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Steine sprechen-10

Nach dem Ausflug in die Alchemie in den vorangegangenen beiden Folgen unserer „ketzerischen“ Steine-Serie befaßt sich Andrej aus Kadyktschansk heute mit dem Phänomen der modernen Altertümer – anhand weiterer Beispiele solcher.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 14. Januar 2018 – Kommentare und Hervorhebungen von mir.
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Megalithen sprechen – Мегалиты говорят. Часть 10

kadykchanskiy

Megalith, dein Schnurrbart klebt nicht mehr, er geht ab!

(der nicht mehr klebende abgehende Schnurrbart ist im Russischen ein „geflügeltes Wort“ und stammt, wie auch andere, aus dem sowjetischen Film-Klassiker „Die Brillianten-Hand“ – d.Ü.)

Das Leben des Menschen ist sehr kurz. Was für mich erst gestern passiert ist, erscheint meinen Kindern schon als eisgrau veraltet.
Und für mich war es meinerseits ein wirklicher Schock, als ich im Arbeits-Nachweis-Büchlein eines Mitarbeiters der Firma, in der ich arbeite, den Eintrag fand, daß er noch im Jahre 1969 als zweiter Helfer des Lokführers einer Dampflok (einfacher gesagt: als Heizer) gearbeitet hatte.
Deshalb ist auch nichts verwunderlich daran, daß wir einfach etwas als uralt-antik annehmen, was im Prinzip nicht antik sein kann.

Das anschaulichste Beispiel ist der Moskauer Kreml. Das Symbol Rußlands, eine uralte und die größte funktionierende Festung in der Welt. Ihr erinnert euch doch der Worte im Lied „Das Maien-Moskau“ der Brüder Pokrass und Lebedjew-Kumatsch? „Der Morgen färbt mit zartem Licht die Wände des uralten Kreml…“
So wurde im Bewußtsein eines jeden von uns der Stereotyp vom unwahrscheinlichen Alter der Hauptsehenswürdigkeit der Hauptstadt unserer Heimat verankert.

Und auch in allen Handbüchern wird davon gesprochen, daß der Moskauer Kreml im Zeitraum zwischen 1482 und 1495 erbaut wurde. Die Besichtiger, welche den Kreml besuchen, schauen ehrfurchtsvoll solch alte Mauern und Türme an, und es kommt ihnen der Gedanke gar nicht in den Sinn, daß all dies tatsächlich im Zeitraum zwischen 1920 und 1937 erbaut worden ist.
Ungeachtet der gewohnten Wortgruppe „das weißsteinige Moskau“ («Москва белокаменная») schauen alle ganz ruhig auf ein „rotgemauertes“ Moskau und nicken dazu. Jaja, das macht das Alter…

Aber bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts hatte es nicht einen einzigen roten Ziegelstein in den Mauern und Türmen des Kreml gegeben. Erst als „die Roten“ im Bürgerkrieg „die Weißen“ besiegt hatten, wurde alles Weiße im Kreml schnellstens gegen das Rote ausgetauscht. In den Jahren 1918-1919 begann unter Leitung des Architekten N.W. Markownikow die Restaurierung der Mauern und Türme des Kreml voran; an den Arbeiten waren ebenfalls I.E. Bondarenko, I.W. Rylskij und D.P. Suchow beteiligt. Aber das sind noch die Blüten…

Wir verbergen wenigstens nicht den Fakt des Umbaus des Kremls. Jedoch in Europa ist da keiner zaghaft, wenn es um Geld geht.
Wenn schon lügen, dann richtig, bis zum Schluß, und dort werden Bauten vom Ende des 19. / Anfang des 20 .Jahrhunderts locker antiken Zeiten zugeordnet.
Die Liebhaber der „mittelalterlichen“ gotischen Architektur der europäischen Städte sollten schon wissen, daß sich noch vor 150 Jahren der Großteil der europäischen Städte in nichts von den altrussischen unterschied.
Hier ein besonders klares Beispiel:

Ratet mal, ist das Pskow, oder Nowgorod, oder Jaroslawl?
Nun ja, das ist ein Fragment einer Karte der Stadt Lutezia, heute bekannt als Paris.
Genauso stand diese vor den Augen des Sebastian Münzer im Jahre 1554.
Dieselben Mauern, dieselben Türme wie in Moskau.
Und kein einziger Hinweis auf die Kathedrale Notre Dame mit ihren steinernen Chimären. Nichts.
Die Kathedrale selbst existierte, zweifellos, aber wie mag sie ausgesehen haben?!

