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Putins Vorhaben und Möglichkeiten

Die nachfolgende Betrachtung läßt sich fast täglich durch aktuelle Meldungen ergänzen – das kann jeder selbst tun, und auch wir tun das unten.
Hier soll es erstmal um eine Momentaufnahme gehen, die Zusammenhänge deutlich macht und zukünftige Entwicklungen vielleicht besser verstehen läßt.
Daß man nicht mit allem Dargelegten einverstanden sein muß, ist in den Kommentaren verdeutlicht – der Ansatz ist jedoch durchaus einige Überlegungen wert.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 20. Oktober 004

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Намерения и возможности Путина

Der Präsident hat bei weitem nicht immer die Möglichkeit, seine Vorhaben durchzusetzen

Die Lenkung eines beliebigen Landes erfolgt nicht auf der Grundlage der Wünsche des Zaren oder Präsidenten, sondern kraft der Notwendigkeit, schnell (am besten vorausschauend) und adäquat auf die Veränderungen in der Weltpolitik und den Zustand der Produktivkräfte zu reagieren…

Putins Vorhaben und die Umstände

Autor – Sergej Wassiljew, 03. Oktober 2016

Von einem Leser: „Ich wollte Sie noch fragen, wie Sie zu der Politik Putins stehen? Ist er ein Masochist? Wozu unterstützt er weiter Leute, die ihn mit Vergnügen bei der ersten Möglichkeit an Den Haag ausliefern würden? Warum setzt er in den Ministerien diejenigen ein, die mit einem einer besseren Verwendung würdigen Fleiß seine Anweisungen sabotieren und versuchen, alle Renten und Unterstützungen zu beseitigen, die Steuern zu erhöhen und das Staatseigentum für Pfennige zu verhökern, und kämpft dann heroisch gegen diese? … Ich bin gequält von dem Unverständnis für diese Absurdität, weil ich keine Antwort darauf finden kann. Vielleicht schreiben Sie ein paar Zeilen?“

Das mache ich mit Vergnügen…

Президент далеко не всегда имеет возможности реализовать свои намерения

Es gibt eine Logik der Vorhaben und eine Logik der Umstände,
und die Logik der Umstände ist stärker als die Logik der Vorhaben.“ – Josif Stalin

Dieser geniale Aphorismus von J.W.Stalin trifft vollständig und absolut für die Analyse der Handlungen beliebiger Führer überhaupt, und politischer Führer im besonderen, zu.
Mein Vorschlag ist, die Handlungen Putins mit diesem Axiom im Hinterkopf zu analysieren.
(ein Axiom ist ein Grundsatz, der als geltend vorausgesetzt wird – ob das so sein kann, wenn man bedenkt, daß auch die „Umstände“ GEMACHT werden, darf jeder selbst überlegen – d.Ü.)

Menschen, die noch nie führend tätig waren und in ihrem Leben noch nichts organisiert haben, verfügen über einen verschrobenen Stereotyp über die Möglichkeiten eines Leiters, auf die Prozesse Einfluß zu nehmen, die in der von ihm geführten Organisation vor sich gehen.
Daher müssen wir zu Allegorien greifen.

Solange ihr zu Fuß geht, sind eure Möglichkeiten, die Richtung der Bewegung zu ändern, praktisch unbegrenzt – ihr könnt euch leicht um 180° drehen, augenblicklich stehenbleiben, euch umorinetieren und leicht nach links oder rechts schwenken.
Da seid ihr allein und steuert nur mit eurem Hintern.

Sobald ihr euch an das Steuer eines Autos setzt (einer Organisation), verringern sich die Möglichkeiten der Auswahl der Bewegung sofort und heftig. Am Steuer des Autos ist man natürlich viel schneller und angesehener, aber wie sich zeigt, ist es schon nicht mehr möglich, überallhin zu fahren, sogar dann, wenn das Auto ein Geländewagen ist.
Und im Maß der Zunahme der Geschwindigkeit verringern sich die Möglichkeiten, ungestraft am Steuer zu drehen, überhaupt kategorisch.

Und nun ergänzt dazu bitte noch all die äußeren Umstände, zu denen gehören: Schlaglöcher, Spurrinnen, schlechtes Wetter und Massen von Mißgönnern, die aktiv die Windschutzscheibe verschmutzen, auf das Dach und vor die Räder des Autos Pflastersteine werfen, am Fahrwerk nagen, ständig den Kraftstoff mit „Eselsharn“ verdünnen und aktiv alle verfügbaren Magistralen verminen – dann wird das Bild der Bedingungen, unter denen der Führer-Chauffeur tätig ist, fast vollständig.

