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Märchenstunde – heute: G.H. Wells

Da war doch vor kurzem hier jemand über die Matrix „gestolpert“, und jemand hatte dann auf „1984“ hingewiesen… welch Zufall, daß es da was zum Thema gibt bei unseren russischen Freunden. Der Artikel war jedenfalls in einem schönen und fehlerfreien Russisch geschrieben, obwohl der Name des Autors eher auf einen Tschechen hinweist…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 6. April 2017
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Das Märchen von Herbert Wells

Milan Drobnitš – 3. März 2017 – 01:55

In der Kindheit liebte ich Märchen. Denn in den Märchen gab es soviel Interessantes, was zur Nachahmung und zum Nachdenken anregte!
Natürlich habe ich mit der Zeit kapiert, daß in den Märchen nicht alles nur ausgedacht ist. Viele Dinge sind verzerrt, in den Verständnis-Rahmen einfacher Menschen eingepaßt. Wie man sagt „Märchen sind Lüge, aber mit Fingerzeig…“

Vor etwa 2 Jahren stieß ich auf die Theorie eines Atomkrieges im 19. Jahrhundert, welche die Hypothese des Verschwindens einer ganzen Zivilisation mit einschloß.
Übrigens bin ich mit der alternativen Geschichte schon bekannt, dank dem allgegenwärtigen REN-TV (ein russischer „Regenbogen“-Fernsehkanal, der sich auf alle Arten von „Sonderbarkeiten“ spezialisiert hat, meist sehr „knallig“ und „sensationslüstern“ – also wenig seriös – aufgemacht, aber wenn man immer kritisch die Fakten prüft, kann man viele interessante Hinweise dort finden – d.Ü.), der gottlos stets neue und wieder neue „Entdeckungen“ und „Sensationen“ zu diesem Thema vorstellt.

Wie jeder Mensch gesunden Verstandes habe ich anfangs diese neue Information abgelehnt, allerdings begann ich nach der Durchsicht einer zehnstündigen Lektion des Alexej Kungurow „Die Verzerrung der Geschichte“ unwillkürlich selbst nach Fakten zu suchen.
Mir persönlich hat die Version der Sintflut besser gefallen, obwohl ich nicht deren möglicherweise künstliche Ursache ausgeschlossen habe. Aber an einen planetaren Bürgerkrieg habe ich nicht geglaubt…

Setzen wir mal für kurze Zeit voraus: Im 19. Jahrhundert (etwa 1812 bis in die 1850er) wird die Erde von einer Invasion bedingt Fremder heimgesucht.
Oder warum meint ihr, daß Hollywood und der den Staffelstab übernommen habende Bondartschuk uns so hartnäckig davon zu überzeugen versuchen, daß der Angriff der Außerirdischen auf die Erde erst noch in der Zukunft stattfinden wird???

Also, die Aliens sind eindeutig auf Parasitentum eingestellt und nicht auf die offene Eroberung des Planeten, und auch nicht auf die vollständige Vernichtung der Bevölkerung, sondern auf deren verdeckte Versklavung.
Nehmen wir an, daß sie gut mit tektonischen und Klimawaffen umzugehen wissen, und mit Leichtigkeit eine Sintflut auslösen.
Ich bestreite nicht, daß vielleicht an einigen Stellen, genau in Sibirien, die Sache nicht lief wie geplant, und daß sie dann Atomwaffen einsetzen mußten.
(hier erklärend eingefügt: es gibt mehrere russische YT-Videos, die anhand von Gockel-Erst-Karten-Ansichten zeigen, daß es an einigen Stellen in Sibirien, zum Beispiel Flußmündungen, gehäuft runde und leicht ovale Seen gibt, wie auch an vielen Stellen im europäischen Teil Rußlands – d.Ü.)

Aber da entsteht eine andere Frage. Für die vollständige Kontrolle über die gebrochenen und okkupierten Territorien werden „Polizei-Gauleiter“ aus der örtlichen Bevölkerung benötigt. Mehr noch, wenn eine unsichtbare Kontrolle benötigt wird, dann sind solche Vermittler-Ausführende einfach unumgänglich.
Gewöhnlich ist solche Bruderschaft mit der Herrschaft nicht einverstanden und will selbst diese Macht an sich reißen.

Das Territorium, auf dem sich eine Vasallen-Regierung herausbilden soll, muß für solche Zwecke annehmbar sein. Mit anderen Worten, es darf NICHT von der Sintflut oder unerwünschten Verunreinigungen betroffen sein!
Das Territorium muß von den Hauptereignissen entfernt liegen und von den Hauptkräften des Planeten abgeschnitten sein.
Jaja, genau, ich rede von England!

