bumi bahagia / Glückliche Erde

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Schlagwort-Archive: Sprachkultur

Sandmännchen / das und dass

Eben hatte ich wieder meinen täglichen Aerger. Ich liebe ihn ja, meinen Bossi,  aber in einer Sache ist er einfach unmöglich. Immer dann, wenn er in einem Text ein falsch gesetztes „das“ oder „dass“ findet, knurrt er. Das würde mich nicht beeindrucken, er knurrt auch sonst immer mal. Aber er schmeisst dann die falschen „das“ und „dass“ ärgerlich auf den Fussboden, und ich, ich muss dann diese langweiligen Vokabeln immer zusammenwischen und in den Ofen schmeissen. 

Ups, da kommt er, Bossi, immer kommt er, wenn ich etwas von ihm erzähle. Oh, er nimmt mir das Lapi weg, tschühüüü…. (mehr …)

Sandmännchen / bbm, Blablameter

Erheitert mich ungemein. Ludwig der Träumer hat den bbm, Blablameter, in den Postkasten geschmissen. Du findest ihn hier:

http://www.blablameter.de/index.php

Du gibst einen Text ein, und in Windeseile bekommst du einen Blablafaktor zurück, der reicht von null bis 1. Also zum Beispiel 0,03 bekommst du für einen Text, in welchem kaum blabla vorkommt. Blablast du viel, wirst du mit 0,2 und mehr bestraft.

Ob das ein Zufallsgenerator ist? Oder wenn wirklich sortiert und gemessen wird, nach was für Gesichtspunkten?  (mehr …)

Die flammende Rede eines nationalistischen Fanatikers?

Ich habe Teile der Rede abgeschrieben und geringfügig verändert.

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Einwanderer, nicht Einheimische müssen sich anpassen.

Akzeptieren Sie es, oder verlassen Sie das Land. (mehr …)

Dümmste Sprüche / Motivierende Anregungen

Gestern habe ich SadüSchbrü / Sammlung dümmster Sprüche / Nichts mehr wird so sein, wie es war eingestellt. Es war mir ein Bedürfnis (ich stelle immer ein, was mein Bauch grad einstellen will), ich wollte eine kleine Wut auslassen, und ich fand es lustig.

Lustig ist es nicht. Am Rande habe ich das Thema die Stunden seither immer mal ein bisschen gewälzt, und ich stelle fest, dass „es“ „mich“ runterzieht. Es tut mir nicht gut. Es demotiviert mich. Es passiert das, was wir längst wissen: (mehr …)

Egerkingen Schweiz / Auf dem Schulareal ist Schweizerdeutsch oder Deutsch Pflicht

Man kennt die Situation. Ausländerkinder tun sich zusammen und schikanieren Einheimische, welche etwas „besonders“ sind und welche sich wegen vererbter und anerzogener Beisshemmung schwertun, sich ordentlich zu verteidigen.

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Die Schulleitung Egerkingen / SO / Schweiz trifft nun eine simple Massnahme. Auf dem Schulareal ist Deutsch / Schweizerdeutsch Pflicht, jede andere Sprache verboten.

Blauäugig lebensfremde Tanten und universitätsverbogene Elfenbeinturmprofessoren werden aufschreien. Diskriminierung! Rechtslage nicht beachtet! Schikanierung der Ausländer! SVP – Rechtsextrem! Wo sind die Lehrer? Lehrer müssen schlichten und Eltern schulen! Undsoweiterundsoweiter.

Ich sage: (mehr …)

Das Wort zum Sonntag

Heute gesprochen aus dem Nachlaß eines deutschen Dichters, der sich stets um Wahrheit und Wahrhaftigkeit strebend bemüht hat – Herrmann Hesse.

„Wenn im Kampf der Interessen und Schlagworte die Wahrheit
in Gefahr kommt, ebenso entwertet, entstellt und vergewaltigt
zu werden wie der Einzelmensch, wie die Sprache, wie die Künste,
wie alles Organische und kunstvoll Hochgezüchtete,
dann ist es unsere einzige Pflicht, zu widerstreben und
die Wahrheit, das heißt das Streben nach Wahrheit,
als unseren obersten Glaubenssatz zu retten.

Der Gelehrte, der als Redner, als Autor, als Lehrer wissentlich das Falsche sagt, wissentlich Lügen und Fälschungen unterstützt, handelt nicht nur gegen organische Grundgesetze, er tut außerdem, jedem aktuellen Anschein zum Trotz, seinem Volke keinen Nutzen, sondern schweren Schaden, er verdirbt ihm Luft und Erde, Speise und Trank, er vergiftet das Denken und das Recht und hilft allem Bösen und Feindlichen, das dem Volke Vernichtung droht.“

Hermann Hesse (eigentlich Hermann Karl Hesse, Pseudonym: Emil Sinclair)
* 2. Juli 1877 in Calw; † 9. August 1962 in Montagnola, Schweiz

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Luckyhans, 31.01.2016

Sprache – Denken – Handeln

Wir haben uns hier schon oft mit der Sprache beschäftigt – als Machtinstrument, mit sog. „Unwörtern“, als professionelle Propaganda-PR und Lügen-„Werbung“ sowie in vielen Kommentaren, wo wir eine klare Sprache als Voraussetzung für klares Denken (und umgekehrt) herausgearbeitet haben.
Auch unser klares Wollen und Handeln wird durch das klare Denken bestimmt.

