bumi bahagia / Glückliche Erde

Rußland 1990-92

Vor allem in Rußland wird man sich noch sehr oft mit dem Zeitraum des Übergangs befassen – mit seiner Vorgeschichte und den Folgen. Der Niedergang des Weltreiches Sowjetunion und seine Zerschlagung haben die gesellschaftliche Entwicklung der ganzen Menschheit ganz kräftig gebremst.
Denn unter den Bedingungen der bipolaren Welt mit der „Konfrontation der beiden Systeme“ wären sehr viele negative Ereignisse der vergangenen 25 Jahre so nicht möglich gewesen:
die Zerschlagung der Staaten Irak, Libyen, Afghanistan und Ukraine, der Aufstieg des Terrorismus in Afrika, Rußland, Mittelasien und im Nahen Osten, die Regime-Changes in Ägypten und Brasilien, die Kriege in Jemen und Syrien, die Ausdehnung der Nato bis an die russische Grenze u.a.v.m.
Aus dieser Sicht spielt der Anschluß der Besatzungs-Verwaltungs-Organisation DDR an die Besatzung-Verwaltungs-Organisation BRvD eher eine geringe Rolle…

Es ist jedoch für uns Deutsche nicht uninteressant, diesen Zeitraum – sagen wir von 1970 bis 2010 – und seine einzelnen Abschnitte sehr genau zu betrachten, wird uns doch heute dazu nur Sand in die Augen geblasen.
Nachfolgend soll es um die Jahre 1990-92 gehen. Zum Einstimmen für diejenigen, denen diese Zeit nicht so geläufig ist, seien unsere drei Sowjet-Perestrojka-Artikel empfohlen: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 16. August 2017 – Kommentare von mir, Hervorhebungen wie im Original.
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Die Antirussischen Sanktionen des J.T.Gajdar

Autor Leonid Maslowskij, 7. August 2017

Банда Ельцина – Гайдара нанесла России урон сопоставимый с потерями в Великой Отечественной войне Leonid Maslowskij

In nur einem Jahr Gajdarscher Regierungs-Verwaltung hat sich die Lebensmittelproduktion in Rußland um 50% verringert. In ähnlichem Tempo ging die Zerstörung der russischen Industrie vor sich.
Im September-Oktober 1993 standen die Sowjetmenschen auf, zur Verteidigung der Sowjet-Zivilisation. Und sie haben diese ihre Zivilisation gegen den Westen verteidigt, ungeachtet dessen, daß die Kämpfe Bürgerkrieg waren und innerhalb des Landes stattfanden.

Jegor Timurowitsch Gajdar

Nach der Zerstörung, die das Land unter der Regierung M.S.Gorbatschow erlitten hatte, hat der Westen zur endgültigen Vernichtung der russischen, sowjetischen Zivilisation Boris Nikolajewitsch Jelzin (geboren als Jelzman) in die Führungsposition geschoben.
Begonnen hatte dessen Karriere noch in Swerdlowsk unter Alexander Urmanow, im engsten Kontakt mit dem Cribla-Institut, „das eine Außenstelle des amerikanischen Fonds „Comitee for free Congress“ war, und in (Jelzmans) Wahlkampfteam 1991 nahmen fünf Fachleute dieses Fonds teil“, schreibt A.W.Ostrowskij.

Банда Ельцина – Гайдара нанесла России урон сопоставимый с потерями в Великой Отечественной войне

Die Ausländer begannen, die Verwaltungsstrukturen der (russischen) Einrichtungen schon vom Machtantritt M.S.Gorbatschows an zu besetzen.
Mit der Machtübernahme des neugebildeten Rußlands des B.N.Jelzin wuchs die Anzahl der Ausländer in den russischen Verwaltungsstrukturen in einem Tempo, welches das Wachstum von 1985 weit übertraf. Es gibt Angaben, daß von 1991 bis 1993 in die Strukturpläne der russischen Verwaltungs-Einrichtungen
mehr als 1500 ausländische Berater einbezogen waren.

Es ist nicht schwer zu erraten, wessen Interessen diese Ausländer vertraten bei der Vorbereitung der Regierungsbeschlüsse. Die Massenmedien erzählten uns rund um die Uhr davon, daß der private Sektor effektiver ist als der staatliche, und die Marktwirtschaft effektiver als die Planwirtschaft.
Es wurden Hunderte Beispiele angeführt, welche die genannten Behauptungen bestätigten. Aber faktisch war darunter nicht ein einziges Beispiel, das tatsächlich die Wirtschaft der UdSSR und des Westens verglichen hätte, sondern es war nur die blanke Propaganda der Vorzüge der kapitalistischen Ordnung und der westlichen liberalen Werte.

