bumi bahagia / Glückliche Erde

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Dieter Duhm / Gewalt / Pazifismus

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„Gewalt ist die Eruption blockierter Lebensenergien.

Pazifismus ist nicht die sanfte Beschwichtigung der Gewalt und nicht die Beilegung von Konflikten durch Appelle zum Frieden. Wirklicher Pazifismus ist der radikale und intelligente Selbsteinsatz des Menschen für die Befreiung aller in ihm liegenden Legensenergien und Schöpferkräfte.

Pazifismus ist der fundamentale Kampf gegen jede Art von Unterdrückung der menschlichen Sehnsucht.

Pazifismus ist kompromisslose Parteinahme fürs Lebendige.

Pazifismus ist Militanz, nicht unbedingt politische Militanz, aber Militanz in der Erringung innerer Wahrhaftigkeit und Freiheit, denn Pazifismus ist die Versöhnung des Menschen mit sich selbst.“

Dieter Duhm

Geb.1942 in Berlin, Psychoanalytiker, Kunsthistoriker und Soziologe.

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Der Text leitet ein zum Buch

„Aufbruch zur neuen Kultur / Von der Verweigerung zur Neugestaltung / Umrisse einer ökologischen und menschlichen Alternative.“

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thom ram, 16.08. im Jahre 5 des beginnenden Neuen Zeitalters.

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10 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    „Militanz in der Erringung innerer Wahrhaftigkeit und Freiheit“

    Mich würde seine Inbezugsetzung seiner These zur Reinkarnation interessieren.
    Denn sonst würde er nach Goethe „umfangen“ und „trüber Gast“ bleiben:
    ————
    Nicht mehr bleibest du umfangen
    in der Finsternis Beschattung
    und dich reißet neu Verlangen
    auf zu höherer Begattung.
    Und solang du das nicht hast
    dieses Stirb und Werde
    ………….

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  2. Ich kenne Dieter Duhm über einen Freund, der mir mal von Tamera berichtete, eine Lebensgemeinschaft in Portugal, die glaub ich von ihm mit initiiert wurde……

    Wen es interessiert, hier ein guter link dazu

    https://www.tamera.org/manifesto/pdf/tamera_manifest_de.pdf

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  3. Hawey sagt:

    @ Dieter Duhm,

    Danke eine Wunderbare Erklärung zum Pazifismus Das muss man sich wirklich reinziehen ein Genuss.

    „Pazifismus ist nicht die sanfte Beschwichtigung der Gewalt und nicht die Beilegung von Konflikten durch Appelle zum Frieden.

    Wirklicher Pazifismus ist der radikale und intelligente Selbsteinsatz des Menschen für die Befreiung aller in ihm liegenden Lebensenergien und Schöpferkräfte.

    Pazifismus ist der fundamentale Kampf gegen jede Art von Unterdrückung der menschlichen Sehnsucht.

    Pazifismus ist kompromisslose Parteinahme fürs Lebendige.

    Pazifismus ist Militanz, nicht unbedingt politische Militanz, aber Militanz in der Erringung innerer Wahrhaftigkeit und Freiheit, denn Pazifismus ist die Versöhnung des Menschen mit sich selbst.“

    Wow

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  4. *MR* sagt:

    *Herz-Danke* für diese Nach-Denk-Er-Innerungs-Tanke ! 😉
    und
    Voll*Y* am
    16/08/2017 um 15:27:
    „Mich würde seine Inbezugsetzung seiner These zur Reinkarnation interessieren.“
    MiA ouk sääähr .