Erst als begonnen wurde, die Welt in Länder und Nationen aufzuteilen, erst damals entstand die Notwendigkeit einer bedingungslosen Selbstidentifikation der neuen Völker, und zwar so, daß allen klar werden sollte, daß dieses Volk schon seit vorsintflutlichen Zeiten sich grundlegend von allen anderen Völkern unterschieden hat, und als ureigenes vorweisen konnte:

  • eine eigene Sprache,
  • eigene Bekleidungen,
  • eine eigene Architektur,
  • eine eigene Musik,
  • eine eigene Theaterkunst,
  • eigene Tänze,
  • eine eigene Küche,
  • eigene Bräuche,
  • eine eigene Literatur, und
  • eine eigene Geschichte,

ja, und alles sonstige, was es einer Nation ermöglicht, sich anders als alle anderen zu fühlen.
Der globale Hintergedanke einer solchen Aufteilung ist für jeden denkenden Menschen klar. Die Regel „Spalte und Herrsche“ – «divide et impera» – wird Macchiavelli zugeschrieben, oder auch irgendwelchen vorhistorischen römischen Senatoren oder Imperatoren, aber sehr viel wahrscheinlicher ist dies eine nicht so arg alte Entdeckung, weil der Beginn von deren aktiver Nutzung sich auf das Ende des 18. Jahrhunderts fixieren läßt.
Aber all dies betrifft die Vorrechte des Globalen Prädiktors, und ganz unten ist alles viel einfacher.

Der Grund liegt in den gewöhnlichsten menschlichen Fehlern und Schwächen. Besonders Habgier und Eitelkeit, multipliziert mit Dummheit, tragen ihre bitteren Früchte.
Da gibt es zum Beispiel einen talentierten Maler Petrow. Er ist ein Genie der Porträt-Malerei, aber er muß um Brot und Wasser kämpfen, weil keiner seine Bilder kauft.
Also macht er sich an die Herstellung eines Portraits, indem er die Technik und die Farbpalette eines bekannten mittelalterlichen Malers kopiert, dessen Bilder auf den Welt-Kunstauktionen für Millionen gehandelt werden.
Mehr Phantasie braucht man nicht.
Irgendeine Oma findet „zufällig“ auf ihrem Dachboden ein total verstaubtes Gemälde in einem uralten Rahmen, und zwei Experten bestätigen, daß dies ein bisher unbekanntes Werk „des großen …“ sei. Anstelle der drei Punkte könnt ihr „Rubens“ oder „Canaletti“ oder „Degas“ einsetzen.
Das war’s. Die Sache ist geritzt.
Alle haben gut verdient, und alle lächeln.

Haargenau dasselbe ist mit den „Denkmälern der nationalen Literatur“ geschehen. Annähernd zur selben Zeit wurden die Epischen Werke vom Gilgamesch, des Kalevala, des Manas, die skandinavische Edda und sonstige „Nibelungenlieder“, das „Wort von Regiment Igors“ und die „Kraledworsker Handschrift“ zufällig „entdeckt“.
All das sind talentiert geschriebene, aber eben nur Fälschungen.
Selbiges betrifft auch die „antiken“ Werke eines Ovid, Archimedes, Herodot, Plinius, Publius und anderer.

