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Die Einbahnstraße

Wir hatten unlängst begonnen, uns dem Sanktionskarussell zu widmen – hier nun ein weiterer Beitrag dazu.

Jeder Schritt zurück in einer Konfrontation dient der Entspannung der Lage, so lautet ein Lehrsatz aus der Konfliktforschung. Wenn man also in einer sehr angespannten Streit-Situation ist, und eine der Parteien tritt einen Schritt zurück, dann hilft das (angeblich), Lösungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Jeder Schritt zurück in einer Konfrontation reizt aber den nicht an einer Lösung interessierten Gegner dazu, wieder einen Schritt vorzurücken – bringt also die Sache nicht wirklich einer Lösung näher, sagt eine andere Erfahrung.
Zum Beispiel die der Russen bei der NATO-Osterweiterung.

Ja wat nu? Wie kommt man nun aus einer solchen Situation heraus?
(Tip: mit einem überraschenden Schritt zur Seite) 😉

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 27. Juni 2017 –
Kommentare und Hervorhebungen wie immer von uns.
——————————————————————————————————————

Beliebige Kompromisse und Nachgiebigkeit führen in eine Einbahnstraße

1. Eine kurze Geschichte der Frage

Wie aus dem obigen Foto mit zufriedenen Personagen zu ersehen ist, sind einige davon schon jetzt nicht mehr da, andere demnächst. Nichtdestotrotz und ungeachtet der noch nicht ganz vollendeten Bereinigung der Reihen zeigt sich, was wir schon immer gesagt haben – von der Umstellung der Summanden ändert sich die Summe nicht:
1 + 1 = 1.
Ja, ganz einfach: eine Maus plus ein Stück Käse ergibt eine Maus.

Das ist die westliche Logik des Raubtieres und des Opfers, unabhängig von das Sachlage, von äußeren und inneren Faktoren, und um so mehr von den Personalien in den oberen Bereichen der Nahrungspyramide.
Das Ziel ist: um jeden Preis nicht zuzulassen, daß sich das Opfer in ein Raubtier verwandelt. Das westliche Paradigma kennt keine Variationen in der Art „Jungs, laßt uns doch freundschaftlich leben“, und wenn sich das Opfer gegen das Auffressen wehrt, wird ihm automatisch die Absicht unterstellt, er wolle sich in ein Raubtier verwandeln, mit allen daraus folgenden phantasmagorischen Schlußfolgerungen.

Im Jahre 2016 wurde in Rußland das Buch des Schweizerischen Politikers und Journalisten Guy Mettan „Rußland – Westen. Der Tausendjährige Krieg. Russopobie von Karl dem Großen bis zur Ukraine-Krise. Warum wir es so lieben, Rußland zu hassen“ herausgegeben. Der Publizist Wladimir Blisnekow hat aus diesem Anlaß ehrlich verwundert festgestellt:
„Traurig ist, daß unter den russischen Politikern und Intellektuellen dieses Buch keine Sensation und Aufregung hervorgerufen hat, was es zweifellos verdient.“
Nach meiner Ansicht ist er völlig unnötig betrübt, denn der russischen nichtengagierten Öffentlichkeit ist die Natur des westlichen Hasses schon lange klar, welche sehr viel tiefer liegt als die Schlußfolgerungen Guy Mettans über die vorwiegend religiösen Widersprüche, die vom Großen Kirchen-Schisma des Jahres 1054 ausgehen – das ist zweifellos wichtig, aber bei weitem nicht grundlegend.

Mehr noch, die Trennung der Rechtgläubigkeit und des Katholizismus ist ja nur die logische Ausformung der Trennung zweier Welten mit unterschiedlichen Zivilisations-Kodizes: des primär den Russen eigenen Kollektivismus, ausgeformt in die rechtgläubige (orthodoxe) Kirchlichkeit, und der westliche Individualismus – in die apostolische Kirche.
Alle nachfolgenden Ereignisse bestätigen nur den primär vorgebenen Vektor.

Der endgültige Ausdruck des westlichen Individualismus wurde zuerst die Reformation, die endgültig das Primat der individuallen Freiheiten zum Grundstein machte, der dann vom Marktparadigma gesattelt wurde und logisch in die Quasi-Markt-Globalisierung übergegangen ist.
Derselbe endgültige Ausdruck der russischen Kirchlichkeit erschien im Versuch des Aufbaus der kommunistischen Gesellschaft, die in vielem ihrer Zeit voraus war und noch auf ihre Reinkarnation wartet.