Und keiner hat den Leuten erklärt, warum Amerika so reich ist: nicht durch die Effektivität der eigenen Arbeit, sondern durch die Ausbeutung der Arbeit der Bevölkerung anderer Länder. (bb-Stammleser kennen dazu die Details, weil sie sowohl über das Abkommen von Bretton Woods bescheid wissen als auch über den Petro-Dollar)
Und hat man aufgerufen, uns vollständig vom staatlichen Sektor zu befreien zugunsten des privaten Sektors, von der Planwirtschaft zugunsten der Marktwirtschaft – und dabei hat man verschwiegen, daß in den Ländern des Westens der staatliche Sektor zwischen 30+x% und 50+x% ausmacht, und daß es in allen diesen Ländern Pläne der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung gibt.
Natürlich sind diese weit entfernt von den genialen ausbilanzierten Jahres- und Fünf-Jahr-Plänen, die im Gosplan der UdSSR erstellt wurden, aber sie zeigten das Vorhandensein von Elementen der Planung in den Westlichen Ländern.

Егор Гайдар со своей шайкой нанёс России урон сопоставимый с потерями в Великой Отечественной войне

Ungeachtet der genannten Fakten wurden diejenigen staatlichen Leiter, welche die Meinung der Notwendigkeit der Übergabe der gesamten russischen Wirtschaft in die Naturgewalt des Marktes nicht teilten, von ihren Posten enthoben.
Die Wirtschaftsreformen der RF-Regierung, die im November 1991 gebildet wurde, führte der Vize-Premier
J.T.Gajdar an. Mit wahrer Lust zerstörte J.Gajdar die russische Wirtschaft, und die Liberalen zählten ihn zu den Rettern der Russischen Föderation vor dem Hunger.

Der Direktor des Institus für Marktprobleme der RAdW, Akademiemitglied Petrakow Nikolaj Jakowlewitsch war ab April 1990 der Berater des Präsidenten der UdSSR und bewertet die Tätigkeit Gajdars nicht nach den Aufsätzen der Erzfreunde Rußlands, sondern auf der Grundlage eigener Beobachtungen.
Petrakow N.J. erzählt, daß Gajdar
keinesfalls ein Retter war.
„Damals kam es doch zu folgender bemerkenswerter Situation: am 31. Dezember 1991 war Rußland am Rande des Hungers, und schon am 2. Januar 1992 gab es in Rußland keine Hungergefahr mehr. In allen Läden waren Waren. Das bedeutet, daß
diese Waren schon vorher in der nötigen Menge vorhanden waren und sie einfach vor den Menschen versteckt wurden, die wußten, daß bald die Preise freigegeben werden.
Ja, die Waren tauchten in den Läden auf, aber die Preise waren so, daß ein Teil der Leute sie einfach nicht kaufen konnte… Das heißt,
gerade unter Gajdar sind die hungrigen Menschen erst entstanden.“

Chasbulatow Ruslan Imranowitsch (der letzte Vorsitzende des Obersten Rates) ist der gleichen Meinung. Er sagt: „Umgekehrt. Gajdar hat das existierende Versorgungssystem der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zerstört. In der UdSSR betrug das Defizit an Nahrungsmitteln 18 – 20%, alles andere haben wir selbst produziert. Und in einem Jahr Gajdarscher Führung fiel die Nahrungsmittelproduktion in Rußland auf die Hälfte. In nur einem Jahr!
Zum Dezember 1992, als wir Gajdar aus dem Amt gejagt haben, waren wir zur Hälfte von Nahrungsmittel-Importen abhängig. Die Genossenschaften und Staatsgüter wurden von Gajdar vernichtet, die Felder verwaisten, es begann das Abschlachten des Viehs, weil die Lieferung von Fleisch an die Staatsreserve zum Stillstand kam.
Dafür wurde der russische Markt regelrecht mit ausländischen Nahrungsmitteln geflutet, die sehr oft
nicht mehr genießbar waren… Teilweise wird diese Praxis, der Trägheit folgend, bis heute fortgesetzt – alles kann die Regierung doch nicht nachverfolgen, aber diese Praxis der Vernichtung des Volkes hat Jegor Timurowitsch Gajdar eingeführt.“