Niemand will doch Geld ausgeben für irgendwelches „Zeug“. Aber wenn man dem „Zeug“ einen „Status“ gibt, indem man ihm die Autorenschaft eines antiken Philosophen zuschreibt, dann kann man sich damit etwas vergolden.
Das „Gesetz des Deppen“ wird auch in der heutigen Zeit umfassend angewendet – zu jeder Sekunde.
Wenn man für ein billiges Shampoo Werbung macht, indem man erzählt, wie gut es die Haare reinigt, dann wird das keiner kaufen. Aber wenn dieses Shampoo so positioniert wird, daß es für die „Intimzone“designt wurde, und dazu noch erzählt, daß es keinerlei Methylpropenilen-Hydrooxyzinnamenil-Acrylsäure enthält und mit „Mikropeptiden und Keramiden“ auf der Basis von Nano-Graphenteilchen angereichert ist, dann wird diese billige Seife zum Preis eines Verjüngungselixiers verkaufbar sein.

So ähnliche Marketingtricks haben die unternehmungslustigen Briten eingesetzt, welche einen Haufen Steine in ein Symbol der Macht ihrer fernen Vorfahren verwandelt haben, welche über Technologien und Wissen verfügten, die der restlichen Welt um Jahrtausende voraus waren.

Stonehenge ohne Keratin und Cholesterin

Vor etwa 15 Jahren habe ich das Buch des Doktors der geologisch-mineralogischen Wissenschaften, Professor Igor Wladimirowitsch Dawidenko gelesen „Was ist Stonehenge“. Dies war eines jener Bücher, die meine Weltanschauung kardinal verändert haben.
Anfangs fiel es mir schwer zu glauben, daß noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts von diesem „megalithischen Observatorium“ aus der Epoche des Neolithikums (mehr als 6000 Jahre v.u.Z.) niemandem etwas bekannt war, und daß auf einem Hügel in Wiltshire (England) einfach nur regellos einige Steine herumlagen.
Aber die Argumente, die der Professor anführte, erwiesen sich als gewichtiger als die Denkschablonen. Um so mehr, als bald darauf jemand die Fotos aus dem Jahren 1954 – 1958 digitalisierte und ins Netz stellte, auf welchen der gesamte Prozeß der Schaffung einer der beispiellosesten historischen Fälschungen des 20. Jahrhunderts detailliert abgebildet ist:

Es versteht sich von selbst, daß die Mächtigen dieses „Restaurierung“ genannt haben, wie auch im Falle des Moskauer Kremls, der Notre Dame de Paris, des Kölner Doms und ähnlicher. Aber die Fakten sind aussagekräftiger als beliebige Worte.
Kommentare sind, wie man so sagt, überflüssig.
In der Reportage (ich habe hier nur einige Fotos aus der Vielzahl ausgewählt) ist der gesamte Prozeß des Baus des „Kromlechs“ von der Aufmessung bis zum Aufbringen der „altenglischen Runen“-Aufschriften, die „keiner entziffern kann“, im Einzelnen festgehalten.
Aber es gibt einiges zu ergänzen.

Vieles wird verständlich, wenn man weiß, wo genau dieses Objekt erbaut wurde, das im Jahre 1984 (warum so spät? mußte erst ein Generationswechsel abgewartet werden?) unter den Schutz der UNESCO gestellt wurde.
Die Sache ist die, daß Stonehenge sich praktisch auf dem Territorium eines Militärstützpunktes befindet, rund um die Uhr unter der Aufsicht der Militärs.
Hier der Kommentar eines der unzähligen Autoren, die Artikel über das gefälschte Stonehenge veröffentlicht haben:

– „Rund um Stonehenge befindet sich bereits seit über 100 jahren ein abgesperrtes Territorium, das von Militärs bewacht wird, von Militärflugzeugen und -hubschraubern patroulliert wird, mit täglichem Artillerie-Schießen.“

– „Die örtlichen Einwohner wurden noch vor dem Beginn des 2. Weltkrieges unter dem Vorwand von Manövern dort ausgesiedelt, die Dörfchen wurden unter Militärkontrolle genommen, dies ist bis zum heutigen Tage die Lage.“

