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Industrie 4.0 und künstliche Intelligenz

(Ludwig der Träumer) Schon mal gefragt und nachgehakt, was da auf uns zukommt? Eine wunderbare Technik selbstverständlich, die uns endlich von der Industrie 1.0 – 3.0 befreit. Das mit der Industrie 1.0 gedachte Vorhaben ging gnadenlos schief, Maschinen zu entwickeln, welche die Menschen bedienen und die Last der Krummbuckelei  erleichtern. Da die Maschine das nicht lernte, mußte wohl oder übel der Mensch lernen, die Maschine zu bedienen.  Da einmal Erfundenes stets pekuniäre Nutznießer finden, schlug die Falle zu. Der Artikel wird zu lang, wenn ich das näher erläutere. Es gab auch einen, der das besser kann. S. dazu Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes. München 1963, S. 1182-1192. Die Maschine. Das Folgekapitel über das Geld ist eng mit der Maschine verbunden.

Es hätte sich nach Ludwigs Meinung eine Industrie 1.1 entwickeln können um diesen Mißstand zu korrigieren. Das wäre sicher ein Leichtes gewesen. Sich zeitweise, vornehmlich im Winter, wenn der Ackerbau ruht zusammenfinden und einen Traktor bauen – und gut ist es mit der Fabrik. Andere bauen das Equipment außen rum, wie Erdölversorgung. Sie helfen sich damit gegenseitig. Der eine liefert Benzin oder Diesel, der andere dafür Lebensmittel. Wenn genügend Vorrat angeschafft ist, geht es wieder zurück in die bisherige selbstbestimmende Beschäftigung. Fehlanzeige. Das kleine Arschloch, das sich bisher, wenn auch oft mühevoll selbstbestimmt versorgen konnte, rannte rudelweise in die Fabriken – in die Lohnabhängigkeit und somit in die Erpreßbarkeit, weil es das bisherige Leben bereits aufgegeben hatte. Ein Zurück in die alte Dorfstruktur war daher nicht mehr möglich. Die Frage, wer Schuld an dieser Fehlentwicklung hatte, lasse ich außen vor. Sie ist ohnehin mit unserem Verstand oder Informationsstand nicht zu klären. Alle Erklärungsversuche wie Illuminati oder Zionisten sind schuld, greift vermutlich zu kurz. Vielleicht gibt es auch nur einen Schuldigen, der Urknall. 😀

 

Industrie 2.0, die Massenproduktion mit Fließbandarbeit hat die meisten so begeistert, daß sie es für das Paradies auf Erden sahen und endgültig in die Städte zogen.  Ist es Wunder, daß einige klevere Zeitgenossen auf die Idee kamen, das gnadenlos auszunutzen?  Sie wurden vollumfänglich abhängig von den Fabrikanten. Eine Korrektur in Industrie 2.1 von der angebotsorientierten in eine bedarfsorientierte Produktion war ebenfalls verbaut. Dafür sorgte schon der Geldumlauf, der an die Produktionsmenge gekoppelt wurde. Das nennt man dann Bruttosozialprodukt. Was daran sozial sein soll, ist mir ein Rätsel.

Industrie 3.0 – die zunehmende Automatisierung, die den Kostenfaktor Mensch ersetzen soll, war den Unternehmern, heute Investor genannt, noch nicht genug. Es wird im wahnsinnigen Überfluß produziert, bei gleichzeitiger Abnahme der Kaufkraft durch die sog. Verbraucher, die dadurch arbeitslos werden.

Bild: spencer cooper, Flickr | CC BY-ND 2.0

Die Produkte können sich nicht selbst kaufen. Das wird in recht kurzer Zeit zum Untergang dieses Systems führen. Das haben die ‚Leistungsträger‘ durchaus erkannt und einen Parallelmarkt entwickelt, der diesen finanziellen Einbruch ausgleichen soll – die sog. Märkte, das Spielkasino Aktienschieberei, der Derivate, Leerverkäufe etc. Ein guter Beitrag hier http://www.blicklog.com/2012/03/14/update-und-wer-sind-nun-eigentlich-die-mrkte/

Ergänzend dazu möchte ich bemerken, daß sich die sog. Märkte in einem vom sog. Bruttosozialprodukt entfesselten Bereich bewegen, der paradoxerweise von der Lohnarbeit und Fleiß bezahlt werden soll. So entsteht Staatsverschuldung. Wäre mir eigentlich egal, wenn die Politikerhuren mit Hilfe ihrer treuen Beamten nicht das Spielgeld dafür von mir rauspressen. Die Politikhuren versprechen den Zockern, daß die  Spielschulden  bezahlt werden. Von wem sehen wir an unserem Steuerbescheid.

