rußland,
weil es auch die Notwendigkeit der Ausarbeitung eines neuen Gesellschaftsentwurfes
beinhaltet. Daß der Kapitalismus mit allen seinen Gebrechen ganz prinzipiell keine zu –
kunftsfähige Formation ist, sollte inzwischen jedem klargeworden sein, der nicht mehr
in den Illusionen des Neoliberalismus schwebt.
Aber wohin soll die Reise gehen? Vorwärts in die Vergangenheit, zum Sozialismus, egal
was jeder darunter versteht? Hauptsache was anderes? Sehen wir uns das mal an…

.

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Der Machttransfer in Rußland: vom Liberalismus zur Diktatur?
3. Januar 2020 Grigorij Wanin – (Fortsetzung)

Die europäischen Staaten haben ihre Lage akzeptiert, die sie selbst als eingeschränkte
Souveränität bezeichnen. Amerikanische (??? doch wohl eher Transnationale!) Konzerne
und Banken haben in der Nachkriegszeit anteilsweise die europäische Wirtschaft aufge –
kauft, und jetzt bestimmen nur sie die Politik der europäischen Länder, nicht deren Re –
gierungen. Europa bejaht nur, was die Amerikaner sagen. (was ganz klar beweist, daß
es in ganz EUropa keine Staaten mehr gibt, sondern nur noch Verwaltungsorganisatio –
nen von Besatzers Gnaden – wie bei uns)
Der Plan Marshalls war von Anfang an eine Falle für die deutsche Souveränität. (und ein
Werkzeug, die deutsche Wirtschaft durch Kredite auszusaugen oder zu übernehmen)
Das gleiche nötigen die USA Russland auf, durch ihre Sanktionen und die Aufdrängung
„liberaler Werte“. Deshalb wird die russische Oligarchie früher oder später zwischen den
„liberalen Werten der zivilisierten Welt“ und der staatlichen Souveränität wählen müs –
sen, ohne die sie ihren Status und ihre Eigentumsrechte nicht behalten kann.
Und dann werden sie eine Diktatur unter ihrer Kontrolle bevorzugen. Aber es wird bei
weitem keine stalinistische Diktatur sein. (nein, es wird viel schlimmer werden, denn
keine staatliche Gewalt kann so bedrängend sein wie der wirtschaftliche Zwang…)

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Die Bedingungen für eine Diktatur
Es ist anzumerken, daß das Heranreifen der Diktatur so verläuft, daß die Bevölkerung
keine Besorgnis betreffs der Ziele und das Endergebnisses der Diktatur entwickelt. Das
Volk verlangt nach Ordnung. Und wenn es keine handlungsfähige Opposition gibt, die in
der Lage ist, eine Alternative anzubieten und umzusetzen, dann geschieht alles so, als
ob das Volk selbst eine starke Macht will, und zwar in ebenjener Qualität, in der die
Diktatur errichtet wird.
Die Pseudopolitik der Liberalen führt dazu, daß das gesamte System der bürgerlichen
Rechtsbeziehungen zerstört wird. Rechts-Chaos und Handlungs-Willkür sowie Negierung
moralischer Normen, welche die Liberalen als primitive Überbleibsel betrachten, werden
kommen. Dies wird von der Gesellschaft als soziale Ungerechtigkeit wahrgenommen, die
es zu korrigieren gilt. Die Konkurrenten sind damit zufrieden, weil das zu ihrem eigenen
politischen Vorteil voll ausgenutzt wird.
Es braucht eine starke Hand der Macht, um die Gerechtigkeit wiederherzustellen. Das
kann nur eine starke, aktive politische Partei und ihr Führer tun. So meinen politische
Aktivisten und amtierende Politiker. In der Gesellschaft entsteht eine Nachfrage nach
einem solchen Führer – dem Retter der Nation. Und er erscheint. Das Volk versteht nicht
immer, wo er herkommt. Aber es wird ihn solange unterstützen, bis die Illusionen und die Hoffnung auf Gerechtigkeit verschwinden.
Kaum jemand erkennt, daß solche Führer von der herrschenden Klasse im richtigen
Moment vorgeschlagen werden, damit sie ihre Positionen nicht verliert. Dabei werden
demokratische Prinzipien aus der Theorie, nicht aus der historischen Praxis der Völker
imitiert. Der ernannte Führer muss jene Faktoren beseitigen, die zur Destabilisierung der
Gesellschaft und zur Degradierung des Staates führen, und das politische System
erhalten. (wieder stark vereinfacht: welche „herrschende Klasse“ meint der Autor? die
nationale oder die internationale?)
Als Beweisbeispiele können wir die Machtübernahme der europäischen Diktatoren der
30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts anführen. Sie kamen während einer grausa –
men Weltwirtschaftskrise an die Macht – als Retter der Nation.
Deutschland war in Folge des Ersten Weltkriegs verwüstet und gedemütigt. Und die
Deutschen haben, den Wochenschauen nach zu urteilen, die Machtergreifung Hitlers
und seiner Partei begeistert aufgenommen.
Aber die Nazis wollten mehr als eine Wiedergeburt des deutschen Staates. (eines der
üblichen platten Vorurteile, mit denen jene Zeit und ihre Handelnden heute niederge –
bügelt werden, ohne daß man sich detailliert damit befassen will oder darf)

