bumi bahagia / Glückliche Erde

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Archiv des Autors: Ludwig der Träumer

Heute schon gefrühstückt?

(Ludwig  der Träumer) Ja? Dann das hier bitte nicht lesen. Es könnte sich auf deiner Tastatur wiederfinden. Stell dir vor, lieber Leser, du holst deinen Enkel von der KiTa ab und der erzählt dir seine heutigen Erlebnisse dort:
„Opa, weißt du ich bin jetzt nicht mehr der Martin – die Schwester Uschi sagt jetzt Safia zu mir… und die Bärbel ist Musafa. War ganz lustig heute morgen. Wir haben ‚Kleidchen wechsle dich‘ gespielt. Zuerst wollte ich das nicht – das mit dem Ausziehen. Dann haben alle mich ausgelacht.“
„Was erzählst du da? Bist du krank Martin – laß mal Fieber messen.“
„Ne Opa – die Schwester Uschi hat mir das Kleid von Laila zum Anziehen gegeben, damit ich mich nicht erkälte. Die anderen Buben mußten auch alle Mädchenkleider anziehen.“
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Zurück aufs Land – ist das sinnvoll?

(Ludwig der Träumer) Ich habe mich in das Thema verbissen und möchte dazu hoffentlich bis Ende Februar einen Artikel veröffentlichen, der etwas Klarheit in diese Frage bringt. Schreibe ich etwas dazu und denke, das isses, so kommen mir am nächsten Tag Zweifel und es geht wieder fast von vorne los. Recherchen im I-Net und Gespräche über Erfahrungen anderer, die den Weg gewagt haben, sowie meine eigenen Erlebnisse, müssen da mit verarbeitet werden um eine einseitige, evtl. träumerische Sichtweise zu verhindern. (mehr …)

Eugen Gomringer oder der Tod des Miteinanders

(Ludwig der Träumer) Ich liebe Gedichte. Sie beschreiben oft mit wenigen Worten, was  lange philosophische Abhandlungen selten vermögen. Einen Meister der Poesie – Eugen Gomringer habe ich leider erst durch den Gender- und Sexismuswahn in der Alice Salomon Hochschule Berlin kennengelernt. (mehr …)

WaybackMachine

(Ludwig der Träumer) Angenommen, mir hat irgend jemand etwas in den Ludwig Bräu geträufelt und ich beschließe daher, in die CDU oder SPD einzutreten um in der Politik richtig mitzumischen. Vor allem aber die Schwindsucht in meinem Geldbeutel zu heilen. Die Psychotropfen fegen das gesamte Mitgefühl für meine Mitmenschen weg, das einer steilen Kariere im Weg stehen könnte.

Das einzige, das mir den Weg dazu durch neidvolle Parteifreunde vermiesen könnte, ist meine bisherige Vita. Da werden Nachbarn und bisherige Arbeitgeber mit Suggestivfragen befragt, bis man irgendeine Verfehlung meinerseits konstruieren kann um mich wieder rauszuboxen um deren Position zu stärken. Das kann man mit etwas schmieriger Redegewandtheit sicher durchstehen. Aber was ist, wenn sie meine kritischen Artikel auf der Homepage entdecken? Mich als Anarchisten verorten, der jede demokratische Wahl verweigert? (mehr …)

Omar Khayyam (1048 – 1131)

(Ludwig der Träumer) Omar Khayyam, ein persischer Philosoph, Dichter, Mathematiker, Physiker und Astronom aus Nischapur / Persien brachte damals mit seinen Gedichten die Verkommenheit der Religionen auf den Punkt, die ihn heute religiöse Ereiferer auf die Todesliste mit Kopfgeld setzen würden, sollte er sich heute so an die Öffentlichkeit wagen. Ich möchte die Gedichte einfach so ohne weiteren Kommentar stehen lassen. Jeder mache sich sein eigenes Bild. (mehr …)

Ein Brief an das Jenseits

(Ludwig der Träumer) Liebes Jenseits, du weißt sicher, daß ich inzwischen wegen meines fortgeschrittenen Alters langsam zum Verwesungsanwärter werde. Ich habe daher ein paar Fragen  an dich:

Wie viele Abteilungen und Experten hast du um das Überbleibsel der körperlichen Verwesung – die flüchtende Seele, entsprechend ihrem Glauben qualifiziert zu betreuen, bzw. weiterzuleiten in ihr künftig bestimmtes Leben? Im hiesigen Dasein finde ich dazu nur Verwirrung und Chaos. Es ist fast zum Verzweifeln, was da so gepredigt wird von den sog. Gottesvertretern. Dein Ausleseverfahren – so es die Pfaffen predigen, wer nach unserem körperlichen Tod in den Himmel oder Hölle kommt beängstigt mich zu tote.

Gebe dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist – oder so, hat mal einer gepredigt, der Christ oder Christbaum, wie er kürzlich gefeiert wurde. Ne, ich denke, der mit dem Baum, den du aus dem Paradies rausgeschmissen hast, war ein anderer. Egal. Dem Kaiser habe ich den größten Teil meines Einkommens gegönnt – Finanzamt genannt. Gottes Vertreter den Zehnten davon, damit sie es an dich als überirdischen Vertreter Gottes weiterleiten. Ist der Zehnte bei dir angekommen? Meine Seele soll sich ja bei dir nicht durchschmarotzen. Die Kirchensteuer und so manche üppige Spende sollte mir einen möglichst sorgenfreien Aufenthalt bei dir ermöglichen. Deine Antwort wird bald wichtig für mich. Abkratzen kann inzwischen vorfällig passieren. Besonders, wenn man sich kritisch zum Wahnsinn auf der Erde äußert. Aber das ist hoffentlich kein Thema in deinen Gefilden – oder doch? Wird man da auch verselbstmordet, wenn man das Maul aufreißt und selbst denkt? Dann hole mich lieber der Teufel. Bei dem weiß man präzise, wo es langgeht.

Es gibt bei dir nicht nur die christliche und jüdische Abteilung, sondern auch eine dschihadistsiche, die sich alle gegenseitig totschlagen, bevor sie in deine Gefilde wechseln, nur um bei dir gut dazustehen. Also was ist? Geht die hirnrissige Klopper- und Morderei bei dir geradeso weiter? Dann mache ich lieber noch schnell eine Einzelkämpferausbildung hier.

Aus früheren, von angestachelten Religionsführern kleine Arschlöcher totgeschlagenen Ahnen weiß ich, daß es nicht nur Himmel und Hölle gibt, sondern auch die Möglichkeit wieder in diese wunderbare Erde zu inkarnieren. Ich bevorzuge diese Zwischenstation, nicht nur zum Recycling meines durch Tabak und Ludwig Bräu vergifteten Körpers, sondern in Klausur zu gehen um mein nächstes Leben auf der Erde gemütlicher und anspruchsvoller zu gestalten. Ich möchte dich auch daran erinnern, daß ich eigentlich nie dich mit der Anwesenheit meiner Seele belästigen wollte. Bevor du mir vielleicht die Schuld an meinem Ableben geben solltest, möchte ich dich erinnern, daß ich alles tat um nicht in diese blöde Situation zu kommen. Forever young war stets mein Ziel. Dazu hatte ich mich besonders angestrengt. Immer ordentlich Sport betrieben, wenn auch nur Figurenpinkeln im seltenen Schnee. Mindestens einmal die Woche keine Schweinshaxe gefressen, sondern vegan ernährt – also ins Gras gebissen äh gesunde Salate und Löwenzahn gegessen mit Dressing aus dem heiligen Ölbaum. Schäme mich zwar ein bißchen, weil ich den ‚wir sind alle eins‘ Karnickel die Lebensgrundlage genommen habe. Aber das kannst du mir sicher nicht anlasten. Die Karnickel sind selbst groß genug ihr Revier zu verteidigen. Am Ludwig Bräu, der mich geistig fit hält, kann es auch nicht liegen. Wurde nicht schon immer gesoffen um ewig zu leben?
Sonst hatte ich auch keine Mühe gescheut um wieder jung daherzukommen, damit ich dich nicht mit meiner Ankunft belästigen muß. Hat dir die dreißigjährige pralle Blondine nicht gefallen, die ich mit 50 noch einmal so richtig hernahm um durch die Wechseljahre des Mannes nicht zu altern? Du siehst also, ich wollte nie und nimmer in deine Gefilde eindringen und dich mit meiner Wiederkunft belästigen. Irgendwas muß aber schiefgelaufen sein mit deinem Jenseits. Was veranlaßt dich, uns unbedingt wieder unbedingt in Gottes Schoß zurückhaben zu wollen, wenn wir Gottes Ebenbild auf Erden sind? Gott lebt doch auch ewig.

