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Brief aus dem Jenseits

Auch jene, die nur so ganz im Hier-und-Jetzt leben, werden kaum ohne Kontakte auskommen, zumindest zu ihren Zeitgenossen. Nun ist dies jedoch ein recht unbestimmter Begriff – für manchen ist auch Erich Honecker noch sein Zeitgenosse, da er ihn noch lebend erlebt hat, so wie ich. Also kann der nachfolgend per geistigem Kanal erhaltene Brief aus dem Jenseits durchaus noch Aufmerksamkeit verdienen – natürlich nur für die Adressaten, die wirklich wissen, was gemeint ist…
Luckyhans, 7.1.06
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Auf Anregung eines russischen Beitrages, der sich an die ukrainischen Landsleute wendet, möchte ich heute dem Leser einen Brief aus dem Jenseits vorlegen. Dieser ist natürlich fiktiv – genauso wie auch alle anderen per Kanalisierung (neudeutsch „channeling“) übertragenen hochwichtigen Mitteilungen, die durch gewisse Weltnetz-Seiten so wunderbar den Menschen untergejubelt werden.
Es ist ein Brief, den der letzte Staats- und Regierungs-Chef der DDR, Erich Honecker, aus dem Jenseits heute an die ehemaligen Bewohner der damaligen DDR geschrieben haben könnte. Wie schreibt der russische ‚Empfänger‘ der zugrundeliegenden Botschaft:
Genießt es, meine Herrschaften…

Liebe ehemalige Bewohner der DDR,

ihr hattet eine Arbeit, die nicht immer interessant und erfüllend war, aber es war ein sicherer Arbeitsplatz. Ihr hattet eine Wohnung, die nicht immer allen Ansprüchen entsprach, aber es war eine winters warme und stets bezahlbare Wohnung.
Ihr hattet gute Schulen, in denen eure Kinder nicht so sehr mit Ideologie infiltriert wurden, wie sie einen umfassenden, weltweit hervorragenden Wissens- und Kenntniserwerb genossen und zum eigenständigen Denken angeregt wurden.
Ihr hattet ein weltweit vorbildliches Gesundheitswesen, das diese Bezeichnung auch verdiente, das zwar nicht perfekt war, aber allen wirklich solidarisch gute Leistungen anbot.
Ihr hattet eine stabile Währung, auch wenn ihr damit nicht alles kaufen konntet, was ihr meintet, haben zu müssen, aber die Preise der verfügbaren Waren waren viele Jahre lang stabil und stets bezahlbar.
Ihr hattet eine garantierte Rente, die zwar nicht üppig war, aber allen Älteren einen ruhigen, gesicherten Lebensabend, meist innerhalb ihrer Familien, ermöglichte. Staatlich finanzierte Altersheime nahmen diejenigen auf, wo niemand mehr da war, der für sie sorgen konnte.
Ihr konntet sorglos jederzeit nachts über den Alexanderplatz schlendern. Türken gab es bei euch nicht, und die wenigen Kubaner, Ungarn oder Vietnamesen, die euch manchmal über den Weg liefen, waren fast alle sittsam und wohlgesinnt.
Aber das war euch nicht genug.

Ihr wolltet mehr. Ihr träumtet von Luxusautos, denn „Trabi“ oder „Wartburg“ waren euch nicht elegant genug. Ihr wolltet Bananen, denn unsere leckeren heimischen Äpfel haben euch nicht gefallen. Ihr wolltet die „harte D-Mark“ in eurem Portemonnaie, denn die DDR-Mark hatte für euch keinen großen Wert.
Ihr träumtet von der Redefreiheit, obwohl in der DDR niemandem verboten war, zu sagen was er wollte – da gut, wenn es nicht gerade gegen unseren Sozialismus ging.
Ihr träumtet von der Reisefreiheit – einmal Neapel sehen und dann sterben – Leningrad, Samarkand, Chiwa und Buchara waren euch nicht kulturvoll genug.

Ihr habt euch darum gerissen, in die BRD zu kommen – nun seid ihr da.

All das, was das Westfernsehen euch damals „vergessen“ hatte zu erzählen, das sagt es euch auch heute nicht. Und auch zu jenen Zeiten war es im Westen schon verboten, offen über bestimmte Probleme zu reden, zum Beispiel wenn man kommunistische Ideale vertrat, konnte man schnell mal ein Berufsverbot bekommen, oder wenn man die vorurteilsfreie Aufarbeitung der jüngeren Geschichte einforderte, konnte man leicht im Knast landen wie Horst M. oder Ursula H. Oder wenn man gar etwas gegen die schrittweise Eroberung durch mehr oder weniger „eingeladene“ Ausländer sagte, wie gegen die türkischen Gastarbeiter, dann war man gleich ein Nazi, – oder gegen die Ami-Besatzer, dann war man gleich ein Kommunist, ein pöser Anhänger der verbotenen KPD.
Doppelte, verlogene Normen gab es in der BRD auch schon damals. Für die Deutschen gab es ein Recht, das in Gesetzen niedergelegt war. Aber es gab noch ein anderes „Recht“, für die Ausländer, mit dem die Politiker manipulierten, um ihre eigenen Ziele zu erreichen.
Aber ihr wolltet das alles nicht sehen.
Die Westpropaganda war genauso verlogen wie die unsrige, nur war sie besser durchdacht und etwas schöner verpackt. Unsere Propaganda zu entlarven, war kinderleicht, vor allem für solche cleveren Schlauköpfe wie euch. Das Westfernsehen dagegen war für euch die Wahrheitsinstanz – das konnte euch veräppeln soviel es wollte.