Da es keine eigene Kolonien besaß, zog Deutschland gen Osten, um seinen Lebensraum
zu erweitern, und wurde von seinen europäischen Feinden gegen Russland aufgehetzt.
(dazu gäbe es eine Menge zu sagen, denn die propagandistischen Losungen waren und
sind zu allen Zeiten nur Vorwand – oder Vorhang, um die wahren Interessen der wahren
Machthaber zu bemänteln; das „Volk ohne Raum“ war reine Zweckpropaganda, um den
„Drang nach Osten“, den bestimmte Engel-Sex-ische Kreise den Deutschen als Zielvor –
gabe untergeschoben hatten, zu „rechtfertigen“)

Der Zweite Weltkrieg wurde als Fortsetzung des Ersten Weltkrieges von der Weltfinanz –
oligarchie Europas und der USA vorbereitet. (also entweder „Weltfinanzoligarchie“,
oder Oligarchie Europas und der VSNA – so widerspricht sich diese Aussage heftigst)
Die Deutschen führte das nicht zu Wohlstand, sondern in die Katastrophe. (Moment mal:
wer hat denn gesagt, daß der sog. 2.WK „die Deutschen zu Wohlstand führen“ sollte?
Angeblich ging es doch „den Hitler-Deutschen“ ausschließlich um „Herrschaft über
Europa und die Welt“? oder welche „Deutschen“ meint der Autor?)

Die Oligarchie hat ihr Vermögen vervielfacht, indem sie selektiv zuerst die Kriegspar –
teien und ihre Militärindustrie kreditiert hat, und dann die Wiederherstellung ihrer
zerstörten Städte und Wirtschaften. (jeder Kredit ist nun mal eine Würgeschlinge!)
Aber zurück zum bürgerlichen Russland. Die abenteuerliche Politik Jelzins hat sich in
zehn Jahren erschöpft. Und zum Ende des Jahres 1999 stand Russland am Rande des
Zerfalls. Der emotionale Jelzin wurde durch den berechnenderen und pragmatischeren
Politiker W. W. Putin ersetzt, damals ein den Wählern wenig bekannter Beamter, der kurz
zuvor Ministerpräsident geworden war. Von seinen ersten Schritten an gab es Hoffnung
in der Gesellschaft.
Wir sollten Wladimir Wladimirowitsch würdigen. Durch eine Verwaltungsreform stoppte
er die Tendenz zum Zerfall der Föderation in unabhängige Republiken. Aber er sagte
sofort unverblümt, dass es keine Rückkehr zum Sozialismus geben werde und auch
keine Revision der Privatisierungsergebnisse geplant sei. Obwohl die Menschen darauf
hofften und immer noch hoffen. Die Forderung nach Gerechtigkeit hat sich nur noch
verstärkt. (mit anderen Worten: Putin gerät in Widerspruch zur Mehrheit des Volkes, und
er weiß das durchaus, denn er erhält genug Informationen „aus dem Volk“…)

Vor allem nach der Rentenreform. (die auf Anweisung des IWF durchgeführt wurde und
Putin immernoch sehr viele Sympathien in der Bevölkerung kostet)