Ich weiß nicht, ob man auch laut herumlallende Mitfahrer als Umstände bezeichnen kann, von denen jeder davon überzeugt ist, daß der Weg, welchen er vorschlägt, der richtige und sichere ist, und die beim Lenken nur nach der alten bekannten Methodik helfen: „Jetzt weiter links, noch weiter links… schneller jetzt, mach schon, nicht anhalten… und jetzt steig mal aus und sieh dir an, was du angerichtet hast…“

Die Mitkämpfer und „Mitkämpfer“ sind überhaupt ein getrenntes Thema. „Gesicht an Gesicht sieht man nichts, mehr sieht man auf Entfernung…“ hat vor 100 Jahren Jessenin (ein sehr beliebter russischer Lyriker – d.Ü.) so treffend bemerkt.
Und ich würde gern, bevor ich die Personalpolitik Putins erörtere, an einige klassische Beispiele unguter Mitkämpfer erinnern – Christus/Judas, Caesar/Brutus, Iwan Grosnyj/Kurbskij, Stalin/Trotzkij/Chrustschow…

Президент далеко не всегда имеет возможности реализовать свои намерения

Absteigend vom Olymp auf das Niveau der eigenen Erfahrung ist festzustellen, daß fast immer, wenn ich in irgendeine Organisation als Krisenmanager gekommen bin, mir unbedingt ein und dasselbe Bild entgegenkam, und zwar die totale Vereinsamung des Führers inmitten der Mitkämpfer, deren Vorhaben und Ziele nicht nur stets auseinandergingen, sondern den Vorhaben und Zielen des Führers genau entgegengesetzt waren.

Die Anwesenheit von wenigstens 2 – 3 wirklich Gleichgesinnten in der Umgebung des Führers haben ihn zu allen Zeiten praktisch unsinkbar gemacht. Aber sogar das Vorhandensein solcher Leute hat bisher noch keinen Führer von der unbedingten Anwesenheit von „Hinterfotzigen“ im Kreis der „nahen Truchsessen“ befreit.
Und natürlich ist das einer der mächtigsten Umstände, die auf das Gesamtergebnis Einfluß ausüben.

Die Zahl dieser Umstände und die Kraft ihres Druckes ist so, daß ein beliebiger Führer, darunter der politische, rund um die Uhr beschäftigt ist mit Problemen des Parierens der ständig auftauchenden Bedrohungen, deren Ignorieren zum wirtschaftlichen oder auch politischen Zusammenbruch führt.

Die Fragen „Womit sich beschäftigen?“ und „Welche Reform aus Langeweile trüben?“ entsteht da überhaupt nie, bei keinem. Anstelle dessen sind ständig andere präsent: „Wo zusätzliche Mittel hernehmen für das Zustopfen der ungeplanten Löcher?“ und „Womit die ganze Konstruktion abstützen, damit sie nicht morgen zusammenfällt?“

Die Logik der Vorhaben Putins ist eine edelmütige und nicht nur einmal ausgesprochene: „Wir werden Gewaltanwendung gegen eine friedliche Bevölkerung nicht zulassen (Ukraine)!“, „Die Terroristen und deren Helfer werden wir in ihrer Höhle erledigen…“, „Ich möchte, daß die Regierung in Moskau, die Regionalmachthaber und die Föderations-Machtorgane in den Territorien der RF laufen wie Schweizer Uhren, ständig, ununterbrochen, bis zur Wahl und sofort nach der Wahl…“

Mit den Vorhaben ist überhaupt in Rußland alles in Ordnung. Schlecht steht es mit den Umständen:

1) Der Hauptkäufer der russischen Exportwaren ist Europa, und dies ist auch der Lieferant der hochtechnologischen Ausrüstungen und einer riesigen Menge an Konsumgütern. Und man kann sich über die Verträge mit China freuen soviel man will, aber das Geld dafür kommt morgen, und das aus Europa kommt heute, und zwar in solcher Menge, daß beim Abreißen dieses Stroms die Wirtschaft, und zusammen mit ihr die Verteidigungsfähigkeit, zurückfallen in die „frühe Jelzin-Epoche“.
Und was wird dann mit den im Westen aufgenommenen Krediten? Womit und wie werden wir sie zurückzahlen, wenn die Valutaeinnahmen ausbleiben?
Wovon werden wir die notwendigen Ausrüstungen und Ersatzteile kaufen für den Erhalt der Arbeitsfähigkeit der laufenden Produktion?

2) Auf dem Binnenmarkt sind die Hauptfüller des Budgets und die natürlichen Verbündeten im Kampf mit den globalen Bankstern die Rohstoffleute, welche die Einnahmen hier und jetzt gewährleisten. Denen die Einnahmen wegnehmen?
Womit sollen dann Renten und Unterhalt, Lohn für Lehrer und Ärzte gezahlt werden? Und die übernommenen erhöhten Verpflichtungen für soziale Garantien?
Und die bis zur Unanständigkeit angeschwollenen „Machtorgane“ und die Fehler der Beamten, die wie das Elektorat in Friedenszeiten gut sind, aber in einer Mobilisierungszeit höchstens noch für das Strafbataillon taugen? Wohin mit diesem Koffer ohne Griff?

3) Der Verwaltungsapparat ist überhaupt ein Lied. Ja, er ist knorrig und löchrig. Zurückkehrend zu unserer Auto-Analogie: das Fahrwerk wackelt, die Räder sind ausgeschlagen, wenn man Gas geben will, ruckelt der ganze Apparat wie im Fieber.
Man müßte anhalten, Spur und Sturz neu einstellen, die Räder auswuchten, das Fahrwerk nachziehen, aber wie? Wie soll man Rußland anhalten?
Also muß man Flicken machen und irgendwie während der Fahrt reparieren, ohne dabei heftige Lenkbewegungen zu machen, damit nicht das ganze Land ganz ohne Verwaltung bleibt.

Президент далеко не всегда имеет возможности реализовать свои намерения

Alle diese Umstände sind hinreichend objektiv und geeignet, die eigenen Vorhaben in die Ecke zu stellen und die dringlichen Aufgaben anzugehen: zur Gewahrleistung der Stabilität der Absatzmärkte und derselben Stabilität innerhalb des Staates, wo das Volk der Revolutionen müde geworden ist, weshalb revolutionäre Losungen den Ergebnissen genau entgegengesetzt entsprechen.