Seht euch euer jetziges Leben an.
Ihr habt nun eure Luxusautos, aber bestenfalls auf Raten. Ihr habt euren Wohlstand, aber stets nur auf Pump, nicht zuletzt per „Staatsverschuldung“, auf Kosten eurer Kinder und Enkel.
Ihr seid zu Sklaven der Banken geworden.
Ja, für den „Wartburg“ oder den „Trabi“ habt ihr damals bar bezahlt, wie stolze freie Menschen. Eure DDR-Mark auf den Sparkonten brachte euch gute Zinsen, und fast alle hatten solide Ersparnisse, keiner mußte um seine Zukunft fürchten.
Jetzt habt ihr das alles nicht mehr.
Nicht mal mehr die D-Mark – auch die ist weg. Die jetzigen Renten sind für viele schon jetzt zuwenig zum Leben – und auch zum Sterben…
Ihr könnt reisen, aber nur dorthin, wohin man euch anbietet – und wenn ihr das zugehörige Geld dafür habt, sonst bleibt ihr schön zu Hause – oder ihr steht im Stau auf der Autobahn.
Eure Kinder konnten in den DDR-Schulen nach sechs bis acht Wochen lesen und schreiben – jetzt sind sie nicht mal in der dritten Klasse dazu richtig in der Lage.
Damals kam es euch gar nicht in den Sinn, euch abends in einer Großstadt wie Berlin zu fürchten, und niemand wurde auf dem Alexanderplatz ermordet. Heute wagt ihr es kaum noch, sobald es dunkel wird, in eurem heimatlichen Dorf die Nase vor die Tür zu stecken, denn es stromern Horden schwarzhäutiger „afghanischer“ sog. Flüchtlinge in jedem Ort durch die Straßen. Erinnert euch an unsere Volkspolizei, und unsere Volksarmee! Für euch waren sie stets zu preußisch, zu hart. Jetzt denkt ihr über eine Bürgerwehr nach und sucht euch selbst zu bewaffnen. Denn auf die Hilfe des „Staates“ könnt ihr nicht mehr rechnen, wenn es hart auf hart kommt.
Ja, in der DDR ging alles nach Plan, auch wenn der nicht immer eingehalten wurde; auch euer Leben war auf Jahre hinaus plan- und überschaubar. Jetzt wißt ihr nichtmal, was euch der morgige Tag bringt. Hoffentlich habt ihr euch an den Bananen genug vollgefressen? Wirkliche Redefreiheit wird für euch auch weiterhin unerreichbar bleiben.

Erinnert euch, wie alle geschrien haben: „Öffnet die Grenzen!“ Heute träumt ihr davon, sie zu schließen. Aber man kann nicht schließen, was es nicht gibt…
Ihr wolltet die BRD genießen, ohne Begrenzungen. Nun genießt sie auch.

Euer Erich H.

Nachtrag eines „Wessis“:
Vieles bleibt in diesem Brief noch ungesagt, allem voran der allfällige moralische Verfall, mit krankhafter Sexualerziehung schon im Kindergarten, pardon, in der „Kihtah“, mit öffentlichen, durch Steuergelder finanzierten „Paraden“ sexueller Entartungen, mit Kindern als wirtschaftliches Risiko für viele Familien, mit der Vereinzelung der Menschen durch zunehmende verdeckte systematische wirtschaftliche und rechtliche Benachteiligung der Ehe, mit einem ungebremsten Egoismus und dem Ausnutzen anderer in allen Lebenslagen, mit der „Wertschätzung“ von Lug und Betrug als „Cleverness“ und vieles andere mehr.
Wovon uns kaum noch auffällt, daß es auch hier im Lande einmal anders war…


25 Kommentare

  1. jpr65 sagt:

    Leider wahr.
    In der DDR hatten sie Geld, und konnten nur wenig kaufen.
    In der BRD können sie alles kaufen, haben aber zuwenig Geld dazu.

    Das war mir schon 1990 klar.

    Was ist besser?

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    • luckyhans sagt:

      zu jpr65
      „Was ist besser?“ –
      natürlich alles ohne Geld zur Verfügung zu haben, wie es in der Natur ja auch vorgesehen ist: ein Leben in Fülle, ohne „Staat“ und „Firmen“ und „Profit“ und Gier, auch ohne „Partei“ und „Macht“ (im Sinne von Gewaltanwendung) … 😉

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  2. Vollidiot sagt:

    Ich habe auch oft Schännelings.
    Ich verkauf sie nur nicht unter dem Handelsnamen.
    Sonst wär ich ja total was Wichtiges.
    Boahh Schänneling!!
    Ja von wem denn?
    Na vom Dingens halt.
    Jesus hat mir gerade erzählt, daß er jetzt höher schwingt und er viel mehr Licht sieht und Farben um die niedrig Schwingenden.
    Hat er gesagt.
    Im Schänneling.
    Dann hat er gesagt, daß viele Leute gar nicht wissen, daß sie kleine Götter sein könnten – Kinder des Lichts – und eine Kraft haben, die die Welt verändern könnte.
    Könnte.
    Das Problem dabei ist, sagt er, daß sie das Ätherische mit Energie und Schwingungen verwechseln.
    Und auf der Ebene schafft nur Ahriman.
    Und mit dem hat er abgesprochen, daß er das mal ruhig weiter machen soll – bis die Leute das spannen.
    Bis sie ihn im Ätherischen wahrnehmen.
    Dann hat er, der Ahrimann (eben nicht Ahrifrau!!) ausgedient.
    Die Luziferine hat da nicht viel damit zu tun.
    Und der Luzitrans auch nicht.
    Der Luzibub lacht sich ins Fäustchen.
    Soweit die Hinweise von Zobudinus, aus der 7 Dimension.
    Nachtrag noch: die Wessis hättens verkackt!!