Je sorgfältiger wir auf unsere Sprache und auf die verwendeten Worte achten, desto besser werden wir auch erkennen, wo wir selbst noch „Defizite“ – unbewältigte Konditionierungen, Vorurteile, Prägungen, Glaubenssätze, Ängste usw. – haben, die uns daran hindern, in unsere Freiheit zu kommen.

Sehr gut zum „Daraufherumdenken“ ist dieses Gespräch über die Sprache geeignet: Alexander Wagandt im Gespräch mit Jo Conrad (mehr …)

Die geniale Fessel der Menschheit

Jeder Mensch, der ernsthaft über sich und das Leben nachdenkt, kommt früher oder später auf die seltsame Tatsache, dass es nur Eines gibt: Das Jetzt. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, ich kann nicht zeitlich zurück, ich kann nicht zeitlich nach vorn. Jetzt ist immer. Immer ist jetzt. Und das für meinen Verstand komplett Irritierende dabei: (mehr …)

Tagesenergie 82 – Alexander Wagandt bei Jo Conrad – 30.11.2015

Eines der beliebtesten Netz-Gespräche – zum wahrscheinlich letzten Mal in diesem Jahr – wie immer kurz mitgeschrieben und am Ende der Link zum Nachhören – einen schönen Samstagabend euch allen. 😉
Luckyhans, 5.12.2015
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Tagesenergie 82 – Alexander Wagandt bei Jo Conrad – 30.11.2015 – 2:35 h

1. Energien und Reaktionen – ca. 15 min.

– starke Bewegungen, es läuft vieles ab und wird immer deutlicher
– veränderter Wahrnehmungszustand: Ängste, aber auch Entschlossenheit, Hoffnung
– Verbindungen suchen, sich vernetzen
– positive Rückmeldungen von sehr vielen Menschen
– viele kleine Schritte, wie Menschen „ein Licht aufgeht“ → Reifeprozeß, Impulse
– Veränderungsprozeß, den wir unterschiedlich erleben: Ereignisse haben immer viele „Ursachen“ → das unsichtbare sind die Energien
– alles ist viel komplexer: definitive Antworten zu geben ist schwierig
– jeder darf aus dem vorhandenen Wissen seine eigenen Ableitungen treffen
– auf unterschiedlichen Ebenen unterschiedliche Voraussetzungen: ganzheitliches Denken erforderlich
– selbst etwas unternehmen: Verständnis wächst
– wir müssen jeder selbst vieles herausfinden → völlig andere Qualität
– gilt für äußeren wie inneren Prozeß: Gesamtbild erkennen

2. Meldungen – ab 17:50 min.

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Irreführung: Flüchtling, Asylant, Immigrant / Aktuell stattfindende Geschichtsklitterung

Angefangen hat es damit, dass Asylanten kamen. So sagten es die poli Ticker und die Medienprostituierten.

Mit Asylant verbindet der unvoreingenommene Leser: Schutz suchender Ausländer. Wenn das Land noch Plätze im festgelegten jährlichen Kontingent hat, wird der Asylant registriert, mit Namen, Herkunft, Beruf, Familienstand. Er erhält Dach und Bett und Brot und bleibt im Lande dauerhaft, wenn er nach angemessener Zeit für seinen Lebensunterhalt selber sorgen kann. Wenn nicht, wird er wieder ausgewiesen. 

Heute kommen keine Asylanten mehr. (mehr …)

Sprackschuhl / Scheinbar / Anscheinend

Der Lehrer will wieder mal was klarstellen. (mehr …)

Un-Wörter

Wir haben uns hier schon mehrfach mit der Sprache als Ausdruck des Denkens beschäftigt – und mit der damit verbundenen Möglichkeit, die Sprache zu mißbrauchen: für die Vernebelung oder Verdrehung von Tatsachen, für die Manipulation von Gedanken und Gefühlen.
Hier nun der Beitrag, der sich mit den (von wem auch immer kreierten) Un-Wörtern des Jahres 2015 auseinandersetzt – Dank an das Freu-lein für den Tip.
Viel Spaß dabei wünscht euer

Luckyhans, 24.11.2015
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Unwörter des Jahres: NGO und Zivilgesellschaft

Pionierdenken – Pranger

Wie schon öfter, übernehmen wir heute wieder den dieswöchigen „Pranger“ von Michael Winkler im Volltext, aus bekanntem Grunde.
Einige Themen sind auch hier auf bb schon angesprochen worden.
Jedenfalls Dank an den Autor für die klaren Worte und die damit verbundenen Denkstupser!

