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Pionierdenken – Pranger

Wie schon öfter, übernehmen wir heute wieder den dieswöchigen „Pranger“ von Michael Winkler im Volltext, aus bekanntem Grunde.
Einige Themen sind auch hier auf bb schon angesprochen worden.
Jedenfalls Dank an den Autor für die klaren Worte und die damit verbundenen Denkstupser!

Luckyhans, 20.11.2015
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Pionierdenken

(18.11.2015)

Es geht in diesem Artikel nicht darum, zu denken wie ein Pionier, es geht darum, ein Pionier des Denkens zu sein. Um es gleich vorweg zu nehmen: die meisten Menschen sind dazu nicht in der Lage. Dabei ist es gleich, ob sie es nicht wollen, nicht können oder nicht wagen. Der Pionier der Gedanken wagt sich hinaus in unkartiertes Gelände, geht an die Grenzen dessen, was Andere gedacht haben, und schreitet über sie hinweg.

Das hat nichts mit Elite zu tun oder mit geistiger Überlegenheit. Jeder mir bekannte Mensch denkt und hat Ideen, doch dies erfolgt im Rahmen seiner eigenen Interessen. Der Hobbybastler, dem ein ganz bestimmtes Vogelhäuschen vorschwebt, geht ebenfalls an Grenzen, betritt Neuland, aber eben kein geistiges Neuland. Der „einfache“ Handwerker muß ebenfalls Probleme lösen, auf die er nie zuvor gestoßen ist, für die keine fertigen Pläne in der Schublade liegen. Die ebenso „einfache“ Hausfrau muß überlegen, wie sie eine Hose flickt, einen Fleck wegbekommt oder aus dem, was sie im Haus hat, eine Mahlzeit zubereitet. Ohne diese kleinen Lösungen würde nichts passieren, würde sich nichts entwickeln.

Doch in wirklich neue Reiche des Denkens dringen diese Leute nicht vor. Sie sind tüchtige Bodenbewohner, die das Luftelement der Gedankenflüge nicht erschlossen haben. Dorthin wagen sich nur wenige. Diese Wenigen sind es, die unseren Planeten voranbringen, welche die gesamte Menschheit in neue Zeitalter führen. Dieses Pionierdenken ist die wahre Bürde des weißen Mannes. Die frühen Hochkulturen mögen beachtliche Dinge geleistet haben, doch sie sind über einen gewissen Stand nicht hinausgekommen. Sumer und Babylon, Indien und China, Mayas und Azteken – sie haben gelernt, Felder anzulegen, Steine zu behauen und Metalle zu gewinnen. Die Chinesen hatten Schießpulver, Porzellan und den Buchdruck vor den Europäern, um dann doch von den Europäern überholt zu werden. Europa hatte unter dem Ansturm der Hunnen zu leiden, mußte das Christentum verkraften, die Pest überleben. Aus dem dunklen Zeitalter hat sich Europa emporgeschwungen, und es waren deutsche Dichter und Denker, die das Neuland erschlossen haben.

Das Herz Europas hätte noch weitaus kräftiger zu schlagen begonnen, hätte es nicht den hundertjährigen Krieg gegen Deutschland gegeben, der immer noch nicht zu Ende ist. Der deutsche Geist liegt in Fesseln, Denk- und Meinungsverbote behindern seine Entfaltung, und es sind Denk- und Meinungsschulen, die diesen Geist binden, ihn in die Irre leiten. Geistlose Wissenschaften produzieren nichts mehr, sie ergehen sich nur in Schuldkomplexen. Die Philosophen tummeln sich auf plattgewalztem Gelände, anstatt neue Pfade ins Dickicht des Unbekannten zu schlagen.