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  3. Richard d. Ä. sagt:

    Schöner nostalgischer Brief, den ich an befreundete ehemalige DDR- („Zonen-„) Bürger weiterleiten werde.

    So ist es leider. Die Enttäuschung ist nun groß. Die Vorwürfe der Besserwessis, wieso so viele DDR-Bürger damals „mitgemacht“ und „keinen“ Widerstand gegen das Regime geleistet hätten, relativiert sich und fällt inzwischen zentnerschwer auf die damals Anklagenden zurück. Heute sind es die ehemaligen DDR-Bürger, die wenigstens etwas Widerstand leisten.

    Allerdings erweisen sich die Dinge auf den zweiten Blick vielleicht noch unangenehmer als gedacht.

    Inzwischen stellt sich mehr und mehr heraus, daß die Strippenzieher im Hintergrund hie und da schon immer dieselben waren und sind. Ob Französische Revolution, Oktoberrevolution, WK1, WK2, kommunistischer Ostblock, kapitalistischer Westblock, UNO, EU, internationale (Un-) Wertegemeinschaft, Stifter der bunten Frühlingsrevolutionen, Initiatoren der aktuellen Iranunruhen etc. etc. – die Finanzierung all dieser epochalen Ereignisse speist sich im Großen und Ganzen immer aus denselben Quellen.

    Gerd Wisnewski hat sich in seiner neuen Ausgabe 2018 von „Verheimlicht, vertuscht vergessen – was 2017 nicht in der Zeitung stand“ nicht ohne Grund entschlossen, den Begriff „Neue Weltordnung“ (NWO) durch „Neue Kommunistische Weltordnung“ (NKWO) zu ersetzen.

    (vgl. auch Preparata GG: Wer Hitler mächtig machte. Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten. 4. Auflage, Basel, Perseus Verlag, 2015)

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    • luckyhans sagt:

      zu R.d.Ä. um 23:51
      „Neue Kommunistische Weltordnung“ –
      na, das nenne ich aber einen feinen Rückfall in alte Schemata und schlechte Gewohnheiten, lieber Gerd W. – da waren wir doch schon mal drüber hinweg, oder?
      Über „Spalte und Herrsche“, über „Rechts gegen Links, Alt gegen Jung, Frau gegen Mann“ usw.? Und über die vielen pösen und guhten „-ismen“ und „Schuld“-Zuweisungen?
      😉

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  4. ALTRUIST sagt:

    Das Experiment DDR hatte keine Chancen .
    Der von den Globalisten auferlegten Restriktionen waren zu viele .
    Der verordnete geschlossene Markt war eine davon .
    Eine hervorragende Flugzeugindustrie in der DDR mit Weltfuehrung ist entsorgt worden .
    Das weltbeste damalige Tonbandgeraet KB 100 ist auf politischer Verordnung nicht mehr weiter entwickelt worden .

    Alles , was hervoragend auf Weltniveu war, ist vernichtet worden .
    Warum ? Ich weiss es nicht . Unfaehige Strategen im Kreml oder globales Verordnen der Rueckstaendigkeit ?

    Bei den Sowjets habe ich Betriebe gesehen , die waren gefuellt mit deutschen Reparationsmaschinen aus der DDR . Die weltweit groesste Presse haben sie dort auch hingehievt .
    Das alles macht keinen Sinn und ist mit Vernunft nicht zu erklaeren .

    Rinderoffenstaelle , eine sowjetische Erfindung .
    Auf die DDR uebertragen , verreckten die Rinder .
    Es gab dann gesalzene Butter .
    Die wenigsten wussten , dass es Butter von den Russen war , die in den Verkaufregalen dann in Moskau und Leningrad fehlten .
    Das nur deswegen , damit der RIAS den DDR Buerger nicht vor der geplanteb Zeit auf die Strasse holte .
    Fehler ueber Fehler . Sassen in Ostberlin und im Kreml nur Idioten oder war es Bestandteil eines globalen Experiments ?
    Die es wissen schweigen , bis heute .
    Ich will meinen Kommentar nicht ueberstrapazieren .

    Noch kurz zu Honnecker .
    Dreimal stand ich ihm gegenueber und er reichte mir die Hand .
    Eine grosse schwere kraeftige Hand . Die Hand eines Arbeiters , so sagte man damals .
    Meine Hand verschwand foermlich in der seinen .
    Dann noch seine grauen Haare . Ich weiss nicht , was sie mit den Haaren gemacht haben , denn sie glaenzten wie Silberfaeden .

    Erich und Genossen hatten keine Chance , weil es im globalem Experiment nicht gewollt war .

    Ein einziges Mal war ich als Dolmetscher mit dabei in Moskau .
    Rein wirtschaftliches Treffen .
    Beim Dolmetschen bemerkte ich erschreckend , dass ich von den Emotionen her auf der Seite der Sowjets war . Doch dass war nicht mein Auftrag . Ich hatte DDR Postionen neutral zu vertreten.
    Ich war jung und integraler Bestandteil des allen .
    Schnell korrigierte ich mich .