Wurde jetzt etwas abschweifend. Wollte eher wissen, wieviel Knete kriege ich von dir als Startkapital von meiner eingezahlten Kirchensteuer an dich wieder zurück für meine nächste Inkarnation? D gibt es bei dir sicher eine Behörde, die mir ähnlich wie die Hertz4-Behörde auf der Erde Auskunft geben kann. Aber vielleicht interessieren dich solche kleine Arschlöcher wie mich gar nicht und du hast es nur mit den großen Leistungsträgern, die Abermillionen bunkern. Es kommt bei mir der Verdacht auf. Stichwort: Erbschaften.

Es gibt noch eine Abteilung bei dir, soweit mir bekannt – die der Sonderbehandlung der auserwählten Buddhisten, die sich da vorbeibrunsen und gleich ins Nirwana sich verantwortungslos entsorgen. Das ist nicht meins. Da habe ich es lieber mit den Urvölkern, die noch nicht die Vermittler auf Erden kannten. Denen bin ich eher verbunden. Die wußten noch um dein Amt, das Schöpfers Wille ohne Eigeninteressen, ohne Prostitution um höhere Posten zu erhaschen, alles taten um die entwichene Seele im irdischen Körper wieder in der nächsten menschlichen Geburt auferstehen zu lassen. Was kannst du mir dazu sagen? Aber bitte nicht über deine sog. Vertreter auf der Erde.

Warum soll ich da wieder in Gotte Schoß zurück, wie mir die Pfaffen predigen?

Nun, da ich annehme, daß ich wie alle Verwesungsanwärter vor mir keine Antwort von dir bekomme, nehme ich an, daß sich jedes auf die Erde ausgespuckte Wesen sein eigenes Jenseits im Sinne des Schöpfers basteln muß. Der Schöpfer hat seine Aufgabe getan – uns alles mitgegeben, was seines gleicht. Er wird nie mehr eingreifen. Er vergießt allemal eine Träne.

Bild und Gedicht: https://byfelinasilverrobinson.com

Your Words Cut Like A Knife©

Copyright 2015

By Felina Silver Robinson

Each word you utter cuts through me like a knife

I feel stripped of the desire for life

I feel locked in the darkness of your cruelty

Your laughter at my pain demeans me

So now I will take a stand

Pull myself back up

And bring pride and self-esteem

Back into my heart

Which means

We will now

Have to be

Apart

So take your knife elsewhere

Because you can no longer

Cut into me

With your

Cruel words

 

Sinnlose Hoffnung

7 Tage alt das neue Jahr, zerronnen und verflogen im Wind.
Stunden und Tage der Hoffnung, daß alles werde besser geschwind.

So zähle ich sinnlos die Tage ohne Erfüllung und vergesse das Leben.
Lege mich schlafen, in der Hoffnung morgen wird es was geben.

Tage der Hoffnung nur, ohne Zufriedenheit, ohne Zweck und Sinn.
Wo bleibt am Festhalten der Hoffnung der menschliche Zugewinn?

Eine Lottofee soll klopfen an meine Tür und auch so manch andere Elfe.
Ein Flaschengeist wäre willkommen, der zu allem Glück mir verhelfe.

Das Morgen erst wird gut, wenn’s erscheinet mit fetter Beute,
damit ich wie im Schlaraffenland könnte leben schon heute.

Ein Milliönchen gar nicht nötig, zwei die Hoffnung mir doch schulde.
Deren dreien besser, dann gäbe es den Armen etwas in die Mulde.

Wach auf, Träumer der Hoffnung, lebe jetzt und hier deinen Traum.
Diese Stimme beim Erwachen heute füllt nun meine Seele und Raum.

Hoffnung, habe ich dich entlarvt, du raubst mir das Jetzt und den Sinn.
Wo bleibt am Festhalten deiner der menschliche Zugewinn?

Nie wieder will ich zählen die Tage sinnloser Hoffnung und den Mangel,
wo mich hat doch das Wunder des Lebens im Hier und Jetzt an der Angel.

(LdT)

Industrie 4.0 und künstliche Intelligenz

(Ludwig der Träumer) Schon mal gefragt und nachgehakt, was da auf uns zukommt? Eine wunderbare Technik selbstverständlich, die uns endlich von der Industrie 1.0 – 3.0 befreit. Das mit der Industrie 1.0 gedachte Vorhaben ging gnadenlos schief, Maschinen zu entwickeln, welche die Menschen bedienen und die Last der Krummbuckelei  erleichtern. Da die Maschine das nicht lernte, mußte wohl oder übel der Mensch lernen, die Maschine zu bedienen.  Da einmal Erfundenes stets pekuniäre Nutznießer finden, schlug die Falle zu. Der Artikel wird zu lang, wenn ich das näher erläutere. Es gab auch einen, der das besser kann. S. dazu Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes. München 1963, S. 1182-1192. Die Maschine. Das Folgekapitel über das Geld ist eng mit der Maschine verbunden. (mehr …)

Flucht oder Import?

(Ludwig der Träumer) Gestern in SWR4: „In Kandel begann heute abend ein Schweigemarsch für das tote (ermordete) Mädchen, beginnend beim Drogeriemarkt. Der Veranstalter ist ein Mann aus Mannheim, der der rechten Szene zugeordnet wird. Nun zum Wetter…“

Menschen die ein Mitgefühl für die Familie des ermordeten Kindes zeigen, werden in die rechtsradikale Ecke geschoben.

Der Junge der mordete, bekommt eine Betreuung in Neustadt an der Weinstraße. Na ja, in dieser schönen Weingegend gibt es keinen Knast. Da kann nur betreut werden. Das Foto zeigt einen erwachsenen Mann Ende zwanzig. Ein Kind?

Die Medien überschlagen sich heute mit der Feststellung, daß sein Alter eindeutig von den Behörden mit 15 Jahren festgestellt ist.

Bild: epochtimes.de

„Kandel/Germersheim. (dpa-lrs) Nach dem gewaltsamen Tod einer 15-Jährigen in Kandel gehen Fachleute nach Angaben des Kreises Germersheim weiter davon aus, dass der Tatverdächtige nicht volljährig ist. „Eine Volljährigkeit wird derzeit von allen Beteiligten ausgeschlossen“, hieß es in einer …“

Quelle: https://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-bluttat-von-kandel-taeter-ist-nicht-volljaehrig-_arid,327833.html  Anm.: Der Artikel ist inzwischen gelöscht, in SWR4 heute früh jedoch wieder rausposaunt.

Wer sind die Fachleute und …von allen Beteiligten ..?

Mir fehlen die Worte. Ich kann langsam nicht mehr.

Was mich besonders irritiert, ist dieser Beitrag: https://kein-freiwild.info/2018/01/01/afghanistan-ist-anders-herkunft-des-taeters-aus-kandel/

Seiner Familie in Kabul scheint es gut zu gehen. Ich unterstelle mal die Richtigkeit des Beitrags. Was kann da einen „15-jährigen“ Jungen bewegen, sich allein auf die Flucht zu begeben?

 

Neujahrsansprache 2018 von Frau Dr. Merkel

(Von Ludwig der Träumer, als bestellter Ghostwriter durch die  künftige Alleinherrscherin in Deutschland. Den Auftrag erhielt Ludwig telepathisch von ihr, da sie es satt hat, von Freunden abgehört zu werden.) (mehr …)

Zwischen den Jahren

Gäbe es dieses Zwischen
So wäre es zu finden und gut
Etwas, das da noch reinpaßt
Und entsorgt werden könnte
Im Kalender nicht vorhanden
die Uhr es nicht vermeldet
Wo reinschieben Versäumtes
Nachhohlen, was verpaßt
Reinschieben in eine Lücke
die der guten Zeit zuwider
dem Kalender allemal

Große Hektik in den Köpfen
Erledigen, was bisher  versäumt
Schnell noch dazwischenschieben
wo keine Lücke – welch ein Hirnriß
Hektisch noch kündigen alles Teure
Jahresrückblicke, was alles Scheiße
Vorsätze für das nächste Jahr predigen
Etwas tun gegen die Armut in der Welt
Kämpfen gegen die Kriegstreiberei
Ein besserer Mensch werden
Das schieben wollen in die Lücke der Zeit
Und dem  Kalender, läßt beide schmunzeln
Haben beide nicht alles getan,
das unterm Jahr zu erledigen?

(LdT)

Eine Verschwörungstheorie von 1983?