– „Jegliche landwirtschaftliche Tätigkeit auf dem gesamten Territorium der Senke, in der Stonehenge liegt, ist verboten.“

– „Auf dem Territorium existierte eine Infrastruktur, die eine großräumige Bautätigkeit ermöglichte (einschließlich Flugplätzen und einem Eisenbahn-Gleisanschluß), welche in der Folge wegen Unnötigkeit abgebaut wurde.“

Es scheint, daß ein besser geeigneter Ort für den Bau von Stonehenge wohl schwer zu finden ist…

Und hier ein in jeder Hinsicht interessantes Foto aus der heutigen Zeit.
Sehr symbolisch…

Barak Obama in Stonehenge

Und wie eine Naht mit weißem Garn – unter dem abgefallenen Teil der Putz-Hülle ist die Stahlbeton-Grundkonstruktion des „Megalithen“ zu erkennen.
Darin liegt das ganze Wesen…

Eine in ihrer Frechheit grandiose Lüge. Allerdings ist das nichts im Vergleich mit den Riesenumfängen der Fälschung der europäischen Städte.
Die Offenlegung des Mechanismus dieses Schwindels kann uns helfen, auf die Vielfalt der „Denkmäler der Antike“ in Europa und deren geringe Anzahl in Rußland mit neuen Augen zu schauen.
Es genügt, die politische Situation in verschiedenen Teilen Eurasiens in der zweiten Hälfte des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu betrachten, und vieles wird klar.

P.S. In den Kommentaren zum Artikel gibt es einen von Anton Sisych erhaltenen Link zu einer Version nicht nur des Baus, sondern auch des Sinns von Stonehenge.
(der kurz gesagt darin besteht, daß diese Anlage für heutige Eso-Ablenk-Festivitäten gebraucht wird – wovon man sich anhand der Fotos in der Mitte des eben verlinkten Artikels überzeugen kann – d.Ü.)

( Quelle )
– – – – – – – – – –

Nachbemerkung des Übersetzers:
Wir hatten uns auf bb
schon mal mit jenem Stein-Haufen auseinandergesetzt – damals hatten sich hier Kommentare gefunden, welche der „offiziellen“ Version anhingen.
Vielleicht kann ja nun, unter dem Eindruck dieser Darlegung, ein wenig Nachdenklichkeit einziehen.
Wenn nicht, dann bitte ich, unbedingt die
Fortsetzung dieses Artikels zu lesen.
LH


7 Kommentare

  1. Besucherin sagt:

    Haha, das ist schon ein Hammer, Lucky.
    Kannst es vielleicht auf Wikipedia einstellen?

    Zu den antken Autoren: natürlich weiß ich nicht, wann Plinius wirklich gelebt hat, und vieles ist zunächst ganz unglaublich. Mich hat natürlich auch interessiert, was er zu den Bienen zu sagen hat, und da war merkwürdiges zu lesen: manchmal würden die Bienen in warmen Gegenden schon im Februar wach, manchmal aber auch erst nach dem Aufgang der Pleijaden.
    nachgeguckt in wiki
    „Mit dem Frühaufgang um den damaligen 20. Mai galten die Plejaden als Signalgeber für die beginnende Ernte (siehe auch Gezer-Kalender)“
    Also so in etwa unsere Eisheiligen, und als bei einer Freundin die Bienen im Frühling wieder einmal „tot“ waren, haben wir das stehen gelassen, und taataataaa – am ersten Sonntag im Mai konnten wir die „Auferstehung“ der Bienen bestaunen. Womit das ganze „Bienensterben“ auch ein bissl albern wird, denn andere antike Autoren wussten das auch, nur unsere moderne „Wissenschaft“ will davon nix wissen, und forscht und forscht..

    Da wurden dann andere Sachen auch interessant, wie sie Obst „erfunden“ haben, und sie hatten vor dem, was sie alles können, auch Angst, wie wir vor der Gentechnik.

