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Europa und Asien

Der einzige Festlandblock auf dem Planeten, der künstlich in zwei Kontinente unterteilt wurde, ist Eurasien. Alle Kontinente sind vollständig oder fast vollständig vom Meer umspült, auch dieser eine – aber er wurde geteilt.
Und wie alles in der menschlichen Geschichte ist dies natürlich kein Zufall…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 9. Februar 0006Kommentare von mir, Hervorhebungen wie im Original und von mir.
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Europa und Asien. Folgen des Jahrtausend-Kampfes. Eine Meinung – Европа и Азия. Следы тысячелетней борьбы. Одно из мнений

Autor: Alexej Artemjew

европа и азия

Wenn du etwas besonders gut verstecken willst, dann lege es an den sichtbarsten Ort.
Die Meister der historischen Fälschung sind genau so vorgegangen.

Die Grenzlinie der langwierigen militärischen Konfrontation zweier Zivilisationen – der wedischen und der parasitischen -, die man auf keinen Fall „unter dem Teppich“ hätte halten können, wird heute auf allen geografischen Karten abgebildet, aber wir bemerken das nicht mehr.

Sowas kommt vor im Leben. Es scheint, daß alles in der uns umgebenden Welt schon verständlich ist. Nichts Unvermutetes, und plötzlich…

Das neugierige Kind fragt: Was ist Europa?
Das ist doch kein Land (auch kein Staat!) und kein Festlandsblock, also was ist es dann?
Da ich in Geografie nie schlechter als 2 stand, gebe ich augenblicklich Antwort: „Europa ist ein Erdteil, ein Kontinent, der Festlandsblock Eurasien wird in Europa und Asien aufgeteilt.“
Und schon beginnt in mir der Zweifel zu nagen.

Auf welcher Grundlage wird ein geografisch nicht abgeteiltes Territorium eines einheitlichen Festlandblocks als Erdteil bezeichnet?!
Irgendwie wissen wir schon, daß Asien das Land der Aßen ist. Aber es muß doch eine glaubhafte offizielle Version existieren. Es kann doch nicht sein, daß man uns so betrogen hat!

Beim Versuch herauszufinden, woher was kommt, beginnt das klare System der geografischen Vorstellungen verräterisch zu verschwimmen. Einfach Zauberei. Finsternis.
Die Erdteile, die Kontinente, wurden uns in der Schule so beigebracht, als geografischer Begriff.
Das ist größte Teilung eines Festlandes, das in sich sogar Festlandsblöcke einschließt (beide Amerikas – das ist ein Teil der Welt, ein Kontinent). Aber wie sich zeigt, gibt es solche nicht.

Obwohl man uns das in der Schule nicht erzählt, sagt die Große Sowjetische Enzyklopädie:
Kontinente sind die historisch entstandene Unterteilung des Festlands der Erde in Regionen…

In (der russischen) Wikipedia steht es noch wundersamer:
Die Unterteilung in Kontinente ist nach dem Kennzeichen der Abtrennung von anderen Kontinenten durch Wasserflächen vorgenommen, die Erdteilesind EHER (hier geht es schon los mit der Verdunkelung – d.A.) historisch-kulturell entstanden.

Und noch:
Im Unterschied zu den Festlandsblöcken schließen die Erdteile (die Kontinente) in sich auch die nahe dem Festlandsblock gelegenen Inseln ein, wobei nahegelegen nach historischer Tradition MEINT, auch wenn der Abstand groß sein kann… (diese sonderbare Formulierung ist wohl eindeutig zwecks „Begründung“ der Zugehörigkeit von Hawaii zu den VSA so gewählt – d.Ü.)

Warum werden dann die Kontinente in Geografie behandelt und nicht in Geschichte?
Weil offensichtlich nach ursprünglichem Ansatz die Rede von Geografie war, nur hat sich in letzter Zeit der Wind gedreht.

Urteilt selbst. Es gibt sechs Kontinente – Amerika, Afrika, Antarktis, Australien und Ozeanien, Europa, Asien.
Der größte Teil dieser Einteilung ist geografisch sehr logisch. Der Kontinent Amerika – das ist faktisch ein einheitlicher Kontinent mit beigelegenen Inselterritorien.
Der Panama-Kanal teilt ihn erst seit 1913 künstlich in Nord- und Südamerika. Davor waren beide Amerikas überhaupt ein einheitlicher Festlandsblock.
Mit Afrika, Antarktis und Australien mit dem beiliegenden Archipel Ozeanien paßt alles in die geografische Logik.

Nur mit Europa und Asien entfällt diese ganze geografische Logik vollständig. Sie fallen heraus aus dieser Reihe.
Ihrerseits fällt die Antarktis aus der historisch-kulturellen Definition. Wer ist dort der Träger der historischen und kulturellen Traditionen? Vielleicht die Pinguine.
So kommt heraus, daß der historisch-kulturelle Farbton zu der Definition erst in letzter Zeit hinzugefügt wurde. Nicht früher als Ende des 19. Jahrhunderts. Das ist zu ersehen aus den Arbeiten der Erforscher dieser Zeit.

Es zeigt sich, daß sich damals Leute fanden, denen die Ungereimtheit der Teilung unseres Kontinent in zwei Teile ins Auge gefallen ist. Der Publizist, Naturforscher und Geopolitiker Nikolaj Jakowlewitsch Daniljewskij schrieb im Jahre 1869 eine Arbeit „Rußland und Europa. Eine Sicht auf die kulturellen und politischen Beziehungen der Slawischen Welt zur Germanisch-Romanischen“.