Das ist die Sachlage in der modernen Welt, die in einer scharfen kompromißlosen Phase der Auseinandersetzung zweier Mentalitäten, zweier Weltsichten angelangt ist.
Die Wahrheit liegt nicht darin, daß – wie das schon oft in der Geschichte vorkam – niemand nachgeben will, nichtmal darin, daß keiner unter keinen Umständen nachgeben wird, sondern darin, daß keiner nachgeben darf.
Anderenfalls wird das Nachgeben den Zerfall bedeuten und den Schritt an den Rand der Weltgeschichte, von wo man schon nicht mehr zurückkehrt.

2. Sanktionen und Gegensanktionen

Alles oben Gesagte wird ausgezeichnet illustriert vom sich stürmisch vor unseren Augen entwickelnden Prozeß unter der Bezeichnung „Sanktionen-Gegensanktionen“:

 rot: Einführung von Sanktionen gegen Rußland, blau: Antwortschritte

Erinnern wir uns an den grundlegenden Ablauf, wo als erster Punkt meine Gefühle vom 21. Februar 2014 stehen:

1. „Der Kreml entsendet einen speziellen Vertreter in die Ukraine“ –
darin: „Wenn Rußland sich richtig einmischt, wird man es mit Sanktionen und politischem Terror auf vierle Jahre hinaus überschütten.“

(was in den heutigen üblichen „Argumentationen“ des Westens stets unterschlagen wird: nicht „die Krim“ war der Auslöser für diese Sanktions-Konfrontation – die kam erst Wochen später Ende März 2014, da waren schon drei Sanktionspakete von Obimbo verkündet worden; nein, ganz wichtig: Ursprung der Konfrontation war der im Februar durchgeführte, vom Westen ganz offen und demonstrativ allseitig unterstützte gewaltsame Staatsstreich in Kiew, in einem Land, das für Rußland damals eine enorme Bedeutung hatte, mit dessen Wirtschaft die russische bis hin zum Verteidigungsbereich engstens verflochten war und dessen Volk damals als Brudervolk, als Fleisch vom eigenen Fleische, angesehen wurde – vergleichbar wie wenn die Russen einen Staatssreich in Texas oder Florida angezettelt hätten; der mit ungeheurem medialem Aufwand sofort beginnende, vom Westen gezielt dort injizierte Russen-Haß wurde erst viel viel später wirksam– d.Ü.)

Ich will nicht sagen, daß es eine Vorhersage war, denn die Frage hing viel zu offensichtlich schon in der Luft, aber dennoch – das ist eine Illustration der Unausweichlichkeit der scharfen Phase, das hat gerade seine tieferen Gründe, die auf ihre Stunde X warten und nur indirekt mit den ukrainischen Ereignissen zusammenhängen.

Weiter, wie erwartet, begann der wachsende Sanktionsdruck, der in einen politischen Terror übergegangen ist.
Das Verzeichnis der Sanktionen nach Jahren habe ich, um den Artikel nicht zu sehr aufzublasen, an einer getrennten Stelle abgelegt, und auch ohne überflüssige Details (ohne die Namen der natürlichen und juristischen Personen) – was aber nichtdestotrotz einmalig beeindruckend geworden ist.
Also es genügt, da mal flüchtig drüberzuschauen, wie man so sagt, diagonal zu lesen.

Wie der Leser unschwer erkennen kann, verteilten sich die Sanktionen in Bezug auf Rußland vorwiegend auf drei Richtungen:

– in Bezug auf Bürger Rußlands – Personalsanktionen;
und sogenannte sektorale Sanktionen:
– in Bezug auf Produktionsbetriebe unterschiedlicher Eigentumsformen, hauptsächlich aus dem Energie- und Wehrtechnik-Sektor;
– in Bezug auf Banken und andere Organisationen des Kredit- und Finanzsektors.

Das heißt, abgesehen von den Personalsanktionen, versucht nach allen anderen Kennzeichen der Westen, die empfindlichsten Gebiete des Funktionierens der russischen Wirtschaft und der Gewährleistung der russischen Souveränität zu treffen.