Eine Revolution ist, wenn das jemand vergessen hat, ein Wechsel der Eigentümer der Produktionsmittel.
(daß „Revolutionen“ stets mit viel Geld und Aufwand „organisiert“ wurden und werden, scheint noch nicht beim Autor angekommen zu sein – siehe „Die Revolutionsprofis“ auf der Duröhre – d.Ü.)
Und wenn die Frage „wem wegnehmen“ heute nicht entsteht, so wird wer auf die Frage „wem das Weggenommene geben?“ antworten?
„Dem Volk“? Und wer ist das?
Nationalisieren? Das heißt zur Nutzung, zum Besitz, in die Hände des modernen Beamteten geben? Und danach beginnt das GLÜCK? Wirklich?

Der frisch eingeknastete „Kämpfer gegen die Korruption“ Oberst Sachartschenko (bei dem daheim man Dollar-Scheine und auch bare Rubel in sehr großer Menge gefunden hatte – d.Ü.) und die frischeingelieferten Bürgermeister und Gouverneure applaudieren den Revolutionären stehend…

Die Frage einer neuen Elite, welche die alte ersetzen und gerecht, vernünftig und verantwortlich „walten“ soll, steht nicht nur scharf und nicht nur in Rußland.
(da ist sie wieder, die überhebliche „Elitengläubigkeit“, welche dem „einfachen Menschen“ glatt die Fähigkeit abspricht, für sich und sein Leben selbst verantwortlich zu sein – d.Ü.)
Diese Frage ist schon überreif und schon gefallen, aber (meiner Meinung nach) hängt sie überhaupt nicht mit dem Wunsch oder Nichtwunsch des Führers zu sammen, diese Elite zu „gebären“, sondern ausschließlich von eben jenen Umständen, deren erster die bevorstehende technologische Revolution ist, welche ein weiteres Mal die Produktivkräfte und die damit verbundenen Produktionsverhältnisse verändern wird.

Die Evolution der Produktionsmittel, der Wechsel der technologischen Formation, die weitere Robotisierung, Miniaturisierung und Informatisierung der Produktion und der Logistik, die damit verbundenen unausweichliche Verringerung des industriellen Energieverbrauches und, obendrauf noch, die energetische Revolution von der Art der kalten Fusion, führen unweigerlich und unabhängig von den Wünschen der jetzigen Machthaber unbedingt zur Formierung einer neuen technokratischen Elite, welche in der Effektivität mit der jetzigen sich wird messen können.
(und wenn diese ganzen „technologischen“ Denkspiele sich einfach nur als eine strikte Weiterführung des bisherigen Irrweges in die Sackgasse einer übertrieben technisch orientierten Zivilisation erweisen? – d.Ü.)

Die Entwicklung von Mitteln der visuellen Fixierung und Übermittlung von Informationen über beliebige Entfernungen, dergestalt die Schaffung eines globalen Netzes für den Austausch und das Verifizieren von Informationen haben schon neue Bedingungen für die Existenz der Eliten geschaffen, unter denen sie sich alle wie in einem Glaskasten befinden, mit dem vollständigen Fehlen irgendwelcher Möglichkeiten zur Geheimhaltung des eigenen Privatlebens und mit neuen Anforderungen und Erwartungen an die geführte Bevölkerung, denen man entsprechen muß. (das sind sehr fragliche Postulate – d.Ü.)

Und die Elite wird nolens-volens gezwungen sein, zwischen dem eigenen Komfort und dem vollständigen Verlust der Loyalität und infolge dessen der Lenkbarkeit zu wählen.
Und wer da falsch wählt, wird einfach durch eine andere Elite ersetzt, die einverstanden ist, den Anforderungen und Erwartungen zu entsprechen.

Ich schreibe diese Worte im Verständnis, daß eine beliebige Bemerkung über die Objektivität der vor sich gehenden Prozesse, welche die führende Elite zwingen kann, so zu handeln, wie sie vielleicht gar nicht will, ein weiteres Mal auf den metaphysischen Glauben der Leser treffen wird, daß die Machthaber ausschließlich das tun werden, was von früh an der eigene Wunsch gebietet, alle Gesetze des Weltalls einschließlich der Gravitation ignorierend.
(nun, über die sogenannte Objektivität und die ebensowenig „objektive“ Realität haben wir uns hier ja schon oft ausgetauscht – meine Zweifel an beidem sind bekannt –, ebenso die Zweifel an „Gesetzen“ des Weltalls, welches auch ohne „Gesetze“ sehr gut zu funktionieren scheint: es würde anders einfach nicht existieren – d.Ü.)

Der Versuch, den elementaren Gedanken, den schon die Zweitklässler kennen, daß nicht nur die Schüler, sondern auch der Lehrer durchaus nicht frei ist in seinem Recht zu bestimmen, was im Unterricht gemacht wird, ruft bei Erwachsenen eine nicht spaßige Hysterie hervor, welche in wundervollen, sich gegenseitig ausschließenden Losungen endet:

1. Macht ist Kacke, und zwar für immer.

2. Diese Macht wird es nicht mehr lange geben, bald geht es los.

3. Bald kommen alle Guten und verjagen alle Schlechten.

4. Soll doch die jetzige Macht sich selbst damit befassen…

Wunderlich, nicht? Besonders was die baldige Ablösung der herrschenden Elite durch eine andere betrifft, die ausschließlich gewissenhaft, besorgt, weich und warm sein wird wie ein Kopfkissen.