Luckyhans, 20.11.2015
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Demographie – der aktuelle Pranger

Gemäß der „Tradition“ wird der aktuelle Pranger von Michael Winkler im Volltext übernommen – ausnahmsweise. Hier wird nicht nur mit dem Renten-„Versicherung“s-Trugschluß aufgeräumt (der übrigens genauso verbreitet ist wie der Arbeitslosen-„Versicherung“s-Trugschluß, den man auch erst bemerkt, wenn man wirklich arbeitslos wird), sondern auch gleich mit dem Un-Sinn der sog. Rentenlücke – und noch mehr … allen viel Einsicht und Vergnügen! 😉
Eine Anmerkung sei noch gestattet:

alle Prognosen sind in ihrem Resultat stets vollständig abhängig von den sog. „Randbedingungen“, d.h. von den „stillschweigend“ vorausgesetzten Entwicklungen, wie man meint, daß sie eintreten könnten – und damit ein hervorragendes Instrument, jedes beliebige gewünschte Ergebnis zu erhalten – eben durch die Wahl „passender“ Randbedingungen …
Luckyhans, 23. Oktober 2015
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WOGOPOLOGIE

Ich habe heute an der äussersten Hülle der WOGOPOLOGIE geschnüffelt, es ist somit klar, dass mein Kommentar wenig Aussagekraft hat.

Es geht, kurz und salopp ausgedrückt, darum:  (mehr …)

Konflikte und Krisen / Raub und Verbrechen

Was ich immer so lese. Ukrainekonflikt. Konflikt in Jemen. Konflikt wegen Inseln im Pazifik. Konflikt Konflikt Konflikt.

Ich könnte, um ehrlich zu sein, den Schreibern jedesmal eine watschen, denn sie wirken entweder böswillig subversiv, oder sie sind dumme Nachplapperer.

Was ist ein Konflikt.

Beispiel. (mehr …)

Kultur / Essay

„Dieses Volk verfügt über eine hohe Kultur.“

„Die Kulturlosigkeit jener Menschen ist sprichwörtlich.“

„Kultur? Das ist Musik, Dichtung, Malerei.“

Immer wieder stolperte ich während eines ziemlich langen Lebens über solche Aussagen. Ich konnte nie was damit anfangen. (mehr …)

Multikulti – Was ist das Ziel?

Weiter unten folgt ein Beitrag aus der Keltisch-Druidischen Glaubensgemeinschaft zu diesem Thema, deren Wahlspruch lautet: „Handle an allen Wesen und in und an allen Dingen so, wie Du an Dir selbst gehandelt haben möchtest.“ – Lesen wir mal, ob sie sich auch bei diesem sensiblen Thema an ihre eigenen Grundsätze halten… 😉

Luckyhans, 25.05.2015
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Liebe Freunde,
es beginnt wieder die Urlaubszeit. Viele Deutsche lieben es, in die Sonne zu fahren sich zu erholen und zu entspannen und fremde Kulturen kennenzulernen. Aber wie lange wird es noch Völker mit eigener reiner Kultur geben?

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Die Konzept-Falle

Dem Wunsch unseres verehrten Blockwarts folgend, soll hier der Versuch begonnen werden, sich mit dem hochgelobten Buch des Herrn Starkmuth etwas näher zu befassen, ohne daß daraus auch gleich wieder ein Buch wird. Damit ist zwangsläufig eine gewisse Oberflächlichkeit gegenüber dem Buch bedingt, für die von Anfang an um Verständnis gebeten wird.

Allerdings ist bekannt, daß eine Prozeßsicht mir weitaus vernünftiger und logischer erscheint: statt einer (statischen, oft auch „objektiv“ genannten) „Realität“ (von lat. „res“ = das Ding) gibt es da nur Vorgänge, die wir auch nur an ihren Wirkungen erkennen können, welche wir beschreiben können. (daß wir beim Betrachten schon auf die jeweiligen Prozesse einwirken, war ja bereits geklärt worden)
Daraus besteht dann unsere „Wirklichkeit“ – und das ist eine grundsätzlich zu JS verschiedene Sichtweise.
Jeder darf beim Lesen des Buches selbst überlegen, ob und wo in JS’s Texten „real“ durch „wirklich“ und „Realität“ durch „Wirklichkeit“ ersetzt werden kann – und wo nicht. 😉

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werte beurteilende

Ausgehend von der in jedem Falle richtigen Mahnung, andere Menschen und ihre Handlungen nicht zu verurteilen, kamen wir zu der unterschiedlichen Auffassung, entweder urteilsfrei zu bewerten oder wertfrei zu betrachten.

Dies hatte uns zu der Erkenntnis geführt, daß wir alle mit einer vielfältig bedingten, umfassenden Voreingenommenheit an alle Fragen und Probleme herangehen.
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Unsere Wahrnehmung

Wenigstens zu uns selbst sollten wir offen und ehrlich sein.
Denn es bringt nichts, wenn wir uns selbst etwas vormachen.

Dies betrifft in erster Linie unsere Wahrnehmung, d.h. wie wir mit unseren Sinnesorganen und Meßgeräten diese Welt wahrnehmen.

