bumi bahagia / Glückliche Erde

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Zwischen den Jahren

Gäbe es dieses Zwischen
So wäre es zu finden und gut
Etwas, das da noch reinpaßt
Und entsorgt werden könnte
Im Kalender nicht vorhanden
die Uhr es nicht vermeldet
Wo reinschieben Versäumtes
Nachhohlen, was verpaßt
Reinschieben in eine Lücke
die der guten Zeit zuwider
dem Kalender allemal

Große Hektik in den Köpfen
Erledigen, was bisher  versäumt
Schnell noch dazwischenschieben
wo keine Lücke – welch ein Hirnriß
Hektisch noch kündigen alles Teure
Jahresrückblicke, was alles Scheiße
Vorsätze für das nächste Jahr predigen
Etwas tun gegen die Armut in der Welt
Kämpfen gegen die Kriegstreiberei
Ein besserer Mensch werden
Das schieben wollen in die Lücke der Zeit
Und dem  Kalender, läßt beide schmunzeln
Haben beide nicht alles getan,
das unterm Jahr zu erledigen?

(LdT)


12 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

  2. ALTRUIST sagt:

    Durch Zufall gefunden und spotan zum, Beitrag versendet :


    Gefällt 1 Person

  3. ALTRUIST sagt:

    LdT

    vielen Dank fuer Deine Gedanken und abschliessende Frage .

    Das Neue Jahr beginnt so , wie das alte geendet hat .
    Ob das neue Jahr Veraenderungen bringt bestimmt und entscheidet jeder fuer sich selbst .

    Siehe auch in Ergaenzung des Beitrages :

    ALLES in dieser Welt ist Veränderung, Entwicklung und Wandlung.

    https://ddbnews.wordpress.com/2017/12/27/alles-in-dieser-welt-ist-veraenderung-entwicklung-und-wandlung/

    Gefällt 3 Personen

  4. Danke Altruist für diesen Einwurf.

    „Ob das neue Jahr Veraenderungen bringt bestimmt und entscheidet jeder fuer sich selbst .“
    Ich habe mich oft gefragt, was Jahrestage bringen. Dazu zählen auch die Tage „zwischen den Jahren“.
    Der einzige der mir einfällt ist der Geburtstag im hohen Alter, weil ich so in den Tag lebe, dem ich zeitlich bedingt unerbittlich zustrebe und mir eine besondere Erkenntnis bringt *):

    Mir wird bewußt, daß ich Verwesungsanwärter bin.

    Geburtstage? Wenn ich so ein Tag brauche; ist mir dann mein Leben ‚unterm Jahr‘ bewußt?

    Namenstage? Wer bin ich denn, damit sich die krümelige Verwandtschaft an mich wenigstens einmal im Jahr an mich erinnern?

    Kommunion, Konfirmation, Schulabschluß – alles Jahrestage, die uns erinnern sollen, daß der Ernst des Lebens jetzt beginnt. Was für eine Scheiße wird uns da ins Hirn gepredigt.

    Wenn das Leben ernst wird, ist es sinnlos.

    Der Hochzeitstag zwischen Mann und Frau: Er endet oft genug im dreißigjährigen Krieg, wenn er nicht wie heute üblich, nach kurzer Zeit durch neue Lebensabschnittgefährder ersetzt wird.

    Wenn ich während dem Jahr all die Glückwünsche nicht verwirklichen kann und die mir Beglückenden sie ebensowenig umsetzen, ist auf Jahrestage geschissen.

    *) Um es nicht so trocken daherkommen zulassen eine kleine Geschichte von unseren Heimat Poeten Harald Hurst:

    Der Fünfzigste steht an. Wo gehen wir hin um meinen Geburtstag zu feiern? In die Kanne natürlich, da bedient die Uschi – die mit den strammen … na ihr wißt schon.

    Der Sechszigste steht an. In die Kanne natürlich, da gibt’s Schnitzel so groß wie Abortdeckel.

    Der Siebtzigste steht an. In die Kanne natürlich, da kann ich mit meinem Rollator gut reinfahren.

    Der Achtzigste steht an. In die Kanne natürlich, da war ich noch nie.

    Laßt euch eure Jahrestage nicht vermiesen durch den Ludwig. Versucht sie nur jeden Tag zu leben.

    Hast du lieber Altruist ein Gudnachtliedle dazu? Mir fällt gerade keins ein.

