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Rußlands Zustände 3

(LH) Im ersten Teil unserer Betrachtung der tatsächlichen Zustände in Rußland hatten wir uns mit der Deindustrialisierung des Landes befaßt, im zweiten mit den sogenannten russischen Eliten. Heute soll nun ein vorsichtiger Ausblick nach vorn folgen. Dazu kommt gleich ein russischer Kommentator zu einem der bisher verarbeiteten Artikel zu Wort.
Luckyhans, 9./13. Dezember 2018
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3. Was geht nun wirklich ab

Teil 2 endete so:
„Denn es gäbe kein Problem, das jetzige schwächelnde System zu zerschlagen – aber solange die Frage, was an dessen Stelle gesetzt werden soll, nicht zumindest im Grundsatz geklärt ist und dazu ein relativer Konsens hergestellt ist, wäre dies höchst verantwortungslos.“

Unsere russischen Freunde sind, wie schon gesagt, sehr ihrem Marx/Engels/Lenin verbunden und deren Revolutions-Theorie. Diese sieht beim Übergang von einem Gesellschaftssystem zum anderen eine Zeit der Koexistenz von Elementen des „alten“ und des „neuen“ Systems vor, denn das „alte“ stirbt zwar, ist aber noch stark, und das „neue“ ist zwar im Kommen, aber noch zu schwach.
Und genau dies soll nun heutzutage überall weltweit der Fall sein.

Allerdings ist der neue „Inhalt“ des Gesellschaftssystems weder benannt noch bekannt, ja nicht mal verstanden.
Und solange die neuen Gedanken nicht hinreichend verbreitet sind und geklärt ist, wie das Ganze aussehen soll und wie man dahin kommt, sind grundlegende Veränderungen nicht möglich – es bleibt vorerst alles so, wie es ist.

Das ist für viele ein unbefriedigender Zustand, der aber „auszuhalten“ ist, denn ein Wachstums- und Reifeprozeß läßt sich nun mal nicht „beschleunigen“.
Die bittere Erfahrung (des Zerfalls) der UdSSR sollte Mahnung genug sein, die damaligen Fehler nicht zu wiederholen. Man wappne sich mit Geduld, sonst geht’s wieder rückwärts, zur Vernichtung des Staates.
So – gerafft – das Resume des Autors des Eliten-Artikels.

Nach meiner (LH) Überzeugung ist es viel zu verfrüht, zum jetzigen Zeitpunkt über einen grundlegenden Wandel im Zusammenleben der Menschen zu reden – dazu sind einerseits die Propaganda-Instrumente des Kapitalismus noch viel zu wirksam, die Menschen noch viel zu sehr „eingenordet“ auf die Egoismus-Ellenbogen-Norm und die Versklavung immernoch am anwachsen (elektronisches Kazett, Gentechnik-Vergiftung, Krankheitswesen usw.).

Was jedoch ein klares Zeichen der Schwä­che ist, denn nur der­jenige Sklave ist wirklich effizient und produktiv, der sich frei wähnt.
Und der in Überwachung und Angst gehaltene Sklave ist bei weitem nicht so arbeitsam und fleißig – vor allem fehlt ihm jegliches Stimulus für neue Ideen, für Schöpferisches.
Letzteres deutlich zu erkennen, wenn man das betrachtet, was
rz1 uns heute als „Kunst und Kultur“ dargereicht wird – der Primitivismus und die Degeneration steigern sich ins kaum noch aushaltbare.
Und das auf fast allen Gebieten, davon kann sich jeder selbst ein Bild machen, wenn er aufmerksam Theater, Musikkonzerte, Bücher und abbildende Kunst betrachtet, und zwar nicht nur das, was uns die Lückenmädchen 7/24 kredenzen, sondern auch das, was „live vor Ort“ hervorgebracht wird…

Andererseits besteht noch viel zuviel Klärungs- und Aufklärungsbedarf, was die Ziele, Inhalte und Wege des Übergangs zu einer wahrhaft menschlichen Gemeinschaft angeht – da von Elementen des Neuen zu reden, die schon wirksam seien, ist schon recht mutig. Oder eine Fehleinschätzung…
Freilich gibt es schon autarke und naturnah lebende Gemeinschaften, aber das sind noch absolute Ausnahmen, Einzelfälle im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung, denen das Leben maximal schwergemacht wird vom System.