Genderwissenschaften… Wie viele Frauen haben ihre ungeborenen Kinder umgebracht, um sich selbst „zu verwirklichen“? Ich will gar nicht behaupten, daß es nirgendwo eine Melanie-Gesine Seitenschneider-Beißzange gibt, die es tatsächlich geschafft hat, spirituelle Einsichten zu gewinnen, doch die Mehrzahl dieser Mörderinnen hat ein paar selbstgemachte Batik-Kleider im Schrank hängen, ein paar selbstgetöpferte Kübel und Figuren herumstehen. Sie sind den Lehren irgendwelcher Gurus gefolgt, haben Yoga-Kurse besucht. Und nichts, nichts, nichts davon wird Spuren hinterlassen. Die Selbstverwirklichung hat ihnen dss Mutterglück verwehrt. Es sind keine Kinder da, die den Namen ihrer Mütter ehren, nur Fleischklümpchen im Abfallkorb der Abtreibungsklinik. Sie mögen sich selbst verwirklicht haben, um den Preis, aus dem Gedächtnis der Menschheit vollständig zu verschwinden.

Gerade jene, die sich selbst als „alternativ“ bezeichnen, haben festgemauerte Ansichten. Gerade jene, die sich als tolerant bezeichnen, sind intolerant gegen alles, was nicht in ihr Weltbild paßt. Betrachten wir den Buchmarkt, finden wir dort Reiseberichte und Biographien, die uns Orte und Menschen schildern, aber keinerlei neue Gedanken enthalten. Viele Sachbücher beschreiben, was Sache ist, doch sie tragen nur zusammen, was die Autoren gefunden haben, ohne daraus Schlüsse zu ziehen. Romane mögen raffiniert und spannend geschrieben sein, durchaus lesenswert, und doch – der 97. Mörder im Frankfurter Bahnhofsmilieu ist nichts, was irgendwie zum Denken anregt. Sciencefiction läßt den Mörder auf einem fernen Planeten mit neuen Mordwerkzeugen agieren, doch es ist weiterhin derselbe Stoff. Da wird die Gegenwart in eine Zukunft extrapoliert, in der amerikanische Helden statt der Indianer Insektenwesen niedermetzeln.

Wer wagt es denn, eine wirklich alternative Zukunft zu denken? Die größte SF-Romanserie der Welt wurde 1961 in Deutschland herausgebracht. Die Auflage der „Groschenhefte“ hat die Milliarde längst überschritten, der Titelheld ist jedoch ein Amerikaner namens Perry Rhodan, Raumschiffe und Planeten tragen englische Namen. Immerhin, so ein Hyperimnestron oder antitemporales Gezeitenfeld sind ganz lustige Ideen, auf technischem Gebiet haben die Autoren ihre Hausaufgaben gemacht. Die Serie ist inzwischen in die ferne Zukunft abgedriftet, in ihr eigenes Universum, das mit unserem keine Gemeinsamkeiten mehr aufweist. Offenbar muß dies so sein, wenn eine Erzählung über alle Grenzen hinauswuchert.

Dieter Hildebrand hat einmal eine Einheit formuliert: Milliid pro Kilopub. Damit hat er den Ideenreichtum deutscher Professoren in ihren Publikationen beschrieben. Ideen pro Publikationen, und da er ganze Zahlen angeben wollte, rechnete er in Tausendstel Ideen (Milli-Id) pro tausend Veröffentlichungen (Kilo-Pub). Eine Idee auf eine Million Bücher ist nun doch etwas arg übertrieben, doch ich habe selbst schon Bücher nach hundert Seiten Kampf für immer zur Seite gelegt, auf denen ein bekannter Name gestanden war – weil auf diesen hundert Seiten eine einzige Idee immer breiter ausgewalzt wurde und die verbleibenden zweihundert Seiten eine noch intensivere Wiederholung angedroht haben.