Der Versuch, etwas Näheres von diese wunderbaren fehlerfreien Ankömmlinge zu erfahren, führt die Gesprächspartner in „das lichte Reich des Sozialismus“, wo es keinerlei Gebrechen gab, und die Parteinomenklatura der UdSSR rund um die Uhr sich den Kopf zerbrochen hat ausschließlich darüber, wie man den Komfort für die Arbeiter und Bauern erhöhen könnte, und die ausschließlich besorgt war, das sozialistische Prinzip „Jeder nach seinen Fähigkeiten – jedem nach seiner Leistung“ zu beachten.

Die Frage: „Und wer hat dann im Jahre 1991 sein Land den Angelsachsen übergeben, wenn nicht die Parteinomenklatura?“ führt dann zu noch kindlicherem Beleidigtsein und zur Wendung des Gespräches in die Sackgasse: worüber soll man mit dir reden, wenn du nicht mit mir einverstanden bist?…
(daß dieses ganze Elite-Denken falsch sein könnte, kommt dem Autor gar nicht in den Sinn – d.Ü.)

Und es sind ja nicht nur ein- oder zweimal die Beweise angeführt worden, ganz einfach gezeigt worden, daß die neue Elite stets aus der alten hervorwächst, und nicht auf Geheiß einer höheren Macht, sondern ausschließlich unter dem Druck der äußeren Umstände.
Genau diese äußeren Umstände haben im Jahre 1917
60% des Offizierskorps der zaristischen Armee gezwungen, im Bürgerkrieg gegen ihre Regimentskameraden zu kämpfen.
Genau sie –
die äußeren Umstände – waren der Grund des massenhaften Übergangs der Adligen auf die Seite der Revolution…
(auf die Idee, daß diese „äußeren Umstände“, wie auch „Revolutionen“, ebenfalls GEMACHT werden, kommt der Autor leider auch nicht – d.Ü.)

Genauso war auch im Jahre 1991 genau die Logik der Umstände, welche wie Stalin sagte, immer stärker ist als die Logik der Absichten, welche die sowjetische Nomenklatura in das Lager des Antikommunismus überführt hatte und dementsprechend zum Auseinanderfallen der UdSSR.
Und genau sie wird aus dem Milieu der Rottenbergs und Abramowitschs jene hervorbringen, die geleitet ausschließlich vom Instinkt der Selbsterhaltung beginnen, die jetzigen allgegenwärtigen Bereicherungen am Staatshaushalt mit neuem Leben zu erfüllen.
Und nicht deshalb, weil sie so gewissensgeplagt sind, sondern weil es anders mit dem Überleben nicht mehr klappt.

Und eine andere Elite war und ist nicht da und auch nicht in Sicht. Nur jene, die aus der vorherigen Elite herauswachsen, wie aus den kurzen Hosen der Kindheit. Nie und nirgends war es anders. (das ewige „Argument“ all jener, welche keine wirkliche Veränderung wollen – vielleicht wird es nun endlich mal Zeit, daß es „anders“ wird? – d.Ü.)
Nicht unter dem Zaren, nicht unter den „Kommissaren mit den staubigen Helmen“, welche übrigens fast vollständig zu Null gesetzt wurden von der Stalinschen Garde in den 30ern.

Der heutige soziale Aufbau ist nicht ewig. Und was für einen dann – den, welchen der Doktor verschrieben hat?

Egal welche Variante der Entwicklung wir auch prüfen und welche Lebensparameter wir auch immer einsetzen, auf jeden Fall ist eingangs zu entscheiden, was mit der heutigen Überproduktion an Kreditverpflichtungen und den Nichtstuern zu tun ist, und zwar unter den Bedingungen, daß letztere ständig ersteres generieren und umgekehrt.

Und was machen wir mit dem totalen Defizit an Verantwortlichkeit? (klar, nur die „Elite“ kann verantwortlich handeln… tut sie das? wo und wann? – d.Ü.)

Die Patrioten beantworten diese Fragen nicht. Nicht die westlich orientierten, nicht die bodenständigen. Alle schlagen vor, etwas wegzuschaffen, umzuwerfen, annihilieren. Alle stört irgendwer.
Und alle zerbrechen an der Frage: und warum stört’s denn? Was baut ihr denn so Interessantes?
Erzählt uns, zeigt uns was die Pläne und Projekte sind. Vielleicht muß niemand isoliert oder liquidiert werden – vielleicht laufen alle mit hochgekrempelten Hosenbeinen von selbst in die lichte Zukunft…
Ihr schweigt, nächste Niederwerfer und Zerstörer „der alten Welt bis auf die Grundmauern“?

