bumi bahagia / Glückliche Erde

Die Russen saufen

fast alle, und vor allem harte Sachen, am liebsten Wodka – so das gängige Vorurteil. Demzufolge sollte Rußland wohl die höchste Alkoholikerrate aufweisen – stimmt aber alles nicht: Mecklenburg-Vorpommern hat prozentual mehr…
Der Alkoholkonsum in Rußland ist durchaus differenzierter geworden – es wird viel mehr Bier getrunken als früher. Und die Anzahl der Trinker, der in Behandlung befindlichen Alkoholiker und der Alkoholtoten in Rußland verringert sich stetig – siehe nachfolgenden Artikel.
Das ist ein gutes Zeichen dafür, daß das Saufen – auch wegen gefühlter Ausweglosigkeit – abnimmt. Obwohl der Alkohol immernoch ein großes Problem ist…

Zu den Gründen: bekanntlich ist hochprozentiger Alkohol eines der gewinntechnisch vorteilhaftesten Produkte – die Herstellkosten betragen nur einen kleinen Bruchteil des Ladenpreises.
Dementsprechend schlägt auch der Fiskus kräftig zu: der Anteil der Steuern am Preis ist bei Branntwein mit am höchsten – wie auch bei den Zigaretten.
Könnte hier die tiefere Ursache für die „staatliche Duldung“ der horrende Kosten im herrschenden Krankheitssystem verursachenden „legalen Drogen“ in fast allen Ländern der Welt liegen?

Aber es gibt da bezüglich Rußlands noch eine andere Komponente – siehe weiter unten – welche ein bezeichnendes Licht auf die teilweise enge Verquickung von Geschäftswelt, Legislative, Exekutive und Unterwelt gerade im Bereich Pharma/Gesundheit wirft…
© für die Übersetzungen aus dem Russischen by Luckyhans, 26.8.004
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1. Die Zahl der Alkoholiker in Rußland hat sich im ein Drittel verringert

04. August 2016 – Autor: Oleg Matwejtschew

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Fast um ein Drittel hat sich in letzter Zeit der Anteil der Alkoholkranken, die sich in Beobachtung befinden, verringert. Die Russen haben begonnen, weniger Alkoholmißbrauch zu betreiben, teilt der Pressedienst von Rospotrebnadsor (der russischen staatlichen Aufsichtsstelle für Verbrauchskontrolle – d.Ü.) mit.

In den letzten 7 Jahren ist der Anteil der Kranken, die erstmalig im Leben mit dieser festgestellten Diagnose in Dispensairbeobachtung genommen wurden, um fast ein Drittel gesunken, ebenso hat sich um 11% die Zahl der Alkoholkranken, die in Heil- und Phrophylaxe-Einrichtungen behandelt werden, verringert“, – heißt es in der Mitteilung.

Dabei ist die mit dem Alkoholkonsum verbundene Sterberate (anteilig von allen Sterbefällen) um ein Viertel gefallen.

Immernoch führt, nach den Expertendaten, die Rospotrebnadsor anführt, der Alkoholmißbrauch in Rußland zu vorzeitigen vemeidbaren Sterbefällen von etwa einer halben Million Menschen jedes Jahr.
Täglich oder jeden zweiten Tag werden alkoholische Getränke, einschließlich Bier, von 33% der männlichen und 20% der weiblichen Jugendlichen getrunken.

Nach den Daten von Rospotrebnadsor haben sich seit 2009 die offiziellen Verkäufe alkoholischer Produkte pro Einwohner sich um fast 9% verringert. Dies wurde unterstützt durch die erfolgreiche Realisierung der Konzeption der Staatspolitik zur Senkung des Umfanges des Alkoholmißbrauchs und der Alkoholismus-Prophylaxe der Bevölkerung im Zeitraum bis 2020.

In Verbindung damit hält die Behörde den Abbau der Beschränkungen zum Verkauf beliebiger Arten alkoholischer Getränke für nicht zulässig.