Wer nun glaubt, daß esoterische Bücher neue Ideen verbreiten, den muß ich ebenfalls enttäuschen. Das meiste, was sich auf dem Markt tummelt, ist im „amerikanischen“ Stil verfaßt. Da trägt die Autorin Dutzende, vielleicht sogar hunderte Fallbeispiele vor, akribisch und fleißig zusammengetragen, doch daraus werden keine Schlüsse gezogen. Egal, ob es um Wiedergeburt oder in die Zeitrechnung eingefügte Jahrhunderte geht, da wird immer wieder bewiesen, aber nirgendwo der Schluß gezogen, was sich dahinter verbirgt. Die vorhandenen Pfade werden fester gestampft, der Schritt ins Neuland jedoch nicht gewagt.

Pionierdenken baut eine Brücke ins Nichts. Die Statik dieser Brücke ist die innere Logik, das Gedankengebilde widerspruchsfrei zu halten. Nach dem kühnen Entwurf folgt die Kleinarbeit, eben diese Widersprüche aufzuspüren und sie zu beseitigen, sie dafür zu nutzen, den Entwurf zu stabilisieren. Genau dies ist meine Arbeit, wenn ich meine Texte schreibe. Ich baue Brücken ins Nichts, und vielleicht, in ganz seltenen Fällen, durchdringt diese Brücke den Nebel, erreicht ein neues Ufer, erschließt wirklich neues Land. Oft genug endet die Brücke im Nichts, als neuer Aussichtspunkt, nicht als Überweg, der zu einem Ziel führt.

Eine alte Redewendung besagt, jeder Soldat habe den Marschallsstab im Tornister. Damit wurde ausdrückt, daß jeder alles werden könne, vor allem im Krieg, wo der Feind dafür sorgt, daß Planstellen immer wieder neu besetzt werden müssen. Doch wie viele Soldaten wagen es, nach diesem Marschallsstab in ihrem Tornister zu suchen? Die meisten sind wie Schütze Alfons Meier, der beschließt, in seiner Kompanie aus 150 Mann mit dem saubersten Schuhputz aufzufallen. Selbst wenn ihm dies gelingt, nicht der Schuhputz, sondern das Auffallen, wird ihn das kaum voranbringen. Er ist dem ausgetretenen Pfad gefolgt, dort, wo alle Anderen auch laufen.

Wir Deutsche besitzen mit unserer Sprache ein ausgezeichnetes Werkzeug, Gedanken zu formulieren und die Brücken ins Nichts zu bauen. Ich werde oft für meine Beherrschung dieser meiner Sprache gelobt. Natürlich erfüllt mich das mit einer Welle des Stolzes, in die sich jedoch Tropfen der Bitterkeit mischen. Wenn dies bereits der sauberste Schuhputz der ganzen Kompanie ist, wie sehr haben so viele Menschen ihr unverbrüchliches Erbe aufgegeben? Natürlich hat es immer Zeiten gegeben, in denen jene, die sich als gebildet bezeichnet haben, zu Worten aus anderen Sprachen gegriffen haben. Französisch und Latein hatten ihre Zeiten gehabt, heute ist es eben Englisch. Anders als früher ist es jedoch nicht die Bildungsschicht, die sich in einer Art Pidgin ausdrückt, sondern der größte Teil der Bevölkerung. In der Bildungs-Unterschicht breitet sich sogar das Türkische aus, entsteht eine Art „Kanak-Sprech“.

Der Deutsche gleicht damit einem Handwerker, der einen Werkzeugkasten mit 300 Teilen besitzt, allesamt Präzisionsartikel, aus bestem Chrom-Vanadium-Stahl. Diesen läßt er jedoch im Keller verstauben und benutzt eine kleine Mappe, in der ein paar billige Werkzeuge stecken, aus schlechtem, rostenden Eisen, mit einem Chrom-Überzug versehen, der bei der geringsten Beanspruchung abblättert. Das Passende ist fast nie dabei, der Benutzer muß improvisieren und liefert weitaus schlechtere Arbeit ab, als er mit dem guten Werkzeug zu leisten in der Lage wäre.