    Gefällt 2 Personen

  5. ALTRUIST sagt:

    Ludwig der Träumer
    28/12/2017 um 01:19

    Die Aborigines sagen :

    Wir sind nur Gaeste hier auf dieser Erde , zeitlich und rauemlich . Hier sammeln wir Erfahrungen , erleben die Liebe und dann gehen wir wieder – nach HAUSE .

    Gefällt 1 Person

  6. Kunterbunt sagt:

    https://www.youtube.com/watch?v=9-4Jfevkfls – Höhner, Ich wünsch‘ dir Zeit

    Achte gut auf diesen Tag,
    denn er ist das Leben –
    das Leben allen Lebens.
    In seinem kurzen Ablauf liegt alle seine
    Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,
    die Wonne des Wachsens,
    die Größe der Tat,
    die Herrlichkeit der Kraft.
    Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
    und das Morgen nur eine Vision.
    Dschalal ad-Din Muhammad Rumi (1207 – 1273)

    https://www.youtube.com/watch?v=SAlAQU60B34 – Peter Maffay, Alles im Leben hat seine Zeit

    Gefällt 2 Personen

  7. luckyhans sagt:

    Die Bezeichnung „(der Tag) zwischen den Jahren“ geht auf jene Zeit zurück, da das Kalender-Jahr noch aus 13 natürlichen Mond-Monaten a 28 Tagen bestand – in Summe also 364 Tage a 24 Stunden.

    Und dem „Tag zwischen den Jahren“, der auch gleich zum Ausgleich der „Gangungenauigkeit“ der Sonne benutzt wurde, so daß es auch keine „Schaltjahre“ gab…

    Irgendwann werden wir wieder einen naturnahen Kalender haben… 😉

    Gefällt 1 Person

  8. ALTRUIST sagt:

    Dieses Jahr bleibt man zwischen den Jahren 2017 und 2018 besser zu Hause .

    Die Grosstaedte werden von Polizei und Sicherheitsdiensten sowie Sexualinvasoren nur so wimmeln .

    Fuer die auserwaehlten Opfer islamischer Begierde und Lust , den Frauen und Maedchen, gibt es Sicherheitszonen .

    Ein Land , in dem man gerne lebt , es wird nie so richtig langweilig .

    Vielen Dank Frau Merkel , Herr Soros und all den anderen Gluecksbringern .

    Gefällt mir

  9. ALTRUIST sagt:

    Zwischen den Jahren kennt keine Gnade

    Mit 96 Jahren: Auschwitz-Buchhalter Gröning muss Gefängnisstrafe antreten

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/auschwitz-buchhalter-groening-muss-gefaengnisstrafe-antreten-a2307314.html

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  10. muktananda13 sagt:

    Was nutzt es, Brüder und Schwester in der Familie zu haben, aber keine auf der Strasse zu sehen?!

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  11. muktananda13 sagt:

    Wenn dein Herz in der Brust nur für dich alleine schlägt, lass es ruhig verstummen.
    Eine Geste kann im Leben mehr als Tausend Worte helfen, aber ein weises Wort kann mehr als Tausend Gesten erheben.

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  12. Bettina sagt:

    Ich liebe die Zeit zwischen den Jahren.
    Für mich ist es Auszeit, Revuepassieren was geschehen ist und egal was an schrecklichen kommt, es ist in der stillen Zeit einfach nicht wichtig.
    Es ist mein persönlicher am Kalender festgemachter Zeitpunkt im Jahr, wo mir niemand was kann, wo ich einfach nur ICH bin.
    Von Heilig Abend, bis Dreikönig, wird gar nichts gemacht, kein Briefkasten gelehrt, kein AB abgehört,alles hat Zeit bis dahin.
    Grad hab ich im Einkaufen zwei Schweizer kennengelernt.
    Es war voll schön, mit denen hätt ich noch Stundenlang Philosophieren können.
    Trotz unsere unterschiedlichen Probleme, waren wir uns einig, dass die Liebe stärker ist wie alles, was die Jenen uns zumuten wollen und die Liebe, die Menschlichkeit schlussendlich siegen wird.

    Solche Begegnungen passieren mir immer mal wieder zwischen den Jahren, da bin nicht nur ich entspannt, da hat auch manch wertvolle Quelle mehr Zeit.

    Alles liebe euch
    Bettina

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