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Brückenbau III – Mensch-Maschine, wer hat Recht?

Urchristentum heute

Eckehardnyk, 6. Oktober 8NZ

Es ist relativ selten, dass sich Blogger mit den Themen ihrer Kollegen beschäftigen geschweige denn auseinandersetzen. Hier ist jedoch solch ein willkommener Fall. Wir hatten bereits in Brückenbau II das „ellenlange“ Video von Michael Grave im Gespräch mit der Ärztin Nina über die Gefährlichkeit von Künstlicher Intelligenz (KI). Hier setzt sich eine mir bisher unbekannte Frau mit demselben Text auseinander. Sie sei „kein Steiner Fan“ und ich schätze, nach Anhören eines anderen Videos mit ihrer Stimme über „Trinität“, sie gehört, wie jener Michael Grave vom Blog Kulturstudio,

einer urchristlichen Strömung an, deren Spuren in den im 13. Jahrhundert in den Flammen und Schwertern „christlich“ französischer Heere untergegangenen Katharern verschwanden, auch wenn oder gerade weil sie den „esoterischen“ Weg ablehnt; aber das ist ein anderes Thema.

Dies ist eine denkerisch saubere (die Katharer waren die „Reinen“, siehe griechisch katharsis) Beschäftigung mit diesem über dreistündigen Vortrag. Sie sieht den Einwand der Ärztin als übertrieben, stimmt ihr aber streckenweise zu, wo die Sache ab Minute 19 zu kompliziert wurde.

Es wäre gut, wenn sich Axel Burkart dazu äußern könnte. Die von mir gegebenen Hinweise an ihn scheinen nicht gelesen zu werden. Jeder hat eben mit der Rettung der Welt seine besondere Last.

Ich selber sehe weder bei Burkart noch bei Steiner den von Nina unterstellten Sachverhalt einer Vereinnahmung der menschlichen Mentalität als Energielieferant für die künftigen Maschinenwesen. (Was nicht ausschließt, dass man das so sehen und sogar machen kann.)

Das sieht auch die Referentin hier so. Sie gibt Steiner Recht, der das Wie des Umgangs mit der KI betrachtet und für die Zukunft in Menschenhand beibehalten wissen möchte. Dass menschliche Gesinnung auf das Maschinenwesen übergehe, lässt sich nicht mehr abwenden. Dagegen wehrt sich Nina sicher vergeblich. Das Was also ist unvermeidlich, doch das Wie bedenke, so ähnlich würde es Goethes Weltanschauung entsprechen.

Wem ist es nicht schon passiert, dass ein Kopierer oder Faxgerät streikt und erst recht, wenn man wütend wird? Und wer hat nicht bemerkt, dass nach Beruhigung des eigenen Gemüts so eine Art kameradschaftlicher Hinwendung zu dem widerspenstigen Ding satt gefunden hat und „plötzlich“ der Apparat zu erkennen gibt, wie mit ihm umzugehen sei, um das aktuelle Problem zu beheben?

Dies kannten unsere Vorfahren gewiss auch schon (bei Geräten, Bäumen, Tieren) und man hielt sie wohl für dumm oder heidnisch, wenn sie der Umgebung Leben zugestanden, von dem „aufgeklärte“ Leute natürlich nichts mehr hielten.

Also mein Vorschlag wäre an die Ärztin, noch zu Lebzeiten die Fähigkeiten des Menschen als Gott und im höchsten Sinne entwickelbar gegeben und auch an Maschinenwesen übertragbar anzuerkennen. Umso wahrscheinlicher ist es, dass wir einer Armee von Robotern auch als Menschen noch gegenüber stehen können und ähnlich wie bei, auch wilden, Tieren die Autorität des Schöpfers ausstrahlen und Kooperation statt Vernichtung erreichen.

Um es esoterisch noch deutlicher vorzutragen: So wie die Menschenvorfahren einst auf dem „Saturn“ auf der mineralischen Bewusstseinsstufe als Wärmewesen den heutigen Archai als „Schlitten“ dienten, werden die von uns heute als „Schlitten“ (Autos) benutzten Maschinen von geistigen Wesenheiten bewohnt sein können, die der Menschenstufe entsprechen. Unser Rang als Mensch wird dann dem der Archai von heute entsprechen. Die Anregung dazu kann sich jeder aus Rudolf Steiners Buch „Die Geheimwissenschaft im Umriss“, heranziehen und in der ihm gemäßen Weise weiter verfolgen. Gegen eine solche Anschauung würden sich sowohl die Ärztin Nina als auch ihre hier vorgestellte Interpretin (ich glaube sie heißt Hanna, ihr Blog zeitschnur) wenden, aber nicht nur diese. Dennoch sehe ich es als notwendig an, sich mit den Aussichten des Weltengeschehens zu beschäftigen, wenn man schon solch einen wie Steiner als Vorlagengeber bekommen hat.

Hier der Text: https://www.youtube.com/watch?v=WKv6hm-z6Ec&feature=share&fbclid=IwAR0yZexIr7cyx_8igVX_2FUjqrnyGZzaz_YF0wL3axuVTBxrvlysziikZAY


2 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Es wird sicher notwendig sein, daß eine Art von Atlantis eintritt.
    Danach kommt dann das sog. „Reset“.
    Danach sind wir wieder ein Zacken klüger.
    Zyklen, Häutungen, Metamorphosen.
    Der Weg ist existentiell, das Ziel ist die Summe des Weges.
    Wie sagte Paulus (Timoth.), das Schreckensbild Zahlreicher, ….der Herr hat euch nicht den Geist der Verzagtheit gegeben……..
    Das wäre also heutzutage erforderlich, dieses Ergreifen seiner inneren Möglichkeiten.

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  2. Vollidiot sagt:

    Steiners Anspruch, daß der Mensch der Herr seiner Schöpfungen sein möge, stellt sicher die Ultima ratio dar, Freund Luzifer treibt aber in großer Eile die Dinge voran und sein Antipode Ahriman triggert mit Gedankenkonstrukten nicht nur das Nichterkennen von Auswirkungen dieser Eile auf uns.
    Das könnte vermuten lassen das, was ich oben andeutete, als Zwischenfazit, sozusagen, in Wirkung kommt.

    Gefällt 1 Person

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