Dort finden wir zur uns interessierenden Frage:
…Amerika ist eine Insel; Australien ist eine Insel; Afrika ist fast eine Insel; Asien zusammen mit Europa ist auch fast eine Insel. Aus welchem Grunde ist dieser ganze Körper, dieses riesige Stück Festland, das wie alle anderen Stücke von allen oder fast allen Seiten von Wasser umschlossen ist, in zwei Teile geteilt – auf der Grundlage eines völlig anderen Prinzips? Gibt es da von der Natur her irgendeine Grenze?
Das Ural-Gebirge nimmt etwa die Hälfte dieser Grenze ein. Aber welche besonderen Eigenschaften hat es, damit es als einziger Höhenzug auf der ganzen Erde allein als Grenze zwischen zwei Kontinenten dienen kann – eine Ehre, die sonst nur Ozeanen und manchmal Meeren zukommt?
Diese Gebirgskette ist in ihrer Höhe eine der unbedeutendsten, der Übersteigbarkeit nach eine der bequemsten; wenn man im mittleren Teil, bei Jekaterinburg, darüber hinweg zieht, wie durch die bekannte Alauner flache Erhöhung und die Waldajberge, dann fragt man den Postkutscher: wo, Bruder, sind hier die Berge?…
Aber das Ural-Gebirge ist wenigstens etwas; weiter haben die Ehre als Grenze zwischen den Welten zu dienen: der Ural-Fluß, der nun wirklich ein Nichts ist – ein schmales Flüßchen, an seiner Mündung ein Viertel so breit wie die Njewa, mit völlig gleichen Ufern auf beiden Seiten…“
(die Darlegung bezüglich des Ural-Gebirges kann ich aus eigener Anschauung bestätigen – ich war zutiefst enttäuscht von den paar Hügeln, die ich zu sehen bekam, als wir 1975 als Studenten-Baubrigade auf dem Wege nach Westsibirien mit dem Zug durch den Ural zuckelten – d.Ü.)

Hier ist es schwer, mit Daniljewskij nicht einverstanden zu sein. Offensichtlich ist auch, daß zu seiner Zeit keinerlei historisch-kulturelle Bestimmungen der Kontinente es nicht gab. Die Rede war damals nur von Geografie. Am Ende seiner Arbeit gab Nikolaj Jakowlewitsch es auf, eine rationale Erklärung zu finden und schrieb diesen Kasus Fehlern und alten Gewohnheiten zu.

carte grande tartarie

Aber wir wissen heute mehr. Ich denke, alle sind mit mir einverstanden, daß hier ein Fakt der Fälschung offenbar wird. Aber um die jahrhundertelange Lügerei aufzuklären, muß man sich zu den Quellen der Frage begeben.
Alles uralte und verborgene liegt in den Worten der Bezeichnungen. Damit fangen wir an.

Europa – was ist das für ein Wort?

(die russische) Wikipedia: Europa ist nach dem Namen der griechisch-mythologischen Sagenheldin Europa benannt, eine phönizische Herrscherin, die von Zeus entführt und nach Kreta verbracht wurde (dabei könnte der Begriff Europa auch mit Hera und Demetria verbunden sein)

Welch ein Durcheinander. Auch wenn das die am meisten verbreitete Version ist, ist sie selten wahrheitsfern. Wen haben im 9. – 14. Jahrhundert in Frankreich, Deutschland usw. die geilen Raubzüge eines lokal verehrten griechischen Gottes interessiert, um danach ihr Land zu benennen?

Schauen wir in die Große Sowjetische Enzyklopädie (im weiteren GSE):

Europa (von griech. Europe, von assyr. ereb = Westen (nach anderen Quellen: „vermutlich Westen“ – d.A.)); im Alten Griechenland wurden so die Territorien bezeichnet, die westlich des Ägäischen Meeres lagen…

Nehmen wir mal „vermutlich Westen“, obwohl aus ereb Europa zu erhalten nicht ganz einfach ist. Aber westlich des Ägäischen Meeres finden wir nur Italien und Spanien.
Und ein Jahrtausend später, auf den Karten des 15. Jahrhunderts, ist Europa schon in den modernen Grenzen zu bewundern. Im Wesen ist es auch nicht wichtig, wie die Griechen oder sogar die Römer dies oder jenes genannt haben. Die Europäer sind keine Griechen. Das sind verschiedene Orte und unterschiedliche Epochen.

Es muß da jemanden anderes geben, der im 15. Jahrhundert den westlichen Territorien eine einheitliche Bezeichnung gegeben hat. Und er hat sich nicht darum gerissen, bekannt zu werden. Deshalb werden auch die Fabeln vom geilen Stier und Jungfrauen losgelassen.

Es ist offensichtlich, daß eine einheitliche politische Kraft im 15. Jahrhundert ihren Einfluß auf die westlichen Territorien Eurasiens derart ausgebreitet hatte, daß sie diese unter einer einheitlichen Bezeichnung – Europa – vereint hatte.
Und ungeachtet dessen, daß sich hier viele verschiedene Staaten befanden, waren sie alle in einer abhängigen Lage.
Diese Kraft konnte nur die katholische Kirche gewesen sein, und diese schweigt dazu.
Allerdings ist allen bekannt, daß die offizielle Sprache der katholischen Kirche Latein war. Und wenn da eine Bezeichnung zugeordnet wurde, dann gewiß in Latein.
Und was denkt ihr, was in Latein euro bedeutet?
Macht euch mal auf einen heftigen Schwenk gefaßt – in Latein bedeutet es OSTEN!