(Ludwig der Träumer) Manchmal wünsche ich, den Dorftrottel in mir entdecken zu können und vor allem, danach glücklich zu leben. Die ganze Idiotie der Menschen ginge mir dann am Arsch vorbei. Zufällig fand ich im Netz die folgenden Zitate, die den letzten Träumer von einer künftig schöneren Welt erschüttern und das entsprechende Video dazu. Macht schon neugierig, das anzuschauen, besonders wenn es ein nicht Minderer als der Carl Friedrich von Weizsäcker sagt. (mehr …)

GENDER Wahn – Angriff auf MANN und FAMILIE zugleich

(Ludwig der Träumer) Schon mal was von Gabriele Kuby gehört? Nein? Dann wird es höchste Zeit, bevor der Genderwahnsinn zur Prämisse unserer Kultur wird. Anders ausgedrückt, wenn der sich weiter durchsetzt, braucht es keine Kriege mehr um die Menschheit endgültig zu versklaven und zu reduzieren. Was für ein Virus hat sich da in die Köpfe der Genderschlampen gesetzt. Nicht nur in die, sondern auch in die Hohlbirnen von Politikern aller Couleur. Nicht nur die großen Medien, sondern auch sonst kritische Blogs tönen da mit ein. Und sei es auch nur, daß sie sich dem Genderneusprech unterwerfen. Am Anfang des Untergangs einer Kultur steht die Verkrüppelung der Sprache; die geistige folgt unmittelbar. Aber damit noch nicht genug. Die geforderte frühkindliche Sexualisierung ist größte Perversion. (mehr …)

Die Entmachtung der Parlamente

(Ludwig der Träumer) Es ist kein Verlaß mehr auf die Mainstreammedien. Hatte ich diese doch in den letzten Jahren als zuverlässig eingeschätzt, alles auszublenden, was den „Leistungsträgern“ ans Bein pinkeln könnte. Und nun so was. Ich fasse es einfach nicht. Oder ist es auch wieder so ein Trick wie mit den Kabarettisten, den Hofnarren, die seit Gedenken ab und zu etwas Dampf vom Volk ablassen dürfen, damit es nicht explodiert und danach weiterhamstert? Nicht für sich wohlbemerkt, sondern nur für die „Kopferten“. Merkt dabei nicht einmal, daß er 80 % seiner Lebensenergie denen vor die Füße schmeißt – freiwillig. (mehr …)

Hawes / Yorkshire – ein Märchen?

(Ludwig der Träumer) Zur Einstimmung in das Thema ein paar Fotos aus einer Landgemeinde, die sich mit ganz einfachen Mitteln gegen den europaweit erkennbaren Zerfall der Dörfer zugunsten der menschenunwürdigen Moloche / Ballungszentren und Ausbluten durch Konzerne wehrte. Wehrte? Nein nicht wirklich. Diesen Kampf hätten sie schnell verloren, wie massenhafte Beispiele zeigen. Das was bei uns als Landflucht zugunsten immer schneller pekuniär drehenden Karussells abgeht, wollten die Hawes‘ nicht hinnehmen. Sie haben es geschafft – jedenfalls ein Etappenziel. Nicht mit den großen krawatten- oder hosenanzugtragenden Lautsprechern aus Politikern oder Gewerkschaftlern, sondern aus sich selbst. Dennoch darf noch nicht gejubelt werden. Zu groß ist die Gefahr, daß sie wieder überfallen und monetär ausgeblutet werden. Aber immerhin ein Anfang, der hoffen läßt auf eine menschenwürdige Zukunft. Diese Gefahr besteht vielleicht gar nicht mehr, wenn wir uns nur auf den nächsten Schritt besinnen und nicht auf das, was ihn behindern könnte. (mehr …)

Heute ist Niko Laus*In Tag

(Ludwig der Träumer) Also nichts Neues – kommt in den besten Familien vor. Neu ist nur eine Art Übungsblackfriday für das kommende Fest aller Feste in 18 Tagen, auf das ich später eingehe. Damit die/der/das Niko Laus so richtig die Sau äh die Geschenke rauslassen kann, gilt es ein paar Regeln einzuhalten. (mehr …)

Die Tafeln, der Lions Club des anständigen Bürgers?

(Ludwig der Träumer) Diese Frage kann vorab mit ja beantwortet werden, damit er sich geschmeichelt fühlend weiterliest und nicht gleich wieder abdriftet. Fühlt sich doch der anständige Bürger mit seiner Samaritertätigkeit auf der gleichen emotionalen Ebene mit den elitären Clubs  – Gutes tun für die Armen. Diese Clubs sehe ich nur auf dem Weihnachtsmarkt mit ihrem durchweg guten Erbseneintopf für drei €, deren Mehrwert sie für soziale Zwecke zu spenden gedenken. Ganz anders die Tafeln, die sich das ganze Jahr über für die Armen ehrenamtlich aufopfern, zumindest die an der Front Stehenden. In der Vorweihnachtszeit, wem wollte man das verdenken, füllt sich das Herz nicht nur für den Lions Club mit Guten tun, sondern auch das des anständigen Bürgers mit besonderer Empathie für die Armen, die während des restlichen Jahres anders benannt werden. In dieser dunklen Jahreszeit kann man noch so einen richtig drauflegen um die Hoffnung auf ein besseres Leben der durch Fördern und Fordern nicht mithaltend könnenden zu versüßen. (mehr …)

Happiness

(Ludwig der Träumer) Es gibt Künstler, die beschreiben den kapitalistischen Wahnsinn in vier Minuten, sogar für jeden Bunzel verständlich, falls er ihn überhaupt sehen will. Eine Warnung zuvor. Dieses Video enthält eine Altersbeschränkung (gemäß Community-Richtlinien):  „Schädliche oder gefährliche Inhalte“

Ich habe dem nichts mehr hinzuzufügen. 10.000 Seiten soziologische Abhandlungen könnten nicht annähernd beschreiben, was Steve Cutts in vier Minuten rüberbringt. Einfach genial. Ich habe mir dieses Video zigmal angeschaut, zurück und vorgespult und jedesmal neue Spitzen gefunden.

 

Und nun zum Tatort Erde, dem schlimmsten Kriminalfall im gesamten Universum:

Ich sing fer’s Finanzamt

(Ludwig der Träumer) Jetzt singt sie nicht mehr fürs Finanzamt, wie ich eben erst erfahre. Joy Fleming hat sich vor kurzem von dieser Welt verabschiedet. Eine tiefgründige Sängerin mit großartiger Stimme aus meiner näheren Heimat. Interpretationen oder Kommentare zu ihren Texten braucht es nicht. Die sprechen eine klare Sprache. (mehr …)

Placebo

(Ludwig der Träumer) Wurde jemals ein Beweis erbracht, daß Medikamente (mit Wirk- / Giftstoff) heilen, fragte ich mal in grauer Vorzeit einen Arzt, den ich wegen heftigen Kreuzschmerzen aufsuchte. Nach einer einminütiger Beschreibung meiner Symptome wußte er bereits, welches Medikament mir hilft und verschrieb mir Diclofenac. Ein brutales Schmerzmittel und Nervengift. Mögliche, nicht seltene Nebenwirkungen hier

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Die Auszeit / Teil 1

(Ludwig der Träumer) Ein Gespräch zwischen Ludwig und mir. Ein multipler Monolog mit seinem zweiten Ich. Man weiß nie genau, wer von beiden gerade schwätzt. Ein Trick der Arschlochgötter , die linke und rechte Gehirnhälfte zu trennen.  Das nur nebenbei. Wie kann ich eine Auszeit sinnvoll gestalten und ausfüllen, fragte mich Ludwig. Mein Klarverstand wieherte sofort, weil ich einen nichtlösbaren Widerspruch in dieser Frage vermutete oder sogar noch schlimmer, daß er mich erneut aus dem Leben katapultieren will, in dem ich es mir inzwischen nach dem Ausstieg aus dem Hamsterrad wieder einmal gemütlich gemacht habe. Aber immerhin, er schlägt nicht erbarmungslos unangekündigt wie früher zu. (mehr …)

Der Vertrag

Was ist ein Vertrag, fragte sich des öfteren Ludwig der Träumer. Etwas vertragen, also wegtragen und es danach nicht mehr finden (wollen) – vielleicht? Das könnte eine Erklärung sein für die vielen Zwistigkeiten der Vertragspartner nach Abschluß eines solchen. Wobei nicht klar ist, was ein Vertrag nach dem Abschluß noch soll. Er ist ja abgeschlossen – zu Ende. Das kann nur heißen, nach einer Übereinkunft, die m. E. ein Vertrag sein sollte, beginnt der Kampf um den größeren Vorteil aus demselben. Dabei sollte ein V. dazu dienen, daß man sich während der gegenseitigen Erfüllung des V. verträgt. (mehr …)