Wir hatten hier schon mehrfach darauf hingewiesen, daß unsere Sinnesorgane nur einen sehr schmalen Bereich der jeweils möglichen Wahrnehmungsspanne abdecken.

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Klare Worte (3)

Wir wollen nochmal auf die unlängst mit schöner Klarheit geäußerten Grund-Prinzipien der anglo-amerikanischen Politik zurückkommen. Diese Frage wird uns wohl solange beschäftigen, wie sie ungelöst uns Deutsche in den Fängen des Prügelknechtes der internationalen Finanzoligarchie festhält.

Wir haben hier ein sehr schönes lockeres Gespräch des Historikers Prof. M.-F. Vogt mit Peter Haisenko, der uns unlängst mit seiner profunden Einschätzung zum Mordfall MH-017 versorgt hatte.
Da geht es auch um Sprache, um das Denken und um viele andere mit dem Thema verbundene Aspekte – für alle unsere Freunde ein „gelungenes Mahl“ – meint Luckyhans.
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Deutschlands Unfreiheit im Westen und die Panik der USA vor der deutsch-russischen Freundschaft

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präzise Wortwahl

Sprache ist ein Ausdruck unseres Denkens, sie zeigt, wie es im „Gehirnkasten“ eines Menschen aussieht: aufgeräumt oder durcheinander, klar oder neblig.

Wer sich genau ausdrücken will, achtet sehr auf eine präzise Wortwahl, damit die Sprache auch wirklich Mittel zur Kommunikation (und nicht Mittel zur Verschleierung und Verdummung, wie in „unseren“ Lügenmedien) ist – denn das ist nur der Fall, wenn wir auch richtig verstanden werden.

Denn gesagt ist noch nicht gehört, gehört ist noch nicht verstanden, verstanden ist noch nicht akzeptiert, und so weiter…

Manchmal ist es ganz sinnvoll, sich einige Doppelsprech-Mogeleien der Lügenmedien ins Gedächtnis zu rufen und ein wenig genauer zu betrachten.

Genau dafür hat  der N8wächter einen Text (Link zum Quelltext) von Matthew Reece übersetzt – die wenigen übersetzungsbedingten nicht ganz korrekten Aussagen wollen wir nutzen, um unser Denkvermögen ein wenig zu „schärfen“.  😉
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25 Propaganda-Phrasen von Staatsgläubigen und wie man sie widerlegt

Ein Beitrag vom Nachtwächter am 17.03.2015


Von Matthew Reece

In Gesprächen über den Staat gibt es eine Reihe von Aussagen, von der die eine oder andere in fast jeder Diskussion Anwendung findet. Dies soll keine ermüdende Auflistung dieser Aussagen sein, aber sie führt doch fünfundzwanzig der beliebtesten Aussagen auf, die von Staatsgläubigen gerne für ihre Argumentation benutzt werden.

Da Propaganda die Tendenz zur Wiederholung hat, unterliegen einige dieser Aussagen den selben logischen Trugschlüssen und werden entsprechend ähnliche Widerlegungen haben. Folglich sind die Aussagen in einer Art geordnet, in der frühere Widerlegungen auch für einige spätere Aussagen gelten.

1. ”Unsere Regierung”

”Unsere” ist die besitzanzeigende Form von ”Wir”. Diese Aussage setzt voraus, dass ein Kollektiv existiert und im Besitz der Regierung ist, was dann ein weiteres Kollektiv wäre. Zu existieren bedeutet, eine konkrete, spezielle Form in der physischen Realität zu haben. Zu behaupten, dass abstrakte Objekte existieren, bringt die Frage mit sich, wo sie existieren; worauf es keine Antwort gibt, denn es gibt keine empirisch beobachtbare Entität.

Zu sagen, dass Kollektive existieren, erfordert die Frage, welche physische Form sie annehmen, da ja alle verfügbaren physischen Formen von den Personen besetzt sind, von denen gesagt wird, dass sie das Kollektiv ausmachen. Folglich gibt es kein ”Uns”; es gibt nur dich, mich und jede andere Person. Aus dem gleichen Grund existiert auch die Regierung nicht; jede Person, jedes Gebäude, jede Waffe, etc. existiert. Entsprechend ist die Aussage ”unsere Regierung” bedeutungslos.

Dazu kommt, dass etwas zu besitzen auch bedeutet, dass man das Recht auf exklusive Kontrolle darüber hat. Wesentlicher Bestandteil dieses Rechts ist das Recht, etwas was man physisch besitzt, auch zu zerstören. Da Regierungen uns dazu zwingen jene Bürger aufzuhalten, die versuchen den Staat physisch zu zerstören, sind die Bürger de facto nicht Besitzer einer Regierung.

2. ”Wir sind die Regierung”

Diese Aussage verwechselt die Gesellschaft mit der Regierung, was ein ernstzunehmender Fehler ist. Genau wie die Verwechslung eines gesamten menschlichen Körpers mit einem in diesem Körper wucherndem bösartigen Tumor.