Президент далеко не всегда имеет возможности реализовать свои намерения

Nun, dann erlaube ich mir, von der Theorie zur Praxis überzugehen und einige Beobachtungen über die Handlungen Putins darzulegen, der genauso versucht, nicht die Menschen, sondern die Umstände zu verändern, welche auf diese Einfluß haben…

Ich persönlich bin beeindruckt vom Ausmaß der Marketing-Kampagne, welche in den letzten 2 Jahren die russische Armee und den russischen MIK (Militär-Industrie-Komplex – d.Ü.) begleitet.
Die unterschiedlichsten militärischen Wettbewerbe, die in der Welt kein Gegenstück haben (Panzerbiathlon, Avia-Darts u.a.), auf denen es mehr Videokameras gibt als Militärtechnik, neue Ausstellungen und Waffenmärkte, als Sahnehäubchen dann sehr effektvoll beleuchtete Waffen-Vorführungen unter den Bedingungen des realen Kampfes…

All das schreit direkt aus den Bildschirmen und Zeitungsspalten, daß Rußland in Person Putins seine Position als „Tankstelle“ der Welt diversifiziert und ergänzt, verändert in eine Rolle des Händlers mit höchsttechnologischen Produkten in der Welt mit dem höchsten Mehrwertanteil – modernen Waffen.

Welche neuen Umstände entstehen durch diese Veränderungen?

1) Es verändert sich die Rolle der Regionen Rußlands, an deren Entwicklung die Rohstoffleute nur sehr fragmentarisch interessiert waren – nur in den Regionen mit Rohstoffvorkommen sind deren Büros. Weder das Land, noch die Bevölkerung außerhalb der Grenzen dieser Regionen hat die Rohstoffleute objektiv interessiert.
Daher sin die „15 Mio. Bevölkerung für die Betreuung der Lagerstätten und Rohre“ nicht etwas ein verantwortungsloser Auswurf eines verrückten Politikers, sondern die durchaus objektive wirtschaftliche Realität.
Für das Marketing des MIK ist eine solche Philosophie kategorisch unpassend.

2) Waffenhändler haben eine andere Philosophie. Das Marketing des MIK hat sich stets auf das Image der Armee gestützt, deren Unbesiegbarkeit bei niemandem Zweifel hervorruft. Und was für eine verdammte Unbesiegbarkeit hätte eine Bevölkerung von 15 Mio.? Ja, in der modernen Welt sind auch 150 Mio. nicht besonders, so daß die Idee einer russischen Milliarde für den MIK durchaus nicht fremd ist, sondern im Gegenteil – sehr aktuell und den Exportinteressen entsprechend. (dazu ist zu wissen, daß in Rußland der Spruch von der „Goldenen Milliarde“ des Westens, die angeblich auf Kosten der gesamten Menschheit sich ein schönes Leben macht, sehr weit verbreitet ist – d.Ü.)
So daß child-free und Waffenhandel unvereinbare
Antagonisten (kein Pleonasmus? – d.Ü.) sind in einem Land.

3) Der MIK – das sind stets high-tech-Technologien, welche von gebildeten, schöpferischen und engagierten Menschen geschaffen werden, und diese Charakteristika passen nun so gar nicht zum EGE und noch weniger zum Bologna-Bildungssystem – sie haben nirgends Berührungspunkte zum Lebensstil der Boheme und des Office-Planktons, sondern konkrete Konflikte mit dem Glamour, der zwar passend ist zur Entsorgung einer überschüffigen Geldmenge, aber so gar nicht passend für die Lösung von Produktionsaufgaben.
(dazu wäre jetzt eine Menge zu sagen – hier nur soviel: im russischen MIK sind zwar noch wissende Ingenieure und Techniker vorhanden, die „sich nicht in den Markt eingepaßt haben“, aber die sind zu über 90% schon über 55 Jahre alt! – zwar kommen junge Leute nach, aber die sind zu über 90% noch unter 35 – die Lücke dazwischen ist gigantisch: eine ganze Generation ist auch in Rußland durch die Jelzin-Periode und deren Folgen „verwestlich-verweichlicht-zombisiert“ und damit für die „angestrebte“ moderne Gesellschaft „unbrauchbar“ – d.Ü.)

4) Der MIK erfordert stets eine Konzentration einer Unmenge von Ressourcen, welche man nie konzentrieren kann, wenn man sich von der Logik des unbegrenzten Wachstums des individuellen Verbrauchs leiten läßt.
Deshalb ist die nationale Mobilisierung (für Westler analog: die puritanische, asketische Moral) ein notwendiges und unbedingtes Attribut eines langfristigen Erfolges auf dem Waffenmarkt.
(auch hier wieder: nicht ganz – die VSA haben gezeigt, daß moderne Waffen und individueller Verbrauch durchaus kein Gegensatz sein müssen, auch wenn dies nur auf Kosten der Ausbeutung der ganzen Welt möglich war – aber die Verlagerung der „sonstigen“ Industriezweige nach Asien war ja ausschließlich der Gier der VSA-„Eliten“ geschuldet – d.Ü.)

Президент далеко не всегда имеет возможности реализовать свои намерения
„Für mich ist Rußland mein ganzes Leben!“ W. Putin

Diese Veränderungen selbst und die klare Neigung des Staates (und auch Putins persönlich) zur Seite des MIK sind auch nicht irgendeine geniale und tolle persönliche Entscheidung, sondern entstehen unter dem Druck der äußeren Umstände, deren wichtigster der gute Appetit „unserer westliche Partner“ ist, die ein weiteres Mal heiß darauf sind, wegzunehmen und unter sich aufzuteilen.
Und auch diese stehen unter Druck. Sie sind durchaus nicht frei in der Auswahl ihres Weges und der Ziele. Aber dazu demnächst.

