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97. von 144 – Was tun? – Eltern, Kind und Kinderstube: Beten – wofür und zu wem? – „Hallo, Mister Gott…?!“

Eckehardnyk, 11. April NZ 9

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Ist jemand mit seinem Latein am Ende, so schaut er sich nach übermächtigen Hilfsquellen um. Er entdeckt die Mittel aus Kindertagen und versucht sich im Beten. Dann passiert entweder gar nichts, mit der Folge: Der Betreffende tut sich selbst etwas an oder begeht irgendeine andere Kurzschlußhandlung, die ihn mit der Polizei oder einer geschlossenen Abteilung in Kontakt bringt. Oder es geschieht ein Wunder, die Lage ändert sich radikal, und der Betreffende ist überzeugt, das Beten habe geholfen. Er wird bei dieser Wunderwaffe bleiben, wann immer es im Leben schlecht geht.

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Was sagt ihr zu euren Kindern? Lehrt ihr sie beten? Wenn ja, wofür soll man, wofür darf man beten? An wen richtet sich solch ein Appell überhaupt, wie wird er angenommen und wo und von wem verarbeitet?

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In der Regel denken die Menschen, dass sie zu Gott beten. So geben sie es auch ihrem Nachwuchs weiter. Nun hat sich inzwischen in Deutschland eine Generation auf die Regierungsbank gemausert, die mit derlei überhaupt nichts im Sinn hat.

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Wir wollen uns hier selbst einen Weg bahnen, indem wir auf das zurückgreifen, was wir in den vergangenen Abschnitten erarbeitet haben. Angenommen euer Kind hat in der Zeugniszeit schlechte Noten oder sogar das Sitzenbleiben zu befürchten, dann ist es in Gefahr. Es haben sich schon Kinder umgebracht, die weniger Angst vor dem Tod als vor der Blamage bei ihren Eltern hatten. – Wie geht dein Kind mit solchen Prüfungen um?

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Als kleiner Katholik aus Berchtesgaden oder so würde es die heilige Muttergottes eher um Hilfe bitten, als ein gleichaltriges Kind aus dem protestantischen Lübeck zum Beispiel. Daß dennoch behauptet wird, alle beteten zum selben Gott, darf angesichts der gravierenden Unterschiede in der Ansprache bezweifelt werden. Das hat auch Martin Luther bereits im 16. Jahrhundert erkannt und ist für den Zugang zu einem „persönlichen Gott“ gegen Roms Kirche in die Schranken getreten. Gewiß meinen seine Anhänger, dennoch, sie glaubten alle an denselben Gott. Beweisen läßt sich das jedoch genauso wenig, wie der Inhalt irgendeines anderen Traums.

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Wir können heute jedoch ein Stück sicherer sein, weil wir durch die Raumflüge eine andere Beziehung zu Oben und Unten bekommen haben. Oben bedeutet nämlich „draußen“, im Orbit, im Weltall; denn je höher wir steigen, desto weiter entfernen wir uns von der Erde. Wir wissen, dass dort, wo die Kapsel kreist, kein Himmel ist, sondern leerer unendlicher Raum, der für Menschen, ohne besonderen Schutz, im herkömmlichen Sinn tödlich ist. Das bedeutet, dass wir das Oben-Unten-Verhältnis in uns anders anschauen dürfen, wenn wir uns mit dem beschäftigen, was die Welt des Göttlichen ausmacht. Der Himmel, in dem Gott wohnt, ist nicht „oben“ und die Hölle (mit dem Teufel) nicht „unten“. Beides ist, wenn überhaupt, innen im Menschen, und dort auch nicht nachweisbar, sondern als Programm nur laufend für das Bewußtsein, das sich da hinein vertieft, und nur diesem mit dessen Instrumenten (Denken, Fühlen, Wollen) zugänglich. Und jetzt geschieht etwas Aufregendes: Für alles was „in“ mir ist, habe ich selbst Zuständigkeit und Verantwortung. Ich bin letztlich selbst alles das, „was in mir ist“. Folglich bin ich auch alles, was Himmel, Hölle, Gott oder Teufel genannt wird. Wohin wende ich mich dann also im Gebet? Wohin soll sich dein Kind wenden in der Not?