Wir erinnern daran, wie Pravda.ru mitteilte, daß nach Meinung der Mediziner der Universität Otag (Neuseeland) die unmittelbare Ursache der Entwicklung von Krebs der Alkoholkonsum werden kann. Die Forschungen der Gelehrten sind im Journal „Addiction“ veröffentlicht.

Alkohol ist, nach diesen Daten, die Ursache für 5,8% der Krebs-Todesfälle (etwa eine halbe Million) weltweit im Jahre 2012. Die höchsten Risiken sind mit Alkoholmißbrauch verbunden, allerdings kann auch ein geringer und maßvoller Alkoholkonsum, wie die Autoren bemerken, nicht als ungefährlich gerechnet werden.

Quelle: Источник oder http://webnovosti.info/n/35052/

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2. Die Mafia verkauft mehr Wodka als der Staat

20. August 2016

In Rußland blüht die illegale Produktion von Schnaps

Der Anteil des illegalen Alkohols am russischen Markt beträgt offiziell etwa 65%, d.h. die Alkohol-Mafia verkauft von diesem Ekelzeug zweimal soviel wie der Staat – der größte „Saufverführer“ des russischen Volkes, wie man bis vor kurzem meinte…

Wie die russischen „Schwarzbrenner-Pharmazeuten“ das „besoffenste“ Geschäft der Welt führen

Autor – Anna Iwuschkina

life.ru wurden Unterlagen der Staatlichen Revisionskammer zugänglich gemacht, die darauf hinweisen, daß in Rußland eine „pharmazeutische Schwarzbrennerei“ blüht. So haben wir nach den Fachleuten der Behörde die Tätigkeit der Werke untersucht, welche medizinischen Alkohol herstellen und festgestellt, daß einige von ihnen gegründet wurden in ehemaligen Fertigungsstätten alkoholischer Getränke.

Im Orlower Gebiet waren einst zwei Schnapsbrennereien in Betrieb – die Ljubowschaer („Ljubowscha“ AG) und „Reine Quellen“ (registriert als gleichnamige GmbH). In Wirklichkeit sind in der Region viel mehr solcher Unterenehmen tätig, aber wir werden vor allem über diese beiden reden.

Im Sommer 2011 liefen sowohl bei „Ljubowscha“ als auch bei „Reine Quellen“ die Lizenzen für die Produktion von Alkohol aus Lebensmittel-Rohstoffen aus, und die Eigentümer konnten diese nicht verlängern.
Eine Situation, wie es sie häufig gibt: seit dem Jahre 2007 wurden, nach den Daten des Forschungszentrums des föderalen und regionalen Alkoholmarktes, im Lande
100 solcher Betriebe geschlossen.

Jetzt sind unter den Anschriften der ehemaligen Schnapsbrennereien die Filialen des pharmazeutischen Unternehmens „RFK“ gAG („geschlossene Aktiengesellschaft“ – ein gesetzliches russisches Firmenmodell, wo die Aktien nicht gehandelt werden, sondern wo man „unter sich“ bleiben will – d.Ü.) aufgeführt. Allerdings haben die Unternehmen intern wohl nur minimale Veränderungen erfahren: sie produzieren wie früher Alkohol, der jetzt nur auf dem Papier als medizinisch ausgewiesen wird.

Mehr noch, es gibt Gründe anzunehmen, daß auch die Verwendung des Hauptproduktes der Betriebe sich nicht verändert hat. Kanister mit Alkohol aus der Fertigung von RFK und anderen Firmen haben die Fachleute von Rosalkogolregulirovanie (die staatliche Aufsichtsbehörde für die Alkoholproduktion – d.Ü.) bereits an Orten der „ungesetzlichen Produktion von alkoholischen Produkten“, wie die Behördeten es nennen, aufgefunden. Darüber wird in den Unterlagen der Revisionskammer berichtet (die life.ru vorliegen).

