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Ukraine: frecher Betrug der Amis

Es ist oft so, daß Wahrheiten erst viel später ausgesprochen werden (dürfen?), wenn die Ereignisse, welche sie betreffen, schon einige Zeit zurückliegen.
Oft so lange zurück, daß sich kaum noch jemand daran erinnert oder außer den Historikern, denen zu allen Zeiten sowieso kaum jemand zuhört, sich längst niemand mehr dafür interessiert.

Dieser Fall scheint eine Ausnahme zu sein …
Luckyhans, 8. März 0006
—————————————-

Die Ereignisse liegen erst vier Jahre zurück, und viele Menschen werden sich bei etwas Nachdenken gewiß an die aufregenden Geschehnisse des Februar 2014 in Kiew – der Majdan-Putsch – erinnern. Wo wir bis tief in die Nacht die Life-Kamera-Übertragungen verfolgt haben, und den ungeheuren Propagandarummel, der damals hier im Westen um diese Ereignisse gemacht wurde.

Und wie dann von „unbekannten“ Scharfschützen auf beiden Seiten Menschen be- und erschossen wurden… wie sich inzwischen gezeigt hat, waren diese Scharfschützen nato-gedungene Mordbuben aus Georgien und Litauen.

Und wo mit Hilfe von Papierdollars die Protestierenden täglich „bei Laune gehalten“ wurden, damit der Staatsstreich, der Putsch der (wie sich später erwies) jüdischen Junta in Kiew ermöglicht wurde.
(Mehr dazu oben in der „Schatzkammer“ unter dem Thema Ukraine.)

Aber es kommt nur ganz selten vor, daß sich ein Staatschef nachträglich hinstellt und solch ein Ereignis „aufarbeitet“.
Genau dies hat Wladimir Putin dieser Tage getan, worüber uns „Sputnik“ wie folgt informierte:

Putin: Die Amerikaner haben uns frech betrogen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den USA vorgeworfen, Moskau in der Situation mit der Ukraine vor drei Jahren, als es zum Präsidentensturz gekommen war, frech und grob belogen zu haben.

Laut Putin hatte Moskau auf Bitte Washingtons sein Bestes getan, damit der damalige Präsident Viktor Janukowitsch keine Soldaten gegen die Maidan-Protestler einsetzt und die Opposition die Plätze und administrativen Gebäude verlässt und die erzielten Vereinbarungen zur Regelung der Situation einhält.

(weiterlesen bitte hier)

Was uns „Sputnik“ aus irgendeinem Grunde nicht zumuten will, ist der Rest der zitierten RIA.RU-Nachricht, der da lautet:

„Wie der russische Führer feststellte, ist dieser Fall der erste ernsthafte Betrug von Seiten der amerikanischen Partner.
‚So grob und frech war das wohl das erste Mal. So daß man uns sagte: kommt, laßt uns das soundso machen, aber in Wirklichkeit wurde alles ganz anders gemacht und man hat nicht mal geruht, dazu etwas zu sagen – sowas gab es vorher noch nicht‘, ergänzte er.

Enttäuscht nicht von Trump, sondern vom System
Dabei stellte Putin heraus, daß er nicht vom Präsidenten der VSA Donald Trump enttäuscht ist, mit dem man sich vereinbaren kann und Kompromisse suchen kann.
‚Ich bin nicht vom Partner enttäuscht, sondern mehr vom System als solches. Hier muß man enttäuscht sein, denn es demonstriert seine klare Ineffektivität und frißt sich selbst auf‘, unterstrich der Staatschef.
Dabei ist das amerikanische System unvorhersagbar, was das Zusammenwirken mit ihm verkompliziert, ergänzte Putin.“

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Nun gibt uns diese „zusätzliche“ Nachricht so einiges zu bedenken.
Denn wir erinnern uns auch an die ersten Monate von Putins Präsidentschaft, als das russische U-Boot „Kursk“ von einem Nato-U-Boot torpediert und versenkt wurde, mit fast 200 toten russischen Seeleuten als Folge.
Damals scheint es also anders verlaufen zu sein, und Putin hat gute Miene zum bösen Spiel machen müssen, da dies eigentlich ein Kriegsanlaß gewesen ist.
Wie auch diverse andere Vorfälle, die schnell heruntergespielt wurden.
Wenn Putin diesmal so offen redet und dabei wahr spricht, dann hat es bei allen vorherigen Vorfällen wohl wenigstens eine formale Entschuldigung oder eine Erklärung gegeben für das Verhalten der amerikanischen Seite.
Und die Yankees haben sich im Falle der Ukraine wohl so über ihren geglückten „Streich“ gefreut, der ja auch tatsächlich ein riesiges Loch in die russische Verteidigungspolitik gerissen hat, daß sie einfach „vergessen“ haben, dafür eine „Erklärung“ nachzuliefern.
Was ihnen Putin offensichtlich nicht vergessen hat…
Und es zeigt uns wieder, daß offenbar zu vielen Themen ein mehr oder weniger gutes Einverständnis zwischen den Führern der unterschiedlichsten Länder besteht – da fragt man sich wirklich, wie tief dieses Einvernehmen wohl tatsächlich geht…

9 Kommentare

  1. Security Scout sagt:

    Zitat: Und es zeigt uns wieder, daß offenbar zu vielen Themen ein mehr oder weniger gutes Einverständnis zwischen den Führern der unterschiedlichsten Länder besteht – da fragt man sich wirklich, wie tief dieses Einvernehmen wohl tatsächlich geht…

    So wie ich hörte, waren es kein NATO-Scharfschützen, sondern die Scharfschützen kamen DIREKT aus dem Gebäuder der SU Botschaft in Kiew wie sie vorher gebrieft wurden.
    Natürlich weiß Putin dies alles denn er hat viele Augen und Ohren in der Ukraine. Bin sicher er hat die Liste des gesamten Personals dort.