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An die eigene Wahrheit, an das aller eigenste (innere) Wesen, das niemand ergründen kann, außer in der Versenkung das „Ich selbst“. Um diesen Zugang zu sich selbst ringt man im Gebet, und wenn man ihn, auch nur einen Spalt weit, gefunden hat, ist einem auch schon geholfen. Das meint der Satz: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“ Ein Volk ist genial, das diesen Spruch verwendet; nur sollte es ihn auch recht verstehen: Der einzige Gott, der wirklich hilft, ist das „Ich bin, der ich bin“

© 🦄 (eah) 9. Februar 1999 und 11. April 2021


7 Kommentare

  1. Mujo sagt:

    „An die eigene Wahrheit, an das aller eigenste (innere) Wesen, das niemand ergründen kann, außer in der Versenkung das „Ich selbst“. Um diesen Zugang zu sich selbst ringt man im Gebet, und wenn man ihn, auch nur einen Spalt weit, gefunden hat, ist einem auch schon geholfen. Das meint der Satz: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“ Ein Volk ist genial, das diesen Spruch verwendet; nur sollte es ihn auch recht verstehen: Der einzige Gott, der wirklich hilft, ist das „Ich bin, der ich bin“

    Dem Stimme ich zu. Allerdings braucht man als Kind schon eine Gewisse Reife um dies zu verstehen.
    Selbst viele Erwachsene haben damit ein Problem.
    Und noch schwieriger wird es wenn die Kinder vom Umfeld bereits versaut sind mit Kirchen Quatsch und Sinnbilder von Gott der da draußen im Himmel ist und alles richten wird wenn man zu ihn betet.

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  2. Ostfront sagt:

    Was tun? – Eltern, Kind und Kinderstube: Beten – wofür und zu wem? – „Hallo, Mister Gott…?!“

    Antwort des HErrn !

    Die Erziehung unserer Kinder

    Eine Textzusammenstellung aus der Neuoffenbarung durch Jakob Lorber

    Vorwort

    Diese Textzusammenstellung ist für all diejenigen Eltern gedacht, die mit den vielen oft widersprüchlichsten Vorstellungen über Kindererziehung konfrontiert, nach einem festen urchristlichen Standpunkt suchen. Sie sollen hier auf fast alle ihre Fragen die Antwort unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus erhalten, so wie sie uns hauptsächlich in Seinen Neuen Offenbarungen durch seinen Schreibknecht Jakob Lorber (1800-1864) übermittelt wurden.

    Darüber hinaus ist diese Schrift auch für alle diejenigen Gotteskinder gedacht, die ihre eigene Erziehung durch ihren himmlischen Vater näher beleuchtet haben wollen. Zwischen den Zeilen lesend erkennen wir uns als Kinder Gottes und erhalten Einblick in die göttliche Erziehungsweise unseres himmlischen Vaters mit uns.

    Dem Entsprechungskundigen werden diese Texte auch für die Erziehung seiner geistigen Kinder gelten, die er tagtäglich durch seine Gedanken und Gefühle sowie durch Willensregungen und Handlungen erschafft. Auch diese, unsere geistigen Kinder, wollen erzogen werden durch uns, ihre geistigen Eltern.

    So möge jeder, der diese Schrift in Händen hält, das ihm Gemäße dem göttlichen Worte entnehmen und es durch die tätige Befolgung zum Leben erwecken, zum Wohle seiner leiblichen und geistigen Kinder, sowie der gesamten Menschheit und zur Ehre Gottes. (kwk)

    […]

    Die Erziehung unserer Kinder — Eine Textzusammenstellung aus der Neuoffenbarung durch Jakob Lorber [ PDF ] ↓

    Klicke, um auf Jakob-Lorber-Kindererziehung.pdf zuzugreifen

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  3. Eckehard Arnold Hilf sagt:

    Danke für eure Beiträge. Meine Erziehung hat mir symbolisch und real Schönheit und Abgrund Erwachsener Übermacht gezeigt. Wir erfahren den Abgrund durch übertriebene Vorsorge durch gewalttätige Institutionen und die Schönheit durch hervorragende Menschen. Wann wird es wieder umgekehrt, dass auch Institutionen mit große Vorbildern hervortreten? Dann würden sich Einzelabgründe auffangen lassen und nicht ganze Gemeinschaften und Völker vergiften.

