bumi bahagia / Glückliche Erde

2 Jahre Sanktionen gegen Rußland

Das wäre doch interessant, aus erster Hand, d.h. direkt aus Rußland, zu erfahren, wie sich diese zwei Jahre Sanktionen ganz konkret auf das Leben der russischen Bevölkerung ausgewirkt haben, oder?

Wäre – denn befragt wurden von der Nachrichtenagentur Tass leider wieder nur „Experten“ und „Behördlinge“, also zum einen Leute, die mit Eunuchen auf derselben Stufe stehen („sie wissen wie es geht, können es aber selbst nicht“) oder PR-Leute, die das sagen, was ihnen vorgeschrieben wurde zu sagen, und zum anderen solche, denen (je nach politisch-ökonomischer Ausrichtung) entweder alles zum Besten sein muß oder alles in Frage gestellt werden muß…
Egal, es sind interessante Aussagen, zumindest für Leute, die niemanden in Rußland haben, den sie selbst befragen können. 😉
Wie immer: © für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 9./13.8.004
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Wie sich das Leben der Russen mit dem Importverbot für ausländische Lebensmittel verändert hat

7. August 2016

Как изменилась жизнь россиян с введением запрета ввоза иностранных продуктов

Rußland lebt nun schon zwei Jahre ohne europäischen Käse und Obst. Genausolange beschäftigen sich die russischen Hersteller aktiv mit der Importablösung und erhöhen die Produktion von eigenen Lebensmitteln.
Darüber, was die Agrarier erreicht haben und wie die Gegensanktionen sich auf die Verbraucher ausgewirkt haben, erzählen die von Tass befragten Experten und Beamten.

Rußland hat am 6. August 2014 Importbeschränkungen für Lebensmittel-Waren aus jenen Ländern eingeführt, welche sich den diesbezüglichen Sanktionen (gegen Rußland – d.Ü.) angeschlossen haben: VSA, EU, Kanada, Australien und Norwegen.
Das Verbot betraf Fleisch, Wurst, Fisch und Meerestiere, Gemüse, Obst und Milchprodukte. Gegenwärtig ist dieses Importembargo bis Ende 2017 verlängert worden.

In der verflossenen Zeit hat sich der Anteil der inländischen Produkte in den Ladenregalen deutlich erhöht. „In den zwei Jahren, die seit der Einführung des Importembargos vergangen sind, hat sich der Anteil der Waren aus russischen Herstellung im Sortiment der sozial bedeutenden Kategorien, welche unter das Verbot fielen, in den Läden der Ketten „Viktoria“ und „Megamart“ um ein Drittel erhöht und erreichte 80 – 90%“, – erzählte die Direktorin für PR der Firma „Diksi“ Jekaterina Kumanina.

Das Sortiment der „Aschana“-Kette hat ebenfalls bedeutende Veränderungen erfahren, in einigen Positionen hat sich der Anteil der russsichen Waren fast verdoppelt. Zum Beispiel bestehen jetzt 80% des Sortiment aus russischen Käsen, während sie 2014 nur etwa 44% ausgemacht hatten.

In der Situation, da die europäischen Hersteller ihre Positionen auf dem Markt verloren haben, haben die inländischen dagegen ihre Rolle verstärken können,“ stellt die PR-Direktorin der „Aschana“-Kette Maria Kurnosowa fest.

Die Aufgabe der Importablösung wurde der Branche sofort nach der Einführung des Embargos gestellt, erinnert man sich im Landwirtschaftsministerium.
„Unter Berücksichtigung der Gegenmaßnahmen zu den eingeführten Sanktionen wurde 2014 die Branche mit der Aufgabe betraut, die Produktion beschleunigt zu erhöhen – bei Vieh- und Geflügelfleisch, Milch, Obst, Beeren und Gemüse“, sagt man im Ministerium.

Käse gibt es, aber nicht für Gourmets

Allerdings ist offensichtlich, daß die russischen Produzenten die europäischen Produkte nicht vollständig ersetzen können. Vor allem betrifft das dieselben Käse, Obst und Fisch-Produkte. Ungeachtet des Anwachsens des Anteils inländischen Käses in den Regalen, sind einige Sorten dieses Produkts selten geworden.