In früheren Zeiten waren Autoren der deutschen Sprache verpflichtet, und wo sie dieser Verpflichtung nicht nachkommen konnten, haben Lektoren diese Schwächen ausgebügelt. Heute sind es gerade die Vorsprecher der Nation, die Moderatoren in den Nachrichtensendungen, die uns mit Pidgin beglücken. Da ist nichts mehr hausgemacht, dafür homegrown, wir brauchen nicht mehr zu wählen, dürfen dafür voten. Schlager sind längst Hits geworden, und Lieder haben keine Autoren mehr, die firmieren allesamt als Songwriter . Ich sehe es durchaus als vorteilhaft an, die englische Sprache zu beherrschen, doch dafür das Deutsche aufgeben?

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum das passiert? Warum wir unserer Sprache entfremdet werden? Warum es die Schlechtschreib-Reform gegeben hat, warum Schulkinder statt der Diktate mit „Schreiben nach Gehör“ belästigt werden? Das Erlernen einer Sprache ist eine Schule des Denkens, und gerade eine schwere, eine komplizierte, eine reichhaltige Sprache regt zum Denken an. Wer die Sprache vereinfacht, verhindert dieses Denken, unterdrückt es, streicht Gedanken aus dieser Welt. George Orwell hat es formuliert: es wird versucht, den Menschen die Worte zu nehmen, mit denen sie widerspenstige Gedanken ausdrücken können.

Wer eine Sprache vermischt, sie entkernt, entwurzelt sie. Er nimmt ihr die Tiefe und den Reichtum, der über Jahrhunderte gewachsen ist. Eine Sprache ist wie ein Organismus, der alles braucht, was er enthält, um leben und fortbestehen zu können. Wer Worte aus einer Sprache entfernt, schneidet gewissermaßen Fingerglieder ab. Wenn Sie an einer Hand den Daumen, den Zeige- und Mittelfinger übrig behalten, kommen Sie noch immer zurecht, können greifen und die Hand benutzen. Und doch, Sie sind behindert, sie haben nur noch eine halbe Hand. Natürlich gibt es Worte wie den „Bering“, die in Vergessenheit geraten, weil niemand mehr Burgmauern baut. Dafür hätten jene Vorfahren, für die ein Bering allgegenwärtig gewesen war, nichts mit einem Rechenzentrum anzufangen gewußt.

Die Sprache ist das Werkzeug des Denkens, und wer die Sprache verstümmelt, verstümmelt das Denken. Die Deutschen sind vielen Völkern unheimlich wegen ihrer Art zu denken. Dank ihrer Sprache können Deutsche Probleme lösen, die andere Völker noch nicht einmal erkannt haben. Für das Pionierdenken benötigt man nur wenige Leute, denn wenn erst einmal die Pfade durch den Dschungel der Denkblockaden angelegt sind, werden Andere folgen und die Pfade zu Wegen, die Wege zu Straßen verbreitern. Und dann ist ein neues Land erschlossen, sind Gebiete des Geistes urbar geworden, die unsere Vorfahren abgeschreckt haben.

Das Christentum hat Europa in seinen Wurzeln beschnitten, aber ihm auch ermöglicht, zu neuen Horizonten aufzubrechen. Das Christentum hat seinen Zweck erfüllt, es liegt mittlerweile hinter uns. Das Judentum der Tora und des Talmuds ist ebenso rückständig wie der Islam des Korans und der Hadithen. Mythen und Regeln, die 1.500 Jahre alt sind, passen nicht mehr in die heutige Zeit. Sie behindern, halten zurück, stoßen die Menschheit in ein neues dunkles Zeitalter, sollten sie wieder zu Macht und Ansehen gelangen.

Das Christentum ist die modernste Religion dank des deutschen Geistes, der sich des Christentums angenommen hat. Doch auch seine Basis ist uralt, und es ist durchsetzt mit dem paulinischen Gift, mit den Hemmungen und dem Aberglauben des Judentums. Das Licht aus dem Orient ist längst erloschen, es erleuchtet die Welt schon lange nicht mehr. Was nun kommen muß, ist eine neue Heilslehre, eine Lehre aus dem Norden. Rückständige Regionen der Welt mögen in den alten Religionen verharren, dann werden sie rückständig bleiben.