3. ”Der Gesellschaftsvertrag”

Ein rechtskräftiger Vertrag bedarf des ehrlichen Angebots und der freiwilligen Zustimmung, ohne Zwang oder Betrug. Der Gesellschaftsvertrag wird diesem Standard nicht gerecht, denn der Staat wird gegen jeden Gewalt einsetzen, der sich nicht freiwillig dem Gesellschaftsvertrag unterwirft. Der Staat löst sich auch nicht automatisch auf, wenn er seine Verpflichtungen aus dem Gesellschaftsvertrag nicht aufrecht erhält, also ist das Angebot unehrlich, sofern es überhaupt stattfindet. Also kann der Gesellschaftsvertrag auch nicht als rechtskräftiger Vertrag angesehen werden.

4. ”Unser Führer”

In Sachen Staat reden wir nicht einfach von irgendeinem Führer, sondern von einem Regenten. Niemand besitzt den Regenten und der Regent gibt fälschlicherweise vor, jene zu besitzen die er regiert, genau wie der Regent vorgibt, die exklusive Kontrolle über die Regierten zu haben, obwohl er keine logisch vertretbare Basis dafür hat. Also ist der Führer nicht ”unserer”.

5. ”Der Führer der freien Welt”

”Die freie Welt” existiert nicht; jede Person als Individuum existiert. Nochmal, wir sprechen hier von Regenten, nicht von Führern. Freie Menschen haben keine Führer, sie regieren sich selbst.

6. ”Du musst unsere Führer nicht mögen, aber Du solltest sie respektieren”

Respekt muss man sich verdienen. Gewalt gegen Menschen zu befehlen, um sie zu kontrollieren, ist kein tugendhaftes Verhalten, also ist es keines Respekts würdig.

7. ”Du musst den Präsidenten nicht mögen, aber Du solltest das Amt des Präsidenten respektieren”

Das Amt des Präsidenten, wie jeder Teil irgendeiner Regierung, ist eine gewalttätige, kriminelle Institution. Gewalttätige Kriminalität ist des Respekts unwürdig.

8. ”Unser Militär”

Wenn das Militär ”unseres” ist, dann sollten ”wir” in der Lage sein, die exklusive Kontrolle über es auszuüben. Aber ”wir” kommandieren weder das Militär, noch haben wir die Freiheit, es abzuschaffen. Demnach ist es nicht ”unseres”; es ist ein Werkzeug der herrschenden Klassen, um es für die Bürger sehr schwierig zu machen, die Regierung gewaltsam zu stürzen.

Und es bildet die letzte Verteidigungslinie für den Staat in Form des Kriegsrechts, sollten die Bürger Erfolg damit haben, die Regierung mit Gewalt abzusetzen und stellen eine Abschreckung für andere Herrscher in anderen Teilen der Welt dar, die danach trachten könnten, den Staat zu übernehmen und die Steuer-Basis für sich selbst zu beanspruchen.

9. ”Wir müssen die Welt sicher machen, für die Demokratie”

Demokratie ist zwei Wölfe und ein Schaf, die darüber abstimmen, wer gefressen wird. Diese Art Verhalten sollte nicht zugesichert werden, es sollte gefährlich für die Wölfe sein, den Schafen Widerstand zu leisten. Manche mögen sagen, dass es das ist, was eine konstitutionelle Republik ausmacht, aber das ist falsch.

Eine konstitutionelle Republik ist drei Wölfe und ein Schaf, die über den Abgeordneten unter ihnen abstimmen, der bestimmen soll, wer gefressen wird. Zu behaupten, dass die Einrichtung einer konstitutionellen Republik den negativen Aspekten der Demokratie entgegenwirkt, wäre das selbe wie zu behaupten, dass man einen Kuchen mit zwei Lagen Schokolade auf magische Weise in etwas verwandeln kann, was keine Schokolade enthält.

10. ”Du musst nicht mögen, was die Polizei/das Militär tut, aber Du solltest sie unterstützen”

Nochmal, Respekt muss man sich verdienen. Genau so, wie das Befehlen der Gewaltanwendung gegen das Volk, mit dem Ziel es zu kontrollieren, keinen Respekt verdient, ist auch das Ausführen derartiger Befehle nicht tugendhaft. Entsprechend verdient es keinen Respekt.

11. ”Die Heimat/Unsere Nation”

Da ausschließlich Personen zu Handlungen fähig sind, können auch nur Personen rechtmäßig etwas besitzen. Es gibt kein öffentliches Eigentum; es gibt nur privates Eigentum und Eigentum, welches gestohlen wurde, oder auf das auf andere Art durch Agenten des Staats zugegriffen wurde. Entsprechend gibt es keine Heimat, oder Nation, denn so etwas bedarf eines gemeinsamen Besitzes.

12. ”Nationale Verteidigung/Sicherheit”

Etwas wie nationale Sicherheit gibt es nicht, außer die Sicherheit jeder einzelnen Person, denn es gibt keine Nation abseits jeder einzelnen Person.