Das kann man leicht nachprüfen:
eurus, i m (griech; lat. vulturnus)
1) eur, süd-östlicher Wind L, Sen etc.;
2) poet. östlicher Wind, schwerer Sturm H, V, St; Wind (allgemein): primo sub euro Lcn beim ersten Ansturm des Windes;
3) poet. Osten VF, Cld.
euro-aquilo, onis m [eurus] – nord-östlicher Wind Vlg.
eurocircias, ae m (grch.) – ost-süd-östlicher Wind Vtr
euronotus, i m (греч.) – süd-südöstlicher Wind Col, PM.
eurous, a, um [eurus] – der östliche (fluctus V).

Für alle, die nicht überzeugt sind, daß Europa zum lateinischen Osten eine direkte Beziehung hat, bringe ich die Schreibweise dieses Wortes in Latein:
Europa, ae und Europe, es (acc. en) f – Europa.
Euro – pa (pars – Teil. lat.) – östlicher Teil.

Das ist doch deutlich näher als ereb – sowohl das Ort als auch Zeit betrifft.
Und die Hauptsache, es ist nicht einfach ähnlich – es ist identisch.

Es bleibt uns nur zu verstehen, warum die Katholiken die westlichen Länder als Osten bezeichnet haben?
Ganz einfach. Sie sind für uns – westliche. Aber die Verbreitung des Einflusses der Katholiken auf die Länder Europas erfolgte von West nach Ost.
Und weil der Prozeß der Vernichtung der wedischen Kultur eine nicht so schnelle Sache war und bis heute nicht vollendet ist, so wurden die neuen Länder, die von den Katholiken erobert wurden, noch lange als Osten bezeichnet (in ihrem lateinischen Jargon). Dies sind auch die weitläufigen Räume, die heute Europa genannt werden (Frankreich, Deutschland, Polen, die baltischen Länder usw.).
Hier ist wichtig festzustellen, daß die Bezeichnung Europa ganz klar politischer Herkunft ist.

Asien – was ist das für ein Wort?

Die GSE sagt:
Asien (griech. Asia, wahrscheinlich vom assyrischen asu = Osten), der größte Kontinent (etwa 30% der gesamten Festlandsfläche), Teil des Festlandsblockes Eurasien.

Wieder dieses unwissenschaftliche „wahrscheinlich“. Sowohl unwahrscheinlich als auch nicht ähnlich. Und überhaupt, im Griechischen ist das Wort für Osten – Αυατολη (Anatoli).
Weshalb sollte hier eine fremde Bezeichnung der Seite der Welt eingeführt werden?

(die russische) Wikipedia meint: „… In der hetitischen Epoche lag im nord-westlichen Teil von Kleinasien das Reich Assuwa… Im griechischen Epos wird dieses Reich mit dem Bild des Zaren Asija personifiziert, dem Verbündeten der Trojaner… Zu Zeiten Herodots war die Bezeichnung des ganzen Teiles der Welt als Aßija (Asien) bei den Griechen allgemein verbreitet.

Assuwa und Asia, wie es in allen europäischen Sprachen geschrieben wird, sind nicht besonders ähnliche Wörter. Und es ist auch nicht verständlich, wodurch sich der Zar Asiens hervorgetan hat, daß man nach seinem Namen einen ganzen Kontinent benennt?

So wird da nichts klar, aber der römische Historiker Ammianus Marcellinus hat irgendwelche Aßen-Alaner beschrieben. Und gelebt haben diese Aßen genau in jenem Asien. Ungeachtet des ungesunden Bestrebens der wissenschaftliche Elite zur Verhunzung assyrischer Wörter ist anzuerkennen, daß es heute keine offensichtliche Hypothese dazu gibt. Erneut ist anscheinend die Geografie bei weitem nicht das bestimmende.

Asija – das ist ein politisches Gebilde – das Land der Aßen. Seine Grenzen sind nicht durch Meere und Bergketten, sondern durch Kriege und Verträge bestimmt. Somit ist der Kontinent Asien, genau wie Europa, ganz klar politischer Herkunft.

Nun wird langsam etwas verständlich. Aber es taucht eine neue große Frage auf: auf welche Weise hat sich die politische Aufteilung unseres Kontinents zu einer solch unsinnigen geografischen verwandelt, und dazu noch zu einer historisch-kulturellen?

Allen Kennzeichen nach zu urteilen was es so.
Vor Tausend Jahren, mit dem Eintritt der Nacht Swarogs, ging in den westlichen Territorien der Prozeß der Eroberung und der Vereinigung der Territorien und Völker vor sich.
Wenn Völker nicht „in Übereinstimmung“ zu bringen waren, wurden sie vollständig ausgerottet. So wurden die viele Millionen umfassenden Stammesverbunde der Ljutizier und Veneden, welche die westlichen Länder besiedelt hatten, vernichtet. In Europa verbleiben nur gebrochene Völker.
Nach allen Definitionen war das ein Genozid. Ein tatsächliches Abschlachten.
Eine gewisse politische Kraft, als deren Erscheinungsform wir handelnd die katholische Kirche beobachten, teilte die Völker auf in Stücke, hetzte sie gegeneinander, schwächte sie in Stammesfehden.
Sodann sammelte dieselbe Kraft alle ihr unterworfenen Völker zu einer einheitlichen Stoßkraft und warf sie in die Vernichtung der übriggebliebenen. Begleitet wurde das alles von dem Aufdrängen des Christentums.