Paragrapholypse

Die Paragrapholypse steht ins Haus.
Die Apokalypse gestern noch im Kurs
Wir  wissen es besser, Gott hat tot
Sein Ausstoß der Erde Elend gebracht
Adam und Eva schuld an seinem Pfusch
Heute CO2 und Diesel der Erde Sturz
Kohle des Menschen letzten Furz (mehr …)

Scan&go zur Hölle und der angefressen Schinken / Teil 2

(Ludwig der Träumer) Was ist „Anschreiben“, fragte sich Ludwig nach dem Erlebnis mit dem nicht wechselbaren 50 Mark Schein. Wozu mit Geld bezahlen, wenn man ohne Geld einkaufen kann? Wenn der Tratschkürbis  (s. Teil 1) jetzt kein Geld braucht – wann dann, fragte sich Ludwig. Opi, mit dem man sogar auf dem Küchenboden essen konnte, weil er das meiste Mittagessen versabberte, hatte eine geniale Antwort darauf, die ich leider seiner nicht mehr vorhandenen Schneidezähne nur unvollständig verstand. (mehr …)

Scan&go zur Hölle und der angefressen Schinken / Teil 1

(Ludwig der Träumer) Tschuldigung, sie müssen jetzt gehen. Wir haben bereits geschlossen, sprach mich ein freundlicher Herr mit geschultem Lächeln von der Seite an. Erschrocken, aus einer Art Tagtraum aufgewacht, sprang ich von der Bank hoch, die in der Kassenvorzone des Einkaufszentrums steht. Wie lange sitze ich schon da und wo ist meine Einkaufstüte? Es verging eine unendliche Zeit oder waren es nur Sekunden, bis ich mich erinnerte, wo ich war. Ach ja, ich bin gar nicht bis zum Einkaufen gekommen. Ein Regal voller Handys mit Pistolengriff in dieser Laufmeile, die allerlei Leckerli noch nach dem Einkauf bietet, hat mich wohl in Trance, in eine andere künftige Welt des ‚Sinn des Lebens‘ versetzt. (mehr …)

Wer ist der schon – der André Stern?

(Ludwig der Träumer) Ein Kind, das nie zur Schule ging ist sicher ein Analphabet und ein Dummkopf, so die gängige Meinung der Beschulten. Nicht wahr? Geistige und soziale Verwahrlosung sollen die Folgen sein, so wird uns suggeriert. Wie kann aus einen solchen Subjekt ein gestandener klardenkender Mensch werden? Ganz einfach, indem er die staatlich indoktrinierten Lehrinhalte ignoriert, dem Klassendenken von der ersten Klasse (noch doof) bis hin zur 13. Klasse (Abitur – daher gscheid) sich nicht unterwarf. (mehr …)

Der Spender

Der Spender

Ich tu‘ Gutes, seht her, hab ein Herz für die Armen.
Früher gespendet Brot für die Welt und der Caritas,
dem Klingelbeutel ohnehin nach Geburtes Pflicht.
Heut auch für die Tafel und dem Penner unter der Brück‘.
Kauf ihn ab die Straßenzeitung, als Geste des Mitgefühls.
Werf‘ sie weg ungelesen, sonst mich das Gewissen plagt.
Zuviel Elend sie beschreibt, das meiner Gunst nicht behagt.

Green Peace zur Rettung der Welt und dem Klimawandel bedacht
mit ‚ner Fördermitgliedschaft, damit das Klima mir künftig genehm.
Die deutsche Umwelthilfe, das Heimholungswerk des Klimas und
des guten Menschen muß mit ‚ner satten Spende leider warten.
Mein Drecksdiesel, drei Jahre alt, noch nicht abbezahlt und bald tot.

Pro Familia kriegt auch was gegen Quittung fürs Finanzamt drauf.
Fördern schließlich das Sorglos Paket mit Abtreibung und Pille.
Mit Organspende-Ausweis mein Tod nicht sinnlos den Würmern;
mein Herz denen geschenkt, die mich übern Haufen gefahren.

Weihnachten bald wieder. Drum die Herzenssache nicht vergessen.
Die Spende für arme Kinder hier besonders toll fürs klamme Gemüt.
Verspricht mir mit seiner Lotterie Millionenglück, zum stillen des
Elends hierzuland.  Welch ein Guter doch – du edler Spender.

Meine Spende an die Dt. Welthungerhilfe wertvoll für ne Tütensuppe.
Drei Monate nach dem Hungertod sie bereits im Safariland Afrika.
Die Verteilung an die Hungernden in der Welt bestens kontrolliert.
Grinsende eingeflogene Kommissare berichten täglich vom Erfolg,
dank meiner Spende, damit niemand neben der Goldmine hungern muß.
Fordern mehr Spende von mir um den Hunger neben der Goldmine zu stillen.

Merkst du nicht lieber Spender, wo deine sauer verdiente Knete hinläuft?
Spendest in die reichsten Länder an Bodenschätzen, schützt die Ausbeuter.
Der ärmsten letzte Macht – dem Aufstand du damit zunichte machst.
Sie damit Hoffnung tragen, es wird besser. Zerstörst damit ihren Lebensgeist.
Beruhigst dich und die Hilfslosen mit deiner Spende. Wie lange noch?

Lieber Spender: Spende ist Vergewaltigung deines Selbst und der Hilflosen.
Leben braucht keine Spende.
Die einzige Spende, so sei dir gesagt um abzuwenden das Übel in der Welt:
Spende dir ein wenig Verstand und die Welt wird gut.

Ludwigs heutige Wut

(Ludwig der Träumer) Vorab möchte ich nochmal den kernigen Beitrag von Nandalya / Die Mutbürger kommen, hervorholen. Er verdeutlicht auf wunderbare Weise, was mich an Integration kratzt. Lese hier

Zitat: „Aber es ist Mode unter linksgrünen PolitikerInnen geworden, schlecht über die eigene Heimat zu sprechen.“

Wie denn jetzt? Die TAZ weiß es besser. (mehr …)

Abschlußfeier 3. Oktober / Deutschland feiert sich ab

(Ludwig der Träumer) Eins vorweg: Dasselbe miese Spiel läuft inzwischen überall auf der Welt. Nennen wir sie Nationalfeier – oder Befreiungstage. Die übelste aller üblen Befreiungstage sind die von den Pfaffen und Politikern aller Couleur gepredigten. Mein Gedanke zu diesem Thema ist also kein national beschränktes.

Eine Abschlußfeier ist für mich so etwas wie das Ende eines Daseins feiern. Konfirmation, auch Jugendweihe, Abifeier, Junggesellenfeier sind solche Beispiele für etwas das, das man ablegt und in die Vergangenheit bannt. Auf die Hochzeitsfeier – die übelste Abschlußfeier möchte ich erst gar nicht eingehen. Sonst krieg ich gleich Kloppe. Doch‘n bissl: Was soll nach der Feier einer Hoch-Zeit – dem angeblich schönsten Tag im Leben noch kommen? Ist aber wohl ein anderes Thema. (mehr …)

Der Alltag des kleinen Arschloch – der Sonntag / Teil 1

(Ludwig der Träumer) Eines vorweg: es wird hier vom Alltag eines x-beliebigen kleinen Arschlochs erzählt, den es selbstverständlich so in der Wirklichkeit nicht gibt. Es sind also nur Gedanken eines träumenden Nichtnutzes, der sich aus der anständigen produktiven Arbeitswelt ausgeklinkt hat um sein asoziales Leben als Aussteiger zu rechtfertigen. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, die der Träumer als Beispiel für das kleine A beschreibt, sind daher nur seiner verqueren Phantasie zuzuschreiben und schon gar kein Grund für irgendwelche Aufregungen. (mehr …)

Die Wahl der Sehenden – Nichtwählen

(Ludwig der Träumer) Alle Macht geht vom Volk aus! Am 24. September kann das Volk mal wieder den Politikschranzen zeigen, wo der Hammer hängt. Immer wieder erstaunlich ist, wie die Politiker, Pfaffen und Medien uns auf die „erste Bürgerpflicht“ erinnern. Geht wählen, damit die Demokratie – die westliche Wertegemeinschaft erhalten bleibt und in der nächsten Legislativperiode alles noch besser wird. Daß diese Volkszertreter nach jeder neuen Wahl die Daumenschraube noch mehr anziehen, ist dem mehrheitlichen Wahlvieh wohl entgangen. (mehr …)

Ein Gedanke zur Sprache und Bildern – Bildung

 