In die Köpfe der Initiatoren des Sanktionskrieges schau ich nicht rein, allerdings ist die Logik ihrer Handlungen verständlich. Allem Anschein nach wurden mehrere Varianten verfolgt:

а) die Sanktions-Drohung selbst sollte Rußland von unüberlegten Handlungen abhalten.
Nichtdestotrotz hat Rußland, wie wir wissen, am Ende sich die Krim zurückgeholt;

b) die Einführung der Sanktionen verfolgte ebenfalls da Ziel, Rußland auf den Ausgangspunkt der Operation zur Zurückholung der Krim zurückzuführen.
Das Ergebnis ist: Rußland hat die Krim-Frage völlig von der Tagesordnung genommen;

c) der konsequente wachsende Sanktionsdruck sollte die Gefahr der Destabilisierung der inneren wirtschaftlichen Lage hervorrufen, mit potentiellen negativen Folgen für die Machteliten.
Das Ergebnis ist: Rußland hat Gegensanktionen eingeführt, und Rußland hat in der internationalen Arena seine Aktivitäten stark erhöht, und die Unterstützung der Handlungen der Machthaber von Seiten des Volkes wächst ebenfalls.

Wie wir sehen, gehen die Seiten keinen Millimeter von ihren von mir oben beschriebenen Algorithmen ab:
„Die Wahrheit liegt nicht darin, daß – wie das schon oft in der Geschichte vorkam – niemand nachgeben will, nichtmal darin, daß keiner unter keinen Umständen nachgeben wird, sondern darin, daß keiner nachgeben darf.
Anderenfalls wird das Nachgeben den Zerfall bedeuten und den Schritt an den Rand der Weltgeschichte, von wo man schon nicht mehr zurückkehrt.“

3. Die Unausweichlichkeit der scharfen Phase

Es wäre äußerst naiv anzunehmen, daß die entstandene Situation gegenwärtig einen gewissen Grenzwert erreicht hat.
Mehr noch, ausgehend vom Paradigma „unter keinen Umständen zurückweichen“ sollte man sich auf die Unausweichlichkeit einer scharfen Phase vorbereiten, die mit den unvorhersehbarsten Nachfolgen schwanger geht.
Mehr noch, diese Nachfolgen werden sich sehr stark unterscheiden von all dem, was die menschliche Geschichte bisher kannte, denn die moderne Welt unterscheidet sich von der vergangenen durch
viel größere gegenseitige Verflechtungen, deren Abreißen sehr viel schmerzhafter und unumkehrbar sein wird.

Wo, an welcher Stelle der scharfe Konflikt stattfinden wird, wie seine Formen und sein Einfluß auf die internationale Konfiguration sein werden, und in welcher Richtung die weitere geopolitische Entwicklung der Menschheit verlaufen wird – das sind die Hauptfragen, die bisher keine klaren Antworten haben.

Aber eines kann bestimmt gesagt werden:
einen Sieger wird es geben im Konflikt, es wird nicht ohne einen solchen abgehen, und genau jener wird den nächsten Abschnitt in der Geschichte der menschlichen Zivilisation schreiben.

Das ist die historische Logik, mit der man zwar streiten kann, was aber in bekanntem Maße sinnlos ist.
Genauso sinnlos ist es, in Illusionen zu leben bezüglich der Möglichkeit, dem Konflikt auszuweichen durch Kompromisse und Nachgiebigkeit.
Denn die Formel
1 + 1 = 1 hat noch niemand widerrufen.

Publiziert bei: RU-AN

Quelle
– – – – – – – –

Man muß nicht mit allen Teilansichten des Autors übereinstimmen, um festzustellen, daß die Schlußfolgerungen einigermaßen zwingend sind.

