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Über den Kampf Licht gegen Finsternis-4

Hier nun der Schluß der Lewaschow-Übersetzung zum Kampf Licht gegen Finsternis – Teil 1 hier, Teil 2 hier und Teil 3 hier.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 18. März 0006
Kommentare von mir, Hervorhebungen wie im Original.
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Nikolaj Lewaschow – Vom Kampf Licht gegen Finsternis

Sogar mit ihren drei Jahren zeigte die Kleine einen außergewöhnlichen Charakter, Mut und Auffassungsgabe, wie du sie nicht häufig bei Erwachsenen findest. Natürlich ging es nicht ganz ohne fast komödienhafte Situationen ab, die mit den neuen Möglichkeiten und der noch kindlichen Wahrnehmung Elisabeths zusammenhingen…

Bald nach dieser so ungewöhnlichen Rückkehr Elisabeths zu sich nach Hause kam ebenjene „Tante“ zu Besuch, auf deren Befehl hin sie entführt worden war. Als sie das Mädchen froh und lustig wiedersah, begann die „Tante“ mit Elisabeth heuchlerisch zu plappern darüber, wie froh sie doch sei, sie so gänzlich unbeschädigt wiederzusehen, und daß alles so gut geendet hätte usw.
Die Kleine hörte sich das einige Zeit an und fragte sie dann, für die „Tante“ völlig unerwartet: „
Und warum sagt du das eine, denkst aber ganz was anderes?!
Solch eine Frage erwischte die „Tante“ völlig unvorbereitet, und etwas verlegen antwortete sie ihr: „Aber nicht doch, meine Liebe, ich sage das was ich denke…“
Aber nein, aber nein“, rief Elisabeth darauf. „Du hast das und das gedacht, aber gesagt hast du so und so!
Elisabeth hatte sich noch nicht daran gewöhnt, daß nicht alle über Telepathie verfügen und bei weitem nicht alle das sagen, was sie denken, aber ihre kindliche Unbefangenheit versetzte ihre „Tante“ in einen Schockzustand, weil die Kleine haargenau das gesagt hatte, was sie gedacht hatte.
Natürlich ist es für ein reines Kind von drei Jahren schwer, sich vorzustellen, daß es so etwas geben kann. Aber die Beherrschung der telepathischen Wahrnehmung ermöglichte es Elisabeth, dies viel zu früh zu erkennen – diese Realität zu erkennen, welche uns umgibt, da sehr selten bei den Leuten Gedanken und Worte übereinstimmen und wo Heuchelei und Betrug im kranken sozialen Organismus erblühen, der vom parasitären Bazillus befallen ist.

Das versteht bei weitem nicht jeder Erwachsene, von Kindern ganz zu schweigen! Und so stieß die Kleine erstmals auf diese Erscheinung und, wie jedes Kind, reagierte sie auf diese Erscheinung adäquat und kindlich unmittelbar.
Ihre „Tante“ konnte einige Zeit nicht aus ihrem Schockzustand herauskommen, aber sie fand in sich schließlich die Kraft, unter unverständlichem Gemurmel das Schloß eiligst zu verlassen – dabei total vergessend, warum sie eigentlich gekommen war! Sie war derart vor der Kleinen erschrocken – erschrocken, daß Elisabeth ihre geheimsten Gedanken sehen und allen Leuten mitteilen würde, und das wollte sie nun überhaupt nicht!

Telepathie macht das Geheime offenbar – natürlich darf man nicht die Gedanken eines Menschen lesen, jeder Mensch hat das Recht auf die Geheimhaltung seiner Gedanken, aber … das konnte ich dem dreijährigen Kind erst erzählen, als alles schon passiert war. Und natürlich in einer Sprache, die für ein dreijähriges Kind verständlich ist, auch wenn dieses viel gescheiter ist als sein Alter besagt.
Und daß diese Kleine für ihr Alter sehr verständig ist, wurde in einer sehr außergewöhnlichen Situation klar. Und diese Situation war leider nur die erste Schwalbe aus einer Reihe von Vorfällen, die danach folgen sollten…

Einige Zeit später hatte die Kleine Geburtstag, und es kamen andere Kinder, um ihr zu diesem großen Ereignis zu gratulieren – sie wurde nun richtig erwachsen, wie sie erklärte, als wir kamen, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren: „Ich bin nun schon VIER Jahre alt!
Und obwohl solch ein Satz von den Lippen eines solchen Kindes schon recht lustig klingt, war unser Eindruck, nachdem sie uns erzählt hatte, was auf ihrem Geburtstag geschehen war, daß dieser Satz gar nicht mehr so spaßig klang, und zwar deshalb…