    Es war einmal
    10 . 11 . 10

    Es war einmal eine Frau
    Die begleitete ein kleiner Schatten
    Viel kleiner als ihn andre warfen oder hatten
    Zuerst konnte und wollte sie es nicht begreifen
    Und versuchte
    Den Schatten ab-zu-streifen

    Aber
    Er war für lange Zeit
    Alles was sie hatte
    Und immerhin
    Er schenkte ihr Lebens-Mut-Gewinn
    Immer war er da
    Und begleitete sie durch so manches dunkle Jahr

    Schließlich wollte sie
    Niemals
    Ungebeten
    Grob nur auf ihn treten
    Um ihn ja nicht zu verletzen
    Oder ihn gar in Schrecken zu versetzen
    Darum setzte sie VORSICHTIGST jeden Schritt
    Und der Schatten ging still mit ihr mit

    Nie hat er eine Flucht
    Versucht
    Er war eben treu
    Das war für sie völlig neu

    Schließlich hatte sie sich so sehr an ihn gewöhnt
    Daß sie fast in ihm verschwand
    Damit keiner sie mehr fand
    Wenn sie traurig war und sich verlassen fühlte
    Und die Vergangenheit ihr Herz aufwühlte
    Dann sprach sie eben
    Nur leise mit ihrem Schatten

    So lernte die Frau
    auch die Schatten-Sprache
    Anderer zu verstehn

    Es wurde für sie eine leichte Sache
    Wie groß die anderen Schatten auch waren
    Sie lernte sie dennoch zu verstehen
    In all diesen Jahren

    Sie blickte einfach nur durch die Menschen hindurch
    Hielt Zwiesprache mit deren Schatten
    Die sie so großspurig warfen oder eben leise nur hatten
    Und sie versuchte aus ihrem eigenen Verstehen
    Das DAHINTER des ANDEREN
    Zu erkennen
    Und mit Liebe dann auch an-zu-sehen .
    *JaH !*
    . 😉 .

    Gefällt 2 Personen

  5. *MR* sagt:

    Spannendes… gefunden:
    Wieder-Neu-Anfang 😉 => Neues Zutrauen und Liebe üben !
    Dieter Duhm spricht über TERRA NOVA

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  6. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  7. haluise sagt:

    „Aufbruch zur neuen Kultur / Von der Verweigerung zur Neugestaltung“ … thom ram, 16.08. im Jahre 5 des beginnenden Neuen Zeitalters.

    WIR SIND N U R STARK, WENN WIR UNS LIEBEN

    *MR*
    16/08/2017 um 19:53
    „Schließlich hatte sie sich so sehr an ihn gewöhnt
    Daß sie fast in ihm verschwand
    Damit keiner sie mehr fand“

    DA IST NULL,KEINE LIEBE IN IRGENDEINE RICHTUNG
    DA IST ERNIEDRIGENDE ANGST VOR DER LEBENDIGKEIT DES LEBENS…. grau in grau der depression
    ICH kann nicht mal um sie trauern …

    CIAO von LUISE

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  8. delledschäck sagt:

    Volltoll der Knabe, er sagt was ich spüre und mehr noch.
    Schwierich ist ajgentlich nur der Umstand, daß Pazifismus ein Mindestmas an Moral und Ethik erfordern, also Anstand ist wohl das treffendere Wort und meines Erachtens angeboren
    In unsrerem heutigen DeevolutionsZeitalter sind wir aller Wahrschweinlichkeit schon über die Steinzeit hinaus, erkennbar an den vielen Steinen die einem in den Weg gelegt. Doch besser den steinigen Weg mit sicherem Tritt, denn auf der Schleimspur gekrochen_sagt sogar der Holzwurm, welcher aufm Holzweg ajgentlich zum Ziele gelangt, dem Baum__des Lebens.
    der Tag wird gut

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  9. Luckyhans sagt:

    zu delledschäck 17/08/2017 um 13:45
    „Mit einigem Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen.“ (Robert Lembke ?)
    😉

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  10. Vollidiot sagt:

    MR

    „Schließlich hatte sie sich so sehr an ihn gewöhnt
    Daß sie fast in ihm verschwand
    Damit keiner sie mehr fand“

    Sehr schön.

    Es ist gut, wenn man seinen Schattenbegleiter kennt.
    Im Austausch mit ihm kann wertvolle Erkenntnis gewonnen werden.
    Dann kann, weil wir alle ein Mindestmaß von Moral und Ethik von der geistigen Welt erhalten haben, mit dem Zusammenbringen dieser beiden Bereiche auch ein inneres Wachstum beginnen.

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