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Der böse Russe (Beweis)

Es ist schon seltsam: kaum jemand hierzulande macht sich die Mühe zu versuchen, sich in einen anderen Menschen hineinzuversetzen, obwohl doch jeder weiß, daß genau dieses die einzige Möglichkeit eröffnet, den anderen Menschen vielleicht zu verstehen…

Und noch viel schwieriger ist es, Menschen aus einem anderen Volk mit ihrer Mentalität, ihrer Geistes- und Gefühlswelt, zu verstehen, wenn man ihnen nicht offen und unvoreingenommen gegenübertritt.
„Man geht nicht mit seinem Statut in ein fremdes Kloster“ sagt ein russisches Sprichwort…
Und lassen wir uns nicht dadurch beïrren, daß der Autor der nachfolgend übersetzten Zeilen selbst auch nur wenig dazu neigt, unter den „Ausländern“ zu differenzieren. 😉

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 3. Dezember 2017 – Kommentare von mir.
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Die Vorurteile von den „verrückten“ Russen aus der Sicht von Ausländern –
Стереотипы о «сумасшедших» русских глазами иностранцев…

Ruslan Chubijew – 30. November 2017 – 19:02

Was denken die Ausländer über Rußland? Inwieweit hat sich die Meinung über uns verändert? Welche Stereotypen bleiben stabil, und welche sind sich im Verlaufe der Jahre längst „verweht“, wie „der Staub von gestern“?

I. „Die Russen kennen keine Gesetze“

Daran haben wir uns längst gewöhnt. Allerdings reden die Ausländer über das Leben und unserem Land nach wie vor etwa folgendermaßen:

Es ist erstaunlich, aber für diese Russen ist es anscheinend absolut normal, Regeln nicht zu beachten.“

Und das ist tatsächlich so. Bei ihnen dagegen ist es normal, sämtliche Regeln einzuhalten, sogar wenn es – weder nah noch fern – keinerlei Kontrolle darüber gibt.

Undenkbar aus deren Sicht, daß die Russen ohne geringste Zweifel die Straße bei Ampelrot überqueren, nur weil nach ihrer Ansicht bis zur Ankunft des herankommenden Autos noch genügend Zeit dafür ist.

 

II. „Die Russen saufen total“

In der westlichen Welt ist das ein stabiles Vorurteil, daß unsere Nation ungeheuer versoffen sei. Das sagen in dieser oder jener Form buchstäblich alle.
Aber es ist doch so, daß nach der offiziellen Statistik der WHO Rußland im Alkoholverbrauch pro Kof der Bevölkerung weder den ersten, noch den zweiten, noch nicht mal den dritten Platz in der Welt einnimmt.
In dieser Hinsicht haben uns sogar die zurückhaltenden Balten überflügelt.

Dabei ist für die Ausländer echt verwunderlich, daß in unserem Land absolut alles ein Anlaß zum trinken sein kann, und der Prozeß, der mit der Idee, „ein wenig“ zusammenzusitzen beginnt, fast immer in einer umfassenden Festtagstafel endet.

Der erstaunlichste Unterschied der Russen zu den Bewohnern des Auslandes ist jedoch der, daß die Russen in angetrunkenem Zustand „klüger“ werden und beginnen, aktiv hochintelligente Gespräche zu führen – die reden dann über die Politik, den Sinn des Lebens und beginnen zu phlosophieren. Dagegen werden (fast) alle anderen Nationen der Welt, wenn sie getrunken haben, dümmlich-schwatzhaft, aufschneiderisch, verlogen und erzählen serienweise ausgedachte Geschichten.

 

III. „In Rußland gibt es keinen Feminismus“

Mit diesem Vorurteil ist es – im Unterschied zu den vorhergehenden – genau umgekehrt: das gefällt den Ausländern außerordentlich.