Die globalisierte Welt ist eine durchmischte Welt, eine Welt der Gleichmacherei, bei der sich nirgendwo Spitzenleistungen anhäufen. Wenn ich eine volle Badewanne mit einem Gasbrenner an einer Stelle erhitze, kann ich dort das Wasser zum Sieden bringen, solange ich nicht umrühre. Dann bildet sich eine Temperaturdifferenz aus, entstehen ein heißes Zentrum und kühle Randbereiche. Durchmische ich das Wasser ständig, rühre also um, bekomme ich ein gleichmäßig lauwarmes Becken, das ich für gar nichts nutzen kann.

Die heißen Stellen bringen die Menschheit voran, dort entsteht Dampf, der für Antriebe genutzt werden kann, der Vortrieb erzeugt. Wenn ich, statt zu durchmischen, die heiße Zone eingrenze, die Vermischung unterbinde, eine Isolierung einbaue, wird die Energie besser und besser nutzbar.
Es ist eine Irrlehre, daß alle Menschen gleich seien. Jeder Mensch verfügt über seine eigenen, ihm angeborenen Eigenschaften. Er kann daran arbeiten, seine Stärken ausbauen, seine Schwächen reduzieren, doch es gibt immer Bereiche, die ihm auf ewig verschlossen bleiben werden. Die Gleichheit der Chancen heißt nicht, daß jeder Raketeningenieur werden muß, sie bedeutet, daß jeder die Chance bekommt, seine eigenen Talente zu entdecken und aus diesen Talenten das Beste zu machen, was ihm nach seinen Fähigkeiten möglich ist.

Ich habe eingangs geschrieben, daß nur wenige Menschen zum Pionierdenken fähig seien. Das ist nach wie vor richtig, und das ist gut so. 60 Millionen Philosophen ergeben kein lebenstüchtiges Volk. Eine vielschichtige Gesellschaft benötigt Talente in allen Bereichen. Ein paar Leute, die sich darauf verlegen, Pioniere des Denkens zu sein, genügen. Sie müssen nicht oben stehen, sie müssen nicht gefeiert werden, sie müssen nur eines tun: ihren Mitmenschen aus dem unentdeckten Land berichten, in das sie vorgestoßen sind. Viele der Brücken sind Aussichtspunkte im Nichts, die Mitmenschen besuchen, ohne dort zu verweilen. Doch ein paar Brücken führen zu neuen Ufern, führen zu Ländereien, die auf ihre Besiedlung warten.

© Michael Winkler

Dieser Text ist der 550. Pranger. Seine Kollegen stehen im geschützten Archiv, nur einige sind frei zugänglich. Was Ihnen entgeht, sehen Sie in dieser Liste. Falls Sie das überzeugt – hier lesen Sie, was Sie ein Paßwort kostet.


1 Kommentar

  1. Katharina sagt:

    Toller Text! Stimme in jedem Punkt zu….Bei den Philosophen hat sich allerdingst etwas getan: „Die Philosophen tummeln sich auf plattgewalztem Gelände, anstatt neue Pfade ins Dickicht des Unbekannten zu schlagen.“ Hier widerspreche ich, und verweise auf Thomas Metzinger. http://www.philosophie.uni-mainz.de/Dateien/Metzinger_SIR_2013.pdf.
    Auch mit seinem Buch “ Der Ego Tunnel“ baut er eine Brücke ins Nichts. Metzinger plädiert u. a. für eine Freiheit des Bewusstseins, d. h. wenn man schon manipuliert wird, in seinem Bewusstsein, sollte man doch wenigsten die Freiheit darüber haben zu bestimmen wer einen da wie manipuliert. Legalisierung von Drogen ist da ein interessantes Anwendungsgebiet seiner Ideen.

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