Nachdem sich dieselbe Kraft auf der Brandstätte festgesetzt hatte, war eine Epoche der Renaissance erforderlich. Aber einer eigenen Wiedererstehung, und nicht der Griechischen oder Römischen Kultur, wie uns gewöhnlich die Historiker erklären.
Die griechische oder römische Kultur konnte Europa annehmen, einführen, was auch immer, aber nicht wiedererstehen lassen.
So wurde mit Feuer, Schwert, Lüge und Verrat die „friedliche“ katholische Religion in den lebenden Körper der Völker des Westens hineingeschnitten – als Ideologie, als Lebensweise, als andere Zivilisation.
Als Zivilisation der Versklavung, der Lüge, des Luxus und der Armut. Ein Lebensmilieu, das ideal für soziale Parasiten ist. Und genannt wurde es Europa (östlicher Teil). Und damals klang das überheblich-verachtend, ähnlich dem nazistischen Ostland (östliche Länder).

Dies ist in ihrem Wesen keine sich selbst genügende Zivilisation. Zum Unterhalt ihres Lebens braucht sie stets die nächsten Opfer. Wenn sie die eigenen Sklaven vertilgt hatten, gingen sie an die Eroberung der Nachbarvölker. Und dort gab es einen Überfluß – das freie Asien.

Asien war das Heim der Völker, der Träger der wahren, wedischen Zivilisation, wo es niemals Versklavung und Armut gab, wo alles mit eigener Arbeit erschaffen wurde, wo Willen und Meisterschaft höher geschätzt wurden als Gold.
Das ist unsere Zivilisation, die der Aßen oder die Asiatische, wie jetzt der Sinn verändert und umgewandelt wird. Nicht die chinesische, nicht die mongolische und nicht die japanische, sondern unsere.

Und hier liegt der Hund begraben. Asien hat sich stets aktiv der Europäischen Expansion widersetzt. im 13. Jahrhundert wurden das Moskowiter Fürstentum und andere von den sklavischen Infektion gesäubert (angeblich der „tatarisch-mongolische Einfall“).
Damals wurde auch der „Drang nach Osten“ gestoppt. Die Stoßkräfte Europas versanken unter dem Eis des Peipussees.

Aber schon im 17. Jahrhundert konnten diese Territorien, geschwächt durch die Christianisierung, nicht mehr widerstehen. Das Moskowiter Fürstentum und die ihm unterworfenen wurden auf den Karten als Europäisches Tartarien oder einfach als Europa bezeichnet. Die Front im Zivilisationskrieg kroch weiter nach Osten.
Im Jahre 1720 hat angeblich Tatischtschew vorgeschlagen, die Grenze zwischen Europa und Asien durch das Ural-Gebirge zu legen. Zu jener Zeit war das eben eine politische Grenze zwischen zwei WELTEN.

Der Druck nach Osten setzte sich fort. Im Jahre 1775 nach der Niederlage der Befreiungsarmee Asiens (des Groß-Tartariens), die wir als „Pugatschow-Aufstand“ kennen, überwand die Europäische Zivilisation der Versklavung und des Profits die Reste des organisierten Widerstandes.
Um die eroberten Territorien schnell zu festigen, ging das frischgegründete „Russische Imperium“ an die Säuberung der Spuren der großen Konfrontation. Bei sich drinnen war das technisch nicht schwierig. Zum Beispiel wurden die eroberten Papiere des Pugatschowschen Stabes (Befehle, Anweisungen, Urkunden) zuverlässig vor neugierigen Augen verborgen. Den Rest besorgte die Propaganda.

А.S. Puschkin erhielt nur 50 Jahre später durch höchste Gönnerschaft einen Zugang zu diesen Papieren. Und das ist noch die Frage – was haben diese ihm gezeigt?
Auf jeden Fall sind jene Texte, die von modernen Forschern publiziert werden (wo auch immer sie diese hernehmen), gespickt mit Worten wie „meine untertänigsten Sklaven“.
Ja, hätte ein Mensch, der anderen die Freiheit bringt und mit ihnen auf gleicher Stufe kommuniziert, sich so an diese wenden können?

Jedenfalls ist es mir nicht gelungen, Originale jener angeblich Pugatschowschen Anweisungen aufzufinden. Das ist alles derart sorgfältig bereinigt worden, daß bereits im 18. Jahrhundert die Elite der neuen Generationen hündisch vor dem „aufgeklärten Europa“ scharwenzelte und mit Verachtung den schmutzigen, dunklen asiatischen Abfallhaufen haßte, als der ihnen das nicht erschlossene Rußland damals vorgestellt wurde.

Aber die Spuren der großen Konfrontation sind allzu fest in der ganzen Welt eingegraben, sind in Bezeichnungen und in verschiedenen Sprachen erhalten und auf Karten verzeichnet. Wie will man das verbergen?