Männer aus dem Ausland träumen ganz offen davon, eine russische Frau zu ehelichen, weil die Mehrzahl der Amerikanerinnen, EUropäerinnen und sonstiger Vertreterinnen des „schwachen“ Geschlechts versuchen, ihnen ihre angebliche „Unabhängigkeit“ zu beweisen.
Sie erschrecken die Männer durch das Fehlen elementarer Weiblichkeit, bezahlen für sich selbst im Restaurant, reagieren gekränkt, wenn man ihnen hilft, die Tür zu öffnen, verstehen nicht, wozu man ihnen die Hand reicht oder ihnen den Stuhl hinschiebt.
Solche Vertreterinnen lassen sich, wenn sie eine Familie gründen wollen, in erster Linie von materiellen Vorstellungen leiten, sie erstellen eiligst einen Ehevertrag und sogar beim Dating ist oft die erste Frage:
„Als was arbeitest du?“

Völlig verständlich, daß die Ausländer vor ihnen weglaufen, so schnell sie können.
Unseren Weibern dagegen gefällt es, sich schwach zu stellen, obwohl sie tatsächlich stärker sind als alle anderen. Dank diesem fühlt sich sogar ein Amerikaner in unserem Lande viel stärker als Mann als in seiner eigenen Heimat

Daraus resultiert wohl das hier angeführte Stereotyp.

 

IV. „Die Russen haben eine unwahrscheinliche Kultur“

Das ist eine richtige Schablone, die eine mehr als monolithische Grundlage aufweist.

Grundlegend besuchen die Exkursionsgruppen aus dem Ausland Sankt Petersburg und Moskau, und dort befinden sich die bekanntesten russischen Sehenwürdigkeiten.
Und so ist es auch verständlich, daß alle begeistert von der Ermitage, dem Winterpalais, der Tretjakow-Galerie, dem Pokrowski-Dom und dem Roten Platz sprechen.
(der sog. „Rote“ Platz heißt in Wirklichkeit nicht roter Platz, denn auch die Kreml-Mauern waren nicht immer rot, sondern ursprünglich weiß, vom Kalkstein, aus dem sie bestanden – „krasnyj“ bedeutet im altrussischen zuerst mal „schön“ – „krasnaja dewitza“ war also kein „rotes Mädel“, sondern eine „schöne Jungfer“)
Erstaunlich ist etwas anderes: viele Gäste sind total überrascht, daß in den Museen und Galerien Rußlands die Besucher aus allen Altersgruppen kommen. Oft sieht man junge frischverliebte Paare, und das ist für die Amis mit ihrer Pop- und Micky-Maus-“Kultur“ ein einfach unerklärliches Problem…

Ebenso ist die Liebe der Russen zum Lesen für alle, die zu uns kommen, erstaunlich, denn weder das Tablet noch das moderne Smartphone haben dies zerstören können.

   

V. „Die Russen haben ein besonderes Verhältnis zum Essen“

Ausländer erzählen vom Leben in Rußland oft, indem sie sich an Essen erinnern: an Pelmeni, Borschtsch, Plinsen mit Fleisch und Kaviar. In dieser Hinsicht erscheint ihnen Rußland als ein reiches Land.
Diese Schlußfolgerung kommt daher, daß alle Freß-Festlichkeiten in unserm Lande in einem Übermaß stattfinden, und sie bleiben auch stets so, unabhängig von Anlaß und materieller Lage (des Gastgebers).

Dem Amerikaner ist unverständlich, woher es dem russischen Menschen so wichtig ist, den Tisch mit den verschiedensten Gerichten, allen möglichen Salaten, Gurken, Tomaten, Käse- und Wurstaufschnitten, gebratenen Schinken und sonstiger Kost vollgestellt zu haben.
Aber jene, welche mit Rußland näher bekannt sind, haben schon erkannt, daß der Russe alles ausgibt und abgibt, damit es seine Gäste gut haben.
Und das erstaunlichste dabei ist, daß er dies nicht deshalb tut, um Eindruck zu schinden, sondern vor allem für sich, und von ganzem Herzen für diejenigen, die zu ihm kommen.

Es versteht sich, daß bei einer solchen Verteilung für den Ausländer es sehr sonderbar erscheint, daß nach einer solchen Festivität der Organisator durchaus im letzten Hemd dastehen kann, aber sogar in diesem Falle wird ihn das nicht schrecken, sondern es wird das trotzdem angehen.