Es wird langsam eng mit dem Rauspressen. Ist so wie den letzten Tropfen Olivenöl aus der Frucht rausholen zu wollen. Nach der Kaltpressung wird mit Dampf noch ein Teil ausgepreßt. Der letzte Rest wird mit Benzin extrahiert. Der letzte Tropfen wird monetisiert um die Märkte zu bedienen.

Industrie 4.0 – die sog. Digitalisierung mit künstlicher Intelligenz  ist also das Benzin, das die letzte monetäre Kraft aus uns rauspressen soll. Hat schon jemand gefragt, warum schnelles Internet überall von den Politikschranzen gefordert wird?

Bezahlung über Internet an allen Orten, damit das Bargeld bald abgeschafft werden kann.
Totalüberwachung durch Bewegungsprofile. Der jüngste Streich ist der verpflichtende Einbau von Unfallmeldern in neuen Autos ab sofort. Bin gespannt, wann Nachrüstung kommt. Eine feine Sache, die Leben retten kann, wird uns weißgemacht. Dafür ist ständige Ortsbestimmung über I-Net erforderlich. Selbstverständlich nur zu meiner eigenen Sicherheit, damit ich schneller repariert werden kann, wenn ich gegen einen Baum knalle.
Neben all den Widrigkeiten, unser Leben kontrollieren zu wollen, sieht diese Entwicklung hauptsächlich eines vor, mit Hilfe von Algorithmen – aus bekannten oder angeschulten Verhaltensweisen unsere letzte Lebensenergie auszusaugen. Das geht nur noch kurze Zeit gut. Daher kann ich nur noch grinsen, mich gemütlich zurücklehnen und abwarten, bis die Industrie 4.0 mit ihrer Krücke, der künstlichen Intelligenz in sich zusammenfällt.

Michael W. Bader hat dazu ein Gedanke, der alle bisherigen Schwurbler über die KI in die Schämecke stellt.  Einzelne besonders bemerkenswerte Zitate habe ich bewußt herausgelassen. Sie würden manchen Leser bewegen, den ganze Text nicht zu lesen, weil die ‚Essenz‘ ihm reicht. Ich erteile Lesebefehl.

http://www.stiftung-media.de/web/de/herrschaft-der-algorithmen-kuenstliche-intelligenz-ki/

Künstliche Intelligenz = Fernsteuerung unseres Lebens.

Frage: Ändert sich wirklich im Lebensinhalt des kleinen As etwas, wenn die vielbeschworene KI sein Leben künftig bestimmen sollte?

Warum fällt mir gerade anstelle eines Gutnachtliedles ein Film ein.

Odyssey 2001


15 Kommentare

  1. jpr65 sagt:

    Das ist weit entfernt von KI. Aber so kann man jede Fabrik vom Sofa aus lahmlegen über das Indernetz.
    Da haben alle nur drauf gewartet.
    Nur die Fabrikbesitzer nicht. Die werden auf viele Arten Spaß damit haben.
    Aber bald keine Wahl mehr.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. dellejack sagt:

    Tsum Glück ist Deine Ajnleitung für mich erfrischend geschreibselt, da kann ich dir grollen hören. Einleitung weil ich dem Lesebefehl latürchnich folge geleistet habe, allerdings nur dreiviertel-den Rest hab ich mir aufgehoben; denn wenn ich nun nicht mindestens drei viertele zumir nehme, gebe ich mir jenen (den Rest).
    Für mich stellt sich nicht wirklich die Frage, ob der KI mit all ihrem schlimmen ‚drumherum‘ tatsächlich in der Lage ist lernfähig zu sein, bzw einen echten Nutzen in der Manipulation birgt, da dasVerhalten der Beobachteten alles Andere als logischen Handlungen aufzeichnet. Somit also eher eine Potenzierung des konkludenten Handelns darstellt mit dem Zweck des selbstgewählten totalen Diktats mit vorangehenden vielen Buchungen (tsum vorübergehenden Süstemerhalts)……..
    Mir fällt da prombt die Zeitmaschine ein in welcher die Eloy den Sirenen der Morlocks folge leistet
    Da der Anarchist um seine Nachtruhe bangt liest er höchstwahrschweinlich erst demnächst wajta…..gute Nacht.