Zur Zeit gibt es keine globalen Probleme mit Lieferungen und Käsesortimenten, allerdings besteht nach wie vor ein Nachfrageüberhang an Weißschimmelkäsen, Ziegen- und Schafskäsen“, – konstatiert die „Aschana“-Vertreterin.
In „Diksi“ wird darauf verwiesen, daß es in russischen Läden keinen Mangel an Produkten gibt, aber sich die Auswahl wesentlich erneuert habe. „Einige Obstsorten wurden durch alternative ersetzt, in den Regalen sind weniger Weichkäse und Edelschimmelkäse, diese wurden durch halbfeste und feste Sorten ersetzt“, stellt Kumanina fest.

Vollständig ersetzt werden mußten die Lieferanten der Fischproduktion. Wie die Retailer erzählen, wird der atlantische Lachs jetzt von den Färöer Inseln bezogen und nicht aus Norwegen, die französischen Muscheln wurden durch neuseeländische, griechische Sibas und Doraden durch türkische ersetzt usw.

Schwindelgefühle durch die Preise

Das Embargo und der Austausch der Lieferanten hat sich neben anderen Faktoren auf den Preisanstieg der Lebensmittel in Rußland ausgewirkt. Einer der Marktteilnehmer hat im Gespräch mit Tass festgestellt, daß Krabben und roter Fisch in der durchlaufenen Zeit um 50% teurer geworden sei, wodurch sich die Nachfrage nach diesen Produkten verringert hat und die Verkäufe um 20% zurückgegangen sind.

Wie früher das Wirtschafts-Ministerium erklärte, ist die Einführung der Lebensmittel-Gegensanktionen zur Importeinschränkung vor zwei Jahren ein gewichtiger Faktor des Preisanstieges bei Lebensmitteln Ende 2014 – Anfang 2015 geworden.
In den zwei Jahren sind die Lebensmittelpreise um 31,6% gestiegen, was 1,2 mal soviel ist wie die Inflation, und damit haben sie mit 46% fast die Hälfte der Inflation bedingt, ergänzte man im Ministerium.
(schamhaft verschweigen die Mini-steriellen hier allerdings, daß es Ende 2014 den Rubelabsturz gegeben hat, der die Verteuerung ALLER Importe zur Folge hatte; OHNE die Gegensanktionen zur Importreduzierung wären die Preisanstiege für die Bevölkerung noch viel gravierender ausgefallen; auch wird hier wieder mal zielgerichtet Preisanstieg mit Inflation (= Wertverlust der Währung) „verwechselt“ – das Wirtschaftsministerium ist eben nach wie vor ein Hort der Neoliberalen = Putingegner – d.Ü.)

Allerdings bewertet die Analytische Kredit-Rating-Agentur (AKRA) den Einfluß des Lebensmittelembargos auf die Verteuerung der Produkte anders. „Mehr als zwei Drittel dieser Verteuerung waren bedingt durch den mit der Embargoeinführung zusammenfallenden Ausbruch des Valutakurses, welcher die Einkaufspreise beim Import aus allen Ländern beeinflußte und sämtliche Warengruppen betraf. In Wirklichkeit betrug der Einfluß des Embargos selbst in dem Spitzenwert von 17% jährlicher Inflation im Stand zum März 2015 nicht mehr als 1,5 – 1,7 Prozentpunkte“, meint man bei AKRA.

Interessant dabei ist, daß ein weiterer Preisanstieg infolge der Verlängerung der Sanktionen in Bezug auf die Länder der EU und VSA im Wirtschaftsministerium nicht erwartet wird. „In alle Prognosen ist die Verlängerung des Lebensmittelembargos bis Ende 2017 eingerechnet, aber der Haupteffekt der Einführung der Sanktionen ist schon ‚durchgelaufen’“, unterstrich man im Ministerium. Eine ähnliche Meinung hat man auch in der Agentur.