Quelle: Источник oder http://webnovosti.info/news/4756/

P.S. für Russisch-Könner:
Wie Wladimir Putin auf eine persönliche Beleidigung geantwortet hat –
Как Владимир Путин ответил на личное оскорбление –

https://www.youtube.com/watch?v=K-LnBA5PPxk

– – – –

Soweit der Autor. Auch unter dem Blickwinkel des gestern hier angeprisenen analytischen Artikels, der auch mit einer RIA-Analyse von Ischtschenko übereinstimmt, ist es angebracht, ein paar Worte dazu zu verlieren.

Es fällt auf, daß alle drei Analysten auf der früher sicherlich richtigen Stufe der Betrachtung politischer Kräfte steckenbleiben. Sie analysieren die Handlungen der VSA-Administration und der russischen Regierung sowie die internationale Politik.

Die wahren Machthaber dieser Welt können über seine solche Betrachtungen sicher nur milde Lächeln. Denn der nackte König samt seinem gesamten Gefolge hängt doch an den Strippen, an welchen von der internationalen Finanzoligarchie gezogen wird.
Und auch Herzog Rußland muß sich (noch) mit diesen Kräften arrangieren, solange der Petro-Dollar und das Zinseszins-Kredit-Ausbeutungssystem nicht endgültig gefallen sind.
Und daß DIESE Kräfte nicht so kindisch-kurzsichtig an ihren Machterhalt herangehen wie die VSA-Administration, sollte allen klar sein: DIE haben nicht nur ihren „Plan B“ in der Schublade, sondern auch noch Plan C und D zumindest.

Insofern wird es sehr interessant sein zu beobachten, welche Maßnahmen die internationalen Finanzkreise nun aus dem Stiefelschaft ziehen werden.
Auf jeden Fall ist wohl der russische Affront gegen den Prügelknecht (= das Inkassounternehmen der Hochfinanz) VSA auch für diese Herrschaften etwas unerwartet gekommen.
Werden sie sich zu einer impulsiven Reaktion hinreißen lassen?
Oder werden sie wie bisher das weitsichtige Spiel auf der langen Bank fortführen?

Die aktuelle Wirtschaftslage in der Welt ist bekanntlich sehr kompliziert, und der geplante Ablauf des Krisenszenarios scheint erstmal durcheinander gebracht.
Denn der wahrscheinlich vorgesehene neue Standort für die Superreichen und deren Herren in China ist noch nicht ausreichend abgesichert und eingerichtet. Zumal die aktuelle dortige Führung durchaus eigene Wünsche und Vorstellungen hat, die wohl auch mit der „normativen Kraft des Faktischen“ (den o.g. „Umständen“ – hier: der Krise der chinesischen Wirtschaft) nicht sogleich abzuschmettern sind…

Denn so langsam scheint es einigen klugen Leuten zu dämmern, daß der Grundfehler des kapitalistischen Wirtschaftssystems im Geld- und Finanzsystem steckt, in der langsamen Ausquetschung und schließlichen Erdrosselung der sog. Realwirtschaft, der Personen und der Staaten, d.h. der gesamten Gesellschaft, durch die Kredit-Zins-Schlinge.
Und daß man an diesem Fakt etwas grundsätzlich ändern muß, wenn es überhaupt ein Leben nach dem Kredit- und Zinssystem geben soll… und daß weder SZR oder ähnliche „Neue-Welt-(Ordnungs-)Währungen“, noch „goldgedeckte Währungen“ eine Lösung DIESES „Umstandes“ bewirken werden.

Daß es da wohl noch einiges an Vorbereitungen zu tun gibt, bevor man konkrete Schritte möglich sind, darauf deuten die weiteren Ereignisse hin: nach dem lauten russischen Nachdenken, keine RD-Raketentriebwerke für die Atlas-Raketen mehr an die VSA zu liefern, kam dieser Tage die Mitteilung, daß 2017/18 die Lieferungen erfolgen werden.
Man reicht also dem geohrfeigten König die Hand, vor allem wohl damit er nicht das Schwert ziehen und allzu heftig um sich schlagen kann…

Gleichzeitig betonte Putin dieser Tage, daß Rußland nicht nur mit seinen Ressourcen und seiner Armee stark ist, sondern daß seine Stärke auch in der Ge- und Entschlossenheit des russischen Volkes liegt – ein sanfter Hinweis, daß man sich recht sicher fühlt.
Und daß man auch die wirtschaftlichen Dinge im Griff hat, wurde mehrmals bestätigt, zuletzt beim internationalen Forum der Investoren.

Da wirken auch die Aufrufe eines Herrn Soros an das russische Volk, nun doch endlich mal dem Putin die Gefolgschaft zu verweigern, ein wenig hilflos-hysterisch.
Und wenn dann noch in China (!) mitgeteilt wird, daß die Philippinen darüber nachdenken, die VSA-Basen im Lande perspektivisch zu schließen, dann scheint da wohl doch einiges in Bewegung gekommen zu sein – hatte doch Präsident Duterte bereits unlängst erklärt, daß das jetzige gemeinsame Manöver mit den VSA das letzte dieser Art sein würde…

Klar daß hinter den Kulissen bereits heftig dagegen gearbeitet wird: Vietnam mußte nun erstmal allen ausländischen Militärbasen im Lande eine offizielle Absage erteilen – aber „was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern“ gegebenenfalls…
Ägypten hat jedenfalls noch nicht dementiert, daß man mit Rußland im Gespräch über einen Stützpunkt sei – und die russische Speznas macht auf der Halbinsel Sinai gemeinsame Trainings mit der ägyptischen, und Ägyptens Militär bekommt als erstes ausländisches einen Hubschrauber mit dem russischen Abwehrsystem „President-S“ – Nachtigall, ick hör dir trapsen…

LH

P.S. allen, die an der Entwicklung in Rußland, der internationalen Entwicklung und den Aktivitäten von Waldirmir Putin in diesen Richtungen informiert sein wollen, ist der tägliche Besuch der englischsprachigen Kreml-Seite zu empfehlen: http://en.kremlin.ru/events/president/news


20 Kommentare

  1. mkarazzipuzz sagt:

    Das alles ist sehr interessant.
    Besonders aber danke ich für die m.E. sehr scharfsinnige Analyse ab diesem Absatz hier. Sehr schön aufgearbeitet.

