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Ausreden, die das Leben behindern

Stellen wir uns einen Menschen vor, der wunschlos glücklich sein will, einfach im Hier und Jetzt. Einen, der davon träumt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen mit der Sicherheit der Geborgenheit in der Gemeinschaft im freiwilligen Geben und Nehmen. Oder einen, der seinen eigenen Inkarnationsvertrag erfüllen will, sei es bewußt oder unbewußt. Beide haben eins gemeinsam. In ihrer inneren Stimme ist ein Schöpfers Funke inne. Sie wollen ihn verwirklichen, auf der materiellen Ebene. Wirklich? Ja. Die Materie, das Materielle ist die letzte – nicht die tiefste Ebene der Schöpfung. Vermutlich mit die Wertvollste. Anders ausgedrückt: die dreidimensionale Ebene ist nicht weniger wertvoll als die darüber liegenden. Warum sollte der Schöpfer diese Ebene sonst geschaffen haben?  Hatte mir dazu schon mal in bb in einem Beitrag Gedanken gemacht.

Nun, was hindert ihn daran, das zu leben, was er sich erträumt oder aus dem letzten Leben an Aufgaben mitgenommen hat? Ich denke, es sind Gestalten aus den darüber liegenden Ebenen, die ihre Daseinsberechtigung verlieren, wenn das Paradies dort geschaffen wird, wo der Schöpfer seinen letzten Gedanken verwirklicht sehen möchte – auf unserer Erde. Sie haben auf ihrer Ebene versagt. Diese Typen hängen zwischen den Dimensionen herum, wissen nicht wo oben und unten ist, haben keinen Standpunkt, keinen Halt oder Heimat im unendlichen Universum. Den suchen sie mehr oder weniger verzweifelt durch Einschleimen in die menschliche Seele und deren energetischen Aussaugung, auch Vampirismus genannt. Ein für mich listiger Haufen Verirrter, die selbst keinen Halt auf ihrer letzten  Inkarnationsebene fanden. Sie müssen sehr trickreich die Seelen überzeugen, damit diese eine Besetzung zulassen.  Es sind Weltenwanderer, die ihren eigenen Weg vergessen haben. Gelingt es ihnen, so nennen wir die Menschen die es erwischt als besessen. Je nach Bewußtseinsstufe dieser Typen drückt sich diese Besessenheit im verschiedenen Handeln der Menschen aus. Diese sind uns wohlbekannt und müssen hier nicht näher beschrieben werden. Ein Großteil der Menschheit leidet unter diesem Vampirismus. Viele merken es nicht einmal. Die Ablenkung von der eigenen Schöpferkraft ist z. Zt. perfekter denn je choreographiert. Fernsehen mit vernebelter geistloser Kurzsichtigkeit muß zwangsläufig in unser heutiges Desaster führen. Die Schuld einzig auf die Idioten der ‚Besetzer‘ zu schieben greift jedoch zu kurz.

Der Mensch oder besser die menschliche Seele hat seine finale Rolle auf der Erde zu spielen – mit jeder weiteren Inkarnation Neues aus der ihm mitgegebenen Schöpferkraft zu entdecken und zu verwirklichen. Die von den Pfaffen gepredigtes ‚zurück in Gottes Schoß und Halleluja singen oder Frohlocken‘ (was soll da gelockt werden?) ist ihm aus guten Grund versperrt. Der sog. Abstieg in die dritte – in unserer Dimension ist das größte Geschenk des Schöpfers an den Menschen. Warum Sollte er das zurückfordern? Dem Menschen ist alles mitgegeben, was zur Vollendung der Schöpfung beiträgt.

Versagt er damit, hat der Schöpfer versagt. Und – das ist die wahre Blasphemie. Wann kapieren das die Pfaffen?

Im Unterbewußtsein des Menschen ist durchaus noch eine vernebelte Kenntnis anderer höherer Dimensionen, die er bis zum Erdenleben durchlaufen hat. Er weiß auch innerlich, daß jede Dimension bis hin zur Undefinierbaren ihn nicht vor seiner Eigenverantwortung für sein Leben befreit. Er hat sich selbst auf Schöpfers Spiel eingelassen.

Seine Eigenverantwortung delegieren ist der eigentliche Schuldkomplex mit dem die Vampire spielen.

Warum er lieber den lieben Gott herbeisehnt, der alles richtet als sich seiner innewohnenden Fähigkeiten zu besinnen, bleibt ein Mysterium. Er strebt nach höherem undefinierbaren ohne das höchste, das er erreichen kann – das im Jetzt verantwortungs- und selbstbewußt zu leben. Plärrt mit seinen Gebeten eine nicht greifbare Instanz an, die noch nie geantwortet hat und nennt das Glaube. Träumt vom gütigen Vati im Himmel und von einem, der uns von allen Sünden erlöste.

Der Schöpfer wird nix mehr nachbessern. Er hat uns eine perfekte dreidimensionale Bühne geschaffen. Eine Bühne, die wir zum Paradies vervollständigen können. So viel Vorschußvertrauen hat er in den Menschen. Er wird daher auch keinen Messias schicken, der uns diese Aufgabe abnimmt oder die Welt rettet. Vergeßt es. Es bleibt also alles uns überlassen, wie wir dieses Ziel erreichen. Kein Gebet, kein Geheule wird ihn weichklopfen, hier jemals einzugreifen. Die ganzen Lohnbeter könnt ihr nach Hause schicken, mitsamt den selbsternannten Gottesvertretern. Hirn wird er schon gar nicht mal vom Himmel schmeißen.

Ich wollte eigentlich über die vielen kleinen Ausreden schreiben, die uns zur Menschwerdung hindern, aber die kennt ihr ja hinreichend selbst. Nur eine sei hier angemerkt: Wenn ich erst mal dies und das erreicht habe, dann können mich alle am Arsch lecken, spätestens wenn ich in Rente bin.

Die kleinen Ausreden sind Pippifax gegenüber denen, die uns die Pfaffen und Politiker einreden, die uns von unserer eigentlichen Aufgabe – ne besser Vollendung der Scöpfung abhalten.

Geht das im nächsten Leben so weiter, muß ich mir nach meiner Runderneuerung in der nächsten Inkarnation auf Erden überlegen, ob ich wirklich Philosophie oder Schöngeistiges  studieren soll oder besser wieder Architektur und Bauingenieur. Banken und Altersheime bauen bringen mir sicher mehr Moneten. Mit dem Siechtum, das mit Schule beginnt ist sicher mehr Geld zu machen.  Die Hure der Verführung, die damit gefüttert wird hat auch ihre Reize, wie ich selbst erlebte.

Bändigen wir sie auf ihre Aufgabe, die ihr zusteht. Bald dazu mehr.

Steht auf, schüttelt die euch Besetzenden ab. Sie sind immer und überall präsent, nicht nur in anderen Dimensionen. Ihr erkennt sie durch euer eigenes Handeln, das ihr nur widerwillig macht oder euch zu euphorisch fanatisch hinreisen läßt. Ihr helft denen und euch.

Fangt im Kleinen an. Vielleicht mit einem kleinen Feuer. thom schrieb eben darüber.


1 Kommentar

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

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