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    • luckyhans sagt:

      zu Altruist um 01:11
      ja, da gäbe es noch viel zu erzählen aus der damaligen Zeit… von der Wurst am Stengel bis zum Multispektakulum, trauriges und sehr lustiges, auch politische Witze bis zum Abwinken…
      Wobei ich den saarländischen Dachdecker menschlich nicht sonderlich anziehend fand. Er war prinzipienfest im positiven Sinne, aber nur in Maßen intelligent, hat bei vielem nicht überblickt, was die späteren Folgen sein würden.
      Jürgen Kuczinski schrieb damals, daß es „die Oberen unter den Mittleren“ im Apparat gewesen seien, welche die tatsächliche Steuerung durchführten.
      Aber für die Masse der einfachen Menschen war vieles sehr angenehm – jeder konnte sich einrichten, wie er wollte, von ganz zurückgezogen-kleinbürgerlich bis voll engagiert-linientreu. Und wer das „zulässige“ Maß an Kritik nicht übertrieb, der konnte sich irgendwo dazwischen sogar eine eigene Weltanschauung leisten, die nicht unbedingt stets parteikonform war. 😉

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  5. Mica sagt:

    @ luckyhans

    materiell gesehen und vom Zusammenhalt her betrachtet kann ich dir zustimmen, zumal die DDR auch ein Kinderparadies war mit Ferienlagern, Straßenfußball und ungefährlichem Draußenbleiben ohne Eltern bis es zum Dunkelwerden.

    Die Probleme begannen dann für die Erwachsenen ab 18:

    1) brutale NVA-Zeit, ncoh heute viele traumatisiert davon
    2) die allmächtige und allwissende 300.000 Mann – Stasi (zum Vergleich: Gestapo vielleicht 10.000) mit Bautzen als Gefängnis für Oppositionelle
    3) Mangelwirtschaft gerade in der 80ern (Autobestellung dauerte 15 Jahre regulär, Ersatzteile nur im Tauschgeschäft mit Wodka z.B.)
    4) Innovative Wirtschaftsansätze wurden von Betonköpfen in der Verwaltung meist im Keim erstickt, selbst innerhalb der SED
    5) Sportförderung auch mittels Doping, dafür Vernachlässigung des Fußballs
    6) Thema Nationalsozialismus war tabu und wurde auch bestraft
    7) keine Reisefreiheit, gerade zu den Westverwandten ging es nur auf Antrag für eher Ältere
    8) Traumziele wie Amerika oder Südostasien waren für Normalbürger unerreichbar
    9) Traumberufe wie Diplomat gab es nur über Kaderbildung mit Westverwandtschaftsverleugnung
    10) Studienwillige mußten drei Jahre NVA hinter sich bringen

    Für viele Erwachsene wirkte die DDR wie ein Freiluftgefängnis bei allen privaten Ausflüchten die es ja gab (FKK, Betriebsfeiern, Familientreffen, Schrebergarten). Das hätte alles gern bleiben können.

    wir hatten damals einfach die Schnauze voll, Bananen waren da allenfalls drittrangig. Die Wende oder friedliche Revolution wurde uns dann von Dritten Kräften geklaut (Stichworte Treuhand und Rohwedder-Mord), eine Einigung Deutschlands auf Augenhöhe wurde ebenfalls von Dritten zunichte gemacht (Stichworte Herrhausen-Mord und Vier+Zwei-Gespräche).

    Wir Ossis waren doch weitestgehend ahnungslos bezüglich der damaligen Machtverhältnisse auf der großen ganzen Welt und Westdeutschland war nicht das Deutschland von heute, wenn auch schon erste Negativerscheinungen sichtbar waren.

    Und dann wurden wir 1990 noch Weltmeister im Fußball. Die Einheit hätte ohne Einflüsse von Dunkelmächten viel besser gelingen können. Das muß acuh mal gesagt werden.

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    • luckyhans sagt:

      zu mica um 01:13
      Ja, gewiß, vieles war so oder ähnlich.
      Wobei die durchaus nicht „allmächtige“ nachgewiesen ca. 100 Tausend „richtige“ Mitarbeiter hatte (und nochmal genauso viele „informelle“), zähle mal MAD, VS und BND zusammen, das sind auch nicht viel weniger – waren ja alles Aufgaben der (ebensowenig) „allwissenden“. Die sie allerdings nur teilweise so richtig gut ausgefüllt hat, sonst gäbe es die Täterää heute noch… 😉 nein, ich habe ja in mehreren Artikeln schon nachgewiesen, daß es gerade die russischen Dienste (damals vom Halbjuden Andropow angestoßen) waren, welche den OB-Zerfall eingeleitet haben…

      Bautzen… pro Kopf der Bevölkerung gab es in der BRvD deutlich mehr „politische“ – sind doch heute die GEZ-Verweigerer auch solche, oder? 😉
      Und „Traumziele“ gab es auch im „Osten“ genug – allein Leningrad mit Ermitage, Petershof usw. hätte man monatelang als Touri besichtigen können und hätte immernoch nicht alles lohnenswerte gesehen… vom wundersamen Mittelasien ganz zu schweigen… und es war auch nicht die „Ostblock“-Führung, welche durch die unterschiedlichen Währungs-Kategorien („konvertierbar“ oder nicht) nicht nur tolle Geschäfte/Gewinne machte, sondern auch verhinderte, daß die Östler haufenweise in den Westen reisen konnten: jeder hätte ja Geld gebraucht für Hotel, Essen usw. – klar hätte man das alles anders regeln können, aber da waren ja angeblich die „Betonköpfe“ davor… die aber auch nur das „beschlossen“, was ihnen „die Oberen unter den Mittleren“ aus dem Apparat „vorlegten“… 😉
      9. und 10. stimmt nicht, mein Bruder hat damals auch ein solches Dipl.-Studium in Potsdam aufgenommen, nach 1,5 Jahren Armee, und wir waren keine „Privilegierten“…
      Aber jeder hat halt seine eigenen Erfahrungen mit dem Leben damals gemacht.