Die Verbindungen der RFK mit den Herstellern des „Schwarzbrands“ haben die Machtorgane nicht aufdecken können, und die Beweisführung wäre auch problematisch gewesen. Die Prüfer aus der Revisionskammer konnten lediglich eine Vorschrift zum Transport des Alkohols in Zisternen, die nicht im Staatsregister der Arzneimittel aufgeführt sind, herausfinden.

Über der Führung der RFK hängt nichtmal das Damoklesschwert, das Labyrinth der bürokratischen Hölle zur Verlängerung der Lizenzen zu durchlaufen: für die Fertigung von Arzneimitteln ist diese zeitlich unbegrenzt.
Die Schnapsbrennereien existieren auf dem Papier übrigens ebenfalls noch. Gemäß dem Auszug aus dem Einheitlichen Staatlichen Firmenregister hat „Ljubowscha“ das Geschäftsfeld gewechselt in „Vermietung des eigenen immobilen Eigentums“, und „Reine Quellen“ befindet sich schon das dritte Jahr im Stadium der Liquidierung.

Insgesamt sind in Rußland, wie die Unterlagen der Revisionskammer aussagen, 67 Produzenten von alkoholhaltigen Arzneimitteln registriert. Davon produzieren vier das eigentliche Äthanol, umgangssprachlich Alkohol. Und die Produkte mit den Etiketten dreier dieser Unternehmen haben die Fachleute von Rosalkogolregulirovanie an den Produktionsstätten der „Schwarzbrände“ aufgefunden. Das sind die von uns schon genannte RFK, die „Brynzalov-A“ gAG und „Konstanta Farm M“.

Nach den Worten des Generaldirektors des Forschungszentrums des föderalen und regionalen Alkoholmarktes Wadim Drobis ist es sogar viel vorteilhafter, Wodka aus medizinischem Alkohol unter Mißachtung des Gesetzes zu machen, als wenn man ihn legal mit einer Lizenz für die Produktion von alkoholischen Getränken herstellt.

Im Falle der legalen Produktion sind von jedem Liter Schnaps 500 Rubel Akzise zu bezahlen, bei illegalem nicht. Bei legaler Produktion kann man an einem Liter Alkohol etwa 200 Rubel Gewinn machen, bei illegaler – 250.“ (mithin ein 25% höherer Gewinn; wobei die Rechnung von gesparten 500 Rubel Akzise pro Liter 40%iger Wodka, auf gewonnene 50 Rubel pro Liter Alkohol so gar nicht nachvollziehbar ist, selbst wenn man – siehe weiter unten – eine Preisdifferenz von fast 200 Rubel pro Liter Wodka beim Endverbraucher zugrundelegt – d.Ü.)

50 Rubel pro Liter mögen dem Leser als eine sehr geringe Summe erscheinen, deshalb wollen wir mal offen darlegen, wieviel dieser (angebliche – d.Ü.) Fünfziger in der industriellen Größenordnung bringt.
Die Fertigungskapazitäten ebenjener RFK lassen eine Produktion von 12,2 Millionen Liter Alkohol im Jahr zu. Wenn man diesen Alkohol für die Produktion von illegalem Wodka einsetzt, kann man
3,05 Milliarden Rubel pro Jahr erlösen (für dieses Geld kann man zum Beispiel eine schöne Yacht, ein Flugzeug oder einige stattliche Villen in Saint Tropez erwerben). Die legale Wodka-Produktion mit denselben Kapazitäten bringt dagegen nur 2,44 Milliarden Rubel.
(auch hier wieder eine „Milchmädchen-Rechnung“, denn es wäre ja nur die Differenz zwischen legalem und illegalem Erlös zur „ungesetzlichen“ Bereicherung verfügbar, also im obigen Beispiel gut 600 Mio Rubel, d.h. knapp 10 Mio Euronen – ob es dafür eine Villa in Saint Tropez gibt? Und zum anderen würde ja niemals die gesamte Alk-Produktion in illegale Kanäle umleitbar sein – d.Ü.)