Unter Präsident Putin wurde die Verteidigungsfähigkeit des Landes tatsächlich
wiederhergestellt und seine politische Autorität in der Welt gestärkt. (zweifelsfrei!)
Ohne sie ist es unmöglich, auf dem Weltmarkt zu konkurrieren. (wieso? militärische
Macht nützt nur etwas, wenn die Gefahr besteht, daß es zu einer militärischen Ausein –
andersetzung kommt – und das ist aber schon seit langem nicht mehr der Fall: heute
sind „hybride“ Kriege an der Tagesordnung, d.h. wirtschaftliche Maßnahmen wie
Sanktionen, gepaart mit propagandistischer Einwirkung durch alle Medien, ergänzt
durch politische Maßnahmen, wie Isolation und Sportsanktionen, bei gleichzeitigen
Geheimdienst-Operationen im Feindesland, unter Nutzung sowohl der 5. Kolonne als
auch speziell ausgebildeter Terroristen und Geheimdienst-Profis; und bitte eines nicht
vergessen: nach wie vor „beraten“ und „zertifizieren“ nur nordamerikanische „interna –
tional anerkannte“ Firmen die Jahresabschlüsse russischer Unternehmen und Banken,
und die „Bank von Rußland“ wird von IWF und Rothschild gelenkt…)

Dies kann direkt darauf zurückgeführt werden, daß die Fehler der Regierung Jelzin und
die Folgen der allzu liberalen Reformen korrigiert wurden. Unter Putin endete der Krieg
in Tschetschenien.
Die Korruption im Land ist fast auf dem gleichen Niveau geblieben wie unter Jelzin. Auch
wenn die Massenmedien nicht mehr wie üblich über Auftragsmorde sprechen, wie über
das Wetter. Aber auch hier verspricht Präsident Putin, nicht in das Jahr 1937 zurückzu –
kehren, denn, wie er sagte, „wenn wir einmal anfangen, werden wir nicht aufhören
können“. (bemerkenswert, nicht wahr? er sieht also durchaus die Notwendigkeit, umfas –
sende Maßnahmen gegen die Feinde des russischen Volkes zu ergreifen…)

Aber wie sonst – ohne die WTsheKa und Gulag? „Wir müssen die Rechtsstaatlichkeit
stärken“, war die Antwort. (mit einer gesetzgebenden Staatsduma, die sich mit allem
möglichen befaßt, nur nicht damit, die dringend notwendigen, für das Volk zuträglichen
Gesetze zu fassen, damit eine „Rechtsstaatlichkeit“ überhaupt ihre Grundlage hat?)

Von wem hängt das ab? Doch nicht von den einfachen Bürgern.
Einst schlug der Bürgermeister von Moskau Gawriil Popow, damals noch Abgeordneter
des Obersten Sowjets der UdSSR, vor, Bestechungsgelder für Beamte als Bezahlung für
eine kommerzielle Dienstleistung zu legalisieren. Die Höhe des Bestechungsgeldes
würde als Prozentsatz des Gewinns festgelegt, der dem Bestechungsgeldgeber durch
die Entscheidung des Beamten zur Verfügung gestellt würde. Popow hat man heute
bereits vergessen. Aber sein Vorschlag wird seit langem von den Beamten in Form der
sogenannten Kickbacks (russisch „otkat“ = Rückfluß) umgesetzt. (das sind von vorn
herein in die Preise und Kostenkalkulationen eingerechnete Millionen-Summen, welche
nach Erteilung der öffentlichen Aufträge an die für die Auftragsvergabe verantwortli –
chen Beamten und Verwaltungsangestellten gezahlt werden – ganz wie hierzulande:
Koffer mit Bargeld – wir erinnern uns an Schäuble und Leisler-Kiep -, Überschreibung
von Immobilien im Ausland, Finanzierung von Weltreisen, Überweisungen bei ausländi –
schen Banken usw.)

Darüber hinaus diskutieren die Gesetzgeber mögliche Gesetzesänderungen auf Initiative
des Justizministeriums, die Bestechungen „aufgrund von Umständen höherer Gewalt“
entkriminalisieren würden.
So stellt sich heraus, dass Korruption ein integraler Bestandteil des Rechts eines
jeden kapitalistischen Staates ist, der von kompromittierten Spekulanten auf
verschiedenen Ebenen regiert wird. Ein solcher Kapitalismus oder Markt hat sich auch in
Rußland entwickelt.
Wer wird seine Abschaffung zulassen? Auch Putin kann das nicht tun, trotz all seiner
hohen Vollmachten. (das ist nun wieder eine faustdicke Lüge, denn der Präsident der
Russischen Föderation hat im Vergleich mit Stalin oder mit dem Generalsekret derKPdSU viel geringere Vollmachten, siehe nachfolgende Übersicht „ Wer darf was?“ mit Benennung der entsprechenden gültigen Verfassungsartikel)

