bumi bahagia / Glückliche Erde

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Archiv der Kategorie: BÜCHER UND ZEITSCHRIFTEN

BRÜCKENBAU I. – Ha.Jo. Müller und Kai Orak über Putin und Trump

 

 

Eckehardnyk, 19.09.2020

Hier beginnt ein neuer Strang, der die Aufgabe hat, zu einigen, ohne zu nivellieren. Meine Hochachtung vor den Leistungen gilt den heute hier vorgestellten Protagonisten in gleicher Weise.

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Erfurt / „Das muss aggressiver werden.“

In der Tat bemächtigt sich dieser Wochen das System unserer Kinder. Gesundheits- und Psycheschädigender Maskenzwang in der Schule, brutale Zwangstesterei, brutalste Quarantäne, horrende Bussen für Eltern, Kidnapping von Kindern.

Mario Buchner in seiner Brandrede, Sinngemäss:

„Mit Räucherstäbchen und Klangschalen erreichen wir nichts.“.

„Weitere Versuche, TV-Gläubige aufzuklären scheitern, solche Menschen leiden dank der jahrzehntelangen Gehirnwäsche an Informationsresistenz.“

„Vor den Rathäusern müssen wir uns aufbauen, und wir müssen sagen, was wir wollen, nämlich dass die wissenschaftlich nicht begründbaren und unfassbar unverhältnismässigen Massnahmen heruntergefahren werden, per sofort.“

Ich füge bei: Vor Residenzen von führenden Systemlingen ebenso. (mehr …)

London, Unite for Freedom, 29.08.2020 / David Icke’s Brandrede, für jeden Menschen ein Muss!

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„Die Macht ist bei uns.“

„Auf, Menschheit, erhebe dich von den Knien.“

29.08. NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)

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Eltern, Kind und Kinderstube – 67. von 144 – Die beiden Pole

Die Familie und ihr Äquator

Eckehardnyk

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Du als Mutter oder du als Vater, ihr als Eltern werdet mit der selbstbestimmten Entscheidung manchmal in Not geraten. Was nämlich häufig vorkommt, ist Delegation, eine Abspaltung von elterlicher Macht. Als Mutter möchtest du auch mal frei nehmen und deinen Interessen, ohne über Kinder zu stolpern, nachgehen. Du überträgst deine mütterliche „Gewalt“ an den Vater deines Kindes. Und wie?! Er muß alles genauso machen, wie du es gern hättest. Du schreibst ihm auf und vor, was er zu tun und vor allem, was er zu lassen habe.

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Eltern, Kind und Kinderstube – 66. von 144 – Macht

Die Macht der Seele

Eckehardnyk

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Heiligabend wird’s und überall werden Predigten gehalten, in denen von der „Macht der Liebe“ die Rede ist. Warum diese Tour „alle Jahre wieder?“ Warum überhaupt jedes Mal ein Ausbruch von „Betroffenheit“ bei jedem Akt von Zerstörung, an Grabsteinen oder Heimstätten gewisser Persönlichkeiten? „Fassungslos“ ringen allerhöchste Figuren in Staat und Kirche um Worte und finden nur „Heu und Stroh“. Auf diesem liegt dann zur Weihnachtszeit gebettet „das Kindlein“.

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Eltern, Kind und Kinderstube – 64. von 144 – Das All

Gebt mir Gelegenheit!

Eckehardnyk

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Beschäftigen wir uns also mit dem All der Möglichkeiten! Du möchtest aus den vielen Reaktionen etwas herausfinden, das deinem Kind sofort das Richtige abverlangt? Es steht dir eine unbegreifliche Zahl von Maßnahmen zur Verfügung, meinst du, und keine will etwas fruchten. Das scheint nur so. Du triffst im All der Möglichkeiten schon immer eine Vorauswahl. Du wählst voraus Stimmlage, Lautstärke, Häufigkeit, Haltung, ja sogar „Laune“, in der du etwas äußerst, ohne dich vor der Riesenmöglichkeit deiner (zu allermeist unbewusst getroffenen) Auswahl zu fürchten. Panik trifft dich erst, wenn du keinen Erfolg hast, scheu wirst und dich frägst: Was soll ich denn noch alles machen?

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Eltern, Kind und Kinderstube – 63. von 144 – Was hältst du von Erpressung?

In allem, was ist!

Eckehardnyk

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Wohin du schaust, überall auf der Welt findet sich Not, die gelindert, „gewendet“ werden muß. Das Dasein ist von Beginn an von Notwendigkeiten diktiert. Kaum ist der Mensch geboren, muß er sich wärmen, ernähren, reinigen, ausruhen und am Leben erhalten. Nichts scheint hier freiwillig geschehen zu können. Alles unter der Prämisse: Wenn du nicht A machst, dann passiert B, wenn du nicht essen willst, mußt du verhungern, wenn du dich nicht reinigst, wirst du an Schmarotzern zugrunde gehen, wenn du nicht genug schläfst, wirst du in tödliche Fallen geraten. Du sagt es deinem Kind weiter und es antwortet: Das ist Erpressung!

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Die neue Normalität / Wie sie ausseheh wird, liegt an uns selbst

Sollte IHR Plan aufgehen, die Menschheit mittels Impfung und 5G endgültig und komplett zu versklaven, wo bleiben dann gute, verantwortungsvoll bewusst lebende Menschen? Auf demselben Planeten an speziellen Orten? Auf demselben Planeten, den Sklaventreibern und den Sklaven unsichtbar, auf anderer Schwingungsebene? Kommen sie nicht darum herum, werden sie auch in die Sklaverei gezwungen? Verlassen sie die irdische Sphäre?

Oder etwa geschieht das, was mir im Verlaufe der letzten 15 Jahre von verschiedenen Seiten zugetragen wurde? Werden zwei Drittel der Menschen die Erde verlassen, wie auch immer, mittels 5G – Fernsteuerung in den Wahnsinn getrieben, von Impfungen  und wahrhaftig stattfindender Pandemie dahingerafft? Sie verlassen die irdischen Sphären, kosmischen Gesetzen unterworfen und durch Beschluss hohen Rates besiegelt? Übrig bleiben gute, bewusst und eigenverantwortlich Lebende?

Na. Wir werden es erleben, sind ja hier jetzt inkarniert, um diesen Wandel am eigenen Leibe zu erfahren, angeblich von unzähligen Nichtinkarnierten darum benieden.

Was besser als Kopf hoch, unser Herz befeuern, unsern Geist klar halten? Täglich zeigt sich, was zu tun ist. Weiterhin wird Unerwartetes, Überraschendes auftreten. Die Menschheit bestimmt. Die Gesinnung der Menschen bestimmt. Geben wir unser Bestes!

Ich winde Autor Lothar Schalkowski ein besonderes Kränzchen dafür, dass er seine Schriften unentgeltlich anbietet. Danke, Lothar.

Thom Ram, 25.07.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht) (mehr …)

Eltern, Kind und Kinderstube – 62. von 144 – Gott oder Knall?

Warum Kinder zu ihren Eltern ein immenses Zutrauen haben

Eckehardnyk

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„Wer erklärt und die Welt?“ titelte das Monatsmagazin GEO schon im Dezember seine Ausgabe von Januar 1999. Man berichtete über die Annäherung zwischen Mystik und Naturwissenschaft. Sicher, da wird viel Wissenswertes bewegt. Aber ist es nicht doch so, daß immer nur du gefragt wirst, wenn dein Kind die Welt erklärt haben möchte? Steckt nicht in jedem seiner ungezählten Warums eine solche Bitte, die Zumutung zugleich höchsten Ausmaßes und tiefster Wirkung ist? Sieh doch selbst: Die Sache ist sehr einfach: Der, der die Welt geschaffen hat, soll sie auch erklären!

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Eltern, Kind und Kinderstube – 61. von 144 – Walter

Was schwingt beim Namen mit?

Eckehardnyk

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Ein schöner Name? Auf jeden Fall der sprachlichen Herkunft nach ein germanischer, den ihr auch im Englischen wiederfindet, wie bei Sir Walter Raleigh, dem Seefahrer, Entdecker, Dichter und heimlichen Liebhaber Elizabeth I. von England, den als 66-Jährigen ihr Nachfolger Jacob 1618 habe hinrichten lassen.1)

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Eltern Kind und Kinderstube – 2. von 144 – Die Einstellung entscheidet *

Warum bin ich ich?

Eckehardnyk

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Wo beginnt eigentlich ein Kind? – Darüber gibt es zwar Diskussionen, doch ihr habt euch dazu entschlossen, ein Kind in die Welt zu setzen, und mit dem Entschluß beginnt es auch für euch zu existieren. Es gehört also zu jedem Elternpaar ein anderer, eigener Anfang seiner Elternschaft. Vom Entschluss an beginnt es für sein Kind zu denken, zu fühlen und zu handeln. Erinnert sei nur an Strickarbeiten, die manche Mütter beginnen, ohne dass die medizinische Indikation einer Schwangerschaft vorliegt.

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Eltern, Kind und Kinderstube – 60. von 144 – Ist Kontrolle wirklich besser?

Wann und wo entsteht Vertrauen?

Eckehardnyk

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Vertrauen ist gut, Kontrolle besser! soll Lenin gesagt haben. Das mag für sein Gewaltregime zutreffen, mit dem er durch die Partei, die immer Recht hat, 1917 in Rußland ans Ruder kam. Auch für die eigenen mißliebig gewordenen Leute hatten die Parteiführer im Handumdrehen ein Verfahren bereit, sie als „Konterrevolutionäre“ zu diffamieren und zu liquidieren. Mißtrauen und Kontrolle werden in solchen Verhältnissen eher Menschen schützen, vor allem, wenn sie Grund haben sich vor Verfolgern zu fürchten. Kontrolle hat natürlich auch Vorzüge, wie zum Beispiel die Selbstkontrolle, die mit Selbstvertrauen einhergeht und mit bewußter Lebensführung zusammenhängt. Darüber war früher die Rede (53. von 144) und wird später noch zu reden sein.

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Eltern, Kind und Kinderstube: 59. von 144 Lehrende und Lernende

Warum sind Kinder aufmerksamkeitsgestört?

