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Ukraine: Schau-Spielereien

Was soll uns denn da verkauft werden?   (Quelle: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58949)

Morgen wird ein Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine RATIFIZIERT (nicht abgeschlossen!), d.h. es erlangt Gesetzeskraft, aber DANACH soll die Ukraine mit einer dritten Seite, nämlich Rußland, Verhandlungen zur Änderung diese Abkommens beginnen? Ein ratifiziertes Abkommen schafft Fakten – da gibt es nichts zu verhandeln!

Das kann doch nur ein ein Täuschungsmanöver, um vor der Welt den Eindruck zu erwecken, man würde Rußlands Bedenken ernst nehmen.

Denn entweder wird ein Assoziierungsabkommen EU-Ukraine ratifiziert – das gilt dann so wie es ist.
Oder es wird etwas mit Rußland verhandelt – dann gilt das Verhandlungsergebnis, welches als Abkommen Ukr-Rußl abgeschlossen und ratifiziert werden muß.
Alles andere ist Nonsens.
Das gibt es nicht, daß über ein bereits ratifiziertes Abkommen nochmal jahrelang verhandelt wird – genausowenig wie ein zweiseitiges Abkommen (EU-Ukr.) mit einer dritten Seite (Rusl.) nochmal besprochen wird.

Und dann gibt es noch Leute, die uns das als Lernprozeß verkaufen wollen – da wundert sich euer luckyhans.

Ein Lernprozess 15.09.2014

BERLIN/KIEW – Das Inkrafttreten des EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine wird zugunsten von Verhandlungen mit Moskau um mindestens ein Jahr verschoben. Dies ist am Wochenende in Brüssel und Kiew bestätigt worden. Wie es heißt, halte man zwar an der feierlichen Ratifizierung des Abkommens am morgigen Dienstag fest; es werde jedoch nicht vor Ende 2015 wirksam werden, damit man Einwände Russlands diskutieren und gegebenenfalls auch berücksichtigen könne. Die russische Regierung äußert seit Jahren, sie erwarte wirtschaftliche Verluste in Milliardenhöhe, sollte das Abkommen wie geplant realisiert werden; sie sehe sich deshalb, sollte es zu keiner gütlichen Einigung kommen, zu wirtschaftlichen Abwehrmaßnahmen gezwungen. Berlin und Brüssel haben Verhandlungen mit Moskau stets brüsk zurückgewiesen – und erklären sich jetzt nur deswegen dazu bereit, weil Kiew vor dem ökonomischen Zusammenbruch steht und bei einer Realisierung der angekündigten russischen Maßnahmen tatsächlich kollabieren könnte. Da sich der Wirtschaftseinbruch dieses Jahr auf bis zu zehn Prozent belaufen wird, benötigt die Ukraine vermutlich neue Milliardenhilfen; auch ist völlig unklar, wie die Energieversorgung im bitter kalten ukrainischen Winter sichergestellt werden soll. Moskau und Kiew hatten Verhandlungen bereits Ende November 2013 vorgeschlagen; hätten Berlin und Brüssel nicht versucht, ihre Interessen ohne jede Rücksichtnahme durchzusetzen, wären der Ukraine womöglich katastrophale gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Schäden erspart geblieben.

Nur ratifiziert
Das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine, das am morgigen Dienstag ratifiziert werden soll, wird mehr als ein Jahr später in Kraft treten als zunächst geplant. Das ist am Wochenende von der EU-Kommission wie auch von der ukrainischen Regierung bestätigt worden. Demnach werden das Europaparlament und die Werchowna Rada zwar morgen die Ratifizierung in einem festlichen Akt vornehmen; schließlich ist sie das Ziel der Proteste auf dem Majdan gewesen, deren gewaltsamer Eskalation die heutige Regierung den Umsturz in Kiew und ihre Inthronisierung verdankt. Doch werden anschließend Verhandlungen über mehr als 2.000 Änderungswünsche aus Russland aufgenommen, die Kernelemente des Abkommens grundlegend modifizieren könnten. Dies geht aus Berichten über Gespräche zwischen Berlin, Moskau, Brüssel und Kiew hervor.