Wie immer beim Geburtstag, hat das Geburtstagskind die Aufgabe, die Festtagstorte anzuschneiden. Und auch der Geburtstag von Elisabeth machte da keine Ausnahme! Ja, und dann … kam der feierliche Moment des Tortenanschnitts. Die „erwachsene“ Kleine tritt zu ihrer Torte und … bleibt einige Zeit wie angewurzelt davor stehen.
Alle schauen erstaunt zu ihr hin und verstehen nicht, warum sie mit dem Anschneiden der Torte zögert. Den anderen Kindern tropft schon der Zahn im Vorgefühl auf ein appetitliches Stück Torte, und Elisabeth zögert … und zögert.
Es vergehen einige Minuten, alle schauen schon ganz interessiert auf sie, und da sagt sie, freundlich lächelnd: „
Oh, bitte, verzeiht, ich habe so lange meinen Wunsch ausgesucht!

Entsprechend der Tradition muß das Geburtstagskind nach dem Ausblasen der Kerzen sich etwas wünschen, was dann unbedingt in Erfüllung gehen wird! Und diese Erklärung hat alle beruhigt – allen war offenbar klar, daß die Kleine ihre Wünsche so lange nicht sortieren konnte, um den einen wichtigsten auszuwählen!
Die Anspannung war sofort verschwunden, alle lachten über ihre Antwort, und die Kinder begannen hocherfreut, mit vollem Mund ihre Stücke von der Festtagstorte zu verschlingen …

In Wirklichkeit war etwas ganz anderes geschehen! …
Zu jener Zeit hatte ich ihr schon beigebracht, wie man seine Umgebung auf Gifte usw. scannt.
Natürlich hatte ich ihr erklärt, daß sie die farbenprächtigen Strukturen rund um ihren Kopf entfalten müsse wie die Blütenblätter einer Blume von nie gesehener Schönheit, und daß sie danach daran denken solle, daß alles Schlechte sich daraufhin in Form von kleinen schwarzen Punkten zeigen solle.
In diesem Falle kann das sogar ein kleines Kind verstehen und seine Strukturen lenken, auch ohne deren Wirkprinzip zu kennen. Diese Übungen hatten Elisabeth so gefallen, daß sie alles um sich herum gescannt hat.
Und so kam es … wie gewohnt ihre Festtagstorte scannend, sah die Kleine eine Unzahl von schwarzen und schlechten Punkten darin!

Im Angesicht der Gifte in ihrer Torte, hat sie jedoch nicht die Ruhe verloren, hat nicht begonnen zu schreien und zu weinen, wie man das von einem Kind erwarten könnte, das gerade erst vier Jahre alt geworden ist, sondern sie hat sich an eine andere Unterrichtsstunde erinnert darüber, was man tun muß, wenn man die schwarzen Punkte irgendwo sichtet – Elisabeth hat andere qualitative Strukturen ihres Gehirns aktiviert, um alle diese schwarzen Punkte zu zerlegen!
Und … sie hat ruhig zugesehen, bis alle schwarzen Punkte bis zum letzten aus ihrer Festtagstorte vollständig verschwunden waren.

Sie hat ganz ruhig diesen Vorgang beobachtet, bis die Gifte in ihrer Festtagstorte völlig zerlegt waren!
Und das hat ein Kind getan, das gerade erst VIER Jahre alt geworden ist, und sie hat dadurch nicht nur sich selbst das Leben gerettet, sondern auch all den anderen Kindern, welche die Torte mit ihr gemeinsam gegessen haben!
Und sie hat das so elegant gemacht, daß keiner auch nur einen Verdacht geschöpft hat!
Da muß man in einer solchen Situation erstmal drauf kommen, dann zu sagen, daß sie so lange ihren Wunsch ausgesucht hat, der in Erfüllung gehen soll!

Hätten viele Erwachsene in einer solchen Situation sich so verhalten können? Ich denke, nicht allzu viele!
Mancher mag da widersprechen – nun, ein Kind versteht noch nicht ,was der Tod ist und hat deshalb so reagiert! Aber das ist wohl nur, um sein Gewissen zu beruhigen.
Denn bei einfachster Analyse wird völlig klar, daß das Kind dann nicht auf das Vorhandensein der Gifte in der Torte geachtet hätte und – mehr noch – diese selbständig zerlegt hätte.