Und hier kam die Geografie zur Hilfe, Die damaligen europäischen Geografen waren sehr praktisch veranlagte und der großen Politik verbundene Leute. Paganels waren sie kaum ähnlich. Deshalb logen sie leicht und gebildet.
Alles was früher die 2 Zivilisationen unterschieden hatte (Armeen, Staaten, Verträge), „gerieten“ sie in Vergessenheit. Die großen Heerführer wurden zu bärtigen Räubern, die Imperien zu einem Haufen verfeindeter Fürstentümer, die großen Städte – zu unlängst aufgebauten Wach-Siedlungen. Und in der Geografie tauchten 2 neue Kontinente auf.

Nach den Intentionen der Fälscher sollten nicht nur vor den Rußen die politischen Hintergründe der Frage verheimlicht werden, sondern vor der ganzen Welt, und in erster Linie vor den Völkern Europas. Sie sollten nicht wissen, daß die Mehrzahl der angeblich unabhängigen europäischen Staaten nur Aushängeschilder sind.
Es sollte nicht gezeigt werden, daß ganz Europa von einer einzigen Macht beherrscht wird, damit die wedischen Traditionen nicht wiederaufleben. Denn die Unterwerfung Europas ist bis zum heutigen Tage nicht abgeschlossen.
(aber es wird unter neuer Überschrift – EU – von CIA & Co. fleißig im Auftrag der Parasiten daran gearbeitet – d.Ü.)

Aber dort, wo sich die zwei Zivilisationen gegenüberstanden, ist nur eine geografische Grenze geblieben. Ohne Bewachung und Wachmannschaften. Nur schweigende Berge ragen empor, stille Flüsse fließen, und denen ist es egal. Man kann von dieser Seite auf die Grenze zwischen Europa und Asien schauen, denn hinüberlaufen und von der anderen schauen. Da sagt keiner auch nur ein Wort.
So ist es vorerst belassen worden.

Es verging nur ein Jahrhundert, und Daniljewskij wunderte sich ehrlich über die geografische Unstimmigkeit. Ihm ist es im Traum nicht eingefallen, über eine politische Erklärung für die Bezeichnung Eurasien nachzudenken. Aber die Jahre vergingen, und solcher Daniljewskijs werden immer mehr. Die Allgemeinbildung, verdammt. Künftig wird Fursenko sowas nicht zulassen.

Die Geografen sind in ihren Studierzimmern schon entartet. Die Politiker haben sie schon fast vom „Frischfleisch“ weggedrängt. Ihnen ist der Biß abhanden gekommen. Einfache Sterbliche haben begonnen, mit ihnen zu streiten und unbequeme Fragen zu stellen. So ist die nachdrückliche Notwendigkeit entstanden, die offizielle Version aufzumiezen. Und die Lügen-Fachleute höchster Qualifikation haben begonnen, eine neue Schicht an Lügen auf die geografische Gruft Asiens-Tartariens aufzutragen, die schon viele Rissen bekommen hat.

Es mußte – egal, was auch immer – erdacht werden, nur um nicht die politische Konfrontation zweier Zivilisationen zu offenbaren. So hat man da irgendwelche historischen, entstandenen Traditionen herumbemäntelt.
Dann hat man kapiert, daß die ganze Geschichte von der Politik nicht abtrennbar ist und ist in das kulturelle Flußbett eingeschwenkt. Und mit diesem „historisch-kulturellen“ wird zur Zeit zugeschmiert.

Beim Schreiben dieses Artikels bin ich auf eine interessante Erscheinung gestoßen.
Die Machthaber der Regionen, durch welche die Grenze Europas und Asiens verläuft, wissen nicht, was sie mit dieser Sehenswürdigkeit tun sollen. Sie versuchen, eine kommerzielle Verwendung zu finden: Exkursionen usw.
Aber irgendwie läuft das Geschäft nicht richtig. Die Leute interessiert das nicht. Wahrscheinlich wäre es hinreißend und erkenntnisfördernd, wenn man ihnen die Wahrheit erzählen würde, aber Geld machen mit dem Blut und der Tapferkeit unserer Ahnen wird wohl nicht funktionieren.

( Quelle )


27 Kommentare

  1. M.Tuman sagt:

    🍀. Moin. Moin. 🌱. Da ist nichts drin ❗️. Liebe. Grüße. Mia. 💚

    >

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  2. luckyhans sagt:

    zu M.Tuman 09/02/2018 um 15:21
    “ Da ist nichts drin“ –
    ???? …jetzt aber schon, oder? 😉

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  3. Luxus Lazarz sagt:

    Danke für die Übersetzung. Anregender Text. Frische Grüße * L.

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  4. jpr65 sagt:

    Uns in WestD hat das auch keiner erklären können. Aber weil das Alles hinter dem eisernen Vorhang lag, war es uns nicht so wichtig…

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  5. Security Scout sagt:

    Wahren es nicht die Priester, welche die Macht der Weden brachen?
    Waren es nicht die Priester welche den Pharao aufzogen, ER-zogen und zum Pharao machten?

    Manchmal darf die Presse die MACHT erwähnen
    wie hier:

    https://deutsch.rt.com/meinung/64919-clinton-researcher-als-aluhut-juden/

    Eine Wohltätigkeitsorganisation mit über 3.500 Einrichtungen überall auf dem Planeten.
    Bei der Beschreibung mußte ich schmunzeln wie dick der Autor aufträgt.

    Clinton stellt sich damit offen gegen die Chabad.
    DAS ist ihr Todesurteil!

