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Das “Russische Projekt” des Herrn Soros

So mancher „Aufgeklärter“ meint, daß zwischen den VSA und Rußland hinter den Kulissen bestes Einvernehmen herrsche – so möge er doch bitte nachvollziehbar erklären, warum dann „unter der Decke“ nach wie vor mit gezinkten Karten gespielt wird und riesige Gelder fließen im wirklich erbitterten Kampf gegen ebenjenen „Partner“…
„Nichtregierungsorganisationen“ und „Stiftungen“ sind heutzutage das bevorzugte Mittel, um überall auf der Welt die Menschen im Sinne des „teile und herrsche“ gegeneinander aufzubringen – natürlich stets unter gut klingenden Losungen, und mit sehr hinterhältigen Methoden.
Eines dieser Projekte wurde unlängst in der russischen Öffentlichkeit bekannt.
© für die Übersetzungen aus dem Russischen by Luckyhans, 12. September 004
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Das “Russische Projekt” des Soros: gleitende Destabilisierung bis 2017

28. August 2016

In den mehr als 2500 Dokumenten der Soros-Stiftung, die gestern auf der Seite DC Leaks öffentlich geworden waren, nachdem unbekannte Hacker den Postverkehr der Organisation geknackt hatten, haben die Medien eine spezielle Strategie zur Destabilisierung der Russischen Föderation mit Hilfe verschiedener gesellschaftlich-politischer Mechanismen aufgefunden.
Darin wird offen aufgezeigt, das der politische Pragmatismus und das Wertesystem Rußlands, das in der traditionellen russischen Kultur begründet ist, unannehmbar ist und Veränderung erfordert.
Allerdings konnten die Soros-Pläne nicht umgesetzt werden – die russische Führung hat rechtzeitig die Tätigkeit der NGOs des amerikanischen Spekulanten durchkreuzt.

Eines der aufgefundenen und öffentlich gemachten Dokumente ist ein Bericht unter der Bezeichnung „Meeting der Stiftung „Offene Gesellschaft“ zur Strategischen Planung in Rußland (November 2012).
Die „Open Society“ ist eine von Soros‘ NGOs.
Das Wesen der darin beschriebenen Maßnahmen ist die Erörterung der Prioritäten der Tätigkeit der Stiftung im Jahre 2013 durch die Umgebung des Spekulanten, mit Unterbrechungen für Seufzer wegen der pösen russischen Machthaber, welche der „Open Society“ nicht wie gewünscht Handlungsfreiheit gewähren.

Zu den Schlüsselproblemen, an denen in Rußland gearbeitet werden soll, gehören laut Soros‘ Leuten die Menschenrechte (Strafgesetzlichkeit und Interessen der Homo- und Lesben-Bewegung), Migration und die Medienfreiheit.
Sie sind gereizt davon, daß Rußland im Rat für Menschenrechte eine Resolution voranbringt, welche die Notwendigkeit der Beachtung der traditionellen Werte des Landes beinhaltet.

(Es folgen mehrere Auszüge aus den „OSF Russia Strategic Planning Meeting Notes, 16. November 2012“, die jeder selbst auf der genannten Netzseite in englisch nachlesen kann, und die daher nicht übersetzt werden – sie beginnen mit „Die gesellschaftlichen Schlüsselprobleme“ und dann mit „Politische Häftlinge (Bolotnaja usw.)“ – d.Ü.)

Ausgehend vom Verzeichnis der aufgezeigten „Probleme“ definiert die Führung der Stiftung eine Liste der für ihre Arbeit prioritären Themen, mit deren Hilfe sie plant, Rußland zu destabilisieren.
Dazu gehören die Aufmerksamkeit auf Figuranten des Strafprozesses zu den Unruhen auf dem Bolotnaja-Platz zu lenken, die Tätigkeit gegen das Gesetz über das Verbot von Lesben- und Homo-Propaganda bei Kindern, das Monitoring der Tätigkeit russischer Knaste, das Verfolgen der Staatsausgaben der RF und das Zusammenwirken mit Migranten.