R.I.Chasbulatow erzählte auch davon, unter wessen Leitung Gajdar jene die Sowjetunion zerstörenden Reformen durchgeführt hat, und davon, daß Gajdar hervorragend verstand, daß er mit der Vernichtung der Landwirtschaft und der Industrie der UdSSR beschäftigt ist.
„Gajdar konnte das nicht übersehen, er hatte mehr als 100 Berater aus den VSA, die ihn herumkommandierten. Ich habe damals öfters Gesetzentwürfe bekommen, die in der Sprache einer unglücklichen Übersetzung aus dem Englischen ins Russische geschrieben waren – ich weiß, wovon ich spreche, weil ich mich selbst beruflich mit so etwas beschäftigt hatte, darunter mit der Übersetzung von Wirtschaftstexten.

Einmal habe ich zu Gajdar von Herzen gesagt: ‚Jegor Timurowitsch, geben Sie mir doch lieber die Originale in englischer Sprache, wenn ihr so schlechte Übersetzer habt!‘ Das heißt, faktisch wurde alles nach den Vorstellungen des Internationalen Währungsfonds IMF und – das ist das lächerlichste – des Finanzministeriums der VSA gemacht, in welchem eine riesige analytische Gruppe saß, die unmittelbar mit den Beratern Gajdars in Verbindung stand.
Sie haben auch die ganze Wirtschaftspolitik ausgearbeitet. Und im Obersten Rat mußten wir nach Kräften deren Gesetze beschleifen, sie mit Geist füllen – nicht zulassen, daß die Wirtschaft des Landes endgültig auseinanderbricht, damit es nicht zu einem offenen Bürgerkrieg kommt.“
Ob wohl
(der Schriftsteller) Arkadi Gajdar (Golikow), als er vom Schlechtlings-Knaben schrieb, der für ein Glas Konfitüre seine Heimat verriet, gedacht hat, daß er über seinen Enkel schreibt…

Егор Гайдар со своей шайкой нанёс России урон сопоставимый с потерями в Великой Отечественной войне
A.B. Tschubais (links) und J.T. Gajdar

Neuer Vorsitzender des Staatlichen Komitees für Eigentum „Goskomimushhestwo“ Rußlands (GKI) wurde am 6. November 1991 der Leningrader Ökonom Anatolij Borisowitsch Tschubais. (bis heute ist dieser auch für Putin unantastbar, obwohl er immernoch alljährlich Milliarden Rubel Staatsgelder in der staatlichen (!) Firma „Rosnano“ verbrennt bzw. in die eigene Tasche transferiert – warum wohl?)
Als er an die Erarbeitung des Privatisierungsprogramms ging, hat er von Anfang an ausländische „Experten“ beschäftigt.

Noch „im Jahre 1991…“, schreibt der ehemalige Generalleutnant des KGB N.S.Leonow, „wurde in den VSA an der Harvard-Universität ein sogenanntes Institut für internationale Entwicklung geschaffen, das für lange Jahre zum Zentrum der Lenkung des russischen Prozesse von den fernen amerikanischen Ufern aus wurde.
Das Institut wurde im Ergebnis jener Verhandlungen geschaffen, die
Anatolij Tschubais und Jegor Gajdar von russischer Seite und Andrei Shleifer mit  Jeffrey Sachs  von amerikanischer geführt wurden.“
A.B.Tschubais und seine Mitkämpfer versuchen den Eindruck zu erwecken, als ob sie die Ausländer „ausschließlich für die Bearbeitung technischer Details“ benutzt hätten.
Dabei gibt es Angaben, daß
die ausländischen Berater nicht nur „das ganze Privatisierungsschema“ vorgeschlagen hatten, sondern auch „alle Details der Reformen“.

In Wirklichkeit“, schreibt W.P.Polewanow, der später A.B.Tschubais auf dem Posten des Leiters des Goskomimushhestwo abgelöst hatte, „wurde die Konzeption und das gesamte Szenario der Privatisierungsaffäre von den erfahrenen Fachleuten aus der amerikanischen Consultingfirma „Deloitte & Touche“ erarbeitet.
Und die Europäische Bank für Rekonstruktion und Entwicklung hatte eine ‚Anleitung zur Privatisierung‘ mit über 600 Seiten vorbereitet.“
Es ist kennzeichnend, daß gemäß diesem Vorschlag die Privatisierung begonnen werden sollte mit jenen Unternehmen, welche eine besonders gute Gewinnlage hatten, was den Interessen des russischen Staates und Volkes überhaupt nicht entsprach.
Schon Ende Dezember 1991 und im Januar 1992 erschienen Präsidenten-Weisungen zur Privatisierung der staatlichen und gemeindeeigenen Unternehmen.
(was wie in allen ehemaligen sozialistischen Ländern ein reiner Betrug am Volke war: denn die Betriebe hießen nicht nur so, sondern sie waren tatsächlich volkseigene Betriebe, der Eigentümer war das Volk, nur der Verwalter war der Staat – daraus hat man dann einfach gemacht: „das waren staatseigene Betriebe“ und die Staaten wurden aufgelöst – so hat man das jeweilige Volk um seinen Eigentumsanteil betrogen – eine der großen Lügen, die noch ihrer Aufarbeitung durch die Geschichte harren)