Außer der Differenz im Gewinn ist der legale Wodka-Produzent noch mit der Notwendigkeit belastet, seine Produktion und den Verkauf des Alkohols im EGAIS – dem staatlichen elektronischen System zur Kontrolle des Alkoholumlaufes – zu registrieren.
Wenn sich herausstellt, daß ein Teil des Alkohols neben dem System „ausgelaufen“ ist, drohen Strafen bis zu einer halben Million Rubel.
(angesichts der immensen illegalen „Vedienstmöglichkeiten“ wohl eher eine symbolische Zahl, entspricht etwa 7000 Euronen – maximal – d.Ü.) Dabei wird auch der Transport des Alkohols von der Brennerei bis zur Wodka-Fabrik kontrolliert.

Im Werk wird mit Hilfe einer speziellen Apparatur abgemessen, wieviel Liter Alkohol in das Tankfahrzeug eingefüllt wurden, dies wird sofort im EGAIS abgebildet. Dann fährt das Tankfahrzeug los – in diesem sind spezielle Sensoren eingebaut, mit denen man die Geoposition in Echtzeit erfassen kann. Ohne diese Ausstattung bekommt keiner eine Lizenz für den Transport von Alkohol.
Nach der Ankunft wird der Alkohol abgepumpt – da wird erneut im EGAIS fixiert, wieviel. D.h. unterwegs „verloren gehen“ und in der illegalen Produktion landen kann da nichts“, – erklärt der Vorstandsvorsitzende der Union der Alkoholproduzenten
Dimitrij Dobrow.
(„nichts“ – wie hoch ist die Toleranz des Alkoholgehaltes? wieviel Liter kann man also bei einem 5000 Liter Tankwagen „unterwegs“ an Alk abzapfen und durch Wasser ersetzen? wenn das sogar mir „einfällt“…- d.Ü.)

Nach den Worten des Chefs der Assoziation russischer pharmazeutischer Produzenten Viktor Dmitrijew werden die Produzenten des medizinischen Alkohols vom Staat nicht so überwacht. Welche Menge des Produktes wohin vom Werk aus weggeht, wird gar nicht kontrolliert.

Neben allem anderen darf der Wodka in den Läden nicht billiger als der staatlich festgelegte Preis von 195 Rubel pro (Halbliter-)Flasche verkauft werden, und der illegale hat einen wichtigen Konkurrenzvorteil – er kostet 100 – 110 Rubel pro Flasche (ein Schelm, wer dahinter eine Absicht vermutet, denn wohl gern hätte „man“ sich von der Differenz noch einiges an Extra-Gewinn in die eigene Tasche gesteckt – tut „man“ aber nicht: warum wohl? – d.Ü.). Dementsprechend gewährleistet der Preis einen guten Absatz auch an den Läden vorbei.
Nach Einschätzung von Wadim Drobis beträgt der Anteil illegalen Alkohols am Markt weit mehr als die Hälfte – bis zu 65%.
Im Dezember vergangenen Jahres haben die Fachleute des föderalen Anti-Monopol-Dienstes FAS im Bericht an die Regierung festgestellt, daß „sich das Niveau des illegalen Alkohols in Rußland kritischen Marken nähert“, allerdings keine konkreten Daten genannt.

Nach Einschätzung von Rosalkogolregulirovanie entspricht des jährliche Aufkommen an solchen (illegalen – d.Ü.) Produkten umgerechnet 300 Millionen Halbliterflaschen Wodka, wodurch dem Staatshaushalt 30 Milliarden Rubel nicht gezahlter Akzise pro Jahr entgehen.

Der Fall Brynzalov

Den Vorteil der Alkoholproduktion hat offensichtlich auch der in den 90er Jahren bekannte Politiker und Geschäftsmann Wladimir Brynzalov erkannt. Ihm gehört die medizinischen Alkohol produzierende gAG „Brynzalov-A“, bekannter unter dem Firmennamen „Ferein“ (sehr symbolisch – „Verein“ – die Lieblings-Geschäftsform aller „Wissenden“, neben der „Stiftung“ – d.Ü.), die in der Vergangenheit schon mit der Herstellung gefälschter Arzneimittel erwischt worden war.