Konkrete Formen der festgelegten Aufgaben und Werkzeuge zu deren Lösung werden im nachfolgenden Dokument unter der Bezeichnung „Projekt der Strategie in Rußland 2014 – 2017“ aufgezeigt, welches ideell bis zum heutigen Tage als Anleitung für Soros‘ Umgebung gilt.

Die Autoren der Strategie konstatieren, daß die Tätigkeit der Stiftung in Rußland stark verkompliziert wurde durch die Veränderungen in der Gesetzgebung Rußlands, die eine Kontrolle der Tätigkeit der NGOs beinhalten, allerdings ist es für sie wichtig, die Arbeit auf dem Territorium unseres Landes fortzusetzen, damit (wörtlich) „garantiert wird, daß Rußland nicht seinen Einfluß in der internationalen Arena ausweiten kann“.

Erschütternde Ehrlichkeit, nicht wahr? Aber das ist natürlich nicht für das breite Publikum gedacht. Der Öffentlichkeit wird weiterhin erzählt, daß die Stiftung ausschließlich wohltätigen Zwecken dient, die Rechte der unglücklichen Minderheiten verteidigt und Invaliden hilft.

Die Destabiliserung Rußlands wird im Dokument unter der Bezeichnung „Das Russische Projekt“ geführt. Die drei Hauptkonzepte sind folgende.

(Es folgen mehrere Auszüge aus der „Russia Project Strategy, 2014-2017, 16 November 2012“, die ebenfalls jeder selbst auf der oben genannten Netzseite nachlesen kann, und die daher nicht übersetzt werden – sie beginnen mit „1) Wir werden den negativen Einfluß“ und dann mit „Neben diesen Iniatitiven werden wir“ – d.Ü.)

Mit dem Ziel der Realisierung der gestellten Aufgaben spricht die Soros-Stiftung von der Notwendigkeit der Bereitstellung juristischer Hilfen für die marginalen Gruppen (ebenjene Homosexuelle, verschiedenen informelle Subkulturen und radikale Gruppierungen) und die Unterstützung „alternativer“ (prowestlicher und von Soros kontrollierter) Massenmedien.

In der Übersetzung der Zwitschersprache der Soros-Leute bedeutet dies als Hauptstoßrichtungen gegen Rußland:

– Kampf gegen die Veränderungen in der russischen Gesetzgebung, die auf den Schutz der nationalen Souveränität vor westlichen Einflüssen gerichtet sind;

– Schaffung von nicht staatlich kontrollierten Verbindungskanälen russischer „Intellektueller“ mit westlichen Zentren (Gehirnwäsche der „gesellschaftlichen Meinungsführer“);

– aktive Lobbyarbeit für die Interessen solcher für Soros prioritären sozialen Gruppen wie die Lesben- und Homo-Gesellschaft, also Homosexuelle und andere Personen, die an einer Störung der sozialen Orientierung leiden.

Hier noch einige Zitate aus dem Projekt zur Destabiliserung Rußlands. …

Was verbirgt sich tatsächlich hinter den trockenen jesuitischen Zeilen der Sorosschen Dokumente?

– Die Finanzierung von Journalisten und Massenmedien, welche Rußland dämonisieren und dreckige Fakes verbreiten.
Wobei dies sowohl unter Nutzung der in Rußland befindlichen Massenmedien (etwas vorsichtiger), als auch durch russischsprachige Ressourcen im nahen Ausland (in erster Linien in der Ukraine) erfolgt.

– Materielle und juristische Unterstützung (unter der Losung vom Kampf für die Freiheit) marginaler sozialer Gruppen, welche die Grundpfeiler der Gesellschaft untergraben.
Dabei werden offensichtlich kranke Menschen dreckig benutzt, die statt daß man ihnen die Möglichkeit zum Erhalt medizinischer Hilfe gibt, zu Ikonen des Protestes gegen das „blutige Regime“ verwandelt werden.