    Es zeigt, wie verzweifelt die Gegenseite ist.
    Vermeintliche Wölfe in den unteren Rängen erkennen jetzt, daß sie nur Schafe sind.
    DAS gibt ein Blutbad!

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  6. luckyhans sagt:

    zu Security Scout 10/02/2018 um 16:30
    „Waren es nicht die Priester“ – auch diese sind stets nur Werkzeuge… wie auch Chabad.

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  7. Mica Ballhorn sagt:

    Europa und Asien sind Erdteile. Die Grenze zwischen beiden beginnt am Ural und zieht sich weiter über den Kaukasus durch das schwarze Meer bis zum Bosporus. Links bzw. westlich davon das ist alles Europa. Und rechts bzw. östlich von dieser Linie das ist alles Asien einschließlich Sibirien, China, Indien, Japan und den Philippinen, auch Indonesien und Pakistan, ja sogar der Iran und das greuliche Afghanistan gehören zu Asien.

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  8. Mica Ballhorn sagt:

    Ach ja die stolzen Türken und auch die Kurden leben im von den Römern? sogenannten Kleinasien (Asia Minor), was aber auch ein Teil von Asien ist.

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  9. Mica Ballhorn sagt:

    Die arabischen Länder, die großen wie die kleinen, können noch nicht so gut Fußball spielen, siehe WM 2002 Vorrunde Deutschland gegen Saudi-Arabien 8:0 für Deutschland, davon allein 5 Tore durch Miroslav Klose erzielt. Na immerhin hatten sich die Saudis qualifiziert, war bestimmt nicht so einfach dort in der Asienqualifikation, muß man auch erst mal schaffen.

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  10. Mica Ballhorn sagt:

    Fehlt noch die Levante mit dem Libanon und Syrien als den wichtigsten Ländern sowie die südostasiatischen Länder mit den sexy Frauen.

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  11. Mica Ballhorn sagt:

    Zum Artikel selbst: Kauderwelsch vom Feinsten oder mit google translator aus einer russischen Website übersetzt, eins von beiden.
    jedenfalls zu anstrengend zu lesen, außer vielleicht für Wissenschaftler. Außerdem heitß das „Hans im Glück“ und nicht luckyhans, jedenfalls auf deutsch.

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  12. luckyhans sagt:

    zu Mica Ballhorn 11/02/2018 mehrfach
    Weißt du, wir brauchen hier keine Dummschwätzer, die uns Dinge erzählen, die jeder Depp in den „offiziellen“ Medien nachlesen kann.
    Und die keine Ahnung haben, aber sich anmaßen, die Qualität einer Übersetzung bewerten zu wollen.
    Such dir woanders deine Spielwiese, hier sind solche wie du nicht willkommen.

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  13. Diethard Ederer sagt:

    Ein wahnsinnig machender Aspekt, eine gefährliche Spur . . . ich wage kaum zu denken, so viel Erschreckendes tut sich da auf !
    Über einen anderen Weg – die Donau als verbindendes Element der europäisch/slavischen Völker – hat sich Magda Wimmer dem Thema genähert : http://earthdragon.inner-resonance.net/2016/07/06/juli-2016-ubergabe-2/

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  14. luckyhans sagt:

    zu Diethard Ederer 12/02/2018 um 13:49
    „Ein wahnsinnig machender Aspekt, eine gefährliche Spur … Erschreckendes…“ –
    diese dramatische Bewertung kann ich nicht recht nachvollziehen – für mich sind es Hinweise auf mögliche Verbindungen zu wahrscheinlichen Geschehnissen, und zwar erstmal in der Grobstofflichkeit.
    Was sich dann als feinstoffliche und geistige Konsequenzen daraus ergibt, das möge jeder selbst bedenken. Und selbst nachforschen, es gibt überall Hinweise: durch die Namen…

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  15. Wolf sagt:

    Das Wort „Kontinent“ läßt sich – ebenso wie das englische Wort „Container“ – vom lateinischen Verb „continere“ ([etwas] enthalten) ableiten.

    Daß „Europa“ den angestammten Siedlungs- und Kulturraum der europäischen Menschenrassen darstellt, ist keine neue Erkenntnis. Die Grenzen dieses Siedlungsraums wurden in den vergangenen Jahrhunderten mehrmals gewaltsam verschoben. So zählte Anatolien bis zum Einfall der Turkvölker zu Europa. Heute endet Europa bereits am Bosporus. Auch Iberien lag einst (vorübergehend) außerhalb Europas. Die dortigen Einwohner sind seitdem äußerlich kaum noch bzw. überhaupt nicht von Nordafrikanern zu unterscheiden. Tatsächlich sagt man in Frankreich noch heute: „Europa endet an den Pyrenäen.“

    Der Autor Alexej Artemjew scheint der chasarisch-bolschischen Propaganda auf dem Leim gegangen zu sein. Vielleicht ist er auch selbst ein Chasare. Daß der bolschewistische Völkermord von den Chasaren – einem asiatischen Turkvolk – angefeuert wurde, dürfte bekannt sein. Die Chasaren wiegelten andere asiatische Völker gegen die europäischen Russen auf. Die Mongolenmütze „Budjonowka“ war das Symbol der Bolschewisten.
    Unsere Runenträger haben dafür gesorgt, daß Europa heute – noch – existiert. Heute sind wir gefordert.