Eckehardnyk

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Lernen geschieht häufig im Schlaf. Das soll nicht heißen, daß du dein Kind ermunterst, in der Schule zu schlafen. Aber du hast sicher auch schon erlebt, daß du morgens eine Lösung für ein Problem bekamst, das dir gestern unlösbar vorgekommen war. „Den Seinen gibt‘s der Herr im Schlaf“ ist auch so eine biblische Redensart, die dazu paßt. Wie günstig das für die Lehrenden ist, wurde noch gar nicht genug gewürdigt. Die müßten nur darauf achten, daß ihr „Gefolge“ genügend schläft, und der Lehrstoff würde „sitzen“. Warum sprechen wir darüber?

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Eltern, Kind und Kinderstube 58. von 144 „Friede auf Erden“

Der Mensch ist „teils frei, teils unfrei“… Unfrei in der „Welt der Wahrnehmungen“ und frei verwirklicht im Geist 1)

Eckehardnyk

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Übereinstimmung sichert Frieden. Worum sollten zwei übereingekommene Wesen auch streiten? Der Weg zur Übereinkunft, die Frieden sichert, sollte in der Kinderstube nicht Jahrhunderte dauern wie zwischen griechischen und italienischen Stadtstaaten der Antike und Renaissance oder zwischen Franzosen und Deutschen bis ins letzte Jahrhundert. Als einer der frühst bekannten Philosophen gilt Heraklit von Ephesos, dessen Denkweise nur in Fragmenten überliefert ist. Damals, im sechsten und fünften Jahrhundert vor Christus gab es wie immer auch Kriege. Sein Ausspruch dazu war diesen Ereignissen abgelauscht: „Der Krieg ist der Vater aller Dinge.“ 2) Er muss wohl gesehen haben, daß die großen, unveräußerbaren Fortschritte der Menschheitsentwicklung zustande kamen trotz der Kriege um vergängliche Dinge. Und jedes eroberte „Ding“ hatte als seinen Vater erst mal den Krieg, der neuen Krieg erzeugte.

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Eltern, Kind und Kinderstube 57. von 144 „Tiere sehen dich an“

oder „Wer bin und wenn ja wie viele?“1

Eckehardnyk

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Gefühle, sagt jeder Anwalt, spielen bei Gericht keine Rolle. Entschieden werde nach Lage der „Gesetze“ und diese auf die „objektiven Kriterien“ (die Beweisstücke) angesetzt. Jeder weiß, wenn er was davon überhaupt wissen will, daß „Gesetze“ von Irrtum und „Tendenzen“ ausgesetzten Menschen gemacht wurden und das Tatbestände und Kriterien manipulierbar sind. Trotzdem wird so verfahren, wahrscheinlich weil keiner eine bessere Idee hatte oder wenn ja, sie nicht durchsetzen konnte. Wer behauptet, daß im Gerichtssaal Gerechtigkeit pur erzeugt werde, gilt heutzutage als naiv. Man erhält dort ein Urteil, und man sollte für das ganze Gerichtswesen den Begriff „angewandte Gerechtigkeit“2 einführen, parallel zur angewandten Kunst: Nicht großartig aber nützlich durch die Zierde, die sie dem öffentlichen Leben verleiht.

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Eltern, Kind und Kinderstube 54. von 144 Ziele im Leben

Beistand für Zielgewißheit

Eckehardnyk

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Ohne Worte stehen sie in einem, die Lebensziele. Wenn man sie nicht in Gedanken und dann in Sätze fassen kann, bleiben sie wie ungelesene Bücher chancenlos bis ans Lebensende und „verstauben“. Ja, ein Leben würde enden ohne Ziel, wenn dieses nicht begriffen würde. Lies, was wir bereits über Lebensentwürfe (22. von 144) erfahren haben. Hier nun interessiert uns, wie wir mit den Zielen in unserem Kind umgehen unter dem Motto: Du brauchst einem Hungrigen nicht zu sagen, daß er essen soll, sondern wie (49. von 144). Das heißt übersetzt auf Lebensziele: Du brauchst einem heranwachsenden Menschen niemals zu sagen, daß er Ziele haben soll. Denn die hat er bereits. Nur er weiß es in der Regel nicht oder, wenn ja, weiß er nicht, wie er sie für seine Lebensführung nutzbar machen soll.(1) Du kannst und wirst ihm helfen, diese wenigstens gefühlsmäßig zu erfassen und ihnen so weit anzugehören, daß sie seinem Dasein eine Richtung geben.

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Essay / Parallelwelten

Das nun ist wahrlich ein Essay. Den ganzen Tag knobelte ich. Was will ich sagen, wie will ich es sagen, wo fange ich an. Es geht um brutale Wirklichkeit hier auf Erden, und es geht um verrückt scheinen könnende Herrlichkeiten. Für mich gehört mittlerweile beides in Einem zusammen, doch….wie fasse ich das in Text? Es hat mit unserer herkömmlichen Denkweise nicht mehr viel zu tun. Es hat mit unserer herkömmlichen Lebensweise viel zu tun und wenig zu tun, und……was habe ich da eben gesagt?…..“Es hat mit unserer herkömmlichen Lebensweise nicht mehr viel, es hat damit viel zu tun und hat damit wenig zu tun….siehst du, guter Leser, der Verstand will nicht mitkommen, mein Verstand möögt, dass ich grad kombletten Plötsinn von mir gegeben hätte.

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Jetzt hab‘ ich ’s. Es sind drei Themenkreise. (mehr …)

Eltern, Kind und Kinderstube 52. von 144 „Findest du das gut?“

  • Dem Wahren eine Chance geben

Eckehardnyk

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Woher weißt du, daß du Wahrheit gefunden hast? Wie gesagt im vorigen Artikel, durch die Probe: Würde das ewig gelten, was du erkannt hast? Daß zweimal Drei Sechs sind? Macht sich da ein Glücksgefühl bemerkbar, wenn du daran denkst? Heute bei Erwachsenen wohl weniger, aber für ein Kind, das zum ersten Mal mit Zahlen spielt und selbst ein Ergebnis heraus bekommt, das immer so ist und bleibt, kann das viel mehr bedeuten. Sein Gefühl wird zwar durch ein Ereignis ausgelöst, das weniger Zeit braucht als der Stich einer Nadel. Der Impfstoff dafür jedoch heißt Freude.

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Eltern, Kind und Kinderstube 51. von 144 „Und sie bewegt sich doch!“

Eckehardnyk

Aus der Wahrheit zu den Brücken der Welt

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Vor einem Inquisitionsgericht des Jahres 1633 soll Galileo Gelilei diesen Ausspruch „und sie bewegt sich doch“ getan haben, nachdem er zuvor seine wissenschaftliche Darstellung widerrufen hatte, wonach die Erde um die Sonne herum wandle. Ohne den Widerruf wäre es ihm vermutlich gegangen wie 33 Jahre vor ihm Giordano Bruno, der als Ketzer verbrannt worden war. Es soll uns hier nur um Wahrheit gehen. „Was ist Wahrheit?“

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Prof. Martin L. Pall / 5G als ernste globale Herausforderung

Der Titel ist sachlich gehalten. Das Thema indes ist, wie wache Menschen wissen, von allerhöchster Brisanz, betrifft Natur und Mensch weltweit. Vorliegend die umfangreiche und wissenschaftlich exakte Arbeit von Professor Martin L. Pall.

Grosser Dank gebührt diesem Manne.

Thom Ram, 02.06.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht), Eingereicht per Mail von Ingrid.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE 49. von 144 Einem Hungrigen erklären, daß er essen muß? –

„Das Was bedenke, mehr das Wie!“

Eckehardnyk

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Kennst du eine Geschichte, in der ein Verdurstender in der Wüste ertrunken ist? Er ist nächtelang gewandert, der letzte Tropfen ist aufgezehrt und der Durst, die Trockenheit, die Hitze sind unerträglich geworden, da erblickt er einen Brunnen. Mit letzter Kraft wankt er an dessen Rand. Er blickt hinunter: Sechs Meter unter ihm ein dunkler Wasserspiegel, aber kein Eimer zum Hinunterlassen. Die Verzweiflung, die Panik wird immer größer, je länger die Sonne von oben brennt. Endlich springt er über den Brunnenrand in das kalte Wasser. Sein Herz bleibt vor Schreck stehen und der Durstige verschluckt sich, verliert die Besinnung und ertrinkt.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE 48. von 144 Horch was kommt

von drinnen her, von draußen rein!

Eckehardnyk

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Rätselhaft ist das Hirn. Der Gehirnspezialist gehört zwar zu einem eigenen Fachbereich innerhalb der Medizin und die Gehirnchirurgie hat bedeutende Erfolge bei der Reparatur beschädigter Hirne errungen, aber noch immer thront sinngemäß der Ausspruch des großen Berliner Pathologen Rudolf Virchow[1] über allen Wipfeln, er habe eine Unzahl von Gehirnen präpariert, doch nie eine Seele gefunden.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE 47. von 144 – Die Sonne tönt

Gesprächskultur willkommen

Eckehardnyk

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Es gibt Theorien, die sagen, daß unsere Sonne in ihrem Innern gewaltig töne. In unvorstellbaren Bässen dringe aus ihrer Mitte ein Konzert an ihre Oberfläche, gegen das unsere höchsten Wasserfälle, verkehrsreichsten Straßen und phonstärksten Tiefflüge nur ein Säuseln von Blättern im Sommerwind seien; wovon wir nur deshalb nichts mitbekommen, weil dazwischen rund 150 Millionen Kilometer leeres All liegen, die keinen Mucks übertragen.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE 45. von 144 – In uns die Sintflut ? (1)

Eckehardnyk

1

Sicher dachtest du, jetzt redet er wie ein Pfarrer. Das hängt wohl damit zusammen, daß, wer diesen Beruf ausüben will, sich mit Geist und Seele abgeben muß. Manche Geistliche oder Seelsorger sagen ganz Vernünftiges. Was mich an diesem Amt jedoch stört, ist der „Vorgesetzte“. In Sachen der Seele oder des Geistes kann man kein Untergebener sein, wenn man für die bei sich selbst gefundene Wahrheit gerade zu stehen hat. Wie sollte ein Bischof oder Papst beurteilen, was mein Ergebnis von Wahrheitssuche ist? Ist er nicht selbst in eigener Sache ein Suchender? Er könnte mich bei dieser Suche zwar brüderlich unterstützen, aber Erteilen von Weisungen – unmöglich, es würde allein Herrschaft aber nichts Wahrhaftiges hervorbringen.