Stalin und Gorbatschow durften, beziehungsweise Putin darf nicht:
Die Verfassung ändern
Gesetze erlassen
Gesetze auslegen
Ein Referendum durchführen
Internat. Verträge ratifizieren
Oberste Richter und
Generalstaatsanwalt ernennen
Ein Gesetz nicht unterzeichnen
oder Änderungen einbringen
Die Regierung ohne Zustimmung
anderer Machtorgane ernennen

Putin wurde kein Diktator, obwohl er den depressiven Zustand der russischen Gesell –
schaft, der nach dem Zerfall der UdSSR, dem Beschuß des Gebäudes des Obersten Sow-
jets mit Panzern im Oktober 1993, dem wirtschaftlichen Abschwung infolge der Privati –
sierung und der politischen Reformen sowie dem Krieg in Tschetschenien entstanden
war, hätte nutzen können.
Er tat es nicht, weil er evolutionäre Methoden seiner liberalen Politik vorzog, um Rußland
als Ganzes zu erhalten. Dabei stützte er sich ungewollt auf die Gebildetheit und die sow –
jetischen Traditionen der Gesellschaft, obwohl er manchmal antisowjetische Ansichten
über die Vergangenheit zum Ausdruck brachte.
Jetzt ändert sich alles. Neue Generationen kommen mit ihren Vorstellungen von sozialer
Gerechtigkeit und ihren Ambitionen in die Politik. Die Spaltung/Schichtung der Gesell –
schaft wächst. Es kommt eine Zeit der Veränderungen in der Macht.
Wie und in welche Richtung werden sie geschehen?
Die liberale Opposition betreibt politische Imitation, spielt der herrschenden Elite bei der
Imitation demokratischer Werte in die Hände. Die wahre Macht liegt in den Händen
derer, denen die Wirtschaft gehört. (ehrlich? Wem gehört denn die russische Wirtschaft?
Sind doch die vorwiegend judäischen „russischen“ Oligarchen fast alle nur Marionettender Finanz-Internationale… Wer ist der wahre Eigentümer der russischen Industrie? Gasprom zum Beispiel gehört zu über der Hälfte angelsächsischen Geldsäcken, ähnlich
die „russischen“ Erdölfirmen den Saudis und anderen…)

Wie in Europa ist die liberale Macht in Rußland nicht allmächtig und befähigt, nicht alle
Probleme zugunsten der ganzen Gesellschaft lösen zu können. Um auf den Weltmarkt zu
gelangen und dort einen Platz für seine Waren und Dienstleistungen zu bekommen, war
Rußland noch zu Jelzins Zeiten gezwungen, viele Zugeständnisse an die Weltoligarchie
machen, einschließlich der Abtretung von Anteilen an privatisiertem Staatseigentum.
(ein seltsam hoher Preis; wenn man sich im Vergleich dazu die Herangehensweise der
Finanz-Internationale an China anschaut, dann war das eine völlig andere: totale Öff –
nung der Märkte des Westens, gigantische Investitionen in den Aufbau der Industrie
usw. und das alles scheinbar ohne echte Gegenleistungen – das gibt schon zu denken)
Es ist schon nicht mehr möglich, aus dieser Falle ohne riesige wirtschaftliche Verluste
herauszukommen. (klar, denn das genaue Gegenteil wird von Putin betrieben: weitere
Investoren aus dem Ausland sollen sich in die russische Industrie einkaufen!)