In jenen ersten Tagen des Jahre 1992 stiegen die Verbraucherpreise auf das 3,5fache.
Es begann die Intervention ausländischer Waren bei gleichzeitiger Kürzung der Eigenproduktion.
Wie die „Reformatoren“ selbst zugaben, war die Warenintervention notwendig
zur primären Akkumulation des Kapitals. (mit anderen Worten, die russischen Unternehmen wurden gezielt soweit zerstört, daß sie für ausländische Investoren „für’n Appel und ’n Ei“, meist zum Schrottwert oder für einen symbolischen Rubel, zu bekommen waren – erinnert sehr an das Verun-Treuhand-Unwesen in der ehemaligen DDR ab 1991, nach der geheimdienstlichen Ermordung von Detlev Karsten Rohwedder)
Durch den gigantischen Unterschied im Kurs des Rubels zum Dollar begann die Spekulation in internationalem Umfang.

Der Prozeß der Bereicherung war aber bei weitem kein wilder, richtungsloser, sondern wurde gelenkt und sorgfältig kontrolliert, damit die Gelder zu den Auserwählten kamen, damit die besten Unternehmen, die von den Sowjetmenschen aufgebaut worden waren, an ausgewählte ausländische Bürger gingen. (die dann später für sich russisch-jüdische Strohmänner suchten, denen sie die Verwaltung der Unternehmen übertrugen – ebenjene heutigen sog. russischen Oligarchen)
Die Mehrzahl der Bewohner der Russischen Föderation waren gebildete Leute und kapierten die in ihrem Land vor sich gehenden Ereignisse. Kapierten das besser, als sie es vor 1992 verstanden.

Am 17. März – dem Jahrestag des Referendums zur Frage über das Schicksal der Sowjetunion (bei dem die absolute Mehrheit der Bürger der UdSSR FÜR DEN ERHALT der UdSSR gestimmt hatte!) – fand in Moskau eine Massenkundgebung statt, die sich „Wsenarodnoje Wetsche“ nannte. (wsenarodnoje = allgemeine Volks- , und die Wetsche war die frühere Form der Entscheidungsfindung in der Gesellschaft der Rußen – eine Versammlung der zurechnungsfähigen männlichen Erwachsenen der Gemeinde)
Deren Hauptforderung war, die volksfeindlichen Reformen zu stoppen.“

Erst nach der Zerstörung der UdSSR hat die Mehrzahl der Bürger des Landes die ganze Tiefe der vollendeten Tragödie erkannt, die mit dem Zerfall der Sowjetunion verbunden war, und hat verstanden, daß die Russische Föderation durch die Bemühungen der Demokraten, so nannte man damals die Liberalen, sich in ein Protektorat der VSA verwandelt. Und in diesem Protektorat erwartet die russische Nation das Schicksal der amerikanischen Indianer.

Im Lande entstand ein Widerstand gegen den Kurs der Regierung. Der Widerstand wurde mit gesetzlichen Mitteln über die Vertretungs-Organe der Macht geführt.
Am 6. April wurde in Moskau der 6. Kongreß der Volksabgeordneten eröffnet.
Am 10. April nahm der Kongreß mit 647 von 747 Stimmen einen Beschluß mit einer negativen Bewertung der Regierungstätigkeit an.
Und der Kongreß ging noch weiter und sprach dem Präsidenten das Mißtrauen aus.
Ungeachtet dessen erklärte B.N. Jelzin am 30. April, daß man den Kongreß der Volksabgeordneten „zum Teufel jagen müsse“. Diese Aussage galt auch für den Obersten Rat, unter dessen Delegierten die regierungsfeindlich gestimmten Kräfte in der Mehrzahl waren.