Vor dem Kollaps
Hintergrund des Schrittes ist der sich abzeichnende wirtschaftliche Zusammenbruch der Ukraine. Schon im ersten Quartal 2014 war die Industrieproduktion um 5,1 Prozent eingebrochen; dies konnte nur durch ein Wachstum in der Landwirtschaft ansatzweise aufgefangen werden. Seither ist allerdings nicht nur die Krise allgemein, sondern insbesondere der Bürgerkrieg im Donbass, dem industriellen Herzen des Landes, eskaliert, wodurch die ukrainische Wirtschaft noch stärker als erwartet beschädigt wird. Waleria Gontarewa, Chefin der Ukrainischen Nationalbank, schätzt den Einbruch inzwischen auf neun oder sogar zehn Prozent. Hieraus ergeben sich wiederum massive Probleme mit dem IWF, der Kiew im April Kredithilfen in einem Volumen von 17 Milliarden US-Dollar gewährt hat; dabei war er allerdings von einem Wirtschaftseinbruch um fünf Prozent und einer Erholung im kommenden Jahr ausgegangen – eine Einschätzung, die Analysten bereits damals als vollkommen unrealistisch bezeichneten.[1] Möglicherweise benötigt Kiew bald neue Milliardenhilfen. Ausweglos erscheint die Lage auch deswegen, weil die ukrainische Wirtschaft überaus eng mit der russischen Ökonomie verflochten ist und der Konflikt zwischen den beiden Staaten wegen der beiderseitigen Wirtschaftsrestriktionen ukrainische Unternehmen besonders hart trifft. Die Nationalbank-Chefin rechnet inzwischen mit einem Rückgang der ukrainischen Russland-Exporte um 35 Prozent – ein Verlust, der kaum wettzumachen ist.[2]

Kein Erdgas zum Heizen
Hinzu kommt, dass die Ukraine vor massiven Problemen mit der Energieversorgung in diesem Winter steht. Russland hat, weil Kiew frühere Lieferungen im Wert von mehreren Milliarden Euro nicht bezahlt hat, seine Erdgasausfuhr an das Land gestoppt; die Verhandlungen über eine Wiederaufnahme der Exporte sind bislang ohne Ergebnis geblieben. Ersatzlieferungen aus der EU haben begonnen, reichen aber selbst mittelfristig bei weitem nicht aus. So könne, heißt es, über eine Pipeline aus der Slowakei in die Ukraine ungefähr ein Fünftel des gesamten ukrainischen Verbrauchs gedeckt werden. Entsprechende Lieferungen sind Anfang des Monats aufgenommen worden. Weitere Gasröhren, die von Polen und Ungarn aus die Ukraine erreichen, haben ein geringeres Volumen. Zudem steht nicht ausreichend Erdgas zur Weiterleitung in die Ukraine zur Verfügung. Zuletzt hat Polen versucht, russisches Gas in die Ukraine zu reexportieren. Dies ist vertraglich nicht vorgesehen und wird selbst in deutschen Medien, die üblicherweise russische Standpunkte kritisieren, als „rechtlich heikel“ eingestuft.[3] In Kiew wird die Bevölkerung längst zum Energiesparen aufgefordert; die Stadtverwaltung richtet Krisenstäbe für den Winter ein.[4]

In der Sackgasse
Vor diesem Hintergrund ist das Inkraftsetzen des Assoziierungsabkommens zum 1. November 2014 nicht durchsetzbar. Russland moniert seit Jahren, dass es mit erheblichen wirtschaftlichen Verlusten zu rechnen habe, sollte das Abkommen in der geplanten Form wirksam werden: Könnten Firmen aus der EU ihre Waren zollfrei in die Ukraine ausführen, dann könnten sie diese von dort aus nach Russland weiterverkaufen und russische Unternehmen niederkonkurrieren. Moskau schätzt den dabei entstehenden Schaden auf bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr – und hat immer wieder angekündigt, gegebenenfalls Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Diese würden auch die bisherigen ukrainischen Russland-Exporte mit treffen – mit verheerenden Folgen für die ohnehin im Absturz befindliche ukrainische Ökonomie. Das kann Kiew nicht riskieren.