Aber lassen wir Markt Markt sein, jedoch der Westen meint, daß der Prozeß des Zerfalls
Rußlands und der Aneignung seiner Ressourcen nicht mit dem Zerfall der UdSSR been-
det war. Dieser Prozess wird sowohl durch externe Wettbewerber als auch von innen
durch die Förderung „liberaler Werte“ stimuliert.
Unter solchen Umständen kann die herrschende Elite – Oligarchen und Spitzenbeamte –
ihren „Retter der Nation“ benennen, der in der Lage ist, eine Diktatur im Interesse der
Elite selbst durchzusetzen. Wird der neue Präsident-Diktator dann nicht Jelzins Worte an
die US-Senatoren wiederholen und sich an ihren Sanktionen erfreuen, daß er „sich in
Amerika wie zu Hause fühlt“?
Das Volk weiß noch nichts über diesen Nachfolger und errät nichtmal was, also wird es
jemanden wählen und unterstützen, der ihm die Hoffnung auf Gerechtigkeit gibt.
Und dies ist bereits eine Frage der Polit-Technologien.
Die praktische Einführung sogenannter digitaler Methoden der öffentlichen Verwaltung –
von der Sammlung von Informationen und deren analytischer Aufbereitung bis hin zur
Umsetzung in Form von Gesetzen und Verwaltungsnormen – schafft ein ganzes Arsenal
an Möglichkeiten für Polittechnologen.
Was irgendwelche Oppositionsaktivisten angeht, die aus diesem Algorithmus ausbre –
chen und die wirkliche Macht bedrohen könnten, so existieren abwendbare Methoden zu
ihrer Neutralisierung in jeder Phase ihrer Tätigkeit. Und die digitalen Technologien er –
möglichen es, persönliche und Geschäfts-Konten von Bürgern und Parteien zu sperren,
wenn die erlaubten Grenzen der Oppositionstätigkeit überschritten werden. (staatliche
Willkür? Jederzeit gern? Aber die Dicke Tal-Isierung ist ein zweischneidiges Schwert, das
sich in den Händen neoliberaler Hardliner nach einer Wahl sehr schmerzhaft gegen das
Volk richten kann – und sich gewiß gegen die vorherigen Machthaber richten wird…)
Das Volk will Stabilität und Wohlstand, aber die Liberalen meiden dieses Thema, jedoch
die imaginären Staatsleute, aus denen Diktatoren geboren werden, leben nur danach.
Wahre Staatsleute setzen Pläne zur Festigung des Staates um, so wie einst Joseph Wis –
sarionowitsch Stalin. Die Methoden wurden durch die Umstände der Zeit diktiert. (und
deren Darstellung durch die herrschende Geschichte ist ganz sicher weit entfernt von
den damaligen Realitäten…)
Die Ergebnisse seiner Politik haben praktische Bedeutung für die Entwicklung des
Landes auch in unserer Zeit.
Die Zeit Stalins ist vorbei und wird sich kaum wiederholen, trotz der Rehabilitierung desvon allen seinen Gegnern mit Lügen überschütteten Führers im Volk.
Aber die Hoffnungen auf eine starke gerechte Hand irgendeines zukünftigen Vaters der
Nation können sich in ein tödliches politisches Spektakel verwandeln.