Entwicklungsstimulierung

Die russischen Behörden bewerten den Einfluß des Lebensmittelembargos auf den russischen Markt insgesamt positiv. Wie der Chef des Landwirtschaftsministeriums der RF, Alexander Tkatschew, vor Journalisten erklärte, hat das Embargo bezüglich der EU-Länder den russischen Produzenten geholfen, stärker konkurrenzfähig zu werden und die Bedingungen geschaffen für die Heranziehung von Investitionen in den Bereich.
„In der Zeit der Wirkung der Gegenmaßnahmen haben die inländischen Produzenten landwirtschaftlicher Produkte unter den Bedingungen der Marktwirtschaft Wettbewerbsvorteile bekommen und Bedingungen für die Heranziehung von Investitionen“, sagte der Minister.

Es ist Rußland nicht nur gelungen, die Schwellenwerte zu erreichen, die mit der Doktrin der Lebensmittelsicherheit der RF gesetzt wurden, sondern sie bei einer Reihe von Produkten zu überschreiten – bei Getreide, Kartoffeln, Zucker und Pflanzenöl.
Auch wenn sich Rußland bei Milch und Gemüse noch nicht vollständig selbst versorgt, sind diese Aufgaben demnächst zu lösen, stellte man im Ministerium fest.
Schon eher hatte der Chef des Landwirtschaftsministeriums die Verlängerung des Embargos bis Ende 2017 begrüßt und festgestellt, daß dies einen Impuls für die Entwicklung des inländischen Agrar-Industrie-Komplexes gibt und eine Erhöhung der Qualität (!) und Wettbewerbsfähigkeit der russischen Lebensmittel erlaubt.

Gleichzeitig stellen die Experten fest, daß der Effekt von der Einführung des Lebensmittelembargos für das Land erst in einigen Jahren so richtig spürbar werden wird.
„Das vollwertige Ergebnis der Importablösung und der Maßnahmen der russischen Regierung zu den ‚Gegensanktionen‘ werden wir erst in 4 – 5 erhalten, weil der größte Teil der Investprojekte in Rußland in der Landwirtschaft Zeiträume bis zum vollen Produktionsausstoß von 2 – 5 Jahren hat, und in einigen Fällen, wie bei Weintrauben, noch später wirksam wird“, teilte der Vorsitzende der Verwaltung des Eurasischen Geschäftsverbandes Viktor Kambolow seine Sicht auf die Situation mit.

Die Erhöhung der inneren Produktion von Lebensmitteln wird nicht nur von den Fertigungskapazitäten begrenzt, sondern auch von der Dynamik der verfügbaren Realeinkommen der Bevölkerung, welche sich in den zwei Jahren um 11% verringert haben, und die Tendenz bleibt erhalten“, – meint man bei AKRA.
Dabei setzt sich parallel zur Importablösung der Übergang der Verbraucher zu Produkten mit einem höheren spezifischen Kaloriengehalt pro Rubel Realausgaben fort.
Nach Prognosen der Agentur ist eine weitere Verschiebung der Verbraucher-Präferenzen in Richtung von Grützen, Mehl, Butter und Zucker möglich.
(inwieweit hier wieder mal der Wunsch der Vater des Gedanken ist, oder der Versuch, mögliche Investoren in bestimmte „genehme“ Richtungen zu lenken, sei dahingestellt; leider ist bei keiner „marktwirtschaftlichen“ Einrichtung mehr ein interessenfreies wahres Betrachten der Verhältnisse zu erwarten, was weitere Fragen nach der Sinnfälligkeit einer solchen „Marktwirtschaft“ aufwirft – d.Ü.)

Das Maskieren mit den Sanktionen

Ungeachtet der Einführung des Verbots der Einfuhr von Waren aus der EU haben viele Lieferanten ihre Lieferungen nicht eingestellt. Im Internet sind massenhaft Seiten zu finden, auf denen illegale Produkte verkauft werden. Außerdem haben die Fachleute des Rosselchosnadsor (das ist die russiche Aufsichtsbehörde für landwirtschaftliche Produkte – d.Ü.) und Rospotrebnadsor (das ist die russische Verbraucherschutzbehörde – d.Ü.) regelmäßig Sanktionsprodukte an der Grenze und im Einzelhandel beobachtet.

Genau ein Jahr nach Einführung des Lebensmittelembargos, ab 6. August 2015, hatte Rußland begonnen, die illegalen Produkte zu vernichten. Nach Bewertung des Rosselchosnadsor wurden in der gesamten Zeit 7,5 Tausend Tonnen Sanktions-Lebensmittel vernichtet.