      Und Herrhausen wurde damals wegen seines Vorschlags zum Schuldenerlaß für die „Dritte Welt“ vom isr. Geheimdienst erledigt… mit Kenntnis der BRvD-Dienste.
      Alles andere hast du zweifellos recht…

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  6. no one sagt:

    Vollidiot
    07/01/2018 UM 23:51

    „Die Luziferine hat da nicht viel damit zu tun.
    Und der Luzitrans auch nicht.
    Der Luzibub lacht sich ins Fäustchen.“

    Ich lach mich schlapp, kann mich kaum noch auf dem Hocker halten… herrlich 🙂 !!!
    Ein wirklich sehr eindringliches Schänneling…

    Ich L I E B E „bb“ und seine/ihre KommentatorenInnen!

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  7. ALTRUIST sagt:

    Mica
    08/01/2018 um 01:13

    Dein Kommentar entspricht auch meinen Erfahrungen .
    Schreiben koennte ich dazu scheinbar endlos .

    Ob Ost/ Mitte oder West , wir waren Figuren in einem globalem Experiment .
    Meine ganze Westverwandschaft habe ich erst nach dem Fall der Mauer kennengelernt .
    Die sozialen familiaeren Bindungen waren zerstoert , nur noch in Keimen vorhanden im Besinnen auf Oma und Opa .

    Das Zerstoeren der deutschen Voelker , der Familien , der sozialen Bindungen zeigten eigentlich deutlich und schmerzhaft ihre Ergebnisse .

    Ein wesentlicher Meilenstein im globalem Masterplan war erreicht .
    Jetzt laueft aktuell der letzte Meilensten .

    Die Menschheit an sich macht keinen Sinn .
    Es ist ein Spiel ohne Verstand und Vernunft .
    Jeder ist Opfer und Taeter , unbewusst .

    Wenn dann die Erde sich um eine eigene Achse mit riesiger Geschwindigkeit bewegen sollte , eine Schiefe der Ekliptik vollzieht und dann noch mals sich mit ungeahnter Geschindigkeit sich im Universium bewegt , dann waere es eigentlich mehr als Zeit die Erde in diesem Universum zu begreifen und zu ergruenden .

    Doch die Menschheit beschaeftigt sich nur mit sich selbst in einem satanischem , mir unbegreiflichem Experiment der Selbstvernichtung und dass seit tausenden von Jahren, ununterbrochen .

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  8. ALTRUIST sagt:

    Was die Botschaft aus dem Jenseits uns nicht nennt .

    Inschallah: Was uns bald ganz konkret bevorsteht – das neue Experiment hat bereits begonnen

    Lesenswert !

    https://philosophia-perennis.com/2017/07/06/was-uns-in-den-kommenden-jahren-ganz-konkret-bevorsteht/

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  9. ALTRUIST sagt:

    „Wer beherrscht den Osten?“

    Fast zweieinhalb Millionen Westdeutschen zogen seit 1990 in den Osten und der Anteil der Westdeutschen in Verwaltung, Justiz und Gewerkschaften beträgt zwischen 80 und 95 Prozent, 80 Prozent aller Hochschulen werden von Westdeutschen geleitet und 94 Prozent aller Vorsitzenden Richter stammen aus dem Westen.

    Deutschland verliert den Osten und damit eine große Chance

    aktuell gefunden auf

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/01/07/deutschland-verliert-den-osten-und-damit-eine-grosse-chance/

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  10. Besucherin sagt:

    Zitat Artikel
    „Oder wenn man gar etwas gegen die schrittweise Eroberung durch mehr oder weniger „eingeladene“ Ausländer sagte, wie gegen die türkischen Gastarbeiter, dann war man gleich ein Nazi,..“

    Naja, das ist eher erst in letzter Zeit so. Spiegel – Artikel über das Buch eines „linken Sozialdemoraten“, 1982

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14344559.html

    Zitat Artikel
    „Ihr habt euren Wohlstand, aber stets nur auf Pump, nicht zuletzt per „Staatsverschuldung“, auf Kosten eurer Kinder und Enkel.
    Ihr seid zu Sklaven der Banken geworden.“

    Hat in der DDR der Staat das Geld gedruckt? Und in Russland?
    Das durchblicke ich bis heute nicht, wer da gegen wen eigentlich „pleite“ war.

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  11. luckyhans sagt:

    zu ALTRUIST 08/01/2018 um 03:20
    „Deutschland verliert den Osten und damit eine große Chance “ –
    das ist ja nun eine der hinterfotzigsten Demagogien, die ich je gelesen habe – da hat man jahrzehntelang alles was früher mal SED-„Funktionär“ (und sei es auch nur in der kleinsten Parteifunktion, als PGO) war, als „untragbar“ aus sämtlichen Verwaltungs- und Führungspositionen ausgegrenzt und abgewiesen (dabei waren fast alle einigermaßen klugen und initiativreichen Leute in der „Partei“ und dort mal in kleineren „Funktionen“ gewesen), und nun kommt man mit dieser Jammernummer…
    Schon vergessen, daß die Verwaltungs-Wessis, die in den Osten gingen, jahrelang eine „Buschzulage“ (die auch genauso genannt wurde) kassiert haben?
    Unglaublich…

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  12. luckyhans sagt:

    zu Besucherin 08/01/2018 um 03:29
    … der Speigel als Wahrheitsbringer… naja, er zeigt wenigstens, daß es von Anfang an eine gewollte politische Aktion war, die Überfremdung…