(Ludwig der Träumer) Meine ersten Fotos machte ich mit einer Agfa-Box mit Schwarz-Weiß-Film 6×9 cm. Die kostete damals für ein Kind die unvorstellbare Summe von19,50 DM. Taschengeld gab es so gut wie keines um sich so was leisten zu können. Und wenn, haben wir die wenigen Pfennigbeträge aufgebessert, indem wir sie durch die Straßenbahn auf die Größe eines Zehnpfennigstücks plattwalzen ließen, damit sie in den Kaugummiautomat paßten. Den Apparat schenkte mir ausgerechnet der Pfaffe im Dorf, der sich mittlerweile eine Leica für 1.000 DM leisten konnte. Seine Bedingung war, daß ich Fotos von Gottes Gnaden mache – also Fotos rund um die Kirche. (mehr …)

Welche Dinge braucht der Mensch / Teil 2

(Ludwig der Räumer – äh der Träumer) Den Tipfehler lasse ich mal stehen. Er hat was mit dem Thema zu tun. Es ging im ersten Teil um den Hausrat, die tausende Gegenstände (interessantes zweideutiges Wort – was steht dagegen?), die wir uns im Lauf der Zeit durch krummbuckeliges Hamsterraddrehen als Ausgleich für den unsinnigen selbst auferlegten Arbeitsstreß auferlegt haben, und die urplötzlich durch ein Naturereignis vollständig zerstört werden. Hier nachlesen.

Da stehst du nun vor dem durch Brand oder Überschwemmungen  zerstörtem Hab und Gut. Dein Haus ist unbewohnbar. Futsch. Die Hypothek bei der Bank läuft noch dreißig Jahre.  Die fordert gnadenlos die Zinsen ein für nicht mehr Vorhandenes. Die Hausratversicherung und die Gebäudeversicherung würgen auch ab, weil in gefährdetem Gebiet gebaut wurde. Das stand nur im Kleingedruckten. Lest keine Sau. Das ist nicht dem kleinen gutgläubigen Häuslebauer anzulasten, sondern den gierigen Grundstücksspekulanten und den Versicherungen, die tatsächlich nur ihre eigne monetäre Existenz versichern. Kapiert kaum jemand.

Ein kleiner Einwurf: Meinem Opi, oder war es ein Uronkel sagt man nach, daß er durch Grundstücksspekulationen reich wurde. Im Winter 18hundertdazumal als der Rhein vollständig zufror, karrte er Mist auf den Rhein und verkaufte das als Ackerland. Nix anderes machen die heutigen Grundstücksspekulanten. Grundstücke, die aus gutem Grund früher nie bebaut wurden, werden heute als Filetstücke in überschwemmungsgefährdeten Gebieten auf dem Land verhökert.

Hab dieses Drama als Gutachter für Gebäudeschäden des öfteren erlebt. Wenn die Katastrophe goß genug für die Tagesschau ist, fliegt mal ganz schnell unsere Bundeskasperin in das Gebiet ein und verspricht schnelle unbürokratische Hilfe. Das bleibt beim Wahlvieh hängen – die tun was unsere Politiker. Ist so wirkungsvoll, wie eine Tütensuppe nach Somalia schicken wollen um die Hungersnot dort nach sechs Jahren lindern zu wollen. Dann hat sich das Problem von selbst erledigt. Kurz mit diabolisch grinsender Fratze das werbewirksam über den Staatsrundfunk versprochen, genügt um die Geschädigten erstmal einzulullen. Die tut was, die Mutti, wird dem Wahlvieh über das ERSTE in der Tagesschau gezeigt. Da reicht um sie wiederzuwählen. Daß den Geschädigten weder durch schnelle Hilfe vom Staat noch von den Versicherungen geholfen wird, interessiert keine Sau mehr. Im Gegenteil, zum Verlust der häuslichen und materiellen Existenz, sowie den Restschulden bei der Bank werden ihnen auch noch die Entsorgungskosten für den Sperrmüll aufgedrückt. Damit nicht genug. Notunterkünfte und die plötzlichen Schulden für die Familie belasten die Psyche – die Seele so sehr, daß nicht nur der Arbeitsplatz für den Ernährer futsch geht, sondern auch die Familie. Na ja, dafür gibt es ja die soziale Aufhängematte – das Hartz4-Rundumsorglosprogramm. Hatten diese Looser nicht die besten Absichten, ihre Familie halbwegs wohl und glücklich durchs Leben zu bringen? Wie kann es überhaupt dazu kommen, daß ein solches Elend entsteht? Letztendlich weiß ich es auch nicht. Es geschieht einfach – manchmal meine hilflose Antwort. Warum muß auf Pump gekauft und auch noch auf Sumpf im Überschwemmungsgebiet gebaut werden? Sind es nur die Versprechen der Verkäufer, die sich der Werbestrategen bedienen, von solchen, die besonders geschult sind, wie man menschliche Sehnsüchte nach dem verlorenen Paradies befrieden kann?

Die Strategen, die Werbefuzzies, auf die wir hereinfallen, sind doch nicht die „Großkopfigen“, die Illuminaten oder sonstwie nicht Greifbare, sondern dein durchaus liebevoller Nachbar. Diese Großköppe sind viel zu blöd um das freiwillige Sklavenprogramm umzusetzen. Sie bieten nur Ideen an. Die Intelligenz dazu hat nur das kleine Arschloch. Pestizide,  Kriegswaffen, Atombomben, Impfstoffe und …, hat weder ein Papst, König, Merkel oder Soros erfunden. Na, rate mal wer? Ich tippe mal auf den bewußtlosen HAMSTERRADLER.

Die Macht, die Welt zu gestalten – den Untergang fördern oder sie im Sinne des Schöpfers zum Paradies zu formen, liegt im MACHEN. Wer macht hat Macht. Also geht nach meinem philosophischen Kleinhirn alle Macht vom Volk aus. Das Grundgesetz der BRD beschreibt das sinngemäß. Ein besseres Gesetz, das das kleine Arschloch endlich nutzen sollte, kann ich mir nicht wünschen.

Habe des öfteren versucht, das Drama der selbstbestimmten Sklavenhaltung einiger Mitmenschen aufzuknacken, indem ich ihnen anbot, mit mir spaßeshalber in die die Konsumtempel – sie in den finalen Konsumpf mitzunehmen und ihnen bewußt zu zeigen, was dort abläuft und für was sie sich krummbuckeln oder prostituieren. Nur  – weil haben wollen! Für was?

Oft wird dieser – mittlerweile vorliebend auf Pump gekaufte Vorfälligkeitssperrmüll nur kurze Zeit genutzt, bevor er mehr oder weniger pietätvoll im Keller oder Dachboden zwischengelagert wird, bis nix mehr reinpaßt. Meistens wird erst entrümpelt, wenn der Erbfall eintrifft. Es war mir oft unmöglich, Keller oder Dachböden zu begutachten, da sie proppevoll waren. Der wichtigste Helfer der Industrieproduktion, die abermilliardenschwere Abfall- und Entsorgungsindustrie lebt prächtig davon. 2016 lag der offizielle Umsatz bei 70 Mrd. €. Würden alle nicht mehr verwendeten Konsumgüter zeitnah entsorgt, läge der Umsatz nach meiner Schätzung bei dem zwei bis dreifachen. Zum Vergleich: Der Umsatz der Industrieproduktion für den Vorfälligkeitsmüll, den der Hamsterradler must have, lag 2016 bei ca. 650 Mrd. €. D. h., 1/3 der „Kaufkraft“ geht für die kurzzeitige Befriedigung der sog. Konsumenten drauf. Muß man sich das wirklich antun? Sinnlose Verschwendung an Lebenszeit.

Dafür haben wir Keller gebaut. Guckt nur mal da hinein, was sich da ansammelt. Waren Keller früher die Kühlschränke um die Ernte bis zur nächsten durchzubringen, so sind sie heute zur vorläufigen Müllhalde verkommen. Ich hatte vielen Entrümpelungsaktionen beigewohnt, die notwendig waren um ein Haus zu sanieren. Fassungslos stand ich da vor den vielen Gegenständen, die der kleine Bunzel sich anschaffte. Öfter nicht einmal ausgepackt. Würde ein Teil der Haushalts-und Unterhaltungsgegenstände sowie Werkzeuge, die in den Kellern vergammeln sinnvoll weiterbenutzt, könnten wir unseren monetären Einsatz – sprich Krummbuckeln um geschätzte 30 % reduzieren, wobei ich die sinnvolle Weiterentwicklung der technischen Geräte in Bezug auf Wirkungsgrad und Energieeinsparung bereits mit einbezogen habe.

