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Kleine Feuer / von der Mischkultur

(Ludwig der Träumer) Was bei der Vermischung der Kulturen, die z. Zt. besonders von kruden Zeitgenossen als Segen für die Menschheit gepredigt wird schiefläuft, soll hier nicht betrachtet werden. Da möchte ich mich künftig nicht mehr einklinken. Es gibt andere bessere Ansätze, das Problem zu lösen. Wenn schon viele Refutschies hier sind, die Probleme bereiten, ist das eine Sache. Viele von denen hier zu integrieren dürfte in den meisten Fällen schwer fallen bis unmöglich sein. Es wird vermutlich mindestens noch eine Generation dauern, bis sie hier Fuß fassen, falls sie nicht vorher wieder ohne Todesangst vor dem westlichen Terror und den korrupten Machthabern – religiösen wie weltlichen sich ihr Wurzeln besinnen und in ihre Heimat zurückkehren. Ich habe hier einige Liebevolle kennengelernt, die lieber heute als morgen zurückehren würden – ohne Gefahr um ihr Leben.

Manchmal denke ich, sie sind gar nicht so weit weg von unserer ‚breiten Masse‘. Durch Indoktrination, Gehirnwäsche – vor allem durch Schule und Religion können sie gar nicht anders. Entwurzelt ihres Schöpferpotentials durch den Turbokapitalismus aller Orts, gepaart mit ihrer emotionalen Spontanität muß es zwangsläufig zu Konfrontationen kommen. Findet nicht auch eine zunehmende Verrohung der europäischen Völker statt?

Was können wir tun um diesen Irrsinn zu beenden? Wie sieht es mit ihren Kindern aus, die unsere heimischen Schulen besuchen. Viele Lehrer sind überfordert und geben auf – versuchen sie in Gettos abzuschieben.  In einer immer mehr trübende Aussichtslosigkeit in der viele Zeitgenossen ihren angeborenen Lebensinhalt aufgeben und sich nur noch dem geisttötenden Konsum hingeben, finden sich vielerorts kleine Feuer, die fähig sind, auf einfache Weise uns wieder für die Genialität der Natur zu begeistern.

Es gibt ein altes Sprichwort: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“

Oder aktuell formuliert: „ Was Hänschen lernt, zieht er durch.“

Hier in der Schule ist anzusetzen. Klassisches Schulwissen aneignen war einmal. Gab es zu meiner Zeit noch die letzten Ansätze, mich über Verwertungskette als Arbeitsviech zu formen und ein bißchen Schöngeistiges zu lernen, so werden die Schüler heute nur noch als moderner Sklave – Verbraucher – Konsumvieh geformt. Gucke nur die modernen Lehrpläne an.

Einen anderen Weg – eigentlich einem, dem jeden geistig noch halbwegs normalem Lehrer inne sein sollte geht unsere Mühlenfee, die Susi, von Beruf Automechanikerin. Ich möchte ihr unermüdliches Wirken, mit der Leichtigkeit einer lieben Fee mit der weiteren Veröffentlichung des Zeitungsartikels der BNN würdigen. Mein Dank geht an Alexander Werner, der immer wieder von Susis Wirken und auch von der Waldmühle berichtet.

So geht Schule, wenn wir die Welt retten wollen. Nicht durch CO2-Verzicht.

Lernen durch die Freude des Seins, die Schöpfung erkennen und wertschätzen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch die Bürgermeisterstellvertreterin Heidi Vedder würdigen. Als Eugen unser Mühlenbäcker mit anderen Kindern aus Kasachstan hierher kam, war sie seine Lehrerin.

Foto BNN reiche ich nach.

Erlebnistour durch Mischkulturen
Adolf-Kußmaul-Schule präsentiert sich am bundesweiten „‚Tagg des Schulgartens“ vorbildlich
Von unserem Mitarbeiter Alexander Wemer 

.Graben-Neudorf.  Gibt   es   wirklich heutzutage   Erwachsene,   die   Erbsen nicht mehr von Bohnen unterscheiden können? Kaum zU glauben, was da am bundesweiten „Tag des Schulgartens“ in der Graben-Neudorfer Adolf-Kußmaul­ Ganztagsschule am Rande anklang.