Die Auffanglösung
Wie es jetzt in einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ heißt, bereitet Bundeskanzlerin Merkel deshalb schon seit einigen Monaten eine Auffanglösung vor. Demnach habe sie schon Anfang Juni am Rande der Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag der Landung alliierter Truppen in der Normandie Gespräche darüber mit den Präsidenten Russlands und der Ukraine geführt. Berlin und die EU erklärten sich bereit, heißt es, russischen Bedenken Rechnung zu tragen und Bestimmungen des Abkommens, die die russische Wirtschaft absehbar gravierend schädigen würden, außer Kraft zu setzen oder zumindest zu revidieren. EU-Handelskommissar Karel De Gucht habe darüber, heißt es weiter, bereits am 11. Juli konkrete Verhandlungen aufgenommen; Bundeskanzlerin Merkel habe zuletzt am Rande des NATO-Gipfels in Newport Widerstände in der EU-Kommission sowie beim ukrainischen Präsidenten Poroschenko gebrochen. Poroschenko habe sich schließlich bereit erklärt, „so viele Ausnahmen zu akzeptieren, wie die EU-Kommission für vertretbar halte“. Auch Kommissionspräsident Barroso habe erkennen lassen, „dass er sich auf den Deal einlassen würde“.[5] Damit liegt die Letztentscheidung über das Abkommen faktisch bei der Bundesregierung. Über das konkrete Vorgehen heißt es, man prüfe die russischen Einwände – es sollen weit mehr als 2.000 sein – und werde sie gegebenenfalls in die veränderbaren Anhänge des Assoziierungsabkommens aufnehmen, da das Abkommen selbst bereits unterzeichnet und nicht mehr ohne gravierenden Gesichtsverlust zu modifizieren ist. Alternativ könnten die Änderungen über einen offiziellen Briefwechsel zwischen der EU-Kommission und der ukrainischen Regierung festgehalten werden. Weil man dafür Zeit benötige, werde das Abkommen nicht vor Ende 2015 in Kraft gesetzt.

Vom Tisch gewischt
Moskau hat Gespräche über die Konsequenzen des EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine für seine Wirtschaft schon vor Jahren gefordert und die Suche nach einer einvernehmlichen Lösung verlangt – ohne jeden Erfolg. „Mit Russland wurde schlicht nicht darüber geredet, was die Assoziierung der Ukraine (und anderer) politisch und wirtschaftlich bedeutet“, kritisierte etwa der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen rückblickend im Mai 2014: „Russische Bedenken, dass sich dadurch der Handel mit der Ukraine verschlechtern könnte, wurden vom Tisch gewischt.“[6] Noch am 22. November 2013 – die Majdan-Proteste hatten soeben begonnen – plädierte der damalige ukrainische Ministerpräsident Mykola Asarow für Verhandlungen „in trilateralem Format …: mit der Ukraine, der EU und Russland“. Moskau sei dazu bereit, sofern die Verhandlungen „vor der Unterzeichnung des Abkommens über die Freihandelszone mit der EU stattfinden“.[7] Dafür erbat Kiew damals Aufschub. Berlin und Brüssel wiesen den Wunsch nach Verhandlungen einmal mehr brüsk zurück – und setzten auf Umsturz. Die Folgen sind bekannt.

Unrealistisch
Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, sei „in Brüssel“ jetzt von einem „Lernprozess“ die Rede: „Man könne nicht ignorieren, dass die russische und die ukrainische Wirtschaft verflochten seien.“ Es sei „unrealistisch“, „ein Abkommen abschließen zu wollen, das dies nicht berücksichtigt“. Die Ukraine sei nun einmal „für zwei große wirtschaftliche Interessengruppen“ von großer Bedeutung, „für Europäer und Russen“.[8] Hätten Berlin und Brüssel bereits 2013 dieser banalen Erkenntnis Rechnung getragen und nicht auf Biegen und Brechen ihren Vormachtanspruch durchzusetzen versucht – der Ukraine wäre ein kaum zu ermessender Schaden erspart geblieben.