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( Quelle ) – Rohübersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlos) und von Hand nachbearbeitet – LH
.
Nachbemerkung des Übersetzers Luckyhans
Trotz aller Schwierigkeiten und Gefahren, die hier deutlich werden, denke ich beim Lesen
solcher Artikel oft:
„Leute, eure Sorgen möchte ich haben… ihr Russen habt euer Land zumindest teil-
weise noch in euren Händen, auch wenn die Einflußmöglichkeiten für den Einzelnen
nicht allzu hoch sind.
Aber ihr habt die mächtige russische Mentalität, auf die ihr bauen könnt, mit Mut und
Selbstaufopferung, mit Gerechtigkeitssinn und Respekt…“
Denn hier in unserem Land sieht die Lage noch viel besorgniserregender aus.
Wir sind weiterhin besetztes Gebiet, die Verwaltungsorganisation (VO) ist fremdbe-
stimmt; die Leute, die darin tätig sind, handeln auf allen Ebenen täglich gegen die
Interessen der deutschen Völker.
Die Menschen sind 70 Jahre lang per Schuldkult und „Umerziehung“ des eigenen
Denkens entwöhnt worden.
Viel schlimmer noch: der deutsche Volksgeist und die Volksseele sind schwer beschä-
digt, „typisch deutsche“ Verhaltensweisen (Hilfsbereitschaft, Korrektheit, Ordnung,
Anstand, Sauberkeit usw.) sind mancherorts nur noch rudimentär zu erkennen, vor allem
in den Großstädten, den Krebsgeschwüren der Zivilisation.
Und es ist gegenwärtig keine reale Möglichkeit absehbar, an diesen Verhältnissen recht
bald etwas grundlegend zu ändern – alle dementsprechenden Initiativen der vergange –
nen Jahre haben sich „totgelaufen“.
Aber auch anderswo in EUropa sieht es kaum besser aus. Die Völker haben keine
Stimme mehr, sie sind medial nicht mehr präsent, ihre Meinung wird nicht mehr
gehört, geschweige denn beachtet. Die Partei-Marionetten machen, was ihnen
vorgekaut wird, ohne zu überlegen, wie sich das auf sie selbst auswirken wird.
Sie denken nur von heute bis heute nachmittags, wenn überhaupt…
Die sog. Volksbildung, sämtliche Massenmedien und auch das Weltnetz durch die un –
sozialen Medien haben viele Menschen soweit manipuliert, daß bereits zwei junge
Generationen von den sog. Liberalen völlig auf deren Linie gebracht wurden.
Und diese nicht mal mehr merken, daß sie mißbraucht werden: gegen ihre Eltern,
gegen die Kultur ihres Volkes, letztlich gegen sich selbst.
Wie witzelten wir früher: „Die Lage ist ernst, aber Gott sei dank völlig hoffnungslos.“
Jedoch wissen wir: aus jeder ausweglos erscheinenden Lage gibt es IMMER min-
destens zwei (meistens mehr) Auswege – finden wir sie, finde jeder seine eigenen.
Der eine könnte lauten: Ausstieg aus dem Hamsterrad und aus den Zwängen der heuti-
gen Gesellenschaft, Aufbau eines alternativen Lebens, gemeinsam mit Gesinnungsge-
fährten, streben nach Gruppen-Autarkie soweit verwirklichbar.
Also Erzeuger- und Verbraucher-Genossenschaften, neue Lebensgemeinschaften usw.
Ein weiterer: unermüdliche Aufklärung der Menschen über die wahren Verhältnisse, mit
allen Mitteln; Aufrütteln der Leute, die mit fest zugekniffenen Augen herumlaufen.
Aufzeigen der Alternative: naturnahe bescheidene Lebensweise.
Vorbild sein dabei.Ein dritter: passiver Widerstand, einfach nicht mehr mitmachen bei all dem gelenk-
ten Schwachsinn, der da ständig oktroyiert wird. Kein Geld mehr benutzen, soweit mög –
lich, aber die sozialen Systeme ausnutzen, um die VO zu schwächen. Allen Angriffen
ausweichen, nicht greifbar sein, wie Wasser.
Das Mindeste, was jedem zugänglich sein sollte, ist: keine Kredite aufnehmen
und auch andere dahingehend beeinflussen – denn ohne Geldschöpfung per Kredit ist
das jetzige System sehr schnell am Ende.
Seine Abgaben an das System minimieren: Steuergesetze zur „Gestaltung“ ausnut-
zen, Nachbarschaftshilfe anstelle bezahlter Geschäftsbeziehungen, Selbständigkeit
anstelle abhängiger Beschäftigung usw. es gibt da viele Möglichkeiten innerhalb der
bestehenden Gesetze…
Jeder möge seine eigenen Strategien und Taktiken entwickeln, wie er sein Leben um –
gestaltet, gemeinsam mit seiner Familie, seiner Sippe, seiner Gemeinde, was halt mög –
lich erscheint.
Es gibt immer etwas zu tun.
Was mit ziemlicher Sicherheit zur Zeit noch KEINE brauchbare Lösung ist: offener
oder versteckter Kampf.
Obwohl nicht ausgeschlossen werden kann, daß bei negativer Entwicklung der Ereignis –
se (Bürgerkrieg) auch organisierter Widerstand gegen bestimmte Gruppen erforder-
lich sein kann – eine gewisse Vorsorge und ggf. auch Vorbereitung kann auch da von
Nutzen sein.
Es sollte sich aber jeder dran erinnern: „Wer das Schwert erhebt, wird durch das Schwert
umkommen.“ Also Kampf nur als Abwehr von konkreten Angriffen – entsprechende
rechtzeitige Gruppenformierung und Ausbildungen freilich eingeschlossen.
Niemals darf man jedoch Gewalt als Mittel zur Lösung von Problemen vorsehen – das
geht immer schief: Gewalt löst keine Probleme, sie schafft nur welche…
Schließlich sind wir keine Tiere, sondern vernünftige Menschen, und mit unguten
Methoden kann man nichts Gutes aufbauen.