Zumindest ein Grund, über unsere jetzige Position und deren mangelhaftes Entwicklungspotential nachzudenken.
Und zu überlegen, ob ein weiteres Abwarten im gezwungenermaßen eingeengten Möglichkeitsfeld uns mehr künftige Handlungsfreiheit gibt, oder
ob es jetzt nicht an der Zeit sei, den „unerwarteten Schritt zur Seite“ zu tun – raus aus dem jetzigen Sklavensystem, damit wir – „die Massen“ – überhaupt noch handlungsfähig bleiben und nicht in unausweichliche Zwänge geraten wie 1914…

Einen Sieger wird es geben“ – ob das einer der Beteiligten am Konflikt sein wird oder eher der abwartende Dritte, wird sich zeigen.
„Wer zuerst zuckt, hat verloren“
ist eine beliebte Sentenz – nicht nur beim Beamten-Mikado.
Ob allerdings der Sieger noch dazu kommen wird, seinen „Sieg“ auszukosten, ist noch lange nicht raus…

LH


11 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Vollidiot sagt:

    Ein stimmiger Text.
    Einen Sieger wird es geben – diejenigen, die die Bedingungen dafür geschaffen haben, das kann lange dauern und deshalb übersehen werden, werden sich bestätigt wissen.
    Sonst hätten sie diese Bedingungen nicht geschaffen.
    Störenfriede könnten zur Seite treten und durch diesen Impuls das Karussel in Unwucht bringen.

    Hier hat die Friedens- und Konfliktforschung die wirkenden Mechanismen definiert.
    Diese Mechanismen sind wirkmächtig und so folgen auf Bedingungen sehr oft Reize, die dann zu Reaktionen führen.
    Das nennt sich dann Wiederholung der Geschichte.
    Und dann wirkt ein Geflecht von Personen – es wird unüberschaubar.
    Steiner postuliert hier die „Phänomenologische Geschichtsfürschung“.
    Aber der hat ja viel postuliert und so ist es nicht verwunderlich, daß Hitler ihn auf der Liste hatte und die Jesuiten und so weiter…………………….

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  4. Klaus-Peter Kostag sagt:

    Danke, Hans im Glück. Ein guter Fund unter den tausenden Veröffentlichungen. Die Sanktionen waren also schon vor der Krim-Sezession beschlossene Sache!!! Gut, drauf hingewiesen zu werden. Das ist ein gutes Argument gegen gesteuerte Russophobie in Diskussionen über angeblich russische „Annektions“-Ursachen und politische Wirkungen. Weil mit der Dollarverschwindung die US-Macht verschwände, mussten zuerst Sadat und Ghaddafi sterben, nun seien Xi und Putin dran. Der künftige Sieger in diesem „scharfen“ Konflikt hat jeweils einen anderen Weg: Die USA-Wirklich-Regierer brauchten dazu notwendig einen großen Krieg und Sieg, Das neue Kapitalisten-Konkurrenz-Team China-Russland dagegen benötigt lediglich Geduld, ein westlich-wertes Weiterso, das heißt, ein lange genug Abwarten können durch China/Russland und Umschwenker, bis die tönernen Füße des alten Weltfinanzsystems einknicken. Das bereits Bröseln ist odffensichtlich. Die neu erstandene Weltmacht bedarf also zwingend des Aufbaus eines grundsätzlich besseren Finanz-Systems, eines langfristig funktionierenden. Sonst blüht unabwendbar einst ein gleiches Versagen.

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  5. Luckyhans sagt:

    zu Volli um 14:56
    „Einen Sieger wird es geben – diejenigen, die die Bedingungen dafür geschaffen haben …“ –
    das wirft uns zurück auf die Frage: was ist tatsächlich beabsichtigt hier auf Erden von denen, die wirklich die Spitze der Machtstrukturen darstellen – die Parasiten.
    Parasiten leben vom Wirtsorganismus – von der Menschheit, deren Ausbeutung und Unterdrückung, also Gold und Leid.
    Aber der vollständige Tod des Wirtes bringt auch dem Parasiten den Tod.
    Gut, auf Gold können die vielleicht (?) verzichten, aber nicht auf die „Energie des Leides“ (oft auch Lusch genannt), von der sie sich seelisch ernähren.

    Also: was ist das Ziel?
    Reduzierung der Menschheit auf ein Zehntel? Dann müßte man das Leid pro Kopf auf das Zehnfache erhöhen…
    Ersetzen der Menschen (z.B. bei der Goldgewinnung) durch Roboter? Ist sein Hundert Jahren nur ein Mythos, da alle Maschinen, so auch Roboter, gepflegt und instand gehalten werden müssen – das können nur Menschen.
    Lenkung aller Fertigungsprozesse durch Computer? Wie bitte? Mit DER schechten Software, wie sie heutzutage überall läuft? Bei DEM Grad an Vernetzung und wechselseitiger Abhängigkeit, wo es unkontrollierte Domino-Effekte geben würde, wenn auch nur EIN Teil komplett ausfällt?
    Sind doch alles Hinrgespinste, die keine reale Basis haben…

    Also nochmal: was hat „man“ mit uns, der Menschheit, vor?

