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Die geniale Fessel der Menschheit

Jeder Mensch, der ernsthaft über sich und das Leben nachdenkt, kommt früher oder später auf die seltsame Tatsache, dass es nur Eines gibt: Das Jetzt. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, ich kann nicht zeitlich zurück, ich kann nicht zeitlich nach vorn. Jetzt ist immer. Immer ist jetzt. Und das für meinen Verstand komplett Irritierende dabei: Dieses Jetzt hat keine Ausdehnung.

Ich kann das Leben mit meinem Verstand nicht fassen. Der Versuch ist zum Vornherein zum Scheitern verurteilt. Der Verstand ist nicht das Werkzeug, um das Leben zu verstehen. „Verstehen“ in tiefem Sinne tut der Verstand nämlich eh nie. Der Verstand vergleicht lediglich Erlebtes mit dem, was meine Sinne grad aufnehmen.

Sehe ich einen normalen Regenbogen, sagt mein Verstand „Regenbogen“, mein Ego registriert, dass der Verstand den Regenbogen in eine Schublade eingetütet hat und Ruhe ist im Korb.

Was aber, wenn ich einen fadenstrich geraden Regenbogen sehe? Dann sagt mein Verstand „gibt es nicht“ oder und „ein Wunder“, mein Ego setzt alle Hebel in Bewegung, um den Missstand zu beheben, schickt den Verstand vor, bis der irgend eine Antwort bringt, zum Beispiel: „Hologramm“. Oder „Einbildung“. Oder „die Forscher werden mir das erklären können“. Kommt so eine Antwort, lehnt sich mein Ego zurück, sagt „Waffenruhe, gut ist“….und wirklich verstanden…? habe ich rein gar überhaupt nix. 

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Anna Maria Ramona legt den Finger auf eine wichtige Stelle. Im Widerspruch zu dem, was ich oben sagte (es gibt keine Vergangenheit, was es gibt, ist immer jetzt) kann ich Vergangenheit und Zukunft sehr wohl in die Gegenwart, ins Jetzt holen. 

Typisch neue Zeit. Ich erkenne, dass es all überall sowohl als auch gibt. Es gibt nur das Jetzt. Und es ist doch auch möglich, Vergangenheit und Zukunft zum Jetzt zu machen.

Mein treuer Gefährte, das junge Hundi Plum, er ist verschwunden vor einem halben Jahr.

Nichts davon ist jetzt real….. Oder es ist real sehr wohl.

Ich sitze hier jetzt am Schreibtisch, und Plum ist gefressen worden oder im Urwald ausgesetzt, ich weiss nicht…… Und wenn ich an ihn zurückdenke, so ist er so gut wie da.

Und auf dieses Zweite macht uns Anna Maria Ramona aufmerksam. Meines Erachtens eine für jeden von uns sehr wichtige Einsicht, welche die Autorin uns hier auffächert, denn sie zeigt, wie wir diese zweite Möglichkeit unbewusst täglich zu unserem eigenen Schaden praktizieren.

Danke, Anna Maria.

Lieber Leser, du findest den Artikel hier, in Wogopologie, zusammen mit vielen anderen ansprechenden Artikeln.

Dank an Rapunzeli, welche meine Nase drauf gestupst hat.

thom ram, 06.01.2015

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wegweiser

Die geniale Fessel der Menschheit

geschrieben durch/von ANNA MARIA RAMONA http://www.wogopologie.com

Indem der Mensch unveränderlich die Möglichkeit hat, als Krone der irdischen Schöpfung Erstrahlen zu können, war und bleibt nur der Mensch fähig, sich Fesseln anzulegen Das machte er bisher, indem er sich aus der Gegenwart wegbewegte und sich anstatt der Sicht nach Vorne, vorwiegend dem Hinten = der Vergangenheit zugewandt hatte

All diese Zuwendung fand durch die Blickrichtung nach Hinten statt,
welche im Weiteren
>durch unzutreffende WORTE fixiert und durch die dadurch ausgelösten Gefühle< erfüllt wurde

Ein Großteil der Fixierungen wurde uns >als Spiegel des eigenen Sprechens< durch Medien vielerlei Arten >scheinbar< vorgegeben
Alle Meldungen in den Medien, welche sich auf Vergangenes bezogen hatten,

lösten >durch eine Beurteilung und somit die darauf gerichtete Aufmerksamkeit< ein Kampfgeschehen aus

Der Mensch kann selbst nachvollziehen,
warum er an einer vergangenen Situation nichts mehr ändern kann, sowie er ein ausgesprochenes Wort unmöglich ungeschehen machen kann

Kam ein Wunsch nach Änderung >aufgrund erlebter, vergangener Situationen< zustande, bedeutete dies, dass der Mensch verhindern wollte, dass er das Vergangene
noch einmal erleben müsste