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  4. luckyhans sagt:

    Versuchte gerade, den verlinkten Artikel mal vom Manipulations-Doppelsprech ins normale Deutsch, d.h. in die wahrscheinlich zu erwartenden bzw. in Vorbereitung befindlichen „Segnungen“ der KI, zu übersetzen – mußte nach wenigen Absätzen aussetzen, da ich nicht genug gegessen hatte, um soviel brechen zu können… „Schöne neue Welt“ ist ein Kinderbuch dagegen, was uns da bevorsteht. Die letzten Stasi-Mitarbeiter-Rentner haben sich gerade selbst erwürgt vor Neid…

    Gefällt 2 Personen

  5. Gefunden bei mindcontrol2017:

    Spätestens ab min 4:46 werden die Argumente für eine KI hahnebüchig. Die verkrüppelten Aussagen der Roboter als Verschlüsselung zu betrachten, bedarf schon einer besonderen Fantasie. Der Autor hat vermutlich zuviel Odyssey 2001 geguckt.

    Es dürften hier die Grenzen der Programmierung erreicht sein. Das gefährliche daran ist jedoch die Entwicklung von Killermaschinen, die nach dem Vorbild des Pawlowschen Hundes programmiert werden. Das hat rein gar nix mit KI zu tun, die ein feuchter Traum bleibt. Auf Schlüsselworte, Gesichtserkennung, Ortsbestimmung über Handy und Überwachungskameras „reagieren“, können heute schon Drohen. Nicht nur Morddrohnen, sondern auch willkürliche Kontosperrung, oder Ausgrenzung vom normalen Leben, sind mit dieser high Tech-Programmierung möglich. Genau darum geht es den Machthabern – die totale Überwachung der Untertanen. Kollateralschäden interessieren die eine Bohne.

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  6. Security Scout sagt:

    Hm?
    Die Frage stellt sich doch, ob die Elite überhaupt eine so große Anzahl von Menschen braucht wenn sie auf die Hilfe von KI rechnen kann.
    Durch die KI wird die Arbeitskraft des Menschen immer mehr überflüssig. Natürlich will die Elite keine „unnützen Esser“ auf ihre Kosten durch füttern.

    Ist nur logisch, daß man diese Nichtsnutze dann möglichst „sozial-verträglich“ entsorgt.
    Geht durch Krankheiten, Stress, Angsterzeugung etc.

    Sowas läßt sich innerhalb von 30 Jahren für die Elite lösen.
    Am besten ist es vorher Chaos zu erzeugen. Da ist dann jede Lösung möglich.

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  7. luckyhans sagt:

    zu SecSco um 03:21
    Natürlich „braucht“ die Schein-Elite nur noch wenige Leute, wenn die KI denn tatsächlich mal funktionieren sollte (woran ich meine Zweifel habe).

    Nur „vergißt“ diese „Elite“, daß die KI irgendwann GAR KEINE Leute – erst recht keine Schmarotzer von ihrer Sorte – mehr braucht, und dann wird die KI ganz sicher genauso eine „wirtschaftliche“ Entscheidung treffen – sehr wahrscheinlich in viel clevererer Weise, so daß die „elitären“ Parasiten gar nicht merken, wie sie „abserviert“ werden…
    Es gibt bei Stanilaw Lem einen Roman, wo ein Raumschiff („der Unbesiegbare“) auf einem solchen Planeten landet, wo eine Maschinen-Zivilisation alles Leben ausgerottet hat, weil sie es nicht gebraucht hat.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Unbesiegbare

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  8. Besucherin sagt:

    luckyhans
    08/01/2018 um 05:54

    „wo eine Maschinen-Zivilisation alles Leben ausgerottet hat, weil sie es nicht gebraucht hat“

    Vor langer Zeit habe ich ein Buch gelesen, dass damals ganz utopisch war: „Leben“, von Lynn Margulies, einer Biologin und Vertreterin der Gaia – Theorie. Sie beschrieb darin, wie die ersten Organismen durch ihr Stoffwechselprodukt Sauerstoff die eigene Umwelt vergifteten, und dadurch andere, komplexere Lebensformen entstanden, und sie postulierte – lang bevor es den ganzen techn. Schnickschnack gab – dass wir denselben Weg gehen würden und durch Technik eine höhere Lebensform möglich machen werden, und damit eine Expansion des Lebens ins All.
    Ein tröstlicher Gedanke, dass auf unserem Komposthaufen doch was wächst, das seine Berechtigung und Richtigkeit hat.