    *****************************
    Soweit der Autor. Auch unter dem Blickwinkel des gestern hier angeprisenen analytischen Artikels, der auch mit einer RIA-Analyse von Ischtschenko übereinstimmt, ist es angebracht, ein paar Worte dazu zu verlieren.

    Es fällt auf, daß alle drei Analysten auf der früher sicherlich richtigen Stufe der Betrachtung politischer Kräfte steckenbleiben. Sie analysieren die Handlungen der VSA-Administration und der russischen Regierung sowie die internationale Politik.
    *****************************

    u.s.w

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  2. Texmex sagt:

    Kleine Anmerkung zum Thema „Revolution“:
    Selbige werden ausschliesslich organisiert, um Vermoegenswerte zu transferieren und Alteigentuemer und Einfaltspinsel in groesstmoeglicher Zahl umzubringen.

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  3. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  4. luckyhans sagt:

    @ Texmex:
    Klar doch:

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  5. Ya sagt:

    „Es gibt eine Logik der Vorhaben und eine Logik der Umstände,ee
    und die Logik der Umstände ist stärker als die Logik der Vorhaben.“ – Josif Stalin

    Sachzwänge! Das ist altes Denken, das recht und schlecht funktioniert hat und immer noch so funktioniert. Die Auswirkungen sind bescheiden bis katastrophal, wie jeder leicht selber sehen kann. Tatsächlich ist die „Logik des Vorhabens“, oder in anderen Worten, die Vision sehr viel mächtiger als alle Umstände, wenn man es zulassen kann, denn die Umstände sind bedeutungslos. Nur der (innere) Seinszustand ist von Bedeutung.

    Das ist es, was ein Teil der Menschheit langsam begreift und wird dieses „kosmische Gesetz“ angewendet, sind alle Umstände wie Rohstoffe, Machthaber, Eliten, Arbeitslose, Produktion, Geld, etc. leicht zu beherrschen, bzw. fallen ganz weg. Die Macht wird sozusagen individuell.

    Putin hat eine Vision. Und auch wenn er noch nicht ganz frei von „Sachzwängen“ ist, ist er doch sehr viel evolvierter als seine Kollegen…

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  6. SecurityScout sagt:

    Es gab hier etliche Diskussionen, was den nun die Hintergründe sind in diesem Machtkampf International.

    Die „Macht hinter der Macht“ und damit meine ich die Macht hinter den VSA.

    Es gibt die Freimaurerlogen und darüber die Super- bzw. Ur-Logen.
    Da ist es gut zu wissen, das Frau Merkel eng mit Putin zusammen arbeitet in der Ur-Loge Goldenes Eurasien.
    Eine Seite der Mächtigen möchte ein goldenes Eurasien von Portugal bis Wladiwostok.

    Andere glauben, das man die VSA wieder erwecken kann.

    Am Schluß siegen, werden die, welche sich am Profit orientieren welcher eine Wirtschaftszone von Portugal bis Wladiwostok bringt.

    Näheres unter Superlogen regieren die Welt mit SEHR konkreten Informationen. Band 1-3

    https://www.amazon.de/Superlogen-regieren-die-Welt-Teil/dp/3938235993/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1476990597&sr=8-1&keywords=superlogen+regieren+die+welt

    Ich behaupte (und lehne mich da sehr weit aus dem Fenster), das Rußland Europa übernehmen wird,
    die VSA den Kontinent Amerika, die Chinesen den asiatischen Teil und alle werden dabei gute Geschäfte
    machen in einer „Multipolaren Welt“. Afrika wird der große Verlierer sein.

    Übernehmen bedeutet NICHT beherrschen, sondern eine Win-Win-Situation für (fast) alle Partner.

    Es ist eine Situation, wo durchaus die Eliten mit übereinstimmen können.

    Ich sehe das positiv für den deutschsprachigen Teil von Europa.

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  7. Ya sagt:

    @ Security Scout

    Same old, same old… Es wird nicht so weitergehen wie bisher oder vielleicht ein bisschen besser. Auch die Wirtschaft wird nicht mehr wichtig sein, weil das Individuum dank neuer Technologien quasi autark sein wird.

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  8. luckyhans sagt:

    @ Ya:
    Das Thema Sachzwänge/Umstände/“normative kraft des Faktischen“ hat sich in dem Moment erledigt, wo klar ist, daß all diese genannten „Bedingungen“ nicht „entstehen“, sondern gemacht werden.