    „Hat in der DDR der Staat das Geld gedruckt? Und in Russland?“ –
    da sich Stalin und Co. der Rothschildschen „Zentralbank“-Politik widersetzt hatten, gab es damals im „Ostblock“ (der nie ein homogener Block gewesen ist, daher bleibe ich bei der offiziellen Bezeichnung RGW = „Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe“) einen eigenen Währungsraum, im Umlauf waren sog. „Sorten“ – im Unterschied zu den „Devisen“, den konvertierbaren Währungen des Westens, die an eine Ro-ZB gebunden waren. Daher war die Sowjet-Delegation in Bretton Woods auch nur Beobachter und reiste, nach Weigerung, einer ZB zuzustimmen, vorzeitig wieder ab. Die RGW-Staaten gaben also tatsächlich ihr eigenes Geld heraus.
    Diese Sorten waren untereinander offiziell tauschbar, allerdings gab es unterschiedliche Kurse: einen Touristenkurs für das Bargeld und die „natürliche Person“ (z.B. 1 Papier-Rubel = 3,20 DDR-Mark), und einen Handelskurs für die gegenseitigen Lieferungen der Staaten, die juristischen Personen (dieser war 1 sog. transferabler Rubel = 4,67 DDR-Mark).
    So ließ sich die SU die Butter-Lieferungen an die DDR, von denen Altru oben schrieb, recht gut bezahlen, denn das Viertelpfund kostete in der SU 0,68 Rubel, aber in der DDR 2,50 Mark. Aber alle Preise waren staatlich geregelt und über Jahrzehnte stabil.

    Weil aber nicht alle Rohstoffe im RGW vorhanden waren, mußte ein Teil davon für Devisen im Ausland, dem sog. NSW (nicht-sozialistisches Wirtschaftsgebiet) gekauft werden, d.h. jeder RGW-Staat (Planwirtschaft ist nun mal im wesentlichen Staatswirtschaft) mußte Waren ins NSW exportieren. Und da wurden einfach die Qualitätsstandards künstlich so hochgeschraubt, daß die RGW-Exportwaren eben „minderwertig“ (also billig) waren und die NSW-Waren „hochwertig“ (also teuer). Es wurde also fleißig „abgegriffen“…
    Darüberhinaus wurden viele Waren in den sog. Cocom-Listen als „Strategische Waren“ klassifiziert, und diese mußte der OB-Staat dann auf Umwegen über Drittländer im Waren-Tausch (Barter) für den vielfachen Wert beschaffen. Auch da wurden „gute Gewinne gemacht“… alles natürlich auf Kosten der Bevölkerung der RGW-Staaten.
    So war das.

    „wer da gegen wen eigentlich „pleite“ war“ –
    die RGW-Staaten konnte nicht „pleite“ gehen, da sie ihr Geld ja selbst druckten. Der Fehler war, daß sich die Honecker-Clique „zur Sicherung des hohen Lebensniveaus“ (oder weil sich einige Partei-Apparatschiks bestechen ließen) drauf einließ, im Westen Kredite aufzunehmen.
    Im Gegenzug „durften“ z.B. in der DDR Waren für Ikea, Trumpf, Otto, Quelle usw. produziert werden (von denen auch ein Teil im Inland für Ostmark verkauft werden durfte, die sog. Gestattungsproduktion, zu Höchstpreisen) – allerdings zu Tiefstpreisen.
    Ich erinnere mich: in einem Betrieb, wo ich gearbeitet habe, wurde ein Nostalgie-Plattenspieler (schön mit Holz und großem Trichter) für Quelle mit einem sog. Devisenerlös von 0,1 produziert, d.h. für den Erlös von einer Westmark wurden Kosten von 10 Ostmark aufgewendet. Unglaublich, aber wahr…
    Ein beispielloser Aderlaß, da viele Materialien für ebenjenes Produkt teuer im NSW gekauft wurden – sie waren in Westmark teurer als für das Produkt an Erlös wieder hereinkam…
    Daß sowas nicht lange gut gehen konnte, ist klar. Auch wollen wir das immense Zinsniveau jener Zeit nicht vergessen, bei 7 – 8 % für den West-Bürger – für die RGW-Staaten gingen diese erst bei 12 – 15% los…

    Und wenn man es genau nimmt: im Vergleich zum BIP war die Verschuldung der DDR bei den West-Banken lächerlich gering – ein Bruchteil dessen, was schon damals im Westen „üblich“ war… 😉

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  13. Besucherin sagt:

    Danke für die info, Lucky.
    Dass in der DDR billig für den Westen produziert wurde, war mir bekannt.
    Wenn ich dich recht verstehe, haben die RGW – Staaten die Leute mit den Zinsen ja noch mehr ausgepresst?

    Je mehr man guckt, umso nebeliger wirds. Die Ukraine hat ja vergleichsweise auch kaum Schulden – sofern man überhaupt noch was glauben will, wer da was und wieso.
    Wundern tut mich inzwischen, warum die Leutz so gar nicht in der Lage sind, aus dem schlechten Film heraus zu hüpfen, jedes Kaff könnte inzwischen seine eigenen coins machen, und damit tauschen, wie sie lustig sind.

    Der Spiegel Artikel ist ein Buchauszug, der sozialdemokratische Autor wär heute wohl ein pöhser AfD-ler.

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  14. ALTRUIST sagt:

    Das kriminelle BRD / DDR Verhaeltnis hinter den Kulissen ist beschrieben in

    Im Namen des Staates. CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste. Andreas von Bülow, Piper, München, 1998.

    Hier als PDF

    http://brd-schwindel.ru/download/BUECHER/Andreas%20von%20Buelow%20-%20Im%20Namen%20des%20Staates.pdf

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  15. Mica Ballhorn sagt:

    @ Altruist und ähnlich denkende

    Nicht die Menschheit an sich ist das Übel, sondern Mächtige, die aus egoistischen Gründen ihr Wissen zum Nachteil der Masse ausnutzen. Manches Volk machte daraus sogar eine Religion.

    es gab aber in der Geschicht immer wieder Ansätze, dieses Ausbeutungs- und Vernichtungssystem zu überwinden. Hören Sie doch mal die DDR-Nationalhymne mit Text in der 50er Jahre Version. Dann wissen sie, wo das deutsche Volk und auch die anderen Völker hinwollen.

