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Alexander N. Scrjabin / Yuja Wang

Komponist, Pianistin und Flügel sind Eins. Romantik in vollster Blüte, glühende Leidenschaft, unerfüllte Sehnsucht, die Erfüllung auch, Ruhe eines Waldsees, danke, Alexander, danke Yuja und danke an die genialen Menschen Steinway.

Der D-274, er ist ein Tier. Du kannst es Dämonen entfesseln, betuliche Geschichtchen erzählen oder samtpfotig  streicheln lassen. Es kann alles.

Der halbtönnige D-274 hat einen einzigen Konkurrenten, der kann auch alles. Der Bösendorfer Imperial. Nur grad 290cm lang und 570kg leicht. Der Name ist Programm. Ich durfte mal auf so einem Ungeheur spielen. Da kriegst einen Orgasmus schon nur davon, was passiert, wenn du in den Suboktaven ein paar Oktaven spielst. Nie sowas erlebt, vorher und nachher nicht. Der Klang geht auf wie beim D-274, doch waren da Obertöne drin, das gibts nicht. Kaskaden! Greifst du dann eine Quinte, dann geht das Geflimmer erst richtig los, basierend auf dickst fettest Tiefbass.

Möcht sone Wangs und Langlangs  mal auf dem Imperial hören. D-274 ist irre, aber ich bedaure, dass der Imperial so selten zu hören ist.

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Zurück zur Aufnahme.

Kompliment an den Toningenieur! Grosses Kompliment an den Klavierstimmer!

Wusstest du, wie wichtig der ist? Wenn der die Quinten ein bisschen mehr oder weniger zieht, meinst du, zwei verschiedene Instrumente zu hören. Der geniale Stimmer stimmt eben nicht, wie in der Schule gelernt, absolut gleichschwebend, sondern er hört, was er dem Instrument mit minimalsten Abweichungen auch noch entlocken kann, der Stimmer!

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So, schnall deine Kopfhörer über und lass dich wegtragen, Leser 🙂

Äh, Frau rasch weghören, nur für Männer: Gönn es dir, zu kucken. Doch wenn du die Musik ganz gar geniessen willst, dann mach die Augen besser zu 🙂

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yuja wang

https://www.youtube.com/watch?v=nHO4Ucw9zL4

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2 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Der Logenbruder A.S. hatte durchaus auch Vorlieben.
    Ganz sachlich jetzt.
    Das Obergeilste war für ihn, also vorstelligsmäßig, er komponiert die passende Musik zu einem gigantischen Treffen von Paaren in einem gigantisch großen Haus.
    Zu seiner Musik, die dazu geeignet ist, findet ein Gesamtkopulationskunstwerk statt.
    Seine Musik treibt unermüdlich zum Höhepunkt und der wird dann kollektiv erlebt.
    Man stelle sich die freigesetzte Energie vor.
    Der Mann war wirklich gigantisch.

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  2. thomram sagt:

    @ Volli

    Oh, nicht gewusst. Ich sehe, der A.S. hatte Verstand!

    Wollt mich noch versichern, ob es stimmt: Du habest solcherlei Informationen von deiner Oma? Gutenachtgeschichtchen? Gott gewähre ihr den besten Platz im Paradies!

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