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  2. Annegret Abdou sagt:

    Es ist erstaunlich wie logisch das auf einmal alles für mich ist, wenn es so wie hier erklärt wird. Daran erkenne ich einmal mehr, wie perfide die Gegenseite mit uns umgeht!
    Das Schlimme für mich ist, ich kann in meinem Umfeld mit nur ganz wenigen Menschen (allerdings glaube ich damit nicht allein zu sein) über solche Dinge sprechen. Sobald ich mit diesen Themen anfange, werde ich entweder ungläubig (mit grossen Augen) angeblickt oder noch schlimmer für verrückt erklärt.
    Also bin ich sehr vorsichtig geworden. Sobald ich merke, der Andere verschliesst sich, höre ich mit dem Thema auf. Schade, ich würde meinen Mitmenschen gern mehr Infos geben.
    Danke, lieber Luckyhans, für Deine ständige Aufklärung, die, wie ich weiss, mit sehr viel Arbeit verbunden ist.
    In Liebe
    Annegret

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  3. luckyhans sagt:

    zu Besucherin
    „Kannst es vielleicht auf Wikipedia einstellen?“ –
    warum sollte ich? Dort wird nur das geduldet, was der offiziellen Lehrmeinung entspricht – alternative Meinungen: stets Fehlanzeige…

    „Angst, wie wir vor der Gentechnik“ –
    unsere Angst vor der Gentechnik ist leider begründet. Es wurde bereits mehrfach an Versuchen mit Ratten nachgewiesen, die man nur mit GMO gefüttert hatte, daß die erste Generation bereits eine stark verkürzte Lebenserwartung hatte; daß die zweite Generation DURCHGÄNGIG an Krebs erkrankte und vorzeitig verstarb; und daß die dritte Generation durchgängig STERIL war, d.h. vermehrungsunfähig.

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  4. Besucherin sagt:

    Lucky
    Wenn die das so gemacht haben wie beschrieben, war es gewissermaßen auch Gentechnik, sie nannten das die „Vermählung des Gegensätzlichen“, und zwar artübergeifend, und wenn das so funktioniert hat, war das Ergebnis auch alles andere als natürlich. Plinius beschreibt, das einzelne solcher Bäume nun mehr erbringen als ein ganzes Landgut der „Alten“.
    Vom Bestäuben hatten sie null Ahnung, zumindest ist es nirgendwo beschrieben.
    Was heute noch natürlich entstanden ist und was nicht, weiß wohl eh niemand so recht, die Spielereien mit Pflanzensamen und Röntgenstrahlen sind in älteren Botanikbüchern noch ganz normal, und später Atomkraftwerke
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/zucht-mit-radioaktiver-stralhung-die-atom-gaertner-1.1270439

    Blumenkohl und Broccoli sollen z.B. so entstanden sein, und man freute sich über die abnormen Wucherungen.

    Wg. Wikipedia: auf der Diskussionsseite wär nicht möglich? Unter „britischer Humor“? 🙂

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  5. Wer weiß wirklich etwas über Stonehenge? 1985 war ich dort als es noch nicht eingezäunt war, geballt mit ‚Wissen‘ von den Historikern und wissenschaftlichen Esoterikern. Staunte über die Hochkultur der Ahnen. Jetzt kommt da ein Russe und vermiest mir die ganze Illusion. 😀

    Ganz so kann ich den Beitrag von kadykchanskiy nicht stehen lassen. Ob er vollständig mit dem Ursprung von Stonehenge irrt oder nur teilweise, kann ich nicht beurteilen. Die Fälschung mag im Unwissen derer liegen, die im guten Glauben dieses Zeitzeugnis in den Fünfzigern wieder aufgebaut haben. Sie hatten hineininterpretiert, was vlt. nie von den Ahnen gewollt war.

    Nebenbei: Wunderschöne Baukrane werden da gezeigt. Ich liebe die historische Technik.
    Es gibt ein Zeitzeugnis als Bild von John Costable (1776 – 1837) über den Zerfall von Stonehenge.