.

Teil 1 kannst du bei Luckyhans anfordern. wedari@mail.ru

.


12 Kommentare

  1. webmax sagt:

    Sehr interessanter Bericht mit Insiderwissen.Danke dafür! Man kann nur hoffen, dass Putin auch die Nachfolge in
    den Griff bekommt und den aufgezeigten Veränderungen Rechnung trägt.
    In Deutschland ist die Lage wirklich tragischer.

    Ich hatte den Vorschlag, zur Vorbereitung der Zeit nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch ein deutsches frei von allen Bürgern per Internet zu wählendes, wirklich parteifreies Schattenkabinett aufzustellen: Zu wählen in freier Entscheidung nach Wissen und praktischer Fähigkeit der Personen. Diese sollten möglichst parteilos sein und aus allen Brereichen des öffentlichen Lebens stammen und sich den Kanzler und den BuPrä ausgucken.
    Kabarettist Georg Schramm wurde im Ansatz ja schon mal als Letzterer vorgeschlagen.

    Welche Organisation könnte das übernehmen? Welche Internet Publizisten würden das stützen und fördern?

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  2. Security Scout sagt:

    Rußland zieht global immer weiter die Fäden.

    Zeigt sich auch hier:

    https://de.sputniknews.com/politik/20200113326329566-libyen-haftar-gespraechen-fajis-al-sarradsch-moskau/

    Die USA bleibt damit außen vor. Erdogan gewinnst dadurch ebenfalls an Einfluß.

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  3. Drusius sagt:

    Was Putin ist? Der Verwalter eines von der Weltregierung bewirtschafteten Landes. Er darf im Rahmen der artgerechten Menschenhaltung nur ein wenig mehr.

    Gefällt 1 Person

  4. Besucherin sagt:

    Nachdem die EU auf ganzer Linie gescheitert ist, werden offenbar gerade in Moskau Nägel mit Köpfen gemacht

    https://orf.at/stories/3150779/

    Merkel wollte eine „Friedenskonferenz“ in Berlin, Putin hatte noch am Samstag halbherzig zugestimmt.
    Nun müssen Mutti und die EU wohl zur Kenntnis nehmen, dass Putzi und Erdo das ohne sie erledigen.

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  5. Drusius sagt:

    Security Scout
    Erdogan ist in der Ur-Loge „Hathor Pentalpha“ mit z.B. Schröder – von Rothschild-Investment (https://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/gerhard-schroeder-beendet-zusammenarbeit-mit-privatbank-a-1111788.html). Das nur, um ein wenig die Zusammenhänge sichtbar zu machen.
    Der Begriff Rußland ist eher eine Abstraktion, die nicht sehr rosig aussieht (https://www.youtube.com/watch?v=tXYVqLNX0OI).

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  6. Drusius sagt:

    Security Scout
    Ich würde das nicht so polar sehen. Zwei Kellen Suppe aus dem gleichen Topf können auch sehr unterschiedlich aussehen, aber der Geschmack, Geruch und die Zutaten unterscheiden sich nicht sehr. Irgendwann kommt dann der Slogan in die Küche, wie jetzt bei uns, noch einen Eimer Wasser, die Soldaten sollen leben.

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  7. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  8. Security Scout sagt:

    Drusius
    13/01/2020 um 18:54
    Security Scout
    Zwei Kellen Suppe aus dem gleichen Topf können auch sehr unterschiedlich aussehen, aber der Geschmack

    Hm??
    Das kommt auf die „Kelle“ drauf on! 🙂

    Ganz unten im Topf ein Schlag mit der Kelle finden sich noch einige Fleisch-Stücke.
    Wenn ich an der Kelle oben fische, bleibt nur dünne Suppe. 🙂

    Wir sollten Uns also gut mit dem Küchen-Personal stellen!

    Mein praktischer Eindruck ist, die große Masse der Menschen dreht langsam aber sicher durch.
    Denen brennt das Gehirn durch den Streß durch und sie können nicht mehr klar denken.
    Der „gesunde Menschen-Verstand“ bleibt dabei auf der Strecke.

    Da Putin und Merkel beide in der Höchstgradfreimaurerloge Goldenes Eurasien sind, sehe ich da durchaus
    gute wirtschaftliche Chancen für Rußland und Deutschland.