Die Mädchen und Jungen dort sind da­ vor jedenfalls gefeit. Denn seit ihr Schulgarten dank des Einsatzes von Naturgartenspezialistin Susi Schubert mit Unterstützung von Lehrerin  Gabriele Kohler vor sieben Jahren  zu neuem Le­ben erwachte, sind Erst- bis Vierklässler in der damals  mitbegründeten Garten­ AG eifrig und begeistert  dabei, alle möglichen  Gemüsesorten   zu  pflanzen, Garten vor sieben Jahren zu neuem Leben erweckt, zu pflegen, zu ernten  und zu kosten. Tatsächlich   handelt  es  sich  um  ein wahres Vorzeigeprojekt mit perfekt auf­ einander  abgestimmten Mischkulturen, in dem alle möglichen  Pflanzen,  Kräu­ter, Blumen, Beerensträucher, Obstbäu­me und angrenzende Bienenweiden ge­deihen.  Rundgänge  mit  Susi Schubert entwickelten sich zu richtigen Erleb­nistouren  mit  reichlich  Informationen zu  nachhaltigem Anbau  oder  sorgsam gepflegter  Bodenkultur und  Garten­tipps.

Beispielsweise zum Gießen, das nur einmal am Tag intensiv  oder partiell  er­ folgen sollte. Ansonsten  würden die Pflanzen  verwöhnt, ihre Wurzeln an der Erdoberfläche und nicht in die Tiefe ausbilden und  abends  ihre  Köpfe hän­ gen lassen,  erklärte Susi Schubert. Ge­zielt gedüngt  werden sollten nur Starkzehrer  wie etwa  Auberginen,  Brokkoli oder Rosenkohl- im Frühjahr mit Kom­post und Mist und während des Wachstums mit Brennnesseljauche. Konrektorin und Interimsschulleiterin Christine  Leddin  betonte, welch hohen Stellenwert  der   Schulgarten  genieße, wie dieser in den Bachunterricht einflie­ße, wenn  es um Pflanzen,  Tiere,  Natur und  gesunde  Ernährung gehe. Insofern  ist  die Anlage, die auch  einen  Bienen­ stock und ein Insektenhotel beherbergt, ein pädagogisch  wertvolles  Gut. Strich sie dabei  heraus, wie froh  man  an  der Schule sei, dafür Susi Schubert gewonnen  zu haben,  so erklärte Bürgermeisterstellvertreterin Heidi Vedder gar mit Humor, dass die so umtriebige Garten­ kundige  bei all der vielen und fantasti­schen Arbeit, die sie leiste, geklont  ge­höre.

Nicht alleine in den beiden Schulgär­ten und dem Generationsgarten der Ge­meinde, sondern  überall, wo man  hin­ schaue, sei sie mit ihrem Handwerkzeug zu Gange. Ein Luxus, wie ihn sich viele Schulen  nur  wünschen  können,  bei de­ nen es erst Recht im Regelunterricht häufig bei der Idee für einen Schulgar­ ten bleibt  oder ein solcher  mit  eigenen Kräften nur mehr oder weniger bescheiden umgesetzt werden kann. Wie sehr es die Schüler freut, dass es an ihrer Schule so ideal  läuft,  das  bewiesen  sie gleich mit einer hitzebedingt verkürzten Kost­probe ihres regelmäßigen  Schaffens. Im Nu  hatte   sie  den  blauen  Ackerritter­sporn  um ihr Bohnentipi gerodet, in die Brachfläche Bohnen  gesteckt   und  die Stängel  der Blumen,  die sie später  als Sträuße an die Besucher verteilten, als   Mulch  über  die  Bohnen  gelegt.  Diese   Aktion  gab  ein gutes  Beispiel für  partielle Bodenarbeit und Permakultur, wie sie im Schulgarten gepflegt wird.

 


10 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. sehr schönes Beispiel Ludwig, so soll es sein…….am besten wenn es Schule macht und weitere kleine Feuer entstehen und sich ausbreiten.