    Mit gutherzigen Anführern geht das auch, siehe Putin, Trump, Duterte, Kim und bald auch anderen wird das auch klappen, denke ich zumindest.

    Gute Nacht

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  16. Vollidiot sagt:

    Schau ich mir die „Altbrdler“ an.
    Man nennt sie auch „Wessis“.
    Sie sind Umerzogene – wären sie doch Unerzogene.
    Modelliert nach Besatzer-Gusto, also manipuliert und konditioniert mit ihren demokratischen Reflexen und Gedankenstutzern.
    Gedankenstutzern – ja, das ist der Mechanismus, der dafür sorgt, daß nur das gedacht wird, was gedacht werden soll und darf. Alles „fremdartige“ wird als schlecht und angstauslösend empfunden.
    In den Hirnen der Gutmenschen lebt eine ausgeprägte Vermeidungskultur.
    Wessis halt – Freiheit im Konsum, aber nicht Freiheit im Denken.
    Pro forma schon – und man könnte ja auch – wenn man wollte.
    Aber der Wille fehlt – ja, weil das konditionierte Vermeidungsverhalten bis in die Knochen reicht.
    Da gibt es Leute die schimpfen auf die Grünen und andere Fabianisten und verehren Adorno.
    Da labert ein tumber AFDzi was von „Halbneger“ und schon rufen „kluge“ Kommentatoren (z.B. Kaddor), weil das Maassche Gesetzt nicht ausreicht, nach dem Staatsanwalt.
    Dabei handelt es sich nur um Dummheit. Grassierende Dummheit oder Dämlichkeit oder – Absicht.
    Man ist hier, in Wessistan, bemüht an Adis Zeiten anzuknüpfen, Gesinnungsrichter und Staatsanwälte, die Gedankenverbrecher nach Buchenwald sortieren.
    Ein schwerkrankes Land voller Pestbeulen und Sumpfblüten an den Schalthebeln der grassierenden Krankheit.

    Die „Neubrdler“ haben die ideologische Grundversorgung unserer westlichen Befreierhorden nicht erlebt, wenn, dann nur über das Glotzofon.
    Sie haben etwas, nicht so ausgeprägt wie die Russen, was sie prädestiniert für die kommenden Zeiten des Faschismus der demokrakischen Werte und Wehrhaftigkeitsexzesse, sie können damit leben und ihre gedankliche Freiheit bewahren. D.h., sie können abwarten, bis die Zeiten besser werden und haben dann noch den Freiheitsimpuls (der Wessi findet dann nur noch seinen Konsumimpuls und Schuldfunken, der gleich wieder entflammt).
    Das ist jetzt nur ein Fokus, aber ein wesentlicher.

    Das wirft aber ein bezeichnendes Licht auf den Zustand unserer Menschheit.
    Wenn schon die „Fortgeschrittensten“ und „Klügsten“ in ihrem Innern nur noch willensschwache Wesen sind, die nicht mehr wahrnehmen können welche Auseinanderstzungen in ihrem Innern stattfinden, daß sie selber das Feld sind auf dem die Zukunft gestaltet wird, wird verständlich, warum so viele Trost suchen im „Hier und Jetzt“, im „Alles ist Eins“, im „Verächtlichmachen des Denkens“, im „Gefühl des Herzens“ (wohl ohne zu ahnen, daß Gefühle auch aus Denken und Gedanken entstehen) und in Konstruktionen, die den allfälligen Schmerz, der uns ja anspringt aus den Zügen vieler Mitmenschen, nicht an unsere Wahrnehmungsorgane heranlassen.

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  17. jpr65 sagt:

    Vollidiot
    08/01/2018 um 15:40

    Ich bin auch ein Wessi, ich wurde auch indoktriniert. Hat fast funktioniert.

    Die wirklich Klugen mit Herz arbeiten im Hintergrund/Untergrund. Es gibt deren viele. Die läßt man nicht nach oben kommen im Westen.Über die wird nicht berichtet, in den Leidmedien. Aber das wird sich ändern, siehe z.B. meinen Aufruf:

    https://bezirk13.wordpress.com/2018/01/01/buerger-und-bewohner-deutschlands-erhebt-euch

    Denn zufrieden sind viele nicht, sie haben resigniert. Aber sie werden sich noch erheben und viele tun es bereits. Denn es wird langsam ungemütlich in Deutschland.

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  18. no one sagt:

    Volli um 15:40

    Ach… ich möchte mich all zu gern bei Dir „einhaken“, im positiven Sinn der Zustimmung, meinen Arm unter deinen schieben…

    „…im „Verächtlichmachen des Denkens“, im „Gefühl des Herzens“ (wohl ohne zu ahnen, daß Gefühle auch aus Denken und Gedanken entstehen) und in Konstruktionen…“

    und hinzufügend sagen, dass hierbei die Hygiene der Gedanken eine wesentliche Rolle spielen, mit vigilanter Beachtung und kritischer Selbst-Analyse, welche Gedanken die „eigenen“ und welche die suggerierten, konditionierten, manipulierten sind. Dazu bedarf es einer kontinuierlichen, meist anstrengenden Beharrlichkeit eine gesunde Unterscheidungsfähigkeit und strenge Gedankenkontrolle zu entwickeln.

    Es ist ein Trugschluß, dass der Gebrauch der Denkkräfte die Bestrebungen zur „inneren“ Einsicht/Erkenntnis vermindern würde, da ja die schöpferische Leistung und deren Ergebnisse, vor allem dem Gefühlsleben und der Intuition entspringen müssten.