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Innererde / Frohes Leben / Vision

Was Thalus von Athos vom Zusammenleben auf unserer Innererde berichtet, ist grundsätzlich deckungsgleich mit der Vision unseres guten, inzwischen verstorbenen Hans Steinle (Nickname: Ohnweg), dargelegt in seinem Buch Das Wildgans-Prinzip.

Hans Steinle beschrieb detailreich das Zusammenleben ohne Geld, da männiglich täglich vier Stunden Arbeiten verrichtet, denen er herzlich zugeneigt ist, die zu verrichten ihm Freude bereitet. Jeder darf frei an sich nehmen, wessen er benötigt. Jeder gibt seine Produkte ohne Gegenleistung. So in einem zundertrockenem Satz zusammengefasst.

Ob du nun meinst, dass unsere Erde innen ein Feuerklumpen, dass Leben in unserer Erde somit blödes Gefasel sei, oder ob du, so wie ich, dich davon hast überzeugen lassen, dass unsere gute Mutter eine kugelförmige Schale ist, mit Zentralsonne und reichem frohem Leben auf der „Innenfläche“, das spielt null nicht keine Rolle. Nimm das Beschriebene als Vision ohne realen Hintergrund oder nimm es als Realität, denn darum geht es:

Wo wollen wir hin? Ohne Idee wird sich nichts verändern. Ohne Absicht wird alles beim Alten bleiben. Visionen müssen her! Klare Vorstellungen müssen gepflegt werden! Reine Gedanken zu fassen ist Gebot der Stunde.

Ich will  da hin, wie es Thalus von den die Innererde Bewohnenden berichtet. Das willst du auch? Packe auch du alle damit verbundenen Vorstellungen in deine persönlichen Visionen, in dein Visionieren, in dein Denken. Denke ohne Wenn und Aber. Fasse deine Gedanken kristallrein. Jeder Gedanke trägt in sich das Potential, sich zu materialisieren. Visionieren wir! Fassen wir die Absicht! Je mehr wir sind und je klarer wir das tun, umso schneller fallen die alten Fesseln ab, umso schneller wandeln wir das Zusammenleben untereinander und den Umgang mit Mutter Natur hin zum Neuen Zeitalter, sprühend auf dem blauen Planeten.

Thom Ram, 29.04.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht) (mehr …)

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 40. von 144 – Und die Natur?

Eckehardnyk

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Allzu leicht wird heute Natur mit „Umwelt“ gleichgesetzt. Für unsere Stellung in der Welt ist der Unterschied jedoch bedeutender, als es zunächst scheinen mag. Die Umwelt ist nichts weiter, als das was unmittelbar in der Umgebung liegt. Ein Tier braucht seine Umwelt zum Überleben, es ist daran angepaßt mit seiner speziellen, genetisch festgelegten Ausrüstung.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE: 37. von 144 – Gefühl bis in die Hände

Es geht um dich selbst, wenn du dein Kind verstehen willst

Eckehardnyk

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Und man bekommt bis in die Hände das Gefühl, daß man „ist“. Das bedeutet, daß jede Bewegung, die tätig ausgeführt wird, Empfindungen erzeugt, die „zu Herzen“ gehen. Wo empfinden wir das stärkste Gefühl für das Sein? Ist es in der Herzgegend? – Von dort aus ergeht wie ein Befehl an Arme, Hände und Finger zur Umarmung, zum Zugreifen, zum Streicheln. Das Sein selbst ist da als Gedanke, den wir zwar im Kopf mit dem Hirn lokalisieren, und bildlich gesagt durch die Füße in die Welt hinaus schicken oder auch von dort empfangen. Doch das Beteiligen eines Gedankens am Leben braucht eine flächige Dimension und auch Kraft, um die alles durchdringende Macht des Gedankens aufzufangen und in ein Format zu bannen.

2

Wußtest du, daß Gefühle ein Format haben? In dieser Sekunde[1]) des Aufschreibens habe ich es entdeckt. Eine große Menge von Gefühlen hat sogar genormte Formate, nicht nach DIN [2]), aber durchaus von gesellschaftlicher Anerkennung oder Ablehnung geprägt. Gefühle sind aber auch „echt“, eigenständig oder „authentisch“ formatiert, sie passen dann in keine Schablone und werden nur von Individuen wie dir gehegt.[3])

Haben Gefühle ein Format? Und ob! Manche, nicht zu wenige sind auch genormt.

3

Bei Kindern werden wir die ungenormten Gefühlsformate an häufigsten antreffen. Erwachsene scheinen häufig darauf verzichtet zu haben aus mehr oder weniger verständlichen Rücksichtnahmen, aus denen sogar Zwangshandlungen werden können, weil das Gefühlsformat so pingelig klein geworden ist, daß es nur noch durch eine ständig wiederholte Tat, beispielsweise Händewaschen, vorübergehend befriedigt werden kann.

Wir sehen vielleicht mit Verwunderung, daß Gefühle nach Befriedigung, besser gesagt: nach Befriedung suchen. Bisher haben wir das von Trieben angenommen. Aber wo ist denn der Unterschied?[4]) Ein Trieb ist nur nach der Intensität seiner Plötzlichkeit von den weniger leidenschaftlichen Gefühlen unterschieden.

5

Außerdem stoßen sich jetzt manche auch von uns an dem Begriff „Format“. Wir könnten auch „Umriß“ oder „Silhouette“ oder englisch shape dazu sagen. Unter Format verstehe ich hier etwas in dem Sinne wie ein Mensch „Format“, „Qualität“ oder „Charakter“ haben kann. Mit dieser Beschreibung bist du gewiß eher einverstanden, da ein Mensch mit Format garantiert ein Unikat darstellt.

6

Die „Befriedung“ von Gefühlen kann auch Harmonisierung oder Qualifizierung genannt werden. Es geschieht da etwas, das im Bild von Waagschalen im Gleichgewicht, als Regenbogen oder ausgebreitete Arme verstanden werden kann. Doch in dem Vorgang steckt noch mehr: Wieder bildlich gesprochen wird aus einem Strahl eine Fläche, als würde ein Maler auf eine von hinten beleuchtete Glasscheibe durchsichtige Farbe pinseln. Maßgeblich ist, daß Gefühl sich ausbreitet und gleichmäßig auf Wahrnehmung zu verteilen scheint; sich neu formatiert [5]), wie etwa ein warmer Hauch, der sich in frostiger Luft abbildet. Je wärmer die Luft, desto weniger nimmt man den Umriß des eigenen Hauchs wahr. So scheint es auch mit unseren Gefühlen zu sein. Das hat leider zur Folge, daß wir sie nicht bemerken, besonders die unangenehmen. Wir verdrängen sie „unbewußt“ so weitgehend, daß wir von ihnen gar nichts mehr wissen oder wissen können oder wissen wollen. Wenn Luft und Hauchgebilde oder spürbare Wärmeumrisse unseren Gefühlen ähnlich sind, müssen wir, um sie zu „sehen“, in einen „kühlenden“, das heißt äußerst wachsamen, analytisch-therapeutischen Selbsterfahrungsprozeß eintreten. Dann erfahren wir, daß man „Gefühle zulassen“ kann. Das bedeutet durchaus, sich mit ihrem Format zu beschäftigen und abzuschätzen, welche Größe oder Weite sie haben. Wir werden erkennen, daß Gefühle auch beschädigt werden können. Der gemeinste Schädling oder „Virus“ heißt hierbei Angst. Sie drängt zu einem Verhalten ohne Format: Zum Zwang, zur Panik, zum inneren Chaos des Wahns.

© 1998 und 2020


[1] Am 22. November 1998

[2] Deutsche Industrie Norm

[3] Als hätten Sie einen eigenen Wolkenhimmel

[4] Ist Heimweh ein Gefühl oder ein Trieb?

[5] Wenn man es lässt

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 36. von 144 Von Kopf bis Fuß

Bin ich verkrampft, wenn ich meine Zehen in der Erde versenke?

Natürlich nur dann, wenn ich an nichts anderes mehr denke.

Eckehardnyk

1

Das Wesentliche am „Vor Anker Gehen“ liegt im Austausch. Um im Bild zu bleiben: Das Schiff vor Anker entläßt Menschen und Waren und nimmt neue auf. Dazu braucht es die Verankerung mit der Umgebung. Wenn du dich durchsetzen willst, gehe innerlich vor Anker, weil du mehr hergibst als sonst und auch mehr bekommen wirst. Dieser Austausch bereitet, bildlich gesprochen, einem „Kapitän auf der Brücke“ Lampenfieber, bevor das Manöver losgeht. Das bedeutet für dich, bevor du einen Befehl, eine Anordnung oder diesen Zwitter, den man heute mit „bitte“ einzukleiden beliebt, oder sonst eine wichtige Willensäußerung an die Welt nach draußen gibst, vergewisser dich deiner inneren und äußeren Zuständigkeit. Dann erklinge in dir: „Ich bin vom Kopf bis Fuß auf (Liebe oder was sonst jetzt zu tun ist) eingestellt.“ So kannst du den Song der Marlene Dietrich jederzeit in dir wirken lassen, falls du dich nur unsicher oder nicht so recht zuständig fühlst.

