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Egerkingen Schweiz / Auf dem Schulareal ist Schweizerdeutsch oder Deutsch Pflicht

Man kennt die Situation. Ausländerkinder tun sich zusammen und schikanieren Einheimische, welche etwas „besonders“ sind und welche sich wegen vererbter und anerzogener Beisshemmung schwertun, sich ordentlich zu verteidigen.

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Die Schulleitung Egerkingen / SO / Schweiz trifft nun eine simple Massnahme. Auf dem Schulareal ist Deutsch / Schweizerdeutsch Pflicht, jede andere Sprache verboten.

Blauäugig lebensfremde Tanten und universitätsverbogene Elfenbeinturmprofessoren werden aufschreien. Diskriminierung! Rechtslage nicht beachtet! Schikanierung der Ausländer! SVP – Rechtsextrem! Wo sind die Lehrer? Lehrer müssen schlichten und Eltern schulen! Undsoweiterundsoweiter.

Ich sage: Wer nie selber im Schulhaus mit Immigranten gearbeitet hat, halte die Schnauze.

Und ich sage, was für die Regelung in Egerkingen spricht:

Wer beabsichtigt, sich in einem Gastland lange aufzuhalten, der muss sich integrieren. Wer das nicht tut, legt die Basis für Unfrieden. Integration ist Pflicht. Wo nun  sollen Ausländer die Landessprache lernen, wenn nicht im Umgang mit den Einheimischen? Und wozu ist Schule da? Zum lernen oder um dauergestreichelt zu werden oder was? Das Gebot, auf dem Schulareal die Landessprache sprechen, unterstützt die Verständigung zwischen Einheimischen und Zugewanderten und muss weltweit eingeführt werden.

Weltweit?

Ja, weltweit. Egerkingen macht, was weltweit eingeführt werden wird.

Egerkingen wird in naher Zukunft bespuckt werden, bespuckt von Ignoranten und von denen, welche Bürgerkrieg statt Bürgerfrieden wollen.

Egerkingen schreite stolz voran. Andere Gemeinden werden folgen. Garantiert.

Dass etwas „besondere“ Einheimische durch die Massnahme etwas weniger schikanierbar sind, das betrachte ich als sehr gut und wichtig. In der Tat ist es jedoch schöner Nebeneffekt des Hauptgewinnes.

Der Hauptgewinn: Förderung der Integration durch Landessprache lernen.

An die Lehrer.

Ich als alter Schulmeister weiss wohl. Es ist Schei33e, auf dem Areal als Kontrolleur rumzugehen und Kinder, welche gegen die Regel verstossen, ranzunehmen. Wenige Lehrer tun Solches gerne. Und wir haben mit den gegebenen Realitäten zu leben, wir kommen nicht drum rum.

Darum ist es gut, sich Strategien auszudenken. Beispiel. Ein paar einfache Taschenspielertricks lernen. Gelegentlich einen zum besten geben. Manch verbogenes  Kind wird dir danach aus der Hand fressen, dich „gut“ finden und damit ist das Feld offen, der Kontakt von Mensch zu Mensch geknüpft, und Gebote und Verbote, die regelt man am Rande mit Augenzwinkern.

Der NZZ sei Dank für die gute, weil nicht wertende Berichterstattung:

http://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/keine-fremdsprachen-auf-dem-pausenplatz-deutschbefehl-an-der-primarschule-ld.4630

thom ram, 05.02.2016

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7 Kommentare

  1. Texmex sagt:

    Trittst im Morgenrot daher…
    Die neue Rolle der Schweiz?

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  2. thomram sagt:

    @ Mex

    Ich bin gegenüber Allem in meinem Papaland sehr kritisch. Was aber gut ist, ist gut, und dann schwäche ich das Gut nicht ab, weil es „aus meinem eigenen Stall“ stammt, sondern lasse es leuchten.

    Wenn ich zum Beispiel die Kompetenzen der Gemeinden betrachte, fällt die BRD höllentief durch. Entmachtet sind sie. In der Schweiz gibt es in kleinen Orten die Volkslegislative, die Gemeindeversammlung, die kann über Projekte abstimmen, die Jahresrechnung besprechen und durchaus auch abschmettern. In grössern Ortschaften sind die Bürger durch ein vom Volk gewähltes Parlament vertreten, weil Versammlungen mit mehr als ein paar hundert Menschen unhandlich werden. Zu viele wollten müssten zu viel sagen.

    Die Schwäche: Mehrheitsbeschlüsse.
    In einem reifen Volke, da werden Probleme exakt so lange friedlich argumentativ beleuchtet, bis Eintracht herrscht und Einstimmigkeit. Das kann auch mal Wochen und Monate dauern, keine Frage. Aber es wird als das Gelbe vom Ei gepflegt und gefeiert werden.