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  6. luckyhans sagt:

    zu KPK um 18:48
    „Die USA-Wirklich-Regierer brauchten dazu notwendig einen großen Krieg“ –
    brauchen – ja; bekommen – nein. Ein großer Krieg wird nicht mehr stattfinden.
    Gründe dafür gibt es viele, ungeachtet des Säbelrasselns gerade hier in E-Ur-Opa.
    Einen lokalen Konflikt auf Kosten der europäischen Volksstämme wird man wohl noch vom Zaune brechen können, aber für einen richtig großen Krieg sind die Vernetzungen weltweit viel zu eng verflochten und die Gefahr eines Komplett-Zusammenbruchs, der auch die „Elitären“ unbedingt in Mitleidenschaft ziehen würde, viel zu groß.
    Nein, es wird keinen großen Krieg mehr geben.
    Beide, Rußland und China, werden durch intelligente „Schritte zur Seite“ jeweils die VSA-/Globalisten-Bemühungen ins Leere laufen lassen und abwarten – denn jeder von beiden weiß: wer zuerst in den Komflikt mit den VSA einsteigt, wird weitgehend vernichtet werden, und der jeweils andere wird der „Absahner“ sein.
    Und jeder will das sein.

    Ob die VSA die Kurve kriegen und einen Teil ihrer Industrie aus Asien zurückholen können, damit in „God’s own country“ nicht irgendwann komplett die Lichter ausgehen, bleibt abzuwarten. Lange wird es jedenfalls nicht funktionieren, das ganze Land nur mit der Militär-Industrie am Leben zu erhalten – trotz aller Rüstungsbemühungen der Nato-Vasallen.

    Bei Putins in Rußland wird im Militärtechnik-Programm 2018-25 schon darauf orientiert, daß schrittweise bis zu 50% der Kapazitäten des MIK durch zivile Produkte ausgelastet werden müssen… und dort sind erst 8 Jahre Vollgas-Aufrüstung vorbei.
    Der VSA-MIK ist aber durch seine weltweite Vernetzung auf dem Materialsektor viel anfälliger…

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  7. Vollidiot sagt:

    Luck

    Meine Antwort wird Dich nicht befriedigen, besser, nicht zufriedenstellen.
    Weil ich meine ideellen Lebensgrundlagen anders zusammenschustere als Du.
    Es gibt nun mal den durch die Schöpfung implementierten Dualismus von „Gut und Böse“, den Gegensatz von Sein und Nichtsein, Geist und Materie. Beliebt man die Schöpfung als ideel antropozentrisch anzunehmen benötigt dieser Mensch auf seinem Weg von Alfa bis Omega sowohl These als auch Antithese – damit er sein Ziel erreichen KANN, nicht muß.
    Freiheit braucht die zwei Seiten einer Münze.
    Diese „schwarzen Magier“ arbeiten also letztlich für uns. Wir dürfen uns der Hilfe der „weißen Magier“ sicher sein.
    Aber nur soweit als wir ihre Dienste annehmen wollen.
    Aufdrängen tun sie sich nicht.
    Daraus folgt, was Du immer sagst, Im Einzelnen liegt das Wohl oder Weh der Menschheit.
    Diese Bereitschaft aber soll minimiert werden.

    Reduktion ist kein ernsthaftes Ziel – denen gehts ums Entmenschen, Vertieren, Bewußtseinsreduktion, verkümmerte bis tote Iche.
    Auf unsere Kosten wollen geistige Wesenheiten sich mittels unserer geistigen Anteile sanieren.
    Darum hat ja auch der Kampf gegen dieses Zeugs keinen Sinn.
    Deren Erlösung, die ja in der Schöpfungsidee liegt, ist ja, weil sie uns letztlich helfen auf unserem Weg der Erkenntnis und Transformation unseres Seins, gehört ebenso zu unseren Aufgaben – eben durch die Erfüllung der Schöpfungsidee.
    Das klingt jetzt alles märchenhaft oder sagenhaft.
    Wobei, wie Paul Feyerabend formulierte, der Wahrheitsgehalt von wissenschaftlichen Theorien ähnlich hoch ist wie der von Mythen und Sagen………………………………….