VI. „Die Russen lächeln nie“

Praktisch alle ausländischen Gäste erinnern sich mit guten Worten an unsere ehrliche russische Gastfreundschaft, aber gleichzeitig halten sie uns für ernst und mürrisch. Ihnen scheint, daß daran unser hartes Klima schuld sei. Und deshalb sieht man auf der Straße selten lächelnde Männer, Weiber, Jugendliche oder Alte.

Aber das Sonderbarste für sie besteht darin, daß die Situation sich kardinal verändert, wenn man einen Russen um Rat bittet. Wenn man ihn eine Frage stellt und mit ihm ins Gespräch kommt, oder man trifft den Menschen am nächsten Tag, dann verschwindet die Mürrischkeit.

Warum kann man nicht von Anfang an lächeln?“, fragen sie sich mit Unverständnis.
Und die „Toleranten“ begreifen nicht, daß in Rußland eine solche Herangehensweise als unehrlich angesehen wird, und ein leeres Lächeln ohne echte Gefühle ist ja auch nichts wert.

VII. „Diese rätselhafte russische Mentalität“

Jeder beliebige Europäer oder Amerikaner muß sich in Rußland anpassen. Zum Beispiel daran, daß die Russen alle möglichen unnötigen Sachen aufbewahren.
„Sie sagen, das sei für alle Fälle, wenn sie mal was reparieren müssen“, und dieser Fakt ruft bei den Amis noch mehr Fragen hervor.

Ihnen ist unverständlich, wozu die Russen (im Unterschied zum modernen westlichen Menschen) lernen, alles und gleich zu „können“?
Und wir können tatsächlich Profis in völlig verscheidenen Bereichen sein.
Jeder Mann – unabhängig von seiner Haupt-Tätigkeit -, ist in der Lage, ein Elektrowerkzeug zu benutzen, sich am Hausbau zu beteiligen, sich selbst zu bekochen oder alles mögliche zu basteln oder zu reparieren.
Für einen Ausländer ist eine solche Sachlage der Gipfel der Absurdität.

Wozu soll ich bereit sein für alles, wenn ich jederzeit einen Service oder den Rettungsdienst anrufen kann?“

Und die „Genossen“ begreifen nicht, daß im wirklichen Leben sich eine solche Möglichkeit durchaus nicht immer bietet.

Aber der Hauptwesenzug des russischen Menschen, der die Gäste unseres Landes grenzenlos erstaunt, das ist die weite und rätselhafte Seele Rußlands.

Jederzeit bereit sein zu helfen, diese Hilfe unentgeltlich zu leisten, nicht die hilfreich dargebotene stützende Schulter in Geldäquivalent auszudrücken – all dies ist für den westlichen Bürger nach wie vor unerklärlich und völlig unverständlich – von Anfang bis Ende…

( Quelle )
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Und wem diese Zeilen nicht so richtig gefallen haben, dem schlage ich vor, sich mal etwas näher den Ideen- und Einfallsreichtum der Russen anzuschauen.
Dazu hier zwei Links, die bitte jeder selbst bedient – die Texte kann man überblättern, es folgen jeweils sehr schön anschauliche und teilweise einfach begeisternde Fotos von Lösungen für alltägliche „Probleme“, wie sie bei uns fast unüblich geworden sind.

Die verrückten Russen aus der Sicht von Ausländern“ – Teil 1

Die verrückten Russen aus der Sicht von Ausländern“ – Teil 2

Bitte beachten:
diese Fotos sind sämtlichst von Ausländern gemacht und stammen aus „westlichen“ Internet-Quellen… ist also nix mit „Eigenlob“ oder der bei uns so beliebten Selbstbeweihräucherung … und nun viel Spaß!
😉
LH


13 Kommentare

  1. Ein schöner Beitrag, der uns Westler zum Nachdenken – ein wenig zum Nachahmen anregen sollte.

    Zu köstlich die Links. Ein wahrer Fundus an Kreativität. Die toppen sogar noch uns hier in der Mühle. 😀

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  2. Wolf sagt:

    Danke für die Übersetzung. Was der Herr Chubijew liebevoll von „seinen“ Russen erzählt, klingt wie eine Beschreibung unserer älteren/früheren Generation. Ich bin in einem süddeutschen Dorf mit etwa 2000 Einwohnern (heute 5000) aufgewachsen. Die Stadt war nur 15 km entfernt, doch manche alte Bauersfrauen waren noch niemals dort gewesen. Man blieb unter seinesgleichen und half sich selbst. Mein Vater sagte immer: „Not macht erfinderisch.“ Er bewahrte auch alles mögliche auf, als eine Art Ersatzteillager für alle Fälle. Die Bauern lachten nie aus reiner Höflichkeit. Sie scherzten voller Selbstironie: „Wenn der Bauer lacht, wird ihm sein schönster Zahn gezogen.“ Doch sie waren herzlich.
    Die Frau mit dem roten Kopftuch sieht übrigens aus wie unsere frühere Nachbarin Frau Lorenz. Die Leute im Dorf nannten sie „Bawet“ (Babette). Sie blieb ihrem Dorf treu – wurde dort geboren und ist dort gestorben – ohne die Stadt je gesehen zu haben. Doch sie bekam keinen Orden dafür.

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  3. Luckyhans sagt:

    zu Wolf 03/12/2017 um 18:45
    Ja, es sind jene allgemein menschlichen Charakterzüge, die „früher“ in allen Menschen steckten und welche das russische Volk sich erhalten hat – und welche den deutschen Völkern im Zuge der „Umerziehung“ (re-education) systematisch abtrainiert wurden:
    Natürlichkeit, Selbstbestimmtheit, Solidarität, Gastfreundschaft, Kontakt zur Natur, liebevoller Umgang miteinander, Ehrlichkeit, Offenheit, Mitgefühl…
    und es hindert uns eigentlich nichts (außer unserer eigenen Trägheit), daran wieder anzuschließen und wieder menschlich zu werden.
    😉

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  4. Wolf sagt:

    zu Luckyhans 19:24

    Ich freue mich für die Russen. Sie dürfen sich glücklich schätzen und stolz auf derartige Kritik aus dem Ausland sein.
    Auch wir sollten es können. Danke für den Beitrag!

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  5. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  6. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  7. Christinamaria sagt:

    Danke für diesen so erhellenden Beitrag!

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  8. jpr65 sagt:

    Danke für den Beitrag! Ich selbst kenne auch einige Russen, und die meisten schätze ich sehr. Die machen alles selbst. Der russische Kollege verstand gar nicht, warum er soviele verschiedene Handwerker für sein Haus bestellen musste. In Russland kommen wenige, und die machen Alles.

    „Jeder Mann – unabhängig von seiner Haupt-Tätigkeit -, ist in der Lage, ein Elektrowerkzeug zu benutzen, sich am Hausbau zu beteiligen, sich selbst zu bekochen oder alles mögliche zu basteln oder zu reparieren.“

    Ich habe ein Haus und mache vieles selbst. Ich will das auch selbst können und verstehen! Hab mir jetzt selbst beigebracht, wie man mit Kalkputz verputzt. Nur mit dem Bekochen, da hapert es noch ein wenig…

    Luckyhans
    03/12/2017 um 19:24

    Dann ist ja klar, warum ein Spaltkeil zwischen Deutsche und Russen getrieben werden soll. Damit wir nicht zu Miteinander und Menschlichkeit zurückfinden. Und da muss es noch mehr geben. Wenn ich mal ins Russische hineinhöre, dann klingt mir das irgendwie vertrauter als manche andere Sprache mitteleuropäische Sprache. Haben wir da sprachlich gemeinsame Wurzeln?