Da dies die Basis für sein Handeln war, verstärkte er mit einer derartigen Motivation stets die Basis = er verstärkte also das Vergangene

Solange ein Mensch über Vergangenes NACHdenkt und/oder spricht, sollte er dies der Wahrheit getreu tun. Damit war gemeint, er sollte von Vergangenem in der Zeitform sprechen, die der Vergangenheit angehört und die Vergangenheit vollenden kann

Er sollte aufhören zu denken, sagen oder schreiben, dass z.B. das, was in den Medien stand, so IST

Er sollte anerkennen und zum Ausdruck bringen, dass es >bis zu dem Moment< so WAR, in dem es geschrieben wurde

Würde er dem entsprechend >also der Wahrheit ent-sprechend<
denken, sprechen und schreiben, würde >aufgrund dessen, dass das Vergangene somit VERGANGEN BLEIBEN könnte< etwas NEUES beginnen können –
denn der Mensch würde dies >als Mitschöpfer< bestimmen

Nur der Mensch war und bleibt fähig, das Vergangene in die Gegenwart zu holen, indem er es mittels unzutreffenden Zeitformen wieder-(ge)holt = belebt hatte

Ebenso war und bleibt der Mensch fähig >indem er sich bewusst wird, wie er das Bisherige erschaffen hatte< sein unbewusst Erschaffenes zu neutralisieren

Das Wort „URHEBER-RECHT“ –

bezieht sich darauf, dass das „Ur“ – welches immer das innerste Wesen jedes Menschen war und bleibt, für sich das Recht in Anspruch nimmt, sich in jedem Menschen individuell zu erheben
Sich individuell erheben zu können wird nur möglich, wenn die Freiheit dazu gegeben wird und/oder der jeweilige Mensch sich diese Freiheit zugesteht

„Ur“ will sich somit durch jeden Seinsfunken individuell, also anders = EINZIGARTIG erheben und erleben, weshalb ein Missbrauch des Urheberrechtes nur von unbewussten Menschen getätigt werden könnte

Das „Ur“ – wurde mit anderen Namen „Leben, Liebe, Bedingungslosigkeit, Freiheit, Fülle, Weisheit, Allmacht, Wahrheit, Quelle, Gott, Mitte, Freude… und/oder Bewusstheit“ genannt

Eine Quellen-Angabe zollt Urhebern den Respekt für ihr Hervorgebrachtes
Nur ein Mensch, in dem noch eine Nuance von Angst – in Form von Neid, Hass, Konkurrenz-Denken, Eifersucht, Minderwertigkeit, Selbstverleugnung… auf Wandlung wartet, würde das Urheberrecht durch Diebstahl ignorieren und sich dadurch selbst schaden können –
indem er >als Urheber seiner eigenen Handlung< erleben würde, wie sich sein Handeln durch das „Ur-Heber-re(ä)cht“ von selbst „rächt“ / rächen wird

Da im UR-Sein stets Alles einzigartig war und bleiben wird, kann das Geschenk eines individuellen Schöpfers auf Erden, nur von ihm selbst PUR >ohne Dazwischen-Stehende< also direkt >in der vollen Kraft seiner Erkenntnisse stehend< weitergegeben werden
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9 Kommentare

  1. Eleana sagt:

    Mein Verstand möchte das Vergangene auch immer festhalten: dann gehe ich bei uns an den Lech… setze mich so, dass ich flußaufwärts schaue und sehe dem Wasser zu…. der Fülle, die da auf mich zukommt.. dem Neuen… dem Strom… dann fühle ich wieder, dass das, was vorbeigeschwommen ist, ganz einfach: vorbei ist… weg… und doch irgendwie noch da… aber dem Strom anvertraut.
    Bei uns ist der Lech schon relativ breit und das hilft mir immer sehr, zu erkennen, dass ich den Strom nicht aufhalten kann… und wenn ich dem Strom hinterherschaue, verpasse ich, was da Neues kommt… das ist eine supertolle Übung! … diese Bilder speichere ich mir ab für daheim … in meinem Kopf…. und wenn ich keine Zeit habe ans Wasser zu gehen, dann hör ich mir in Dauerschleife Wasserrauschen an… Ozeanwellen sind ganz klasse: die dreh ich dann laut auf… hole mir die Flußbilder in meinen Kopf… und schlafe meistens wunderbar ein dabei :))) ….. die Kinder lieben die Ozeanwellen auch… die wünschen sie sich oft als Einschlafmusik, je lauter, desto besser.
    Es ist simpel: ich weiß… aber das Jetzt ist eben nicht erklärbar … höchstens irgendwie fühlbar… :)))
    Eleana

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  2. Petra von Haldem sagt:

    Liebe Eleana,

    so einfach, altbekannt und gerade deshalb:

    ein wunderschöner Tipp, danke 🙂

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  3. thomram sagt:

    @ Eleana und Petra

    Yepp!