Denn Elisabeth hat das alles zum ersten Mal in ihrem Leben vollbracht, und sie hatte nichtmal die Möglichkeit, jemanden dazu zu befragen! Dieses Kind hat ein Wunder an Tapferkeit vollbracht, und das nicht nur einmal!
Ich könnte viele reale Fälle aufzählen, in denen sie Auffassungsgabe und Tapferkeit demonstriert hat. Und dabei wußte sie schon, was der Tod bedeutet, und sie hatte das mit noch nichtmal fünf Jahren erkannt!
Bei einer ihrer Reisen nach Paris, wo sie natürlich mit ihrer Mutter hingefahren ist, traf sie sich mit ihrem Lieblingsonkel David, der ihr Patenonkel war.
……………………..
(hier folgt – wie mehrfach im Buch – eine Auslassung im Text von Lewaschow, die daran erinnert, daß die Darlegung der Details zur noch unerwünschten Enttarnung von Mitstreitern führen würde – d.Ü.)

Und in diesem Moment war sie froh, daß es ihr gelungen war, ihren Onkel David vor dem Tode zu bewahren und in ihrem Verständnis war das, was sie getan hatte, das zu diesem Zeitpunkt einzig mögliche.
Aber die Stufe der Selbstaufopferung, die Bereitschaft für andere sich selbst zu opfern spricht dafür, daß diese Kleine einen wahrhaftigen Kern im Charakter hat!

Dieser Kern wurde im Prozeß des Lernens in der Mentalen Schule nur noch fester, und sie erwarb ein immer größeres Verständnis von den Vorgängen im gesamten Weltall, und immer besser nahm sie ihre neuen Möglichkeiten in Anspruch, die von der Mehrzahl der Menschen als unwahrscheinlich und märchenhaft wahrgenommen wurden. Und wohl noch lange Zeit als solche zählen werden.
Aber bei dieser Kleinen, die in den seitdem vergangenen Jahren nun schon zu einer wunderbaren Jungfrau herangereift ist, sind diese bemerkenswerten seelischen Qualitäten nicht nur nicht verschwunden, sondern im Gegenteil nun schon bewußt geworden, und ich kann für sie, wie auch für alle meine Studenten der Mentalen Schule, ganz beruhigt sein.

Quelle: Nikolaj Lewaschow. Der Spiegel meiner Seele. Band 2 S. 341/344

– – – – – – – – – – – – – –

Nachwort des Übersetzers

Selbstverständlich ist auch dieser Auszug über den Kampf von Licht und Finsternis in 4 Folgen nur ein klitzekleiner Ausschnitt aus dem Buch, das neben der Schilderung des Lebens der Familie Lewaschow während ihres Aufenthaltes in San Francisco von 1991 bis 2006 vor allem jene Aktivitäten umschreibt, die Swetlana und Nikolaj in dieser Zeit in ebendiesem Kampf unternommen haben.
Allerdings wird meist nur in Andeutungen gesprochen – aus begreiflichen Gründen werden Details nicht dargelegt. Einige konkrete Vorfälle sind in diesen Ausschnitten zusammengefaßt.
LH


6 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

  2. Das ist ein schönes Beispiel mit dem kleinen Mädel…..

    Mache jetzt mal so ein kleines Spiel und stelle mir vor, daß bei jeder Bundestagsveranstaltung, bei jedem Kommentar der von Politikern und Mediendarstellern getätigt wird, so ein authentisches, waches Kind sitzt, welches die Gedanken liest…….das wäre lustig und würde die Wahrheit aufzeigen.

    Und dann würden irgendwann auch die komatösen Tiefschläfer merken „Leutz, in unserem Lande stimmt wat nich“

    Gefällt 1 Person

  3. luckyhans sagt:

    zu mariettalucia 18/03/2018 um 22:24
    „so ein authentisches, waches Kind sitzt, welches die Gedanken liest“ –
    könnte es sein, daß dieses „Kind“ in dir und in uns allen sitzt?
    Nur wir hören nicht drauf, was es sagt? 😉

    Gefällt 1 Person

  4. Antonia sagt:

    Lieber LuckyHans,

    vielen Dank für diese wertvollen Beiträge von Nikolai Lewaschow!!
    Ich danke Dir von Herzen für deine Übersetzungen.

    Gruß
    Antonia

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  5. Kunterbunt sagt:

    Lieber Luckyhans
    Mich berührt dieser 4. Teil aus verschiedenen Gründen zutiefst.
    Herzlichen Dank dafür!
    LG

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  6. no one sagt:

    Sehr interessanter Auszug!
    Da hatte die kleine Elisabeth ja Glück, in solch guten und förderlichen Händen gewesen zu sein.

    Ich weiß von einem Kind, dem diese „Allüren“ förmlich herausgeprügelt wurden, und dem unter Strafe verboten wurde, dass zu sagen was es denkt und sieht. Seither ist es unter großer Anstrengung, in der Nachahmung seiner Umwelt bemüht, mit dem Verlust an Vertrauen zu sich selbst und seiner Umwelt.

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