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  4. Bettina März sagt:

    Eckehard 15.33
    Wann wird es wieder umgekehrt….?
    Wenn endlich die Wahrheit ans Licht kommt. Diese Hinhaltetaktik geht mir sowas auf den Nerv. Wir können uns hier bei bb die Finger wundschreiben.
    Was nützt es, wenn täglich um 20.00 Uhr auf den Bildschirmen die Lügen aufgetischt werden. Stündlich im Radio Lügen verbreitet werden?

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  5. eckehardnyk sagt:

    Doch, Bettina, die Schreiberei hier nützt. Es gehen Gedanken voraus, Denken ist geistiges Handeln. Es kommt so, wie stark Denkende es in die Wege leiten. Aus den Plänen Rudolfs I. von Habsburg ist zu seiner Zeit längst nicht alles geworden, aber er hat alles vorbereitet, wie es später – bis zum Reich, in dem die Sonne nicht unterging, was er allerdings nicht wissen konnte – gekommen ist. Das kannst du bei Gustav Freytag nachlesen im zweiten Band seiner Bilder aus der deutschen Geschichte.
    Ich weiß, dass sich Polen und Deutschland vereinigen müssen, und das geht nur ohne den ganzen Quatsch, der heute gespielt wird. Auch wenn aller erlauchteste Kreise (außer Kai Orak) in den Alternativen überhaupt keine Kenntnis davon nehmen wollen: Es wird so. Und das strahlt aus in die ganze mitteleuropäische Region, das „EU“ wird sang- und klanglos verschwinden. Woher ich das weiß?
    Es gibt eine Stelle oder Stätte in der geistigen Welt, die den inkarnationsbereiten Seelen eine letzte Vorbereitung bietet, bevor sie im Geburtskanal zur Erde sausen und dort physisch mit dem ersten Schrei aufwachen.
    In dieser Vorbereitungs“werkstatt“ werden Imprägnationen und Gedankenwege angeschaut und die Zustände der Menschheit übermittelt. Jetzt lebende Menschen nehmen daran teil mit ihren Erfahrungen und Denkweisen und tragen so zum Bild, das die Neuankömmlimnge mitbringen bei.
    Deshalb ist alles von Bedeutung, was im Vorfeld gedacht wird und durch die Schriften hier werden mehr Menschen eingeweiht, aus deren Denke sich die kommenden Erdenbürger oder Axel Burkarts „Terranauten“ das für sie Passende mitnehmen. Der Leiter dieser Station(en) ist der Herr selbst, der aus eigen-terrestrischer Erfahrung die jetzigen Zustände sehr wohl beurteilen kann (allzu viel hat sich seit Augustus-Tiberius im Prinzip nicht geändert, Verrat blieb Verrat und Treue blieb Treue). Wir sind auf einem sicheren Weg. Wo rechts und links die Felder besät werden, wächst auch die kommende Freiheit.

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  6. arnomakari sagt:

    Wenn eine Frau Schwanger wird, bekommt das KInd schon von anfang an alles mit ,ob es geliebt wird oder nicht, so wie sich die Mutter verhält wird das Kind sich auch für oder gegen die Mutter sein, wenn die Mutter eine Fromme ist wird sehr wahrscheinlich das Kind auch eine Frommes Kind sein,
    wenn die Mutter eine Atheistin ist wir das Kind auch viel davon mitbekommen, und sein Leben ist ein teil geprägt wie die Mutter.das bedeutet das das Kind auch mtbekommt was der Vater so denkt.

    Gefällt 2 Personen

  7. Ostfront sagt:

    Vom Leben nach dem Tode !

    Der Erdenmenschheit die sie schwer bedrückende Last allmählich zu erleichtern, welche das Elend und die Hilfsbedürftigkeit, der erdgebundenen Verstorbenen ihr beständig aufbürdet, dafür gibt es nur ein wirksames Hilfsmittel:
    Die Verbreitung der rechten Erkenntnis der Unzerstörbarkeit des Lebens. . .

    Der Mensch lebt auf der Erde nicht einmal, sondern dreimal . . .

    So schrieb 1836 ein namhafter Naturwissenschaftler, Gustav Theodor Fechner, weiland Ordentlicher Professor der Physik an der Universität Leipzig. Seine kleine Schrift, welcher die angeführten Zeilen entnommen sind, „Das Büchlein vom Leben nach dem Tode“, ist eine Perle deutschen Schrifttums, sowohl durch die außerordentliche Gedankentiefe ihres Inhalts, als auch durch die Würde und Schönheit ihrer sprachlichen Form.