Aber lassen wir nun – ganz leicht gekürzt – einen Kommentator zu Wort kommen, der – unter dem sinnigen Nicknamen „Monja Singelschucher“ – sich ausführlich geäußert hat.
– – – – –

Nun, liebe Mitbürger, habe ich euch ein paar Worte zu sagen! Alles, absolut alles hängt vor allem von dem Menschen ab – ob er bereit ist, etwas zu tun oder nicht! rz2

Bevor er die Opritschnina eingeführt hat (was nicht wegen des guten Lebens geschehen mußte), befand sich Johann Grosny fast in Einsiedelei, hatte sich von allen für eine hinreichend lange Zeit zurückgezogen.
Und erst als er die Unausweichlichkeit deren Einführung erkannt hatte (d.h. die absolute Perspektivlosigkeit anderer Wege, die Staatlichkeit aufzubauen), genau wissend, daß in diesem oder jenem Maße Blut fließen wird, hat er dieses Institut der Macht im Staate, wenn man so sagen kann, eingeführt.
Und es hat seine Früchte getragen!
Aber das wichtigste ist: er wußte,
wen er zur Ader lassen mußte!
Die angeblich vielen Tausend während der Herrschaft des Johannes IV. hingerichteten sind vollständiger Unsinn und Lüge!
Etwa viertausend sind hingerichtet worden – aber in der absoluten Mehrzahl waren das genau jene, die hinzurichten notwendig war.
(ähnliche Zahlen sind wahr bei den Opfern der Stalinschen Säuberungen, wenige Tausend – und bitte mal mit den Zahlen der hierzulande vom kapitalistischen Staat (Polizei) und der SA ermordeten Arbeiter in den „goldenen“ 1920er und 30er Jahren vergleichen, die auch noch geschönt sind)

Frage: Man hat (heutzutage, der Fall erregt immernoch großes Aufsehen in Rußland) einen Mann wegen mehrfachen hinterhältigen (Banden-)Mordes für 20 Jahre verurteilt, aber er bekommt im Vollzug jeden Monat Delikatessen für eine Summe von 30 bis 60 Tausend Rubel! (bezahlt von seinen ehemaligen Banden-Mittätern; und dieser Serien­mörder läßt sich bei seinen Festessen fotografieren/filmen und die Bilder ins Weltnetz stellen; und er beschwert sich dann auch noch im VK, dem russischen Fratzenbuch, daß ihm die Leute den täglich Kaviar und die Krabben nicht gönnen…)
Da fragt man sich: was muß mit dem Leiter dieser Vollzugsanstalt geschehen?
Einfach für 3 Jahre einsperren wegen Mißbrauch seiner dienstlichen Vollmachten, wovon er anderthalb im leichten Vollzug absitzt und dann mit Halbstrafe rauskommt?! Oder?

Wie kann man und mit wessen Hilfe jene Hydra vernichten, die mit ihren vielzähligen, weitgehend dümmlichen, aber mit verschiedenen Sünden und Leidenschaften behafteten lasterhaften Köpfen faktisch den gesamten Staatskörper durchzogen hat – ich flehe euch an: das ist längst bekannt von allen und faktisch alles bis in die kleinsten Details!

Der ganze Sinn besteht in der Hauptsache darin: entschließt sich der am Steuerruder der Macht stehende, dies zu tun oder nicht, und was kann ihn zu einer solchen Entscheidung bewegen?
Mir scheint, daß ihn nur etwas sehr Tragisches, das im Staate geschieht, zu dieser Entscheidung bewegen kann – aber da es sowieso getan werden muß, weil ohne dies man unseren Staat nicht sich normal entwickeln läßt, so möge es ohne Krieg abgehen!

Nun, was wollte ich damit sagen? Es möge keinen Krieg geben, aber nicht deshalb, weil die jetzt an der Macht befindlichen danach streben werden, sondern weil ein Krieg auch durch Gründe beginnen kann, die nicht von den Möglichkeiten derjenigen abhängen, darauf Einfluß zu nehmen, die jetzt das Schiff mit der Bezeichnung „Rußland“ steuern.

Damals, als man das Russische Imperium zerstören wollte, haben diejenigen, die das getan haben – ich meine die einfachen Ausführenden – nicht daran gedacht, daß nach der Umsetzung ihrer Pläne ins Leben das Blut in Strömen fließen wird. Aber es floß!
Und Ende der 1930er Jahre hatten fast alle Sowjetbürger verstanden, daß früher oder später der Krieg beginnen wird, aber niemand hat gedacht, daß so viele Menschen umkommen werden!

Aber gerade jener letzte Krieg hat diejenigen, die damals und seitdem im Staate an der Macht waren, dazu bewegt, sehr vieles von dem zurückzuholen, was sie nicht nur vergessen, sondern mit der Wurzel ausrotten wollten! Und sie mußten dies zurückholen!