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  9. luckyhans sagt:

    zu jpr65 um 19:39
    „Ich will das auch selbst können und verstehen!“ –
    das wird auch in jeder Hinsicht klappen, verlaß dich drauf, mann darf nur keine Bange machen und mutig anfangen, dann wird schon alles. Und was man mit Liebe tut, das wird auch gut… 😉

    „Haben wir da sprachlich gemeinsame Wurzeln?“ –
    da fragst du den Richtigen… mir ist es relativ leicht gefallen, russisch zu lernen, obwohl ich familiär in keiner Weise „vorbelastet“ war – wahrscheinlich war ich im vorigen Leben eine sibirische oder nordrussische Bäuerin – habe mich bei meinen Aufenthalten in diesen beiden Gegenden irgendwie sehr heimisch gefühlt… 😉
    Aber Erhard Landmann ist ja der Meinung, daß alle europäischen Sprachen vom Althochdeutschen abstammen… von ihm sind über 30 Bücher im Netz als freie pdfs zu finden, vielleicht für dich interessant?
    😉

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  10. Besucherin sagt:

    Lücky
    Sach mal was geht denn da bei den Ukis grad ab? Über die Nummer heute mit dem Saakaschwili muss ja der ganze Kreml wackeln vor lauter Lachen.
    Wäre erfreut über deine Einschätzung, von wem hat der Unterstützung aus der Bevölkerung? Bitte um deine Anal üüüse.

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  11. luckyhans sagt:

    zu Besucherin 06/12/2017 um 06:30
    Meine Anal-Düse ist momentan etwas verstopft… nein, ich kümmere mich seit einiger Zeit um das allgemeine Puppentheater nicht mehr, sondern versuche, nur noch die Vorgänge hinter den Kulissen zu verfolgen.
    Da sieht es so aus, als ob die (politisch völlig unfähige, sich ausschließlich selbst bereichernde) zionistische Junta in Kiew allmählich die Unterstützung der Globalisten verliert – Saakra wird ja auch von irgendwem bezahlt -, oder meint hier noch jemand, daß irgendwo auf dieser Welt „die Bevölkerung“ was zu melden hätte?
    Und erst recht die dort in der Ukraine? Die sich so superklug dünken mit ihrem „Europa-Kurs“ („ihr braucht uns, also müßt ihr uns auch versorgen“) und Russenhaß?
    Nee, oder?
    Genauso wie sich wenig später präzise herausgestellt hat, mit wieviel grünen Baumwoll-Lappen pro Tag jeder „einfache Majdanist“ bedacht wurde (zwischen 1 und 2 Zehnern) und wieviel pro Tag die inländischen „Aktivisten“ dort bekommen haben (das zehn- bis zwanzigfache) – der Rest waren eh hochbezahlte Profis -, genauso wird irgendwann auch bekannt werden, wer da mit wieviel die jetzigen Vorgänge sponsert. Mein „Tip“: es sind dieselben Quellen…

    Die Bevölkerung… entscheidend ist doch nicht die tatsächliche Meinung der Menschen, sondern die medial verbreitete Meinung.
    Und da sind sie alle noch am Werk, die schon zu meinen Studienzeiten (damals nur per Rundfunk) rund um die Uhr ihre Hetze verbreitet haben: „Free Europe“, „Voice of America“ und wie sie alle heißen… fleißig in russisch und ukrainisch, dazu im Netz dieselben und noch die BBC und viele andere… volle Kanne werden die Leute dort verblödet.

    Wer mal westliche Nachrichtenseiten in unterschiedlichen Sprachen angeschaut hat (wie übrigens auch in Stupipedia!), der kann genau nachverfolgen, wie differenziert die einzelnen Sprachbereiche mit völlig unterschiedlichen „Meldungen“, vor allem aber „Kommentaren“, bearbeitet werden… ist übrigens auch bei den russischen Propaganda-Medien RT und Sputnik zu beobachten, wie auch bei vielen mehrsprachigen „aufklärenden“ Seiten im Netz…
    In den Blogs beider Länder – Rußlands und der Ukraine – wird systematisch gezielt der gegenseitige Haß gezüchtet, meist mit Hilfe von Bots, also Computerprogrammen, und von Troll-Gruppen (wie auch hier auf bb) – man erkennt das an den kurzen Reaktionszeiten, den häufigen Reaktionen, den sehr unterschiedlichen Richtungen der von angeblich gleichen „Quellen“ geäußerten „Meinungen“ usw.
    Und so mancher „einfältige“ Russe fällt darauf rein und schaltet seinerseits auch auf Anti-Ukr-Gegenkurs…

    Es ist so unendlich traurig, diese ganzen Vorgänge zu betrachten, wenn man einmal dahinter gekommen ist, wie dieser ganze „Coup“ von Anfang an vorbereitet und durchgeführt wurde… seinerzeit sogar mit freundlich-betrachtender Abwartehaltung der russischen Dienste, die in ihrer Überheblichkeit die Propaganda-Prozesse nicht ernst genommen haben… unglaublich.