Eine Filiale der Firma „Brynzalov-A“ ist an der Adresse Projezd Metschnikowa 1 in Elektrogorsk bei Moskau registriert. An selbiger Anschrift ist auch die „Tamanskij Wein-Wodka-Kombinat“ GmbH registriert (im Staatlichen Firmenregister als „nicht tätig“ aufgeführt), die ebenfalls Wladimir Alexejewitsch Brynzalov gehört.
Übrigens wird das örtliche Parlament – die Duma des Moskauer Gebietes – von
Igor Brynzalov geleitet, der von den Medien öfter als Neffe von Wladimir Brynzalov genannt wurde.

Der 69jährige Wladimir Brynzalov war in den Jahren 1995 – 2003 Abgeordneter der Staatsduma der zweiten und dritten Wahlperiode, und im Jahre 1996 war er sogar Präsidentschaftskandidat, landete allerdings auf dem letzten Platz. (man stelle sich für einen kurzen Moment mal vor, daß solch ein „Filziger“ tatsächlich russischer Präsident geworden wäre… – aber er hatte wohl zum Glück nicht die richtigen „Sponsoren“ – d.Ü.)

Im Geschäftsleben war Brynzalov deutlich erfolgreicher – die Medien nannten ihn anfangs der nuller Jahre sogar den „Pharmakönig“ Rußlands. Allerdings stellte sich 2006 heraus, daß die Gier dem ehemaligen Diener des Volkes (die sarkastische Volksmund-Bezeichnung für die Funktionäre schon zu Sowjetzeiten, später auch auf die „demokratisch“ gewählten Ab-geordnet-en ausgedehnt – d.Ü.) nicht fremd ist.
Damals konfiszierten die Mitarbeiter des Innenministeriums in der Firma „Brynzalow-A“ gefälschte Medikamente.
Nach der Version der Untersuchungsrichter wurden die im Werk „Ferein“ hergestellten Medikamente in Verpackungen eingepackt, welche in der Druckerei desselben Werkes produziert worden waren. Im Ergebnis waren die Schwester des Geschäftsmannes, Tatjana Brynzalova, Generaldirektor der „Brynzalov-A“, und ihre Manager der ungesetzlichen Geschäftstätigkeit und der ungesetzlichen Nutzung von Warenzeichen angeklagt worden, und Brynzalov selbst trat in der Sache als Zeuge auf.
Im Jahre 2009 wurde Tatjana Brynzalova zu 5 Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung und 50.000 Rubel Geldstrafe verurteilt, auch ihre Stellvertreter kamen mit Bewährungsstrafen davon.
(es ist schon sehr verwunderlich, wie die Strafe für ein nachgewiesenes schweres Verbrechen, für das derart hohen Freiheitsstrafen vom Gericht als „tat- und schuldangemessen“ verhängt wurden, zur Bewährung ausgesetzt werden kann, oder? – d.Ü.)

Gesicherte Daten über Verbindungen der „Brynzalov-A“ mit der Produktion schwarzgebrannten Wodkas gibt es bisher nicht. Alkohol mit dem Etikett dieses Unternehmens wurde nur von den Mitarbeiter des Rosalkogolregulirovanie an illegalen Produktionsstätten von alkoholischen Getränken aufgefunden.

In den Pharmaunternehmen wird das EGAIS eingeführt

Die Machthaber sind schon bereit, die Produzenten des medizinischen Alkohols zu zügeln. Es wird die offensichtlichste Variante umgesetzt – kontrollieren genauso wie die legalen Produzenten alkoholischer Getränke, mit Hilfe des EGAIS.

Erstaunlich, daß der Einführung des Systems in den Pharmaunternehmen am meisten Widerstand von Seiten des (angeblich – d.Ü.) für die Nüchternheit der Russen kämpfenden Gesundheitsministeriums Minsdraw entgegengesetzt wurde.
In der Behörde war man der Meinung, daß die Kontrolle des medizinischen Alkohols
(angeblich – d.Ü.)zu einer merklichen Belastung der Branche und zu einem Preisanstieg für Arzneimittel führen wird, was die Verringerung ihrer preislichen Zugänglichkeit für einkommensschwache Bürger zur Folge hat“.