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  16. Wolf sagt:

    Der Autor Alexej Artemjew vertritt die „asiatische“ (= chasarische) Perspektive.
    Zwar klagt er die Zersetzung der Europäer durch den Fremdkörper Kirche zurecht an, doch er verleumdet unsere wahre Seele. Unsere Seele ist weder „asiatisch“ noch „christlich“. Das Christentum ist an der Seele der Germanen genauso gescheitert wie der Hinduismus an der Seele der dunklen „Inder“.

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  17. Wolf sagt:

    Das „jüdisch-christliche“ Christentum ist eine Ideologie. Folglich müßte es korrekterweise „Christuismus“ heißen.

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  18. luckyhans sagt:

    zu Wolf am 14.2. mehrfach
    Woher nehmen Leute, die nichts als die Plattheiten der einen oder anderen ideologischen Vorurteils-„Überzeugungen“ zu bieten haben, immer nur die Chuzpe, kluge Artikelschreiber, die sich die Mühe machen, Hintergründe zu beleuchten und Denkstupser zu geben, bewerten zu wollen?
    Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
    Und verstanden, was er sagen will?

    Mann, wenn du zum INHALT des Geschriebenen nichts Kluges zu sagen hast, dann schweige doch einfach. Aber das scheint deine Methode zu sein abzulenken. Einfach den Menschen angreifen… typisches Troll-Verhalten, ein wenig verbrämt.

    Laß doch einfach meine Veröffentlichungen ohne deinen Senf, ja?
    Danke.

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  19. Wolf sagt:

    zu luckyhans um 05:49

    Als Kommentarschreiber dürfte ich von Dir erwarten daß Du mit gutem Beispiel vorangehst und sachlich auf den Inhalt meines Kommentars eingehst.
    Stattdessen kommt nur ein Wuterguß…

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  20. Ich hätte hier auch noch „Denk-Anstupser mittels Karte und dazugehörigem Text“ anzubieten 🙂

    „Die wohl die älteste Karte mit Mu/Lemuria und Atlantis, datiert 23’000 vor Christus, gefunden in einem Kloster in Tibet. Interessanterweise sind auch schon gewisse Punkte bei Hauptkraftorten in Südamerika und Asien gesetzt.“

    „Mu ist ein sagenumwitterter Kontinent, der im heutigen asiatischen Raum des Pazifiks gelegen haben und ähnlich wie Atlantis in den Fluten versunken sein soll. Andere wiederum sagen, der Name Mu leite sich aus der mittleren Silbe von Le-Mu-ria ab. Erstmals erwähnte der britische Fotograf und Hobby-Archäologe Augustus Le Plongeon (1826 bis 1908), der Forschungen über die Maya anstellte, den Kontinent Mu. Er behauptete, alte Aufzeichnungen der Mayas übersetzt zu haben, woraus hervorgehe, dass ihre Zivilisation von Überlebenden des Untergangs des Kontinents Mu gegründet worden und älter sei als die der Ägypter. Heute wird von Wissenschaftlern behauptet, dass die Übersetzungen von Le Plongeon auch dessen fantastischem Weltbild entsprangen. Aus ihrer Sicht mag das so wirken, doch für uns war Plongeon auf dem richtigen Weg, wie wir noch sehen werden.

    Namhafte Politiker interessierten sich vor allem in Asien für den untergegangenen Kontinent Mu. In den späten Dreissigerjahren liess beispielsweise der Begründer der heutigen Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, intensiv nach Mu forschen. Sein Ziel war es, die Hintergründe für die Parallelen der Ursprungskultur der Turkvölker der Uiguren mit vielen indianischen Kulturen sowie der Azteken und Mayas auf dem amerikanischen Kontinent zu ermitteln. Am wahrscheinlichsten erscheint es heute, dass die drei frühzeitlichen Zivilisationen – die lemurische im Pazifik, die atlantische im Atlantik und die mu‘sche in Asien ineinander übergegangen sind. Mu und Lemurien lagen zur damaligen Zeit wahrscheinlich geografisch und zeitlich nahe zusammen.“

    https://www.giza-vermaechtnis.ch/praehistorische-geschichte/

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  21. luckyhans sagt:

    zu Renate Schönig 15/02/2018 um 15:15
    Liebe Renate,
    vielen Dank für diese interessante Anregung – ein sehr schöner Artikel, der mit vielem resoniert, was wir hier auf bb schon gebracht haben.
    Von Mu gibt es unterschiedliche „Karten“ – ein davon haben wir in einem Wabenerde-Artikel schon gezeigt.
    Ob das mit Lemurien zu tun hat, ist fraglich, aber auf der Wabenerde können ja andere Kontinente, die sich heute HINTER der Eisbarriere befinden, früher durchaus erreichbar gewesen sein – die Eisbarriere rund um unsere heutigen Kontinente muß ja nicht gleich von Anfang an dagewesen sein.
    Es gibt ja auch die bekannte „Karte“, wo rund um die heutige Eisbarriere weitere Kontinente zu sehen sind… (auch hier schon gepostet)
    😉
    Kleiner Wermutstropfen bei Giza:
    Leider wird auch dort wieder auf eine „Kugelerde“ projeziert, was mich schon wieder argwöhnen läßt… 😉 mehr dazu heute noch.

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  22. luckyhans sagt:

    zu Wolf 15/02/2018 um 06:45
    Vielleicht liest du deine Kommentare nochmal durch und kapierst selbst, was du da an eigenem Innenleben allen vorgestellt hast?