Wie im Gespräch mit Tass der offizielle Vertreter der Behörde, Julia Melano, erklärte, „haben die von Rußland eingeführten Maßnahmen zu einem unwahrscheinlichen Erfolg für Weißrußland geführt“ – über dies Land wurden große illegale Lieferungen von Sanktionsprodukten organisiert. So wurde Weißrußland unter den Bedingungen des Lebensmittelembargos zu einem bedeutenden Lieferanten von Produkten, die sogar für Weißrußland als exotisch gelten, darunter eine Reihe von Gemüsen, Beeren und exotisches Obst, zum Beispiel Kiwi, und sogar von Meeresprodukten – Muscheln, Miesmuscheln. (Weißrußland hat gar keinen Zugang zum Meer – d.Ü.)

Um den Zustrom illegaler Produkte einzudämmen, war Rosselchosnadsor gezwungen, zeitweilige Kontrollstellen an der administrativen Grenze (zwischen Weißrußland und Rußland, die vollständig offen ist – d.Ü.) an den Hauptstrecken einzurichten, erinnert man sich bei Rosselchosnadsor.

Quelle: Источник

oder http://webnovosti.info/n/35169/


22 Kommentare

  1. ALTRUIST sagt:

    DAS IST DER HINTERGRUND

    Fuer Sanktionen und Kriegshetze

    Der wahre Kriegsgrund? – 2016 enden in Russland 99 Jahre Handelsrecht!

    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2015/10/12/der-wahre-kriegsgrund-2016-enden-in-russland-99-jahre-handelsrecht/

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  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. Traudich sagt:

    Das mit dem Preisen stimmt, es hat sich alles zum teil für viele Rentner schmerzhaft verteuert. Bei einer Mindest-Rente von ca. 8200 Rubel ist das schon eine Kunst, damit klar zu kommen, wobei fast alle Selbstversorger sind, ohne wäre kein überleben möglich. Wir auf der Krim kaufen ausschließlich bei Babuschka (der Oma nebenan), das nebenbei 100 % Bio ist, da das Geld für Chemie-Produkte fehlt. Der Irrsinn dabei ist, daß das billiger ist als der gespritzte scheiß aus anderen Importen.
    Sanktionen: hier im Norden der Krim trotz Grenzsperrung für Waren aller Art und Einfuhrverbot – von EU-Produkte bekomme ich ALLES! Parmesan, verschiedene Schimmelkäse Sorten, Süßigkeiten aller namhaften Herstellern aus EURO-Raum und das bei Preisen zb Milka 100 g Ganznuss um umgerechnet 1.45 EURO.
    Viele beklagen sich über die erhöhten Preise, aber das Leben pulsiert und am Rynok (Bauernmarkt) ist es wie immer voll.

    Langes Leben

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  5. luckyhans sagt:

    @ altruist:
    Also ich kann diesen ganzen Märchen von 99-Jahr-Verträgen nichts mehr abgewinnen – für mich stellt sich das eher so dar, daß wir alle damit von unserem natürlichen Weg zur Freiheit – der eigentlichen Selbstbestimmung, die gar keinen „staatlichen“ Rahmen benötigt, ferngehalten werden sollen.

    Wir sollen uns in dem von den Inzuis angerichteten Durcheinander mit Nationalstaat, Bundesstaaten, Verwaltungsorganisationen, Firmenkonstrukten usw. einfach verlieren, uns gegenseitig vorerzählen, was wir wieder an tollen „Erkenntnissen“ gewonnen haben – damit werden wieder kleine Gruppen und Grüppchen geschaffen, die miteinander im Streit liegen, weil jeder meint, ER hätte die einzig richtige Wahrheit erkannt – das uralte Rezept der wenigen, um die vielen zu beherrschen.

    Ich sag es nochmal: der freie Mensch braucht keinen Staat, er kann selbstbestimmt leben, wenn er sich auf seine wahren natürlichen Bdürfnisse zurückbesinnt.
    Ein Staat wird nur gebraucht von den wenigen, um die natürlichen Rechte und Pflichten der vielen durch „Gesetze“ mit Legislative, Exekutive und Judikative und damit durch UNFREIHEIT zu „ersetzen“.