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  3. Hat dies auf Leuchtturm Netz rebloggt und kommentierte:
    Eine gute Idee der Schule in Graben Neudorf……

    Kenne sowas nur von einer anthroposophischen Schule im Bergischen Land. Die haben so Jahresprojekte gemacht, wie Korn auszusäen und es den Sommer über zu pflegen, es zu ernten, es zu dreschen von Hand und dann zu Mehl zu verarbeiten, um damit auf dem Martinimarkt ihre Erzeugnisse anzubieten…..
    ich weiss noch wie stolz die Klasse war, vor allem wie stolz sie an ihrem Mini Feld standen, wie sie gebangt haben als das Sommergewitter mit Hagel runterkam und als sie mit ihren alten Dreschwerkzeugen es geklopft haben.
    Als dann das Mehl vermahlen wurde und sie erkennen mussten, dass dabei gar nicht so viel Mehl als Ertrag rauskam wie sie gedacht hatten, waren sie ein wenig ernüchtert……sahen sie doch wieviel Mühe ein Bauer hat, und wie wenig dabei herauskommt.
    Gleichzeitig erkannten sie den Wert dessen, was bis dahin so selbstverständlich war.

    Mögen unsere Schule solche Projekte mehr und mehr wieder aufnehmen. Permakultur sollte als grundlegender Aspekt mit in den Biologieunterricht genommen werden…..

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  4. “Was bei der Vermischung der Kulturen“

    Welche Vermischung???
    Die Kulturen GLEICHEN sich! ALSO: Was kann sich da “vermischen“???

    Das SEIN — die ECHTE Wirklichkeit bestimmt ZUNÄCHST mein körperliches, biologisches und DENKENDES Sein!!!

    Meine übernommenen, “abgerichteten“ und DRESSIERTEN Vorstellungen
    BESTIMMEN zunächst mich!

    … ich MUß als Lebewesen — vor allem als eines, das die FÄHIGKEIT zum Denken-Lernen besitzt — “die Welt in die ich hineingeboren wurde“ … ALS WAHR auffassen!!!

    ICH BIN = ich existierte , das bedeutet: ICH bin NICHT tot!!!

    Diese “Welt“ ist jedoch “falsch“, wie Karl Marx und Joshua und tausend andere Menschen von Hiob über Krishna und Jesaja … Plato, Sokrates, Ptonolomäus, Alexander, Jesus, Paulus, Augustinus nachgewiesen und Bewiesen haben!

    ICH BIN!!!

    ES ist eine Welt der unbewiesener PHANTASIEN!!!

    dass — außer seinem biologischen SEIN —

    außerhalb des Menschen ETWAS anders EXISTIERT!!!

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  5. Vollidiot sagt:

    Jauhu

    Allerbester der hünigen, teutonischen Recken: wer hat wie bewiesen daß die Welt falsch ist?
    Du hast ein schlichtes Erkenntnisproblem, sozusagen ein Mißverstehen.
    Der Mensch „sieht“ nicht richtig – spätestens seit Buddha hat er dieses negativ Gefühlige ins Nirwana gelenkt.
    Dabei ist die Welt absolut richtig, sonst wär die Jordantaufe ja sinnlos.
    Das hat Jesus ja schon gewußt, darum hat er sich ja taufen lassen.
    War der Anfang vom Ende, wurde depressiv darüber, daraus aber einen Beweis zu zimmern – ne Du, so geht das nicht.
    Und der Hiob?
    Was hat der Bursche nicht alles ausgehalten, das ist ja gerade nicht der Beweis.
    Wenn eh alles Scheiße ist, dann saufe ich mir einen und dann lebe ich mich rein biologisch, vielleicht auch dynamisch, aus.
    Eben – tu was du willst – is ja alles falsch – warum sollte ich dann richtig sein?
    Vielleicht fokussierst Du falsch, oder richtig, je nach Phantasie halt.
    Sowas stimuliert ja, gelegentlich übermächtig……………………

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  6. Vollidiot sagt:

    Jauhu

    Welche Vermischung???
    Die Kulturen GLEICHEN sich! ALSO: Was kann sich da “vermischen“???

    “Das SEIN — die ECHTE Wirklichkeit bestimmt ZUNÄCHST mein körperliches, biologisches und DENKENDES Sein!!!