Ich wage nicht zu behaupten, daß dieser Teil des Imperiums von Unabhängigkeit und monarchischer Führung geträumt hat, ich werde auch nicht behaupten, daß dort schon vor dem Angriff es einen gewissen Anteil an Verschwörern gegeben hat.
Es kann durchaus sein, daß dieses Territorium vollständig von der ursprünglichen Bevölkerung gereinigt und mit Günstlingen der Neuen Welt-Ordnung besiedelt worden war.

Also, um mit den gegen den Aggressor (nennen wir sie mal so) Widerstand leistenden Streitkräften fertigzuwerden, mußte man etwas feiner an die Eroberung dieses wertvollen Stückes Land gehen. Es ist extrem unwahrscheinlich, daß diejenigen, welche in ihrem Arsenal Klima- und Atomwaffen haben, nicht auf die Anwendung weniger zerstörerischer Einrichtungen gekommen wären.
Da kann man in Sibirien, in Afrika und sonstigen Amerikas alle wegbomben, aber für die Eroberung des künftigen Machtzentrums der Welt braucht man nur eine Landetruppe!

Jetzt fragt ihr „Was sind deine Beweise?“
Die gibt es, und zwar nicht von mir, sondern von unserem Herbert Wells! Ich hoffe, ihr habt den „Krieg der Welten“ gelesen?
Da wird genau diese Landetruppe in aller Schönheit gezeigt. Wobei das Buch im Stile einer Erzählung des „Enkels des Maschinengewehr-Schützen“ geschrieben ist. Wells hatte die Beschreibung der Maschine von irgendeinem Veteranen gehört oder er hat die Details solcher Maschinen selbst gesehen.
Wie gefällt euch diese Version?

Halt halt, sagt ihr, der Roman ist doch aber erstmals als das skandalös bekannte Hörspiel im amerikanischen Radio, das eine solche Panik unter den Leuten gesät hatte, im Jahre 1938 aufgetaucht, oder?
Bittet werft nicht zu früh mit faulen Eiern nach mir. Ja, offiziell ist das Werk in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts herausgekommen, obwohl der Autor, wie man uns sagt, es bereits im Jahre 1897 geschrieben hat.

Auf den ersten Blick ist hier nicht alles logisch, allerdings vom Standpunkt einer Katastrophe im 19. Jahrhunert ist es mehr als richtig!
Vor ganzen 15 Jahren hatten die Geschütze des Ersten Weltkrieges ausgegrummelt, und hatten diejenigen, die selbst noch wenigstens etwas von den zu verbergenden Ereignissen wußten, gebrochen oder ihnen sogar endgültig den Garaus gemacht.
Und wenige Jahre nach dieser Radiosendung flammte der Zweite Weltkrieg auf und gab keine Möglichkeit mehr, das alles klar zu überdenken und die Fakten gegenüberzustellen.

Gerade Großbritannien hat die Anfänge der Freimaurer-Logen erlebt, die barbarische industrielle Revolution. Dort wurden die vernichteten Kenntnisse von der drahtlosen Elektrizität und anderen unschädlichen Energiearten auf Kohle, Dampf und andere Brennstoffe umgestellt, die in erster Lienie nicht auf Langlebigkeit für den Verbraucher, sondern auf maximale Profiterzeugung für verschiedene Firmen zugespitzt waren…

Tja, uns bleibt nur, jene bedrohlichen Kampf-Dreibeine zu finden, die irgendwann einmal den Weg für die modernen Herren der Erde geebnet haben.

Quelle: https://cont.ws/@mdrobnit35397/542906
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Ja, wenn man den Faden mal für Deutschland bzw. Preußen aufnimmt: was wissen wir von der Zeit ab der Mitte der 1850er Jahre?
Gerade erlebte man den Niedergang des sog. Deutschen Bundes, und es wurde in der Frankfurter Paulskirche eine für damalige Verhältnisse angeblich supermoderne Verfassung erarbeitet.
Sofort wurde heftigst intrigiert und Einfluß genommen, daß diese nicht fertiggestellt und gar auf keinen Fall von den deutschen Stämmen angenommen werden konnte.
Gleichzeitig sehen wir heftige Wühltätigkeit: die Vorläufer und die ersten Exemplare der heutigen Betrügervereine, die Part-eien (part = der Teil), entstehen, allen voran Mordechai Levy (alias Karl Marx) mit seinem „Bund der Kommunisten“  und dessen „Kommunistischem Manifest“, und – weil der Masseneinfluß der Kommis nicht groß genug wurde – auch die Sozialdemokratie, die später sogar per Gesetz („Sozialistengesetz“) bekämpft wurde. Andere Parteien waren noch lange nur marginal, mit wenigen Mitgliedern, z.B. Deutsche Reichspartei 1888: 39 Mitglieder.
Ja, hier wurde das alte Rechts-Links-Schema wohl neugeboren…

Es folgte am 18. Juli 1870 die französische Kriegserklärung gegen der Preußen, angestiftet durch eine politische Intrige (eine Spezialität der „Engländer“, welche dann Bismarck in die Schuhe geschoben wurde – siehe ‚Emser Depesche‘), in dessen siegreichem Ergebnis, an dem auch der schnell noch angezettelte „Volksaufstand“ der ‚Pariser Kommune‘ nichts ändern konnte, der schon verkleinerte Norddeutsche Bund nun zum Staatenbund „Deutsches Reich“ umgewandelt wurde.