13. ”Das ist das Gesetz”

In einer staatsgläubigen Gesellschaft sind Gesetze eine Ansammlung von Meinungen, niedergeschrieben von Soziopathen die es geschafft haben, entweder einen Popularitäts-Wettbewerb zu gewinnen, oder ihre Mitbewerber zu ermorden und dann mit vorgehaltener Waffe von kostümierten Schlägern dazu gezwungen wurden.

Die Implikation der Aussage ”das ist das Gesetz” ist, dass der Stand der Dinge sowohl notwendig als auch angemessen ist, anstatt grundsätzlich unlogisch und unmoralisch. Auch wird dadurch vermittelt, dass das Gesetz irgendwie sakrosankt und unveränderlich ist, was eindeutig falsch ist, weil die vorgenannten Soziopathen regelmäßig die Gesetze ändern und routinemäßig selbst die Gesetze missachten, die sie für alle anderen beschließen.

14. ”Zu wählen, ist Deine Stimme in der Regierung”

Diese Aussage geht davon aus, dass es keinen Wahlbetrug gibt, dass Wahlzettel korrekt gezählt werden, dass Wahlergebnisse nicht von Gerichten abgeändert werden können und dass Politiker das machen, was die Wähler von ihnen erwarten. Jede dieser Annahmen hat bestenfalls eine unerfüllte Last der Beweisführung und hat sich schlimmstenfalls bei etlichen Gelegenheiten als falsch erwiesen.

15. ”Wählen ist erste Bürgerpflicht”

Eine rechtmäßige Pflicht kann nur durch einen rechtmäßigen Vertrag zustande kommen. Es gibt keinen Vertrag, der eine derartige Pflicht erschaffen könnte. Dazu kommt, dass es keine rechtmäßige Verpflichtung zur Ausführung einer unmoralischen Handlung geben kann. Wählen ist unmoralisch, da es dazu beiträgt, dass gewalttätige Regenten auf friedliebende Menschen losgelassen werden und Institutionen den Anschein von Legitimität gibt, die sie nicht verdienen.

16. ”Wenn Du nicht wählst, hast Du auch kein Recht Dich zu beschweren”

Das ist vollkommen falsch. Menschen, die nicht wählen, sind die einzigen, die ein Recht zur Beschwerde haben. Jene, die für Menschen votieren die dann Wahlen gewinnen, heißen Politiker und ihre Lakaien gut, die im Namen des Gesetzes Handlungen begehen, für die Sie oder ich bestraft werden würden, wenn wir sie begehen würden.

Jene, die jene Menschen wählen, die die Wahlen verlieren, mögen nicht nicht im gleichen Umfang stellvertretend verantwortlich für die Verbrechen der Staatsagenten sein, aber die Teilnahme am System hilft bei der Erschaffung einer scheinbaren Rechtmäßigkeit für etwas, was grundsätzlich gesetzwidrig ist.

17. ”Das Gemeinwohl / Das Wohl der Gesellschaft”

Gesellschaft, oder ”die Öffentlichkeit”, existiert nicht. Jede einzelne Person existiert. Als solches gibt es also kein Gemeinwohl, oder das Wohl der Gesellschaft. Es gibt nur das, was gut für den Einzelnen ist.

18. ”Für die Kinder”

Jene die die Staatsgewalt ausüben, unterwerfen Kinder einer aufgezwungenen Indoktrination, die sie mit kaum verwertbaren Fertigkeiten zurücklässt und die Fähigkeit der Eltern einschränkt, als geeignete Beschützer zu fungieren. Sie scheren sich um die Kinder zu keinem anderen Zweck, als sie als Mittel für die Aufgabe von mehr Freiheit zu benutzen und sie als Staatseigentum anzusehen.

19. ”Regierung ist notwendig”

Dies ist eine Behauptung, die des Beweises schuldig ist. Als solche steht diese Behauptung ohne Logik oder Nachweis einfach nur im Raum und darf daher auch ohne Logik oder Nachweis zurückgewiesen werden.

20. ”Anarchie ist Chaos”

Das Word ”Anarchie” kommt vom griechischen ”αναρχος” und bedeutet: ”ohne Herrscher”, oder genauer gesagt: ”ohne, dass jemand die Führung übernimmt”. Es ist nicht gleichbedeutend mit der Abwesenheit von Ordnung, Regeln, oder Struktur. Der Staat ist dagegen Chaos plus Organisation.

21. ”Steuern sind der Preis für eine zivilisierte Gesellschaft”

Das ist genau falsch. Steuern sind der Preis für das Versagen eine zivilisierte Gesellschaft, basierend auf freiwilligen Lösungen, zu erschaffen und die Höhe der Besteuerung entspricht dabei dem Umfang des Versagens.

22. ”Steuern zahlen ist Bürgerpflicht”

Besteuerung ist unmoralisch, da es gegen das Nicht-Aggressions-Prinzip, die privaten Grundbesitzrechte und die Freiheit der Gesellschaft verstößt. Es kann keine legitime Pflicht geben, sich der Unsittlichkeit zu fügen.