2

Das Loslassen der Leinen oder das Anker Einholen nach dem Umschlag an der Reede gehört mit zum Bild. Während des Austauschs bist du ruhiger und freust dich an der Umsetzung deines Kommandos. Das trägt alles dazu bei, daß du in einer ausgeglichenen Haltung an all dem teilnehmen wirst, was du selbst in Szene gesetzt hast. Und da sind wir bei einem anderen Aspekt dieser „Bildbeilage“: Du bist der Schöpfer deiner Anordnungen. Vom Kopf bis zu den Füßen bist du Gottes Bild. Als solches lernt dich auch dein Kind sehen und auf alles, was du tust und sagst, acht geben. Wenn du Sorge hast, dein Kind gehorche dir nicht aufs Wort, dann prüf dieses Bild von dir selbst: Bin ich dieses Bild, bin ich der „Ozean aus Liebe“, bin ich das „Schiff, das ankert“, bin ich „der Kapitän“, der hier das Sagen hat, bin ich eingestellt auf das, was ich will und liebe? Du bist es einfach, so wie auch Gott alles das ist, was ist. So ist jeder Gott1, weil Gott2 alles ist, nur du bist es bewußt in diesem Augenblick, weil du deinen Kopf bis in die Füße bringst, weil du dein gedachtes Vorhaben in eine nachweisbare Tat für die Welt verwandelst.

3

Ein Zehnjähriger fragte mich einmal „was passiert, wenn man einen Finger hebt?“ Diesen Jungen hätte ich umarmen können für diese Frage! Sie betrifft schließlich die Entstehung des Universums. Was passiert, wenn du einen Zeh „versenkst“? Du leitest Energie „vom Kopf bis zum Fuß“. Dazwischen liegt das, was du bist, auf immer und ewig. Du schickst also einen Gedankenblitz durch die Ewigkeit in leblose Materie und sie bewegt sich, gehorcht dir, nimmt Gestalt an. Genau so hat „der Allmächtige“3 den Adam und die Eva geschaffen. Es kommt nur auf die Verbindung von der Augenblicksgeschichte, die wir in der Gedankenschnelle, die der Zahl Null entspricht, kennen und der Substanz, die wir träge, tot oder „ohne Ende“ nennen, an. Und diesen Zusammenschluß nennen wir das Sein. Dazu brauchen wir weder Zeit noch Geld noch Gesetze4. Du brauchst allerdings Zugang zu der Masse, die du bewegen willst. Der „Kopf“ allein ist zu wenig, du brauchst auch den „Fuß“, mit dem du im Schlamm, in der Materie steckst. Aus deinem Drinstecken entsteht immer wieder dasjenige neu, was man „das Leben“ nennt.

4

Jetzt weißt du, warum es auch im Leben kein „Nichts“ oder kein „Zurück“, kein „Falsch“, kein „Richtig“, kein „Schwarz“, kein „Weiß“ geben kann. Das Leben ist immer Leben, es enthält alle Farben, es ist immer Hüh und Hott und immer Ja, Nein und ganz besonders: Vielleicht. Grenzen gibt es nur dort, wo wir eine Unendlichkkeit vor uns haben, in die wir noch nicht vorzudringen wagen. Doch wenn wir es wagen, tun wir es „von Kopf bis Fuß“ darauf „eingestellt“, was uns am Herzen liegt, „und sonst gar nichts.“ Das gibt uns das Gefühl, das wir in unserer Mitte sind. Mit Empfindung oder Emotion haben wir zu tun, wenn der Gedankenblitz unterwegs zu den Füßen ist. Dabei hebst du den Finger…

5

Und wenn du nur einen Befehl – oder „Bitte“ – bei einem oder deinem Kind bis zur Befolgung anbringen konntest, dann hast du diesen Abschnitt verstanden, auch wenn dir die Erklärungen „spanisch“ vorgekommen sind.

1 Und, für diejenigen, die es so brauchen,“jede Göttin“

2 Oder„Göttin“

3 Oder „die Allmächtige(n)“

4 Also gemeint sind hier „Vorschriften“, zu denen man gewohnt ist, „Gesetze“ zu sagen.

In eigener Sache: Ab sofort gibt es auf meiner Seit: www.eahilf.de einen Link zu dem bei tredition verlegten Buch Abenteuer Erziehung (Hamburg 2013), das auf der hier erzählten Geschichte fußt. Wie schon früher gesagt, sind die dortigen Seiten gegenüber der hier zugrunde liegenden Urschrift von 1998/99 „delikater“ überarbeitet, aber erscheinen als Dialog mit den Lesern in der Sie-Form.

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE: 33. von 144 – Vigilanz und Kognition, bitte was?

Eckehardnyk

„Kustodient“ ein Kind begleiten

1

Psychiater, Psychologen und Pädagogen halten eine Menge Fremdwörter für dein Kind parat, genau genommen für alles, was so seine Entwicklung und seinen „Apparat“ ausmacht. Diese drei Berufsgruppen haben außer dem Kinderarzt und der Kindergärtnerin eine Menge über dein Kind heraus gekriegt, es aber zum großen Teil in für den normalen Leser uneinnehmbare Festungen von Begriffen lateinischer oder griechischer (oder englischer) Herkunft verbarrikadiert. Wir wollen eine Zugbrücke in eine dieser Burgen legen und kurz zwei Begriffe behandeln, die deiner Aufgabe als Mutter oder Vater dienen.

2

In der christlichen Weihnachtsgeschichte (nach Lukas, zweites Kapitel) gibt es eine Stelle, die heißt: Es waren Hirten auf dem Feld, wachend und hütend ihre Schafherden. „Wachend und hütend“ heißt in der lateinischen Bibel vigilantes et custodientes. Das trifft auch für dich genau zu, wenn du Kinder hast: Du hütest und wachst über sie. Nicht mehr und nicht weniger verlangt die gekonnte Erziehungsaufgabe[1] von dir: Vigilant und kustodient zu sein. Leider hat sich das zweite Wort in der Wissenschaft nicht so stark beheimatet wie das Wort vigilant und Vigilanz.

3

„Kustodient“ bist du nämlich immer dann, wenn du, wie im vorigen Kapitel dargestellt, den „Ozean der Liebe“ um dein Kind ausbreitest und es von seiner „Insel“ aus sich mit alledem versorgen lässt, was seinem Entwicklungsstand entspricht und ihn sich entfalten läßt.

4

Unter „Vigilanz“ verstehen Forscher ganz einfach nur die Wachheit. Sowohl du als auch dein Kind verfügen zu unterschiedlichen Zeiten über ein unterschiedliches Maß an wachem Bewußtsein. Dein Neugeborenes hat längere Somnolenzperioden, das Gegenteil vom Wachzustand, als dein Schulkind. Auch du hast Vigilanzperioden. Das ist die Zeit, in der du nicht müde bist (und auch nicht schläfst), sondern dich am Klarsten zum Ausdruck bringst. Es dürfte einleuchten, daß Lernen am besten klappt, wenn Lernender und Lehrender im Vigilanzstadium sind, also ganz wach und munter bei der Sache. Dieses Wissen solltest du nutzen, wenn du dem Kleinen etwas Neues „beibringen“ willst.[2]

5

Von dem großen Denker des 17. Jahrhunderts, René Descartes (1596-1650) kennst du vielleicht schon den lateinischen Ausdruck cogito ergo sum“, zu Deutsch: „Ich denke also bin ich“. Denken, Überlegen, Planen werden wissenschaftlich mit dem Ausdruck Kognition zusammengefaßt. Und Descartes hatte die Idee, daß alles ungewiß sein könne, nur eines nicht: Daß ich denke. Solange ich denken kann, weiß ich auch sicher, daß es mich gibt. Du wirst gewiss schon bemerkt haben, daß du auch im Traum denken kannst und daß die Gewißheit zu sein auch im Traum bestehen bleibt. (Den Tiefschlaf hat der Philosoph mit seinem Spruch wohl ausgelassen.) Also sind die Phasen der Kognition nicht unbedingt gleich zu setzen mit denen der Vigilanz. (Wenn es träumt oder schläft, solltest dudein Kind nichts lehren).

6

Kognitive Fähigkeiten entwickeln sich beim Kind langsam und verfallen auch wieder ab, falls der Mensch altersschwachsinnig wird. Du aber lebst mit deinem Kind und wirst deshalb seine Fortschritte im Denken bemerken, feiern und womöglich niederschreiben. Schon beim Säugling können wir die ersten Denkakte beobachten und zwar, wenn er etwas „erkennt“ und solchem „Bekannten“ zulächelt. Das „erfahrene“ Zurückkehren an denselben Ort muß für die Seele ein Festakt sein, dem der Leib folgt und mit einem Lächeln oder einem anderen Ausdruck von Glück belohnt [3] Daran sehen wir: Denken hat etwas zu tun mit „Sich Bekanntmachen“. Für ein Kind ist es ein „Freudenfest“[4] , wenn es von einem Menschen sagen kann: Den kenne ich! Ohne irgendeine Zutat erzeugt allein das Bekanntsein solch Glücksgefühl und – Sicherheit! Die kognitiven Fähigkeiten sind so wichtig, weil dein Kind mit deren Hilfe sich die Welt bekannt und sich zu eigen macht. ©🦄 1982/83 und 2020

[1] Oder „Kinderbegleitungsaufgabe“.

[2] „Beibringen“ ist ein hässlicher Begriff. Sein Ausdruck wird noch oft für diesen Vorgang verwendet, in welchem einem Lernenden etwas „klar wird“, eine Art von Transparenz, also Durchsichtigkeit in ein Verfahren oder für einen Tatsachenbestand entsteht, zum Beispiel Schleife binden, was im Zeitalter vor dem Klettverschluss für Kind und Eltern eine Zerreißprobe an Geduld darstellte.

[3] Quietschen oder plötzlich mit beiden Ellbogen, Unterarmen oder Beinchen reflexartig ins Kissen stoßen.

[4] leider auch möglicherweise ein „Schreckensfest“.

Die Katzen-Spinne / Afrika

Ich veröffentliche mit dem freundschaftlichen Einverständnis des Autors

Einar Schlereth

Es gibt noch mehr seiner Feder entflossene Kostbarkeiten; eine davon ist hier zu lesen.

Thom Ram, 16.03.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 32. von 144 – Das Hindernis…

…aus Liebe

Eckehardnyk

1

Für jeden, der sich mit Begrenzungen beschäftigt, ist an sich klar, daß Liebe keine Hindernisse hat, es sei denn, die der Moral. Liebe ist ein Zustand von unbegrenzter Weite, von „ozeanischen Gefühlen“, von absolutem Einssein mit jemand anderem. Doch ist es nicht auch so, daß Liebe Hindernisse setzen kann?