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  3. luckyhans sagt:

    Sprache beeinflußt das Denken, spiegelt selbiges, ist Ausfluß desselbigen.
    Daher ist es für jeden Integrationswilligen ein inneres Bedürfnis, sich die Sprache des Landes möglichst schnell und umfassend anzueignen, wenn er jemals verstehen möchte, wie die Menschen um ihn herum so „ticken“.
    Trifft übrigens für alle Menschen in allen Ländern zu…
    Alles entgegenlautende Gerede ist sinnloses „Gutmenschen“-Gesabber.

    Daneben (!) ist es natürlich sinnvoll, im kleinen Kreise der Landsleute die Muttersprache und -Kultur hochzuhalten – klar. Da ist Balance zu wahren – das bestätige ich als 5 Jahre in der Fremde gelebt Habender gern… 😉

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  4. Skeptiker sagt:

    @luckyhans

    Die Sprache ist wohl am Besten.

    Gruß Skeptiker

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  5. Texmex sagt:

    @Thomram
    Ich habe es als rhetorische Frage in den Raum gestellt.
    Es kann ja durchaus sein, dass sich auf Gemeindeebene etwas in die richtige Richtung bewegt.
    Wofuer steht die Schweiz bis heute?
    Auf „Weltebene“ fuer den Geldhort der Welt!
    Wer sichert das? (Un)Kompetente Bundesraete? Was sind/waren denn die Kompetenzen selbiger? Widmer-Schlumpf- unbekannt. Leuenberger -Schwamm drueber. Sommaruga- Klavier spielen. Leuthard – 150 Paar Schuhe ausfuehren.
    Schneider-Amman – Proporz einhalten. Darbelles kann franzoesisch. Blocher spielt den Feind, das kann er gut. Hat von Wirtschaft Ahnung- deshalb innerhalb des Rates angefeindet.
    In den mehr als 10 Jahren, die ich als Beobachter dort lebte, entstand fuer mich der selbe Eindruck, den die Hochverraeter in Berlin und auf der Landesebene auf mich machen! Leider. Trotz graduell anderer Gewichtung. Kosmetik.
    Jetzt zur Gemeinde und zum Kanton:
    Partiell sicher richtig, was Du schreibst.
    Aber schon bei der Gemeinde und ganz sicher beim Kanton werden Extrawuerste finanzieller Art gebraten. Oder glaubst Du, dass z. B. bei der Ansiedlung des Kriminellen Chodorchowski in Rapperswil das Volk gefragt wurde, ob es sich solch eine Laus in den Pelz setzen lassen will? Und wenn, dann wird das mit den zu erwarteten Steuerstutz angeheizt, egal wie es danach reell aussieht. Und der Kanton St.Gallen geht da ja noch! Das alles weisst Du genau so gut wie ich oder besser. Alles nur ein Beispiel.

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  6. thomram sagt:

    @ Texmex

    Was du über schwiizer Politiker schreibst, trifft aus meiner Sicht zu.

    Dass Steinreiche in Schweizer Gemeinden leben dürfen, ist in Ordnung. Dass sie eine verhältnismässig lächerliche Pauschalsteuer zahlen, ist ein Verbrechen. Dass die Menschen an der Gemeindeversammlung oder ihre Delegierten im Parlament das dulden, stellt ihnen das Zeugnis aus: Verhalten wie die drei Affen.
    Und es gärt. Solcherlei wird ausgerupft wie vampiristische Pflanzen.

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  7. Texmex sagt:

    @ Thomram
    Ich habe auch nichts gegen das Wohnrecht von „Steinreichen“ oder „Wenigersteinreichen“. Dafür wurden ja die Bilateralen ausgehandelt.
    Ich kann mich nur an das Theater mit der Fremdenpolizei und der Gemeinde bei meinem Zuzug und dem meiner damaligen Freundin erinnern. Da ich finanziell gut dastand, gab es für mich keine Probleme, meine Freundin ohne Job wurde regelrecht gemobt. Erst massive Intervention meinerseits bereinigte die Situation, da ich dann finanzielle Garantien übernahm.
    Die Gemeinde war zutiefst verängstigt, dass wir einen Stutz aus ihrem Säckel hätten haben wollen.
    Meine Steuerfränkli haben sie dann aber sehr gerne genommen, die Heuchler. Der Gesetzestext war ihnen scheixxegal. Und wie das Beispiel des Kriminellen Ch. zeigt, gilt das bis heute.
    Mögest Du recht haben, das sich das Gebahren ändert, es ist allerdings tief, tief in der schwiizer Mentalität verankert.

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