    Den Schluß zu ziehen, daß SH eine gigantische Fälschung war u uns in die Irre zu führen, ist schlichtweg Scheiße. Dazu gab es in dieser Zeit bereits einfachere Möglichkeiten – die Medien.
    „…Es versteht sich von selbst, daß die Mächtigen dieses „Restaurierung“ genannt haben, wie auch im Falle des Moskauer Kremls, der Notre Dame de Paris, des Kölner Doms und ähnlicher. Aber die Fakten sind aussagekräftiger als beliebige Worte.
    Kommentare sind, wie man so sagt, überflüssig.“

    Selten so einen Mist gelesen.
    Noch ein interessantes Video von Arte, das ich aber nicht kommentiere. Ich könnte nur ins Blaue spekulieren.

    Ansonsten ist der Beitrag genial um das eigene Denken zu beflügeln und weiter zu forschen. Danke Lucky.
    Und noch was: Es ist unmöglich aus logistischen und humanenergetischen Gründen, die gesamte Stadtentwicklung auf so eine kurze Zeit zu verdichten, wie in den vorherigen Beiträgen zum Thema argumentiert wurde. Ich war bisher ein geistiger Geschichtskrüppel, aber so viel sagt mir mein Verstand, daß der Aufbau der Städte Jahrhunderte dauerte.

    Und noch was: Warum lassen wir – zumindest ich, nicht die Geschichte, die uns präsentiert wird einfach außen vor. Der Gedanke hier hat mich wieder 2 Std. Lebenszeit gekostet, den ich besser in die Vision einer schöneren Welt investiert hätte. Gema nach Stonehenge un fresse fish and chips, wenns kei bessere Ausflugsziele gibt.

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  6. luckyhans sagt:

    zu LdT
    Lieber Ludwig,
    ich denke, wir werden alle etwas hinzulernen. 😉
    Da wir hier nicht einer Religion anhängen, wird auch niemand gezwungen, sich den vorgestellten Darlegungen anzuschließen oder gar daran GLAUBEN zu müssen… 😉
    Ich habe auch vor kurzem lernen dürfen, daß bei nachkolorierten Fotos durchaus das eine oder andere Detail „verschwindet“ – das hat mein Vertrauen in alte Fotos nachdrücklich erschüttert, und ich bin auch dort nun viel aufmerksamer.
    Ähnliches dürfte auch bezüglich alter Zeichnungen gelten – wenn du dir die Mühe gemacht hättest und die am Ende des Artikels verlinkte Fotosammlung angeschaut hättest, dann wären dir mehrere (!) Zeichnungen von Stonehenge dort aufgefallen, die durchaus erhebliche Zweifel an der Genauigkeit von solchen Zeichungen aufkommen lassen; bitte tu dir das nochmal an und schau dir diese Fotosammlung bis ganz zu Ende an, es wird deinen Scharfblick verbessern. 😉

    Übrigens hat auch Prof. Dawidenko in einem Interview davon gesprochen, daß es einen Steinhaufen dort oder in der Nähe (?) gegeben haben kann oder dürfte – er hat aber in seinem Buch auch diverse Unterschiede nachgewiesen zwischen den diversen Zeichungen, den frühen Fotos (von 1920) und dem, was da heute zu besichtigen ist – findest du großteils auch in der genannten Fotosammlung. 😉

    Was die Baugeschwindigkeiten betrifft, so darf ich auf den bereits vor einiger Zeit übersetzten Teil 11 hinweisen, besonders den Schluß, ohne daß ich mich mit dem Fachmann dazu anlegen will… 😉

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  7. palina sagt:

    @Besucherin
    habe mich mit dem Thema hier nicht vertraut gemacht. Aber deinen Kommentar zu „Wikipedia“ gelesen.
    Schaue dir das bitte an, dann hast du vielleicht eine andere Einstellung zu „Lügenwiki“, so nenne ich das.

    KenFM zeigt: Die dunkle Seite der Wikipedia

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