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Firma Schweiz / Firma Adliswil / Von Firma verhängte Parkbusse / Frage an Leser bb

Mich erreicht folgende Zuschrift:

Guten Abend
Heute habe ich eine Busse über 40.- erhalten, für falsches parken, obwohl nirgens eine Tafel war, dass man da nicht parken darf. Ich habe versucht telefonisch diese Busse zu annullieren, mit dem Verweis, dass es eben keine Tafel gibt, aber man hat mich ziemlich frech abgewiesen. Jetzt möchte ich auf die DUNS Nummer aufmerksam machen und weiss nicht wie genau ich dies angehen soll.
Die Stadtpolizei Adliswil steht unter der Stadt Adliswil mit DUNS Nummer (SIC 9311 – Steuern-Verwaltung etc).
Ich bin nicht bereit, diese Busse zu zahlen, da ich mit der Firma Stadt Adliswil keinen Vertrag eingegangen bin um irgndwo auf dem Territorium zu parken/fahren.
 
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir vielleicht ein paar Tips geben könnten, damit ich denen nicht an der Karren fahre, sondern eben aufklären…
 
Vielen Dank für Ihre Bemühungen und freundliche Grüsse
 (Name)
PS Deutsch ist ausserdem nicht meine Muttersprache und da habe ich ein wenig Mühe mit den „Behörden“ die keine sind…. Danke

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Lieber Verfasser dieser Zeilen.
Dein Deutsch ist gut, mancher Deutsche schreibt nicht halb so gut.
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Ich selber verfüge über keine praktische Erfahrung damit, wie kluges Vorgehen aussieht dann, wenn wir uns an das wahre System hinter dem Schein – System wenden.
Von Menschen, welche diese Mühe auf sich genommen haben und auf sich nehmen, höre ich immer, dass man über viele Details Bescheid wissen müsse, um die Scheinordnung ins Leere laufen zu lassen und selber ungeschoren davonzukommen
Ein Punkt ist schon mal entscheidend, den hast du genannt, er ist dir bewusst: Die Angestellten auf den Aemtern sind meist dem Bürger wohlgesonnene Menschen, welche halt nur noch keine Ahnung haben. Es ist also wichtig, sie als vollwertige Menschen freundlich zu behandeln.
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Aufruf an Leser. 
Hast du Erfahrung? Wie soll unser Brief – Autor vorgehen? Was ist besonders zu beachten? Worauf muss er das Schwergewicht legen? Wie hat er mit zu erwartenden Mahnungen umzugehen?
Wer weiss kompetenten Rat?
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Man verstehe mich bitte richtig. Ich will bb nicht dazu missbrauchen, wegen einer Parkbusse ein Drama zu veranstalten. Hingegen nehme ich diesen Fall exemplarisch auf, um klugen Umgang mit den unklar verknüpften Vordergrund-Ordnung / Hintergrund-Ordnung zu lernen und anderen Engagierten auch weiteren Einblick zu ermöglichen.
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thom ram, 21.10.0004NZ (Neue Zeitrechnung, Neues Zeitalter)
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9 Kommentare

  1. mkarazzipuzz sagt:

    Hallo lieber Schweizer Freund,
    ich habe in unserem Landstrich, den ich bewußt nicht Deutschland nenne, die folgende Erfahrung gemacht:

    – Bußgeldbescheid über 15,-€ wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung bekommen

    – Bußgeldbescheid zurückgewiesen und Nachweis der Gültigkeit der StVO und Legitimität der „Beamten“
    gefordert.

    – Anmahnung von der Führerscheinstelle bekommen, wegen vermuteter Nichteignung zum Führen eines
    Fahrzeugs einen „Idiotentest“ (heißt der bei Euch auch so?) machen zu müssen.

    – Nach einigem Hin- und Her habe ich letztlich aufgegeben und bezahlt.

    Wenn Du stärkere Nerven hast, oder deinen Führerschein im Ausland gemacht hast (das geht ja heute durchaus mit fingiertem Wohnsitz für wenig Geld), kannst du die Kraftprobe gern mal durchziehen.
    Ich wäre an den Ergebnissen interessiert.