23. ”Wir schulden es uns selbst”

Das würde uns gleichzeitig zum Gläubiger und Schuldner machen. Dies ist ein Widerspruch, also ist es falsch.

24. ”Wir werden sie zur Rechenschaft ziehen”

Dies steht im Widerspruch zur Natur des Staates. Der Staatsapparat erlaubt einigen Menschen Dinge zu tun, die normalerweise für jeden von uns verboten sind. Folglich ist es deren Ziel, der Verantwortung für das Verüben von Verbrechen aus dem Weg zu gehen. Die Meidung der Verantwortung ist das Gegenteil von zur Rechenschaft ziehen.

25. ”Wer soll die Straßen bauen?”

Wenn wir die Sklaven befreien, wer wird dann die Baumwolle pflücken? Es ist egal. Was wichtig ist, ist dass Sklaverei moralisch nicht gutzuheißen ist. Genauso ist es mit Regierungen und der Frage, wer in deren Abwesenheit die Dienstleistungen erbringt.

Darüber hinaus ist es auch gar nicht nötig, die richtige Antwort auf eine Frage zu kennen um zu wissen, dass eine bestimmte Antwort falsch ist. Und wer wird die Todeslager bauen? Der Staat erbringt auch nicht zu tolerierende Fehlleistungen, die mit fast absoluter Sicherheit bei seiner Abwesenheit nicht vorkommen würden.

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Hier der Link zur englischsprachigen Original-Quelle.

Luckyhans, 18.3.2015

44% der Studentinnen sind weiblich / Textatelier Hess von Biberstein

Walter Hess schreibt mir aus der Seele.

Liebe(r) LeserIn, du ahnst richtig, worum es geht. Es geht um die Gleichmacherei von Sexus und Genus, welche gefälligst Jede(r)mannfrau sich zu beugen habe. Vielleicht magst du, liebe(r) LeserIn einen gepfefferten Text über dieses Thema lesen? Du findest ihn unten, hineinkopiert, oder du findest ihn auf dem Blog Textatelier ->hier.

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Im gleichen Atemzug lade ich dich ein, das Textatelier zu besuchen. -> hier

Es beinhaltet Rosinen wie die hier eingestellte Abhandlung, doch hauptsächlich beleuchten die hochkarätigen Autoren Themen, wo wiit über de schwiizerischi Tällerrand useluege.

Als Appetittanreger eine willkürlich herausgepickte Folge von Artikelthemen: (mehr …)

Fiile Negationen / Logik

Ich lese in Info.kopp-verlag: 

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat die Berufung Polens gegen ein Urteil gegen das Land bestätigt. Polen war im Juli 2014 verurteilt worden, weil es nach Ansicht des Gerichts an der illegalen Inhaftierung zweier Gefangener in einem Geheimgefängnis beteiligt war, das der amerikanische Geheimdienst CIA im Rahmen des US-Folterprogramms nutzte. Das Urteil ist jetzt rechtskräftig, und Polen muss nun zügig seine eigenen Ermittlungen abschließen und Schadensersatz zahlen.

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Da muss ich erst mal meinen Rausch ausschlafen, um die affirmative Botschaft, verschlüsselt durch x Negationen rauszufiltern.

Also: (mehr …)

Mittels Schlaganfall Englisch lernen

…soeben bei Taki einen Bericht gelesen -> hier

da wird erzählt, dass eine betagte Chinesin, der englischen Sprache nicht fähig, nach einem Schlaganfall ihre Muttersprache vergessen habe, dass sie aber seither englisch beherrsche. (mehr …)

Luckys Nachtgedanken (2) – Sprache und Information

„Denk ich an DEUTSCHLAND in der Nacht…“ schrieb 1844 Heinrich Heine in Paris. Ein deutscher Dichter, sein Vaterland liebend, gezwungen im Ausland zu leben, weil wegen seiner scharfzüngigen Artikel verfolgt.
Luckyhans
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Günther Schermann / Kornkreise sind Botschaften

Dass Kornkreise nicht mit üblich menschlicher Technik gemacht sind, schliesse ich alleine schon daraus, dass die Halme nicht mechanisch geknickt, sondern in einem Verfahren umgelegt sind, dass sie weiter leben.

Günther Schermann erzählt in herzerfrischender Art ein kleines Bisschen von seiner Forschungsleidenschaft.

Ich bin durch Ewald draufgekommen – danke, Ewald.   http://ewald1952.wordpress.com/2014/08/01/zeit-zum-aufwachen-71/

thom ram, 01.08.2014

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„Diese Idee hat hohe Akzeptanz“, aus der Sprackschuhl thom ram

Zum krönenden Tagesabschluss erlaube ich meinem Oberlehrer, sich mal wieder ungefragt in Szene zu setzen.

Das Unwort „Akzeptanz“, meines Wissens von einem obergescheiten schweizerischen Magistraten kreiert, scheint mir einem falsch gewundenen Gehirn entfahren zu sein, ich kann mir eine solche Missgeburt nicht anders erklären.