Wir erfahren dann, daß es einen Kulturkampf gegeben hat, von dem „Meyers Handlexikon“ des Jahres 1888 zu berichten weiß:

Kulturkampf, der Kampf zwischen Staat und kathol. Kirche in Preußen seit 1872, von Virchow als Kampf für, von den Ultramontanen spöttisch als Kampf gegen die Kultur bezeichnet. Die Geistlichkeit setzt auf Betrieb des Papstes den preuß. Maigesetzen Falcks, welche die Rechte des Staats bestimmten, hartnäckig Widerstand entgegen, der nicht überwunden wurde. Die 1879 begonnenen Verhandlungen zwischen Preußen und Papst Leo XIII. führten 1887 zu einer Verständigung und zu einer Revision der Mai-Gesetze. Vergl. Majunke (1886-87), Schulte (1882), beide im ultramontanen Sinn; Biermann (2. Aufl. 1886).“

Und unter „Maigesetze“ finden wir daselbst:

Maigesetze, Bezeichnung der verschiedenen kirchenpolitischen Gesetze, welche in Preußen zur Regelung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche während des sogen. Kulturkampfes erlassen worden sind; wie das Gesetz vom 11. Mai 1873, betr. die Vorbildung und Aufstellung der Geistlichen; Gesetz vom 4. Mai 1874 betr. die Verhinderung der unbefugten Ausübung von Kirchenämtern, u.a.“

Siehe da, da wollte doch der Staat Preußen – in Ausübung seiner Souveränität, d.h. des Rechtes auf eigenständige Regelung aller seiner inneren und äußeren Angelegenheiten, mal ein wenig Ordnung in die Auswahl und Qualifikation der Geistlichen in Preußen bringen – offenbar war dies notwendig geworden.
Und schon stelle sich die katholische Kirche, allen voran der Papst, quer und siegte am Ende klar nach Punkten. Was daraus zu folgern ist, darf sich jeder selbst Gedanken machen…

Wir finden hier also einen sehr heftigen Machtkampf um die Oberhoheit in den deutschen Landen – wegen der Nähe zu England konnte hier nicht mehr mit Klima-, Erdbeben- und Atomwaffen eingewirkt werden, sondern man mußte versuchen, das von außen offensichtlich nicht zu besiegende Deutsche Reich von innen heraus zu zerlegen und so „gefügig zu machen“: durch Kirche („rechts“) und Sozialdemokratie („links“ – ja, damals schon) und andere Parteien… – „teile und herrsche“.

Als all das nicht wie gewünscht funktionierte, das Kaiserreich immer stärker wurde und sogar koloniale Schutzgebiete errichtete, war die Geduld der Aggressoren am Ende, und man zwang die Deutschen mit List und Tücke (Attentat von Sarajevo und Verrat des russischen Zaren, der seine Vetter in Österreich und Deutschland im Stich ließ) in den Ersten Weltkrieg – weiter siehe oben…
LH


5 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Jochen sagt:

    „Märchenstunde – heute: G.H. Wells“

    Der Mann heißt H.G. Wells, und alle seine Geschichten haben als Hintergrund die Bibel.

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  3. Gernotina sagt:

    Ja, H.G. Wells wusste aus der ersten Reihe, so wie Huxley auch. Orwell wollte uns noch am ehesten eine ehrlich gemeinte Warnung zukommen lassen als ehemaliger MI6 Agent. Das sehe ich auch so bei Ray Bradbury „Fahrenheit 451“.

    Wells hat schon 1939 ! seine „New World Order“ veröffentlicht – leider nur in englisch als pdf

    https://www.voltairenet.org/IMG/pdf/Wells_New_World_Order-3.pdf

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  4. Gernotina sagt:

    @ Thom

    Die Katze ist wunderschön und sehr entspannt 🙂 ! Ist es Deine eigene ?

    Ein schönes Osterfest im fernen Bali !

    Gruß

    Gernotina

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  5. Gernotina

    Kathi liegt auf meinen Büchern, ja. Sie wurde vor 3 Jahren bei uns ausgesetzt, wurde Mutter, war 1A Mama, und eine ihrer Töchter leben auch hier, die Lucu (Lustige).
    Jeden Morgen ist Katzenchor, immer wenn sie kommen, erzählen sie lange Geschichten. Und wenn ich mich mal hinlege, habe ich oft eine in der Achselhöhle und eine eng am Bein.

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