bumi bahagia / Glückliche Erde

aus der Reihe „Theo-Logisches“ – von Theo dem Logiker

.

wahrnehmen = etwas als wahr annehmen – „ich nehme an, daß es wahr ist“

jeder Mensch lebt heute in seiner eigenen Welt – siehe HIER – weil er sich seiner Organe der Wahrnehmung bedient – der sog. Sinnes-Organe – wobei die „verstehbare“ Information erst im Gehirn entsteht – daher können diese „Sinnesorgane heute nichts einen Sinn geben –

Grund: der heutige Mensch hat seine Verbindung zu Mutter Natur verloren, daher kann er nur wahr-nehmen – der Körper „fühlt“, der Verstand interpretiert – also:

wahrnehmen bedeutet also: einen Zustand betrachten und interpretieren –> die „Wahr-heit“ suchen – dazu müssen wir die „verstehbaren“ Informationen analysieren, untersuchen, zerlegen bis ins letzte Detail in der Hoffnung, den Aufbau des Ganzen zu „erkennen“ – daraus soll dann „Wissen“ resultieren – natürlich separiert in verschiedenen „Wissenszweigen, die sich jeder schon sprachliche mit „seinem“ spezifischen „Fach-Chinesisch“ voneinander abzusondern versuchen – keiner sieht mehr Zusammenhänge, das Gesamtbild.

Da jeder in seiner eigenen Welt lebt, hat auch jeder „seine eigene Wahrheit“ – daher der philosophische Satz: „es gibt viele Wahrheiten, aber nur eine Wirklichkeit“

Wie logisch ist diese Herangehensweise an die Wirklichkeit?

„Funktioniert“ das überhaupt, d.h. werden die angestrebten Ziele so erreicht?

—-

etwas gewahr sein = wissen und fühlen, daß etwas wahr ist – „ich bin mir sicher, daß es so ist“

wenn der Mensch seine Verbindung zur Mutter Natur wiederhergestellt hat, kann er die Dinge in ihrem Zusammenwirken als Ganzes, als Vorgänge betrachten, d.h. die Sinnesorgane werden wieder ihrem Namen gerecht, weil so die aufgenommenen Signale sofort (von Natur aus) einen Sinn bekommen – sie ordnen sich „organisch“ (ganz natürlich) zur Wirklichkeit, ohne daß das Gehirn tiefschürfend analysierend eingreifen muß – weil die Zusammenhänge der natürlichen Vorgänge (nicht in den Irrsinn unserer technokratischen, mit geraden Linien angereicherten Welt!) bei einem natürlich lebenden Menschen bereits im frühen Kindesalter aufgenommen wurden –

Beispiel:

in der Natur gibt es keine einzige gerade Linie – kein natürlich fließender Wasserlauf fließt gerade, kein Baum wächst „richtig“ gerade, kein Stein hat einen „rechten Winkel“… etc.

gewahr sein bedeutet also: etwas in seiner Gesamtheit erfassen, Verbindungen und Wechselwirkungen aufnehmen, Prozesse und Vorgänge erkennen –> die Wirklichkeit als Gesamtheit, als EINES mit Körper, Geist und Seele durchdringen – wissen und fühlen, überzeugt sein


5 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    ….bevor ich schlafen geh……

    ***kein Stein hat einen “rechten Winkel”… ***

    bin nicht ganz sicher…..kristallisiert Hallit, Salz nicht quadratisch?

    ansonsten:
    im Unterschied zu Denken und Wollen halte ich *Fühlen* für Wahrnehmen………. (nicht etwa *Gefühl*)

    Kurz: Wahrnehmen = Fühlen

    (morgen/heute bin ich erst nachts wieder hier.. 😉 )………………..

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  2. WAHR NEHMEN & FÜHLEN = WAHR = WIR & NEHMEN und FÜHLEN? -> GEBEN = die LIEBE das AMEN

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  3. Vollidiot sagt:

    Wahrnehmen.
    Das ist doch eine Aufforderung!!
    Ich soll die Wahrheit nehmen.
    Dazu brauche ich Sinne.
    Stelle fest meine Sinne reichen nicht.
    Ergo..
    Der Filosof sagt dann es gäbe viele Wahrheiten und nur eine Wirklichkeit.
    Er statuiert – stellt fest (unbeweglich)
    Alles ist aber im Fluß.
    Da ist feststellen zwar temporär befriedigend – das aber auch alles .
    Führt nicht weiter.
    Ergo
    Was bleibt?
    Das Gehirn ist unglaublich bildsam.
    Evolutiv hat sich das entwickelt an Sinnen – um hier auf der Erde zu überleben.
    Erkenntnis täte gut, daß es mehr gibt als Irdisches.
    Das wäre der erste Schritt – auch Sinne zu bilden, die sich diesem existentiellen Bereich entgegenstrecken – ein Bereich der, ich sag mal, im Überirdischen lebt.

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  4. Petra von Haldem sagt:

    Super, Volli!!

    hahahaha…………………….
    ich mache Sinn(e) !

    statt
    das macht Sinn hahahah
    naja
    okäi
    das ergibt Sinn
    😉 😉 🙂

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  5. […] Denn es bringt nichts, wenn wir uns selbst etwas vormachen. Dies betrifft in erster Linie unsere Wahrnehmung, d.h. wie wir mit unseren Sinnesorganen und Meßgeräten diese Welt […]

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