2

Beobachte mal eine Katze auf einem Balkon: Sie schaut von der Brüstung in die Tiefe, sie schnuppert die herrliche Weite aber sie springt dort nicht hinunter. Die Unendlichkeit bildet eine Grenze. Wo sollte sie ankommen? Diese Ungewißheit läßt das Tier instinktiv für den Erhalt seines Lebens das Richtige tun und in den Begrenzungen seiner Möglichkeiten bleiben.

3

Auch Kinder und Säuglinge meiden das Unendliche und erforschen lieber das, was vor ihnen liegt. Überhaupt ist das über die Begrenzung des Bekannten hinaus Wollen immer an das Vorhandensein von Übersichtlichkeit gebunden. Es besteht ein Drang, Übersicht zu vergrößern. Mit der Übersicht wachsen auch Mut, Geschicklichkeit und Macht. Pure Unendlichkeit erlangen zu wollen ist jedoch kein Forschertrieb, sondern Wahnsinn.

4

Fragtest du dich schon, warum manche Kinder selbstvergessen in ihrer Welt versinken und stundenlang spielen können, andere dagegen ständig am Rockzipfel ihrer Mutter hängen und sich nicht zu beschäftigen vermögen? Das kann beim selben Kind auch tageweise unterschiedlich sein. Woran liegt das? Ich werde darauf nicht aus anderen Büchern antworten, sondern die uns hierher begleitenden Ergebnisse weiter ausbauen: Das mit sich selbst beschäftigte, friedliche Kind ist umgeben von einem Ozean aus Liebe. Wo sollte es daraus hin wollen, warum sollte es seine sichere Insel [sein übersichtliches Sein in und um seinen Leib] verlassen?

5

Wenn es dann zu dir kommt, um dir etwas zu zeigen, orientiert es sich am Band seiner Beziehung zu dir. Du tauchst in seiner Erinnerung auf, wie ein Schiff am Horizont. Es sagt symbolisch: Da ist die Mama, und sofort ist es bei dir. Nur dieses Zurückkehren in die Verbindung zum angehörigen Menschen läßt dein Kind ohne Angst auf seinem Plätzchen in seiner Welt etwas weiter entfernt verweilen.

6

Die „Grenzen“, die eigentlich nur Hindernisse sind, die den Rockzipfelanhängern gesetzt wurden, waren Ängste und Vorurteile der Eltern, die sie „aus Sorge“ auf ihre Kinder übertragen haben. Die spüren diese Sorge, wissen aber nicht, wofür sie gut sein sollte, aber erfahren sie in ihrem Innern als ständigen Alarm vor ihrem Forschungsdrang. Ihnen fehlt dann das Dasein als [und auf der] „Insel“, das eine traumhafte Fähigkeit entwickeln hilft, nämlich zu wachsen und Verbindungen in sich selbst und zur übrigen Welt herzustellen. Aus manch solcher Insel ist ein Kontinent, vielleicht sogar ein neuer Planet, ein neuer Stern geworden, wer weiß das schon so genau? Jede Insel ist wie jeder Stern umgeben von Unendlichkeiten. Innerhalb dieser zu gedeihen vermag ein „kleiner Prinz“ nur, wenn aus welcher Unendlichkeit auch immer Licht und Wärme, Nahrung und Nähe, also Zuwendung kommt.[1]

7

Kommt sie nicht, so entsteht statt gekonnten Alleinseins Einsamkeit. Deshalb bau deinem Kind Hindernisse, die es demnächst wieder überwinden kann. Lass es das können, und [er]finde neue „Grenzen“, [also Hindernisse zur nächsten Wachstumsstufe]. Aus Fingerspielen des Säuglings, den du deshalb auf dem Rücken liegen lassen mögest, werden Klimmzüge am Geländer des Laufställchens; werden erste allein gekonnte Schwebebewegungen auf seinen eigenen Füßchen; werden erste Wortversuche: alles begleitet von deiner Freude, Nähe, Zuwendung. Im Kind wird ein Gefühl entstehen, daß davon genügend da ist. Dann beschränkt es sich auf das Erforschbare und Mögliche. Das läßt du zu ihm vom Ozean deiner Liebe her auf seine Insel kommen.


[1] In der Printausgabe von 2013 ist dieses Kapitel delikater gefasst. Einfügen möchte ich hier daraus nur, dass das Wörtchen Zuwendung  wie folgt ersetzt wurde: „…und neuerdings auch das Bewusstsein von Freiheit kommt. (‚Neuerdings‘ sage ich hier deshalb, weil es in dem ursprünglichen Manuskript [also im hier zugrunde gelegten Text] fehlt… Wir sind uns sicher einig, dass ein Kind Zuwendung braucht und sie auch in der Regel bekommt. Was es aber auch braucht, ist Freiheit..die wächst vom ersten Atemzug an mit den [zunächst körperlichen] Fähigkeiten des Kindes [bis sie nach der Pubertät im Denkvermögen angekommen ist. – Das hier eckig Eingeklammerte setzte ich heute dazu.]

Der Fluch Kanaans

Es wäre mir Erfüllung eines grossen Wunsches, würde jemand das Buch auf Deutsch übersetzen. Ich will es hier veröffentlichen.

Ich selber müsste DeepL verwenden, doch häufig tritt der Fall ein, dass fundierte Deutschkenntnis nicht weiterhilft, dass man sehr gut Englisch können muss, um den DeepL-Rohling möglichst sinnnah schleifen zu können.

*****

Liebe Leute.

Hier geht es wieder einmal tief ins Eingemachte!

(mehr …)

Eltern, Kind und Kindestube: 30. von 144 – Hoffen- Glauben – Wissen

Eltern und Lehrer sollten beim Umgang mit Kindern etwas an der Gardeobe abgeben: Ihre persönliche Voreingenommenheit

Eckehardnyk

Nun wirst du sagen: Hingabe, das ist doch was mit Gefühl, was hat das mit Denken zu tun? Richtig, Hingabe ist eine Gefühlseinstellung, die dein Denken vor Ablenkung schützt. Diesen Schutz hast du an all den Stellen, wo du „in Ruhe gelassen“ sein, wo du „ganz bei der Sache“ bleiben willst. Im Denken erreichst du Unbegrenztheit immer dann, wenn sich Gedanken frei, also ohne Ablenkung, ohne leibliche oder geistige Voreingenommenheit einstellen können. Die Stille dazu kann in der Tat durch Zudringlichkeiten körperlichen Ursprungs gestört werden.

Zu den Ruhestörern rechnen außer Lärm, grellem Licht und Gestank: Alkohol- und Drogeneinfluß, Müdigkeit, Übelkeit, Kitzeln, Jucken, Schwitzen, Schmerzen, Kälte, Hitze, Hunger und Durst. Nachhaltiger beeinträchtigt wird unser Denkvermögen durch Angreifer aus dem eigenen Lager. Die wundervolle Fähigkeit, Zusammenhänge[1] herzustellen, Hypothesen oder Theorien bis zum Entstehen-Lassen der Welt zu bilden, Detektivarbeit zur Rekonstruktion eines Tathergangs zu leisten: Diese einmalige Potenz des Menschen kann durch Denkvorgänge unterwandert werden, die sich früher einmal abgespielt haben und sich nun wie ein Virus auf einer Festplatte benehmen. Die neu zusammengestellten Daten kommen in einem durch die alte Version gestörten Zustand an die Oberfläche.

Das Schlimme daran ist, daß man die Eindringlinge für „Freunde“ oder als „zur Familie gehörig“ betrachtet und zwar deshalb, weil sie in vielen Fällen etwas gebracht haben (Alte Hasen Falle), was jeder Mensch zunächst dringender braucht als die Brillanz einer neuen Theorie: Nämlich Trost, Bestätigung und das Gefühl, nicht sinnlos zu leben. Sie sind Bauanleitungen für Denken, das seiner selbst noch nicht sicher ist und das seine Wichtigkeit und Richtigkeit aus fremden Quellen speisen lassen muß (aus Quellen, die ihm womöglich seine eigene Nichtigkeit vorkauen). Du wirst dich wundern, wenn du gleich die Namen dieser Helferlein liest: Hoffnung, Glaube und Wissen!

Dein „Hort der Hoffnung“, deine „Schätze des Glaubens“, dein „profundes Wissen“ sollen für die Katz gewesen sein? Nein – Ja. Nein, weil du soviel wissen, glauben, hoffen darfst, wie du willst und brauchst. Es sind deine Entscheidungen und hiermit prägst du deine Persönlichkeit und charakterisierst deine Bedeutung.

Doch um hier und jetzt über irgend etwas Wahrheit und Gewißheit zu erlangen, benötigst du dein eigenes Denken und einen freien, quasi experimentellen Umgang damit. Denn ist deine Denke vorgeprägt durch eine Hoffnung, der Tatbestand sollte so oder anders sein, dann besteht für deinen Gedankenakt wenig Aussicht auf inhaltliche Neuigkeit. Das gleiche Bild ergibt sich bei allen Glaubensinhalten. Und nicht einmal das Wissen schützt uns gegen Voreingenommenheit. Im Gegenteil: Wissen beeinträchtigt in fataler Weise die Objektivität. Denke im Sinne eines Kommissars, der einen Mordfall aufzuklären hat: ist jeder verdächtig und alle Spuren müssen gesichert werden.

Wissen, Glaube und Hoffnung bleiben im Vollzug einer denkerischen Analyse und Würdigung der Falten wie voreingenommene Angehörige hübsch draußen. Nur Vergessen, Absehen von dem, was du glaubst, hoffst und weißt, läßt dich vorurteilsfrei denken.

Allerdings, von Inhalten gelöst, ist Hoffen ist eines der stärksten Aggregate, das wir haben, um ein Ziel zu erreichen. Glauben an sich selbst (auch durch göttlich zugesagten Beistand) ist die Energie, die dieses Aggregat antreibt. Beim Wissen hingegen muß man immer bedenken, wie umfassend nab informiert ist. Nur eine einzige Quelle reicht meistens nicht zu einem gerechten Urteil aus! (und in jedem Fall muss eine Quelle vertrauenswürdig sein.)