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  6. ALTRUIST sagt:

    luckyhans

    Bis 1918 war es auch so wie von Dir beschrieben .

    Die Gemeinden und Staedte entschieden selbst , was fuer sie gut war und entschieden ueber ihre Finanzen .
    Es hat sich dort niemand eingemischt .

    Die Verfassung von Pruessen war ein Musterbespiel dafuer und hat weltweit bis nach Russland und in die VSA Spuren hinterlasssen .

    Preussen ist eine Weltanschauung !

    Die Russen wissen darueber mehr aal die Deutschen selbst .

    Und die Videos , welche Du reingestellt hast ueber das Leben der Russen alternativ sprechen doch eine beredte Sprache .

    Wenn der Russe souveraen ist , das heisst sie haben wieder ihre eigene russische Staats Bank , dann verdienen die globalen satanischen Familien an den Russen keinen Cent mehr .

    Gemeinde Neuhaus und Jonacast zeigen doch auf wie es gemacht werden muss , um das Sklavendasein zu beenden und um das umzuesetzen , was Dir vorschwebt und vielen anderen auch .

    Warum ist wohl Pruessen aus dem Gedaechtnis der Deutschen radikal gestrichen worden ?

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  7. luckyhans sagt:

    @ Altruist:
    Mein Lieber, es geht nicht um Preussen oder anderes Vergangenes – es geht nur noch um unser aller Zukunft – eines jeden Einzelnen von uns, und darauf sollten wir uns konzentrieren.
    Wir müssen endlich raus aus dem ewigen Kampf-Modus!

    Und dazu brauche ich weder Preussen noch Jonacast noch Neuhaus – dazu brauche ich mich als Mensch, der sich selbst erkannt hat und der seine Bedürfnisse wieder naturgemäß gestaltet – seine Werte sind Liebe, Natur, Familie, Freundschaft, Mitgefühl, Ganzheit, Heilsein, und dann finden sich von ganz allein (per Resonanz) andere Menschen an, mit denen er gemeinsam das Leben (um-)gestalten kann.

    Was ich (wirklich) aussende, das kommt zu mir zurück…

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  8. ALTRUIST sagt:

    luckyhans

    Das Sein bestimmt das Bewusstsein .

    Wir beide kommen nicht zueinander .

    Ich spreche ueber das Sein , was veraendert werden muss , damit sich das Bewusstsein aendern kann .

    Du sprichts ueber das Bewusstsein , welches Du bei unveraendertem Sein aendern willst .

    Funktioniert nicht .

    Viele Gruesse

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  9. Piet sagt:

    Hallo Ihr Beiden Lieben, darf ich mich kurz reinhängen ?

    Zunächst, ich bin tief davon überzeugt, dass sich das Bewusstsein und damit das Verhalten ändert, wenn sich das Sein ändert. (Alte Coaching-Weisheit 🙂 Genau so ist aber auch umgekehrt: Das Sein ändert sich, wenn sich das Bewusstsein ändert. Das ist genau der Weg, den wir hier gerade gehen, Beides ist nötig, mal der eine, dann wieder zu einer anderen Zeit, der andere Weg.

    Ich denke, die Kelten haben „basisdemokratisch“ gelebt, es gab kein einheitliches Volk, sondern je nach Gusto mehr oder weniger große Gruppen aus Gleichgesinnten, die aber über ihre Druiden, Barden etc. in regem Austausch standen. Und alles das, bevor Römer und davor Griechen mit ihrem streng hierarchischen Staatsgebilden und ihren massiven, hierarchisch aufgebauten Armeen, dies nieder gewalzt haben.

    Also, zurück zur Zukunft.

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  10. thom ram sagt:

    Uiuiui, Altruisti, was höre ich da von dir? Was du da sagst, lässt mich – OHNE Ueberheblichkeit – dich bedauern.

    Du meinst also, darauf warten zu müssen, bis das „Sein“ sich verändert haben werde, damit sich dein Bewusstsein ändern wird?

    Meine Güte, Alteruiuiui.