Die Regierung beschloß, den Rubel konvertierbar zu machen, und der Dollar begann in Rußland maßgeblich zu werden. Die von Gajdar freigegebenen Preise erhöhten sich bis zum Ende des Jahres 1992 nach offiziellen Angaben um das 26fache. (was einer Inflationsrate von 2600% entspricht – ja, auch wenn Preisanstieg nicht gleich Inflation ist – in diesem Falle schon)
Ungeachtet des Ausverkaufs des Landes wird Gajdar auch heute noch gelobt dafür, daß er die Läden mit Waren gefüllt hätte. Tatsächlich waren die Ladenregale trotz allmonatlicher Kürzung der Inlandsproduktion und trotz fehlender Erhöhung des Importanteils mit Waren gefüllt. Warum?
Weil im Ergebnis der „Schocktherapie“ das Lebensniveau des Hauptteils der Bevölkerung auf die Hälfte gefallen war und die Kaufkraft stark gesunken war.
(außerdem waren sämtliche Ersparnisse der Leute durch die genannte Hyperinflation in diesem einen Jahr vollständig entwertet worden)
Die Leute hatten keine Mittel, um die Waren zu kaufen.

Егор Гайдар со своей шайкой нанёс России урон сопоставимый с потерями в Великой Отечественной войне

Es ist festzustellen, daß im Falle der 100%igen Erfüllung der Pläne des Westens im Bezug auf Rußland zum heutigen Jahre 2017 alle Russen schon ausgestorben wären, aber im Lande gab es in allen Lebens-Bereichen des Staates einen Widerstand gegen den verderbenbringenden Reformkurs.
Gerade diesem Widerstand des fortschrittlichen Teils des russischen Volkes sind wir verpflichtet, daß wir heute noch leben und Rußland nicht gestorben ist. Wir verneigen uns tief vor allen unbekannten und bekannten Rettern von Staat und Volk.

Am 29. Juni wurden 10 Forderungen der vereinten Opposition formuliert: darunter die Rücknahme der zusätzlichen Vollmachten des Präsidenten, der Rücktritt der Regierung Gajdar, die Einsetzung einer Regierung des nationalen Vertrauens, die Rücknahme der Privatisierung.

Am 1. Dezember 1992 wurde der 7. Kongreß der Volksabgeordneten eröffnet, der die Arbeit der Regierung Gajdar als unbefriedigend bewertete. Und das ist nicht verwunderlich.
J.T.Gajdar, A.W.Kosyrew und A.B.Tschubais haben, das zeigten ihre Taten, im Lande eine Politik durchgesetzt, die gegen die Interessen der Völker der Russischen Föderation gerichtet war.
(um so erstaunlicher ist, daß Tschubais immernoch in Führungspositionen Narrenfreiheit genießt)

Am 9. Dezember 1992 stimmte der Kongreß gegen die Kandidatur Gajdars für den Posten des Premiers. Mit der Abstimmung für die Ablösung J.T.Gajdars hat der Kongreß gegen den das Land zerstörenden Kurs, der in den VSA erarbeitet worden war, gestimmt.
Nach dieser dem Präsidenten nicht passenden Abstimmung wurde die Fernseh-Direktübertragung von der Arbeit des Kongresses gestoppt.
Von den vom Präsidenten vorgeschlagenen Kandidaturen kam
Ju.W. Skokow auf eine Stimmenmehrheit, aber der Präsident B.N.Jelzin setzt als Premierminister W.S. Tschernomyrdin ein, der weniger Stimmen erhalten hatte, und den größten Teil der faktischen Macht übertrug er an W.F.Schumejko.

Der Rückzug Gajdars hatte die Autorität Jelzins in den Augen der VSA stark verringert.
Für die Rehabilitierung in den Augen der Hausherren mußten nun den Amis gefällige entschlossene Handlungen her.
Ich denke, daß schon damals, im Jahre 1992, er
(Jelzin) die Vorbereitungen für die gewalttätige Abrechnung mit dem ihm offen opponierenden Rat der Volksabgeordneten und dem Obersten Rat angepackt hat.

Quelle
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Das beliebte Bonus-Video für Russisch-Könner:

Gajdar, Tschubais, Jelzin: die laute Sache mit der Ermordung der UdSSR.
Гайдар, Чубайс, Ельцин: Громкое дело об убийстве СССР.

https://www.youtube.com/watch?v=96U3ZtR2jrw

Quelle
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Wer die weitere Entwicklung anschauen will, der kann zu den nächsten Ereignissen in Rußland hier weiterlesen.


1 Kommentar

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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