    Lieben Gruß aus dem dunkelsten Teil Europas
    Früher mal Deutsches Reich genannt.
    Martin

    Gefällt 1 Person

  2. Rechtobler sagt:

    „Ich will bb nicht dazu missbrauchen, wegen einer Parkbusse ein Drama zu veranstalten.“
    Absolut richtig – aber … wir werden zunehmend und im Laufschritt von Vorne bis Hinten von den von uns selbst gewählten Regierungen plus den von denen engagierten Lakaien so was von verarXXXt, dass wenn es auch noch Kopfschmerzen auslösen würde, wir permanent am Heulen und Schreien wären. Kaum einer weiss, dass unsere sog. Re – gier – ungen, oder gaaaaanz edel gesagt ‚Landesväter‘ und ‚-mütter‘ (ja woo auch?) nichts anderes sind als Vorstände von Firmen. Daher finde ich den Ansatz absolut richtig und hoffe auch mal aus CH-Seite zu erfahren wie man/frau sich da mindestens etwas rausschlängeln könnte. Die Ansätze aus D und A sind gut, aber aufgrund der m. W. nicht in allen Details identischen Gesetzeslage für CH nicht anwendbar. Sollte ich mich täuschen wäre dies noch so gut und ich dankbar für den Input.
    Wie Martin schreibt, ist es manchmal besser zu bezahlen und still zu bleiben, weil die anderen sind in der Überzahl und zudem bewaffnet! „Wer das Schwert trägt, sagt wo es lang geht“.- so einfach und dank der von denen ausgebrüteten Paragrafen sind wir, das sogenannte Volk, dermassen im Hintertreffen, dass es einfach nur weh tut. Solange sich die Mehrheit des Volkes im Tiefschlaf befindet wird sich kaum etwas änderen. Ver – rückt ist ja, dass wir in der überwältigenden Mehrzahl wären und dieses Pack ohne Wenn und Aber wegfegen könnten, wenn (siehe oben).
    Aber – ich gebe nicht auf. So lange ich atme wird das revoluzzerische Gedankengut von mir still und klammheimlich verbreitet, auf dass der Eine oder die Andere doch noch selbständig zu denken beginnt 🙂
    Sieg dem Licht!!

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  3. Thomas59 sagt:

    @Rechtobler
    Du schreibst: „…..das revolzzerische Gedankengut von mir still und klammheimlich verbreitet wird, auf das der Eine oder Andere doch noch selbständig zu denken beginnt.“

    Mein Hinweis ist zweifach:
    a.) Ein Revolution die still und klammheimlich ist, die gibt es gar nicht. Revolution findet entweder laut auf der Straße statt, von Leuten die selbst wenig Bewußt-Sein haben oder b.) findet das zum Widerstand/Umsturz/Revolution bereite Individuum zu sich selbst, d.h. ändert seine eigene Denke, weil er durchschaut plötzlich die eigene Illusion, in der er offensichtlich bisher lebte, indem er feststellt, dass es das sog. „Recht“ im Sinne von Ordnung, Klarheit und Wahrheit überhaupt nicht bei „staatlichen“ Strukturen gibt. Das war früher so und ist heute noch genauso.

    Als Imperator Rom noch eigene Soldaten befehligte, kam auf Bürgerbeschwerde standardmäßig die Antwort: „Rom hat entschieden. Die Sache ist erledigt“. Und genau das wurde mitgeteilt vom „Amt Adliswil“ in der Angelegenheit 40-Stutz-Buße wegen vorgeblichen Falschparkierens.

    Mein Fazit: Jeder EINZELNE muss die alltäglichen Geschehnisse an sich selbst erleben um die zu begreifen, um dann seine eigene DENKE selbständig anzupassen….. weg von Dunkelheit, hin zu Licht.

    Ich denke, dass wir uns einig sind. Oder?

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  4. haluise sagt:

    hier sind gesetze für D und links und mehr, vielleicht hilft dirs .
    dieser HARTMUT hat noch mehr erfahrung und mehr geschrieben …

    https://andreasgrosse.wordpress.com/2016/09/30/aus-der-rubrik-behoerdenschreiben-by-hartmut/

    GRÜSSLINGE

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  5. haluise sagt:

    IN D gibt es kein gesetz mehr zum thema ordnungswidrigkeiten

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  6. Nun da das Geld und der anschließend drohende Druck auf Eigentum, Lohnpfändung etc. nunmal das ultimative Druckmittel des Systems ist, kann ich leider auch wenig mit dem Umgang der DUNS Thematiken am direkten „Möchtegern“-Beamtentisch berichten. Ich hab da ja ganz andere Wege und Werkzeuge gewählt, da ich es als schwieriger empfinde, in ihrem „Sandkasten“ die Regeln zu ändern, statt nen neues Spielfeld aufzubauen.