    So wie ich das lese und verstehe gibst du damit dich, dein Leben, deine Entwickelung in die Hand eines – was weiss ich – eines, der das Sein verändern wird? Wer was wird das Sein verändern?

    Ich schwöre dir, Atrui, dass die lieben Vampire oben eifrig daran werkeln, das Sein zu verändern, gopferdaminomol. (Für die der wahren teutschen Sprache nicht Kundigen: Gott verdamme mich noch einmal)
    Und obschon ihnen die vormals geniale Inspiration derzeit abhanden kommt, so können sie doch immer noch auf einen verfl weiten Fundus von angewandter Psychlologie und prächtig wirksamer Magie zurückgreifen. Dass sie beides einsetzen, steht für mich ausser Zweifel.

    Dann lass dein Bewusstsein davon formen, was die deinem Bewusstsein vorgeben. Prost Galle.

    He, Altru, hallo, trrrrrr, rasselrasselrassel, der Wecker läutet. Aufiwachi. DU entscheidest über DICH.
    Und es ist dir freigestellt, dahingehend über dich zu entscheiden, dass du auf eigene Entscheidungen verzichtest.
    Ha. Satan lässt Körkchen knallen, vernascht eine Erdenbeere und ein Knäbelein und lässt sich Glas neu füllen.

    Oder sollte ich dich kompeletto fautsch (ächz, Hauchteutsch ist so viel viel zu edel: falsch) verstanden haben? Freuen täte es mich, so wahr ich hier hocke und tippele.

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  11. Hans Kolpak sagt:

    Ich träume halt mal vor mich hin: Zoll und staatliche Handelsverträge sind überflüssig. Wenn alle Staaten sich aus sämtlichem Handel heraushalten, finden die Händler ihre eigenen Wege.

    Hans-Rudolf Merz Lachanfall Politiker Bundesrat Schweiz Bündnerfleisch im ganzen Zusammenhang

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  12. luckyhans sagt:

    @ Altruist:
    Sehr richtig erkannt, und sehr gut kann ich Dich verstehen, mein Freund, war ich doch – und das sage ich ohne jede Überhebung – selbst bis vor wenigen Jahren noch ein überzeugter Materialist (als ein auch ohne Partei-Schule einigermaßen gebildeter Marxist hatte man keine andere Chance).
    Später waren es mir zuviele Fragen, welche in dieser Weltsicht einfach offen blieben und ignoriert wurden… bin dann auch nicht ins Gegenteil „konvertiert“, sondern habe versucht, beide Sichten irgendwie zusammenzubringen, OHNE eine von ihnen voranzustellen. Und bald verwandelte sich die Welt des „entweder-oder“ in eine Welt des „sowohl als auch“… 😉
    Aber jeder geht seine Schritte auf seinem eigenen Weg, ich wünsche Dir Offenheit für Neues und Denkfreiheit im weiteren.
    In Liebe
    Lück

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  13. ALTRUIST sagt:

    thom ram

    Das Sein bestimmt das Bewusstsein .

    Nur ein Bespiel , gib der Jugend eine frei souveraene Bildung , offne ihr Gedanken fordere ihren Geist und allein durch diese Aenderung im Sein aendert sich ihr Bewusstsein .
    Fordere als Staat die Wissenschaften .

    Die Wissenschaft , die Kreativitaet nimmt einen ueberraschenden Aufschwung . Sie erhoeht den Lebenstandard , laesst es zu , das die Menschen weniger fuer ihren Lebensunterhalt unter Vertrag stehen muesssen , sondern sich nach ihren Neigungen und Interesse verwirklichen koennen .

    Nimm eine Familie , beide arbeiten , wer hat Zeit fuer die Kinder ?

    Bis zum 6. Lebensjahr brauchen die Kinder ihre Eltern mehr als danach , Doch beide Elternteile muessen arbeiten des Ueberlebenswillen . Das ist das SEIN .

    Wo bleibt da die Zeit fuer die Entwicklung des Bewussteseins ?

    Das koennen sich nur Leute und deren Kinder leisten , die finanziell unabhaengig sind .