    Die Schöpfung hat dem Menschen nicht „unbedacht“ mit „göttlichen Attributen“, wie Instinkt, Intellekt, Intuition u.v.a.m. ausgestattet, die im ausgewogenen Einsatz zur Einsicht führen können.

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  19. Vollidiot sagt:

    none

    Da schlagen wir vereint, wo wir sonst getrennt marschieren.
    Das meine ich ja wenn ich von Bewertungen spreche.
    Im Prozeß des Denkens, der ja mit den Empfindungen auch Gefühle erzeugt, muß ich doch immer auf der Hut sein vor Rigiditäten und Vermeidung usw..
    Muß/Kann meine gesamten Seeleninhalte, mein „ich“ (Schöpfungsgabe) und das was ich schon an „Ich“ (Unter dem Einfluß des „Hirten“ stehender Teil, der vom Individuum zu entwickeln ist) entwickelt habe, einbringen.
    Mit dem Denken im dialektischen inneren Prozeß wandeln sich Gefühle,, Seeleninhalte, Anschauungen, Wertvorstellungen – vor allem wenn ich mit einbeziehe was an moralischen Gehalt und Ideen und Gedankenwesen durch die Schöpfung omnipräsent ist und darauf wartet in uns intrinsisch zu werden.
    Zumal das denken nichts statisches ist – meist ist es reflektierend, kann aber auch imaginativ werden………
    Denken ist göttliches Werkzeug.
    Eine Mißachtung diese Gabe könnte also einer gewissen Hybris geschuldet sein.
    Gut, wer arm am Geiste ist – kommt auch in den Himmel……………………….

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  20. luckyhans sagt:

    zu Besucherin 08/01/2018 um 06:13
    „haben die RGW – Staaten die Leute mit den Zinsen ja noch mehr ausgepresst?“ –
    nein, das ist wohl falsch rübergekommen – gemeint waren die Zinsen der Westbanken für die Kredite an die DDR und andere RGW-Länder.
    Innerhalb der DDR gab es von der Sparkasse moderate Zinsen so um die 3 – 5% p.a. auf alle privaten Einlagen. Betriebe bekamen keine Zinsen auf ihre Guthaben, damit dort keiner Geld hortete, sondern immer schön wieder in den Umlauf brachte… überhaupt waren die Betriebe ja alle staatlich finanziert, d.h. gemäß „Plan“ (bestätigter Jahresplan) bekamen die Betriebe sämtliche Mittel (Umlaufmittel und Investitionen) von der Staatsbank regelmäßig zugewiesen. Damit arbeiteten sie dann, und am Jahresende lieferten sie alles ab, was sie hatten, vor allem die Gewinne.
    Davon finanzierte sich der Staat zum überwiegenden Teil, da die Steuern von den natürlichen Personen ziemlich gering waren: Lohnsteuer 5%, Gehaltsempfänger zahlten etwas mehr, aber nicht viel. Medizinische und Altersversorgung war komplett staatlich, dafür zahlte der Einzelne nur den Sozialversicherungbeitrag, der aber auch sehr gering war: 50 – 60 Mark im Monat. Meine Facharbeiter bekamen (Ende 1970er) zwischen 850 und 950 Mark brutto, davon bekamen sie also zwischen 750 und gut 800 Mark (+x = die steuerfreien Schichtzuschläge) ausgezahlt. Eine 2 – 3 Zimmer-Wohnung kostete warm zwischen 80 und 140 Mark im Monat, ein 2-Pfund-Brot 78 – 93 Pfennig, die Semmel 5 – 8 Pfennig, die Butter wie gesagt 2,50 Mark das halbe Pfund – aber diese Preise (selbstverständlich subventioniert) waren über Jahrzehnte stabil. Es ließ sich leben.
    Klar gab es auch Läden, wo bestimmte Waren qualitativ hochwertiger und deutlich teurer waren (SED = „Shop“ = für Westgeld, „Exquisit“ = hochwertige Bekleidung, „Delikat“ = teure Spirituosen und Konserven), aber die Grundversorgung war für alle gewährleistet: jeder hatte eine (nicht immer nach Wunsch) Wohnung, jeder konnte ruhig leben, ohne sich aufzuarbeiten (die Arbeitslosen saßen IN DEN Betrieben drin – es wurde ja nicht bei allen immer kontrolliert, was sie so am Arbeitstag schafften, da gab es schon „Erholungsreservate“…), und jeder hatte satt zu essen, wenn er einigermaßen vernünftig wirtschaftete. Jeder hatte es selbst in der Hand…
    Die Arbeitsplätze waren praktisch unkündbar – da mußte einer schon mehrfach sich ganz grob daneben benehmen, bis er dann nach langwierigem, mehrstufigem Verfahren gekündigt werden konnte. Für eine Fehlschicht (durchs Saufen) bekam man maximal Prämienabzug, Diebstahl rief die Gewerkschaft auf den Plan, derjenige bekam dann fürsorgliche Unterstützung mit Rat und Tat, damit er damit aufhörte – alles von mir selbst so erlebt in meiner Schicht. So war das.

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  21. ALTRUIST sagt:

    luckyhans
    09/01/2018 um 04:04

    Sehr gut zusammengefasst .

    Nicht zu vergessen die Kindergaerten in den Betrieben und die Kinderferienlager, Betriebssportgemeinschaften .

    Das Arbeitsgesetzbuch und die Kinderversorgung sind als erstes durch die sogenannte Uebergangsregierung gestrichen worden .

    Dann kamen die Massenentlassungen …….

    Die sozialen Beziehungen und Kontakte standen auf einem hoeherem Niveu .

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