Ja, meint denn einer, daß nach all dem, was jetzt bei uns umgesetzt wird – all die „neuen Formate der modernen digitalen Gesellschaft“ – daß danach die Machthabenden versuchen werden, die entstandenen Probleme radikaler zu lösen? rz3
Weder die Welt noch Rußland haben jene 20 Jahre für die evolutionäre Umwandlung des Staates!
Onkel Maschiach wird schon bald in Jerusalem an der Macht sein, und nach seinem Machtantritt bleiben maximal 10 Jahre für die Existenz der Welt überhaupt!
Und zum Zeitpunkt seines Machtantritts muß Rußland schon eine uneinnehmbare Festung sein, welche die Wahrheit Gottes auf Erden schützt!
Und deshalb kann uns zum Treffen der notwendigen Entscheidungen viel Kummer und Leid von außen drängen, entgegen unserem Willen!

Und das, was uns zu radikaleren Entscheidungen drängt, ist m.E. schon offensichtlich!
Die Katastrophe des Flugzeugs mit dem Alexandrow-Ensemble an Bord (zu Weihnachten vor 2 Jahren) war dagegen ein Kindergeburtstag.
Die Tragödie in Kertsch (damit ist der Terrorakt jüngst in einer Berufsschule gemeint, wo einer der Schüler schießend und sprengend herumgezogen ist und mehrere Menschen getötet hat) ist noch der Blütenstand. Ja, wollen wir denn warten, bis die Früchtchen erscheinen?
Und es werden so viele sein, daß es einfach eine Rekordernte geben wird, ähnlich wie in Amerika, wo fast jede Woche entweder in Schulen oder irgendwo in der Stadt herum­geschossen wird?
Meint ihr, sowas kann bei uns nicht passieren?

Bis zum heutigen Tage haben wir doch auch gedacht, daß das, was da in Kertsch geschehen ist, bei uns niemals vorkommen kann! Aber es ist geschehen, zu unserem größten Leidwesen! Und das war durchaus kein Bulling – der Mann wurde zielgerichtet auf die Durchführung eines solchen Terroraktes vorbereitet, und hernach wurde er einfach entfernt – ob ihn jemand beseitigt hat oder er sich selbst „bereinigt“ hat, ist schon eher ein technisches Detail!

Diejenigen, die das benötigen, haben schon längst gelernt, wie man nicht nur den Menschen allgemein (medial) kontrolliert, sondern (jeden Einzelnen) ganz konkret und absolut vollständig, bis zu den Gedankengängen, den entstehenden Emotionen und Wünschen!

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Und wenn wir uns weiter in diese „Digitalisierung des Lebens“ hinein­begeben, verlieren wir nicht nur Rußland als Staat – wir verlieren uns selbst, als Persönlichkeiten / Charaktere, und werden Sklaven!

Wessen?
Das ist eine gesonderte Frage.

Aber vielleicht gefällt es ja man­chem, ein Sklave zu sein – ein dummer Depp, der nur Brot und Spiele braucht?“

– – – – – – – – – – – – – – –

Ja, soweit unser Kommentator, dem man in vielen Aussagen folgen kann, auch wenn uns Quickiepedia und andere Quellen ein ganz anderes Bild zeichnen.

Und der uns einen Eindruck gibt, wie manch „einfacher“ Russe über diese Dinge denkt.

Nun hat Rußland eine gewisse Tradition in der Machtausübung gegen interne Feinde – ebenjene „Opritschnina“ und die drei Stalinschen „Säuberungen“, wo jeweils durch den am Steuerruder des Staates stehenden jeweils bestimmte parasitäre Elemente mit blutiger Gewalt niedergehalten wurden, damit der Staat als solcher erhalten bleibt – auch um den Preis eines Durcheinanders, in dem so mancher Unschuldige mit unter die Räder kam.
In jedem Falle waren aber diese Entscheidungen zur Durchführung dieser Gewaltakte erzwungen – durch die Ausschweifungen der Parasiten im Lande und deren zielge­richtete Unterstützung von außen.
(Selbstverständlich wird das alles von der Geschichtsschreibung der Herrschenden völlig anders dargestellt, aber zu deren „Wahrheitsgehalt“ haben wir ja nun schon genug eigene Erfahrung)

Wie es in der deutschen Geschichte damit aussieht, läßt sich wegen der tabuisierten und vielfach gefälschten „herrschenden“ Geschichtsschreibung nicht eindeutig sagen – es sind so viele vielfach umgedeutete Ereignisse und Vorgänge da verwoben – je weiter man zurückgeht, desto öfter und stärker wurde „korrigiert“…
Und während in Rußland immernoch einige wenige historische Fixpunkte ziemlich deut­lich sichtbar sind, wurde in der hiesigen Geschichtsschreibung faktisch alles schon mehrfach hin- und her-gelogen… offenbar gibt es da mehr Gutes zu verbergen als anderswo…


1 Kommentar

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Liken

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