    Alle grossen Leuchten dieser Welt waren vor ihren grossen Leistung finanziell unabhaengig , das war ihr Sein und ueber die daraus folgende hoehere Bewusstseinsebene folgten dann auch die Leistungen , die zumeist mit Freude erreicht haben und ohne Zwang .

    Wenn dann die Staatsform die entsprechenden Freiheitsgrade dazu hatte , war das Sein fast ideal .

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  14. ALTRUIST sagt:

    thom ram

    Das Sein bestimmt das Bewusstsein .

    Wer mich persoenlich kennt , weiss icjh kaempfe .

    REFERNDUM – VERWESERWAHLEN – VERWESER – SOVERENITAET !
    DAS SEIN IN EINER HOEHREN QUALITAET – SCHAFFT NEUES BEWUSSTSEIN DURCH NEUE PERSOENLICH UND SOZIALE FREIHEITSGRADE

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  15. ALTRUIST sagt:

    AUCH DARUM DER PUTSCH IN DER UKRAINIE

    Ex-Präsident Juschtschenko: „Ukrainer wollten Putin als Staatschef“

    Die Mehrheit der Ukrainer hat sich laut Ex-Präsident Viktor Juschtschenko im Jahr 2008 den russischen Präsidenten Wladimir Putin als ihren Staatschef gewünscht, wie das Portal Lenta.ru am Montag berichtet.

    „Wir haben 2008, als ich noch Präsident war, eine Volksbefragung durchgeführt. Damals wollten 70 Prozent der Ukrainer Putin als Staatoberhaupt sehen“, sagte Juschtschenko gegenüber dem ukrainischen Portal „Apostrof“.

    http://de.sputniknews.com/politik/20160815/312117039/juschtschenko-ukrainer-wollten-putin-als-praesident.html

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  16. Als diverse Raffke-Großinvestoren die Chancen erkannten, die sich ihnen nach dem Embargo, seinen Verknappungen und dem Auslaufen des bisherigen Totkonkurrierens russischer Anbieter durch Wegfalls ausländisch höchst subventionierter Produkte boten, schlugen sie zu. Sie kauften sich schier dumm und dämlich, begannen eine industrie-ähnliche Landwirtschaft. Riesige Brach- und überschüssige Weidenflächen wurden unter den Pflug und ´s Pflanzholz genommen. Statistisch betrachtet, ein nicht, ein zuvor nie für möglich gehaltener Zuwachs allein an Anbauflächen!

    Hätte doch keiner gedacht, dass Russland tatsächlich s o o o o o g r o o o o o ß und der Zar gar nicht so weit sei.

    Wenn hier systematisch Joint Ventures und in- und ausländischen Spezialherstellern von First und High Class Edelprodukten lockendste Förderungen und Rahmenbedingungen geboten werden und erhalten bleiben, wird Russland zum größten Agrarexporteur der Welt Nr. 2.

    Nach der Nummer Eins, Dänemark natürlich, denen mit dem ähnlich gleichen, aber noch konsequenteren Konzept von außer Gen-Freiheit einer zusätzlich 100% BIO-PRODUKTION! Nachhaltige Landwirtschaft vom Feinsten. Nachhaltig bis in die Ewigkeit, zumindest bis zum NATO-Zwergenaufstand gegen alles, was auch nur russisch riecht, aussieht oder sich so anfühlt. Oder leider auch möglich: Nachhaltig funktionierend bis zum vorbeugend menschheitserhaltenden Präventivschlag gegen die unentbehrlichste der Nationen, die seit 240 Jahren fast pausenlos schießenden/bombenden Indianer-, Neger- und selbstgemachte Terroristen-Ausrottkiller. Warum rotten die so unaufhörlich aus? Na, weil es sich bewährt hat. Viel Feind, viel Ehr

    Bis man sich zum ersten Mal den/die Falschen ausgeguckt hat . . .

    Götter der Welt, gesegnet sei das von Euch kreativ gesendete Embargo der schnell ziehenden revolververliebt hochintelligenten Cowboys. Lasst es weiterbestehen auf ewige Zeiten, mindestens aber so lange, bis die unverzichtbare USA und Hofstaat-Europa Strafzölle zu verhängen gezwungen sind, weil die Dänen und Russland inzwischen die ganze Welt mit preiswerter Qualität zu- und mit Speisen und Getränken wortwörtlich e i n g e d e c k t haben.