    Zurück zur Lage (Lache?) heute:
    Es ist nach wie vor ein diffiziles Tauziehen. Eine Aufteilung der Ukraine hätte schon vor einiger Zeit geschehen können – momentan kämpft die russische Führung immernoch darum, die Ukraine möglichst als Ganzes zu erhalten und komplett wieder unter ihre Fittiche zu bekommen.

    Dagegen hat „der Westen“ (die Globalisten und ihre EUropäischen Hampelfiguren) jetzt wohl voll auf das Zerfalls- und Aufteilungs-Szenario umgeschaltet – die polnische „Führung“ (die „Amihuren“) werden jedenfalls immer deutlicher in ihren Aussagen („Lemberg/Galizien/Wolhynien sind polnisch“ – das waren sie zwar erst ab 1918, denn davor gab es kein „Polen“, aber egal…).

    Und jeden Tag schießen sich dort wieder Slawen und Slawen gegenseitig tot, was der „tiefere Sinn“ der ganzen Vorgänge ist.

    Gleichzeitig aktivieren sich in der Ukraine die zionistischen Kreise, um eine „jüdische“ (zionistische) Republik dort zu etablieren – siehe dazu meine früheren Beiträge, zusammengefaßt in der „Schatzkammer“ (letztes Thema ganz unten).

    Alles in allem: „Show must go on“, sang schon der vorlaute Freddi seinerzeit – das trifft wohl die berichteten (für alle lachhaften) Vorgänge am besten… 😉

    Gefällt 2 Personen

  12. ALTRUIST sagt:

    Vielen Dank fuer diesen Beitrag .

    Den richtigen Draht zu den Russen zu finden ist wahrscheinlich die Sprache . die die meisten nicht kennen und der fehlende persoenliche Kontakt.

    Das Schicksal hat es nun mal so gefuegt ohne das ich dafuer nun viel tun musste , dass ich jahrelang dort zusammen mit Russen leben durfte und einen Hauch der russichen Seele empfangen habe .

    Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund sich den Russen zu sperren .

    Wenn man tiefer sich hineindenkt , dann gibt es eine gemeinsame Wurzel und eigentlich nichts Trennendes .

    Gefällt 1 Person

  13. ALTRUIST sagt:

    luckyhans
    06/12/2017 um 07:12

    Das trifft wohl den Kern , so wie von Dir beschrieben .

    Die groesste Synagoge in Europa ist in der Ukrainie errichtet worden .

    Modell des Menorah Center und der Goldene-Rosen-Synagoge

    Das Menorah Center (russisch Еврейский общественный центр „Менора“ kurz russisch Центр «Менора») ist ein am 21. Oktober 2012 eröffnetes multifunktionales jüdisches Kulturzentrum in der ukrainischen Metropole Dnipro.

    Das Menorah Center beheimatet unter anderem ein Hotel, ein Hostel, eine Konzerthalle, eine Galerie, ein koscheres Restaurant und ein Museum zur „Jüdischen Geschichte und dem Holocaust in der Ukraine“. Es gilt mit seiner Gesamtfläche von 50.000 m² – wovon das eigentliche Bauwerk 32.000 m² einnimmt[1] – als größtes jüdisches Zentrum der Welt.[2][3][4][5][6]

    https://ddbnews.wordpress.com/2017/03/26/schalom-deutschland/

    Immer wenn der Zionismus schwaechelt , muessen Menschen juedischen Glaubens dafuer her halten , ich schreibe bewusst nicht Juden .

    Mit russichen Juden hatte ich einen sehr guten Kontakt , er war voellig unproblematisch ,

    Genau so der Kontakt zwischen Weissrussen / Russen / Ukrainier , es gibt dort nur soviel Unterschiede wie zwischen Sachsen und meinethalben Thueringer , meine ich .

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