bumi bahagia / Glückliche Erde

Die nachfolgenden Gedankenskizzen und -splitter sind einem hochinteressanten Gespräch entnommen, das Jo Conrad (www.bewusst.tv) mit Robert Puglnig aus Kärnten (www.puglnig.at) führte.
Da sie ausschließlich auf
meiner Rezeption dieses Interviews beruhen, besteht keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit – sie sollen dazu angeregen, sich mit diesem Thema/Video zu befassen – mir scheint, daß es eine der essentiellen Fragen unseres Seins betrifft.
Luckyhans, 20.11.2015

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Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ – diese „Vorgabe“ haben wir schon mehrfach hier auf bb diskutiert und waren zu dem Schluß gekommen, daß der zeitlich primäre und hochwichtige Teil davon eben genau die Selbstliebe ist: wenn ich meinen Nächsten „wie mich selbst“ lieben soll, dann muß ich mir ERSTMAL darüber klar werden, wie ich mich denn selbst überhaupt liebe.

Manch einer kann es sich da einfach machen: „ich liebe mich selbst nur in einer Haßliebe, also kann ich auch meiner Umgebung mit Haßliebe begegnen“. Und meist spüren die anderen davon nur den Haß…

Wenn wir uns aber ernsthaft mit diesem Anspruch auseinandersetzen wollen, dann sind wir sehr schnell bei unseren Vorstellungen von Selbstliebe.

Vorstellungen“ – das sind die Dinge, die ich mir vorstelle, d.h. die ich vor die Wahrheit davor stelle. Kann ich so die Wahrheit sehen?
Dazu müsste ich durch die Vorstellungen hindurch-sehen… kann ich das? 😉

Und überhaupt: wie sehe ich mich?

Sehe ich nur die vielfältigen Blockaden, die ich in meinem bisherigen Leben angesammelt habe, oder sehe ich auch die Einzigartigkeit, die ja jedem Menschen innewohnt?

Woran merke ich, daß ich auf dem Wege zu Herzensentscheidungen bin? Vielleicht an meiner Begeisterung? (Hirnforscher Gerald Hüther hält die Begeisterung für den wichtigsten Faktor, um die Hirntätigkeit zu Höchstleistungen anzuregen)

Wenn ich etwas verändern will, so ist zuerst der Blickwinkel zu verändern – zu erweitern, zu verschieben, die Dinge „aus anderer Sicht“ betrachten – das klappt nur, wenn ich mich aus meinen gewohnten Schienen hinausbegebe und meine Blockaden überwinde.

Sodann kann ich mein Verhalten ändern – gerade so wie es sich aus den veränderten Blickwinkeln ergibt.
Und zu guter Letzt kann ich zur wahren Wandlung gelangen und verdrängte Gefühle ansehen und durchleben – so kann ich meinen „Kern“ erreichen.
Dies alles ist natürlich ein Prozeß, kein Ereignis.

Die Urprägung des Menschen findet während der Schwangerschaft statt – alles, was die Frau hört, spürt, fühlt, denkt, wird dem werdenden Menschlein eins zu eins „mit-geteilt“ – es hört und fühlt auch die grob- und feinstoffliche Schwingungen seiner Umgebung.

Am Beginn eines jeglichen Selbst-Erkenntnis-Prozesses steht die radikale Selbstannahme, d.h. ich nehme mich so an wie ich bin, bis in meine Wurzeln hinunter.

Die Wahrheit ist immer im Stillen.

Vorbilder“ = das sind die Bilder, die vor uns hingestellt werden – und uns wieder den Blick versperren auf die Wahrheit – meist handelt es sich um fremde Konzepte, welche uns mit aller Medienmacht im wahrsten Sinne des Wortes „aufgedrängt“ werden

Prägungen“ – wir sind voll davon – sie finden auch jederzeit und immer statt, auch weiterhin – alle Vorgänge um uns herum und in uns prägen uns ständig

  • wir können uns nur aufwärts entwickeln, wenn wir regelmäßig den Seelenballast abwerfen, d.h. die Dinge, die uns hinunterziehen, loslassen
  • wir sollten uns bemühen, zu Hause einen Raum der Liebe zu schaffen, damit wir einen „geschützten Bereich“ in der täglichen Hektik haben, in den wir uns jederzeit zurückziehen können
  • Meditation: kein Selbstzweck – spüre deinen Hintern, denn der ist immer im JETZT…

der Verstand kann sich nicht lieben

  • wir haben 12 energetische Körper – wenn wir die Aura rings um uns ausdehnen, löst sich die Angst auf – man merkt das, wenn man hinausgeht in die freie Natur, auf einen Berg oder auf weithin freies Feld

die 3 Herzensqualitäten: Liebe, Wahrheit, Stille

  • jeder sollte täglich eine halbe Stunde mit sich selbst allein sein

wie können wir ein artgerechtes und wesensgerechtes Leben führen?

welches sind meine innersten Bedürfnisse?

Man bekommt im Leben alles, was man braucht – aber nicht alles, was man will…

  • die Ahnengeschichte und die Seelengeschichte zusammen ergeben das Freudenfest der Schöpfung
  • dem eigenen Lächeln nachgehen

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3 Kommentare

  1. thomram sagt:

    @ Lücki

    Yepp…
    Und am besten gefällt mir der:
    „Meditation: kein Selbstzweck – spüre deinen Hintern, denn der ist immer im JETZT…“
    LoL

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  2. We Are Alice sagt:

    Daumen hoch von mir für diesen Beitrag.

    Selbstliebe – wahrscheinlich das am meisten übersehene Thema im ganzen Spektrum der Weltveränderung, so ich mir diese Weltveränderung denn wünsche bzw. sogar einfordern sollte.

    Ich bin überzeugt, Kampf mit der Welt da draußen ist nur das Resultat von nicht-angenommenen Aspekten in mir selbst. Ist zumindest meine eigene Erfahrung: ich habe mich lange genug mit der Welt da draußen abgekämpft, bis ich durch endlose Wiederholung dann zur einzig übrig gebliebenen Erkenntnis gekommen bin, das ich es bin, der den größten Hebel zu (m)einer Weltveränderung selbst in der Hand habe.

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  3. luckyhans sagt:

    @ WAA:
    Viele Menschen sind noch im Kampfmodus, und einigen macht’s sogar Spaß.
    Aber jeder bekommt genau die „Prüfungen“, die er braucht für seine nächsten Schritte… 😉

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