    Das Einverständnis zeigt mir klar, daß es Führer ÜBER den Führern gibt.

    Wobei der Planet Erde dem jederzeit ein Ende machen kann.
    Es genügt ein entsprechender Sonnenflair der direkt die Erde trifft oder ein Vulkanausbruch unter dem Yellowstone Nationalpark.

    Die (Um)-Welt ändert sich, wenn sich die Geistes-Haltung der Menschen ändert.
    Daran arbeitet 0,001% der Menschen.

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  2. paulchen sagt:

    Solange zu viele Menschen schlafen, und alles was wir sagen als Verschwörungstheorie-Wahn abtun nur um in ihrer vorgegaukelten „heilen Welt“ zu leben, wird hier so schnell nichts passieren.
    Persönlich hab ich die Erfahrung, dass die meisten Menschen hier in DE nicht einmal zuhören WOLLEN, wenn man offizielle Nachrichten anzweifelt.
    Man wird eher als krank angesehen.
    Aber! Meiner Einschätzung nach wachen trotzdem immer mehr Menschen auf, weil die Medien einfach nur übertreiben, und sich nicht mal untereinander absprechen, was man als Wahrheit hinstellen will.
    Der neue Hackerangriff aus Russland zeigt mal wieder, dass unsere Obrigen Sicherheitsfuzzies zwar nicht wissen wie, aber sofort wissen WER es war!
    Genau wie bei allen Terroranschlägen.
    Innerhalb kürzester Zeit veröffentlicht man den Täter in den Medien, was damit sofort zur „Wahrheit“ wird.
    Alle Beweise aus den alternativen Medien werden als Verschwörung verworfen.
    Aber: Wir kriegen die Kabale klein!
    Josef Steiner sagte einmal:
    „Ich kann, wenn ich sie im Fernsehen sehe, keine Aura bei Ihnen sehen, sie haben vielmehr einen schwarzen Schatten, der manchmal an ein Krokodil oder so erinnert.“
    Auch bei unserer Merkelin….

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  3. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  4. jpr65 sagt:

    Sahra Wagenknecht hat vor einiger Zeit öffentlich im Bundestag Frau Merkel den Spiegel vorgehalten, auch wegen der Vorgänge in der Ukraine. So offen, wie es da möglich ist, wenn man noch dabei bleiben will.

    Und die Murksel hat dagesessen und versucht, unbeteiligt zu wirken. So wie eine Schülerin, die bei der Klausur geschummelt hat…

    Muss ich mir noch zuEnde ansehen, die Links von der Tube reiche ich noch nach dazu.

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  5. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  6. L.Bagusch sagt:

    Dass Putin über die VSA enttäuscht ist, ist ein wenig Merkwürdig.
    Er ist ein sehr intelligenter Mensch und sollte doch wissen dass die VSA sogut wie keine Verträge und Absprachen eingehalten haben seit dem dieser Staat existiert. Es werden und wurden nur Verträge zu ihren Vorteil eingehalten.
    Das zeigt doch nur dass man mit dem BÖSEN keine Verträge und Absprachen tätigen sollte !

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  7. Vollidiot sagt:

    Puti
    spielt doch nur den Enttäuschten.
    Der weiß doch genau welches korrupte Geschmeiß sich in der Politik trifft.
    Zumal Angelsachsen.
    Nur – warum tut er so enttäuscht?
    Nun er täuscht, das gehört zum Geschäft.
    Wer mit den Amis rangelt, muß diese als das einschätzen was sie sind, Lungenpest.
    Da ist er um Längen fähiger als der damalige Herrscher der Deutschen.
    Putin würde auf diese Intrigen kaum hereinfallen ………………..
    Und wenn die Amis noch mehr ärgern, dann läßt er mal wieder ein paar deftige Akten veröffentlichen.
    Pack verträgt sich, Pack verschlägt sich.
    Hier Eurasier gegen Atlantiker.

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  8. Luckyhans sagt:

    zu Security Scout 08/03/2018 um 11:31
    „der SU Botschaft in Kiew“ –
    seit wann hat die SU, d.h. die Sowjetunion, eine Botschaft in Kiew?
    😉

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  9. jpr65 sagt:

    Frau Wagenknecht spricht so einiges offen aus, was auch wir hier oft diskutieren. Offen im Bundestag und keiner von den Leidmedien berichtet darüber. U.a. Nato-Osterweiterung, Manöver Militär-Budgets, „Die Selbstverpflichtung der Nato zum Nicht-Angriff“ u.v.m. Nur dass das keinen interessiert, der nicht von der Linken ist…

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