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  8. SecurityScout sagt:

    Sind doch alles Hinrgespinste, die keine reale Basis haben…
    Also nochmal: was hat „man“ mit uns, der Menschheit, vor?

    Meine Antwort:
    Diese „Materielle Welt“ wird von dem ANDEREN, der negativen Kraft beherrscht.
    Wir, die Menschen sind der Geist.
    Das Ziel ist es, den Menschen (Geist) mit der Materie zu vereinigen.

    Der Andere ist in der Materie verhaftet, der Zugriff auf die Geistige Welt ist ihm verwehrt.

    Die Lösung für den ANDEREN ist der Transhumanismus.
    Die Kreation „halb Mensch, halb Computer“.
    Diese Verbindung erlaubt der Materie Zugriff auf den Geist des Menschen.

    Darum der „ge-chippte Mensch“, darum die Promotion von einer Verbindung von Mensch zu Computer.

    Sie gibt dem ANDEREN die volle Kontrolle über die Menschen.

    Daran arbeiten ca. 12 „besonders ausgebildete Menschen“ die über die Erde herrschen seit tausenden von Jahren.
    Sie haben es gelernt, neu zu inkarnieren, ohne die Erinnerung zu verlieren.

    Sie „wechseln die Körper nach belieben“.
    Darum sind sie nicht faßbar und doch überall.

    Es gibt darüber Sagen und Geschichten.

    LH, Du kannst das Hirngespinste nennen aber bitte prüfe meine Worte, danke.

    SS

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  9. Texmex sagt:

    @Lh
    „Gold und Emotionen..“
    Lh, das Gold, um das es da geht, ist in unserem Rueckenmark!
    Mehrfach darauf hingwiesen.
    Insofen alles Deine Schluesse falsch

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  10. luckyhans sagt:

    zu TxMx um 03:11
    Solche Antworten sind meine „Lieblingsbeiträge“ – der Leser kriegt einfach was vor den Latz geknallt und dann sieh zu, wie du damit zurechtkommst. Ein wenig mehr Respekt vor dem Leser hätte ich schon erwartet…

    Also:
    Es mag ja sein, daß du mehrfach auf etwas hingewiesen hast, nur kannst du leider nicht davon ausgehen, daß immer alle Leser hier alles lesen, das schaffe ja nicht mal ich, der nun wirklich sehr viel Zeit in bb verbringt.

    Meinst du also, daß ein Leser nun alle deine bisherigen Kommentare durchforsten wird nach der Antwort?
    Der normale Leser kann das gar nicht, denn er hat keinen omnisearch-Zugriff…

    Also bitte sei so gut und sag uns in drei Sätzenm, was genau du meinst und gib uns einen Link, wo wir uns weiter schlaumachen können.
    Danke.

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  11. luckyhans sagt:

    zu SecSco um 23:28
    „Der Andere ist in der Materie verhaftet, der Zugriff auf die Geistige Welt ist ihm verwehrt.“ –
    diese These ist für mich nicht schlüssig, denn die geistige Welt kennt genauso „lichte“ wie „finstere“ Seelen, die dort ihr Wesen oder Unwesen treiben – mehr dazu bei Karl Novotny.
    Ebenso gibt es Weiße und Schwarze Magie, – es ist also in der geistigen Welt, dem Jenseits, alles (noch) genauso wie hier.
    Denn es findet ja keine „Transformation“ der Seele statt, wenn wir diese Welt verlassen, sondern die Seele bleibt auf dem jeweiligen momentanen Entwicklungsstand; sie erhält nur wieder Zugriff auf alle bisher verbrachten Leben und deren Inhalte.

    Und: bitte, was sollte das Dutzend „besopnders Ausgebildete“ denn davon haben, daß es irgendwann (ich denke zwar, daß es nicht klappen wird, aber egal) vielleicht „echte“ Cyborgs gibt?
    Daß sie dann dauerhafte „Spielgefährten“ haben? Ist doch Quatsch – jedes technische System, wie auch jedes biologische, verschleißt mit der Zeit… 😉

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