    Und an Orten wie hier, was machen die Leute? Viele Strandrestaurants machen Musik.
    Da gibt es zwei Sorten. Life ohne Verstärker…passt immer, ist wie eine zusätzliche Farbe. Geht, manchmal sogar äusserst angenehm reizvoll.
    Und dann…
    Musik, welche von seicht bis zu satanisch reicht, mit Verstärker und Riesenboxen. Das Meer wird übertönt.

    Die Orte, welche ich aufsuche, werden weniger.

    Gruss an die Kinder, welche die Gewässer auch so lieben!

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  4. Vollidiot sagt:

    Was Ramona da schreibt ist für einen Idioten meiner Gestalt nicht zu verstehen.
    Was will sie sagen?
    Herr erbarme dich meiner.

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  5. thomram sagt:

    @ Volli

    Das liegt daran, dass Vollidioten keine Zeit kennen. Gestern, heute, morgen…häuptliche Sache: keine Sorgen.

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  6. Vollidiot sagt:

    Genau Thom,

    kennst Du Ölabsauggeräte?
    Die schlabbern den Ölfilm auf.
    Ich als Vollidiot schlabber nich Öl auf sondern Lügen und verkommene Visagen usw. und setze mich damit ausnander.
    Das macht gelassen.
    Zu sehen wie der Kackefluß strömt und strömt.
    Ich stehe am Ufer – oder sitze – oder liege (auch in den Himmel schauend) und sage: Kacke – in die Ecke, steh, seis gewesen.
    Wichtig ist auch in den Himmel dabei zu schauen.
    Und auch wichtig – ich setze mich auf die Lee-Seite.
    Nicht alle Sinne betören lassen.
    Denn wer sich nicht mit der Kacke auseinandersetzt, der wälzt diese Tätigkeit auf andere ab!
    Selbiges möchte ich nicht.
    Freudianer vermuten jetzt krankheitswertigen Altruismus.
    Proscht übrigens, ihr Genossinnen und Genossen – zum Jahr des Herrn tusausendsikstien.

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  7. thomram sagt:

    @ Volli

    Yepp. Sehr schön beschrieben und sehr nachahmenswert, meine ich als niemandem Mass gebender Oberlehrer.
    Ich sage es mithin für mich, tue dieses öffentlich, kann jemand davon was abknabbern, das ist jedermanns eigene Entscheidung.
    Keine Lüge, die mir begegnet, die ich nicht in mir trüge. So schaue ich der Lüge ins Auge und sage: Willkommen, Lüge, du bist ein Teil von mir, wir sind eins.
    Die Lüge schnurrt dann, die Kobra macht ihren Hals wieder dünn, der Löwe gähnt, der Stier schnauft einmal laut und wendet sich Interessanterem zu.
    Ohne ihr ins Auge zu schauen knurrt sie, die Kobra entfächert breiten Hals, der Löwe faucht, der Stier senkt den Kopf und greift an.

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  8. Engadiner Sonne sagt:

    Zugegeben, NUR mit diesem Text der ‚genialen Fessel der Menschheit‘ würde dessen Inhalt für viele Leser umständlich und schwer verständlich geklungen haben. Sie, lieber tom ram hatten nach meinem Empfinden jedoch einigermassen begeistert getönt, und offenbar in Wogopologie ‚geschnuppert‘… (?) gehabt – super! – Die beiden – wohlverstanden GRATIS – Bücher ‚Wortalchemie‘ und ‚Wortalchemie Praxis‘, würde ich Ihnen – und auch allen an den Einheitsgesetzen Interessierten – aufs Wärmste empfohlen gehabt haben, denn mit welcher Tiefe und neuen Sichtweisen Anna Ramona auf die Einheitsgesetze in Wortalchemie eingegangen war, war für mich enorm lehrreich gewesen. Ramona‘s Texte würden zu Beginn tatsächlich mehrmals und langsam zu studieren sein um wirklich mitzubekommen, wie und was damit gemeint wäre – nach einigem Angewöhnen würde sich dies jedoch ergeben. Neue Erkenntnisse über was ‚wir‘ doch schon fast alle meinen (!) zu wissen und zu kennen (Polarität/Resonanz etc.) würden für etliche Ereignisse in unserem Umfeld, unserer Welt, reichlich zusätzlichen Aufschluss geben können. Und, nicht zuletzt, – so Sie, tom ram, denn weiterhin so begeistert wären, – könnten ja auch Sie beginnen, Ihre Texte etwas umzumodeln in andere Zeitformen…. – ja, wäre doch was, oder!
    *Engadiner Sonne*

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  9. thomram sagt:

    @ Engadiner Sonne

    Sei willkommen, Sonne des Engadins.

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