    Einigermaßen sachlich ist nur der erste Absatz, genauer: der erste Satz.
    Dann kommen ein paar Sätze mit Bekanntem.
    Alles was danach kommt, ist nur Angemecker gegen den Autor.

    Worauf soll da bitte sachlich eingegangen werden?

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  23. Wolf sagt:

    Wo europäische Völkerraum aufhört und der asiatische anfängt, wird sich niemals durch geographische Grenzen definieren lassen. Jeglicher Versuch einer derartigen Abgrenzung zwischen den Völkern bzw. Rassen auf der geschlossenen Landmasse „Eurasien“ ist von vornherein zum Scheitern verurteilt, da die Übergänge der menschlichen Populationen mindestens ebenso fließend sind, wie die anderer Spezies. Die heute noch akzeptierte historische Grenze zwischen den SUBKONTINENTEN Europa und Asien wurde erstmals durch Philipp Johann von Strahlenberg anhand sprachwissenschaftlicher Kriterien festgelegt. Sie entspricht in etwa der historischen Völkergrenze zwischen den slawischen Völkern (sogenannten „Europäern“) und den Turkvölkern (sogenannten „Asiaten“) in der Gegend des Urals. Wenn man jedoch von sprachwissenschaftlichen Kriterien absieht und stattdessen die Physiognomie der Gesichter betrachtet, dürfte man die Turkvölker stattdessen eher als eine mongolisch-europäische Mischrasse bezeichnen. Die aus sprachwissenschaftlicher Perspektive zu den „Turkvölkern“ gezählten Menschen wären nach diesem Kriterium die einzig wahren EURASIER.
    Physiognomisch passen die sogenannten Aschkenasim sehr gut zu den „Turkvölkern“. Eine sprachwissenschaftliche Einteilung dieses „Volkes“ ist jedoch nicht möglich, da die Aschkenasim heutzutage über keinen einheitlichen Sprach- bzw. Kulturraum verfügen.

    In Rußland konnte sich die durch den deutschstämmigen „Schweden“ Philipp Johann von Strahlenberg erstellte Völkergrenze zwischen „Europa“ und „Asien“ vermutlich noch nie richtig behaupten. Schließlich leben die Russen vor Ort und sind deshalb über die tatsächlichen Gegebenheiten besser informiert. Allerdings fällt mir auf, daß der russische Autor mit keinem Wort die Grenze des INDISCHEN SUBKONTINENTS erwähnt. Möglicherweise läßt er diese Völkergrenze unbeachtet, da sie außerhalb Rußland und somit außerhalb seines Interesses liegt.

    Würde man Kontinente ausschließlich als geschlossene Landmassen definieren, müßte man Eurasien und Afrika zusammenfassen. Der Suezkanal wäre nach diesem Kriterium ebensowenig als kontinentale Grenze zu werten, wie der Panamakanal.


    Verschiedene historische Grenzziehungen für die Europa-Asien-Grenze

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  24. thom ram sagt:

    Wolf 19:48

    Richtig. Ich fasse zusammen. Grenzen wie auf den Karten unserer Geo Graf ie Bücher sind virtuell, sind Einbildung und schaffen Wirrnis durch ihre scheinbare Klarheit.

    Die Südsüddeutschen sprechen ein (in meinem Ohr) Gemisch von „richtigem“ Deutsch und Schwiizertüütsch – als Beispiel. Und mit der Grundgesinnung dieser Leute dürfte es sich gleich verhalten.

    Ich wanderte mit meiner besten Freundin im Jura, wir überschritten noch und noch die Grenze zwischen Ch und F. Ja, da war ein Unterschied in der Art der

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  25. Wolf sagt:

    Die eurasische Menschengruppe, die heutzutage als „Aschkenasim“ bezeichnet wird, paßt physiognomisch sehr gut zu den „Turkvölkern“. Eine sprachwissenschaftliche Einteilung dieser Menschen ist jedoch nicht möglich, da die äußerlich definierte Mischvolkskgruppe Aschkenasim über keinen einheitlichen Sprachraum- bzw. Kulturraum verfügt.
    Es handelt sich somit um kulturell undefinierbare Individuen der Gattung Mensch, die möglicherweise aufgrund ihrer inneren und äußeren Heimatlosigkeit (teilweise) von den Dunklen gekapert wurde und diese nach außen hin (noch) vertritt.

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  26. Wolf sagt:

    thom ram 18/02/2018 um 21:18

    In meinem bisherigen Leben habe ich verschiedene Grenzen zwischen Menschen und Mundarten näher kennenlernen dürfen. So weiß ich aus vielen persönlichen Erfahrungen, daß die Grenze zwischen den Franken und den Hessen eine fließende ist. Das Gleiche gilt für die Franken und die Baden und ebenso für die Franken und die (bayerischen) Oberpfälzer. Auch die menschliche Grenze zwischen dem BRD-Bundesland Bayern und dem österreichischen Bundesland Oberösterreich ist eine fließende. Inzwischen weiß ich, daß die Menschen entlang der Grenze zwischen den Niederlanden und der Bundesrepublik Deutschland (fast) den gleichen Dialekt teilen.

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  27. Wolf sagt:

    thom ram 18/02/2018 um 21:18

    Danke. Ich kann Deine Erfahrungen bestätigen.

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