Es hat sicher keinen Sinn, einen 286er mit DOS 3.1  heute noch mit einem Energieverbrauch von 300 Watt/h noch betreiben zu wollen. Mein neuer Schleppi, 6 Jahre alt braucht noch 17 Watt/h. Würde auch keinen Spaß mehr machen. Also fort mit dem. Unsinnige Küchenmaschinen und Elektromesser um gegrillte Hähnchenschenkel abzusägen, haben mich schon immer verwundert. Wer kochen kann, braucht dazu nur zwei Messer. Ein großes und ein kleines. Drei verschieden große Töpfe aus Edelstahl und zwei Bratpfannen, vornehmlich aus Gußeisen. Der chinesische Wok ist eine geniale Ergänzung. Zum Zerkleinern und pürieren ein Handmixer. Drei verschieden große Porzellanschüsseln, Schöpflöffel, Mörser und Reibe. Das wars für die perfekte Küche. Das ausreichende Geschirr für eine gelungene Tafelrunde wird im nächsten Aufastz beäugt. Holz-, Gas- oder Elektroherd sollte nach den örtlichen Gegebenheiten angeschafft werden. Mikrowelle ist no go. Die Backröhre könnte des öfteren wieder in das dörfliche Backhaus ausgelagert werden. Das fördert den Gemeinschaftssinn. Die alten hatten den Teig oder das Spanferkel zum dörflichen Backhaus gebracht. Das war eine wichtige Begegnungsstätte für die Pflege der Dorfgemeinschaft.

Zurück zum Thema … spaßeshalber in die die Konsumtempel…

Habe keinen bisher gefunden, der da mitgehen wollte. Wir kaufen bewußt nur die Dinge, die wir brauchen – was soll das, so die Antwort. Aha. Also machte ich mich selbst auf den Weg in die Globus- Media- und Baumärkte, die auf dem Land hier fast alle Kleinhändler, Bäcker, Metzger, Konsumläden gefressen haben. Wo sind die Menschen, die sich bisher selbständig durch ihren Kleinbetrieb oder als Bauer ernähren konnten?  Ich finde sie inzwischen als Lohnsklaven, mißmutig gehetzt und teils aggressiv und teilnahmslos  in diesen Konsumtempeln. Liebe Nachbarn sogar, die Ihre Souveränität wegen ein paar Kröten dort an der Garderobe abgegeben haben, mit dem Erfolg, daß sie elendig lustlos dahinvegetieren, mit dem Ziel – mit der Rente wird alles besser.

In meinem Dorf gab es eine intakte gesunde Infrastruktur, die alle ernähren konnten, einschließlich den Dorfdeppen, den geschätzten Großeltern, die Kneipen als kulturelles und menschliches Zentrum. Selbst die Kirche konnte man mancherorts im Dorf lassen, wenn dem Pfaffen die gesunde Gemeinde wichtiger war als der Papst oder Martin Luther.

Anlaß zu diesem Beitrag war mein inzwischen nicht mehr bewohnbares Refugio, in dem ich seit fast sieben Jahren lebte. Dem Wohnwagen hat der Zahn der Zeit, sowie die Natur, die alles künstlich Geschaffene letztendlich recycelt, soweit zugesetzt, daß ich mir eine neue Bleibe suchen mußte. Da kommen Gefühle und Erinnerungen im „unbeschwerten“ Leben in der Vorstadtvilla hoch, die ich 2011 aufgegeben habe. Nicht aus monetärer Not. Ich hatte einfach das kleingeistige Leben satt und wollte flüchten. Nur raus hier. Anzeichen einer Depression waren da, die ich nicht pflegen wollte.

Es war in den letzten Wochen ein schwerer innerer Kampf, dem ‚alten‘ Leben nicht wieder nachzugeben. Gereizt hatte es mich schon. Es ist doch angenehmer, wenn die Infrastruktur stimmt – die angeschulte / angesklavte.

Ich hatte ein gemütlich kleines Haus in der Nachbargemeinde ausgemacht. Dreimal zu groß für einen Einzelkämpfer. Das ist es, dachte ich. Dann ratterte es im Kopp. Ludwig, du hast alles weggeschmissen oder verhökert, was nicht in deinen Wohnwagen paßt. Jetzt mußt du alles neu kaufen um ein großes Haus zu beleben. Verteile mal deinen Inhalt aus dem Wohnwagen in so einem Haus. Das sieht leer unbelebt aus. Da gehören richtig viele Möbel, Bilder, Vorhänge und alles was der Konsumtempel anzubieten hat, rein. Sonst lebt es nicht. In fast nackten vier Wänden leben – unvorstellbar.

Also erst mal eine Liste machen, was alles zur Belebung des neuen Hauses eingekauft werden muß. Es waren Horrortage, die ich damit verschwendete. Stundenlang im I-Net gegoogelt was alles notwendig ist. Kaufe ich es bequem dort ein oder gehe ich lieber zum örtlichen Händler?

Hätte lieber einen Verriß über die Flacherde in bb geschrieben. Das wäre meinem Wohlbefinden bekömmlicher gewesen. 😀

Dennoch mußte ich mich in die heiligen Hallen der Konsumpriester begeben. Wie es weiterging, erzähle ich bald in Teil 3. So viel sei jetzt schon verraten. Die alten Verhaltensweisen sind nicht vollständig  mit dem ‚Ausstieg‘ abzulegen. Sie nagen vermutlich bis ans Lebensende. Die Sehnsucht, das „Reingewachsene“ zu erhalten, ist meistens zu groß um Veränderungen zu ermöglichen. Daran scheitern die meisten Aussteiger.

Kleine Feuer / hier stinkt was.

(Ludwig der Träumer) Mir flattert ein Flyer von einen ‚lieben‘ Nachbarn rein, der sich Alexander aus dem Nelkenweg nennt. Eine gute Sache, die er da vorhat, stelle ich nach erstem Durchlesen fest. Will mich auch gleich an dieser Initiative beteiligen.  Wer wünscht sich nicht wieder die Vernetzung der Nachbarn, die einmal im Kleinen war und die Grundlage für eine funktionierende Dorfgemeinschaft bildete? (mehr …)

Kleine Feuer / von der Mischkultur

(Ludwig der Träumer) Was bei der Vermischung der Kulturen, die z. Zt. besonders von kruden Zeitgenossen als Segen für die Menschheit gepredigt wird schiefläuft, soll hier nicht betrachtet werden. Da möchte ich mich künftig nicht mehr einklinken. Es gibt andere bessere Ansätze, das Problem zu lösen. Wenn schon viele Refutschies hier sind, die Probleme bereiten, ist das eine Sache. Viele von denen hier zu integrieren dürfte in den meisten Fällen schwer fallen bis unmöglich sein. Es wird vermutlich mindestens noch eine Generation dauern, bis sie hier Fuß fassen, falls sie nicht vorher wieder ohne Todesangst vor dem westlichen Terror und den korrupten Machthabern – religiösen wie weltlichen sich ihr Wurzeln besinnen und in ihre Heimat zurückkehren. Ich habe hier einige Liebevolle kennengelernt, die lieber heute als morgen zurückehren würden – ohne Gefahr um ihr Leben. (mehr …)

Freude, schöner Götterfunken III

(Ludwig der Träumer) Mein dem Aufruf von hier und von thom bereits kommentierter Gedanke, ist eigentlich zu kurz für einen weiteren Artikel, muß ich dennoch einstellen damit dieser Tag nicht vergessen wird.

Denkt daran, morgen 21.Juni 19:19 MEZ ist Aufstand angesagt – je nach Sonnenaufgang in den anderen Ländern früher, der bereits in den nächsten Minuten beginnt. oder später. Singt euch die schöpferische Seele wieder in euer Leben, die ihr teilweise der Krake des Gott Mammon geopfert habt. Holt sie zurück. Mit diesem Lied könnte es gelingen, wenn ihr eure Herzen dafür öffnet. (mehr …)

Ausreden, die das Leben behindern

Stellen wir uns einen Menschen vor, der wunschlos glücklich sein will, einfach im Hier und Jetzt. Einen, der davon träumt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen mit der Sicherheit der Geborgenheit in der Gemeinschaft im freiwilligen Geben und Nehmen. Oder einen, der seinen eigenen Inkarnationsvertrag erfüllen will, sei es bewußt oder unbewußt. Beide haben eins gemeinsam. In ihrer inneren Stimme ist ein Schöpfers Funke inne. Sie wollen ihn verwirklichen, auf der materiellen Ebene. Wirklich? Ja. Die Materie, das Materielle ist die letzte – nicht die tiefste Ebene der Schöpfung. Vermutlich mit die Wertvollste. (mehr …)

Mein nächstes Leben bereits im Testament definieren?