©️🦄 1998 und 2020


[1] Wer einen neuen Zusammenhang sucht und sich nur auf altes Wissen verlässt, gleicht einem, der ein Geldstück unter eine Laterne sucht, weil dort Licht ist, und nicht dort, wohin es wahrscheinlich liegen könnte.

Schweizer Enthüllungsautor 2015 verhaftet, weil er das SOROS-NETZWERK entlarvte / Serbienlügen

Wie die basler Staatsanwaltschaft***** und ihre Erfüllungsmarionetten mit einem Manne umgingen, welcher selbständig forschte und die Ergebnisse öffentlich kundtat.

Im ersten Teil des Videos ist die Rede vom Serbienkrieg, im zweiten Teil darf man der erlesenen Behandlung des Enthüllungs-Buchautors Alexander Dorin, vollzogen in geschlossenen baslerischen Zellen, beiwohnen.

Die schweizerischen Staatsanwälte Voser und Homberger boten einen Klassiker. Wenn es um Weltverbrechen geht, im vorliegenden Falle um die angeblich mörderischen Serben, sind sie mit von der Partie, wenden jedes Druckmittel an, um anständigen und wachen Bürger zu brechen. Und die Polizeibeamten? Führen es durch. Drecksumpf von oben bis unten. (mehr …)

Leben ohne Geld / Das Wildgans – Prinzip

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Leben ohne Geld / Das Wildgans – Prinzip

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Die Wildgans, welche Futter findet, stürzt sich darauf und verteidigt es gegen Artgenossen.

Voll falsch !!!

Die Wildgans, welche Futter findet, macht ihre Artgenossen auf die Quelle des Ueberlebens aufmerksam!!!

28186432Hans Steinle, Alias Ohnweg, zeigt, wie wir ohne das zu Unheil verführende Medium Geld sehr wohl und sehr froh leben können – so wir es denn wollen. 

Es sind Entscheidungen. Es geht darum: Will ich geben oder will ich nehmen.

Nehmen ist voll in Ordnung! Aber Raffen ist nicht Dasselbe. Heute wird gerafft, und Hand auf’s Herz, was machst du lieber? Geben oder nehmen?

Ich behaupte:

Im Grunde deines Herzens gibst du gerne.

Und ich postuliere: (mehr …)

Pulverfass Nahost / Die Kurden als vorläufige Opfer

Hand aufs Herz, guter Leser. Wärest du imstande, die verwickelte Situation im Nahen Osten aus dem Stehgreif umfassend darzulegen? Ich wäre überfordert.

Autor Dr. Rigolf Hennig hat es für uns getan. Er listet die Schachfiguren auf und erläutert die Spannungsfelder, welche aus feuchten wie auch aus gesunden Träumen erwachsen. (mehr …)

Eltern, Kind und Kinderstube: 28. von 144 – Wieviel Aufmerksamkeit haben wir dazugelernt?

von Eckehardnyk

Wer oder was heilt alle Wunden?

Viele Jahre ist dein Leben bestimmt durch dein Kind.

Warum ist dann Aufmerksamkeit so wichtig? Denk dir Folgendes: Du hast ein Gefühl von Beklemmung in der Herzgegend. Der Atem geht schwer, dir wird etwas schwindlig, Flimmern, schwarz vor Augen, Panik. Jemand in deiner Nähe ruft den Notarzt. Bis der Arzt kommt, ist alles vorbei und er kann nichts mehr feststellen, außer daß es dir peinlich ist, daß du ihn hast kommen lassen. Das oder Ähnliches passiert aber ständig und in jedem Alter. Kinder haben plötzlich ein Bauchweh. Spricht man davon, zum Arzt zu fahren oder ist man auf dem Weg dorthin oder kurz vor der Untersuchung, ist alles schon vorbei.

Aufmerksamkeit, nicht Zeit, heilt alle Wunden! Es scheint, als habe nur Zeit vergehen müssen, bis das körperliche Symptom wieder verschwunden ist. Aber mit der Zeit allein werden wir nicht immer diesen Erfolg haben. Zeit ist abstrakt und vor allem relativ; aber sie hat allen anderen nicht materiellen Phänomenen etwas voraus: Zeit läßt sich messen. Dadurch ist sie ein Baustein für die Naturwissenschaft und ihre Beweiskultur geworden. Bedenke, wie unterschiedlich lang fünf Minuten sein können, wenn du auf jemanden wartest, den du lieb hast, oder wenn du vor einer Reise Koffer packst! Gehen wir aber in Wildnisse, Wüsten, Einsamkeiten, so merken wir die Zeit dort nicht. Aber wir, unsere Denkweisen, Gefühlslagen und Willensregungen drücken sich für andere und besonders für unsere Kinder in der Zeit aus. In diesen Zuständen spüren wir nämlich unsere Anwesenheit. Und das ist es, was wir wahrnehmen und was unser Kind wahrnimmt.

Schon durch Wahrnehmen oder Diagnostizieren kann ein Arzt Heilungen bewirken.[1] Er läßt sich schildern, was vorgefallen ist und beobachtet aufgrund der Erzählung. Er wird aufmerksam und lenkt und vergrößert unsere Wahrnehmungskraft. Es kann sein, daß die Heilung durch eine verbesserte Aufbereitung der von seinen Patienten aneinandergereihten Fakten erfolgt und es dafür ein zusammenfassendes Medikament oder ein sonstiges Heilmittel gibt. Dadurch wird unsere Immunabwehr konzentriert auf die Anwendung des Mittels (oder der entscheidenden Aussage des Arztes), und das kann in vielen Fällen schon die Heilung in Gang bringen. Die gezielte Hervorhebung der medizinisch relevanten Merkmale entlastet den Patienten von seiner „Todesangst“.

In unserem Beispiel zu Anfang zeigte sich, daß wir selbst diese Leistung bewirken und uns scheinbar entlastend „heilen“ können. In Wahrheit haben Aufmerksamkeitskräfte jedoch Erfolg gehabt, dadurch daß sie umfassend konzentriert, vollständig gebündelt auf mehr Leben gerichtet wurden. In Panik dagegen greift Aufmerksamkeit nur einen Teilaspekt heraus, und dieser wird ins Riesenhafte vergrößert, bis Angst entsteht. Durch die Besprechung mit dem Arzt, dem „Fachmann“, (oder nach Einwirkung der „Droge Arzt“) reduziert sich das Problem auf den „Punkt“ seiner Entstehung, der, einmal erkannt, auch behandelt und geheilt werden kann. Unser Bewußtsein kann wieder aufmerksam und gezielter eingreifen.[2]

©️🦄 1998 und 2020


[1] Mit der weitgehend unerforschten „Pharmakologie der Droge Arzt“ hat sich Michael Balint in seinem Buch:“The Doctor, his Patient and the Illness“ (London 1964) deutsch “Der Arzt, sein Patient und die Krankheit“ (7. Auflage, Stuttgart: Klett-Cotta, 1988) sehr lesenswert auseinandergesetzt. Schon die Einbandtexte zeigen, dass es bei Ärzten genau um das hier Besprochene geht. Leider wird dank der staatlich reglementierten Gesundheits“verwaltung“ die Umsetzung in die Praxis ebenso behindert wie die Kultur der hier geschilderten Elterneinstellung durch die staatlich gelenkten Kinderverwahranstalten, welche angeblich die „Vereinbarung von Beruf und Arbeit“ bahnen.

[2] Diese hier publizierte Urschrift von „Abenteuer Erziehung“ von 1998/99 mutet gerade in diesem Kapitelchen gegenüber der auf http://www.eahilf.de vorgestellten verlegten Ausgabe etwas „wild“ an (Seite 70-72). Behauptungen erschienen dann dort relativiert oder erklärlicher dargestellt. Doch die Urschrift verdient es in dieser Form zur Kenntnis genommen zu werden, da in ihrem Entstehen ein spontaner Strom von Erkenntnis entstand, der sich insgesamt für den erfahrenen Leser genauso segensreich auswirkt, wie die „gepflegtere“ Ausgabe des tredition-Verlages von 2013.

Armin Risi / Machtwechsel und Neues Zeitalter

Oh welche Wohltat! Welche Wohltat, dem Gespräch zweier klarer Geister zu lauschen, klarer Geister, welche ausgestattet sind mit sagenhaft viel Wissen, deren Hirntätigkeit durch freies Herz geläutert und bereichert ist. (mehr …)

Blattschneid EA Meise

No 37 (Gruppe AndroMeda auf Fb)

(von Eckehardnyk)

Das Eis das Wolken frisst

entbindet Fleischesfeuer

das Blatt, das von der Sprache

sein ausgedehntes Feld bemisst,

erlaubt auf jeder Linie eine

Stanze,

das ist ein Renaissance-

Gedicht. Wer weiß wofür ich

tanze?

Mal sehen sagt ein kluger

Kopf,

mal sehen, wo du

landest.

In Persien, sag ich,

wo man jetzt, …

du weißt nicht

dass du strandest?

Doch

sag ich dir, das Herz erbebt,

die Säule auch, ja diese,

die in Hg

die Höhe misst,

auf der das Blut gedrückt

in seinen Wänden,

die Welt

von vorn bis Ende misst,

wir frieren vor Entzücken.

Auf Wolke sieben, wo das

Eis mit Mangosplittern

süß durchsetzt, und

warte nur, die Reichen

2

auf die man alles schiebt,

die Täter, mein ich doch

verschlampen

das Geld,

was durch die Adern

rinnt, am Brunnen weinend

steht ein Kind, es möchte

in die Tiefe

nicht blicken –

von der Höhe aus erspäht

uns hier das Gästehaus,

da soll’n wir rein? Oh nein,

gefährlich ist das Beste

in

dieser Zeit,

die Seligkeit

sie macht bereit

selbst wenn

es schneit

zu kranken

in der Weste.

3

Schweig jetzt

du ewig frei

zu werdender

Geselle.

Es

dämmert

schon,

der Morgen aus dem

Brunnen steigt.

Wir feiern

wieder Feste!

©️🦄 24. Januar 2020

Eltern, Kind und Kinderstube: 27. von 144, Tagebuch über das Kind?!