– Die Organisation von destruktiven gesellschaftlichen Aktionen, welche hypothetisch in einen Majdan hinüberwachsen können.
Womit eine Farbenrevolution im riesigen nationalitätenreichen Rußland, das Massenvernichtungswaffen besitzt, enden würde, braucht wohl nicht erzählt werden, denke ich.
Zu Beginn der 90er Jahre hatten die Amis sich gefürchtet, das von ihnen besiegte Rußlands endgültig zu killen, weil sie Angst davor hatten, was mit dem riesigen Arsenal passieren würde – jetzt ärgern sie sich wohl darüber. Denn nicht nur, daß Rußland sich zu Beginn der 2000er Jahre aus der Asche neu erhoben hat, sind die 90er Jahre für uns die beste Immunisierung gegen die Ansteckung der Neoliberalismus-Seuche geworden.

Für die Destabiliserung Rußlands wird von der Stiftung kein Geld geschont. Ungeachtet der auch so schon ungeheuren Kosten für die Grants an die eurasischen Partner sieht das „Russische Projekt“ die zusätzliche Einstellung von Personal vor, damit (wörtlich) „unsere strategischen Prioritäten eingebracht und die Ergebnisse unserer Tätigkeit effektiv beobachtet werden können“.

Wenn es um die Tätigkeit des George Soros geht, unterstreicht die amerikanische Quelle zerohedge.com, daß der Spekulant bereits Europa ernstlich destabilisert hat, indem er die Massenmigration und die Öffnung der Grenzen unterstützt hat, in der amerikanischen Gesellschaft Unfrieden gestiftet und die politische Klasse der VSA korrumpiert hat, sowie die Ukraine zerstört hat, indem er einen ungesetzlichen Umsturz der Macht unter Einbeziehung der Neonazis provoziert hat.
Aber die Russische Föderation hat er nicht zerstören können, weil Rußland sich auf den politischen Pragmatismus und ein eigenes Wertesystem stützt, das in der traditionellen nationalen Kultur wurzelt.
Und das macht Soros wütend.

Im Jahre 2015 hat die Generalstaatsanwaltschaft Rußlands die Tätigkeit der Soros-Strukturen auf dem Territorium unseres Landes für unerwünscht erklärt, weil sie eine Gefahr für die Sicherheit und die verfassungsmäßige Ordnung darstellen.
Allerdings gibt der Spekulant nicht auf. Es weist alles darauf hin, daß er andere Varianten sucht für eine nichtöffentliche Zusammenarbeit mit der russischen Gesellschaft und den oppositionellen Massenmedien. Auf jeden Fall sind die russischen NGOs in den veröffentlichten Dokumenten der Stiftung als Partner der ukrainischen aufgeführt, welche ihrerseits durch Soros finanziert werden.

Dabei benutzen die sorosschen Funktionäre die von ihnen extra entwickelte Theorie der „niedlichen Kätzchen“. Zu PR-Zwecken werden die Unschuldigsten und Ungeschütztesten in den Vordergrund gespielt, um den Staat der Sinn- und Herzlosigkeit zu beschuldigen, aber selbst befassen sie sich mit Untergrundarbeit.
Ein klassisches Beispiel solcher Taktik ist das Einstellen auf offensichtlich extremistischen Netz-Ressourcen von niedlichem und unschuldigem Inhalt in der Art von Kätzchenbildern.
Wenn dann die Machthaber diese Ressourcen blockieren wegen der Aufrufe zum Totschlag und den Haßbotschaften, dann wird die Staatsmacht als repressiv oder idiotisch dargestellt.
Der Autor dieser Theorie ist das Mitglied des globalen Direktorenrates der Soros-Stiftungen Itan Zukerman, einer der Organisatoren des sogenannten “arabischen Frühlings“, im Ergebnis dessen bei Gesprächen über die Kätzchen Hunderttausende Menschen getötet wurden und Millionen verkrüppelt wurden oder ihr Dach über dem Kopf verloren haben.