    Warum gibt es Eskimos und Sherpas und Indios und Beduinen und Maoris und Buschmänner und Belgier (z.B.)?
    Also in der Wirklichkeit.
    Das haben zumindest recht viele bestätigt, ist also gültiger als meine private Wirklichkeit, die ja weder Eskimos, Sherpas, Beduinen, Maoris und Buschmänner kennt, wohl aber Indios und Belgier (z.B.).
    Und richtig Jesus und Augustinus kenne ich auch nicht, auch Goethe und Hegel und Schreker und Klee nicht.
    Das heißt, daß ich mir einen Wust von Vermischungen konstruiere – übers Denken.
    Das ist Phantasie, das Ist, also Sein, zeigt sich am Biologischen, Körperlichen.
    Durch das Denken, unbiologisch und wenn biologisch nur durch Stromstöße im biologischen Hirn, werden eben diese Schimären erzeugt. Diese Schimären wie Kulturunterschiede und Vermischung.
    Ist dieses „Gedachte“ jetzt nur Herrschaftsinstrument für Cliquen, um Hass und Krieg zu sähen?
    Gefährlichen Unsinn schafft das Denken, ohne dieses wäre es einfacher, einfach nur Biologisches, Körperliches.
    Die echte Wirklichkeit wird durch das Denken unecht, zu Phantasmen.
    Gezeigt hat sich das z.B. am Größenwahn Neros. Hätte der sich auf seinen Biologismus, seine Körperlichkeit beschränkt, wäre er ein guter Mensch gewesen.
    Erst durch sein Denken schuf er eine Wirklichkeit die nur ihm gefiel – was bei präziser Betrachtung, für ihn völlig ausreichte. Seine Frau litt darunter, biologisch, bei ihr wars denkmäßig stark reduziert.
    Rein biologisch sind vom Belgier bis zum Buschman alleine in der Farbskala schon Unterschiede – also kann ich da, wie auf einer Palette schon mischen. Körperlich gibts auch Unterschiede, darum mischbar.
    Und im Denkenden Sein?
    Kultur ist zwar biologisch bedingt, siehe Farben, aber auch Denkinhalten geschuldet.
    Hier herrscht aber auch Unterschied, also kann ich mischen.
    Beweis: die Belgier brachten viele hunderttausend Kongolesen um – das machten weder Maoris noch Sherpas noch Eskimos. Und Umbringen ist nun mal eine Kulturleistung.
    Darum muß ich Dir widersprechen (nicht im Sinn einer Allaussage): Kulturen gleichen sich nicht, weder biologisch noch kulturell.
    Das könnte der tiefe Hintergrund bei Kalergis DENKEN gewesen sein in Bezug auf die VERMISCHUNG:
    Alle Menschen werden Brüder (Schiller sprach nicht von Schwestern!), eine Farbe, eine Kulter, alle friedlich, eine Biologie, ein Körper, ein Denken.

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  7. thom ram sagt:

    Seltsam. Wie kann dieser Artikel in nullkommaplötzlich Auseinandersetzungen über Vermischen, Nichtvermischen, von Unterschied und Nichtunterschied von Kulturen führen? Wobei nicht mal klar ist, was mit Kultur jeweils gemeint sein könnte.

    Zwar liebe ich inspiriert mäandernde Gespräche, doch hier rege ich an, Kommentatoren mögen sich des aufgeworfenen Themas Kind / Entwickelung / Schule / Natur / Kleine Feuer annehmen.

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  8. Vollidiot sagt:

    Thom
    Weil der Artikel so gut ist wird halt am Unwesentlichen herumgeflickt.
    Ist auch gut für Erwachsene / Entwickelung / Natur, das klärt auch die Sinne in Bezug auf Mischkulturen.

    Ist doch keine Auseinandersetzung, wenn ein alter und ein uralter Kerl sich mal über was anderes als über Eber und Bachen unterhalten.

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  9. thom ram sagt:

    Volli 18:30

    Teil 1.
    Das ist ein Argument.
    Und gut ist der Artikel wirklich, verd nochma.

    Teil 2.
    Verstehe, ihr habt euch nicht auseinander gesetzt, sitzt immer noch zusammen. Gut so.

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