Was mit diesem Wort eines rumgeschwafelt wird von Leuten, welche dabei wohl meinen, sich besonders trefflich auszudrücken…

Also.

Wenn einer sagt: „Diese Idee hat hohe Akzeptanz“, dann will er in Wahrheit damit sagen: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Leute diese Idee akzeptieren werden.

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Niedrige Akzeptanz zeugt von Niveaulosigkeit, aus der Sprackschuhl thom ram.

Weil ich Oberlehrer bin, will ich belehren. Eigentlich will ich immer erst mich selber belehren. Ich grüble bis ich’s hab, aber dann sollen die anderen es auch haben. Halt doch Oberlehrer.

Das geht so: Ich höre das Wort ” niveaulos”. Das regt mich auf. Ich höre hin, stelle erst mal fest: Es regt mich auf, da stimmt was hinten und vorne nicht. Das ist unlogisch voll verrückt, regt mich fürchterlich auf, weil es nicht stimmt und weil ich erst mal nicht drauf komme, was warum wieso es nicht stimmt.

Es gibt ein zweites Wort, es heisst “Akzeptanz”, von einem CH Volksvertreter geschaffen. Das ist auch ein so’n Unwort. Darauf komm ich später mal.

Also niveaulos.

Wer jemanden oder irgendwas als Niveaulos bezeichnet, will zum Ausdruck bringen, dass der Jemand oder das Irgendwas irgendwelchen Ansprüchen nicht oder zu wenig genügt. In Anzeigen schreiben die Leute dann: “Gesucht: Nivauvoller Herr” – als Kehrseite.

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Es machte Sinn, dass er sich in keinster weise entschuldigte, aus der Sprackschuhl thom ram.

Jetzt will ich anprangern, nämlich Dummheiten anprangern, welche so gescheite Leute klugscheissend von sich geben. Wer seine eigene Sprache nicht bedenkt, wer nicht reflektiert, was er an Worten in Tat und Wahrheit aus dem Munde fallen lässt, wie kann ich ihm zutrauen, dass er überhaupt jemals etwas be- denkt und re- flektiert? Achte deiner Sprache…

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A) In keinster weise.

Als ich vor 10 Jahren erstmal “in keinster weise” aus dem Munde eines Freundes hörte, lachte ich mich kapott, denn ich hielt das für einen bewusst getätigten Sprachwitz. Nix da. Er wollte ohne jeden Humor darlegen, dass etwas “in keiner weise” richtig sei.

Kein ist kein. Wenn “kein” da ist, ist nichts da. Weniger als nichts gibt es nicht. Wer meint, nichts steigern zu können, leidet an Hirnriss.

Von allen Seiten schlägt mir der Unsinn entgegen: “Es leuchtet mir in keinster weise ein.” “Dies ist in keinster weise gerechtfertigt.”

Dümmer geht’s nümmer.

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Macht, Machtmissbrauch und Gewalt

Weil viele mächtige Menschen ihre Macht missbrauchen, ist „Macht“ schlechthin in Misskredit geraten.

Ich rege an, die Begriffe wieder im ursrpünglichen Sinne zu denken und zu verwenden.

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Ich bin Baggerführer und verfüge damit über Macht.

Ich hebe mit dem Bagger die Grube für ein neues Gebäude aus.

Was war an meiner Macht schlecht? Meine Macht hat etwas Gutes erwirkt. Ohne die Macht des Baggers hätte ich zwei Monate pickeln und schaufeln müssen.

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Ich bin Baggerführer und verfüge damit über Macht.

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Sprache als Machtinstrument

Sprache als Machtinstrument

Heute wollen wir den Mißbrauch der Sprache als Machtinstrument betrachten, darunter die Bereiche: Werbelügen, manipulative Machtkonzepte (Schuld, Sünde, Erfolg), „Fach-Chinesisch“, Zerstörung der deutschen Sprache (von außen: Anglisierung, Verprimitivierung; von innen: Rechtschreibreform, Phrasen rund um die Uhr), „Neusprech“ (das Gegenteil ist wahr) – abschließend werden Schlußfolgerungen für einen sauberen Umgang mit der Sprache angeboten.

Sprache lebt, sie entwickelt sich ständig weiter – neue Wörter entstehen, andere werden nicht mehr verwendet – meist weil der bezeichnete Gegenstand nicht mehr in Gebrauch ist. Die Dynamik dieses Vorganges hat in den vergangenen Jahren zugenommen – bis hin zu dem jetzigen Zustand, da Sprache zielgerichtet für bestimmte Zwecke mißbraucht wird.

Größter „Schädling“ ist hier die Werbung in allen Medien. Werbung als solche ist schon sehr fraglich – sie stellt bestimmte Eigenschaften eines Produktes in den Vordergrund und verheimlicht gezielt die Schwächen und Nachteile desselben – von „Information“ kann hier also nur sehr bedingt die Rede sein.

Ein gutes Produkt braucht keine Werbung, es „verkauft sich von selbst“ – das bedeutet: jedes Produkt, das beworben wird, muß beworben werden, weil es so schlecht ist.

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