    …Doch lassen wir Gustav Theodor Fechner selbst zu Wort kommen !

    Vom Leben nach dem Tode ! [ Auszug ]

    Erstes Kapitel

    Der Mensch lebt auf der Erde nicht einmal, sondern dreimal. Seine erste Lebensstufe ist ein steter Schlaf, die zweite eine Abwechselung zwischen Schlaf und Wachen, die dritte ein ewiges Wachen. Auf der ersten Stufe lebt der Mensch einsam im Dunkel; auf der zweiten lebt er gesellig aber gesondert neben und zwischen andern in einem Lichte, das ihm die Oberfläche abspiegelt, auf der dritten verflicht sich sein Leben mit dem von andern Geistern zu einem höhern Leben in dem höchsten Geiste, und schaut er in das Wesen der endlichen Dinge. Auf der ersten Stufe entwickelt sich der Körper aus dem Keime und erschafft sich seine Werkzeuge für die zweite; auf der zweiten entwickelt sich der Geist aus dem Keime und erschafft sich seine Werkzeuge für die dritte; auf der dritten entwickelt sich der göttliche Keim, der in jedes Menschen Geiste liegt und schon hier in ein für uns dunkles, für den Geist der dritten Stufe tageshelles Jenseits durch Ahnung, Glaube, Gefühl und Instinkt des Genius über den Menschen hinausweist.
    Der Übergang von der ersten zur zweiten Lebensstufe heißt Geburt; der Übergang von der zweiten zur dritten heißt Tod. Der Weg, auf dem wir von der zweiten zur dritten Stufe übergehen, ist nicht finstrer als der, auf dem wir von der ersten zur zweiten gelangen. Der eine führt zum äußern, der andere zum innern Schauen der Welt. Wie aber das Kind auf der ersten Stufe noch blind und taub ist für allen Glanz und alle Musik des Lebens auf der zweiten und seine Geburt aus dem warmen Mutterleibe ihm hart ankommt und es schmerzt, und wie es einen Augenblick in der Geburt gibt, wo es die Zerstörung seines früheren Daseins als Tod fühlt, bevor noch das Erwachen zum äußern neuen Sein stattfindet, so wissen wir in unserm jetzigen Dasein, wo unser ganzes Bewußtsein noch im engen Körper gebunden liegt, noch nichts vom Glanze und der Musik und der Herrlichkeit und Freiheit des Lebens auf der dritten Stufe und halten leicht den engen dunkeln Gang, der uns dahin führt, für einen blinden Sack, aus dem kein Ausgang sei. Aber der Tod ist nur eine zweite Geburt zu einem freiern Sein, wobei der Geist seine enge Hülle sprengt und liegen und verfaulen läßt, wie das Kind die seine bei der ersten Geburt.

    Danach wird alles, was uns mit unsern jetzigen Sinnen äußerlich und gleichsam nur aus der Ferne nahe gebracht wird, in seiner Innerlichkeit von uns durchdrungen und empfunden werden. Der Geist wird nicht mehr vorüberstreifen am Berge und Grase, er wird nicht mehr, umgeben von der ganzen Wonne des Frühlings, doch von der Wehmut gequält werden, daß das alles ihm nur äußerlich bleibt, sondern er wird Berg und Gras durchdringen und jenes Stärke und dessen Lust im Wachsen fühlen; er wird sich nicht mehr abmühen, durch Worte und Gebärde einen Gedanken in andern zu erzeugen, sondern in der unmittelbaren Einwirkung der Geister aufeinander, die nicht mehr durch die Körper getrennt, sondern durch die Körper verbunden werden, wird die Lust der Gedankenzeugung bestehen; er wird nicht äußerlich den zurückgelassenen Lieben erscheinen, sondern er wird in ihren innersten Seelen wohnen, als Teil derselben, in ihnen und durch sie denken und handeln.

    […]

    Das Büchlein vom Leben nach dem Tode von Gustav Theodor Fechner. [ PDF ]

    Klicke, um auf dasbchleinvoml00fech.pdf zuzugreifen

    siehe auch hier: DREISSIG JAHRE UNTER DEN TOTEN ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2019/10/14/halle-ein-gladio-projekt/#comment-47656

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