    Übrigens, auch hier werden Deine und meine Aussagen zu den Logen-Verbindungen PERMANENT von der Masse der
    Leser irgnoriert.

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  9. Drusius sagt:

    Security Scout
    Das stimmt, die meisten Leute können sich nicht vorstellen, daß die Gesellschaft genauso funktioniert, wie der Mensch. Auch beim Menschen gibt es „geheime Bereiche“, die der Mensch nicht bearbeiten kann und erst dann bearbeitet, wenn die Seele dazu bereit ist. Dazu ent-wickelt man sich vorher. Der geheime Bereich in der Gesellschaft soll bis zu 12 Prozent der Bewohner des Planeten umfassen, dazu gehören u.a. Ritterorden, Logen, Geheimdienste, satanistische Ideologieträger etc..
    Wenn Du in der Loge bist, stirbst Du für die Welt und wirst in die Loge neu hineingeboren. Ich würde mir da keine Rosinen machen. Das Strafsystem der Logen ist nicht von schlechten Eltern. Die Schwüre der Johannismaurerei mit den verschiedenen Todesdrohungen sind keine Märchen.

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  10. Drusius sagt:

    Security Scout
    Wer das Bildungssystem mit der Ausrichtung auf das Ideal des Mittelalters, „ein Ochse vor dem Pflug und ein Ochse hinter dem Pflug“ durchlaufen hat, von jeder noch so dümmlichen Ideologie hin und her gejagt wird, ist häufig wirklicher Wahrheitssuche, außer der genehmigten, abhold. Früher wurden sie auf Juden gejagt, auf Bolschewisten heute auf Klimaleugner, Verschwörungstheoretiker und das merken die Leute nicht einmal. Die Gläubigen dieser Ideologien bezahlen meistens mit Blut, häuig mit dem eigenen Blut oder mit dem Blut der gerade dazu ernannten „Ketzer“.
    Aber wie sagt das Sprichwort, „was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht“.

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  11. Drusius sagt:

    Security Scout vielleicht tröstet Dich das:

    Die vier Kerzen

    Vier Kerzen brennen langsam.
    Die erste sagt: „Ich bin der Frieden. Niemand kann mein Licht erhalten.
    Ich glaube ich werde ausgehen.“
    Ihre Flamme wird klein und Sie geht aus.

    Die zweite Kerze sagt: „Ich bin das Vertrauen. Ich bin am verletzlichsten
    und so macht es keinen Sinn, daß ich weiter brenne.“
    Ein sanfter Windhauch kommt und Sie erlischt.

    Spontan spricht die dritte Kerze auf ihre Weise: „Ich bin die Liebe. Ich habe keine Kraft mehr. Die Menschen schieben mich beiseite und begreifen nicht, wie wichtig ich bin. Sie vergessen sogar die zu lieben, die ihnen am Nächsten stehen.“
    So erlischt auch Sie.

    Ein Kind betritt den Raum und Sieht, daß drei Kerzen ausgegangen sind.
    „Oh, warum brennt ihr nicht mehr?“
    Das Kind wurde sehr traurig.
    Da sprach die vierte Kerze: „Hab keine Angst. So lange ich brenne, können wir die anderen wieder anzünden. Ich bin die Zuversicht.“

    Mit leuchtenden Augen nahm das Kind die Kerze der Zuversicht
    und zündete alle anderen wieder an.
    Die Flamme der ZUVERSICHT soll immer bei uns sein.
    So behalten wir FRIEDEN, VERTRAUEN, und LIEBE für alle Zeit.

    (Von Dieter Wegewitz Weihnachten 2007 http://www.dereulenspiegel.de/Einleitung/einleitung.html)
    (Verfasser unbekannt)

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  12. Security Scout sagt:

    Drusius
    14/01/2020 um 17:32
    Security Scout vielleicht tröstet Dich das:
    Die vier Kerzen

    Danke Drusius!

    Zuversicht?
    Selbstverständlich!
    Solange Wir leben, werden Wir kämpfen!!!

    Ich halte es mit Franz Bardon:
    Der wirkliche Weise hat sein Schicksal in der Hand,
    er steht ÜBER dem Pendel des Lebens.
    Du weißt, wer die Weisen sind, weniger als 0,01% der Bevölkerung.

    Liken

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