Heute versuchen in Rußland unter Nutzung der Methodik der „niedlichen Kätzchen“ westliche Strukturen die Gesetzgebung zu den ausländischen Agenten zu verändern und die staatliche Kontrolle über die NGOs zu liquidieren, unter Berufung darauf, daß durch diese Positionen des Staates angeblich die ausländische Hilfe für Invaliden-Kinder blockiert wird.

Darüber, daß diese Hilfe für Invalidenkinder in Rußland von Seiten der amerikanischen Organisationen, welche die Grants bereitstellen, durch Leute mit einer riesigen Mitgliedschaft in den Streitkräften oder dem Militärgeheimdienst durchgeführt wird, schweigt man allerdings bescheiden.

Der Informationskrieg gegen Rußland geht weiter. Sein Ziel ist die totale Zerstörung der Staatlichkeit wie in Libyen, oder die Errichtung einer äußeren Steuerung und eines „gleitenden Genozids“ wie in der Ukraine.
Die Situation ist bereits derart verschärft, daß die Autoren der „Farbenrevolutionen“ schon praktisch ihre Pläne nicht mehr verbergen.

Und wenn ein Mensch bis zum heutigen Tage die Politik der VSA und „guter Philantropen“ vom Typ Soros unterstützt, dann ist er entweder blind oder er kämpft in diesem Krieg nicht auf der Seite Rußlands.

Quelle: Источник oder http://webnovosti.info/n/36038/


7 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Hawey sagt:

    Hat dies auf meinfreundhawey.com rebloggt.

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  3. Claudia sagt:

    Wenn man bedenkt, daß gerade erst die Aktivitäten des Soros geleakt wurden, sieht es aber aus, als sei gerade dieser Soros auf „Ihrer“ Abschußliste . genauso wie Hillary Clinton auch

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  4. luckyhans sagt:

    @ claudia:
    Ja, das sind die „üblichen“ Märchen vom „Kampf der Interessengruppen“ innerhalb der „Eliten“ – die Hirnverkleisterung und „Beschäftigungstherapie“ für die etwas „Aufgewachteren“… 😉

    Natürlich ist Soros einer der Leute, die in der Öffentlichkeit bekannt sind – es ist also davon auszugehen, daß er NICHT zum engen Kreis der Steuerleute gehört, sondern genauso ein „Butler“ derselben ist wie viele andere.

    Allerdings würde ich ihn auch nicht mit solchen Witzfiguren wie Killary oder anderen Politikerdarstellern vergleichen – über denen steht er weit, dazwischen kommen noch die Medien-Steuerleute… 😉

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  5. luckyhans sagt:

    Für alle, welche die oben im Artikel genannten Informationen für „russische Proganda“ halten, als weiteres konkretes Beispiel hier ein Artikel, in welchem anhand von veröffentlichten Projektfinanzierungen der sog. NGO „USAID“ nachgewiesen wird, daß aktuell 3 Mio. Dollar für „Projekte in Rußland“ im Vorfeld der russischen Staatsduma-Wahlen, die am 18. September stattfinden, aus dem VSA-Staatshaushalt zur Weiterleitung an andere sog. NGOs (USAID ist in Rußland seit 4 Jahren „unerwünscht“) zur Verfügung gestellt wurden.
    Bitte im russischen Text runterscrollen, bis die englischsprachigen Screenshots kommen…
    http://webnovosti.info/n/36723/
    Dort ist auch zu sehen, daß solche Millionen-„Grants“ seit Anfang 2013 und weiterhin bis Mitte 2017 regelmäßig „ausgereicht“ werden…

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  6. thinktank sagt:

    Die beinahe täglichen antirussischen Artikel im Zürcher Tagesanzeiger, vom „Korrespondenten“ Julian Hans, kann man sich nicht anders erklären, als dass diese Artikel aus einer US-$-Kasse hoch bezahlt werden!

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  7. luckyhans sagt:

    @ thi-ta:
    Sei begrüßt auf bumi bahagia, und besten Dank für Deinen Beitrag.

    Die grünen Baumwollappen können ja (noch) in unbegrenzter Menge gedruckt werden…

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