    Wann genug Menschen begreifen, daß sie ihr „Schicksal“ selbst in der Hand haben und für ihr Leben allein verantwortlich sind, ist schwer zu sagen – momentan sieht es eher nach „nicht so bald“ aus, aber da kann eine große Dynamik entstehen, wenn die Dinge mal ins Rollen kommen…

    Wer DAS aber einmal begriffen hat, der braucht weder Macht noch Staat, sondern organisiert sich selbst…

    Allerdings bezweifle ich, daß dies auf der Basis von dem passiert, was wir heute Technologien nennen.
    Jene „Technologien“, welche in Übereinstimmung mit Mutter Natur uns voranbringen werden, sind bisher stets unterdrückt worden und durch sinnlose, aber massig Ressourcen verbrauchende („Wachstum“ bringende) ersetzt worden… „dank“ allen bisherigen „Eliten“…

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  9. luckyhans sagt:

    @ SecurityScout:
    Den ganzen Schwachsinn von den Logen, Superlogen und Geheimbünden kannste in der Pfeife rauchen – ist alles nur gutbezahlte Hirnverkleisterung und Ablenkung der Menschen vom Wichtigsten: daß sie endlich in ihre eigene Kraft kommen… und eigenverantwortlich handeln.
    Warum wohl hat man ihnen weltweit dies seit Jahrhunderten versucht „abzugewöhnen“?
    Religionen, Ideologien, Theorien, Geheimbünde – alles nur zu diesem einen Zweck…

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  10. Ya sagt:

    „Allerdings bezweifle ich, daß dies auf der Basis von dem passiert, was wir heute Technologien nennen.“ luckyhans

    Ja, auch das wird sich verändern. Allein die Erfindung von „freier Energie“ würde das System wahrscheinlich kippen. Wenn jeder Mensch seine PG (Personal Generator) hat, wird die aktuelle Erpressung aller Menschen aufhören. Damit wäre auch der Raubbau an der Umwelt zu ende. Und ich schreibe noch nicht einmal von möglicher außerirdischer Technik, die es lt. Cobra und anderen schon gibt.

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  11. ATT3 sagt:

    Putin soll nach ISLAND schauen. DAS, was in ISLAND passiert ist, ist wahre und friedliche Revolution.
    Das bräuchte die Welt nur 1:1 kopieren, jeder Staat für sich! Am besten alle gleichzeitig! 🙂

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  12. thom ram sagt:

    Willkommen auf bb, ATT3

    Du möchtest Putin einen Rat geben. Bis zu ihm wird er wohl nicht gelangen.

    Hier jedoch hast du Hörer. Welche Schritte der Isländer sind es, welche dich positiv beeindrucken?
    Ich weiss ein wenig, doch nie genug. Andere vielleicht auch.

    Eines jedoch wage ich mit meinem Froschverstand zum Vornherein einzuwenden. Ich halte es für komplett absolut unmöglich, dass man auf einer kleinen Insel mit 333’000 Bewohnern gleich vorgehen kann wie im grössten Land der Erde mit vielen verschiedenen Stämmen und Traditionen und wirtschaftlichen Eigenschaften und 140 Millionen Nasen.

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  13. luckyhans sagt:

    @ Ya:
    Tut mir leid, auch Cobra und die „Galaktische Föderation“ sind nur Ablenkungsmanöver, damit wieder einige Leute darauf hoffen, daß sie selbst nichts zu TUN brauchen – es wird uns niemand erlösen.
    Hilf dir selbst, DANN hilft dir Gott…

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  14. Ya sagt:

    „Hilf dir selbst, DANN hilft dir Gott…“

    Ja, absolut. Und die Wege des „Herrn“ sind unergründlich… Deshalb kann Hilfe von überall her kommen. Und wenn sie dann kommt, habe ich es trotzdem allein so gewollt, gewissermaßen.

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  15. Ya sagt:

    „… ich mit meinem Froschverstand …“ thom ram

    Ich halte es für kontraproduktiv, sein Licht so unter den Scheffel zu stellen – um bei den biblischen Gleichnissen zu bleiben.

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  16. luckyhans sagt:

    @ Ya:
    „Deshalb kann Hilfe von überall her kommen“ –
    selbstverständlich ist jeder frei, zu denken was er will – und zu hoffen, worauf er möchte, solange das nicht seinen sonstigen Überzeugungen widerspräche: denn dann wird es nicht „funktionieren“… 😉

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  17. Ya sagt:

    Es geht nicht um „hoffen“. Wenn man das Gesetz der Anziehung zugrunde legt, dann wird das wahrgenommen, was man glaubt oder von dem man überzeugt ist, wie Du auch schreibst. Also warum irgendwelche Ereignisse ausschließen? Das WIE ist sowieso nicht wichtig. Nur das WAS zählt.

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  18. hanskolpak sagt:

    Alle Folgen von 451° sind hier vereint: http://www.dzig.de/451-Grad-bei-RT-Deutsch

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  19. Vollidiot sagt:

    Und dann hatter die Jesuiten vergessen.
    Und von den zwei Fraktionen im Kreml sechter auch nix.

    Muß schon wissen warum – die Jesuitenfraktion is aufm Vormarsch.
    Taktik und Strategie sind gaaaanz wichtig.

    Das bleibt so recht flach.
    Bis auf die Weichzeichnerfotos vom „Boss“.
    Die sind schnuckelich.

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  20. luckyhans sagt:

    Hier noch ein paar Video- und Audio-Eindrücke vom „einfachen russischen Volk“, wie es sich heutzutage anschickt, die völkischen Traditionen wieder zu beleben – bitte einfach mal reinschauen und reinhören ins wahre Rußland: https://cont.ws/post/409563

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