(Ludwig der Träumer) Üblicherweise werden  im heutigen Leben nur die materiellen und monetären  Nachlässe im Testament geregelt, falls diese nicht bereits vorfällig durch die Kraken des Staates – Politiker genannt als Geldeintreiber für eine kleine unersättliche Kaste geplündert wurden. Wie sich das kleine Arschloch freiwillig von diesen Idioten ausnehmen läßt, wurde des öfteren nicht nur von mir in bb aufgeschlüsselt. Z. Bp. hier und hier

Was wird im üblichen Testament festgelegt, falls etwas zum Verteilen bleibt? Als erstes wird das Lieblingskind mit dem Erbe beschenkt, der angepaßte Idiot, der die verbratene Vorstellung der Eltern vom Glück in der Welt fortsetzt.  (mehr …)

Was uns betrifft macht nicht betroffen?

(Ludwig der Träumer) „Mit Trauer und Entsetzen verfolge ich die Berichte aus Manchester…“ (OT Angela Merkel) Wo bleibt ihr Entsetzen über den Staatsterror und die grenzenlose Gier der sog. Leistungsträger, die vielen Menschen den Tod auf Raten bescheren?

Da z. Zt. die Vorbereitungen auf unser Mühlenfest an Pfingsten s. hier. laufen, mag man es mir nachsehen, daß ich keine große Einleitung zu dem Fund eines  Klardenkers mache, den ich sehr schätze. Es spricht ohnehin für sich, was er zu sagen hat. Lassen wir den Eifelphilosoph sprechen: (mehr …)

Vatertag

(Ludwig der Träumer) Morgen ist es wieder soweit. Zu dem Thema kann ich trotz jahrzehntelanger Vorübungen auf einigen Spielwiesen mangels Erfolg, der zum Prädikat ‚Vater‘ führt  nichts aus eigener Erfahrung beitragen. Auch wurde mir nie so ein Prädikat angetragen, das ich wohl angenommen hätte. Ob mit üppigen Alimenten um dem Ergebnis außerhalb meines chaotischen Einflusses die bestmögliche Entwicklung zu geben und mir die Gespielin samt krümeliger Verwandtschaft vom Hals zu halten oder als liebevoller Vater in Gemeinschaft mit ihr, die mir den Wurf bescherte, werde ich nie erfahren. (mehr …)

Die Nudelholz Sage / Teil 2

(Ludwig der Träumer) Wir erinnern uns: Ab dem Jahr 261.776 n. UK verschwanden immer öfter Waren auf dem Bandnudelweg. (Teil 1 hier) Niemand konnte sich vorstellen warum, bis der Planetenälteste einen Verdacht hatte. Gibt es da nicht einen Planeten, der sich der friedlichen intergalaktischen Föderation nicht anschloß, Schwarzhutplanet genannt? Der sich als von Gott auserlesen fühlt, sein eigenes Süppchen zu kochen  und als einziger über Raumschiffe verfügt. Außer ein paar Witze, die man über dieses Völkchen kloppte, war kaum etwas bekannt über diese lustigen Figuren. (mehr …)

Formular für Selbstermächtigung

thom titelt(e) auf der Startseite: bumi bahagia / Glückliche Erde: Für die Selbstermächtigung gibt es kein Formular. Was ein Formular ist, dürfte jedem bekannt sein. WikipediA hat dazu eine einleuchtende Erklärung: Ein großer Vorteil des Formulars ist, dass ein erheblicher Teil der Schreibarbeit gespart wird. .. Ein weiterer Gewinn besteht darin, den Kontakt zwischen Bürger und Verwaltung auf diese Weise zu vereinfachen… Der Inhalt wird in eine übersichtliche Ordnung gebracht, sodass wichtige Informationen nicht vergessen werden können. Außerdem sind so beschleunigte Arbeitsabläufe gewährleistet. Knappe Fragen bewirken knappe Antworten. ..

Damit müßte Ludwig der Träumer eigentlich zufrieden sein. Isser awer ned. (mehr …)

Das endgültige Händel- und Knete Zeitalter

Diese Geschichte erzählt von einer fernen Zukunft in der die Menschheit ihre finale Rolle im Kosmos gefunden hat. Ludwig der Träumer berichtet exklusiv aus dem Jahr 4024, das als Meilenstein zur Überwindung des einst so herbeigesehnten und in einer Katastrophe endenden Wassermannzeitalters gefeiert wird. Durch irgendeinen Softwarefehler vom Schöpfer muß er wohl in das Händel- und Knete Zeitalter geworfen worden sein, also in das Jetzt, obwohl er sich im goldenen Wassermannzeitalter verewigen wollte als Krönung der Schöpfung.  Wad solls – auch da mudd de durch. (mehr …)

Hängt ihn endlich ab

(Ludwig der Träumer) Es gab da mal einen, der die übelste Folter auf sich nahm um die Menschheit zu retten. Ich laß diese Geschichte einfach mal so stehen, da alles Denkbare möglich ist. Vor was retten, frage ich mich heute am Karfreitag? Drei Tage lang war er tot, bis er sich selbst wieder ausbuddeln konnte und als Erlöser regelmäßig zu Ostern in den Kathedralen seit zweitausend Jahren gefeiert wird. Was wird da befeiert? Die Leiche, die immer noch über dem Altar thront? Statt den Sinn seiner Aktion zu übermitteln, zu verstehen, wird nur ein elendiger Todeskult mit vampirischen Ritualen gefeiert. Wer säuft schon das Blut seines Erretters? Kein Wunder verhallt seine Botschaft, sobald die Meute mit dem kruden „Gottesdienst“ wieder auf Linie gebracht wird. (mehr …)

Die blaue Stunde

(Ludwig der Träumer) Miauh Meeh, meine? Katze fühlte sich am linken Fußende in meinem Bett das sie zum Nächtigen erobert hat, gestört durch meine Unruhe. Sie hatte vor drei Jahren den einzigen Weg über die Brücke zur Flußinsel auf der ich seit sieben Jahren im Wohnwagen lebe zu mir gefunden. Ein wunderbares Wesen, das mir mehr vom sinnvollen Leben auf der Erde erzählt als alle Philosophen bisher. Sie hat den Schöpferfunken noch inne – ist sich selbst bewußt und würde sogar einem Elefanten eins auf den Rüssel geben, wenn er sie belästigen würde oder ihr Souverän verbiegen wollte. (mehr …)

Vom Schenken und Danken

(Ludwig der Träumer) Diese Zusammenhänge beschäftigen mich schon länger. Jetzt, wo ich darüber schreiben muß, würde ich das Thema am Liebsten fallenlassen. Die Begriffe Schenken, Danken und Nehmen sind recht einfach zu definieren. Wirklich? Da bin ich mir genau jetzt nicht mehr sicher, wo es ans Formulieren geht. Im Alltagsgebrauch haben die Wörter Schenken und Danken ihre einfache Logik. Ich schenke dir etwas und du nimmst es gerne an – und sagst DANKE. Der Begriff DANKE ist in unserer geschulten Denke unabdingbar nach dem Geschenk – dem Annehmen, sonst wird nichts geschenkt. Ist also SCHENKEN nur an die Bedingung der Danksagung geknüpft? Kaufe ich mir mit den Schenken Aufmerksamkeit, Liebe oder Anerkennung ein, so hat es die Ebene der Prostitution erreicht – die heutige Schenkungskultur.

Schenken ist in unserer ‚modernen‘ Welt leider zu dieser Art der Prostitution verkommen. Das reine Schenken stellt wie auch die Liebe keine Bedingungen – kein Danke ist daher erforderlich. Die Anlässe zum Schenken wie Valentinstag, Ostern, Geburtstage, Hochzeitstage oder Weihnachten arten in besonderen Streß aus um das passende Geschenk für die Liebsten zu finden. Schenken, vor allem von Konsumschrott ist nach heutigen Maßstäben demnach als untaugliches Mittel zur Gemeinsamkeit degradiert – jedoch dem Endzeitkapitalismus geschuldet, der durch die Hamsterradler diesem das größte Geschenk machen – sich ihm als Sklave zu schenken und auch noch Danke sagen. Schenken ist nach dieser Definition nur Anbiederung. Geht’s noch tiefer runter mit dem kleinen Arschloch?