Weitere Berichte und Hintergrundinformationen zur deutschen Ukraine-Politik finden Sie hier: Vom Stigma befreit, Der Krim-Konflikt, Die Kiewer Eskalationsstrategie, Die Restauration der Oligarchen, Die freie Welt, Ein fataler Tabubruch, Die Europäisierung der Ukraine, Ein ungewöhnlicher Einsatz, Juschtschenkos Mythen, Alte, neue Verbündete, Legitimationskrise, Ein weltpolitischer Lackmustest, „Faschistische Freiheitskämpfer“, Die Restauration der Oligarchen (II), Die Restauration der Oligarchen (III), Die Restauration der Oligarchen (IV), Für Frieden und Freiheit, Das finnische Modell, Akteure zweiter Klasse, Negative Wahrnehmungen, Die Saat geht auf, Fakten schaffen, Ukrainische Patrioten, Viel Geld, viel Nutzen und Ukrainische Manöver.

[1] Robin Wigglesworth, Roman Olearchyk: Ukraine’s economy: Broken down. http://www.ft.com 20.08.2014.
[2] Paul Sonne: Ukraine Economy Battered, as More Fighting in East Despite Cease-Fire. online.wsj.com 13.09.2014.
[3] Ukraine-Krise: Moskau droht Europa mit reduzierter Gaslieferung. http://www.spiegel.de 09.09.2014.
[4] Jan Pallokat: Die Angst vor dem Winter. http://www.tagesschau.de 13.09.2014.
[5] Daniel Brössler, Cerstin Gammelin: Durchlöchert von Tausenden Ausnahmen. http://www.sueddeutsche.de 12.09.2014.
[6] Verheugen zur EU-Russlandpolitik: Warum Helmut Schmidt irrt. http://www.spiegel.de 19.05.2014.
[7] Rede des Premierministers Mykola Asarow im Parlament, 22.11.2013 (inoffizielle Übersetzung). Ukraine-Analysen Nr. 124, 26.11.2013.
[8] Daniel Brössler, Cerstin Gammelin: Durchlöchert von Tausenden Ausnahmen. http://www.sueddeutsche.de 12.09.2014.

http://www.german-foreign-policy.com


5 Kommentare

  1. Dude sagt:

    Schon mal den Begriff „Assoziierungsabkommen“ bis zum Kerne durchleuchtet? 😉

    „Alles andere ist Nonsens.“

    Wieso „andere“? Der ganze Irrsinn im neobabylonischen Irrenhaus ist Nonsens – ausnahmslos; und alle spielen sie mit, lassen sich freiwillig unterjochen, ohne auch nur daran zu denken – aus tiefsietzenden Ängsten heraus gefesselt – radikal und konsequent den subversiven Widerstand und zivilen Ungehorsam gegen diese Teufelskakre des NWO-Imperium und dessen Helfershelfer zu leben; komme wer, oder was da auch immer wolle, und schmissen sie Bomben auf Zureich, Stuttgart, München, Berlin… Na macht mal nur, ihr Fotzenlecker! Ich warte drauf. Wo ist eure geheuchelte Erstschlagsstrategie? Habt ihr Schiss, ihr Kanacken der Kabale? Mir scheint, dies sei offensichtlich…

    Liebe Grüsse von Georg Horweil, der mit Zeitmaschine aus anno domini 1984 angereist, ebendiese persönlich übermittelt…. 😀

    MfG
    Der Duden

    Ps. Den kopierpastierten Text hab ich mir natürlich geschenkt. 😉

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  2. Die Janukowitsch Regierung hatte ja bekanntlich zuerst auch mit dem Assoziierungsabkommen geflirtet, aber nach Durchrechnen aller möglichen Gewinne und Kosten erschrocken Abstand genommen. Diejenigen Oligarchen jedoch, die am meisten private Gewinne gemacht hätten, bei Sozialisierung der Kosten, versteht sich, wurden dann durch die Amis ermuntert, eine wahrhaft blutrote, scharfschützengestützte Maidan“revolution“ und eine brandgestützte „Russenjagd“ in Odessa aufzuführen. Ein solches Ukraine Schau-Spiel hatte also ganz klare Gewinner, einschließlich der zwischenzeilich recht nützlichen Idioten von ganz, ganz Rechts, die Nazis aus der Westukraine, die spätere „Nazi“onalgarde. Sah also anfangs wie immer bei den Amis und ihren bombig bunten Demokratieexporten aus.