Irgendwie haben sich die Minister aber geeinigt und einen Gesetzentwurf für die Einführung des EGAIS (Einheitliches staatliches automatisiertes Informations-System) in den Pharmaunternehmen ins Parlament eingebracht.
Die Staatsduma hat dieses Dokument dann am Tage der letzten Sitzung der Abgeordneten der sechsten Wahlperiode angenommen, aber es wird
erst ab 31. März 2017 in Kraft treten.
(bis dahin werden also weitere -zigtausende Alkoholtote und zerrüttete Trinker-Familien in Rußland zu verzeichnen sein – unter anderem auch durch den deutlich billigeren illegalen Schnaps… – ob sich die sog. „Diener des Volkes“ in der Duma darüber im Klaren sind, daß sie hier praktisch Beihilfe geleistet haben?
Wie bei uns: ungestrafte Verantwortungslosigkeit bei üppigen Bezügen… – d.Ü.)

Quelle: http://webnovosti.info/news/4667/


4 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. ALTRUIST sagt:

    Die Russen saufen nicht mehr als andere auch.

    Wenn wir vom Wodka sprechen , dann sagen einige , dieser Wodka schmeckt . Obwohl es qualitative Unterschiede gibt vom Reinheitsgrad her.

    Ein Russe sagt nie , das ein Wodka schmeckt . Er trinkt seine 50/100 Gramm auf EX runter mit einem Brrrrrr und schibet sich anschliessend etwas Essbares hinter her oder schnuppert vor dem am frischen Brot .

    Zum Wodka dazu essen ist ein muss bei den Russen und ein Grund muss ebenso vorhanden ,

    Es kein wirklicher Grund vorhanden , dann findet sich einer .

    Wer im Arbeitsleben aktiv ist , kann aich nicht saufen .

    Wer im Arbeitsleben ausgestossen ist , saueft eben . Einen Zusammenhang dazu gibt es .

    Die Jelzin Aera hat es gezeigt und viele gute Russe weggerafft ., so dass man unter Jelzin auch von einem Genozid am russischen Volk spricht .

    So viele obdachjlose rissische Kinder gab es wohl nur nach den wirklichen Kriegen , wie bei Jelzin .
    Wobei man wissen muss , das Kinder bei den Russen einen sehr hohen Stellenwert haben und Kinder schlagen absolut verpoent ist . Wenn man beides sieht , versteht man was Jelzin in der russischen Gesellschaft angerichtet hat .

    Die russische Seele besitzt auch dieses KAEMPFEN DURCH LEIDEN , da ist es bis zum Griff zum Wodakglas nicht weit.ist .

    Die russische Seele kann man entdecken , wenn man russische Literatur liesst , zum Beispiel Lew Nikolajewitsch Tolstoj , ganz verinnerlichen kann man sie nur , wenn man Russe ist .

    Zu den Russen und der Alkohol kann ich eine Menge mehr schreiben ..

    Vielleicht animieren mich weitere Kommentare dazu ,

    na dann auf die Gesundheit !

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  3. ALTRUIST sagt:

    Ein typisch russischer Tisch , auch wenn er nicht gerade ueppig gefuellt ist .

    Ist in diesem Fall ein armer Tisch . Ein Tisch muss sich biegen unter der Last der Getraenke und Speisen , dann ist es ein reicher Tisch .

    Ein Grund gibt es auch :

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Freitag mehrere ranghohe Beamte entlassen. Acht Generäle aus dem Russischen Ermittlungskomitee, dem Innenministerium und dem Katastrophenschutz wurden ihrer Posten enthoben.

    Doch wenn entlassen wird , dann werden auch wieder Neue eingestellt , ein Grund dafuer das Glas darauf zu heben .

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