 

Beim Bildungsprozess für das Menschengeschlecht

Von Eckehard

Segelst du gern? Dann wird dich eine Anekdote erfreuen. Ein bekannter Segler aus Berlin wurde bei einer Regatta, die er schon gewonnen glaubte, von einem Wettbewerber überholt. Kurz vor der letzten Boje rief er dem unliebsamen Konkurrenten zu: Wenden Sie…!? Woraufhin dieser prompt eine Wende machte, und der andere wieder an die Spitze und so als Erster ins Ziel kam. Nach dem Rennen hat der genarrte Zweite dann begreiflicherweise protestiert und den Sieger wegen unfairer Wettkampfführung vor ein Sportgericht gebracht. Der jedoch wußte sich zu helfen und obsiegte noch einmal. Er habe, sagte er, dem Unterlegenen ja nur eine Frage: – Wenden Sie? – zugerufen. Dagegen konnten die Kampfrichter nichts einwenden. Deshalb die Frage an dich, [die jedoch um die Anekdote widerzuspiegeln in der Sieform (der Urausgabe dieser Schrift) gestellt werden muss]:

Führen Sie Tagebuch über Ihr Kind? (mehr …)

Eltern, Kind und Kinderstube, 26. von 144: Impfen mit „Vitamin B“?

„In Dank verschlingt sich alles Sein“ (Goethe)

von Eckehard

B? Das hat mit Beziehung zu tun. Gemeint ist aber eigentlich D, D wie Dankbarkeit oder Diplomatie. Oder P wie Patenschaft. Aber nun mal eins nach dem andern. (mehr …)

Die Nacht der Nächte

Von Eckehard

Die Nacht der Nächte

denkst sie sei die echte die längste

Winternacht. Vergraben in Schächte

wähnst du dich frei von Leid?

Es kommen vorher

nachher, so lange wie die längste,

die Winters Herrschaft dehnen.

Vorbei ist ihre Macht. Du siehst

im tiefen Kummer viel weiter als

das Kleid. Das Wahre Schöne Rechte

es starb in düstre Schächte bis

jene längste kam. Sie war nur

halb vergangen als unerschrocken

klangen von Stimmen hell und

klar. Die sangen hohe Freuden

versunken aus dem Leiden erwacht.

Dein Blick der schönste, voll

Fruchtbarkeit belohnt er

die Herzen feinster Macht. Es lag

ein Büblein nackend im Stroh

voll rosa seine Backen von strengem

Ton befreit; er blickt, die alle kamen

zu preisen seinen Namen, er bringt

das Licht zurück. Wer ihnen glaubt           

denkt Gutes, wird sterbend guten Mutes.

Den Mächtigsten der Welt, hat er ge-

räumt das Feld. Dass keime wachse

blühe, in Fruchtbarkeit erglühe was uns

zusammen hält.

Erkenne deine Triebe, er lächelt dir

zuliebe, und meint doch wahren Ernst,

damit du das entfernst, was deinen

Willen trübt. Erfahre nun das Echte,

„von dem Jesaja sagt“: Es wohnt in

eurer Mitte und hört auf jede Bitte,

die dir dein Herz befiehlt. Es wandelt

um die Triebe, du findest im Geschiebe

der nackten Körper Halt. Erfüllt von

zartem Staunen erhörst du stilles Raunen

das diese Nacht behielt. Zu tragen

in die Weiten des Raumes und der

Zeiten, was dir die Zunge löst.

Du stehst im Hier und Heute,

vor dem, der sich nicht scheute,

das Größte in dem Kleinsten

zu finden, im Gemeinsten,

der Tage, die gezählt,

den Abschluss aller Freien,

in neuer Welt Getreuen.

Komm rüber, ruft er, schau,

dass Wasser, Wind und Erde verlassen

sterben werde. Die Tür, dir offen steht.

Tritt ein, sei mir willkommen,

von Wolkenduft beklommen,

Vergiss Mein Nicht, der Schuft,

darf sich zu uns gesellen. Wir

kennen seine Stellen, die er uns

offen zeigt; im Rausch von

neuem Wein wird er getröstet sein

dass er die andern rufe,

zu wandern, eilen, Stuf‘ um Stufe,

hoch das Bein: Heut soll wer

will, das Beste in euch ergossen

sein.

Zum 24. Dezember / Der Traum vom Regenbogengarten II

*****.

*****

Die vorliegende Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten.

Der Traum, in den die Geschichte eingebettet ist, wurde tatsächlich während einer ganzen Nacht in einer Art Wachzustand geträumt.***

Alle anderen Träume, Eingebungen und Visionen wurden ebenfalls erlebt und erfahren.

Die Zeitepoche, in die der Verfasser die Geschichte einpflanzte, soll eine gewisse Zeitlosigkeit darstellen.

Alle Geschehnisse wurden aus der Sicht des Erzählers geschildert und müssen nicht zwingend mit den Wahrnehmungen eventueller Beteiligter übereinstimmen.

Was den Glauben an das Göttliche und die Bezeichnung Gottes betrifft, wollte der Erzähler keine religiösen Begriffe und bekannte Vorstellungen verwenden.

Denn jedes abgenutzte Wort enthält unzählige Interpretationen in sich.

Die schöpfende Macht des Universums ist nach seinem Verständnis

das HÖCHSTE, existierende SEIN.

Jasper Hasenbach (mehr …)

Zum 23. Dezember / Der Traum vom Regenbogengarten I

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*****

…und wieder ist es mir vergönnt, auf bb Ausserordentliches zu veröffentlichen. Danke, du guter Jasper Hasenbach.

Es braucht Mut, sich so offen zu zeigen in einer Welt, da heute alles in Bewegung gesetzt wird, des Menschen Entwickelung zu bremsen, da alles getan wird, dass eben gerade nicht geschehe, was du lebst, erlebst und sogar mitteilen kannst. Danke für deinen Mut! (mehr …)

Weihnachtlicher Segen / Lothar Schalkowski: Die Neue Zeit – so sieht sie aus

Guter Leser. Ich und du kommen in den Genuss einer Zukunftsvision. Sie weist Parallelen zum „Wildgans-Prinzip“ des verstorbenen Hans Steinle (Ohnweg) auf. Lothar Schalkowski indes greift tiefer. Genauer geht er darauf ein, wie ich du wir uns verändern müssen, damit das Paradies auf Erden erblühe.

Es ist mir hohe Ehre, das Buch veröffentlichen zu dürfen. Möge es inspirieren und befeuern!

Mit herzlicher Empfehlung und grossem Dank an den Autor Lothar Schalkowski.

Thom Ram, 21.12.07

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Eine neue Weltordnung – mit Gott

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Revolution

»Um diese Welt vor dem Chaos zu retten,

bedarf es schon einer Revolution

aber keiner solchen Revolution,

wie wir sie aus der Geschichte her kennen

sondern einer Revolution,

die im Innern des Menschen ausbricht.«

Krishnamurti

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Dieses Buch muss millionenfach verbreitet werden.

Gib es bitte in deine Netzwerke und in die sozialen Medien. Danke!

2019

Alle Rechte beim Autor

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Inhalt

Einleitung………………………………………………………… 4

Kapitel 1 Der Mensch denkt – Gott lenkt…………………10

Kapitel 2 Einige wichtige Inhalte des neuen Systems 12

Kapitel 3 Die neuen Werte und Inhalte der Ressorts….16

Kapitel 4 Einführung und Überwachung………………… 26

Kapitel 5 Die Schritte zur Bewusstseinserweiterung… 29

Kapitel 6 Organisation und praktische Durchführung…35

Kapitel 7 Der Nutzen der Bewusstseinserweiterung…..37

Anhang

Die wichtigsten Geistigen oder Schöpfungsgesetze……. 40

Der kinesiologische Test und seine Varianten………………42

Beten heißt Bitten…………………………………………………….44

Skala des Bewusstseins nach Hawkins……………………… 47

Das Lied zum Buch ……………………………………………….. 48

Viktor Schauberger: Unsere sinnlose Arbeit ……………… 49

Weitere Bücher des Autors …………………………………… 51 (mehr …)

„Wer sucht, der findet“ / „Meine Suche nach 30 Jahren kann beendet werden“

Mein (unser) Freund Peter aus der Schweiz macht mich (uns) auf Bücher aufmerksam.  Peter ist einer von denen, welche zwischen all den uns vorgeführten Theaterstücken und den dahinterliegenden Realitäten bereits Bescheid wusste, dem die Lektüre in der Hauptsache Bestätigung seiner Forschungsergebnisse war, nebenbei indes seine Sicht noch weiter geschärft hat.
Ich werde sie bestellen, dir gebe ich die Empfehlung weiter, guter Leser.

Thom Ram, 12.12.07 (mehr …)

Eltern, Kind und Kinderstube: 22. von 144

Lebensentwürfe

Von Eckehard

Entwerfen wir uns selbst oder hat eine andere Macht ihre Hände im Spiel, nach deren Bild wir werden sollen? – so könnten wir die Überlegungen aus dem vorigen Unterkapitel fortsetzen. Der Philosoph Jean-Paul Sartre war überzeugt, daß jeder den Entwurf für seine Existenz selbst kreiere. Deshalb nannte man ihn wohl auch einen „Existenzialisten“. Außerdem war er Atheist. Er glaubte weder an Gott, noch an Himmel oder Hölle. Die Hölle, ließ er eine Gestalt in einem seiner vielen Theaterstücke frech sagen, „die Hölle: Das sind die Andern!“


An das was du glaubst, ist für dein Kind lebenswichtig. Darüber werden wir (in 77. von 144)[1] noch eindringlicher sprechen. Heute steht im Vordergrund: Was kann ein Kind erreichen und was davon ist sein eigener Entwurf? Frägst du ein Zehnjähriges, dann hat es Mühe sich das vorzustellen. Aber es merkt, daß es da etwas vorzustellen gibt, und bringt als Zukunftsbild für sich selbst einen Berufsumriß[2] heraus, ungefähr so: „Was mit Tieren“ – „Was mit Kindern“ – „Was mit Reisen“ – Was mit was auch immer. Frägst du dagegen ein Vierjähriges, dann weiß das viel sicherer, daß es König, Millionär, Brummifahrer, Lokführer, Doktor, Polizist, Feuerwehrmann, oder dasselbe wie der Vater werden will.