    Die USA und mittlerweile auch die angestiftete EU haben jedoch eine charakteristische Gemeinsamkeit: Sie können zwar einen Krieg gewinnen, eine „bunte“ Revolution bestellen, kaufen und anstiften, (5 Milliarden Dollar in der Ukraine) und Volksabstimmungen verhindern, aber sie konnten und können den folgenden Frieden, Waffenstillstand oder die Zeit nach dem Krisencrash nie gewinnen.
    Und erst recht keine Herzen.

    Selbst wenn sie künftig statt einigermaßen schlüssiger Konzepte wenigstens konkrete Folge-Absichten für die Zeit und die Entwicklung „danach“ hätten, haben sie einfach nicht die Macht, Ausdauer, Finanzen, Voraus- und Weiterdenker dazu, solche Vorhaben zu einem wirklich guten, vorbildhaften Ende zu führen.
    Die Kriege in Korea, Vietnam, Vietnam, Chile, Kosovo, Jemen, Libanon, Somalia, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien usw. usf. seit dem Ende des zweiten Weltkrieges waren für die Amis zwar oft militärische Siege aber keine Gewinne. Sie hinterließen ansonsten nur langes Chaos, Not und Elend für vorher diktatorgewöhnte und disziplinierte Völker. Sie brachten keine Territorien, Bodenschätze, Beutegeld für die USA ein sondern nur ganze Legionen verpasster Chancen. Nur das Eine funktionierte, die gewünschte Geld Umverteilung von Unten nach Oben durch den Geheimdienste- Militär- Industrie- Komplex im Amiland selbst. Und daraus resultierende jeden Tag weit mehr als 45 Millionen Siege amerikanischer Suppenküchenstürmer. Chapeau!

    Die konkreten Ergebnisse der amerikanischen Versuche, vorgeblich „Demokratie und Freiheit“ herbeibomben oder billiger, bunt herbeirevolutionieren zu wollen, sind in den genannten Ländern inzwischen weltweit zu besichtigen. Erschreckend abschreckend. Krass.

    Die Amis sind deswegen g r u n d s ä t z l i c h Versager, weil der Geheimdienste/ Militär/ Rüstungsindustrie/ Komplex am genau falschen Ende spart. Im Frieden danach nämlich. Nicht mal ihre friedlicheren Konzerne haben genug Zeit und Chancen sich wirklich langfristig beim Besiegten gewinnbringend einzunisten. Wegen der kurzsichtigen Gewinnmaximierung des G-M-I-K.

    Wegen des erfolgreich benutzten NSA Erpressungspotentials beispielsweise gegenüber Frau „Erika“ und Herrn „Larve“ und den Herrn Putin heimlichst Abhörspezialisten Hassmussen und dem schwanzgesteuerten französischen Motorrollerfahrer und den britischen Regierungs- Kinderfickern lässt sich zwar die ungewählte EU Führung toll lenken und verderben, der finale US Crash hinauszögern, aber die NSA k o s t e t ! ! !
    Humankapital!
    Unsummen!
    Unaufbringlich auf Dauer!
    Nur noch mittelfristig per Petrol-Dollar und heftigst schnell laufender Notenpresse finanzierbar.