Könnte es sein, daß die heutige Schenkungskultur einen wesentlichen Mangel in der menschlichen Entwicklung vertuschen will – das bedingungslose Füreinander dasein?
Eigene Beobachtungen an mir selbst lassen den Schluß zu und verallgemeinern. Zuviel Busineß, Karriere, die mich ablenkte, mich an das zu erinnern, was ein wirkliches Geschenk ist, das ich meiner Liebsten gerne geben würde – sollte? Das Ego will glänzen und kann es durch seine Schule nicht anders. Das gesunde Miteinander von Geben und Nehmen ohne ständig Danke sagen zu müssen, ist spätestens seit der Erfindung der Religionen pervertiert in die sog. Opferrolle. ??? Dazu ein anderes Mal mehr. Das Danke sagen erwarten als Anerkennung des eigenen verirrten Egos? Geht’s noch tiefer?

Der materielle Vorfälligkeitsmüll, egal, ob es sich dabei um Schmuck, eine neue Küche, geköpfte Rosen, Plastikmüll oder Computerspiele fürs Kinderzimmer  handelt.  Sogar Bücher gehören dazu. An Heiligabend werden die größten Umsätze in den Büchereinen, Schmuckläden und Parfümerien gemacht. Verlegenheitsgeschenke, die mangelnde Empathie und Liebe übertünchen sollen.

Das widerlichste Geschenk ist jedoch, daß Eltern ihren Kindern weiß machen wollen ist: Wir buckeln uns krumm, damit du es einmal besser hast als wir. Als Dank dafür hast du das Abitur zu machen. Der Nachbar wird vor Neid erblassen, wenn er sieht, was wir dir alles schenken können.

Das Geschenk dient vornehmlich die eigene Unfähigkeit des natürlichen Miteinanders zu verschleiern. Die heutige Geschenk-Kultur betrachte ich daher als Gewaltanwendung um den Beschenkten gefügig für meine (derzeitigen) Interessen zu machen.

Du wirst Architekt, Arzt oder Rechtanwalt, damit mal was aus dir wird. Solange du deine Füße unter unseren Tisch stellst, wird gemacht, was wir dir sagen. Was, du bist aufmüpfig und willst lieber so einen Scheißberuf wie Bäcker, Maler oder Musiker lernen und machst deshalb den Kasper in der Schule. Wir haben heute einen Termin mit dir beim psychologischen Dienst der Schule. Du hast heute Schulfrei. Der verschreibt dir Ritalin. Danach weißt du, daß Bäcker oder die anderen Scheißberufe  lernen brotlose Kunst ist. Wir wollen nur dein Bestes. Also sei uns dankbar.

Die Erwartungshaltung der Schenkenden ist mit Folter gleichzusetzen, die die eigene Entwicklung der Beschenkten verhindert. Dank ist das größte Zeichen der Unterwürfigkeit.

Das wahre Miteinander lebt im gegenseitigen Nehmen und Geben. Bedingungslos. Die Würde der Liebsten ist, sie ihren eigenen Weg gehen zu lassen und nicht sie mit Geschenken ihren eigenen Rucksack vollzupacken, damit sie unter der Last dessen unfähig sind, weiterzugehen und ihren eigenen Weg  durch diesen materiellen Müll, der oft eine Halbwertszeit von Minuten hat zu versauen. Betrachte die vielen Geschenke, die nach kurzer Zeit im Keller oder Speicher vergammeln. Man will sie ja nicht gleich fortschmeißen – wäre pietätlos. Die emotionalen meistens  indoktrinierten Geschenke, die auf die Opferrolle des Schenkenden hinweisen, ist reine Folter.

Seh her Sohnemann wofür ich mich abbuckle, damit ich dir das dir alles schenken kann. Also sei dankbar.

Das schafft Schuldgefühle, die oft ein Leben lang anhalten. Kann da mitreden.

Schlußfolgere: Nicht nur materielle Geschenke, sondern auch emotional geistige sind kontraproduktiv, wenn sie aus den niedrigen Beweggründen des versauten Egos mir vor die Hütte geknallt werden. Dankbar habe ich dafür zu sein.

Danke sagen – müssen – ist opfern der eigenen Souveränität. Seit die Pfaffen den Schöpfer abgeschafft haben, ersatzweise Arschlochgötter einführten die nur von meiner Angst nicht genügend danke sagen leben, bis hin zu Blutopfern als Dank, bleiben wir primitive Sklaven dieser Idioten. Wie lange noch?

Pressekotz – Text

 

(Ludwig der Träumer) Bettinas Fund darf nicht in Kommentarstrang verhungern. Deswegen ziehe ich ihn nochmal hier rauf. Das Gutachten war für die Katz, trotz der außergewöhnlich guten Arbeit des Gutachters. Solche Journalisten gibt es kaum noch. Danke Bettina für den Fund. Ich hoffe nur, daß sie sich nicht an einer früheren Krankheit erinnernd nach Aktenlage verselbstmorden lassen. Natürlich mit dem Presseausweis und dem ärztlichen Befund als Beweis. (mehr …)

Nur ein Gedicht?

 

Was uns bevormundet in den Sack und hauen drauf.
Auf in den Kampf ihr Guten, es trifft keinen Falschen.
Weg mit dem Gesindel, das uns plagt und wir atmen auf.
Heroisch das Gefühl, wenn sie fort diese fiese Flaschen.

Dieselbe Gewalt willst pflegen, die sie uns angetan.
Kopf ab oder ab ins Loch, welch eine genußvolle Tat.
Weg mit ihnen, die Welt wird befreien die Untertan.
Besetzen die Paläste, Banken und Gemeinderat.

Was bleibt dir Guter – übles Verderben, das dich zieht hinein.
Leid mit Leid, Pein mit Pein vergelten, schafft nur dasselbe.
Wirst selbst zum Täter, den du bekämpfst – drum laß es sein.
Besinn dich deiner selbst, damit der Mensch in dir nicht verwelke.

Weckst sonst nur die Untiere in dir, die dich plagen.
Die erst mal losgelassen, bringen dich an deren üblen Stelle.
Mit Gewalt gutes schaffen, so mein Freund laß dir sagen,
schlägt auf dich zurück mit leidvoller ekler grausamer Welle.

Dein inneres Schwein statt dessen bekämpfen, oh wie schwer.
Wenn du damit fertig, wirst sehen das Wunder der Schönen Erde.
Fang gleich damit an, sonst gibt’s den Menschen bald nicht mehr.
Gewinne den Kampf mit dir, dann das Paradies hier bald werde.

Erinnere dich an deine Schöpferkraft, die dich einmalig macht.
Der Raum dieser Erkenntnis ist die wahre Formel des Lebens.
Du bist dein eigener Führer. So deine Bestimmung mit eigener Macht.
Gibst du sie ab, ist jeder Kampf verloren und Jammern vergebens.

Wach endlich auf du und stell den Wecker, sonst läuft ab deine Zeit.
Die Üblen kennen keine Zeit, glauben das macht sie unsterblich.
Ein wahrer Freund hat dir empfohlen aufzuwachen, der Zeitgeist.
Mit Geld den zu kaufen, wird er belohnen mit der Hölle, wie herrlich.
(LdT)

Wohin geht die Reise der Menschheit?

(Ludwig der Träumer) Auf der Suche nach einer Antwort komme ich immer wieder auf das mir so geliebten kleinen Arschlochs zurück. Andere nennen es Schlafschaf, Biozombie oder Sklave. Das ist keine Abwertung des kleinen Mannes meinerseits. Nach jahrzehntelangen Studien über diese Frage komme ich zu dem Schluß, daß das Schicksal der Menschheit vom kleinen Arschloch bestimmt wird – und nur von ihm. Nicht irgendwelche Hohl- oder Flacherdler, Außerirdische Halb- oder Ganztagsgötter, Politiker oder sonstige dummdreiste Propheten sondern das kleine A  bestimmt die Reise. Es mag noch eine Weile dauern, bis es soweit ist – das mit dem goldenen Zeitalter. Soweit mein Vertrauen in die Menschen. (mehr …)

Wählen heißt Entsagen

(Ludwig der Träumer) Piet fragte in einem Kommentar: Wie kann ich, falls ich nicht die „Deutsche Mitte“ wähle, am effektivsten bei der nächsten BuTaWa mein Missfallen den jetzigen Stinkern und -Innen ausdrücken? Nichtwählen wird ignoriert, eine niedrige Wahlbeteiligung ist eh schon Standard, ungültige Stimmzettel werden ebenfalls ignoriert. Manche schreiben „einen leeren Wahlzettel“ abgeben. Hmmmmm. Gibt es eine wirksame Alternative?

Ich möchte aus der Sicht eines Anarchisten versuchen hier eine Antwort zu finden. (mehr …)