    Sofern man nicht wie ich sich diesem Geld-Druck-Spiel komplett entzieht, würde ich eine konstruktiven Lösungsweg vorschlagen. Man könnte das Geld auf ein „Treuhandkonto“ überweisen, den Nachweis darüber einpacken. Und sehr freundlich nett und persönlich dort aufschlagen und mitteilen, dass man durchaus gewillt ist die Strafe zu zahlen aber doch sehr verunsichert ist über die konkrete rechtliche Situation und diese doch zum Wohle von Gemeinde und Menschen in Ämtern etc. gemeinsam aufzulösen, da ja immer mehr Menschen andere Meinungen vertreten und diese Situation vermutlich in Zukunft nur zu mehr „Auseinandersetzungen“ führt. Daher kann es doch nur im Interesse der Stadtverwaltung liegen, die Sachlage frühzeitig zu klären, nicht das es nachher noch zu „gewaltätigen“ Auseinandersetzungen kommt, wie in Deutschland mit der sog. „Reichsbürger“-Bewegung.

    Zwei Beispiele:
    Vorsicht, das hier ist schwer Propaganda durchzogene Mainstreamgülle, sollte dem Zweck aber dienlich sein:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/georgensgmuend-reichsbuerger-schiesst-mehrere-polizisten-nieder-a-1117289.html

    Und hier der gute Adrian Ursache, bereits jetzt schon ein Held:
    http://zeit-zum-aufwachen.blogspot.de/2016/09/adrian-ein-mann-kampft-fur-freiheit-und.html#more

    Wichtig dabei, immer mit absoluter Freundlichkeit und Ehrlichkeit vorgehen, denn die Situation klären ist doch auch genau das Ziel, dann hat man auch die richtige Energie auf der Seite, man muss sich nur noch mit den genauen Gesetzen auseinander setzen, das könnte man einfacher, wenn man, den Vorgang zum Beispiel direkt als Blog mit allen Geschehnissen öffentlich diskutiert. So können auch schnell kundige Menschen Hilfreiches einwerfen.

    Soviel als kleiner Tipp meinerseits, mit dem „Geldlosen Leben“, ist das bei mir einfacher mit den Busgeldern, Steuerforderungen oder Versicherungsbeiträgen, ich sag einfach, das ich nix habe, das funktioniert ganz gut 😉 Aber das könnte ein witziges Schweizer Spiel werden, ich hoffe es folgt noch ein wenig Info dazu 🙂

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  7. haluise sagt:

    HOI HANNES FÜR FRIEDEN
    GLÜCKWUNSCH … DEIN weg hat gute ENERGIE, scheint DEINE umgänglichkeit stark auszudrücken, könnte jedoch schwer für nachahmer sein,
    man müsste sehr genau in DEINER ENERGIE sein …
    und dennoch wundervoll …
    BIN LUISE

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  8. Dude sagt:

    Ich frag mich wieso hier zig Deutsche den Strang mit Deutschland-Geblubber vollspamen…
    Die Gesamtlage ist nicht vergleichbar. Begreift das endlich.

    Mit der StaPo Adliswil habe ich ausschliesslich gute Erfahrungen (jaja, auch zu meinem eigenen grossen Erstaunen 😉 ). Vor gut 15 Jahren hatte ich da mal regelmässig auf dem Trottoir parkiert. Monatelang keine Probleme. Dann kam im Winter mal irgendwann ein überaus freundlicher Brief mit der BITTE, den Töff doch bitte woanders hinzustellen. Und das unglaublichste daran: Die BITTE wurde sogar vernünftig begründet: Das Schneeräumungsfahrzeug käme nicht durch. Selbstredend hab ich der vernünftigen Bitte Folge geleistet.

    „Wie soll unser Brief – Autor vorgehen?“

    Zunächst mal einen Scan des Bussbescheids puplizieren.

    Ps. Sollte ich allfällige Antworten sehen müssen, reicht die bei DWB ( https://dudeweblog.wordpress.com/ ) ein.

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  9. thom ram sagt:

    Schön, dass Dude, der sonst 100% der Schweizer als …..ich sage nicht was……bezeichnet, in Adliswil Menschen getroffen hat, welche diese Bezeichnung verdienen. Für mich die Ueberraschung des Tages. Sehr schön.

    Dude. Es geht nicht um diese eine Busse. Es geht um die Frage, welchem Recht der Schweizer unterworfen ist,
    und so es das Handelsrecht sein sollte, wie er sich da rauswindet.

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