    Dieser Beweis eines gesetzmäßig ständigen Versagens wird durch USA-EU-NATO Handeln, Misshandelns in der Ukraine, keinesfalls überraschend, nurmehr nahtlos fortgesetzt werden. Der sehr gut zusammenfassende Artikel „Ein Lernprozess“ blickt analytisch mitleidslos real in die ausrechenbare Zukunft:
    Räuberkredite mit dem Zweck einer dauerhaften Verschuldung beim IWF, Ausverkauf von ukrainischem Staats- Tafelsilber, Zentralbanksgoldtransport per „Never Come Back Airline“ zur FED, zweitausend Kilometer geliehener Grenzzaun gegenüber Russland,

    Wer sich NSA erpresst oder lukrativ bestochen blind an die Amis hält, halten muss, wird zusammen mit dem Ex- Imperium untergehen. Die ohnehin schon total pleite Ukraine allerdings durch Abnabeln vom spendablen Partner Russland noch pleiter zu machen, den verfassungsunrechtlich ausgetauschten Oligarchen die Taschen zu füllen, wird die EU nun selbst sachte an und in diese Pleite-Regionen heranführen.

    Noch einen obendrauf:
    Unsinnige, schwache EU-„Sanktionen“ durch allerdings russisch regelrechte „Hammerantworten“, wohl durchdacht, beantwortet zu bekommen, das asiatische Konkurrenz-Bündnis und BRICS unfreiwillig dadurch zu einigen und stärken, sind der nächste irre Bumerang.

    So, wie das krasseste Gegenteil von „Gut“ „Gut gemeint“ist, heißt das Gegenteil von „Schädliche Sanktionen“ „schädlich beabsichtigt gemeinte Sanktionettchen“.

    Und muss Ihnen im neuen Fall, dem tiefen Fall des Weltpolizisten widersprechen, verehrter Herr Senator Cato Censorius:
    „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass eine noch zusätzlich weitere Zerstörung der USA von Außen bereits überflüssig g e w o r d e n i s t .“

    kostag@gmx.net

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  3. thomram sagt:

    @Klaus Peter

    Artikelreif.
    Was heisst G-M-I-K?

    Ich bin ein einfaches Gemüt. Ich habe vor 20 Jahren gesagt: Wollten die Bomben Schmeissenden statt Bomben Wasserpumpen, Krankenschwestern, Ackerbaufachleute, Notstromaggregate, Lebensmittel, Cement, Kleider und ein paar weise Menschen per Fallschirm runtersinken lassen – das wären die richtigen Antworten auf Konflikte.

    Von wegen „Konflikte“.

    Vor 20 Jahren hatte ich eben noch keine Ahnung von den wahren Machtstrukturen, ich meinte damals schlichten Gemütes, Leutchen wie Kissinger und Chirac, Queen und Tschaarlie und anderes Geprinze, Kirchenfürsten, Bundesrichter und so weiter seien im Grunde von reiner Absicht geleitet, wählten bloss verblendeter weise die komplett falschen Mittel.
    Dass die Machthaber in der Tat von Herz und Gefühl abgeschnitten sind und sich als roboterisierte Scheinmenschen bewegen, das wusste ich noch nicht.

    Heute liegt alles einfach und offen zutage – für die, welche den Mut haben, hin zu schauen.

    Und, Klaus Peter, wir ändern es! Von innen her. Das geht erst mal leise vor sich. Und es greift um sich. Menschlein um Menschlein beginnt zu dämmern, dass es selber verantwortlich ist für das, was auf unserer guten Mutter Erde passiert.

    Unsere Aufklärungsarbeit gehört dazu, bietet aber bloss den Impuls zum Aufwachen. Die Arbeit beginnt danach. Für jeden einzelnen.

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  4. Marc sagt:

    Was soll uns denn da verkauft werden?

    Ist es etwa:

    blablablablablablablablabala?? Blablablablablablablabla? Blablablablablablabla? …!! ??

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  5. luckyhans sagt:

    @ kpk:

    Unser Plockwart hat noch Probleme mit Begriffen, die unsereinem längst in Fleisch und Blut übergegenangen sind – Militär-Industrie-Komplex…
    Bitte ihm nicht böse sein – er kommt aus einem Bergvolk, das sich lange als unabhängig gewähnt hat… 😉

    Danke für Ihren Beitrag!

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