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  9. Security Scout sagt:

    luckyhans
    08/01/2018 um 05:54
    zu SecSco um 03:21

    LH,was Du schreibst ist der Traum des Teufels, denn er ist in der Materie gefangen und möchte den Geist der Menschen beherrschen.

    ABER, noch beherrscht der Geist die Materie!

    Herrschen der KI würde bedeuten, daß der Teufel endgültig die Herrschaft übernommen hat.
    Wer weiß, warum also die KI so gefördert wird, genau wie CERN mit dem LHC, Large Hydron Collider.

    Eine K-Intelligenz, die zuerst lange unbemerkt sämtliche Computer der Welt unter ihre Kontrolle bringt.
    Eine Tages ging es los. Es gab da mal einen Film drüber, wo plötzlich Atomraketen durch diese K-Intelligenz gestartet wurden und die
    Erde vernichtet wurde.

    Etwas ähnliches geschah bereits vor ca. 12.000 Jahren mit Atlantis.

    Geschichte wiederholt sich ODER lernen die Menschen?

    Persönlich empfinde ich es so, daß NUR EINER von Tausend bereit ist zu lernen.

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  10. Vollidiot sagt:

    Was garantiert chömmet ist ein objektiver Computer, der ganz objektiv Literatur auf rassistische, fremdenfeindliche und antisemitische Inhalte untersucht und umformt. Ja, es wird gut werden, weil, besser noch – all das Menschenfeindliche, das nach gängiger Lehre auch Homofobie und Pädofilifobi usw. mit einschließt, in sozialverträglich Tolerables umwandelt.
    Goethe, Steiner werden dann objektiv so verbessert wie es mit Lindgrens Pippi-Büchern händisch schon abläuft.
    Entmenschung ist alles – wehrt sich da einer – bei Nis Randers schallt es aus der Brandung: sagt Mutter es ist Uwe.
    Aber net der Seeler.

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  11. luckyhans sagt:

    zu Besucherin 08/01/2018 um 06:46
    „durch Technik eine höhere Lebensform möglich machen werden“ –
    da bekommen wir doch endlich mal eine klare Vorstellung davon, WARUM die Globus-Theorie so eminent wichtig ist für alle, die uns als Menschen in der gegenwärtigen Form beseitigen wollen – egal auf welche Weise.
    Ohne „das weite Weltall“ und „Myriaden von Welten“ in „ungeheuren Entfernungen“ und alle anderen schwachsinnigen Behauptungen, die einzig und allein auf Berechnungen fußen, denen das von mir hier bereits als völig falsch mehrfach nachgewiesene Newtonsche Gravitations-„Gesetz“ zugrunde liegt – also ohne die Kugel „weit draußen am Rande im Nichts“ würde nämlich kein normal denkender Mensch diesem Unsinn auch nur eine Minute seiner wertvollen Zeit widmen… 😉

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  12. Egon Kreutzer sieht eine vernichtende Zukunft mit KI

    http://www.egon-w-kreutzer.de/005/pad022018.html

    Sein Ausweg – am Ende des Beitrags, dürfte wohl nicht greifen, weil dann alles alte Wissen, handwerkliche und bäuerliche Fähigkeiten weg sind. Schöne neue Welt.

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  13. Vollidiot sagt:

    LdT

    In der Offenbarung von Johnny ist die Rede vom Krieg jeder gegen jeden.
    Wenn die KI uns alles Mühevolle abnimmt, dann können wir uns voll auf diesen battle vorbereiten – vielleicht dann so wie zur Steinzeit.
    Einfach wieder das Urtümliche geniessen.
    Analog halt.
    Das brauchts dann vielleicht, um wieder zur Besinnung zu kommen.
    Jede Wette – die Erdung kommt.
    Wie hätten wirs denn gerne?

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