    Ähnliches ließe sich über die finanziellen und technische Güter betreffenden Sanktionen sagen. Der Riese Russland ging zwar erschröcklich tief in die Knie. Aber nicht, um endgültig am Boden zu verharren, sondern zu einem weiteren Sprung nach denen zuvor anzusetzen.

    kostag@gmx.net

    Postscriptum:
    Woran erkennt man eine, d i e außergewöhnliche und unverzichtbare Nation? Daran, dass ihr allein gesetzlich verbrieft das Weltall samt aller seiner Schätze gehört http://www.chip.de/news/Amerika-beansprucht-den-Weltraum-USA-erklaeren-sich-zum-Besitzer-des-Universums_86334868.html und dass es die einzige ist, gegen die ein Anti . . . . . . . nismus erfunden werden musste. Es gibt keine AntiÖsterreich-, AntiSchweiz-, AntiDeutschland-, AntiAfrika- usw. -ismusse.

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  17. Texmex sagt:

    Das Sein bestimmt das Bewusstsein?
    Auftragsgemäss formulierte der Sohn des Vorbeters in der Trierer Synagoge Herschel Mordechai Levy diesen Unfug. Das Bewusstsein ist die Quintessenz im Tageskreis der Sonne. Bestimmend dafür ist das richtige Verhalten zu den massgeblichen Zeitpunkten (Ecken) und den dazwischen liegenden Abschnitten.
    Das Bewusstsein wird durch richtige oder falsche Ernährung beeinflusst, das ist so. Aber soooo hat das der Auftragsschmierfink nicht postuliert.
    Für ihn und seine Hintertanen ging und geht es bis heute um das feudale Aussaugen der Bevölkerung mittels Arbeit, Hochkultur und Klassenkampf.

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  18. ALTRUIST sagt:

    Texmex

    Du meinst doch nicht im Ernst , das das eine eigene Erkenntnis von Marx ist , wenn auch angeblich verbrieft .

    Ramana Maharshi: »Das Selbst ist die eigenschaftslose reine Wirklichkeit, in deren Licht Körper und Ego aufleuchten. Wenn alle Gedanken zur Ruhe gekommen sind, bleibt das reine Bewusstsein zurück.« [Psychologischer Substanzialismus.]

    http://joachimstiller.de/download/philosophie_sein.pdf

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  19. Texmex sagt:

    @Altruist
    Kennst Du die Bedeutung von Auftrag?
    https://de.wiktionary.org/wiki/Auftrag

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  20. ALTRUIST sagt:

    Texmex

    Kennst Du die Bedeutung von Auftrag?

    Nein , ich melde mich ab 1. September zur Volkshochschule an .

    Viele Gruesse

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  21. luckyhans sagt:

    @ Altruist & Texmex:

    Da muß man ja aneinander vorbeireden, wenn eine einzelne Sentenz aus dem Zusammenhang gerissen von unterschiedlich denkenden (wie ein jeder von uns) Menschen interpretiert wird… 😉

    „Das Sein bestimmt das Bewußtsein.“ – ist mit Sicherheit NICHT falsch.
    „Das Bewußtsein bestimmt das Sein.“ – stimmt genauso – denn „sowohl als auch“ ist fast immer richtig.

    Aus dem einen oder anderen Satz jedoch einen Absolutheitsanspruch abzuleiten, kann nur in eine Sackgasse führen, denn mit jeder dieser „Einbahnstraßenregelungen“ wird jede Bewegung verunmöglicht.

    Genauso wie auch „Freiheit“ nicht „herrschen“ kann, da dies unvereinbare Begriffsinhalte sind.
    Ein ähnliches Oxymoron ist übrigens Nazi = National-Zionist. Denn Zionismus ist IMMER international… 😉

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  22. ALTRUIST sagt:

    luckyhans

    „Das Sein bestimmt das Bewußtsein.“ – ist mit Sicherheit NICHT falsch.
    „Das Bewußtsein bestimmt das Sein.“ – stimmt genauso – denn „sowohl als auch“ ist fast immer richtig.

    Das sehe ich genauso .

    Also eine Wechselwirkung .

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