Hüte dich bei Kindern vor Einwänden gegen „unrealistische“ Berufswünsche! Ein kleines Kind ist immer gekränkt, wenn jemand seinen Berufswunsch „König“ mit „Da mußt du königliches Blut haben“ kontert[3]

Andere werden einem Mädchen, das Pilot werden will, erwidern, daß es dazu ein Mann sein müßte. – Das hat die Feministinnen auf den Plan gerufen, die das Verkehrte wacker in die andere Richtung hin übertreiben.

Niemand muß auf einen Beruf verzichten, weil irgendwas mit seinem Blut oder seinem Geschlecht nicht stimmt. Ein Beruf ist immer ein äußeres Bild, eine Verkleidung für eine Art von Butler im Dienst der Gesamtmenschheit. Dieser Diener ist zwar immer von seinem Charakter her männlich, selbst bei einem „Frauenberuf“ wie Hebamme. Weiblich dagegen ist stets seine Funktion, die Hingabe an seine Aufgabe. Deshalb können Jungen auch eine Frauenrolle und Mädchen eine Männerrolle übernehmen. Sie tun das dank der Fähigkeit von Kindern in allen Rollen den Daseinsgehalt auszuprobieren. Sie haben dabei Empfindungen und Gefühle, die ihnen keiner wegnehmen kann. Einsprüche anmelden kann man erst später, wenn mit der Geschlechtsreife auch der Schulabschluß in Aussicht steht.

Entwürfe haben Kinder auch dann im Sinn, wenn sie nicht konkret nach ihren Zielen gefragt werden. Im Gegenteil: In der direkten Befragung haben sie eher Mühe und reagieren oft verdrossen. Deshalb spitz deine Ohren, am besten stets mit Notizbüchlein in der Nähe, und behalt, was so plötzlich aus deinem Kind hervorbricht, bei Tisch, auf Reisen, bei Spaziergängen oder nach Besuchen. Was denkt es über Menschen, über deren Tun? Was will es wissen, was können? Wissen, Können, sein Wollen wie … ist eine der wichtigsten Triebfedern für das „Entwurfswesen Kind“. Warum will es denn wissen? Immer um so zu sein! Anders kommt Wissen überhaupt nicht in der Seele an.

Wissen Anlesen, gibt es erst, wenn abstraktes Denken möglich geworden ist, also bestimmt nicht vor der Pubertät. Wenn du nun ein Kind von überragender Denkfähigkeit hast, nimm dennoch Rücksicht auf sein Drinstecken in allem, was es weiß. Man verletzt es, wenn man mit ihm „diskutiert“. Diskutieren ist lateinisch und heißt „zerschneiden“. Steckt ein Kind mit seiner ganzen Einbildungskraft in seiner Rolle in dem drin, was „diskutiert“ wird, dann wird es „zerschnitten“. Abstrakt denken können dagegen heißt, ohne seelisch hineinschlüpfen zu müssen, bei einer Sache sein. Dazu muß ein Mensch seinen Körper erst ganz in Besitz genommen haben. Dann dringt er auf Gebiete außerhalb seiner selbst vor, entwickelt zugleich Macht-und Verantwortungsvermögen. Jetzt kann abstrakt diskutiert und begonnen werden, die Entwürfe für den Berufsweg konkret auf ihre Machbarkeit hin zu prüfen (und auf die Menschheit loszulassen).

© 1998 und 2019


[1]Siehe später 77. ‚Was glauben Sie? Das Unerhörte‘ In „Abenteuer Erziehung“ (www_eahilf.de) Seite 195: 11. Kommt es unter Überschrift „‘Was spricht die tiefe Mitternacht?‘ Das empörende Ich-Selbst“

[2] „Abenteuer Erziehung“ Seite 277 „Berufswahl“, hier später 109. Von 144: „Zukunft“

[3] Ein Berufswunsch in ganz jungen Jahren ist ein Bild für eine Art von Dienst, den ein Kind der Menschheit, die es aufgenommen hat, angedeihen lassen möchte. Auf diese Art möchte es sich dankbar erweisen.

Holger Strohm / Demokratie in Gefahr / Was ist aus Deutschland geworden?

Jo Conrad lässt Holger Strohm auspacken. Das Interview fand 2017 statt, und Anlass war das damals neueste Buch Holger Strohms „Demokratie in Gefahr“.

Ich beschäftige mich mit Welt-Missständen seit sechs Jahren täglich, und zwar intensiv. Ich spreche mir ein Kompliment aus. (mehr …)

Logen, Logen, Logen / Und Namenslisten

Was ist das?

***Zweite Fraktion: Anti Demokratisch, oligarchisch, elitär, technokratisch, neoaristokratisch, illiberal, konservativ, reaktionär, will winzige, hochgesinnte, alchemistisch-spirituelle Elite. Wünscht scheinbare Herrschaft der Menschen, bis zu deren Abschaffung. Gegen Gott. Zieht sich taktisch zurück auf Moral und Gott. Verachtet die Menschenrechte, weil die Menschen in ihren Augen nur Vieh (halbe Tiere) sind. Bekämpft den menschlichen Kapitalismus. Repräsentiert Ludwig van Mises, Friedrich von Hajek, Milton Friedman.
1) Parsifal (D): Angela Merkel, Gehard Schröder, Olaf Scholz, Axel Alfred Weber, Philipp Rösler, Peter Hartz, Mariano Rajoy (mehr …)

ELTERN KIND UND KINDERSTUBE: 21. von 144 Entwicklung und Fähigkeiten

Von Eckehard

Mitunter denkst du: Kann man denn alles planen? Gibt es denn nicht auch ein Schicksal, eine Vorsehung, göttliche Fügung? Sicherlich, aber auch das nicht durch irgendeine unbekannte äußere Macht, sondern in erster Linie durch dich selbst! Deine Macht auf diesem Gebiet ist ursprünglich, unbegrenzt. Wann, an wen und wieviel davon hast du davon abgetreten?


Man müßte miteinander diskutieren, was Schicksal ist. Manche sagen, es sei blind, andere, es sei gerecht, wieder andere nennen es Schrecken erregend. Wolltest du einer so unberechenbaren Einrichtung das Wohlergehen deines Kindes anvertrauen? Oder die Vorsehung: Was sieht sie denn vor? Weißt du, wer einst von der Vorsehung nicht nur zufällig in seinen Reden Gebrauch gemacht hat? Möchtest du Weltkrieg und Untergang blühender Landschaften für dein Kind als Hypothek aufnehmen?

Und die göttliche Fügung! Hören wir nicht ständig reden, daß Gottes ewige Ratschlüsse unergründlich seien? Bei jeder Katastrophe fragt jemand: „Wie konnte Gott das zulassen?“ Das Unrecht, das täglich millionenfach passiert: Hat sich dessen jemals ein Gott erbarmt? Oder die „heiligen Kriege“, die im Namen Gottes geführt wurden! Möchtest du dein Kind von solcher Fügung lenken lassen? Die Frage muß viel eher heißen: Wie kann der Mensch das zulassen? Er ist die Exekutive, und zwar eine mit freiem Willen!

Du wirst dich vielleicht jetzt ärgern, vielleicht, weil dein Gott Erbarmen hat und die Kindlein liebt und auch dir selbst Wohltaten erwiesen hat. Schau, das ist eben dein Gott. Und wenn du den Eindruck hast, dieser Gott halte die Trümpfe auch deines Kindes in der Hand und werde sie ihm eines Tages zuspielen, dann bewahre dir dieses Wissen oder deinen Glauben in Dankbarkeit auf! Es wird sich zum gegebenen Zeitpunkt und durch dich mit Wirklichkeit füllen.

Die Existenz Gottes ist durch jede Person selbst mit Leben zu füllen. Wie hast du das gemacht? Ist er mit dir gewachsen, oder hast du dir den Gott deiner Kindheit zu erhalten gesucht, oder übernommen, den Eltern und Geistliche damals für dich „entworfen“ haben? In höchst eigener Angelegenheit hast du es für richtig befunden, daß du einen Gott hast und daß dieser auch deinem Kinde hilft. Und so soll es auch geschehen. Dann wird es heranwachsen, einen Beruf erlernen, eine Familie gründen oder Karriere machen und alles ruhmreich vollenden. Mag sein, daß dein Kind den hierfür mitverantwortlichen Gott ebenso übernimmt wie du und wie ungezählte Kinder vor ihm von anderen Eltern. Es kann sich aber auch einen eigenen Gottesbegriff schaffen[1]. Seine Sache!

Wenn das alles nicht unser Problem ist, dann sind wir doch wieder am Anfang der Frage: Welche Stufen soll eigentlich ein Kind erklimmen? Machen wir ein Experiment: Hast du schon einmal vor einem Umzug gestanden und dir die neuen Zimmer vorgestellt? Genauso visualisierest du jetzt die Fähigkeiten und Berufswünsche deines Kindes.

Sieh es einige Jahrzehnte älter: Erwachsen, in einem Anzug, mit anderen Menschen umgeben und im Besitz einer Art von Professionalität, die dich erstaunen läßt. Tage später fragst du dein Kind, wie es sich denn selbst so sieht, wenn es älter ist. Notiere mit aktuellem Datum und Uhrzeit seine Antwort und behalte das Bild.[2]

Mag sein, daß aus deinem Kind etwas Anderes wird, als du vorausgeschaut hast. Aber du wirst empfinden:

„Was es werden wird, liegt bereits in ihm begründet. Ich habe es gespürt.“

 Und dieses Gespür wird wie ein Vitamin wirken, es wird die Daten, die dein Kind heute sammelt, speichern und sein Gewissen bilden. Es wird nicht „egal was“ werden und sterben, sondern sein Geheimnis entdecken, indem es Stufen erklimmt und Ziele erreicht: Die Weisheit seines Lebens.

Goethe formulierte das in seinem Gedicht Urworte orphisch unter dem Titel Daimon:

keine Zeit und keine Macht zerstückelt

geprägte Form, die lebend sich entwickelt.


[1] Oder eine ganz andere Überzeugung entwickeln

[2] Ohne dass Ihr Kind es in dem Moment weiß!

 

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